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SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR KULTUS Postfach 10 09 10 1 01079 Dresden Präsidenten des Sächsischen Landtages Herrn Dr. Matthias Rößler Bernhard-von-Lindenau-Piatz 1 01067 Dresden Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE Drs.-Nr.: 6/3539 STAATSMlNlSTERlUM FÜR KULTUS Thema: Medienkompetenz und Medienpädagogik im Freistaat Sachsen Sehr geehrter Herr Präsident, den Fragen sind folgende Ausführungen vorangestellt: "Medien sind ein wichtiger Faktor, die Welt besser zu verstehen und am demokratischen und kulturellen Leben teilzunehmen. Die Art der Medien und der Mediennutzung verändert sich jedoch ständig. Daher ist es für die Sächsische Staatsregierung von großer Bedeutung, die Kenntnisse darüber und das Verständnis der Bürger davon zu verbessern, wie Medien in einer digitalisierten und vernetzten Welt funktionieren und welche neuen Möglichkeiten, Herausforderungen aber auch Gefahren die Nutzung der digitalen Medien mit sich bringen." Aus der Antwort der Staatsregierung auf die Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE "Medienkompetenz und Medienpädagogik" (Drs.-Nr. 5/5352) Namens und im Auftrag der Sächsischen Staatsregierung beantworte ich die Große Anfrage wie folgt: Frage 1: Welche Quellen, Analysen und Studien stehen der Staatsregie- rung zur Verfügung, um die Entwicklung der allgemeinen Medienkom- in Freistaat Sachsen in den letzten Jahren zu beurteilen? Der Staatsregierung stehen Analysen und Studien diverser Wissenschaftler und Institute sowie Stiftungen zu verschiedenen Aspekten der Medien- kompetenz und Medienkompetenzentwicklung zur Verfügung. Einschlägige Studien geben etwa Hinweise auf die Entwicklung der Medienkompetenz bestimmter Personengruppen im Zusammenhang mit Nutzungsgewohnhei- ten, Ausstattungen, Bildungsgrad, technischen bzw. inhaltlichen Angeboten und Gesundheitsaspekten . Für die Bereiche des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus (SMK) und des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) sind exemplarisch zu nennen: Seite 1 von 34 Die Staatsministerin Ihr Zeichen Ihre Nachricht vom Aktenzeichen (bitte bei Antwort angeben) 32-0141 .50-60/3539/3 Dresden, {)/ März 2016 Hausanschrift: Sächsisches Staatsministerium fOr Kultus Carolaplatz 1 01097 Dresden www.smk.sachsen.de Verkehrsverbindung: Zu erreichen mit den Straßen- bahnlinien 3, 7, 8
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Die Staatsministerin - kleineAnfragen · Nutzung der Ausrüstung betrachtet. Internetsucht im Kinderzimmer-DAK-Studie von 2015 Zur Internet-Sucht von 12-bis 17 -Jährigen befragte

Aug 29, 2020

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SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR KULTUS Postfach 10 09 10 1 01079 Dresden

Präsidenten des Sächsischen Landtages Herrn Dr. Matthias Rößler Bernhard-von-Lindenau-Piatz 1 01067 Dresden

Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE Drs.-Nr.: 6/3539

STAATSMlNlSTERlUM FÜR KULTUS

Thema: Medienkompetenz und Medienpädagogik im Freistaat Sachsen

Sehr geehrter Herr Präsident,

den Fragen sind folgende Ausführungen vorangestellt: "Medien sind ein wichtiger Faktor, die Welt besser zu verstehen und am demokratischen und kulturellen Leben teilzunehmen. Die Art der Medien und der Mediennutzung verändert sich jedoch ständig. Daher ist es für die Sächsische Staatsregierung von großer Bedeutung, die Kenntnisse darüber und das Verständnis der Bürger davon zu verbessern, wie Medien in einer digitalisierten und vernetzten Welt funktionieren und welche neuen Möglichkeiten, Herausforderungen aber auch Gefahren die Nutzung der digitalen Medien mit sich bringen." Aus der Antwort der Staatsregierung auf die Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE "Medienkompetenz und Medienpädagogik" (Drs.-Nr. 5/5352)

Namens und im Auftrag der Sächsischen Staatsregierung beantworte ich die Große Anfrage wie folgt:

Frage 1: Welche Quellen, Analysen und Studien stehen der Staatsregie­rung zur Verfügung, um die Entwicklung der allgemeinen Medienkom­pete~z in Freistaat Sachsen in den letzten Jahren zu beurteilen?

Der Staatsregierung stehen Analysen und Studien diverser Wissenschaftler und Institute sowie Stiftungen zu verschiedenen Aspekten der Medien­kompetenz und Medienkompetenzentwicklung zur Verfügung. Einschlägige Studien geben etwa Hinweise auf die Entwicklung der Medienkompetenz bestimmter Personengruppen im Zusammenhang mit Nutzungsgewohnhei­ten, Ausstattungen, Bildungsgrad, technischen bzw. inhaltlichen Angeboten und Gesundheitsaspekten.

Für die Bereiche des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus (SMK) und des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) sind exemplarisch zu nennen:

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Die Staatsministerin

Ihr Zeichen

Ihre Nachricht vom

Aktenzeichen (bitte bei Antwort angeben) 32-0141 .50-60/3539/3

Dresden, {)/ März 2016

Hausanschrift: Sächsisches Staatsministerium fOr Kultus Carolaplatz 1 01097 Dresden

www.smk.sachsen.de

Verkehrsverbindung: Zu erreichen mit den Straßen­bahnlinien 3, 7, 8

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Mediennutzung und Medienkompetenz jugendlicher Migranten in Sachsen Herausgegeben im Auftrag der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) im Jahr 2014. Befragt wurden 2.200 sächsische Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund.

JIM-Studie- Jugend, Information. Multimedia 2013 Herausgegeben vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest, Studienrei­he zum Medienumgang der 12- bis 19-Jährigen. Es werden die Nutzungsgewohnheiten der Zielgruppe für verschiedene Medien wie Radio und Musik, Bücher und Lesen, Fernsehen, digitale Spiele, Computer und Internet sowie Handy betrachtet.

"Digitale Schule- vernetztes Lernen" - BITKOM-Studie 2015 ln einer repräsentativen Schüler- und Lehrerbefragung zum Einsatz digitaler Medien im Schulunterricht werden die informationstechnische Ausstattung der Schulen und die Nutzung der Ausrüstung betrachtet.

Internetsucht im Kinderzimmer- DAK-Studie von 2015 Zur Internet-Sucht von 12- bis 17 -Jährigen befragte das FORSA-Institut 1.000 Mütter und Väter umfassend hinsichtlich Internet- und Computergebrauch ihrer Kinder. Die Studie möchte einen Beitrag zur Aufklärung und Prävention leisten.

ARD/ZDF-Onlinestudie 2015 Die Studie untersuchte, wie sich die Nutzungsgewohnheiten der "Onliner" in Deutsch­land in verschiedenen Altersgruppen verändern . Ein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung sozialer Medien in Verbindung mit Angeboten der Rundfunksender, die einen gesetzli­chen Bildungsauftrag haben.

"Kinder in der digitalen Weit" DIVSI U9-Studie 2015 Das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet hat für die Studie "Kinder in der digitalen Weit" Eitern und Erziehende von Kindern zwischen drei und acht Jahren sowie diese selbst zu Verhalten und Einstellungen zum Internet befragt. Das Institut hat in einer weiteren Studie (U25-Studie: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der digitalen Weit) Antworten auf Fragen, die das Verhalten der nachwachsenden Genera­tion im Hinblick auf das Netz betreffen, gesucht.

International ComputerandInformation Literacy Study 2013/2014. ICILS-Studie Die Ergebnisse der Studie ICILS 2013 machen deutlich, dass die Annahme, Kinder und Jugendliche würden durch das Aufwachsen in einer von neuen Technologien gepräg­ten Weit automatisch zu kompetenten Nutzerinnen und Nutzern digitaler Medien, nicht zutrifft. Dazu wurden computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schüle­rinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe in Deutschland und im internationalen Ver­gleich betrachtet. Außerdem verglich man die Lehr- und Lernbedingungen des Erwerbs computer- und informationsbezogener Kompetenzen in den ICILS-2013-Teilnehmer­ländern miteinander.

Der Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 08.03.2012 mit dem Titel "Me­dienbildung in der Schule" zeigt die Handlungsfelder zur Vermittlung von Medienkom­petenz in der Schule auf.

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Frage 2: Welche Schwerpunkte in den Aufgabenbereichen Medienpädagogik und Medienkompetenzentwicklung sieht die Staatsregierung in den kommenden 5 bis 10 Jahren?

Die Medienkompetenzförderung ist für die Sächsische Staatsregierung ein wichtiges Thema, das durch die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der digitalen Medien und der zunehmenden Nutzung der digitalen Medien im alltäglichen Leben, aber auch im Kontext von Schule, Ausbildung , Studium und Beruf an Bedeutung gewinnt.

Entsprechend heißt es im aktuellen Koalitionsvertrag : "Die Digitalisierung der Medien muss mit einer grundlegenden Medienbildung mit vielfältigen medienpädagogischen Angeboten und Programmen zur Herausbildung von Medienkompetenz als zentraler Schlüsselkompetenz einhergehen. Wir wollen die Medienbildung in allen Bildungsbe­reichen strukturell verankern. Medienpädagogik als Querschnittsaufgabe wird in den pädagogischen Studiengängen und Ausbildungen durchgängig und verbindlich berück­sichtigt werden. Der Freistaat Sachsen verbessert außerdem die Rahmenbedingungen für die medienpädagogische Arbeit in den Einrichtungen der frühkindlichen Bildung , der Eltern-, Familien-, Erwachsenen- und Seniorenbildung, in Schulen und Hochschulen und der außerschulischen medienpädagogischen Arbeit. Zur breitenwirksameren und besseren öffentlichen Wahrnehmung der medienpädagogischen Initiativen und Ange­bote im Freistaat Sachsen sowie deren Vernetzung sollen nach dem Vorbild von Sachsen-Anhalt zentrale Koordinations- und Informationsstellen Medienbildung ge­schaffen werden ."

Der Schwerpunkt der Medienkompetenzentwicklung in den kommenden fünf bis zehn Jahren wird entsprechend der dargestellten Entwicklung auf dem Umgang mit digitalen Medien mit den sich aus dem Koalitionsvertrag ergebenden Zielsetzungen liegen. Die Sächsische Staatsregierung sieht in der Medienkompetenzförderung eine Aufgabe, die einen lebenslangen, generationenübergreifenden Lernprozess erfordert. Entsprechend sind die Angebote zur Medienkompetenzförderung in den Bildungsbereichen strukturell verankert.

Für den Schulbereich bedeutet dies, dass die Medienbildung als Querschnittsaufgabe in den Lehrplänen aller Schularten vorgegeben ist. Hierfür ist eine entsprechende Me­dienbildung in der Lehramtsausbildung erforderlich, wie sie durch die Lehramtsprü­fungsordnung I vorgeschrieben ist. Flankiert werden diese Ansätze durch Maßnahmen der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung, der Familien- und Erwachsenenbil­dung sowie der Suchtprävention.

Neben der Zielsetzung der Medienkompetenzförderung in den genannten Bereichen sieht die Staatsregierung einen weiteren Schwerpunkt in dem Ausbau des gegenseiti­gen Informationsaustauschs und der Verzahnung der vielseitigen medienpädagogi­schen Angebote. Diesbezüglich sei auf die Zusammenarbeit zwischen dem SMK, dem SMS und dem Sächsischen Staatsministerium des lnnern im Rahmen der AG "Digitale Medien" des Landespräventionsrates verwiesen (vgl. hierzu auch Antwort zu Frage 6).

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Frage 3: Wie beurteilt die Staatsregierung die Entwicklung von Medienpädagogik und Medienkompetenz insgesamt in Sachsen in den letzten fünf Jahren?

Die Medienkompetenzförderung ist in den betroffenen Ressorts im Freistaat Sachsen vielschichtig verankert. Neben der Einbindung der Medienbildung als Querschnittsauf­gabe in den Lehrplänen aller Schularten sind im schulischen Bereich besonders Fort­bildungs- und Informationsangebote zum Umgang mit sozialen Medien hervorzuheben. Zu diesem Thema werden sowohl Schülerveranstaltungen als auch Elternabende und Lehrerfortbildungen durch entsprechend fortgebildete Polizeibeamte angeboten. Des Weiteren gibt es seit 2011 das sächsische Schülerfilm-Festival "Film ab!", veranstaltet durch das SMK gemeinsam mit der SLM. Es wird durch Workshops ergänzt, die von Fachleuten und Medienwissenschaftlern gestaltet werden. Im Bereich der Lehreraus­bildung ist die Behandlung des Themas Medien in allen Studiengängen vorgeschrieben und Gegenstand der Prüfungen.

Daneben ist die Medienkompetenzförderung auch eine der Aufgaben, die der SLM im Sächsischen Privatrundfunkgesetz gemäß § 28 Abs. 1 Ziff. 16 zugewiesen ist. ln Erfül­lung dieser Aufgabe betreibt die SLM die Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungs­kanäle (SAEK) an derzeit neun Standorten, veranstaltet Wettbewerbe und Festivals, fördert Medienkompetenzprojekte, bietet Fortbildungen an und unterstützt darüber hin­aus Initiativen und Einrichtungen Dritter. ln Kooperation mit dem landesweiten "Netz­werk Medienpädagogik Sachsen" veranstaltete die SLM im Februar 2013 eine Fachta­gung zur "Profilierung der medienpädagogischen Arbeit in Sachsen". Im Haushaltsjahr 2015 hat die SLM bei einem Gesamtumfang von ca. 6,6 Mio. Euro einen Anteil von ca. 1,7 Mio. Euro für den Betrieb der SAEK verwendet und damit einen Schwerpunkt auf die Förderung der Medienkompetenz gelegt.

Frage 4: Welche neuen bzw. erneuerten Grundlagen der medienpädagogischen Arbeit (Rahmenvereinbarungen, Richtlinie, Verordnungen usw.) wurden seit dem 1. Januar 2010 geschaffen?

Am 12.09.2011 wurde eine Rahmenvereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz im Freistaat Sachsen zwischen dem SMK und der SLM geschlossen.

Unter maßgeblicher Mitwirkung der Staatsregierung wurden mit dem am 03.12./07.12.2015 unterzeichneten 19. Rundfunkänderungsstaatsvertrag auch wesent­liche Änderungen des Jugendmedienschutzstaatsvertrages auf den Weg gebracht, die, unter der Voraussetzung der Ratifizierung in allen Landesparlamenten, am 01.10.2016 in Kraft treten werden. Damit wird der medienrechtliche Schutz von Kindern und Ju­gendlichen weiterentwickelt und an die neuen Medien angepasst. Die Novellierung übernimmt u. a. die Altersstufen des Jugendschutzgesetzes auch für Rundfunk und Telemedien. Dies schafft die Grundlage für einheitliche, alle elektronischen Medien umfassende Alterskennzeichnungen.

Im Zusammenhang mit den neuen Grundlagen der medienpädagogischen Arbeit ist auch der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) zu nennen. Die Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten und des MDR haben 2015 erstmalig einen gemeinsamen Medienkompetenzpreis Mitteldeutschland in insgesamt fünf Kategorien ausgelobt.

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Frage 5: Welche Gesamtstrategie verfolgt die Staatsregierung zur Entwicklung einer zur von Medienkompetenz im Freistaat Sachsen?

Eine Gesamtstrategie erschließt sich aus dem hohen Stellenwert, welcher der Medien­kompetenzförderung im Koalitionsvertrag eingeräumt wird. Aufgrund der unterschiedli­chen Zuständigkeiten und der sich daraus ergebenden - teilweise unterschiedlichen -Zielsetzungen ist es die Aufgabe der einzelnen Ressorts (vor allem SMK, SMS und Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst [SMWK]) zu entscheiden, welche Maßnahmen im Rahmen ihrer Zuständigkeit im Hinblick auf die Förderung von Medienkompetenz getroffen werden , wobei Vernetzungen und aufeinander abgestimm­tes Verhalten, wie beispielsweise in der AG Digitale Medien (vgl. Antwort zu Frage 6), weiter ausgebaut werden sollen . ln diesem Rahmen wird angestrebt, die Verzahnung im Hinblick auf eine inhaltliche und organisatorische Abstimmung zwischen den Ver­antwortlichen zu fördern . Hierzu gibt es bereits erste Überlegungen, die in gemeinsa­men Gesprächen (vgl. hierzu Antwort auf Fragen 59 und 60) zwischen den Beteiligten erörtert werden .

Frage 6: Plant die Staatsregierung die Bildung eines Runden Tischs "Medien­kompetenzentwicklung" oder vergleichbarem unter Beteiligung der Sächsischen Staatskanzlei, den befassten Staatsministerien sowie weiteren Akteuren der Me­dienbildung?

Im September 2015 wurde durch den Landespräventionsrat unter Vorsitz des Sächsi­schen Datenschutzbeauftragten die AG "Digitale Medien", begrenzt auf die Dauer von einem Jahr, ins Leben gerufen. Hier setzen sich Vertreter aus den verschiedensten Bereichen, von der Institution Schule über die Erwachsenenbildung bis hin zur Wissen­schaft, mit den Chancen und Risiken, die digitale Medien mit sich bringen, auseinan­der. Zielsetzung ist dabei, Handlungsempfehlungen für die zukünftige Präventionsarbeit im Bereich Digitale Medien abzuleiten.

Ein ressortübergreifender Austausch zwischen den beteiligten Fachministerien SMK, SMS und SMWK im Hinblick auf Projekte zur Medienkompetenzförderung findet bereits statt. So erfolgte im Oktober 2015 ein interministerielles Gespräch mit der Zielsetzung, den Dialog zu fördern und das koordinierte Zusammenwirken zu intensivieren. Zu Ziel­setzungen und Ergebnissen wird auf die Antwort zu den Fragen 59 und 60 zu verwie­sen.

Frage 7: Wo ist das Aufgabenfeld "Digitale Bildung" innerhalb der Staatsregie­rung strukturell angesiedelt?

Das Aufgabenfeld "Digitale Bildung" ist aufgrund seiner fachübergreifenden Spezifik in verschiedenen Ressorts angesiedelt, so z. B. beim Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) im Bereich der technischen Infrastruktur und im Hinblick auf Kitas und Schulen im SMK.

Frage 8: Welche konzeptionellen und operativen Aktivitäten entwickelt die Säch­sische Bildungsagentur im Bereich "Medienkompetenz"?

ln allen sächsischen Lehrplänen sind Elemente enthalten, die der Stärkung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler dienen.

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Die Sächsische Bildungsagentur ist für die abgeordneten Lehrkräfte an den 13 Medi­enpädagogischen Zentren (MPZ) im Freistaat Sachsen verantwortlich. Diese gewähr­leisten die Bereitstellung von Lehr- und Unterrichtsmedien und Medientechnik für Bil­dungseinrichtungen. Die MPZ sind in allen Phasen des Bildungsprozesses beratend tätig, insbesondere auch bei der Ausstattung von Bildungseinrichtungen mit Medien­und lnformationstechnik. Zugleich bieten sie vielfältige Fortbildungsveranstaltungen an.

ln Abstimmung mit dem Sächsischen Bildungsinstitut (SBI) hat die SBA eine Fortbil­dungskonzeption für das pädagogische Personal an den MPZ entwickelt. So werden jährlich mindestens vier Fortbildungsveranstaltungen, u. a. zu Datenschutz, Urheber­recht, Medienpädagogik in Kindertagesstätten, mobilen Endgeräten und deren Konfigu­ration, durchgeführt.

Die MPZ wurden von der SBA beauftragt, die zweite Phase der Lehrerbildung im Be­reich Medienbildung zu unterstützen. 2015 fanden dazu rund ein Dutzend Fortbildun­gen statt.

I. Digitale Bildung

"Die digitale Bildung ist der Schlüssel zur Teilhabe an einer digitalisierten Welt­es geht um die Ermöglichung der digitalen Selbstständigkeit. Darüber hinaus erleichtert der Einsatz digitaler Medien individualisiertes und kooperatives Ler­nen. Wir werden in allen schulischen Bildungsgängen die Grundlagen für den Umgang mit digitalen Medien legen und kontinuierlich weiterentwickeln." ( Koali­tionsvertrag "SACHSENS ZUKUNFT GESTALTEN")

Frage 9: Wie schätzt die Staatsregierung heute die Situation hinsichtlich der Grundlegung des Lernens mit digitalen Medien in sächsischen Schulen ein?

Lernen mit digitalen Medien ordnet sich in ein Gesamtkonzept der Medienbildung ein. Das Leitbild für Schulentwicklung des SMK von 2002 bildet den Orientierungsrahmen für die Zielstellungen und umreißt die Qualitätsbereiche der Schulentwicklung und da­mit die Anforderungen der Wissensgesellschaft an Schule, auch bezüglich der Medien­bildung. Ausgehend davon sind in "unterschiedlichen Papieren Ziele und Inhalte schuli­scher Medienbildung verankert und somit immanenter Bestandteil des Bildungs- und Erziehungsauftrages aller Schularten. Medienbildung und informatische Bildung sind sich ergänzende und sich bedingende, aber eigenständige zukunftsorientierte Aufga­ben schulischer Bildung und Erziehung und in den dazugehörigen Eckwertepapieren (Eckwertepapier zur Medienerziehung, Eckwertepapier zur informatischen Bildung) verankert.

Im Vorfeld der Erarbeitung des Eckwertepapieres zur Medienerziehung beteiligte sich der Freistaat Sachsen von 1994 bis 1998 am länderübergreifenden BLK-Modellversuch "Differenzierte Medienerziehung als Element allgemeiner Bildung", dessen Kernergeb­nisse gleichfalls in dieses Grundlagenpapier eingeflossen sind. Das Papier beschreibt die medienpädagogischen Ziele, Inhalte und fünf Handlungsfelder für alle allgemeinbil­denden und berufsbildenden Schularten. Es bildete damit die Grundlage für die Lehr­pläne aller Fächer in jeder Schulart und deckt auch die in der Erklärung der KMK zur Medienbildung in der Schule von 2012 benannten fünf wichtigen Dimensionen der

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Medienbildung ab. Damit wurde für die Medienerziehung in der sächsischen Schule ein verbindlicher Rahmen geschaffen.

Alle Zielstellungen in den Lehrplänen sind kompetenzorientiert und so formuliert, dass sie auch für digitale Medien und weitere technische Entwicklungen Gültigkeit besitzen. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler in allen Bereichen und Bildungsgängen Zugänge zu den verschiedensten digitalen Medien. Um der daraus resultierenden Her­ausforderung, eine umfassende Medienkompetenz bei ihren Schülerinnen und Schü­lern zu entwickeln, gerecht werden zu können, stehen den Schulen verschiedene Un­terstützungssysteme wie die Medienpädagogischen Zentren, Pädagogische IT­Koordinatoren, Mediendistributionssystem (MeSax), verschiedene Lernplattformen (LernSax, OPAL Schule, MOODLE) und die Fachberater Informatik sowie der Sächsi­sche Bildungsserver mit umfassenden technischen Dienstleistungsangeboten zur Ver­fügung.

Frage 10: Welche Veränderungen an dieser Situation haben sich in den letzten Jahren ergeben?

Da sich die Nutzung digitaler Medien in den letzten Jahren bei den Schülern deutlich gesteigert hat, sind das SMK und die nachgeordneten Behörden bestrebt, die Unter­stützungs- und Serviceangebote für die Schulen nach Maßgabe der zur Verfügung ste­henden Haushaltsmittel entsprechend anzupassen. Die digitalen Unterstützungsange­bote auf dem Sächsischen Bildungsserver (Serviceportal) sowie die Nutzung von MeSax haben deutlich zugenommen. Die Lernplattformen LernSax und OPAL Schule wurden funktional und inhaltlich weiterentwickelt, damit sie auch weiterhin den Schulen zur Verfügung stehen.

Frage 11: Welche Veränderungen in welchen zeitlichen Schritten plant die Staats­regierung in Umsetzung des Koalitionsvertrags innerhalb der verbleibenden Le­gislaturperiode des Sächsischen Landtags?

Die im Koalitionsvertrag festgelegten Ziele werden sukzessive und im vorgegebenen zeitlichen Rahmen umgesetzt. Im Übrigen wird auf die Antwort zu den Fragen 59 und 60 verwiesen.

II. Medienentwicklungsplanung

"Für den lehrplankonformen medienpädagogischen Einsatz schulbezogener IT­Infrastruktur entwickelt jede Schule einen Medienentwicklungsplan (MEP). Die zu planenden Angaben werden in der MEP-Erfassung (http://www.schule.sachsen.de/196.html) eingetragen. Eine abschließende Daten­aktualisierung oder die Bestätigung der bestehenden Eintragung ist für das Schuljahr im Zeitraum 11. Januar bis 4. März 2016 vorzunehmen." (Verwaltungs­vorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Klassen- und Gruppenbildung, zur Bedarfsberechnung für die Unterrichtsversorgung und zum Ablauf des Schuljahres 2015/2016 (VwV Bedarf und Schuljahresablauf 2015/2016))

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Frage 12: Von wie vielen sächsischen Schulen liegt ein aktueller Medienentwick­lungsplan vor und von wie vielen sächsischen Schulen liegt noch kein entspre­chender Plan vor? (Bitte jeweils aufgliedern nach Schularten und Kreisen!)

Hierzu liegen keine detaillierten Erhebungen vor.

Frage 13: Welches Gesamtbild der IT-Infrastruktur lässt sich aus den vorliegen­den Plänen darstellen? Bitte detailliert auflisten!

Die Medienentwicklungsplanung ist ein schulinternes Instrument, welches den Schulen lmpu'lse für die Gestaltung ihres Planungsprozesses geben soll. Grundlage der Medi­enentwicklungsplanung ist die Einrichtung eines Planungsteams, dem auch Vertreter des Schulträgers sowie solche der Interessenvertreter (z. B. Elternsprecher) angehören sollen. Die vollständigen Planungsdaten sind daher nur in der jeweiligen Schule ver­fügbar. Detaillierte Angaben zur Ausstattung der Schulen liegen nur den - insoweit nach Schulgesetz verantwortlichen - Schulträgern vor.

Angaben über den Internetzugang in den einzelnen Landkreisen und Kreisfreien Städ­ten, gestaffelt nach Bandbreite, sind der Anlage 1 zu entnehmen.

Frage 14: Welche strategische Planung leitet sich daraus ab?

Aus den Daten können Erkenntnisse über die informationstechnische Infrastruktur ge­wonnen werden. Gemeinsam mit den Schulträgern wird auch weiterhin darüber ent­schieden, wie die IT-Infrastruktur im Rahmen zur Verfügung stehender Haushaltsmittel so zu verbessern ist, damit alle Schulen eine zeitgemäße Ausstattung erhalten. Zusätz­liche Bundes- und Landesprogramme sollen dieses Anliegen unterstützen. Derzeit wird durch das SMWA eine Förderrichtlinie erarbeitet, die den Breitbandausbau vor allem in ländlichen Regionen ermöglichen soll.

Im Rahmen der KMK sind die Länder dabei, eine gemeinsame Strategie zu entwickeln, wie der Bildungsbereich mit der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft umge­hen soll und wie er davon - etwa im Schulbereich - profitieren und ihn konstruktiv ein­setzen kann. Dabei werden verschiedene Handlungsfelder in den Blick genommen, z. B. curriculare Entwicklungen, Bildungspläne, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Ausstattung und Infrastruktur.

111. Lehrplangestaltung

"Die in den Lehrplänen verankerten Inhalte zur Medienerziehung werden wir in der schulischen Praxis und in der Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte verstärkt umsetzen. 11 (Koalitionsvertrag "SACHSENS ZUKUNFT GEST AL TEN 11

)

Frage 15: Wie werden die in den Lehrplänen verankerten Inhalte zur Medienerzie­hung gegenwärtig in sächsischen Schulen umgesetzt? Auf welche Erkenntnisse (Analysen, Studien usw.) stützt sich die Staatsregierung dabei?

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Frage 16: Welche Verstärkung dieser Umsetzung an sächsischen Schulen hält die Staatsregierung in den nächsten Jahren für erforderlich? Welche Maßnahmen wird sie dazu in welchen zeitlichen Schritten ergreifen?

Zusammenfassende Antwort auf die Fragen 15 und 16:

ln den Lehrplänen des Freistaates Sachsen sind als Ziele und Aufgaben des Gymna­siums allgemein formuliert: "Die Schülerinnen und Schüler erweitern und vertiefen ihre Kenntnisse über Medien, Mediengestaltungen und Medienwirkungen. Sie lernen, mediengeprägte Probleme zu erfassen, zu analysieren und ihre medienkritischen Reflexionen zu verstärken (Medienkompetenz). [ ... ] Der systematische Einsatz von neuen und traditionellen Medien fördert das selbstgesteuerte, problemorientierte und kooperative Lernen."

Entsprechend den infrastrukturellen Voraussetzungen an den sächsischen Grundschu­len und Förderschulen wird die Medienbildung in den allgemeinbildenden Fächern und im Förderunterricht sowie im Ganztagsangebot (GTA) erfüllt.

An den sächsischen Oberschulen ist die Medienbildung Bestandteil aller Fächer. Dabei werden Recherchearbeiten mit Programmen durchgeführt, Dokumentationen erstellt und in vielfältigen Präsentationen umgesetzt. Außerdem wurden themenbezogene Nei­gungskurse in den Klassenstufen 7 bis 9 und themenbezogene Angebote im Bereich GTA etabliert und Schüler zur Teilnahme an Informatikwettbewerben motiviert.

ln den jeweiligen Fächern und Fachbereichen der Gymnasien findet eine umfassende Medienbildung nach den vorgegebenen Schwerpunkten statt. Zudem enthalten alle fachspezifischen Lehrpläne vertiefende Inhalte zum Thema Medienkompetenz.

ln allen Lehrplänen der berufsbildenden Schulen sind Inhalte zur Medienerziehung entweder direkt im Fach Informatik oder im berufsbezogenen Bereich, mit fachlichen Inhalten verknüpft, enthalten. Die Weiterentwicklung der Medienkompetenz der Schüler und Schülerinnen und Auszubildenden ist fester Bestandteil der Lehrpläne. Entspre­chend sind die Leistungsbeschreibungen der einzelnen Schularten formuliert.

Beispielhaft seien Auszüge aus der Leistungsbeschreibung der Berufsfachschule sowie der Fachoberschule zitiert:

"Der Lernende wird in seiner Individualität angenommen, indem seine Leistungsvor­aussetzungen, seine Lebens- und Berufserfahrungen und seine Interessen und Nei­gungen berücksichtigt werden. Dazu ist ein Unterrichtsstil notwendig, der beim Schüler Neugier weckt, ihn zu Kreativität anspornt und Selbsttätigkeit und Selbstverantwortung verlangt. Durch unterschiedliche Formen der Binnendifferenzierung wird fachliches und soziales Lernen gefördert. Der systematische und zielgerichtete Einsatz von neuen und traditionellen Medien fördert das selbstgesteuerte, problemorientierte und kooperative Lernen. Der Unterricht bleibt zwar lehrergesteuert, doch im Mittelpunkt steht die Förde­rung von Eigenaktivität der jungen Erwachsenen bei der Gestaltung des Lernprozes­ses. Eine derart veränderte Lehr- und Lernkultur prägt die Unterrichtsgestaltung." "Sie erweitern und vertiefen ihre Kenntnisse über Medien, Mediengestaltungen und Medienwirkungen. Sie sind in der Lage, mediengeprägte Probleme zu erfassen, zu analysieren und ihre medienkritische Reflexion zu verstärken . ... Sie vertiefen die

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Fähigkeit zur sachgerechten, situativ-zweckmäßigen und verantwortungsbewussten Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien und entwickeln damit ihre Medienkompetenz weiter."

Frage 17: Wie werden die in den Lehrplänen verankerten Inhalte zur Medienerzie­hung gegenwärtig in der Ausbildung der Lehrkräfte umgesetzt? Welche Erkennt­nisse liegen der Staatsregierung dazu vor?

Frage 18: Welche weiteren Schritte zur Verbesserung der Ausbildung der Lehr­kräfte in den Lehrinhalten Medienerziehung und Medienkompetenz sind noch zu ergreifen und welche einzelnen Vorkehrungen und Maßnahmen in den nächsten Jahren erforderlich? Welche Maßnahmen sind dazu in welchen zeitlichen Schrit­ten geplant?

Frage 19: Warum gibt es immer noch keine verpflichtende Integration der Medi­enkompetenz in der Lehrerausbildung? Wann wird diese erfolgen?

Zusammenfassende Antwort auf die Fragen 17 bis 19:

Sowohl im aktuellen Koalitionsvertrag als auch in der Lehramtsprüfungsordnung I und in den Ausbildungscurricula des Vorbereitungsdienstes sind Themen der Mediendidak­tik und -erziehung integraler Bestandteil.

Die lehrerausbildenden Hochschulen und die Ausbildungsstätten im Vorbereitungs­dienst im Freistaat Sachsen stellen sich diesen Themen umfangreich auf den unter­schiedlichen Ebenen.

ln der ersten Phase der Lehrerausbildung (Studium) sind Mediendidaktik und -erziehung in den Studiengängen aller Lehrämter- Grundschule, Mittelschule, Sonder­pädagogik, Gymnasium und berufsbildende Schulen - im Bildungswissenschaftlichen Bereich/Erziehungswissenschaft verankert. Darüber hinaus sind auch in den Fachwis­senschaften und Fachdidaktiken der Fächer bzw. Fachrichtungen mediendidaktische Fragestellungen grundsätzlich Bestandteil der Ausbildung .

Im Rahmen der Ergänzungsstudien halten die Hochschulen Angebote zum Themenbe­reich Medien vor- z. B. "Schule in der Mediengesellschaft".

ln der zweiten Phase der Lehrerausbildung (Vorbereitungsdienst) sind Mediendidaktik und Medienerziehung in den Ausbildungscurricula der einzelnen Schularten verbindlich festgeschrieben.

Fragen der Mediendidaktik und -erziehung sowie Weiterentwicklung verbindlicher An­forderungen für das Lehren und Lernen in der digitalen Welt werden derzeit in Deutsch­land länderübergreifend erörtert.

Frage 20: Wie werden die in den Lehrplänen verankerten Inhalte zur Medienerzie­hung gegenwärtig in der Fortbildung der Lehrkräfte umgesetzt? Welche Erkennt­nisse liegen der Staatsregierung dazu vor?

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Inhalte der Medienbildung sind immanenter Bestandteil von zentralen Fortbildungen für Führungskräfte, für Fachberater und weitere Lehrkräfte mit besonderen Funktionen und Aufgaben. Viele fachspezifische Fortbildungen beziehen im Lehrplan verankerte Aspekte zur Medienbildung ein. Gleichzeitig werden Fortbildungen speziell zu ausge­wählten Inhalten der Medienbildung (z. B. Einsatz digitaler Medien, Datenschutz, Urhe­berrecht etc.) für alle Zielgruppen angeboten.

Frage 21: Wie viele Lehrkräfte nahmen an solchen Fortbildungen teil? (Auflistung bitte nach Jahren und Schulart ab dem 1. Januar 201 0!).

Die nachfolgende Tabelle enthält die Teilnehmerzahlen für die zentralen Fortbildungen speziell zu Medienthemen (aufgelistet nach Jahren und Schularten):

Jahr GS MS GYM BBS FöS Sonstige1

2010 23 41 25 6 3 3 2011 89 66 53 41 18 13 2012 8 38 27 19 7 15 2013 45 92 78 93 25 32 2014 28 143 130 67 55 22 2015 50 214 222 93 74 59

Es sind ausschließlich die Fortbildungen aufgelistet, welche tatsächlich durchgeführt wurden . Im betrachteten Zeitraum wurden weitere zentrale Fortbildungen speziell zur Erweiterung der Medienkompetenz der Lehrkräfte angeboten, die jedoch aufgrund zu geringer Anmeldezahlen storniert werden mussten.

Darüber hinaus wurden Lehrkräfte in zentralen Fortbildungen zu fachspezifischen ln­halten fortgebildet. Bei diesen Fortbildungen wurden ebenfalls Medienaspekte inner­halb der Fortbildung einbezogen, wenn dies im Lehrplan bei dem speziellen Fachthema verankert ist. Es handelte sich in diesen Fällen jedoch nicht um Fortbildungen, welche ausschließlich die Medienkompetenz der Lehrkräfte erweiterten.

Lehrkräfte, die an regionalen Fortbildungen speziell zu Medien-Themen teilgenommen haben (aufgelistet nach Jahren und Schularten):

Jahr GS MS GYM BBS FöS Sonstige2

2010 363 804 433 203 120 11 2011 229 511 421 116 89 10 2012 539 381 285 182 155 10 2013 145 242 197 146 89 2 2014 150 343 217 128 103 7 2015 60 211 183 67 51 2

1 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus dem Bereich der Schulverwaltung (SMK, SBA, SBI) 2 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus dem Bereich der Schulen in freier Trägerschaft

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Frage 22: Warum existiert kein verbindliches Curriculum bei der Weiterbildung von Lehrkräften in der Medienkompetenz? Wann wird dieses festgelegt werden?

Es wird davon ausgegangen, dass mit der Frage die Lehrerfortbildung gemeint ist. Die Thematik "Medienbildung" ist in verschiedener Weise Bestandteil der Fortbildungsleitli­nien, die als strategische Orientierung die Grundlage der staatlichen Lehrerfortbildung bilden. Auf dieser Grundlage werden die Qualifizierungsangebote nachfrageorientiert konzipiert.

Frage 23: Welche Verbesserungen bei der Fortbildung der Lehrkräfte bei den Lehrinhalten Medienerziehung und Medienkompetenz hält die Staatsregierung in den nächsten Jahren für erforderlich? Welche Maßnahmen wird sie dazu in wel­chen zeitlichen Schritten ergreifen?

Die Angebote zu Fortbildungen der Lehrkräfte mit besonderen Funktionen und Aufga­ben sind gegenwärtig nach Maßgabe der aktuellen thematischen Anforderungen und der Nachfrage durch die Lehrkräfte angemessen. Dies zeigen z. B. die Anmeldezahlen zu den angebotenen Fortbildungen mit speziellen Medieninhalten. ln Fällen von über­buchten Veranstaltungen werden im Rahmen der verfügbaren Mittel zusätzlich ent­sprechende Angebote unterbreitet.

IV. Digitale Kommunikation von Schülern und Lehrkräften

"Die Schüler sind verantwortungsvoll an den Umgang mit neuen Medien heranzu­führen, Sie sollen mit den Informationen im Netz differenziert und kritisch umge­hen, Angebote sach- und interessengerecht bewerten und selbst in angemesse­ner Form digital kommunizieren können." ( Koalitionsvertrag "SACHSENS ZU­KUNFT GESTALTEN")

Frage 24: Welche Daten und Analysen über die Fähigkeiten zur digitalen Kom­munikation von Schülerinnen und Schülern im Freistaat Sachsen liegen der Staatsregierung vor? Welche davon macht sie zur Grundlage ihrer Arbeit?

Der Staatsregierung liegen hierzu keine Daten und Analysen vor.

Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler wird fachintegrativ und themenbezo­gen gefördert, soweit die Lehrpläne dazu Anknüpfungsmöglichkeiten bieten. Leis­tungsmessungen und Tests zu den Kommunikationsfähigkeiten der Lernenden sind derzeit nicht vorgesehen. Dass sich die Nutzung digitaler Kommunikationsinstrumente bei den Lernenden hoher Beliebtheit erfreut, ist jedoch einschlägigen Studien wie z. B. der JIM-Studie (vgl. Antwort auf die Frage 34) zu entnehmen.

Frage 25: Welche Daten und Analysen über den Fähigkeiten von Schülerinnen und ,~chülern im Freistaat Sachsen zum kritischen Umgang mit Informationen im Netz liegen der Staatsregierung vor? Welche davon macht sie zur Grundlage ihrer Arbeit?

Der Staatsregierung liegen hierzu keine Daten und Analysen vor.

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Nach Erkenntnis verschiedener Studien (vgl. Antwort auf die Frage 34) ist die Recher­che von Informationen im Internet ein verbreitetes didaktisches Element im Unterricht. ln diesem Zusammenhang liegt es in der pädagogischen Verantwortung der Lehrkraft, den kritischen Umgang mit Informationen im Netz zu thematisieren.

Im Rahmen des schulischen Unterstützungssystems bieten ausgebildete Multiplikato­ren seit 2014 zu Cybermobbing schulinterne Lehrerfortbildungen an, die gut angenom­men werden. Die Nachfrage der Schulen lässt darauf schließen, dass sich an den Schulen sowohl die Lehrkräfte selbst als auch die Lehrkräfte mit den Schülerinnen und Schülern mit diesem Thema auseinandersetzen.

Frage 26: Welche Daten und Analysen über die Fähigkeiten zur digitalen Kom­munikation von Lehrkräften im Freistaat Sachsen liegen der Staatsregierung vor? Welche davon macht sie zur Grundlage ihrer Arbeit?

Der Staatsregierung liegen hierzu keine Daten und Analysen vor.

Die zunehmende Nutzung virtueller Lernplattformen zur Unterstützung schulorganisato­rischer Aufgaben, insbesondere zur digitalen Kommunikation, lässt den Schluss zu, dass Lehrpersonen sich die Informations- und Kommunikationstechnologien in stetig zunehmendem Maß zu Eigen machen. Deutlich wird dies auch bei der Bereitstellung von Informationen und Dokumenten der Lehrerfortbildung für die teilnehmenden Lehr­personen. Weitere Beispiele sind das digitale Bewerbungsverfahren für die Teilnahme an Lehrerfortbildungen sowie die Bereitstellung von Dokumenten und elektronischen Nachrichten durch das Schulportal, die die Verbreitung digitaler Kommunikation in der Lehrerschaft und Schulaufsicht unterstreichen.

Frage 27: Welche Daten und Analysen über die Fähigkeiten von Lehrkräften im Freistaat Sachsen zum kritischen Umgang mit Informationen im Netz liegen der Staatsregierung vor? Welche davon macht sie zur Grundlage ihrer Arbeit?

Dazu liegen keine Daten und Analysen vor.

Es wird von den Lehrkräften erwartet, dass sie die für die Erteilung eines qualitativ hochwertigen Unterrichts erforderlichen Fähigkeiten, die sich aus der fachlichen und fachdidaktischen Entwicklung ergeben, eigenverantwortlich erwerben. Die Motivation zur persönlichen Fortbildung wird durch Fortbildungsangebote und die beratende Tä­tigkeit von Fachberatern und Schulleitungen flankiert.

Frage 28: Welche Maßnahmen hat die Staatsregierung in den letzten fünf Jahren ergriffen, um die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen im Vorschul­bereich zu stärken? Wie viele Kinder im Vorschulalter werden durch medien­pädagogische Angebote erreicht? (Bitte Angaben um absolut und prozentual, jährlich seit dem 1. Januar 2010!)

Die Vermittlung von Medienkompetenz ist Teil des gesetzlichen Bildungsauftrags für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege. Sie ist Gegenstand des Sächsischen Bildungsplans im Bildungsbereich 2.3 "Kommunikative Bildung". Hier wird der Compu­ter als Teil aktiver Medienarbeit in der Kindertageseinrichtung bezeichnet und unter anderem darauf hingewiesen, dass die Nutzung des Computers und anderer Medien

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zahlreiche kreative und partizipative Bildungsprozesse entfalten kann. Hierzu wird die Erstellung eines einrichtungsbezogenen Computerkonzepts bzw. eines festen Rah­mens für die Computernutzung als erforderlich angesehen. Jedoch ist es nicht Ziel, Medienkompetenz auf die Nutzung von Computer und Internet zu beschränken und als gesonderte Kompetenzförderung zu sehen, vielmehr ist Medienkompetenz integrativer Bestandteil der gesamten Bildungsarbeit

Von 2012 bis 2015 förderte das SMK das Projekt "Kompetente Medienkinder -Medienkompetenz, das oberste Ziel von Medienerziehung" des Landesfilmdienstes Sachsen für Jugend- und Erwachsenenbildung e. V. Zielgruppe waren Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren, Erzieherl-innen sowie Eitern. ln diesem Projekt wurden die Kinder angeleitet, Medienprodukte entsprechend ihren Bedürfnissen und Fantasien selbst zu fertigen. Das Angebot reichte von Veranstaltungen zum Thema "Wie mit Bil­dern Geschichten erzählt werden" mit anschließender Bild-, Video- und Tongestaltung über die Erstellung einer Bilderbuchkino-Geschichte, der Entwicklung einer Medienbox mit Arbeitsmaterialien für Erzieherl-innen und Kinder, einem Arbeitsheft für Eitern und Erzieherl-innen, bis zu einer Internetpräsenz mit abrufbaren Materialien für Kinder, Eitern und Erzieherl-innen. ln dieses Projekt waren sechs Kindertageseinrichtungen aus dem Freistaat Sachsen eingebunden.

Entsprechend der jeweiligen Konzeption der Kindertageseinrichtung werden altersan­gepasste Angebote zur Medienbildung und -nutzung in den Kindertageseinrichtungen vorgehalten. Eine Erfassung, welche Angebote dies im Einzelnen sind und wie viele Kinder im Vorschulalter durch medienpädagogische Angebote erreicht werden, liegt nicht vor und wäre nur mit sehr hohem Verwaltungsaufwand zu leisten.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung förderte das Projekt "Lesestart -Drei Meilensteine für das Lesen" der Stiftung Lesen für den Zeitraum 2011 bis 2015. Das Programm baut auf dem sächsischen Modellprojekt "Lesestart - Mit Büchern wachsen" auf, das von 2006 bis 2009 durchgeführt wurde. Das SMS stellte in den Jah­ren 2011 ca. 72.000 Euro und 2012 ca. 16.800 Euro für das genannte Projekt bereit. Damit konnte die Anzahl der vom Bund bereitgestellten Lesestart-Sets auf insgesamt rund 31.000 erhöht werden (zusätzlicher Druck von 10.530 Lesestart-Sets) .

Seit einigen Jahren werden Lesestart-Sets an Eitern mit Kindern von einem bis sechs Jahren verschenkt. Ziel der Initiative ist es, Eitern zum Vorlesen zu motivieren, mehr Kinder zum Lesen zu bringen und ihre Bildungschancen konkret und nachhaltig zu ver­bessern. Die Lesestart-Sets werden in Kinderarztpraxen, Bibliotheken und Grundschu­len an Eitern und Kinder überreicht. Ein Set enthält ein altersgerechtes Buch sowie Informationen und Tipps rund ums Vorlesen.

Frage 29: Wie wird das Thema Medien als Querschnittsthema an den allgemein­bildenden Schulen behandelt, besonders bezogen auf die Bereiche Video, Audio und Multimedia? Was hat sich diesbezüglich in den letzten fünf Jahren verän­dert?

Frage 30: Wie ist Medienkompetenz in den Lehrplänen der unterschiedlichen Schularten verankert? (Bitte um detaillierte Auflistung nach Schulart, Unterrichts­fach und Klassenstufe!)

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Zusammenfassende Antwort auf die Fragen 29 und 30:

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Der Umgang mit verschiedenen Medien, ihre Produktion und die Entwicklung von Wis­sen, Kompetenzen und Werten sind an sächsischen Schulen integrative Bestandteile in den Fächern aller Schularten. Das Lernen mit und über Medien ist maßgeblich be­stimmt durch die in den Lehrplänen verorteten Ziele zu Medienbildung und informati­scher Bildung. Das SBI hat Synopsen für die drei Schularten Grundschule, Mittelschule und Gymnasium erstellt, um medienbildnerische Aspekte in den Lehrplänen leicht re­cherchierbar zu gestalten (Anlagen 2, 3 und 4). Exemplarisch seien drei Beispiele des Lehrplanes Deutsch der Grundschule aufgeführt, die dieses Anliegen verdeutlichen :

- Klasse 1/2, Deutsch, Festigung und Vernetzung: Schreiben mit dem PC, 13 Unter­richtsstunden, Klasse 3, Deutsch, Lernbereich: Zusammen leben und lernen, 7 Unterrichtsstun­den, Informieren durch Aufsuchen von lnternetseiten, Klasse 4, Deutsch, Lernbereich : Lesen/Mit Medien umgehen, 45 Unterrichtsstun­den, Gestalten audiovisueller und auditiver Texte.

Das Thema Medienkompetenz wird in den sächsischen Schulen als Querschnittsthema gesehen, da es als Klammer zwischen den verschiedenen Fächern der Stundentafeln betrachtet werden kann . Besonders die facettenreichen multimedialen Nutzungs­möglichkeiten des lnternets wurden in den letzten Jahren an allen Schularten deutlich erweitert. Begleitende Unterstützungsmaßnahmen bieten die MPZ sowie umfangreiche schulinterne Fortbildungsangebote (SCHILF) an den Schulen zu Urheberrecht, Cyber­mobbing und Sicherheitsfragen. ln den Schulen findet seit einigen Jahren verstärkt Elternarbeit zum Thema "Umgang mit neuen Medien" statt.

Zusätzliche Angebote werden im Rahmen von Ganztagsangeboten (GTA) an den Schulen konzipiert und umgesetzt.

Frage 31: Was hat sich am Konzept der Vermittlung von Medienkompetenz an den allgemeinbildenden Schulen bezogen auf die einzelnen Schularten, Unter­richtsfächer und das Alter der Lernenden in den letzten Jahren verändert?

Nach Maßgabe des Beschlusses der KMK vom 08.03.2012 zur Medienbildung in der Schule wurden alle Grundsatzpapiere (vgl. Antwort auf die Frage 9) des Freistaates Sachsen hinsichtlich der Aktualität und eines eventuellen Überarbeitungsbedarfs ge­prüft.

Wie bereits zu Frage 9 ausgeführt, ist das - auf dem Leitbild für die Schulentwicklung des SMK basierende - Konzept der Vermittlung von Medienkompetenz an sächsischen Schulen in den bildungspolitischen und curricularen Vorgaben umfassend berücksich­tigt (Anlage 2) . Darin werden Ziele und Inhalte schulischer Medienerziehung als Grund­lage für die Lehrplanarbeit, als Orientierungsrahmen für die Lehrerfortbildung und als Arbeitsgrundlage für die pädagogische Arbeit der MPZ dargestellt und begründet.

Frage 32: Welche Maßnahmen hat die Staatsregierung in den letzten fünf Jahren ergriffen, um die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern an Grund­schulen, Oberschulen, Gymnasien, Förderschulen und Berufsschulen zu stär­ken? Wie viele Kinder und Jugendliche wurden in den letzten fünf Jahren

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dadurch erreicht? (Bitte um Angaben absolut und prozentual sowie in Jahres­scheiben!)

An den sächsischen Schulen erfolgt Medienbildung integrativ, d. h., als Querschnitts­aufgabe des Unterrichts in den Fächern aller Schularten, des fächerverbindenden Un­terrichts und der außerunterrichtlichen Angebote der Schule. Grundlagen dazu werden in der Grundschule geschaffen. Darauf aufbauend findet ein gestuftes, aufeinander abgestimmtes medienerzieherisches Wirken in den weiterführenden Schulen statt. Das gilt auch für Förderschulen unter Berücksichtigung der sonderpädagogischen Erforder­nisse und Schwerpunkte.

Die Medienbildung mit dem Hauptziel der Ausprägung der Medienkompetenz ist sys­tematisch in den Lehrplänen verankert. ln den Zielen der Schularten, in der Bestim­mung der Ziele und Aufgaben der Fächer und in den konkreten fachlichen Zielen und Inhalten sind Schwerpunkte zur Medienerziehung verbindlich benannt.

Ergänzend ist auf GTA und Arbeitsgemeinschaften an den Schulen zu verweisen.

Weiterhin sind diverse sächsische Schüler-Wettbewerbsangebote als Beitrag zur Ent­wicklung von Medienkompetenz zu nennen, etwa der Sächsische lnformatikwettbe­werb, an dem seit 20 Jahren kontinuierlich mehr als 5.500 Schüler aus über 220 Grundschulen, Förderschulen, Oberschulen, Gymnasien und Beruflichen Gymnasien teilnehmen. Dieser Wettbewerb wird vom SMK unterstützt und gefördert.

Frage 33: Wie hat sich die Ausstattung der sächsischen Schulen mit Computern, Internetzugängen und medienpädagogischen Materialen in den letzten fünf Jah­ren entwickelt?

Zur Ausstattung der sächsischen Schulen mit Informations- und Kommunikationstech­nik liegen keine Daten vor, aus denen die Entwicklung in den letzten fünf Jahren dar­stellbar wäre. Auf die Antwort zu Frage 13 und deren Anlage wird verwiesen. Der Um­fang der zur Beantwortung erforderlichen Recherchen valider Daten/Schulträger ist bei 1.352 öffentlichen Schulen derart erheblich, dass die Daten nicht mit zurnutbarem Auf­wand innerhalb der Antwortfrist zur Verfügung gestellt werden können.

Eine Möglichkeit an Daten zu gelangen sind die freiwilligen Eingaben von 1.352 in das SchulportaL Auf dieser Grundlage können deshalb folgende Aussagen über die Anzahl von PC, Notebocks und PC-Kabinette gemacht werden:

PC-Kabinette: PC älter als fünf Jahre: PC jünger als fünf Jahre:

3.090 27.778, davon Notebooks: 51.491 , davon Notebooks:

5.311 12.256

Frage 34: Welche neuen Erkenntnisse hat die Staatsregierung über die Ausstat­tung von Kindern und Jugendlichen mit privaten Computern und internetfähigen Handys?

Über die allgemein bekannten Ergebnisse der bundesweiten Erhebungen des Medien­pädagogischen Forschungsverbunds Südwest - Kleinkinder und Medien (miniKIM 2014), Kinder und Medien (KIM 2014) und Jugend, Information und Multimedia (JIM

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2015)"- sowie des DIVSI - DIVSI U9-Studie "Kinder in der digitalen Welt'' - hinaus lie­gen keine weiteren Informationen zur Medienausstattung vor.

Frage 35: Welche Kooperationen von Schulen mit Trägern der Jugendhilfe und anderen außerschulischen Einrichtungen sind in den letzten fünf Jahren neu ent­standen, insbesondere mit Blick auf die Organisation von Unterricht und außer­unterrichtlichen Angeboten in Schulen?

Die Eigenverantwortung von Schule ermöglicht das selbstbestimmte Eingehen von Kooperationsvereinbarungen mit freien Trägern der Jugendhilfe und anderen außer­schulischen Einrichtungen. Eine statistische Erhebung einzelner Kooperationsbezie­hungen findet nicht statt. Daher sind hierzu keine detaillierten Auskünfte möglich.

Es gibt Kooperationen sächsischer Schulen mit verschiedenen medienpädagogisch arbeitenden Vereinen, Kultur-, Jugend- bzw. Sozialämtern der Landkreise und Kreis­freien Städte und den Sächsischen Erprobungskanälen (SAEK), die die Arbeit im Un­terricht, die Projektarbeit und die außerunterrichtliche Arbeit unterstützen.

Bei der flächendeckenden Umsetzung der GTA an allgemeinbildenden Schulen auf der Grundlage der Förderrichtlinien Ganztagsangebote bzw. seit 2013/2014 der Sächsi­schen Ganztagsverordnung wurden in den letzten fünf Jahren zahlreiche Kooperatio­nen mit außerschulischen Einrichtungen (Träger der Jugendhilfe, Vereine, Unterneh­men, Handwerksbetriebe, Hochschulen etc.) erfolgreich umgesetzt. Dies reicht von der Förderung von Schulklubs und der Gestaltung des Schultages (Rhythmisierung) bis zur breiten Palette außerschulischer Förder- und Freizeitangebote.

V. Medienpädagogik und Medienkompetenz

"Die Digitalisierung der Medien muss mit einer grundlegenden Medienbildung mit vielfältigen medienpädagogischen Angeboten und Programmen zur Herausbil­dung von Medienkompetenz als zentraler Schlüsselkompetenz einhergehen ... (Koalitionsvertrag "SACHSENS ZUKUNFT GESTALTEN")

Frage 36: Was versteht die Staatsregierung alles unter vielfältigen medienpäda­gogischen Angeboten und Programmen zur Herausbildung von Medienkompe­tenz als Schlüsselkompetenz?

Die Staatsregierung sieht es als zielführend an, das Thema Medienkompetenz aus ver­schiedenen Bildungskontexten heraus für eine heterogene Zielgruppe aufzugreifen und durch das Wirken vielfältiger Akteure umfassende Zugangsmöglichkeiten zu inhaltlich und methodisch differenzierten Bildungsangeboten zu eröffnen. Damit sollen unter­schiedliche Nutzungs-, Anwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten sowie die Vielfalt medialer Angebote berücksichtigt werden.

So beschäftigt sich beispielsweise im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe gemäß dem Arbeitsschwerpunkt "Medienkompetenz vermitteln" im Zuge der überörtlichen Jugend­hilfeplanung ein Großteil der überörtlichen Träger entsprechend ihren Aufgabenprofilen mit dem Thema Medienkompetenz als Querschnittsaufgabe.

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Der Landesfilmdienst Sachsen e. V. hat sich dergestalt spezialisiert, dass er Fortbil­dungen für Fachkräfte der Jugendhilfe im Bereich der digitalen Medien anbietet. Mit dem Projekt "Web 2.0 - Herausforderungen und Chancen für Medienbildung und ln­formationskompetenz im pädagogischen Prozess" werden insbesondere Handlungsop­tionen aufgezeigt, das Internet einschließlich seiner sozialen Netzwerke selbstbewusst und selbstbestimmt zu nutzen.

Mit der Aktion Jugendschutz Sachsen e. V. gibt es auf der überörtlichen Ebene einen weiteren Leistungsanbieter, der sich im Kern seiner Angebote auf die Medienvielfalt und die damit verbundenen Fragestellungen konzentriert. Mit dem Format "Eltern­Medien-Camp" wurde ein Angebot geschaffen, welches den Eltern die Möglichkeit gibt, gemeinsam mit ihren Kindern ihr Verhältnis und Verständnis zu Computerspielen sowie sozialen Netzwerken und den damit verbundenen Wirkungsebenen zu hinterfragen.

Um Eltern im sicheren Umgang mit modernen Medien zu stärken, bietet der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e. V. (DKSB) in Kooperation mit regionalen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe den Kurs "Wege durch den Mediendschungel -Kinder und Jugendliche sicher in der Medienwelt begleiten®" an. Dieser Medienkurs richtet sich an Eltern und Erziehende. Durchgeführt wird dieses Angebot von speziellen Kursleiterinnen und Kursleitern, die vom DKSB für diese besondere Aufgabe medien­pädagogisch ausgebildet werden.

Frage 37: Wie viele Schülerinnen und Schüler wurden in den letzten Jahren durch die in Frage 36 genannten Angebote und Programme erreicht? (Bitte um Auflis­tung nach Schulart und Jahren!)

Bei den durch überörtlich tätige Träger durchgeführten Projekten der Kinder- und Ju­gendhilfe findet eine quantitative Auswertung von Teilnehmerzahlen bezogen auf ein­zelne Themenschwerpunkte im Rahmen der Sachberichtsauswertung durch das Lan­desjugendamt oder die Bewilligungsbehörde nicht statt. Bezüglich der auf örtlicher Ebene durchgeführten Projekte wird auf die Ausführungen zu Frage 35 verwiesen .

Die Zusammenarbeit der Schulen mit Projektträgern und Anbietern kommt in der Regel ohne Beteiligung der Schulaufsicht zustande. Zu deren Details werden zentral keine Daten erfasst.

Frage 38: Welche neuen medienpädagogischen Angebote und Programme sind in den nächsten Jahren in welchen zeitlichen Schritten geplant?

Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe wird das Landesjugendamt auf der Grundlage des Arbeitsschwerpunktes "Medienkompetenz vermitteln" gemeinsam mit den überört­lich tätigen freien Trägern entsprechend den Bedarfslagen und den verfügbaren Haus­haltsmitteln die vorhandenen Angebote weiterführen und ggf. anpassen.

Parallel dazu ist eine Fortführung der berufsbegleitenden Qualifizierung zur Medienpä­dagogik für sozialpädagogische Fachkräfte in der Jugendarbeit und den stationären Hilfen zur Erziehung in Form von zwei Fortbildungsreihen in Kooperation mit BITS 21 im Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e. V. geplant. Neu wurde hier ein 3-tägiges Kompaktseminar für Leitungskräfte entwickelt, um auch auf dieser Ebene für eine not-

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wendige kontinuierliche medienpädagogische Arbeit in beiden Leistungsfeldern der Jugendhilfe zu sensibilisieren (siehe www.fachprofil-jugendmedienarbeit.de) .

Im Bereich Kindertageseinrichtung und Schule wird es im Rahmen der geplanten KMK­Strategie "Bildung in der digitalen Weit" weitere Überlegungen geben, wie die Nutzung digitaler Medien verbessert werden kann. Deshalb werden zunächst die bestehenden und bekannten Angebote unter Beachtung der Vorgaben des Haushaltsplanes weiter ausgebaut und ggf. inhaltlich neu ausgerichtet. ln diesem Zusammenhang sind weiter­hin Angebote wie die sächsischen "SchuiKinoWochen" und das sächsische Schüler­film-Festival zu nennen.

Frage 39: Wie viele Schülerinnen und Schüler sollen durch die in Frage 36 ge­nannten Angebote und Programme erreicht werden?

Die Angebote stehen allen Schülerinnen und Schülern sowie Interessierten offen. Die Teilnahme ist freiwillig. Es gibt keine zentralen Planungsvorgaben für den Umfang der Betei.lig ung.

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Auf die Antwort zu Frage 37 wird verwiesen.

VI. Medienbildung an Hochschulen

"Wir wollen die Medienbildung in allen Bildungsbereichen strukturell verankern. Medienpädagogik als Querschnittsaufgabe wird in den pädagogischen Studien­gängen und Ausbildungen durchgängig und verbindlich berücksichtigt werden." (Koalitionsvertrag "SACHSENS ZUKUNFT GESTALTEN")

Frage 40: ln welchen Studiengängen ist gegenwärtig die Medienbildung unzu­reichend verankert?

Ein Studiengang ist ein durch eine Studienordnung und eine Prüfungsordnung geregel­tes Lehrangebot ln der Prüfungsordnung werden insbesondere das Prüfungsverfahren und die Prüfungsgegenstände und in der Studienordnung die Zulassungsvorausset­zungen sowie der Inhalt und Aufbau des Studiums festgelegt. Seide Ordnungen erlässt die Hochschule. Die Gestaltung der Studien- und Prüfungsordnung gehört nach dem Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetz zu den Selbstverwaltungsaufgaben der sächsi­schen Hochschulen und liegt nicht in der Zuständigkeit der Staatsregierung. Hiervon sind nur die Studiengänge ausgenommen, die mit einer Staatsprüfung abschließen. Die Hochschulen haben die Aufgabe, die Lehrinhalte zur Medienkompetenz kontinuierlich fortzuentwickeln und auszubauen.

Frage 41: Was plant die Staatsregierung in welchen zeitlichen Schritten, um die Defizite bei der Ausbildung an den Hochschulen im Freistaat Sachsen zu verän­dern?

Die sächsischen Hochschulen entscheiden autonom über die Ausgestaltung und Inhal­te der Studiengänge. Sie bieten sowohl einzelne Module als auch Studiengänge in die­sem Bereich an. Die Staatsregierung behält sich jedoch vor, bei entsprechenden An-

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haltspunkten weitere Impulse zum Ausbau der Medienbildung an Hochschulen zu überprüfen.

Frage 42: ln welchen Ausbildungen ist gegenwärtig die Medienbildung unzu­reichend verankert? Frage 43: Was plant die Staatsregierung in welchen zeitlichen Schritten, um die Defizite bei der Ausbildung im Freistaat Sachsen zu verändern?

Zusammenfassende Antwort auf die Fragen 42 und 43:

An den sächsischen Hochschulen erfolgen über die in den Antworten zu den Fragen 40 und 41 behandelten Ausbildungen hinaus keine weiteren pädagogischen Ausbildun­gen.

VII. Medienpädagogik bei Bildungsträgern

"Sachsen verbessert außerdem die Rahmenbedingungen für die medienpädago­gische Arbeit in den Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, der Eltern-, Fami­lien-, Erwachsenen- und Seniorenbildung, in Schulen und Hochschulen und der außerschulischen medienpädagogischen Arbeit." ( Koalitionsvertrag "SACHSENS ZUKUNFT GESTALTEN")

Frage 44: Welche Rahmenbedingungen für die medienpädagogische Arbeit in den Einrichtungen der frühkindlichen Bildung sind nach Auffassung der Staats­regierung derzeit unzureichend bzw. verbesserungswürdig?

Grundsätzlich ist der Träger einer Kindertageseinrichtung bzw. die Kindertagespflege­personfür eine angemessene Ausstattung der Einrichtung bzw. der Kindertagespflege­stelle für die Erfüllung des Bildungsauftrags verantwortlich. Spezifische Vorgaben zur Ausstattung für die medienpädagogische Arbeit gibt es derzeit nicht. Die Ausstattung mit entsprechender Technik ist sehr unterschiedlich. Wie dies für alle Bildungsbereiche gilt, sind auch hier die Qualifikation und ein ausreichender Personalschlüssel Grund­voraussetzungen für erfolgreiche Arbeit.

Frage 45: Welche konkreten Verbesserungen, in welchen zeitlichen Schritten plant die Staatsregierung hinsichtlich der medienpädagogischen Arbeit in den Einrichtungen der frühkindlichen Bildung?

Konkrete Planungen für staatliche Vorgaben hinsichtlich der Verbesserung der medienpädagogischen Arbeit in den Einrichtungen der frühkindlichen Bildung existieren derzeit nicht. Das Landesjugendamt plant für den 20.09.2016 eine Fachtagung unter dem Titel "Alte und neue Medien in Kindertageseinrichtungen und Hort" . Dabei geht es sowohl um die Nutzung von Büchern und Bilderbüchern als auch um den Umgang mit den neuen technischen Möglichkeiten der Kommunikation und Information.

Frage 46: Welche Rahmenbedingungen für die medienpädagogische Arbeit in den Einrichtungen der Eltern-, Familien-, Erwachsenen- und Seniorenbildung sind nach Auffassung der Staatsregierung derzeit unzureichend bzw. verbesse­rungswürdig?

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Bezüglich der Einrichtungen der Familienbildung gemäß § 16 SGB VIII ist eine globale Einschätzung hinsichtlich der Verbesserungswürdigkeit von Rahmenbedingungen für die medienpädagogische Arbeit seitens der Staatsregierung nicht möglich. Gemäߧ 79 Abs. 1 i. V. m. § 85 Abs. 1 SGB VIII tragen in erster Linie die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe, also die Landkreise und Kreisfreien Städte, für die Erfüllung der Aufgaben nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz die Gesamtverantwortung ein­schließlich der Planungsverantwortung. Angaben zu Inhalten und Inanspruchnahme der Angebote sind nicht Bestandteil der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik und liegen dem SMS somit nicht vor. Auch im Rahmen der Förderung von örtlichen Ange­boten werden diese Informationen nicht erfasst (siehe Antwort zu Frage 35).

Die Ende 2014 vorgelegte Studie "Analyse von Familienbildungsangeboten im Freistaat Sachsen" trifft Aussagen zur Zielgruppenansprache, zu Form, Nutzung, Inhalt und Zu­gang zu Familienbildungsangeboten. Dabei wurden medienpädagogische Angebote nicht als eigene Kategorie untersucht. Aussagen zu Rahmenbedingungen der medien­pädagogischen Arbeit können daher nicht getroffen werden.

Da die Einrichtungen der Weiterbildung auf der Grundlage der Bedarfe und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger ihre Angebote selbstständig unterbreiten, realisieren und im Sinne einer Förderung abrechnen, ist die Beantwortung der hier gestellten Frage nicht möglich. Für den Bereich der Weiterbildung wurden und werden durch die Staats­regierung keine Rahmenbedingungen für die medienpädagogische Arbeit festgelegt.

Frage 47: Welche konkreten Verbesserungen der medienpädagogischen Arbeit in welchen zeitlichen Schritten plant die Staatsregierung in den Einrichtungen der Eltern-, Familien-, Erwachsenen- und Seniorenbildung?

Grundsätzlich plant die Staatsregierung im Ergebnis der in der Antwort zu Frage 46 erwähnten Studie entsprechend der Bedarfslage und den verfügbaren Haushaltsmitteln eine Weiterentwicklung der Familienbildungslandschaft, um Familien in späteren Le­bensphasen und mit spezifischen Lebenslagen stärker in den Blick zu nehmen. Hierzu zählen Familien mit Kindern in der Pubertät, die auch medienpädagogische Angebote nachfragen. Die Staatsregierung beabsichtigt des Weiteren, Familien den Zugang zu fürs[~ passgenauen Familienbildungsangeboten durch die Erstellung einer Datenbank zu erleichtern.

Frage 48: Welche Rahmenbedingungen für die medienpädagogische Arbeit in Schulen sind nach Auffassung der Staatsregierung derzeit unzureichend bzw. verbesserungswürdig?

Die grundlegenden Handlungsfelder zur Schaffung von Rahmenbedingungen können dem Beschluss der KMK zur Medienbildung in der Schule vom 08.03.2012 entnommen werden . Ohne dass die Angaben durch Studien und Datenerhebungen untersetzt wer­den können, sind beispielsweise folgende Verbesserungspotentiale erkennbar:

Breitbandiger Internetzugang für den pädagogischen Bereich der Schulen ein­schließlich geeigneter Internetzugänge in den Unterrichtsräumen und weiteren Ar­beitsräumen,

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- Verbesserung der Ausstattung mit mobilen Endgeräten für flexible Lernszenarien im Unterricht und außerunterrichtlich,

- weitere Verbesserung der Zugänge zu Bildungsmedien und virtuellen Lernumge­bungen sowie Erweiterung der Angebote im Zusammenhang mit der Digitalisierung von Lehrmaterialien und

- Bereitstellung verlässlicher und leistungsfähiger Supportdienste für die schulische IT-Infrastruktur durch die Schulträger.

Frage 49: Welche konkreten Verbesserungen in welchen zeitlichen Schritten plant die Staatsregierung hinsichtlich der medienpädagogischen Arbeit in Schu­len?

Aus Sicht des SMK wird es auch in Zukunft notwendig sein, die medienpädagogische Arbeit an den Schulen im Hinblick auf technische Neuerungen und deren Einfluss auf die Gesellschaft immer wieder neu auszurichten. Grundlage und Leitlinie dazu werden neben systemimmanent gewonnenen Erkenntnissen auch Empfehlungen und Vorga­ben der KMK unter Beachtung der finanziellen Bedingungen sein. Eine hohe Bedeu­tung werden bei diesen Prozessen auch künftig die den Schulen zur Verfügung ste­henden Unterstützungssysteme und -instrumente haben.

Frage 50: Welche Verbesserungen der Rahmenbedingungen für die medienpäda­gogische Arbeit müssen landesweit durch die Schulträger erbracht werden? Wie werden diese durch den Freistaat dazu angeregt und dabei unterstützt?

Um Verbesserungen der technischen Rahmenbedingungen wie z. B. der Breitbandan­bindung einzuleiten und umzusetzen, muss der Bedarf definiert sein. Dieser resultiert in der Regel aus den Anforderungen für die genutzten Anwendungen etwa für die medi­enpädagogische Arbeit. Die Medienentwicklungspläne der Schulen können eine gute Basis für die Schulträger sein, den bestehenden Bedarf zu identifizieren und auf dieser Grundlage notwendige Veränderungen herbeizuführen.

Eine wichtige Voraussetzung für medienpädagogische Arbeit ist die bedarfsgerechte Breitbandverfügbarkeit an den Schulen. Die Sächsische Staatsregierung strebt für den Freistaat Sachsen unabhängig von der Verantwortlichkeit der Schulträger für die säch­liche Ausstattung ihrer Schulen eine flächendeckende Verfügbarkeit von mindestens 50 MbiUs bis 2018 und von mindestens 100 Mbit/s bis 2025 an. Die Sächsische Staatsre­gierung unterstützt mit ihrer Förderstrategie in diesem Zusammenhang kommunale Gebietskörperschaften beim flächendeckenden Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnet­zes. Dabei sollen gerade auch die Bedürfnisse kommunaler Einrichtungen berücksich­tigt werden, wodurch die Schulträger in der Lage wären, entsprechende Breitbandan­schlüsse an Schulen zur Verfügung zu stellen. Ergänzend wird auf die Beantwortung zu Drs. 6/2542 verwiesen. Der Bereich Medienpädagogik ist auch ein Gegenstand ent­sprechender Ausführungen in der von der Staatsregierung am 26. Januar 2016 verab­schiedeten und öffentlich verfügbaren Digitalisierungsstrategie "Sachsen Digital" . Auf diese wird ebenso ergänzend verwiesen.

Frage 51: Die Bildungspläne des Landes Baden-Württemberg für die Klasse 5 sehen einen Basiskurs Medienbildung vor, der eine Grundlage und einheitliche Voraussetzungen für die weitere Medienbildung in den Fächern schaffen soll. "Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei einen verantwortungsbewussten und

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kreativen Umgang mit Medien lernen und für Themen wie (lnternet)-Recherche, Datenschutz oder Urheberrecht sensibilisiert werden, um selbstbewusst und kompetent den Herausforderungen der heutigen Mediengesellschaft zu begeg­nen". Plant die Sächsische Staatsregierung etwas Vergleichbares auch für Sach­sen? Wenn ja, ab wann, wenn nein, warum nicht?

Die Lehrpläne im Freistaat Sachsen verfolgen den Ansatz der integrativen Verankerung medienerzieherischer Inhalte und Ziele in den Fächern aller Schularten (s. auch Fragen 30 und 31). Auch die im baden-württembergischen Basiskurs Medienbildung formulier­te Zielstellung zum verantwortungsbewussten und kreativen Umgang mit Medien ist in den sächsischen Lehrplänen verankert und spiegelt sich in den fünf schulischen Hand­lungsfeldern wider:

- Medien auswählen und nutzen, u. a. zur (lnternet-)Recherche, - Medien gestalten und verbreiten, u. a. kreativer Umgang mit Medien, - Mediengestaltungen verstehen und bewerten, - Medieneinflüsse erkennen und aufarbeiten,

Bedingungen der Medienproduktion und -verbreitung erkennen und beurteilen, u. a. Urheberrecht und Datenschutz.

Darüber hinaus werden die in der Frage genannten Themen u. a. in den Fächern Technik/Computer und Informatik beginnend ab Klassenstufe 5 thematisiert (Anlage 5). Es wird daher keine Notwendigkeit gesehen, einen "Basiskurs Medienbildung" zu etab­lieren.

Frage 52: Zur Förderung des Einsatzes von digitalen Medien im Unterricht hat das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst das "mebis - Landesmedienzentrum Bayern" mit lnfoportal, Mediathek, Lernplattform und Prüfungsarchiv etabliert. Plant die Sächsische Staatsregie­rung etwas Vergleichbares auch für Sachsen? Wenn ja, ab wann, wenn nein, warum nicht?

Das kompetenzorientierte Lernen in einem auf Mediennutzung ausgerichteten Unter­richt sowie die individuelle Nutzung von digitalen Bildungsinhalten erfordern einfach zu bedienende Unterstützungsinstrumente, die auch virtuelle Lernumgebungen umfassen. Dazu setzen die meisten deutschen Bundesländer auf eigenständige, internetbasierte Datenbanksysteme, welche die Lehrkräfte bei der Nutzung digitaler Medien sowie dem Einsatz von Kooperations- und Kommunikationsmöglichkeiten im Unterrichtsprozess unterstützen.

Deshalb wurde im Freistaat Sachsen seit 1997 das MeSax entwickelt. Durch die redak­tionelle Pflege angebotener Inhalte, die zentrale Dokumentation der Medienbestände und die unmittelbare Anbindung der MPZ wird den Schulen und Kindertageseinrichtun­gen eine geschlossene Umgebung angeboten, die Lizenzsicherheit und Schutz vor Rechtsverletzungen bei der Nutzung von Bildungsmedien realisiert. Das System ent­spricht landesspezifischen Anforderungen, bildet sächsische Lehrplaninhalte ab und erfährt eine breite Nutzung an den sächsischen Schulen. MeSax ist als e-Government­Projekt seit 1997 im IT-Rahmenkonzept des SMK verankert.

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Mit MeSax steht grundsätzlich allen sächsischen Schulen und damit allen Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern ein leistungsfähiges internetbasiertes System zur Nutzung von Bildungsmedien zur Verfügung. Es bietet umfassende Informationen über verfügbare Bildungsmedien und unterstützt sowohl den traditionellen Verleih über die Medienzentren als auch die digitale Bereitstellung direkt auf dem MeSax-Schulserver der angeschlossenen Schulen.

Durch die Zuordnung von aktuellen Medienproduktionen zu den Lehrplänen bis hinein in die einzelnen Lernbereiche und deren Eignungsbewertung wird eine belastbare Datengrundlage geschaffen, welche es Lehrkräften erlaubt, zielgerichtet auf geeignete Produktionen für ihren Unterricht zuzugreifen . Jeder angemeldete Nutzer kann durch persönliches Feedback zu Eignung und Lehrplanbezügen einzelner Medientitel an der stetigen Verbesserung der Recherchequalität in MeSax mitwirken.

Bei allen Anwendungen werden lizenzrechtliche Festlegungen (Einschränkungen nach Schulart, Ort, Zeit) automatisch wirksam. Zusätzlich werden FSK-Freigaben durch schulartspezifische Einstellungen am MeSax-Schulserver und bei der Nutzung von MeSax mini eingehalten.

Derzeit können die Nutzer aus ca. 25.000 Medientiteln (davon 23.000 Landeslizenzen) für den Abruf über den MeSax-Schulserver auswählen. Mit diesem Angebot wird ein Großteil der Lehrplanbereiche in den verschiedenen Schularten abgedeckt.

Frage 53: Im Beschluss der Kultusministerkonferenz mit dem Titel "Medienbil­dung in der Schule" vom 8. März 2012 ist die Zusammenarbeit von Schulen mit außerschulischen Partnern ein wesentliches Handlungsfeld. Wie werden sächsi­sche Schulen in die Lage versetzt, die Vorteile der Zusammenarbeit mit außer­schulischen Partnern zu nutzen?

Die Vielfalt möglicher außerschulischer Partner ist groß und daher nicht zentral zu or­ganisieren. Teilweise gibt es Kooperationsvereinbarungen, beispielsweise zwischen dem SMK und der SLM die "Rahmenvereinbarung zur Förderung der Medienkompe­tenz im Freistaat Sachsen". Teilweise werden lokale und regionale Partnerschaften entwickelt, beispielsweise zwischen Schulen und den regionalen Standorten der SAEK oder privatwirtschaftlich aufgestellten Anbietern von Dienstleistungen. Teilweise wer­den in den Schulen Elterninitiativen wirksam und greifen auf das Potential der Eltern­schaft zurück.

ln der Fachempfehlung "Ganztagsangebote an sächsischen Schulen" wird u. a. unter 3.4.3. festgestellt, dass eine Schule mit GTA die Kooperation mit außerschulischen Partnern braucht. Diese Kooperationen bereichern durch zusätzliche Bildungsangebote die Vielfalt von GTA. Außerschulische Partner können Einzelpersonen sein, aber auch Verbände, Vereine und sonstige öffentliche Einrichtungen, wie z. B. kirchliche Einrich­tungen, Kultur-, Sport- und Jugendvereine. Schulen müssen sich den gewachsenen gesellschaftlichen Aufgaben und Anforderung und den sich wandelnden Lebens- und Lernbedingungen der Kinder und Jugendlichen durch Veränderung der Lehr- und Lern­kultur hin zu anwendungsorientiertem Wissen stellen.

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Frage 54: Welcher Finanzrahmen steht den sächsischen Schulen für die Zusam­menarbeit mit außerschulischen Partnern pro Jahr zur Verfügung?

Die Umstellung der Finanzierung im Bereich GTA auf pauschalierte zweckgebundene Zuweisungen stärkt die Eigenverantwortung der Schulen und Antragsteller bei der Ge­staltung und Umsetzung der GTA-Konzepte. Danach erhält der Antragsteller für jede Grundschule, jede Oberschule und jedes Gymnasium einen Sockelbetrag von 2.000 Euro, für jede allgemeinbildende Förderschule einen Sockelbetrag von 4.000 Euro und eine Schülerpauschale. Für Oberschulen und allgemeinbildende Förderschulen wird eine Zusatzpauschale gewährt. Für Schulen mit Schulklub erhalten die Antragsteller die Schulklubpauschale in Höhe des im Antrag angegebenen Eigenanteils, jedoch höchs­tens 6.000 Euro.

Zudem erhält jede Schule pro Kalenderjahr und pädagogischer Lehrkraft für SCHILF 25 Euro bzw. einen Mindestbetrag für kleine Schulen in Höhe von 200 Euro.

Frage 55: Welche Rahmenbedingungen für die medienpädagogische Arbeit in Hochschulen sind nach Auffassung der Staatsregierung derzeit unzureichend bzw. verbesserungswürdig?

Grundsätzlich werden keine unzureichenden Rahmenbedingungen gesehen. Selbst­verständlich müssen die sächsischen Hochschulen ständig ihre Lehrangebote in diesen Bereichen an die neuen Entwicklungen anpassen.

Frage 56: Welche konkreten Verbesserungen in welchen zeitlichen Schritten plant die Staatsregierung hinsichtlich der medienpädagogischen Arbeit in den Hochschulen des Freistaates Sachsen?

Der von der Landesrektorenkonferenz der sächsischen Hochschulen eingerichtete Arbeitskreis E-Learning wird unterstützt. Der Arbeitskreis koordiniert und bündelt Aktivi­täten im Bereich E-Learning/Medienpädagogische Arbeit. Er ist ein wissenschaftliches Gremium, das die fachliche und strategische Beratung, die lnitiierung und Durchfüh­rung von Hochschulvorhaben, die der weiteren Verstetigung des E-Learning und damit der medienpädagogischen Arbeit dienen, maßgeblich unterstützt, indem er den Hoch­schulen Empfehlungen gibt. Er hat das Ziel, die inhaltliche Umsetzung strategischer hochschulübergreifender Ziele zur Sicherung und schnellen Entwicklung des E­Learning an den sächsischen Hochschulen voranzubringen und zu unterstützen. Der Arbeitskreis E-Learning bestimmt dadurch maßgeblich die Einführung und Verstetigung von technologischen und methodischen Innovationen für Lehren und Lernen mit neuen Medien. Damit verbunden ist die kontinuierliche Begutachtung, Auswahl und Begleitung von Vorhaben, die auf den gesamten Hochschulraum wirken . Konkret erfolgt dies durch die Förderung von Projekten an den sächsischen Hochschulen. Der Arbeitskreis E­Learning arbeitet eng mit dem Hochschuldidaktischen Zentrum zusammen, um Weiter­bildungen für Lehrende im Bereich der Mediendidaktik/Medienkompetenz anzubieten.

Frage 57: Welche Rahmenbedingungen für die außerschulische medienpädago­gische Arbeit sind nach Auffassung der Staatsregierung derzeit unzureichend bzw. verbesserungswürdig?

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Nach der Auswertung der ersten Fortbildungsreihe zur "Berufsbegleitenden Qualifizie­rung zur Medienpädagogik für sozialpädagogische Fachkräfte in der Jugendarbeit und den stationären Hilfen zur Erziehung" muss grundsätzlich festgestellt werden, dass die medientechnische Ausstattung in den jeweiligen örtlichen Angebotsformen den zeitge­mäßen technischen Standards nicht überall gerecht wird. Die rasante technische Ent­wicklung bringt es mit sich, dass bisherige Technik schnell veraltet und die Ressourcen zur Anschaffung neuer Technik nicht immer adäquat zur Verfügung stehen.

Frage 58: Welche konkreten Verbesserungen in welchen zeitlichen Schritten plant die Staatsregierung hinsichtlich der außerschulischen medienpädagogi­schen Arbeit?

Medienpädagogische Aktivitäten in der außerschulischen Jugendbildung sind nicht an einen Lehrplan gebunden, orientieren sich bei ihrer Arbeit an aktuellen Entwicklungen und Themen und richten sich an den Interessen und Bedürfnissen junger Menschen aus.

Eine Zielstellung liegt im Zusammenwirken und in der Vernetzung der Akteure aus den Bildungseinrichtungen mit außerschulischen Partnern. Ein wesentlicher Vorteil dieses Zusammenwirkens besteht in der Möglichkeit, zusätzliche Bildungsangebote zur Medienbildung in der Schule zu akquirieren und außerschulische Lernorte für Schülerinnen und Schüler zu erschließen.

Stellvertretend für vielfältige Initiativen von außerschulischen Partnern sollen hier zwei erfolgreiche Projekte angeführt werden : Basierend auf der Kooperationsvereinbarung zur Förderung von Medienkompetenz zwischen der SLM und dem SMK werden von Bildungseinrichtungen die Möglichkeiten der neun Standorte der SAEK in hohem Maße genutzt. Damit wird ein landesweites und professionelles Angebot unterbreitet. Des Weiteren engagiert sich die SLM im Rahmen dieser Kooperationsvereinbarung mit dem Einsatz eines Medienmobils direkt an den Bildungseinrichtungen.

Gemäß den in den Antworten zu den Fragen 35 und 46 dargestellten Zuständigkeiten liegt die Verantwortung für eine zeitgemäße medientechnische Ausstattung in den örtli­chen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bei den Landkreisen und Kreisfreien Städten.

VIII. Koordinations- und Informationsstelle

"Zur breitenwirksameren und besseren öffentlichen Wahrnehmung der medien­pädagogischen Initiativen und Angebote in Sachsen sowie deren Vernetzung sollen nach dem Vorbild von Sachsen-Anhalt eine zentrale Koordinations- und Informationsstellen Medienbildung geschaffen werden." ( Koalitionsvertrag "SACHSENS ZUKUNFT GESTALTEN")

Frage 59: Wann wurde bzw. wird die Koordinations- und Informationsstelle ge­schaffen, wo ist bzw. wird sie angesiedelt, welche personelle Ausstattung wurde geschaffen bzw. ist vorgesehen?

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Frage 60: Wie werden die Aufgaben der Koordinations- und Informationsstelle genau definiert?

Zusammenfassende Antwort auf die Fragen 59 und 60:

Momentan existiert die "Koordinations- und Informationsstelle Medienbildung" noch nicht. Derzeit werden Gespräche zwischen den beteiligten Ressorts mit der Zielsetzung geführt, zu klären, inwieweit vorhandene Strukturen genutzt werden können, welche Erwartungen an eine Koordinations- und Informationsstelle geknüpft werden und wo diese angesiedelt werden sollte. Aussagen zur Definition der Aufgaben und der perso­nellen Ausstattung einer solchen Stelle sind daher noch nicht möglich.

IX. Rahmenvereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz im Freistaat Sach­sen

Seit dem 12. September 2011 gibt es eine "Rahmenvereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz im Freistaat Sachsen" zwischen dem SMK und der SLM.

Frage 61: Wie hat sie sich in der Praxis bewährt und wie wird ihre Umsetzung evaluiert?

Die o. g. Rahmenvereinbarung verfolgt das Ziel, auf unterschiedlichen Feldern der Me­dienbildung zusammenzuarbeiten, u. a. in der Lehrerfortbildung und beim Jugend­medienschutz. Auch gibt es eine gegenseitige Unterstützung bei der lnitiierung und Durchführung von Wettbewerben zur Medienkompetenzförderung . Die Standorte der SAEK unterstützen die Schulen in ihrer medienpädagogischen Arbeit. Ergebnisse die­ser Arbeit werden jährlich beim Medienpädagogischen Preis und beim sächsischen Schülerfilm-Festival ausgezeichnet. Die Zusammenarbeit und Perspektiven künftiger Zusammenarbeit werden regelmäßig in Gesprächen beider Partner ausgewertet und weiterentwickelt.

X. Einbeziehung medienbezogener Bildungs- und Erziehungsprozesse

Im Mai 2011 führte die Staatsregierung auf die Frage nach einen Konzept und entsprechenden Maßnahmen, um Vorhaben zur Förderung der Medienkompetenz mit außerschulischer Jugendarbeit zu verzahnen, aus: "Das SMS beabsichtigt bei seinen konzeptionellen Überlegungen zur Weiterentwicklung des erzieheri­schen Kinder- und Jugendschutzes, innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe in unterschiedlichen sozialpädagogischen Kontexten, und somit auch im Bereich der außerschulischen Jugendarbeit, medienbezogene Bildungs- und Erzie­hungsprozesse anzuregen" (Drs. 5/5352)

Frage 62: Wie wurde diese Absicht in den letzten fünf Jahren umgesetzt?

Das SMS hat die in der Antwort zur Drs. 5/5352 angekündigte Anregung von medien­bezogenen Bildungs- und Erziehungsprozessen innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe wie folgt umgesetzt:

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1. lnitiierung und Begleitung eines ,.Praxisbezogenen Forschungsvorhabens in Bezug auf medienpädagogische Angebote, insbesondere im ländlichen Raum" durch das Landesjugendamt, umgesetzt durch das Institut für regionale Innovation und Sozial­forschung e. V. in Dresden im Jahr 2012.

2. lnitiierung und Begleitung einer ,.Berufsbegleitenden Qualifizierung zur Medienpä­dagogik" für sozialpädagogische Fachkräfte in der Jugendarbeit und den stationä­ren Hilfen zur Erziehung durch das Landesjugendamt, umgesetzt durch BITS 21 im Forderverein für Jugend und Sozialarbeit e. V. Berlin im Zeitraum von Dezember 2013 bis Juni 2015.

3. Anregung und fachliche Begleitung von Fortbildungsangeboten der überörtlichen Träger durch das Landesjugendamt sowie Förderung auf der Grundlage der überörtlichen Planung (siehe Antwort zu Frage 36). Zusätzlich wurde eine Fachta­gung der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e. V ,.Kinder- und Ju­gendarbeit im Zeitalter der Digitalen Revolution" im April 2014 gemeinsam mit dem Landesjugendamt vorbereitet und durchgeführt.

4. Umsetzung regelmäßiger Fortbildungsangebote des Landesjugendamtes, bei­spielsweise für das Jahr 2014:

- Eltern fit machen in Sachen Medienkompetenz, - rechtliche Aspekte im Kontext der medienpädagogischen Arbeit mit dem In-

ternet, - Jugendliche in sozialen Netzwerken medienpädagogisch begleiten.

5. Fachberatung des Landesjugendamtes im Sinne dieses Anliegens im Rahmen der regelmäßigen Qualitätsentwicklungsgespräche mit den im medienpädagogischen Bereich überörtlich tätigen Trägern der freien Jugendhilfe.

Frage 63: Welchen weiteren Handlungsbedarf sieht die Staatsregierung?

Die Fortsetzung der Fachberatung durch das Landesjugendamt sowie die Umsetzung von Qualifizierungsangeboten für pädagogische Fachkräfte in den Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe und für andere Bezugspersonen von jungen Menschen wird weiterhin für erforderlich gehalten, um diese zu befähigen, junge Menschen im Alltags­handeln medienpädagogisch zu begleiten bzw. bei Bedarf auch Eltern zu beraten (siehe Antwort auf Frage 38).

XI. Eltern und Medienerziehung

Im Mai 2011 führte die Staatsregierung auf die Frage nach einer Strategie zur Stärkung der Medienkompetenz von Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern aus: "Im Rahmen der aktuellen konzeptionellen Überlegungen zur Förderung der Wei­terentwicklung der Jugendhilfe im Bereich des§ 14 SGB VIII sind auch Maßnah­men zur Anregung und Förderung von Angeboten mit Informationen und Hilfen zur Wahrnehmung der medienerzieherischen Verantwortung von Eltern vorgese­hen. Zielstellung der Arbeit mit Eltern aus den Angeboten der Kinder- und Ju­gendhilfe heraus ist es, Eltern zu motivieren, sich mit den Anliegen von Medien­erziehung auseinander zu setzen." (Drs. 5/5352)

Frage 64: Wie wurden die konzeptionellen Überlegungen in den letzten fünf Jah­ren realisiert?

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Frage 65: Welche Maßnahmen wurden umgesetzt?

Frage 66: Wurden die Zielstellungen erreicht?

Zusammenfassende Antwort auf die Fragen 64 bis 66:

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Im Rahmen der fachlichen Begleitung durch das Landesjugendamt und durch Förde­rung von Angeboten der überörtlich tätigen Träger der freien Jugendhilfe (Förderrichtli­nie überörtlicher Bedarf bzw. der Träger von überregionalen oder innovativen Familien­bildungsmaßnahmen (Richtlinie Familienförderung wurden folgende Projekte umge­setzt:

Seit 2013 führt die Aktion Jugendschutz Sachsen e. V. das Eltern-Medien­Camp durch. Ziel dieses Angebotes ist es, das elterliche Verständnis zur Medi­ennutzung ihrer Kinder zu fördern sowie Ängste abzubauen. Das Angebot zeichnet sich dadurch aus, dass hier jeweils Eitern mit ihren Kindern zu den Teilnehmenden gehören. Es ist für jeweils drei Tage mit bis zu 20 Teilnehmern konzipiert (siehe auch Antwort zu Frage 36).

- Die Angebote im Rahmen der Familienbildung sind in Anlage 9 zu Frage 82 dargestellt.

Darüber hinaus bietet der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Sachsen, in Kooperation mit regionalen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe den Kurs "Wege durch den Mediendschungel - Kinder und Jugendliche sicher in der Medienweit begleiten®" mit vier Einheiten zu je 2 bis 2,5 Stunden an, um Eitern im sicheren Umgang mit mo­dernen Medien zu stärken (siehe Antwort zu Frage 36).

Grundlage der Projekte überörtlich tätiger Träger der freien Jugendhilfe sind die spezi­fischen Zielformulierungen und Aufgabenbeschreibungen in der überörtlichen Planung. Darüber hinaus wurden bislang keine weiteren konzeptionellen Ausführungen seitens der Staatsregierung für die Ausgestaltung von Projekten zur Stärkung der mediener­zieherischen Verantwortung von Eitern formuliert.

Frage 67: Welchen weiteren Handlungsbedarf sieht die Staatsregierung?

Die in der Antwort zu den Fragen 64 bis 66 beschriebenen Angebote werden im Rah­men der überörtlichen Zuständigkeit qualitativ als bedarfsgerecht angesehen und sollen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel fortgeführt werden. Bezüglich der Qualifi­zierungsbedarfe wird auf die Antwort zu Frage 63 verwiesen.

XII. Tablets und moderne Bildungstechnologien im Unterricht

"Kultusministerium und TU Chemnitz Education (TUCed), An-Institut für Weiter­bildung der Technischen Universität Chemnitz, starteten heute das Pilotprojekt ,Klassenzimmer der Zukunft'. ,Hauptziel des Projektes ist es, den Einsatz von Tablets in Schulen zu erproben und wissenschaftlich zu begleiten und dabei gleichzeitig neue Lehr- und Lernkonzepte für den Unterricht zu entwickeln', er­klärte Kultusministerin Brunhild Kurth. ( ... ) ,Mit der rasanten Entwicklung in der Informations- und Kommunikationstechnologie müssen auch Schulen in der

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Vermittlung von Medienkompetenz Schritt halten und näher an die Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und auch von Eltern und Lehrern rücken', ( ... ) Im Zentrum des Pilotprojektes steht die nachhaltige Nutzung von Bildungstech­nologien, mobilen Computern sowie intelligenten Wissensdiensten in Schulen und deren Potenzial für neue Lehr- und Lernmethoden sowie Unterrichts- und Schulgestaltung. ( ... )Geplant ist, dass ab dem Schuljahr 201512016 in Absprache mit den Schulträgern erste Schulen mit Tablets und modernen Bildungstechno­lagien im Unterricht starten. Parallel dazu wird ein nationales Expertengremium mit namhaften Vertretern aus Wissenschaft, Schule, Kultusverwaltung und den kommunalen Spitzenverbänden berufen. Das Gremium soll noch in diesem Jahr Empfehlungen für innovatives Lehren und Lernen an Schulen in Sachsen vorle­gen. Eine derartige Expertise gibt es derzeit noch nicht in Deutschland und wäre damit einzigartig." (Aus einer Medieninformation des SMK vom 24. März 2014)

Frage 68: Was ist das Gesamtkonzept dieses Projektes?

Im Fokus des Pilotprojektes "Lehren und Lernen mit Tablets in der Schule" steht die Erprobung neuer Lehr- und Lernformen mit mobilen Endgeräten. Dazu wurden in der ersten Phase 20 Lehrkräfte der Schularten Mittelschule und Gymnasium mit unter­schiedlichen Fachkombinationen (nicht nur MINT-Fächer) gewonnen, die in mehrstufi­gen Workshops an einem zentralen Ort fortgebildet und später als Promotoren einge­setzt werden.

Frage 69: Über welchen Zeitraum soll sich das Projekt erstrecken?

Begonnen wurde das Projekt 2014; es soll nach derzeitiger Planung bis zum Schul­jahresende 2017/2018 laufen.

Frage 70: ln welchen Schulen ist das Projekt im Schuljahr 2015/16 gestartet? Nach welchen Gesichtspunkten wurden diese ausgewählt?

Frage 71: Wie viele Schulen und wie viele Klassen pro Schulen sollen an dem Projekt beteiligt werden? Welche Überlegungen liegen diesen Zahlen zu Grunde?

Zusammenfassende Antwort auf die Fragen 70 und 71:

Das Projekt befindet sich in der ersten Phase der Fortbildung und Lehrkonzeptionser­stellung, so dass derzeit noch keine Schulen in dieser Projektphase eingebunden sind. Über eine Einbindung von Schulen wird nach erfolgreicher Evaluierung des bisherigen Projektverlaufs entschieden. Frage 72: Wie soll eine mittel- und langfristige sachsenweite nachhaltige Imple­mentierung der Ergebnisse dieses Projektes erfolgen?

Aussagen dazu können erst nach Vorliegen der Projektergebnisse gemacht werden.

Frage 73: Welche konkrete Kompetenz war für die Konzeptionierung bzw. ist für die Umsetzung dieses Projektes bei der Kultusverwaltung vorhanden?

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Frage 74: Wie wurden bzw. werden die Lehrer/ -innen für dieses Projekt qualifi­ziert?

Zusammenfassende Antwort auf die Fragen 73 und 74:

Die Federführung für das Projekt liegt bei der SBA, die dabei eng mit Fachberatern, MPZ und weiteren Partnern zusammenarbeitet. Das Konzept wurde durch die TUCed erstellt, die mit ihrer Kompetenz auch die Umsetzung verantwortet.

Frage 75: Welche Defizite existieren hinsichtlich der infrastrukturellen Voraus­setzungen an den Schulen?

Sächsische Schulen sind auf den Einsatz von mobilen Endgeräten hinsichtlich der technischen Infrastruktur vielfach noch nicht ausreichend vorbereitet.

Frage 76: Welche finanziellen Mittel aus welcher Haushaltstelle sind im Rahmen des beschlossenen Haushaltes 2015/16 vorgesehen?

Die HH-Mittel werden aus Kapitel 0503 TG 88 (Förderung des Einsatzes neuer Medien in der Bildung) zur Verfügung gestellt. Für die Haushaltsjahre 2015 und 2016 standen bzw. stehen für das Projekt jeweils 250.000 Euro zur Verfügung .

Frage 77: Welche finanziellen Mittel sind für die Jahre 2017 und 2018 geplant?

Frage 78: Welche Mittel sind für Tablets, für die Herstellung der erforderlichen personellen und sächlichen Voraussetzungen und zur Fortbildung der Lehrkräfte eingeplant (nach Jahresscheiben)?

Zusammenfassende Antwort auf die Fragen 77 und 78:

Hierzu können Aussagen erst nach Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2017/2018 getroffen werden.

Frage 79: Welchen Expertinnen und Experten gehören dem nationalen Experten­gremium an?

Dem Gremium gehören an:

• Prof. Dr. Stefan Aufenanger, Universität Mainz, • Prof. Dr. Dr. Klaus Peter Jantke, Fraunhofer IDMT Erfurt, • Prof. Dr. Andreas Breiter, Universität Bremen, • Dr. Lutz P. Michel, MMB- Institut für Medien- und Kompetenzforschung Essen.

Frage 80: Am 19./20. Juni 2015 führte das Sächsische Staatsministerium für Kul­tus in Chemnitz eine Konferenz mit dem Titel "Digitale.Schule" durch. Welche praxisrelevanten Ergebnisse brachte diese Konferenz und wie werden diese in den sächsischen Schulen in den nächsten Jahren umgesetzt?

Frage 81: Plant das Sächsische Staatsministerium für Kultus eine Folgekonfe­renz? Wenn ja, wann und wo, mit welchem Schwerpunkt?

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Zusammenfassende Antwort auf die Fragen 80 und 81 :

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Anliegen der Konferenz "DIGITALE.SCHULE" war eine Bestandsaufnahme des Sach­standes zur Nutzung mobiler Endgeräte im unterrichtlichen Kontext. Die Erkenntnisse aus den Vorträgen, den verschiedenen Workshops und den Diskussionen von mehr als 250 Interessenten fließen in die weitere Projektplanung zur Fortführung des Pilotprojek­tes ein. Eine Folgekonferenz ist derzeit nicht geplant.

XIII. Gesamtfinanzierung

Frage 82: Wie setzen sich die Mittel zur Förderung der Medienkompetenz in Sachsen zusammen?

Die Förderung von Medienkompetenz ist Bestandteil unterschiedlicher Förderrichtlinien bzw. Haushaltsansätze. Kenntnisse über die Finanzierungsstrukturen von Projekten zur Förderung der Medienkompetenz liegen der Staatsregierung nur für Maßnahmen und Projekte vor, die anteilig aus Mitteln des Landeshaushalts (bzw. bei EU-Mitteln über diesen) gefördert werden. Diese Maßnahmen/Projekte werden wie folgt finanziert:

ln Zuständigkeit des SMWK:

Das SMWK unterstützte in den zurückliegenden Jahren den Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz wie folgt:

2011: 699.993 Euro, 2012: 700.000 Euro, 2013: 700.006 Euro, 2014: 694.000 Euro, 2015: 336.400 Euro.

ln Zuständigkeit des SMK:

Eine allgemeine Förderung des Einsatzes neuer Medien in der Bildung erfolgt aus dem Kapitel 0503 TG 88. So wurden für Kommunikationstechnik, Lernplattformen und Maß­nahmen der allgemeinen Medienbildung Haushaltsmittel wie folgt eingesetzt:

2011: 525.000 Euro, 2012: 490.000 Euro, 2013: 540.000 Euro, 2014: 535.000 Euro.

Im j ;;mr 2015 standen ca. 581 .000 Euro für Kommunikationstechnik und Lernplattfor­men zur Verfügung und ca. 38.000 Euro für Maßnahmen der allgemeinen Medienbil­dung.

ln Zuständigkeit des SMS:

Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe werden Projekte zur Förderung der Medien­kompetenz aus kommunalen und/oder Eigen- bzw. Drittmitteln des Zuwendungsemp-

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fängers, teilweise aus kommunalen und Landesmitteln - ggf. ergänzt durch Drittmittel -(FRL Jugendpauschale) oder aus Landes- und Eigenmitteln des Zuwendungsempfän­gers (FRL überörtlicher Bedarf oder FRL Weiterentwicklung) finanziert.

Für örtliche Projekte wurden Landesmittel auf der Grundlage der FRL Jugendpauscha­le wie folgt ausgezahlt:

2011: 30.465 Euro, 2012: 31.564 Euro, 2013: 38.812 Euro, 2014: 52.124 Euro, 2015: die Verwendungsnachweise liegen noch nicht vor.

Projekte auf der Grundlage der FRL überörtlicher Bedarf und FRL Weiterentwicklung wurden aus dem Landeshaushalt wie folgt gefördert:

2011 : 118.131 Euro, 2012: 146.070 Euro, 2013: 161 .054 Euro, 2014: 234.532 Euro, 2015: 250.501 Euro.

Projekte im Kontext der Förderung der selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (RL Teilhabe) und der RL Familienförderung, insbesondere im Förder­gegenstand Familienbildung, werden anteilig aus Landesmitteln und einem Eigenanteil des Zuwendungsempfängers finanziert.

Für Projekte im Rahmen der FRL Teilhabe wurden im Zeitraum von 2011 bis 2015 Landesmittel in Höhe von insgesamt 181 .921 Euro bewilligt, ein Projekt davon mit einer Laufzeit bis 2017.

Folgende Mittel hat der Freistaat Sachsen auf der Grundlage der FRL Familienförde­rung eingesetzt:

2011: 13.259 Euro, 2012: 26.884 Euro, 2013: 36.606 Euro, 2014: 45.731 Euro, 2015: 52.777 Euro.

Frage 83: Welchen absoluten und prozentualen Anteil an der Gesamtfördersum­me trägt der Freistaat Sachsen und wie hat sich der Anteil seit dem 1. Januar 2010 entwickelt? (Bitte Werte für die einzelnen Jahre angeben!)

Auf Grund der unterschiedlichen Finanzierungsmodelle für Projekte zur Förderung von Medienkompetenz lässt sich der Anteil der Gesamtfördersumme in Bezug auf alle Pro­jekte dieser Art nicht darstellen.

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STAATSMlNlSTERlUM FÜR KULTUS

Frage 84: Welche finanziellen Mittel stehen im Doppelhaushalt 2015/16 insgesamt zur Förderung der Medienkompetenz in Sachsen zur Verfügung? (bitte getrennt nach 2015 und 2016 darstellen)

ln Zuständigkeit des SMK:

Gemäß Haushaltsplan standen bzw. stehen insgesamt folgende Mittel zur Verfügung:

• 2015: 619.000 Euro, • 2016: 623.000 Euro.

ln Zuständigkeit des SMWK:

Im Einzelplan 12 stehen im Doppelhaushalt 2015/2016 keine Mittel speziell für die För­derung der Medienkompetenz zur Verfügung.

ln Zuständigkeit des SMS:

Haushaltsmittel zur Förderung der Medienkompetenz sind sowohl im Bereich der Kin­der- und Jugendhilfe einschließlich der Familienbildung als auch im Bereich der Förde­rung der Teilhabe oder der sozialen Arbeit nicht explizit veranschlagt. Die Förderpro­gramme sind thematisch breit ausgerichtet und umfassen in der Regel mehrere För­dergegenstände mit einer vielfältigen Ausgestaltung . Budgets für einzelne Förderge­genstände sind dabei nicht ausgewiesen. Teilweise sind die Mittel für die Umsetzung der Förderrichtlinien in Sammelansätzen veranschlagt.

Mit freundlichen Grüßen

Anlagen

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Anlage 1 zur Großen Anfrage Drs. 6/3539  

InternetanbindungderSchulen

 

 

 

 

 

 

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Anlage 2 zur Großen Anfrage Drs. 6/3539

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Synopse Anknüpfungspunkte zur Umsetzung des Eckwertepapiers Medienerziehung in den neuen Lehrplänen der sächsischen Grundschule

Ziel der Synopse

Die neuen Lehrpläne enthalten eine Fülle von Inhalten und Zielen der Medienerziehung. Diese wurden in einer Synopse für jede Schulart zusammengefasst.

Die Ziele der Zusammenstellung sind:

- schnelles Finden einiger medienerzieherisch relevanter Themen in den Lehrplänen der einzelnen Fächer,

- übersichtliches Erfassen ausgewählter Möglichkeiten fachübergreifenden und fächerverbin-denden Arbeitens im Rahmen schulischer Medienerziehung.

Dazu wurden die einzelnen Fachlehrpläne auf das Vorhandensein medienerzieherisch bedeutsamer Begriffe untersucht und diese dann farbig hervorgehoben.

Die gekennzeichneten medienerzieherisch relevanten Begriffe sind dabei: Medien, Zeitung, Comic, Fernsehen, Nachricht, Film, Foto, Hörbeiträge, Video, Werbung, Präsentation, Interview, Reportage, PC, Computer, Software, Internet.

Hinweise

1) Beachten Sie bitte, dass die Synopse im Interesse eines geringen Umfanges und hoher Übersichtlichkeit nur stark gekürzte Ausschnitte der jeweiligen Fachlehrpläne abbildet. Damit wird zum Teil der fachliche Kontext ausgeblendet, in welchen der jeweils gekennzeichnete Begriff der Medienerziehung gebettet ist. Darüber hinaus kann diese Synopse nicht jede Präzi-sierung der Lehrpläne berücksichtigen. Die Auseinandersetzung mit dem aktuellen Fachlehrplan ist daher unerlässlich.

2) Die Synopse erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. D. h. weitere medienerzieherisch relevante Begriffe sind ohne Kennzeichnung enthalten (CD, Radio, Rundfunk etc). Umgekehrt bieten die Fachlehrpläne eine Vielzahl weiterer Anknüpfungspunkte zur Umsetzung medien-erzieherischer Ziele, ohne dass an der jeweiligen Stelle ein medienerzieherisch relevantes Stichwort genannt sein muss.

Inhalt Seite

Deutsch 2 Mathematik 11 Sport 12 Sorbisch 13 Sachunterricht 19 Musik 23 Kunst 27 Katholische Religion 32 Evangelische Religion 36 Intensives Sprachenlernen 38 Ethik 44 Englisch 48 Werken 52

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Deutsch

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Ausgehend vom Entwicklungsstand und der Erfahrungswelt der Schüler entwickelt der Deutschunterricht die individuellen sprachlich-kommunika-tiven Fähigkeiten der Schüler systematisch weiter und schafft Grundla-gen für die Bewältigung sprachlicher Anforderungen der Lebenspraxis sowie für die sachgerechte Nutzung von Medien.

Strukturierung Lesen/Mit Medien umgehen umfasst die Entwicklung von Lesekompe-tenz und richtet sich auf literarische Texte, Alltags- und Gebrauchstexte sowie die Auseinandersetzung mit audiovisuellen Medien.

Sprache untersuchen befasst sich mit Struktur und Verwendung der Sprache und systematisiert die spontane Sprachaufmerksamkeit auf die bewusste Verwendung dieses Mediums.

Klassenstufen 1/2

Lernbereich: Lesen/Mit Medien umgehen 60 Ustd.

Festigung und Vernetzung: Schreiben mithilfe des PC 13 Ustd.

Klassenstufe 3

Lernbereich: Lesen/Mit Medien umgehen 50 Ustd.

Festigung und Vernetzung: Schreiben eines Gebrauchstextes mithilfe des PC 7 Ustd.

Wahlpflicht 4: Der Fernseher im Kinderzimmer?!

Klassenstufe 4

Lernbereich: Lesen/Mit Medien umgehen 45 Ustd.

Festigung und Vernetzung: Schreiben eines Sachtextes mithilfe des PC 7 Ustd.

Wahlpflicht 3: Werbung

Klassenstufen 1/2

Ziele

Die Schüler kennen und erproben verschiedene Medienangebote zum Lernen, Informieren und Unterhalten.

Lernbereich: Schriftspracherwerb 90 Ustd.

Anwenden einer Druckschrift Druckschriftlehrgang nicht zwingend erforderlich

- Druckschrift als eine Form sich schriftlich mitzuteilen

- eigene kleine Texte für andere lesbar auf-schreiben

handschriftliches Schreiben in einer Druckschrift

- Schreiben mittels PC LB Für sich und andere schreiben

LB Richtig schreiben

LB Schreiben mithilfe des PC

informatische Vorbildung

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Lernbereich: Sprechen und Zuhören 50 Ustd.

Alltägliches Erzählen kennen

- Erlebnisse erzählen Nutzen natürlicher, arrangierter und medial ver-mittelter Erzählsituationen Schaffen geeigneter Erzählbedingungen Fördern der natürlichen Erzählfreude Zulassen von Umgangssprache

Kennen von Formen des Informierens Lernkompetenz

- Informationen in zusammenhängenden Sät-zen vor einer Gruppe wiedergeben

- behutsame Hinführung - kleine Arbeitsaufträge - Informationen zu einem Thema einholen - eigene Notizen zulassen - Medien wie Fotos u. ä. einbeziehen LB Für sich und andere schreiben LB Lesen/Mit Medien umgehen

Kennen von Gebrauchsformen Sozialkompetenz

- Grüßen, Sich entschuldigen, Bitten, Danken, Wünschen, Einladen

Rollenspiele Umgang mit Gebrauchsformen beobachten und einschätzen LB Für sich und andere schreiben LB Lesen/Mit Medien umgehen

- Telefonieren

Kennen von Ausdrucksmitteln LB Lesen/Mit Medien umgehen

- szenisches Spiel personales und mediales Spielen als Ausdrucks-förderung zum Abbau von Sprachhemmungen einsetzen

- Gedichtvortrag bewussten Einsatz der Stimme anbahnen differenzierte Textangebote

- Gestaltungsmittel verschiedener Medien unterschiedliche Medien zu einem Thema ver-gleichen: Hörszene, Theater

Medienkompetenz

Lernbereich: Für sich und andere schreiben 40 Ustd.

Kennen von Möglichkeiten, Texte zu schreiben

- sich in freien und gebundenen Schreib-situationen äußern

Entwickeln von Schreibfreude und -motivation

Gestalten einer schreibfördernden Lernumge-bung

Nutzen vielfältiger Schreibanlässe

Verwendung des PC

LB Schriftspracherwerb

Kennen formaler Mittel zur Gestaltung schriftli-cher Arbeiten

in verschiedenen Lineaturen und Schriftarten schreiben

unterschiedliche Schreibmaterialien verwenden

Nutzen des PC

ästhetisches Empfinden

Anwenden von Präsentationsformen Vortragen, Vorlesen, Aushängen, Auslegen von handschriftlichen und gedruckten Texten

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Lernbereich: Lesen/Mit Medien umgehen 60 Ustd.

Übertragen des Wissens aus dem Schriftsprach-erwerb auf das Lesen von Sätzen und Texten

differenzierte Textangebote zur Steigerung der Lesesicherheit und Lesegeläufigkeit

Schriftspracherwerb

Kennen von Texten unterschiedlicher Art LB Sprechen und Zuhören

LB Für sich und andere schreiben

LB Sprache untersuchen

ästhetisches Empfinden

- literarische Texte Erzählungen, Märchen, Sagen, Kinderbücher, Bilderbücher, Gedichte, Sprüche, Comics, Witze

· zeitgenössische Literatur

· Texte aus dem Kulturerbe

- Alltags- und Gebrauchstexte kontinuierliche und diskontinuierliche Texte

Tafelnotizen, Aufgabenstellungen, Handlungsan-weisungen, Zeitschriftenartikel, Rätsel, Rezepte, Fahrpläne

SU, LB 5

- auditive und audiovisuelle Texte Medienkompetenz

· Medienangebote zum Lernen, Informie-ren und Unterhalten

Erkennen von Gemeinsamkeiten und Unter-schieden

auditive und audiovisuelle Medien als Brücken zu Printmedien

· ausgewählte, typische Darstellungsfor-men

Hörbuch, Hörspiel, Film, Fernsehen, Theater

Festigung und Vernetzung: Schreiben mithilfe des PC 13 Ustd.

Anwenden von Sprachwissen beim freien Schreiben eines Textes mithilfe des PC

differenzierter Einsatz von Arbeitstechniken und Lernhilfen

LB Richtig schreiben

LB Für sich und andere schreiben

LB Sprechen und Zuhören

Wahlpflicht 2: Aus der Märchenwelt 14/12 Ustd.

Einblick gewinnen in das Leben der Brüder Grimm

Informationen aus verschiedenen Medien ein-holen und wiedergeben

Kennen von Märchen der Brüder Grimm Lesen/Mit Medien umgehen

Werteorientierung

- Vorlesen als Zugang zu Texten Lesevorbilder

verschiedene Medien einsetzen: Hörbuch, Buch, Film

Medienkompetenz

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Wahlpflicht 4: Lieblingsgedichte 14/12 Ustd.

Einblick gewinnen in die Vielfalt von Gedich-ten

LB Sprechen und Zuhören

LB Lesen/Mit Medien umgehen

- Sammeln Informationen einholen

- Sortieren nach Anlässen, Themen, Dichtern ordnen

einen Gedichtband oder eine Gedichtwand zusam-menstellen

- Vortragen Lieblingsgedicht(e)

- Zuhören

Gestalten von und mit Gedichten wahrnehmungsintensive Zugänge schaffen

keine übertriebene Entschlüsselung

Gespür für Rhythmik und Melodik entwickeln

Reimwörter suchen, Rekonstruieren, Vervollständi-gen, Gedichtzeilen umstellen

eigene Reimversuche: Elfchen, Akrosticha, Zauber-sprüche

Klappbücher, Leporellos

Sprechen auf Kassette

Präsentieren

Klassenstufe 3

Ziele

Die Schüler wissen, dass Literatur nicht nur in gedruckter Form vorkommt. Sie kennen wesentliche Merkmale einfacher medialer Darstellungsformen.

Lernbereich: Sprechen und Zuhören 25 Ustd.

Kennen weiterer Gesprächsregeln verschiedene Rollen wie Gesprächsleiter, Schreiber, Zeitnehmer, Beobachter einnehmen

Einsatz von Recorder, Videokamera

- Anknüpfen an vorher Gesagtes

- Kontrollieren von Gesprächsabläufen

- Begründen und Vertreten der eigenen Mei-nung

Übertragen des Wissens über Formen des Infor-mierens auf die jeweilige Situation

LB Für sich und andere schreiben

LB Lesen/Mit Medien umgehen

Lernkompetenz

- Fragen stellen – Antworten geben

- Mitteilungen und Anweisungen verstehen verschiedene Medien und Institutionen nutzen

individuelle Interessen einbringen

Unterricht aktiv mitgestalten

Übertragen des Wissens über Ausdrucksmittel auf Vortrag, szenisches Spiel, Gesprächssitua-tionen

personale und mediale Varianten erproben

über die Wirkung reflektieren

Recorder, Video, Spiegel einbeziehen

KU, LB 3

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Lernbereich: Für sich und andere schreiben 35 Ustd.

Anwenden von Präsentationsformen Texte in geeigneter Form veröffentlichen

Lernbereich: Lesen/Mit Medien umgehen 50 Ustd.

Anwenden der Lesetechnik differenzierte Textangebote zur Steigerung der Lesesicherheit und Lesegeläufigkeit

Kennen wesentlicher Merkmale ausgewählter Textsorten

ästhetisches Empfinden

- literarische Texte: Erzählung, Märchen, Gedicht, Fabel, Comic

- Alltags- und Gebrauchstexte: Sachtexte Aufgabenstellungen, Handlungsanweisungen,

Fahrpläne, Sachbeiträge

- auditive und audiovisuelle Texte: Hörbuch, Hörspiel, Film

Medienkompetenz

· Gestaltungsmittel Bild und Ton

· Medienverbund Hörbuch, Film, Buch

MU, LBW 2

Festigung und Vernetzung: Schreiben eines Gebrauchstextes mithilfe des PC 7 Ustd.

Anwenden von Sprachwissen beim Schreiben eines Gebrauchstextes

LB Für sich und andere schreiben

ästhetisches Empfinden

- Planen und Schreiben eines Glückwun-sches, einer Einladung oder eines Briefes

situationsbezogene Themen mit Realitätsbezug

individuelle Differenzierung

- Überarbeiten des Textes differenzierter Einsatz von Arbeitstechniken und Lernhilfen

Beurteilen nach Kriterien

Wahlpflicht 1: Rund ums Buch 14 Ustd.

Einblick gewinnen in die Geschichte des Buches Herstellung eines Buches früher und heute

Einblick gewinnen in den Facettenreichtum des Buchangebotes

Werteorientierung

- Vielfalt Unterhaltungs- und Sachliteratur, Hörbücher

altersgemäße Empfehlungen

- Bezugsquellen Buchhandlung, Bibliothek, Verlag

- Ordnungskriterien nach Themen, Autoren, Größe, ...

Gestalten eines eigenen Buches LB Sprechen und Zuhören

LB Für sich und andere schreiben

LB Richtig schreiben

LB Lesen/Mit Medien umgehen

LB Sprache untersuchen

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- Planen Art des Buches

Bucheinband, Inhaltsverzeichnis, Seitenzahl

· Aufbau

· Merkmale

· Buchtitel

- Herstellen

· Text schreiben und bearbeiten Schreibkonferenz

Rechtschreibwörterbuch nutzen

· Bucheinband und Seiten gestalten Text an geeigneten Stellen mit Zeichnungen

versehen

Inhaltsverzeichnis erstellen

Seiten nummerieren, lochen

zusammenbinden, kleben oder heften

· Text als Hörbuch umsetzen Sprechen des Textes auf Kassette

Medienkompetenz

- Präsentieren Vorstellen des hergestellten Buches in der Öffentlichkeit

Bibliothek, Literaturcafe

Wahlpflicht 2: Der Sprache auf der Spur 14 Ustd.

Einblick gewinnen in Entstehung und Entwick-lung der Sprache

- Mündlichkeit und Schriftlichkeit Informationen aus verschiedenen Medien ent-nehmen

Mimik, Gestik, grafische und akustische Zeichen und Symbole zur Verständigung ausprobieren

alte Schriftarten

Sich positionieren zum Umgang mit Anglizismen in verschiedenen Bereichen

Nachdenken über mögliche Folgen für die Sprachentwicklung

- Alltag

- Freizeit

- Medien

Wahlpflicht 3: Ganz Ohr sein 14 Ustd.

Kennen der Wirkung akustischer Gestaltungs-mittel

gemeinsames Hörerlebnis

MU, LB 2

LB Sprechen und Zuhören

Medienkompetenz

- gesprochenes Wort Intonation, Tonhöhe, Intensität, Tempi, Inter-valle, Rhythmen

Kennen von Bedienungselementen eines Kas-settenrecorders

Medienkompetenz

Gestalten eines Hörbeitrages mittels Kassetten- Hörtext, Hörspiel, Hörbuch

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recorder Geräuschewerkstatt

LB Sprechen und Zuhören

LB Lesen/Mit Medien umgehen

LB Für sich und andere schreiben

Medienkompetenz

Wahlpflicht 4: Der Fernseher im Kinderzimmer?! 14 Ustd.

Sich positionieren zum Fernsehangebot LB Sprechen und Zuhören

Medienkompetenz

- Inhalte Angebote für Kinder ermitteln und untersuchen

Argumente austauschen

Rolle der GEZ

- Wirkung über Einflüsse auf das Verhalten sprechen

- Realitätsnähe Rolle von Idolen

Sich positionieren zu Fernsehgewohnheiten SU, LB 1

- Motive Informationsbeschaffung, Neugier, Langeweile

Hitliste für Lieblingssendungen

- Bedingungen Sitzhaltung

ungeregelter Tagesablauf

- Folgen Auswirkungen auf die Gesundheit

Realitätsverlust

- Alternativen Planen eines fernsehfreien Tages

Gestalten eines Fernsehbeitrages Nachrichten, Wetter, Sport, Kindersendung, Quizshow, Talenteshow

Bedeutung von Teamarbeit

LB Sprechen und Zuhören

LB Für sich und andere schreiben

LB Lesen/Mit Medien umgehen

Klassenstufe 4

Ziele

Die Schüler setzen sich kritisch mit der Aussageabsicht und den Gestaltungsmitteln unterschiedlicher Texte auseinander. Sie nutzen verschiedene Medienangebote zum Lernen, Informieren und Unterhalten und sind in der Lage, im Hinblick auf eigene Interessen und Bedürfnisse eine begründete Auswahl zu treffen. Sie verfügen über Grundkenntnisse und erste Erfahrungen im Herstellen und Präsentieren eigener Medienbeiträge. Die Schüler erfassen in Ansätzen, dass Medien bestimmte Einflüsse auf Gefühle, Vorstellungen und Verhaltensweisen ausüben können.

Sie können Informationen aus verschiedenen Medien gezielt auswählen. Die Schüler verfügen über die Fähigkeit, mithilfe von Materialien und eigenen Notizen kurze Vorträge zu halten sowie Gegenstände und Sachverhalte aus Unterrichtszusammenhängen mündlich zu beschreiben.

Die Schüler können sicher und geläufig schreiben. Texte verfassen sie unter Beachtung von Absicht, Adressat, Verwendungszweck sowie formal-ästhetischer Aspekte. Sie entwickeln eigene Textideen und wählen Präsentationsformen anlassbezogen aus.

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Lernbereich: Für sich und andere schreiben 45 Ustd.

Gestalten von Texten

- einen Text im Hinblick auf Absicht, Adressat und Verwendungszusammenhang planen, schreiben und überarbeiten

Schreibkonferenzen

- bekannte Textmuster anwenden Erzählen, Berichten, Beschreiben, Gebrauchs-formen

- formale Mittel zur Gestaltung schriftlicher Ar-beiten zweckentsprechend verwenden

Programme, Plakate für schulische und außer-schulische Anlässe gestalten

LB Schreiben eines Sachtextes mithilfe des PC

ästhetisches Empfinden

Übertragen des Wissens zur Aufnahme von Informationen auf vielfältige Situationen

Ordnen von Beobachtungen und Erkenntnissen

Versuchsprotokolle, Merktexte, Notizen, Stich-wortzettel

SU, LB 1

LB Sprechen und Zuhören

LB Schreiben eines Sachtextes mithilfe des PC

Lernkompetenz

Gestalten von Präsentationen

Lernbereich: Lesen/Mit Medien umgehen 45 Ustd.

Anwenden der Lesetechnik differenzierte Textangebote zum Steigern der Lesesicherheit und zum Erreichen eines ange-messenen Lesetempos

Anwenden des Wissens über Textarten und Textsorten

zweckentsprechend sowie kritisch auswählen und nutzen

differenzierte, auch geschlechtsspezifische Textangebote

- literarische Texte: Erzählung, Märchen, Ge-dicht, Fabel, Comic

Erkennen und Unterscheiden

Fabel-Märchen-Gedicht

- Alltags- und Gebrauchstexte: Sachtexte

- auditive und audiovisuelle Texte: Hörbuch, Hörspiel, Film

Hörbeiträge gestalten, Umgang mit der Video-kamera anbahnen

MU, LBW 2

Medienkompetenz

Festigung und Vernetzung: Schreiben eines Sachtextes mithilfe des PC 7 Ustd.

Anwenden von Sprachwissen beim Schreiben eines Sachtextes

- Informationen zu einem bestimmten Thema unter gezielter Nutzung verschiedener Medien beschaffen

SU, LB 1

- Informationen auswählen und werten

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- Informationen themen- und adressatenbezo-gen aufbereiten

LB Sprechen und Zuhören

LB Für sich und andere schreiben

- Schreiben des Textes mittels PC

- Überarbeiten des Textes Methodenkompetenz

- Präsentieren des Textes

Beherrschen elementarer Bedienhandlungen und Grundregeln zur Verwendung von Formatie-rungen in Texten

Kl. 1/2, LB Schreiben mithilfe des PC

Kl. 3, LB Schreiben eines Gebrauchstextes mithilfe des PC

informatische Vorbildung

Wahlpflicht 1: Rund um Presseerzeugnisse 14 Ustd.

Kennen vielfältiger Presseerzeugnisse in ihrem Verwendungszusammenhang

Informationen sammeln, ordnen, ausstellen

Benennen von Merkmalen

Erkennen der Zielgruppen

Einblick gewinnen in den Entstehungsprozess einer Tageszeitung

Vermutungen anstellen

Informationen einholen, dokumentieren

Kennen verschiedener Rubriken einer Tageszei-tung

Untersuchen, Benennen, Sortieren, Erklären

Beispiele zuordnen

Adressatenbezug herstellen

Sich positionieren zur Rolle von Presseerzeug-nissen in Bezug auf Meinungsbildung

Informationslust-Pietät-Persönlichkeitsrechte

Medienkompetenz

Gestalten eines Pressebeitrages zu einer Rubrik Interessen und Neigungen berücksichtigen

Wechsel der Sozialformen

Zeitung als Ergebnis von Teamarbeit

Wahlpflicht 3: Werbung 14 Ustd.

Kennen von Formen der Werbung LB Sprechen und Zuhören LB Lesen/Mit Medien umgehen

Medienerziehung

- Werbeabsichten Information, Reklame, Propaganda

- Werbemittel optische: Anzeigen, Briefe, Plakate, Leucht-schriften, Prospekte, Zunftschilder akustische: Werbetexte, Musik persönliche: Vorträge, Vorführungen

- Werbeträger Presse, Anschlagstellen, Kino, Rundfunk, Fern-sehen, Messen

Sich positionieren zur Fernsehwerbung LB Sprechen und Zuhören LB Für sich und andere schreiben

Medienerziehung

- Ziele Befragungen durchführen, auswerten

- Inhalte Werbespots gemeinsam anschauen über eigenes Verhalten sprechen

- Glaubwürdigkeit Einfluss von Werbung auf den Kauf bestimmter Produkte untersuchen

Gestalten eines eigenen Werbebeitrages Fernsehspot, Werbeplakat, Prospekt

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Mathematik Klassenstufen 1/2

Lernbereich 3: Größen 50 Std.

- Zeitspannen schätzen, messen und berechnen

· Anfangs- und Endzeitpunkte sind volle Stunden

· liegen innerhalb ein und derselben Stunde

Fernsehsendungen, Lesen einer Buchseite, Wegzeiten, Wandertag

Medienkompetenz

Wahlpflicht 1: Zahlen überall 10 Std.

Einblick gewinnen in vielfältige Begegnungen mit Zahlen

Entdeckungen am eigenen Körper, in Schule, im Haushalt, im Tagesablauf, in der Natur

Gestalten einer Präsentation über Zahlen eigenes Zahlenbuch, Poster

Klassenstufe 3

Lernbereich 2 Arithmetik 65 Std.

Übertragen der Vorstellungen zur Addition und Subtraktion auf das Rechnen mit Sachverhalten im Zahlenraum bis 1 000

Differenzierung: Arbeit mit Software

Kennen der schriftlichen Verfahren der Addition und Subtraktion

Verfahren unter Verwendung der Stellentafel einführen Mehrsystemmaterial und Rechengeld nutzen

bei Subtraktion zum inhaltlichen Verständnis auch das Abziehverfahren verwenden, Übertrag durch Entbündeln im Minuenden ver-anschaulichen

- Addieren mit bis zu drei Summanden, auch mit Übertrag

vielfältige, variantenreiche Übungen Differenzierung: Experimente mit Zahlen, Arbeit mit Software

Einblick gewinnen in Beziehungen zwischen den Rechenoperationen

Differenzierung: Arbeit mit Software

Wahlpflicht 3: Mathematik in der Kunst 10 Std.

Kennen von abstrakt-geometrischen und natura-listischen Ornamenten und deren Komposition

- Wiederholung

- Reihung

- Symmetrie

Bauwerke, Ornament-Mosaike Pergamentpapier-Trommel

Laternen, Untersetzer Präsentationsmöglichkeiten schaffen

ästhetisches Empfinden

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Klassenstufe 4

Lernbereich 1: Geometrie 35 Std.

Einblick gewinnen in die Darstellung komplizier-terer Körper in der Wirklichkeit und in der Abbildung

Entdecken, wie der eigene Standort die Ansicht von Gegenständen/Gebäuden ändert Blick Erdgeschoss, 6. Etage u.s.w. Nutzen von Modellen/Eisenbahnanlagen, Sandkastenlandschaft, Luftbildaufnahmen Differenzierung: Software zur Darstellung von Körpern

Lernbereich 2: Arithmetik 65 Std.

Übertragen der Strategien zum Analysieren und Mathematisieren von Sachverhalten auf den erweiterten Zahlenraum

- Sammeln, Analysieren mathematischer Inhalten aus Texten

Informationen aus Alltag, Sachbüchern und Zeitungsartikeln grafisches Hervorheben

Kennen des Operierens mit Zahlen bis 1 000 000 und darüber hinaus

Auswerten von Informationen aus Lexika, Zeitungen, Rundfunk, Internet

Beurteilen von Sachsituationen reale Situationen, grafische Darstellungen, Texte Differenzierung: Software, Knobeldateien

Wahlpflicht 1: „Das macht nach Adam Ries ...“ 10 Std.

Wahlpflicht 2: Mathematik zum Staunen und Spielen 10 Std.

Kennen vielfältiger Denksport- und Knobel-aufgaben

Informationsbeschaffung mit Hilfe verschiedener Medien, Knobeldateien im Internet

Sport

didaktische Grundsätze Der Einsatz audio-visueller Medien unterstützt das motorische Lernen im Sportunterricht.

Klassenstufen 3/4

Gestalten von Bewegungsaufgaben – einzeln und gemeinsam

- Improvisieren und Gestalten mit Alltags-materialien

Wahlmöglichkeiten anbieten

Verwenden z. B. von Hüten, Schirmen, Tüchern, Zeitungen und anderen Materialien

Einblick gewinnen in das Leben und Wirken von Adam Ries durch Sammeln von Informationen aus verschiedenen Medien

Internet, Lexika, Kinderbücher, Entdeckerbuch

Medienkompetenz

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MU, LB 4

KU, LB 3

- Tänze gemeinsam (nach-) gestalten Partner- oder Gruppenarbeit

· einfache Tanzformen nach moderner Musik

optische und akustische Wahrnehmungsfähig-keit erweitern

· Tänze anderer Kulturen Sirtaki, Cowboytanz, Polonaise, sorbische Tänze

MU, LB 4, LBW TanzVideo

ETH, Kl. 4, LB 3

EN, LB 7

Wahlpflicht 3: Kleine Rückenschule 9 Std.

Einblick gewinnen in den Aufbau und die Funk-tion der Wirbelsäule

wesentliche Merkmale über die Anatomie und Physiologie der Wirbelsäule als Lebensraum der Bandscheiben kennen lernen

Verwendung von Wirbelsäulenmodellen oder Modelle mit Schülern selbst bauen aus Schaum-stoff, Bauklötzern und Stäben

Einsatz von Videos, Anschauungstafeln und Ar-beitsblättern

Wahlpflicht 4: Olympische Spiele 9 Std.

Einblick gewinnen in den Sinn und die Bedeu-tung der Olympischen Idee sowie der Olympi-schen Spiele

Einsatz von Videos, Internet

Sorbisch Beitrag zur allgemeinen Bildung

Ausgehend vom Entwicklungsstand und der Erfahrungswelt der Schüler entwickelt der Sorbischunterricht die individuellen sprachlich-kommunikativen Fähigkeiten der Schüler weiter und schafft Grundlagen für die Bewältigung alltäglicher, realer Sprachsituationen sowie für die Nutzung von Medien.

Strukturierung Lesen/Mit Medien umgehen umfasst die Entwicklung von Lesekompe-tenz und richtet sich auf literarische Texte, Alltags -und Gebrauchstexte sowie die Auseinandersetzung mit audiovisuellen Medien.

Wissen über den Umgang mit dem PC und mit unterschiedlichen Medien sowie zu Lernstrategien und Arbeitstechniken, das vorrangig im Deutschunterricht erworben wird, ist im Sorbischunterricht anzuwenden

didaktische Grundsätze

ÜBERSICHT ÜBER DIE LERNBEREICHE Klassenstufen 1/2

Lernbereich: Lesen/Mit Medien umgehen

Klassenstufe 3

Lernbereich: Lesen/Mit Medien umgehen

Klassenstufe 4

Lernbereich: Lesen/Mit Medien umgehen

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Klassenstufen 1/2

Ziele

Die Schüler kennen und erproben verschiedene Medienangebote zum Lernen, Informieren und Unterhalten.

Lernbereich: Schriftspracherwerb

Einblick gewinnen in die Bedeutung von Lesen und Schreiben

- Schrift als Kommunikationsmittel Vorlesen und Betrachten von Texten

Herstellen, Gestalten und Veröffentlichen vielfäl-tiger Schreibprodukte

Einbeziehen außerschulischer Schriftumwelt

LB Für sich und andere schreiben

Lernkompetenz

- Schrift als ein System visueller Zeichen Suchen, Sammeln, Verwenden, Erfinden von Zeichen, Buchstaben, Wörtern

LB Sprache untersuchen

- freies Lesen und Schreiben Bereitstellen sinnvoller, vielfältiger und differen-zierter Lernangebote zum Schreiben eigener Texte und zum individuellen Lesen

LB Lesen/Mit Medien umgehen

LB Für sich und andere schreiben

Lernbereich: Sprechen und Zuhören

Kennen von Formen des Informierens Lernkompetenz

- Fragen stellen – Antworten geben

- kurze Mitteilungen und Anweisungen ver-stehen

Gehörtes in angemessene Handlungen umset-zen

- zusammenhängend einfache Erklärungen geben

kleine Spiele, Arbeitsanleitungen

- Informationen in zusammenhängenden Sät-zen vor einer Gruppe wiedergeben

behutsame Hinführung kleine Arbeitsaufträge Informationen zu einem Thema einholen eigene Notizen zulassen Medien wie Fotos u. Ä. einbeziehen LB Für sich und andere schreiben LB Lesen/Mit Medien umgehen

Kennen von Gebrauchsformen sprachlich-kooperativ unterrichten

Sozialkompetenz

- Grüßen, Sich entschuldigen, Bitten, Danken, Wünschen, Einladen

Rollenspiele Umgang mit Gebrauchsformen beobachten und einschätzen LB Für sich und andere schreiben LB Lesen/Mit Medien umgehen

Anwenden von Ausdrucksmitteln szenisches Spiel, Gedichtvortrag sprachlich-kooperativ unterrichten LB Lesen/Mit Medien umgehen

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Lernbereich: Für sich und andere schreiben

Anwenden von Präsentationsformen Vortragen, Vorlesen, Aushängen, Auslegen von handschriftlichen und gedruckten Texten

Lernbereich: Lesen/Mit Medien umgehen

Kennen von Texten unterschiedlicher Art LB Sprechen und Zuhören

LB Für sich und andere schreiben

LB Sprache untersuchen

ästhetisches Empfinden

- literarische Texte Erzählungen, Märchen, Sagen, Kinderbücher, Gedichte, Sprüche, Witze

- zeitgenössische Literatur

- Texte aus dem Kulturerbe

- Alltags- und Gebrauchstexte Tafelnotizen, Aufgabenstellungen, Handlungsan-weisungen, Zeitschriftenartikel, Rätsel, Rezepte

- auditive und audiovisuelle Texte Medienkompetenz

· Medienangebote zum Lernen, Informie-ren und Unterhalten

Erkennen von Gemeinsamkeiten und Unter-schieden

auditive und audiovisuelle Medien als Brücken zu Printmedien

· ausgewählte typische Darstellungsfor-men

Hörbuch, Hörspiel, Film, Rundfunk, Theater

Wahlpflicht 2: Sorbische Volksmärchen

Kennen sorbischer Volksmärchen differenzierte Textangebote

Lesemotivation, Leseinteresse

verschiedene Medien einsetzen

Wahlpflicht 3: Sorbische Sagenfiguren

Kennen typischer sorbischer Sagenfiguren Pumphut, Wassermann, Mittagsfrau, Lutki, Schlangenkönig, Krabat

differenzierte Textangebote

verschiedene Medien einsetzen

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Klassenstufe 3

Ziele

Die Schüler kennen Vorzüge und Nachteile verschiedener Medienangebote zum Lernen, Informieren und Unterhalten.

Lernbereich: Sprechen und Zuhören

Kennen weiterer Gesprächsregeln verschiedene Rollen wie Gesprächsleiter, Schreiber, Zeitnehmer, Beobachter einnehmen

Einsatz von Recorder, Videokamera

Übertragen des Wissens über Formen des Infor-mierens auf die jeweilige Situation

LB Für sich und andere schreiben

LB Lesen/Mit Medien umgehen

Lernkompetenz

- Fragen stellen – Antworten geben

- Mitteilungen und Anweisungen verstehen verschiedene Medien und Institutionen nutzen

individuelle Interessen einbringen

Unterricht aktiv mitgestalten

Übertragen des Wissens über Ausdrucksmittel

- Vortrag

- Gesprächssituationen

- Gebrauchsformen

sprachlich-kooperativ unterrichten

Recorder, Video

Aufmerksamkeit erzielen

KU, Kl. 3, LB 3

Lernbereich: Für sich und andere schreiben

Anwenden formaler Mittel zur Gestaltung schrift-licher Arbeiten

PC nutzen

Methodenkompetenz

Anwenden von Präsentationsformen Texte in geeigneter Form veröffentlichen

Lernbereich: Richtig schreiben

Anwenden von Sprachwissen beim Schreiben eines Gebrauchstextes mithilfe des PC

sorbische Schriftzeichen

Lernbereich: Lesen/Mit Medien umgehen

Anwenden der Lesetechnik differenzierte Textangebote zur Steigerung der Lesesicherheit und Lesegeläufigkeit

Kennen von Texten unterschiedlicher Art Schätzen der Vielfalt der sorbischen Sprache

sprachlich-kooperativ unterrichten: Vorleistungen aus Deutsch zu Textmerkmalen nutzen

- literarische Texte Erzählung, Märchen, Sage, Fabel, Gedicht, Witz, Ganzschrift

freier Vortrag von Gedichten, Fabeln

- Alltags- und Gebrauchstexte Sachtexte, Handlungsanweisungen, Aufgaben-stellungen, Rezepte

- auditive und audiovisuelle Texte Hörbuch, Hörspiel, Film

Medienkompetenz

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Wahlpflicht 1: Rund um Płomjo

Einblick gewinnen in die Geschichte und in den Entstehungsprozess der Zeitschrift

Herstellung der Zeitschrift früher und heute

Präsentation der Zeitschrift durch einen Redak-teur

Archive nutzen

Einblick gewinnen in Aufbau und Inhalt der Zeit-schrift

Medienkompetenz

Gestalten eines eigenen Beitrages Interessen und Neigungen berücksichtigen

Wissen zur Textgestaltung nutzen

Zeitschrift als Ergebnis von Teamarbeit

Wahlpflicht 2: Die Verschiedensprachigkeit der Lausitz

Kennen der Verschiedensprachigkeit der Lausitz

- Sorbisch: Obersorbisch, Niedersorbisch

- Deutsch

Entdeckungen im Alltag: Freizeit, Medien

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Wahlpflicht 3: Zweisprachig Theater spielen

Gestalten eines Begleittextes zweisprachige Programme, Plakate und Einla-dungen

Medien einbeziehen

Klassenstufe 4

Ziele

Die Schüler vertiefen und erweitern ihre Leseerfahrungen und haben Freude am Entdecken literarischer Vielfalt. Sie wenden Verfahren der Texterschließung gezielt an. Die Schüler setzen sich mit Aussage-absicht und Gestaltungsmitteln unterschiedlicher Texte auseinander. Sie lesen einen ungeübten Text nach individueller Vorbereitungszeit fließend, sinnentsprechend und in Ansätzen betont vor. Verschie-dene Medienangebote zum Lernen, Informieren und Unterhalten nutzen sie und treffen im Hinblick auf eigene Interessen und Bedürfnisse eine begründete Auswahl. Die Schüler verfügen über Grundkennt-nisse und erste Erfahrungen im Herstellen und Präsentieren eigener Medienbeiträge.

Lernbereich: Für sich und andere schreiben

Gestalten von Texten

- formale Mittel zur Gestaltung schriftlicher Ar-beiten zweckentsprechend verwenden

Programme, Plakate für schulische und außer-schulische Anlässe gestalten

PC nutzen

ästhetisches Empfinden

Gestalten von Präsentationen

Festigung und Vernetzung: Sprachvergleich zwischen der sorbischen und der deutschen Sprache

Anwenden von Sprachwissen bei Sprachver-gleichen

Gedichte, Lieder: Themen, Aufbau, Reimformen, sprachliche Bilder

kreativer Umgang mit Sprachen und Aus-drucksmitteln beim Vortrag

Schreiben von Gedichten, auch mithilfe des PC

Wahlpflicht 1: Slawische Sprachverwandtschaften

Kennen der Vielfalt der slawischen Sprachen Informationen aus verschiedenen Medien: slawische Länder in Europa, slawische Nach-barländer, slawische Minderheiten

Gestalten einer Präsentation Fest slawischer Sprachen: Plakate, Spiele, Reime, Lieder, Märchen, Rezepte

Wahlpflicht 2: Zweisprachig Theater spielen

Gestalten eines Begleittextes zweisprachige Programme, Plakate und Einla-dungen

Medien einbeziehen

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Sachunterricht

Im Sachunterricht werden neue und traditionelle Medien für den Erkenntnisprozess genutzt. Lese-, Urteils- und Kritikfähigkeit werden geschult, indem die Schüler Medien gezielt auswählen, bewerten und gestalten.

didaktische Grundsätze

Klassenstufen 1/2

Lernbereich 2: Mein Körper und meine Gesundheit 20 Std.

Kennen von wichtigen Verhaltensweisen für die eigene Gesundheit

ICH-Stärkung, zunehmende Verantwortung für sich selbst erkennen und wahrnehmen

- Grundnahrungsmittel Zusammensetzung bedenken Zeitpunkt, Menge, Ort, Tischkultur Formen der Fehlernährung, Gefahr von Nasch-sucht Werbung: entscheiden – handeln

Medienkompetenz

Werteorientierung

Lernbereich 5: Begegnung mit Raum und Zeit 26 Std.

Kennen der Lernumgebung und des regionalen Umfeldes

Entwicklung der Wahrnehmungsfähigkeit

- Spuren der Vergangenheit Museen, religiöse Stätten, Straßennamen erkunden Persönlichkeiten befragen Geschichte in Quellen ergründen

Differenzierung: einen Ortsplan, eine Ortsbe-schreibung gestalten, mit verschiedenen Medien arbeiten

DE, LB Sprechen und Zuhören

WE, LB 3

RE/k, LB 4

Werteorientierung

Sich positionieren zu Sehenswürdigkeiten im Wohngebiet

Bilder sammeln, Fotografieren Auswahl begründen Wertschätzung der Kultur

Wahlpflicht 6: Kräfte von Wind und Wasser 4/6 Std.

Einblick gewinnen in die Bedeutung von Wind und Wasser als Naturkräfte

naturgegebene Energie nutzbar gemacht Sturmschäden, Jahrhundertflut 2002; Unbere-chenbarkeit, bedingte Beherrschbarkeit der Natur

- historische Formen der Nutzung von Natur-kräften

Segelschiffe, Windmühlen, Wasserrad, -mühle technische Denkmale, wirtschaftliche Bedeutung von Energieträgern in der Region, Veränderung der Lebensbedingungen Software zur Simulation

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Klassenstufe 3

Ziele

Entwickeln sprachlicher Fähigkeiten und fachspezifischer Verfahrensweisen zur Erschließung und Darstellung von Sachverhalten

Die Schüler entwickeln ihre Fähigkeit weiter, Zusammenhänge zu erkennen, deren Wechselbeziehungen zu verstehen und diese sachgerecht zu formulieren, indem sie

- aus gedruckten und elektronischen Nachschlagewerken, Internet, aus originalen Quellen sowie Zeitschriften umfangreichere Informationen entnehmen, ordnen, auswerten und dokumentieren

- Medien zum Lernen nutzen.

Lernbereich 1: Zusammen leben und lernen 7 Std.

Einblick gewinnen in die Lebensweise von Men-schen anderer Kulturen

EN, LB Let’s make a trip

MU, LB 1

RE/k, LB 1

Kommunikationsfähigkeit

- Begegnung mit kultureller Verschiedenheit im Schul- und Familienalltag, öffentlichen Leben, Urlaub das Eigene am Fremden entdecken unterschiedliche Perspektiven

Differenzierung: Globus, Atlas nutzen

Werteorientierung

- Informieren durch Aufsuchen von Internet-seiten

Internetadressen in den Browser eingeben vorgegebene Webseiten auswerten

Lernbereich 3: Begegnungen mit Pflanzen und Tieren 12 Std.

Einblick gewinnen in den Lebensraum Wiese eine Wiese mehrsinnig erleben Eindrücke dokumentieren, Fotografieren, be-schreiben

ästhetisches Empfinden

Lernbereich 4: Begegnung mit Phänomenen der unbelebten Natur 12 Std.

Kennen von Möglichkeiten sich über Wetter zu informieren

eigene Beobachtungen, Information aus Medien

- Bedeutung der Wettervorhersage Vorhersage mit Realität vergleichen Bauernregeln Differenzierung: phänologische Aspekte in der Natur, Wetterkarten aus Medien

Verkehrssicherheit

- Suchen von Wetterinformationen im Internet

· Verwenden einer Suchmaschine altersspezifischer Zugang

· Auswählen und Eingeben von Such-begriffen

Verhältnis von Begriff-Eingabe und Informations-Ausgabe beachten

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Lernbereich 5: Begegnung mit Raum und Zeit 14 Std.

Kennen des Heimatkreises Reliefkarten

- landschaftlich Lage, Oberflächenformen, Gewässer Orientierung in der Natur, mit Karte

- wirtschaftlich typische Industrie, technische Entwicklung, wichtige Verkehrswege

Verkehrssicherheit

- kulturell Sitten, Bräuche, Möglichkeiten der Freizeitges-taltung

- historisch Denkmale, historische Quellen, Fotos, Sagen weitere Informationen durch ausgewählte Internetseiten, Nachschlagewerke

KU, LB 2

ETH, LB 3

MU, LB 4

Werteorientierung: Bewahrung von Tradi-tionen

Wahlpflicht 3: Steine und steinerne Kultur in der Region 4 Std.

Einblick gewinnen in die Geschichte eines stei-nernen Zeugen

ein geologisch interessantes oder ein vom Men-schen geschaffenes Objekt; Entstehung erkunden, Objekt skizzieren, Foto-grafieren, nachformen; Differenzierung: bedeutsame Stilelemente er-kennen

Denkmal-, Naturschutz

Klassenstufe 4

Ziele

Entwickeln der Fähigkeit sich in der sozial und kulturell gestalteten Umwelt zurechtzufinden und diese mitzugestalten

Die Schüler gewinnen einen Überblick über ihre eigene schulische Entwicklung. Sie setzen sich mit der Bedeutung und Nutzung von traditionellen und modernen Medien auseinander. Über das Erkunden der Veränderungen im städtischen Bereich erhalten sie Vorstellungen vom ständigen Wandel der Lebens-bedingungen.

Entwickeln sprachlicher Fähigkeiten und fachspezifischer Verfahrensweisen zur Erschließung und Darstellung von Sachverhalten

Die Schüler erfassen und verstehen komplexere Zusammenhänge, können sie beschreiben und Struk-turen erkennen, indem sie

- Medien sachbezogen und begründet auswählen und einbeziehen

- eigene Dokumentationen erstellen.

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Lernbereich 1: Zusammen leben und lernen 12 Std.

Kennen von Bildungswegen nach Abschluss der Grundschule

Interessen, Angebote, Bedingungen abwägen Selbsteinschätzung, Frustrationstoleranz Differenzierung: Befragung/Interview vorberei-ten, durchführen und auswerten

DE, LB Sprechen und Zuhören

Verkehrssicherheit

Kennen von Möglichkeiten des Gebrauchs von Medien

- Umgang mit Print- und elektronischen Medien zur Informationsbeschaffung

Vor- und Nachteile von Sachbuch, Lexikon, elektronischen Nachschlagewerken, Fernsehen, Internet

- Umgang mit elektronischen Medien zur Kommunikation

Vor- und Nachteile von Telefon, E-Mail Kontakt mit Partnerschulen

Beurteilen der Medieneinflüsse auf das Kauf- und Essverhalten

Werbung betrachten und ihre Wirkung unter-suchen Freizeitgestaltung, Umgang mit Computerspie-len, gesunde Lebensweise

Werteorientierung

Lernbereich 2: Mein Körper und meine Gesundheit 9 Std.

Sich positionieren zu gesunder Lebensweise Angebote von Suchtberatungsstellen nutzen

- Ursachen und Wirkung von Suchtverhalten gesellschaftliche, individuelle Aspekte gesundheitsschädigende Einflüsse durch Ess-, Fernseh-, Spielsucht weitere Suchtformen je nach Situation einbezie-hen, z. B. legale und illegale Drogen

Lernbereich 3: Begegnungen mit Pflanzen und Tieren 23 Std.

Kennen des Waldes als Lebensgemeinschaft durch Exkursion

Pflanzen und Tiere mehrsinnig erleben, emotio-nale Erfahrung Eindrücke dokumentieren, Fotografieren

RE/e, LB 1

RE/k, LB 1

Kennen ausgewählter Gewässer als Lebens-raum

LB 4

- Gewässerformen

· fließendes Gewässer

· stehendes Gewässer

Exkursion

- Lebewesen im und am Wasser

· Unterscheiden ausgewählter Pflanzen und Tiere

· Beispiele für Angepasstheit

Ufer- und Wasserzone beobachten, bestimmen, Fotografieren, beschreiben

Skizzen Teichanlage des Schulgartens pflegen

Werteorientierung

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Festigung und Vernetzung: Medien – Informationsbeschaffung und -aufbereitung 3 Std.

Gestalten einer Präsentation zu einem Thema ein SU-Thema, eine Präsentationsart in Gruppen auswählen, Sichtweisen und Positionen begrün-den

Methodenkompetenz

- Auswählen und Nutzen verschiedener Infor-mations- und Kommunikationsquellen

Sachbücher, Lexika, Zeitschriften, Film, Fern-sehen, elektronische Nachschlagewerke, Internet

- Darstellen von Informationen Bilder zuordnen, zweckentsprechend Texte auf-bereiten Differenzierung: Bilder durch Wahl des Aus-schnitts, durch Bildbearbeitung verändern

KU, LB 1

Medienkompetenz

- Werten der Ergebnisse Beurteilungskriterien entwickeln und anwenden Ergebnisse ausstellen

Wahlpflicht 5: Schlösser, Burgen und Gärten in Sachsen 6 Std.

Kennen einer historischen Anlage der Region mit Schülern Auswahl treffen und begründen Informationen aus verschiedenen Medien zu-sammentragen, Kurzvorträge halten, Ausstellung gestalten

Medienkompetenz

Sich positionieren zur Erhaltung der Schlösser, Burgen und Gärten in der Region

Werteorientierung: Umwelt- und Denkmal-schutz

Musik

Im Musikunterricht erproben die Schüler die sinnvolle Nutzung verschiede-ner Medien zur Erweiterung ihres musikalischen Erfahrungshorizontes. Ein wesentlicher Beitrag zur Medienkompetenz liegt in der kritischen Wahr-nehmung des Einsatzes und der Funktion von Musik.

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Klassenstufe 3

Wahlpflicht 4: Hörspiel

Klassenstufe 4

Wahlpflicht 4: Hörspiel

Wahlpflicht 6: TanzVideo

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Klassenstufen 1/2

Lernbereich 1: Musik erfinden, wiedergeben und gestalten mit der Stimme 16 Std.

Musizieren mit der Stimme

- Stimme als Instrument verwenden

- Themen, Texte, Szenen oder Bilder ver-klanglichen

Schallereignisse nachahmen

Tierlaute, Naturgeräusche, mechanische Geräu-sche, seufzen, stöhnen, lachen

DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

- Grundton einer Musik empfinden Frage-Antwort-Spiele

Tonleiter

- ausgewählte Melodie-Bausteine verwenden Melodie-Bausteine aus Liedern herauslösen und wiedererkennen

bekannte Bausteine bei der Erarbeitung von Lie-dern nutzen

- Rhythmus und Melodie als Mittel der be-wussten Sprachgestaltung verwenden

Vorstellungs- und Begrüßungsspiele Frage-Antwort-Spiele

DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

Kommunikationsfähigkeit

Lernbereich 4: Musik wahrnehmen, verstehen und deuten 10 Std.

Einblick gewinnen in die Bedeutung von Musik im Leben der Menschen

- Musik in Schule, Freizeit und Familie Musizierpraxis im Heimatort Musik der Herkunftsländer ausländischer Mit-schüler Musik zu besonderen Anlässen

RE/e, LB 1

RE/k, LB 1

ETH, LB 2

SU, LB 5

- ein Medienprodukt für Kinder Medienkompetenz

Einblick gewinnen in das Leben und Schaffen ausgewählter Komponisten und Kinderlieder-macher

Komponisten verschiedener Epochen

Kinderliedermacher wie Lakomy, Schöne, Führe, Vahle, Rosin

Werteorientierung

Wahlpflicht 1: Thematisches Programm 2 Std.

thematisches Programm mit Liedern, Tänzen, Klanggeschichten, Spielstücken, Spielszenen gestalten

DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

SU, LB 4

Wahlpflicht 2: Musizieren für die Aufnahme auf einen Tonträger 2 Std.

Aufnahmen auf Kassette, CD oder Minidisk musikalisch gestalten

Lieder, Klanggeschichten, Spielstücke

Schüler singen und/oder musizieren auf Instru-menten

außerschulische Möglichkeiten nutzen

Medienerziehung

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Wahlpflicht 4: Singspiel 2 Std.

Einblick gewinnen in die Aufführung eines Sing-spiels

Singspielaufführung besuchen oder im Video ansehen

Ausschnitte einstudieren und aufführen

DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

Klassenstufe 3

Ziele

Erfahrungen in bezug auf die Musik anderer europäischer Länder und Regionen erwerben die Schüler durch die gezielte Auswahl von Liedern, Tänzen, Spiel- und Hörstücken.

Lernbereich 4: Musik wahrnehmen, verstehen und deuten 10 Std.

Einblick gewinnen in die Verwendung von Gestal-tungsmitteln

- Instrumente und Ensembles Instrumentengruppe und Einzelinstrument; In-strumente verschiedener Stilrichtungen

Zusammenhang zwischen Material, Bauweise, Tonerzeugung und Spielweise erkennen

Originalinstrument der medialen Vermittlung vor-ziehen

Schüler, die das Spielen eines Instrumentes er-lernen, verstärkt einbeziehen

Wahlpflicht 1: Thematisches Programm 4 Std.

thematisches Programm mit Liedern, Tänzen, Klanggeschichten, Spielstücken, Spielszenen gestalten

DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

SU, LB 4

Wahlpflicht 2: Musizieren für die Aufnahme auf einen Tonträger 4 Std.

Aufnahmen auf Kassette, CD oder Minidisk musikalisch gestalten

Liederhitparade eines Schuljahres

Schüler singen und/oder musizieren auf Instru-menten

außerschulische Möglichkeiten nutzen

Medienerziehung

Wahlpflicht 3: Musikalische Gestaltung einer Theateraufführung 4 Std.

Theateraufführung musikalisch gestalten mit Musik, Tanz, Klängen begleiten

DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

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Wahlpflicht 4: Hörspiel 4 Std.

Hörspiel gestalten

- Textvorlage sprachlich umsetzen

- Geräusche zuordnen, Musik auswählen und einfügen

DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

Medienerziehung

Wahlpflicht 5: Kindermusical 4 Std.

Aufführung eines Kindermusicals gestalten Sänger, Tänzer, Sprecher, Maskenbildner, Ton-techniker

SPO, LB 4

DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

Klassenstufe 4

Lernbereich 4: Musik wahrnehmen, verstehen und deuten 10 Std.

Einblick gewinnen in die Anwendung vielfältiger Gestaltungsmittel

- vielfältige Instrumente, Stimmen und Ensemble

Instrumente des Sinfonieorchesters, der Popmu-sik, der Folklore; Orgel

Orchester, Band, Folkloregruppen

Computer als Instrument

verschiedene Chöre

Sopran, Alt, Tenor, Bass

Gebrauch von Fachbegriffen fördern

Bedeutung von Musik im Leben der Menschen beurteilen

- Sprechen über Musik Von Hörerlebnissen erzählen

Halten kleiner Vorträge

DE, LB Sprechen und Zuhören

- Tonträger und Wiedergabegeräte sachgemäßer Umgang

SU, LB 1

DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

Medienkompetenz

Einblick gewinnen in die Entstehung und Ent-wicklung von Musik in ihrem gesellschaftlichen und historischen Umfeld

- Leben und Schaffen von Komponisten und Kinderliedermachern

Recherche in Büchern, Zeitschriften und dem Internet

Wahlpflicht 2: Musizieren für die Aufnahme auf einen Tonträger 4 Std.

Aufnahmen auf Kassette, CD oder Minidisk musikalisch gestalten

Liederhitparade eines Schuljahres

Schüler singen und/oder musizieren auf Instru-menten

außerschulische Möglichkeiten nutzen

Medienerziehung

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Wahlpflicht 4: Hörspiel 4 Std.

Hörspiel gestalten DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

Medienerziehung

Wahlpflicht 5: Kindermusical 4 Std.

Aufführung eines Kindermusicals gestalten DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

Wahlpflicht 6: TanzVideo 4 Std.

Videoaufnahme mit Tanz und/oder Tanzfolge gestalten

ggf. zu selbst gesungener/gespielter Musik

SPO, LB 4

Medienerziehung

Kunst

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Das Fach Kunst schafft auch Voraussetzungen für den eigenständigen und kritischen Umgang mit Bildmedien. Er trägt so wesentlich zum Er-werb von Medienkompetenz bei und leistet einen spezifischen Beitrag zur informatischen Vorbildung.

didaktische Grundsätze Zur Umsetzung der Ziele und Inhalte des Faches Kunst ist es erforderlich, dass für den Unterricht geeignete Räumlichkeiten genutzt werden, die Platz für Bewegung, Spiel und Aktion bieten und in denen die notwendige technische Grundausstattung (Projektoren, PC, Verdunklungsmöglichkeiten) vorhanden ist.

Klassenstufe 4

Lernbereiche mit Wahlpflichtcharakter 2 Ustd.

Wahlpflicht 1: Ein besonderes Foto

Klassenstufen 1/2

Ziele

Ausgehend von ihrer Lebens- und Erfahrungswelt und durch bewussten Gebrauch aller Sinne erkunden die Schüler in vielfältigem künstlerisch-praktischen Tun, wie sie eigenes Erleben bildnerisch gestalten können. Durch die Begegnung mit verschiedenen Kunstwerken aus Musik, Literatur, Theater, Film, Tanz und bildender Kunst erhalten die Schüler Anregungen für die Entwicklung einer eigenen bildnerischen Idee.

In spielerischer Form nähern sich die Schüler ausgewählten Werken zeitgenössischer Kunst und Kunst-geschichte. Dabei tauschen sie sich über Sichtweisen und Bewertungen innerhalb der Gruppe aus. Unter Berücksichtigung vorschulischer Erfahrungen machen sich die Schüler mit vielfältigen Medienangeboten bekannt und erleben erste künstlerische Einsatzmöglichkeiten. Zudem trägt die Einbeziehung einfacher Zeichenprogramme am Computer zur informatischen Vorbildung bei.

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Lernbereich 1: Flächiges Gestalten 36 Ustd.

Kennen von Schriftelementen als bildnerisches Gestaltungsmittel

Ausdruckswert von Schriftzeichen

verschiedene Darstellungsformen für Einzel-buchstaben und Ziffern

Jasper Johns, Paul Klee, Kurt Schwitters

Nutzen von Medien

LBW 1

DE, LBW 1

Medienkompetenz

Einblick gewinnen in Möglichkeiten, Gestal-tungspraktiken zu kombinieren

grafische oder farbige Ergänzung von Bildmate-rial

Collagieren, Frottieren, Colorieren

Medienkompetenz

Lernbereich 3: Aktionsbetontes Gestalten 6 Ustd.

Einblick gewinnen in spielerische Möglichkeiten der Annäherung an ausgewählte Werke aus Geschichte und Gegenwart der bildenden Kunst

Einsatz geeigneter Medien: Folien, Dias, Musik, Körper

Klassenstufe 3

Ziele

Sie erwerben in enger Verbindung von Spiel und fachübergreifendem Lernen elementare Kenntnisse und Fähigkeiten zur Nutzung verschiedener Medien bei der Umsetzung gestalterischer Ideen. Die Schüler entwickeln ihre Fähigkeit, sich über künstlerische Ausdrucksformen, Sichtweisen und Gestaltungsabsichten zu verständigen weiter und formulieren entsprechende Werturteile.

Lernbereich 1: Flächiges Gestalten 30 Ustd.

Kennen von Materialien sowie entsprechenden Werkzeugen und Praktiken zum flächigen Gestalten

Erweitern und Kombinieren bekannter Bildträger, Zeichen- und Malwerkzeuge, Gestaltungsprakti-ken

Skizzieren, Drucken, Schneiden, Kopieren, Foto-grafieren

Kennen von Möglichkeiten der Schrift als bildne-risches Gestaltungsmittel

ästhetische Wirkung von Schrift

Schrift im Alltag, in Kunst, Geschichte, fremden Kulturen

Plakate, Beschriftung, Gedichte, Sprichwörter

Schriftzeichen und besondere Schriften erfinden: Monogramme, Geheimschriften

Erproben von Schreibwerkzeugen

Nutzen kaligrafischer Elemente beim „Bilder schreiben“

Schriftgestaltung mit Stempeln, Tageslichtpro-jektor, Kopierer, PC

problembezogene Kunstrezeption Niki de Saint Phalle, Roy Lichtenstein, Kurt Schwitters

DE, LBW 1

Medienkompetenz

Interkulturalität

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Einblick gewinnen in das Fotografieren erste Versuche im Suchen und Finden geeig-neter Bildausschnitte

Bauen einer Lochkamera

Vergleichen verschiedener Fotografien

elementare Regeln des Fotografierens: Licht, Schatten, Abstand, Motiv

Kennen von gestalterischen Möglichkeiten eines einfachen Bildbearbeitungsprogramms

spielerisches Experimentieren mit Farben und Formen

Bearbeiten von Figuren und Bildern unter expe-rimentellen Aspekten

Vergleichen hinsichtlich der Ausdruckswirkung

Medienkompetenz

informatische Vorbildung

Kennen von Möglichkeiten, Gestaltungspraktiken zu kombinieren

Nutzung von Zufallsverfahren, Fotografischen Materials, Computerbildern

Lernbereich 3: Aktionsbetontes Gestalten 10 Ustd.

Anwenden von prozesshaften Gestaltungselementen als Ausdrucksträger innerhalb von Spiel und Aktion

- Aktion mit bewegten Farben und Formen performatives Umsetzen von Farb- und Formgeschichten: Kaffeetafel und Speisen in einer Farbe arrangieren, entsprechende farbige Kleidung tragen

Dokumentation durch Foto oder Video

Mal- und Zeichenaktionen zu Musik

Personalisierung von Objekten entsprechend ihrer Farb- und Formmerkmale: Charaktere, Stimmen, improvisierte Dialoge und Handlungen

LB 1

DE, LB Sprechen und Zuhören

MU, LB 4

Kommunikationsfähigkeit

- experimenteller Umgang mit Körpersprache innerhalb „lebender Bilder“

Pantomime, Schattenspielaktionen

Darstellungen, in denen mehrere Körper als bildnerisches Medium agieren Einbeziehung der Mittel Verlangsamung – Beschleunigung Unterteilung, Wiederholung, Übertreibung

Einbeziehung von Sprache und Akustik

Filmische Dokumentation

Klassenstufe 4

Ziele

Sie erweitern ihre Erfahrungen im intermedialen Arbeiten und gelangen dadurch zu neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Die Schüler vertiefen ihr künstlerisch-ästhetisches Urteilsvermögen im Austausch eigener Sichtweisen und Bewertungen und bemühen sich dabei um eine fachgerechte Terminologie.

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Im Kunstunterricht der Klassenstufe 4 wird bei den Schülern das Verständnis für gestaltete Umwelt, insbesondere architektonische Besonderheiten, angebahnt, so dass sie elementare Zusammenhänge von Kunst, Kultur, Wirtschaft und sozialem Leben erkennen. Die Schüler entwickeln kritisch-reflexiven und kreativen Umgang mit verschiedenartigen Medien und machen Erfahrungen im Herstellen eigener Beiträge. Innerhalb der problembezogenen Kunstrezeption nutzen sie den Computer als Informationsquelle über Künstler und Kunstwerke.

Ihre Arbeitsergebnisse präsentieren, dokumentieren und inszenieren sie auch über den schulischen Bereich hinaus. Dabei wenden sie ihre Kenntnisse über Gestaltungskriterien an und beziehen vielfältige Medien ein.

Lernbereich 1: Flächiges Gestalten 12 Ustd.

Anwenden eines speziellen Druckverfahrens in seinem Variantenreichtum

Nutzen bekannter und Erproben weiterer Druckverfahren

Verbindung von Wort und Bild: Plakate, Werbung, Literatur

Monogramme, Piktogramme, Hieroglyphen, Logos

problembezogene Kunstrezeption Pablo Picasso, Roy Lichtenstein, Andy Warhol

Anwenden von Möglichkeiten, Gestaltungs-praktiken zu kombinieren

Einsatz von Medien, auch in ungewohnten Zu-sammenhängen

Erstellen eigener Medienbeiträge in Einheit von Wort und Bild

Fotografie, Dia, Copy Art, Comic

Übermalen, Zerkratzen, Zerteilen

Bildelemente für Collagen nutzen

Umgestalten, Verfremden

Robert Rauschenberg, Georges Braque

Medienkompetenz

Lernbereich 3: Aktionsbetontes Gestalten 6 Ustd.

Anwenden bekannter sowie weiterer spielerisch-assoziativer Aktionsmethoden der Kunstrezeption

Bilder schreiben, Bilddiktat, fiktives Interview mit einem Gesamtwerk oder einem Teil, einer Figur, Farbe, Form (in Verbindung mit der Projektion des Bildes auf den Körper eines Schülers)

Ausschnitte eines Kunstwerkes nachbauen

Motive „weiterspinnen“ und theatralisch darstellen

LB 1 und LB 2

- Inszenieren und Improvisieren von „lebenden Bildern“

Arbeit an der Schattenwand: tanzende Körperschatten oder szenisches Spiel zu ausgewählten Kunstwerken

Materialdias auf „lebende Skulpturen“ projizieren, Akustik einsetzen

Agieren vor einem dokumentierenden Medium

Medienkompetenz

- problembezogene Kunstrezeption Auseinandersetzung mit einem ausgewählten Werk eines Aktionskünstlers

Hanna Frenzel, Franz Erhardt Walther, Lili Fischer, Rebecca Horn, Roman Opalka, Joseph

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Beuys, Timm Ulrichs

Recherche im Internet Video, Folie

Medienkompetenz

Wahlpflicht 1: Ein besonderes Foto 2 Ustd.

Kennen einfacher Gestaltungselemente der Fotografie

Inszenierte Fotokunst

geeignete Objekte/Personen „in Szene“ setzen, verkleiden, schminken, andere Rollen einnehmen, Kulissen arrangieren

Bildfolgen, Bildserien, Szenarien erstellen

Dokumentation und Präsentation

Andy Warhol, Jeff Wall, Candida Höfer, Klaus Rinke, Eadweard Muybridge

LB 2 und LB 3

Medienkompetenz

Wahlpflicht 2: Kunstdetektive 2 Ustd.

Kennen weiterer Möglichkeiten, Kunst zu begegnen

Besuch einer Ausstellung, Galerie, Werkstatt oder eines Ateliers

Arbeit mit elektronischen Nachschlagewerken oder Internet: virtuelle Galerie, Recherche

LB 3

Medienkompetenz

Wahlpflicht 3: Klingende Kunst 2 Ustd.

Einblick gewinnen in Zusammenhänge von bildender Kunst und Musik

ungegenständliche Malerei

Rhythmen und Klänge in Farben und Formen finden und bildnerisch umsetzen

Klangskulpturen, Instrumente, Tänze

ausgewählte Videoclips

Modest Mussorgsky „Bilder einer Ausstellung“, Paul Klee, Robert Delaunay, Joan Mirò, Wassily Kandinsky, Gerhard Richter

LB 2 und LB 3

MU, LB 4

WE, LBW 2

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Katholische Religion Klassenstufen 1/2

Lernbereich 1: Miteinander leben 12 Ustd.

Einblick gewinnen in religiöse Vorerfahrungen in der Lerngruppe

von eigenen Erfahrungen mit Religion und Kir-che erzählen: aus Familie, Wohnort, Urlaub

Fragerunde dazu, ob die Kinder schon einmal von Gott gehört haben, ob sie schon einmal ge-betet haben, was sie über Weihnachten/Ostern wissen.

Gegenstände/Fotos mit religiösem Hintergrund mitbringen, etwas dazu erzählen und eine Aus-stellung im Klassenraum gestalten

nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der religionsbezogenen Erfahrungen und Interessen der Kinder fragen

RE/e, LB 1

Sozialkompetenz

Kennen der Zugehörigkeit/Nichtzugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft als Aspekte der ei-genen Herkunft/Lebenswelt

Kinder fragen ihre Eltern, Großeltern und andere Verwandte, ob sie einer Kirche angehören und erzählen davon.

Kinder erfragen zu Hause, ob sie getauft worden sind, und erzählen davon; sie erzählen, was sie einmal in einer Kirche erlebt haben.

Legebilder mit Fotos nahe gelegener Kirchen und den Namen/Fotos der Kinder erstellen und Teilgruppen in der Gruppe veranschaulichen

die Begriffe katholisch, evangelisch, an-dere/konfessionslose einführen

Differenzierung: Kinder aus christlichen Familien erzählen, wie sich die Zugehörigkeit zu einer Kirche in ihrem Leben auswirkt; Kinder ohne Re-ligionszugehörigkeit erzählen, welche Erfahrun-gen sie beim Besuch einer Kirche/mit christli-chen Menschen gemacht haben

RE/e, konfessionell – kooperativ

RE/e, LB 4

Sozialkompetenz

Kommunikationsfähigkeit

Lernbereich 2: Das Geheimnis entdecken 20 Ustd.

Einblick gewinnen in die Bildsprache der Bibel

- Gott ist mein Licht (Ps 27, 1)

- der Herr ist mein Hirte (Ps 23)

Bibelworte und Psalmen mit eigenen Erlebnisse verbinden, illustrieren, verklanglichen

meditative Übungen

RE/e, LB 2

DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

Lesefähigkeit

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Lernbereich 4: Mit der Kirche feiern 22 Ustd.

Kennen der Bedeutung von christlichem Brauchtum im Advent und zu Weihnachten

Adventskranz, Sterne, Krippe, Weihnachtsbaum, Geschenke

Differenzierung: christliche Kinder erzählen über die Advents- und Weihnachtstage in Familie und Gemeinde; Kinder ohne Religionszugehörigkeit erzählen über die Advents- und Weihnachtstage in Familie und Nachbarschaft

DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

RE/e, LB 4

ETH, LB 3

Kennen der Weihnachtsgeschichte nach Lk 2, 1-20

Bildbetrachtung, Krippe, Weihnachtslieder, Hör-spiel, Video

Kennen von Kirchenräume in der Nähe der Schule

- die Kirche als Raum, in dem Christen Gottesdienst feiern

- Bedeutung zentraler Ausstattungsgegens-tände einer katholischen Kirche: Altar, Lese-pult, Taufbecken, Beichtstuhl, Tabernakel

- elementare Gemeinsamkeiten und Unter-schiede von katholischen und evangelischen Kirchenräumen

Beobachtungen und Erfahrungen der Kinder, Gebäude und Personen der Gemeinde(n) einbe-ziehen

Fotos, Internet, Unterrichtsgang zur Erkundung von Kirchen mit Vor- und Nachbereitung im Un-terricht

LB 1

RE/e, LB 4 konfessionell – kooperativ

SU, LB 5

KU, LB 2

ästhetisches Empfinden

Einblick gewinnen in die Taufe als Zeichen der Zugehörigkeit zu Jesus Christus und Aufnahme in die Gemeinde der Christen

- Symbolhandlungen der Taufe

- die Taufe als Gemeinsamkeit aller Christen und als Eintritt in verschiedene Kirchen

Fotos, Erlebnisse, Erinnerungsstücke der Kinder einbeziehen

weitere Symbolhandlungen erschließen: Tauf-kerze anzünden, Taufkleid anziehen, mit Chrisam salben

Legebild erstellen mit Fotos nahe gelegener ka-tholischer und evangelischer Kirchen und Na-men der Kinder, die dort getauft worden sind

innere Differenzierung: getaufte Kinder fragen zu Hause nach, bringen Fotos von der eigenen Taufe mit; konfessionslose Kinder erarbeiten Erstinformation und sammeln Fragen

LB 1 und 2

RE/e LB 4, konfessionell – kooperativ

Kommunikationsfähigkeit

Wahlpflicht 1: Heimat Jesu 2/4 Ustd.

Einblick gewinnen in die Heimat Jesu

- Landschaft, Klima, Tiere und Pflanzen in Palästina

- Wohn- und Lebensverhältnisse zur Zeit Jesu

durch Filme, Bilder und mitgebrachte Nah-rungsmittel aus Israel veranschaulichen

Leben in Dörfern und Städten, Stellung und Auf-gaben der Familienmitglieder, Bekleidung, Essen, Arbeit, Gebet

jüdisches Kinderlied singen, Fladenbrot zeigen und essen, Haus basteln

LB 3

RE/e, LBW 2

WE, LBW 3

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Klassenstufe 3

Lernbereich 1: Miteinander leben 12 Ustd.

Einblick gewinnen in Wirkungen von Rache und Vergebung

- eigene Erfahrungen mit Ungerechtigkeit, Schuld, Vergebung und Versöhnung

- Gott nimmt die Menschen so an wie sie sind und schenkt Vergebung

Vergebung ermöglicht Neuanfang

Rache und Gewalt zerstören

Reaktionen auf Unrecht und Ungerechtigkeit sammeln: Zeitungsausschnitte, Fernseh-Nach-richten

Schwierigkeiten beim Verzeihen und Neuanfan-gen im szenischen Spiel darstellen

Malen und Bilder erklären, Spielszenen, Stand-bilder

Vaterunser: Und vergib uns unsere Schuld

LB 3

Sozialkompetenz

Einblick gewinnen in das Judentum als Wurzel des christlichen Glaubens

- Glaube an den einen Gott

- Thora als heilige Schrift

- Synagoge als Gebets- und Versammlungs-haus

- Sabbat als Gedenk- und Ruhetag

durch Fotos/Video sichtbare Aspekte jüdischer Religion und ihre Bedeutung erschließen: Kippa, Gebetsschal, Davidsstern, Menora

Lieder und Tänze

von einer Sabbatfeier und dazugehörigen Bräu-chen erzählen: Sabbattisch, Tischgemeinschaft, Brot und Wein, Segen

Gestaltung einer Thorarolle

Veranschaulichung von Thoraschrank mit Rol-len, Lesepult, ewigem Licht in Freiarbeit/durch Internetrecherche

RE/e, LB 1

Sozialkompetenz

Lernbereich 4: Mit der Kirche feiern 12 Ustd.

Einblick gewinnen in den christlichen Gottes-dienst

- Beten, Singen, das Wort Gottes hören

- Gottesdienste in der Nähe der Schule durch Recherche in verschiedenen Medien erkun-den

Kinder erzählen von Familiengottesdienst, An-dacht, Wortgottesdienst, Eucharistiefeier, Heilige Messe, Gottesdienste zu besonderen Anlässen wie z. B. Taufe, Hochzeit, Beerdigung, ökumeni-sche Gottesdienste

Bilder, Video, Internet

zentrale Gemeinsamkeiten und Unterschiede von katholischem und evangelischem Gottes-dienst thematisieren

Differenzierung: getaufte Kinder stellen ihre ei-genen Erfahrungen zusammen und ergänzen diese durch weitere Recherchen; Kinder ohne Religionszugehörigkeit erarbeiten Erstinforma-tion

RE/e LB 4, konfessionell – kooperativ

Medienkompetenz

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Wahlpflicht 1: Jerusalem als heilige Stadt 4 Ustd.

Kennen von Jerusalem als heilige Stadt dreier Religionen

Jerusalem als Hauptstadt Israels mit Tempel, Klagemauer, Grabeskirche, Moscheen

Stadt, in der Menschen verschiedener Reli-gionszugehörigkeit leben

Phantasiereise, Fotos, Video, aktuelle Ereig-nisse einbeziehen

LB 1

Werteorientierung

Klassenstufe 4

Lernbereich 1: Miteinander leben 11 Ustd.

Beurteilen der Verwirklichung von Kinderrechten

- Kinderrechte als Teil der Menschenrechte

- den Anspruch und die Verwirklichung von Kinderrechten mit Hilfe einer Internetrecher-che vergleichen

Collage gestalten

Misereor, Adveniat, Kinderarbeit

ETH, LB 4

RE/e, LB 1

informatische Vorbildung

Einblick gewinnen in das Leben von Muslimen und die islamische Religion

- Glaube an Allah

- Koran als heilige Schrift

- Moschee als Gebetshaus, Gebet

- Pflichten: Glaubensbekenntnis, Gebet, Almosen, Fasten, Wallfahrt

Muslime in Deutschland und ihre Herkunftslän-der

Tagesablauf, Essen, Trinken, Feste, Kleidung gläubiger Muslime

muslimische Gäste einladen, die von ihrem reli-giösen Leben erzählen

Internetrecherche

ETH, LB 1

RE/e, LB 1

Sozialkompetenz

Lernbereich 3: Die biblische Botschaft kennen lernen 12 Ustd.

Einblick gewinnen in die Bibel als Buch des Lebens, in dem Menschen von ihren Erfahrun-gen mit Gott und mit Jesus Christus erzählen

Vergleich mit anderen Büchern

Umgang Jesu mit der Heiligen Schrift

Jesus als Zwölfjähriger im Tempel

die Berufung auf die Heiligen Schrift in seiner Lehre, Auslegung der Schrift zur Ehre Gottes und zum Wohl der Menschen

Differenzierung: Kinder tauschen ihre unter-schiedlichen Eindrücke aus, die sie bei der Lek-türe von Kinderbibeln, durch Filmen mit bibli-schen Inhalten gewonnen haben

Wahlpflicht 4: Gestaltung eines Krippenspieles 4 Ustd.

Gestalten eines Krippenspieles zur Weihnachts-zeit

szenisches Gestalten, Hörspiel, Video

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Evangelische Religion Klassenstufen 1/2

Lernbereich 4: Mit der Gemeinde feiern 22 Ustd.

Kennen der Weihnachtsgeschichte, Lk 2, 1-20 und Mt 2, 1-12

Leporello, Hörspiel, Krippe

Dreikönigssingen als katholische Tradition

RE/k, LB 4 konfessionell – kooperativ

Einblick gewinnen in ausgewählte Elemente christlichen Lebens

- Sonntag

- Kirche

- Taufe

Sonntagsrituale in Familie und Gemeinde, erleb-nisorientierter Kirchenbesuch in einer evange-lischen und katholischen Kirche

Bildbände von Kirchen

Fotos, Taufkerze

Teamteaching

RE/k, LB 4 konfessionell – kooperativ

Wahlpflicht 3: Das Leben in Ägypten zur Zeit Josefs 4 Ustd.

Kennen des Lebens in Ägypten zur Zeit Josefs Land am Nil, Pyramiden, Papyrus, Hieroglyphen, Götterwelt, Pharao, Kamele

Bilder, Collagen, Wandzeitung

Klassenstufe 3

Lernbereich 1: Miteinander leben 14 Ustd.

Einblick gewinnen in jüdische Religion und Tradition

Synagoge, Thoraschrein, Lesepult, Menora

Sabbat

Tora als Wegweisung, Ps 1

Kippa, Gebetsschal, Gebetsriemen

Besuch einer Synagoge Informationen über das Judentum sammeln

Filmberichte, Bilder, eine Ausstellung anfertigen, von einer Sabbatfeier hören, einen Sabbattisch decken

RE/k, LB 1

Lernbereich 3: Die biblische Botschaft kennen lernen 14 Ustd.

Kennen der Mosegeschichte in Auszügen

- Unterdrückung und Not in Ägypten

- Geburt und Kindheit des Mose

- Flucht

- Offenbarung Gottes und Berufung

- Passa, Auszug, Rettung am Schilfmeer

- Mose erhält die 10 Gebote

Landkarte Frauen retten Mose

Mirjamslied

Fleischtöpfe Ägyptens

Bilder von Marc Chagall

Theologisieren

Vertrauensspiele, Rap

Video

RE/k, LB 3

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Lernbereich 4: Mit der Gemeinde feiern 8 Ustd.

Kennen Jesu Christi als Mittelpunkt des Kirchenjahres

Biblische Wurzeln kirchlicher Feste: Weihnachten Lk 2, 1-20 Passionszeit Mk 14 und 15 Ostern Lk 24, 13-35 Himmelfahrt Lk 24, 50-53

Recherche zu den kirchlichen Festen

Internet, Printmedien, Erfahrungsberichte

Wahlpflicht 1: Symbol Himmel 4 Ustd.

Einblick gewinnen in die Bedeutung des Symbols Himmel

Himmel als Ort, Unendlichkeit, Weite

Himmel als Verheißung, Glück, Seligkeit

Gottes Werk

Offb 21, 1-8 ein neuer Himmel und eine neue Erde

eigene Erfahrungen, Wünsche, Hoffnungen

heaven and sky

Fotos, Assoziationen, Visionen

Redewendungen: Im 7. Himmel sein, Himmel auf Erden, himmlisch

Texte und Klangcollagen

Himmel-auf-Erden-Buch herstellen

Wahlpflicht 2: Symbole für Jesus 4 Ustd.

Gestalten eigener Symbole für Jesus Ich – bin – Worte Jesu, Joh 8, 12; 14, 6; 15, 1

Der gute Hirte, Christus in der Kunst

Bedeutung von Jesus für mein Leben, für das Leben anderer

Recherche: Internet, Lexika, Religionsbücher, Interviews mit glaubenden Menschen

Wort- und Bildcollagen

Klassenstufe 4

Lernbereich 1: Miteinander leben 16 Ustd.

Übertragen der Zehn Gebote auf das eigene Leben und auf die Gesellschaft

Visionen entwickeln, Comics zeichnen

Sinaiexperiment

Anwenden der Methode des Theologisierens auf Koh 3, 1-8

Kinder- und Jugendliteratur: „Leb wohl, lieber Dachs”; „Kannst du pfeifen, Johanna?“

Filme: „Papierflieger“, „Die Wette“

Eric Clapton: „Tears on heaven“

Trostbilder, Trostworte

Lesetagebuch

Besuch eines Friedhofs

Einblick gewinnen in den Islam muslimische Schüler einladen

Internetrecherche

RE/k, LB 1

ETH, LB 3

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Lernbereich 2: Nach Gott und Welt fragen 12 Ustd.

Übertragen der Bedeutung von Symbolen auf das menschliche Leben

Baum, Sonne, Weg

Klärung der Begriffe

Ps 1; 104

Redewendungen und Sprichwörter

Geschichten schreiben, Bilder, Fotos, Collagen, Lieder, Unterrichtsgang

Philosophieren, Theologisieren

Methodenkompetenz

Intensives Sprachenlernen Der Umgang mit verschiedenen Medien ist unverzichtbarer Bestandteil des Fremdsprachenunterrichts, um die Schüler auf unterschiedliche Sprecher einzustellen. Besondere Bedeutung kommt den Medien weiterhin beim Informieren und kreativen Gestalten zu.

didaktische Grundsätze

Sprachspezifischer Wahlpflichtbereich

Französisch: Von Astérix zum eigenen Comic

Klassenstufen 3 und 4

Ziele

Entwickeln eines grundlegenden Hör- und Hör-/Sehverstehens

Die Schüler

- können sich über variantenreiche Hör- und Hör-/Seherfahrungen auf unterschiedliche Sprecher und verschiedene Medienarten einstellen

Lernbereich 1: Meine Familie, meine Freunde und ich 14 Std.

Kennen von Hilfen beim Hör- und Hör-/ Sehverstehen hinsichtlich unterschiedlicher

Methodenkompetenz

- Sprecher Lippenlesen, Beobachten von Tonfall und Stimmlage

- Medien Zusammenspiel von Bild und Ton

- Sprachen Sprachenvergleich, Spracherfahrungen, Spracherlebnisse

Beherrschen ausgewählter Redemittel zur Realisierung der Sprachfunktionen: Einholen und Weitergeben von Informationen zur Familie, zu Freunden

Redemittel siehe Anhang

Interview, Befragung innerhalb der Klasse/unter Freunden/in der Familie Adresse, Haustier, Hobby, Berufe, Heimatort Ratespiel, Geschichten

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Lernbereich 2: Mein Körper, meine Kleidung und mein Befinden 14 Std.

Beherrschen von Bezeichnungen für Ausgangspunkt Spracherlebnis Lied, Spiel, Reim, Geschichte, Medien

Kennen ausgewählter Redemittel zur Reali-sierung der Sprachfunktionen zum Thema Körper, Kleidung und Befinden

Arbeit in Lerngruppen Fragestrategien nutzen, Informationen weitergeben

Redemittel siehe Anhang

- thematisches Spracherlebnis

- Personen beschreiben

- Vorlieben und Abneigungen ausdrücken und erfragen

Interview, Befragungen, z. B. Lieblingskleidung Modenschau

Lernbereich 3: Zuhause 14 Std.

Einblick gewinnen in unterschiedliche Wohn-raumgestaltung und Lebensgewohnheiten

thematisches Spracherlebnis

Verwenden von Fotos, Werbung und Prospekten aus dem Zielsprachenland Anfertigen von Collagen

Kennen von Bezeichnungen für den Wohnbereich

Spracherlebnis als Ausgang Lied, Spiel, Reim, Geschichte, Medien

- Lagebeziehungen von Personen und Gegenständen, von Zimmern

Gestaltungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Medien

3D-Wohnraumgestaltung, Traumhaus, Maldiktat

- Besitzverhältnissen

- Aktivitäten Fernsehen, Aufwaschen, Tisch decken

Essen und Trinken

Kochen, Duschen, Schlafen

Bewegung

- Uhrzeit, Tagesablauf in Polnisch: unter Verwendung der Ordnungs-zahlen

Lernbereich 4: In der Schule 14 Std.

Einblick gewinnen in den Schulalltag anderer Länder

thematisches Spracherlebnis

Videosequenzen

Unterschiede zum Schulsystem des Zielspra-chenlandes

Kennen der Bezeichnungen für weitere Schulsachen und den Schulalltag

Ausgangspunkt Spracherlebnis

eigene Schule, Briefe der Partnerschule

Internationalismen

Lied, Spiel, Reim, Geschichte, Medien

- Tagesabschnitte Nutzung von Medien

Aufbau von Erwartungshaltungen

Nutzen von sprachlichen und nicht sprachlichen Mitteln

Gesundheit

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Lernbereich 5: Haus- und Zootiere 16 Std.

Kennen ausgewählter Bezeichnungen für Tiere Ausgangspunkt Spracherlebnis

LB 10

SU, Kl. 1/2, LB 3

Werteorientierung: Tierschutz

- Haustiere Einsatz von Tonträgern zur Wiedergabe von Tierstimmen und Tierbeschreibungen

- Tiere auf dem Bauernhof Informationen über Lebensweise und Aussehen Lexika, Internet

Übertragen von Möglichkeiten der Organisation von Sprache auf die Thematik Tiere

thematisches Zuordnen

Bildwörterbücher, Karteikarten, Poster, fremdsprachliche Kinderbücher

Lernkompetenz

- Gruppieren von Tierbezeichnungen Einsatz von Videosequenzen, Fotos

- Zuordnen von Lebensräumen Internationalismen

SU, Kl. 4, LB 3

LB 9

LB 10

- Erkennen von Schlüsselwörtern Informationen über Lebensweise und Aussehen: Lexika, Internet

Lesefähigkeit

Lernbereich 6: Sport und Freizeit 14 Std.

Anwenden von Erfahrungen des Hör- und Hör-/ Sehverstehens beim Umgang mit illustrierten fremdsprachlichen Texten über die Freizeit

Ausgangspunkt Spracherlebnis

Methodenkompetenz

- Wiedererkennen bekannten Wortmaterials Arbeit mit Kinderbuch, -zeitschrift

- Aufbauen von Erwartungshaltungen zum Inhalt eines Textes

Medienkompetenz

Kennen ausgewählter Bezeichnungen der Freizeitgestaltung

Material für Freizeitbereich unter fremdsprach-licher Anleitung herstellen

- Kinderliteratur Klassenausstellung von Büchern in der Zielsprache Gruppenarbeit mit Vorstellen von Freizeitlektüre, z. B. Häufigkeit des Erscheinens, Altersgruppe, Themenvielfalt, Preis von Zeitschriften, auch unter Verwendung der Muttersprache LBW 3

· musisch-künstlerische Neigungen ein Instrument spielen, Fotografieren, zeichnen, basteln, Theater spielen

ästhetisches Empfinden

Einblick gewinnen in die Informationsbeschaf-fung zu Sport und Freizeit

Ausgangspunkt Spracherlebnis PC, Fernsehen, Radio, Zeitschriften Informationen über typische Sportarten, Spiele im Zielsprachenland suchen und finden Software zum Lernen, Spielen

Medienkompetenz

informatische Vorbildung

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Lernbereich 7: Beim Einkaufen 16 Std.

Kennen von Bezeichnungen im Bereich des Einkaufens

Redemittel siehe Anhang

Fantasiereise in das größte Kaufhaus der Hauptstadt, Vielfalt des Angebotes

Anzeigen, Werbeartikel

Medienkompetenz

- Geschäfte Dialogspiel in verschiedenen Verkaufsräumen

- Kleidungsstücke Modenschau

- Lebensmittel SU, Kl. 3, LB 3

· Wurst, Fleisch, Käse

· Süßwaren, Kuchen

· Obst- und Gemüsesorten

Originalprodukte, Werbematerial einsetzen

LB 3

LB 10

Gesundheit

Lernbereich 8: Feste und Bräuche 16 Std.

Übertragen von Erfahrungen des Hör- und Hör-/ Sehverstehens auf Sprech- und Schreibanlässe zum Einholen und Weitergeben von Informa-tionen zu Festen und Feiern

thematisches Spracherlebnis

Unterhalten, Spielen, Informieren, Gestalten, Verbreiten einfache Texte, Grüße und Wünsche formulieren Ausdrücken von Vorlieben, Dank und Freude Einsetzen verbaler und nonverbaler Mittel, ggf. auch der deutschen Sprache Einstellen auf unterschiedliche Sprecher

Redemittel siehe Anhang

Lexika, einfache Suchstrategien im Internet

LB 10

informatische Vorbildung

Lernbereich 9: Unterwegs und auf Reisen 14 Std.

Einblick gewinnen in ausgewählte Sehens-würdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten des Zielsprachenlandes

thematisches Spracherlebnis

Fotos, Geschichten, Sagen Reiseprospekte, Videosequenzen, Software

Umgang mit authentischem Material

SU, Kl. 3, LB 5

Übertragen von Erfahrungen des Hör- und Hör-/ Sehverstehens auf weitere Situationen zum Thema Ausflug

thematisches Spracherlebnis

Vorbereitung/Auswertung eines Ausfluges Medien zur Reisevorbereitung und Reisebegleitung

Lernbereich 10: Die Natur im Laufe des Jahres 18 Std.

- Wettererscheinungen Wetterbeobachtung ritualisieren, Wetternach-richten inszenieren

Benennen der Himmelsrichtungen

LB 9

SU, Kl. 3, LB 4

SU, Kl. 3, LB 5

- Einholen und Weitergeben von Informationen

Verwenden von authentischen Materialien wie Zeitschriften und Sachbücher

- Ausdrücken von Vorlieben/Abneigungen Werteorientierung: Naturschutz

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Wahlpflicht 1: Wir führen durch unsere heimatliche Region 6 Std.

Gestalten einer Präsentation zur Vorstellung

- des Ortes

Ausgangspunkt Spracherlebnis

Redemittel siehe Anhang

einen Gast durch den Heimatort/-stadt führen (bildlich/konkret)

Informationsmaterial zu Sehenswürdigkeiten, öffentlichen Einrichtungen auswählen

Wahlpflicht 2: Wir entdecken eine Stadt im Zielsprachenland 6 Std.

Einblick gewinnen in eine Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten

Ausgangspunkt Spracherlebnis

Arbeit mit Karten, Atlanten und Globen, Bildmaterial, Dias landestypische Musik typische Gerichte, Feste und Tradition

LB 7

LB 8

LB 9

LB 10

Medienkompetenz

Wahlpflicht 3: Wir erschließen uns ein Kinderbuch 6 Std.

Einblick gewinnen in ein authentisches Kinder-buch des Zielsprachenlandes und dessen kulturellen Hintergrund

Arbeit mit audio-visuellen Medien

DE, Kl. 3, LBW 1

ästhetisches Empfinden

Wahlpflicht 4: Wir gestalten ein Theaterspiel 6 Std.

Anwenden von Erfahrungen beim Hör- und Hör/ Sehverstehen zum Erschließen des Inhalts einer unbekannten Szene

Ausgangspunkt Spracherlebnis

Einsatz authentischer Materialien

Lehrervortrag, Hörspiele, Videosequenzen, Film

Sprachspezifischer Wahlpflichtbereich

Französisch: Von Astérix zum eigenen Comic 6 Std.

Anwenden von Erfahrungen beim Hör- und Hör/ Sehverstehen zum Erschließen des Inhalts unbekannter Texte

Ausgangspunkt Spracherlebnis

Einsatz authentischer Comics, z. B. Astérix und Obélix, Tintin und Milou, Boule und Bill, Lucky Luke, Gaston Lagaffe

- Illustrationen deuten Lernkompetenz

- Schlüsselwörter und vertrautes Wortmaterial erkennen

Möglichkeiten der Organisation von Sprache

Übertragen sprachlichen Wissens auf die Gestaltung eines eigenen Comics

Redemittel siehe Anhang

Erweitern des Wortmaterials

- Auswählen von Szenen und Entscheiden Erweitern des individuellen Wortschatz

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über Sprache

- Darstellen in Schrift und Bild Medienkompetenz

KU, Kl. 4, LB 1

Sich positionieren zum gelesenen und eigenen Comic

Entwickeln der Kritikfähigkeit unter Einbeziehung der Muttersprache

Polnisch: Bei den Góralen 6 Std.

Anwenden von Erfahrungen des Hör- und Hör-/ Sehverstehens zum Erschließen des Themas Urlaubsregion Hohe Tatra

Ausgangspunkt Spracherlebnis Arbeit mit Karten, Bildmaterial, Legenden

- Wiedererkennen bekannten Wortmaterials Einsatz von Videosequenzen

Möglichkeiten der Organisation von Sprache

- Erwartungen zum Inhalt eines Textes Arbeit mit Kinderbuch, -zeitschrift

Übertragen der Redemittel zur Realisierung der Sprachfunktionen

Redemittel siehe Anhang

Erweitern des Wortmaterials

- Vorstellen der Region um Zakopane Gruppenarbeit, Präsentation Nutzung des Internets

LB 6

LB 9

LB 10

Tschechisch: Spejbl und Hurvínek 6 Std.

Anwenden von Erfahrungen beim Hör- und Hör-/ Sehverstehen zum Erschließen des Inhalts eines szenischen Spiels

Ausgangspunkt Spracherlebnis mit einer Spielszene der Marionetten Einsatz von Audio- und Videomedien

emotionale Erfahrung

Entwicklung dieser Marionetten

Einsetzen verbaler und nonverbaler Mittel, ggf. auch der deutschen Sprache Einstellen auf unterschiedliche Sprecher

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Ethik

didaktische Grundsätze Die Arbeit mit Medien ermöglicht den Erwerb von Orientierungs- und Faktenwissen und dient der methodischen Erschließung neuer Sachverhalte. Im Fach Ethik wird darüber hinaus die ethische Dimension des Umgangs mit Medien reflektiert.

Klassenstufen 1/2

Lernbereich 1: Ich im Wir 16 Ustd.

Sich positionieren zu eigenen Eigenschaften, Fähigkeiten und Beeinträchtigungen

Was kann ich besonders gut/nicht so gut? Wie nutze ich meine Fähigkeiten/Begabungen? Wie gehe ich mit meinen Beeinträchtigungen um?

DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

Sozialkompetenz

Lernbereich 4: Wir in der Welt 16 Ustd.

Sich positionieren zum Umgang mit der Natur natürliche Signale wahrnehmen, verstehen und interpretieren

Materialsammlung und Präsentation

Tier- und Artenschutz

Was kann ich für die Natur und damit gleichzei-tig für mich tun? Wie gehe ich mit Tieren/Pflanzen um? Was ist mir am wichtigsten?

Werteorientierung

Wahlpflicht 1: Schule, ein Ort des Lernens 2/4 Ustd.

Einblick gewinnen in eigene Lernstrategien und in den Lernort Schule

Regeln für mich

Ordnung halten

Lernhilfen

aus Fehlern lernen

Wie lerne ich am besten? Was fällt mir noch schwer?

mein Zuhause, meine Eltern, meine Spielge-fährten, Bücher, Fernsehen, Sportgruppe

Von wem lerne ich? Wer lernt von mir? Was will ich noch lernen?

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Wahlpflicht 5: Unser Kalender 2/4 Ustd.

Gestalten eines Kinderkalenders Erlebnisse, Erwartungen, Enttäuschungen, Überraschungen

Ideen sammeln

gemeinsam planen

Collagen, Bilder, Fotos aus dem Klassenleben, Handabdrucke, Schriftproben, eigene Texte, Stilblüten

Kalender als Geschenk

Werteorientierung

ästhetisches Empfinden

Klassenstufe 3

Sich positionieren zu Geschlechterstereotypen typisch Mädchen – typisch Junge

Verhaltensweisen und Gefühle

reflexives Gespräch: Was bedeutet es für mich ein Mädchen/Junge zu sein?

Differenzierung durch Empathieübungen

kritisches Betrachten vorgegebener Stereotype aus den Medien

Medienkompetenz

Wahlpflicht 1: Wir sind ein starkes Team 4 Ustd.

Sich positionieren zu Stärken der Klassen-gemeinschaft

Interview/Gruppenbefragung

Was macht uns Spaß? Was macht uns stolz?

Wahlpflicht 2: Viele Kinder – verschiedene Länder – andere Lebensvorstellungen 4 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse über verschiedene Kulturen auf das Zusammenleben innerhalb der Klassengemeinschaft

Arbeit mit PC

Präsentation

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Klassenstufe 4

Lernbereich 2: Miteinander 12 Ustd.

Sich positionieren zu Beziehungen zwischen den Generationen

Zusammenleben der Generationen

Lebenswege

Traditionen des Miteinander

Besuch eines Altenheimes

Interview

Argumentieren: Brauchen Erwachsene die Kinder/Kinder die Erwachsenen?

szenische Darstellung: Jugend und Alter

Jugendkult in Medien

Peter Härtling: „Oma“

Was war mir früher wichtig? Was ist mir jetzt wichtig/am wichtigsten? Wie stelle ich mir mein Leben in der Zukunft vor?

Schätzen und Achten anderer Menschen

Sozialkompetenz

Lernbereich 3: Voneinander 12 Ustd.

Einblick gewinnen in zwei Weltreligionen Urlaubserlebnisse, Nachbarn, Klassenkamera-den

- Judentum Juden, Thora, Davidstern, Synagoge

- Islam Muslime, Koran, Halbmond, Moschee

Weltkarte

Arbeit mit verschiedenen Medien

Lernen an Stationen

Differenzierung durch Aufgaben unterschiedli-chen Anspruchniveaus

RE/e, LB 1

RE/k, LB 1

KU, LB 2

Werteorientierung

Einblick gewinnen in das Wirken religiöser Per-sönlichkeiten und die Arbeit karitativer Einrich-tungen

Internetrecherche

Regionale Bezüge

Lernbereich 4: Wir in der Welt 14 Ustd.

Sich positionieren zu den UNO-Kinderrechten und ausgewählten Menschenrechten

Unterscheidungen zwischen Regeln, Geboten, Rechten

Meinungsmarkt, Plakate

Informationen aus Medien

Gedankenexperiment: Was würde passieren, wenn das Recht auf einen eigenen Namen nicht gelten würde? Welches Recht ist mir wichtig/am wichtigsten?

Werteorientierung

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Kennen der philosophischen Fragen:

- Was ist Glück?

Wunschvorstellung

Augenblickserlebnis

vollbrachte Tat

begriffliches Arbeiten: Modellfälle, Begriffs-pyramiden

Sprichwörter, Redewendungen

Glücksbringer

Gedankenexperiment: Stell dir vor, eine Fee würde dir jeden Wunsch erfüllen, wärst du dann glücklich? Warum/warum nicht?

Peter Maffay „Tabaluga – Das verschenkte Glück“

DE, LB Lesen/Mit Medien umgehen

Wahlpflicht 1: Auf meinem Weg 4 Ustd.

Sich positionieren zu gewonnenen Erfahrungen aus der Grundschulzeit beim Übergang an eine neue Schule

wahrnehmen und beschreiben von Gefühlen: Ängste, Neugier, Freude

Erwartungen aussprechen

Was nimmst du aus deiner Grundschulzeit in die neue Schule mit?

Präsentation

Welche Erwartungen habe ich? Was nehme ich mir vor? Was ist mir am wichtigsten?

Stärkung des Selbstwertgefühls

SU, LB 1

Wahlpflicht 2: Ich bin ich 4 Ustd.

Sich positionieren zur eigenen Entwicklung Veränderungen bei mir

Einfluss anderer auf mich

Gedankenexperiment: Ich wäre gern, wie ..., dann ...

kritisches Bewerten „toller Typen“ aus den Medien

Vorbilder, Idole

Ich bin ein toller Typ, weil ...

Was finde ich an mir gut? Wie wirke ich auf andere? Wie wäre ich gern? Was ist mir am wichtigsten?

Stärkung des Selbstwertgefühls

KU, LB 1 und LB 3

Wahlpflicht 3: Weltreligionen 4 Ustd.

Einblick in eine weitere Weltreligion gewinnen Hinduismus, Buddhismus

Analogien zu den drei monotheistischen Weltre-ligionen finden

Symbole deuten

Rituale entdecken/erforschen

Nutzung neuer Medien zum Wissenserwerb

Präsentation

Differenzierung durch unterschiedliche Zugänge

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Englisch Ziele und Aufgaben des Faches Englisch

Der Umgang mit verschiedenen Medien ist unverzichtbarer Bestandteil des Fremdsprachenunterrichts, um die Schüler auf unterschiedliche Sprecher einzustellen. Besondere Bedeutung kommt den Medien beim Informieren und kreativen Gestalten zu.

didaktische Grundsätze

Ziele Klassenstufen 3 und 4

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schüler

- können sich über variantenreiche Hör- und Hör/Seherfahrungen auf unterschiedliche Sprecher und verschiedene Medienarten einstellen

Klassenstufe 3

Lernbereich: Me, my family and my friends 4 Std.

Einblick gewinnen in Englisch als zunächst fremde Sprache

Ausgangspunkt Spracherlebnis

Dialog mit Handpuppe: Phonetik, Intonation, Rhythmus

Einsatz von Tonträgern, Postern und Videos, kultureller Landkarte

- Vorstellen/Bekannt machen Lieder: Hello, What’s Your Name? Good Morning!

Einblick gewinnen in Hilfen beim Hör- und Hör-/ Sehverstehen hinsichtlich unterschiedlicher

- Sprecher Lippenlesen, Beobachten von Tonfall und Stimmlage

- Medien Zusammenspiel von Bild und Ton

Lernbereich: At home 5 Ustd.

Einblick gewinnen in unterschiedliche Wohnraumgestaltungen, Lebensgewohnheiten

Kamine, farbige Eingangstüren, Zimmerbenennung

Fotos, Prospekte aus dem Zielsprachenland

Lernbereich: Food and drink 4 Ustd.

Übertragen von Hörbeispielen auf

- einfache Dialoge Interview mit Freunden

- Formulieren von Ablehnungen Höflichkeitsformen

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Lernbereich: Let’s go shopping 5 Ustd.

Kennen von Bezeichnungen für

- Bekleidungsstücke

- Lebensmittel

Ausgangspunkt Spracherlebnis

Dialog/Spielszene: At the market

Farben, Zahlen

Aufstellen von Einkaufslisten

Sammeln von Prospekten mit Werbungen von Bekleidungsstücken, Lebensmitteln zur Herstellung von Collagen

LB My body and my clothes

LB Food and drink

Übertragen von Hör- und Hör-/Seherfahrungen auf kommunikative Situationen beim Einkaufen

Szenisches Spiel: Führen von Einkaufsgesprächen

Einstellen auf unterschiedliche Partner durch Einbeziehen verschiedener Medien: Videosequenzen, CD

LB Me, my family and my friends

LB Food and drink

Kommunikationsfähigkeit

Sozialkompetenz

Lernbereich: At school 4 Ustd.

Einblick gewinnen in den Schulalltag anderer Länder

Ausgangspunkt Spracherlebnis

Videosequenz zur Schule in Großbritannien Unterschiede zum englischen Schulsystem

Ganztagsschule, Vor-, Nachteile von Schuluniformen

ggf. unter Einbeziehung der deutschen Sprache

Lernbereich: My hobbies 3 Ustd.

- musisch-künstlerische Neigungen ein Instrument spielen, Fotografieren, Zeichnen, Basteln

Redemittel – s. Anhang

Übertragen von Hör- und Hör-/Seherfahrungen auf kommunikative Situationen in Verbindung mit Freizeit

Interviews zu Freizeitmöglichkeiten, Top-Ten-Listen

Kommunikationsfähigkeit

Lernbereich: Let’s make a trip 5 Ustd.

Einblick gewinnen in Bezeichnungen für Ausgangspunkt Spracherlebnis

Einsatz von Handpuppen

Einsatz verschiedener Medien: Broschüren, Kataloge

Geschichte: Rover

Entwicklung des individuell differenzierten und des Klassenwortschatzes

LB At home

SU, LB 1

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Wahlpflicht: An English children’s book 4 Ustd.

Einblick gewinnen in ein authentisches Kinderbuch

Aufbauen von Erwartungshaltungen zum Inhalt

· Handlungskern

· Handlungsträger

· Ort und Zeit der Handlung

Ausgangspunkt Spracherlebnis

Bücher: The Story Of The Three Little Pigs, Jack And The Beanstalk, Elmer, Winnie The Witch

Titel, Cover, Illustrationen

ästhetisches Empfinden

Übertragen von Erfahrungen beim Hör- und Hör-/ Sehverstehen auf die Erschließung des Textinhaltes

Vorlesen, Hörbuch

Klassenstufe 4

Lernbereich: Me, my family an my friends 4 Ustd.

Beherrschen ausgewählter Redemittel zur Realisie-rung der Sprachfunktionen

- Einholen, Weitergeben und Austauschen von Informationen zur eigenen Person/Familie/ Freunden

Interviews, Befragungen: innerhalb der Klasse/unterFreunden/in der Familie

Ratespiel: Who is who?

Lernbereich: My body and my clothes 4 Ustd.

Kennen von Möglichkeiten der Organisation von Sprache

Memorieren, Sammeln, Vernetzen

Beherrschen ausgewählter Redemittel zur Realisie-rung der Sprachfunktionen

Arbeit in Lerngruppen

- Vorlieben und Abneigungen ausdrücken Interview, Befragungen: Lieblingskleidung

- Einholen, Weitergeben und Austauschen von Informationen

Lernbereich: At home 4 Ustd.

Beherrschen von Bezeichnungen für Zimmer und Kennen weiterer Bezeichnungen für

- Einrichtungsgegenstände

- Gebrauchsgegenstände

Gestaltungsmöglichkeiten mit unterschiedli-chen Medien

3D-Wohnraumgestaltung: My dream house

KU, LB Körperhaft-räumliches Gestalten

Lernbereich: Let’s go shopping 3 Ustd.

Übertragen von Möglichkeiten der Organisation von Sprache

Sortieren nach Bedeutsamkeit: Wunschliste für Weihnachten, Geburtstag

Einsatz von LernSoftware für die Arbeit in Gruppen/mit Partner an Stationen

Beherrschen von bekannten und Kennen weiterer Bezeichnungen für

Ausgangspunkt Spracherlebnis

fantasy trip in das größte Kaufhaus von London, Vielfalt des Angebotes; Anzeigen, Werbeartikel

LB My body and my clothes

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Lernbereich: My hobbies 5 Ustd.

Kennen weiterer Bezeichnungen von Formen der Freizeitgestaltung

Anfertigen einer Bastelarbeit nach englischer Anleitung

- Sportarten/Spiele spezielle englische/amerikanische Sportarten:American Football, cricket

SPO, LB 2 Spiele- und Spielformen

- Lesen/Mediennutzung Kinderbücher in englischer Sprache

Computerspiele, (Hör)Bücher

Fernsehen, Radio, Zeitschriften

LBW An English children’s book

- musisch-künstlerische Neigungen ein Instrument spielen, Fotografieren, Zeichnen, Basteln

SU, LB 1 Zusammen leben und lernen

Einblick gewinnen in Möglichkeiten, sich in Medien über Freizeitgestaltungen im Zielsprachenland zu informieren

Informationen über typische Sportarten/Spiele suchen und finden

Internet

Lernbereich: Let’s make a trip 6 Ustd.

Kennen ausgewählter Bezeichnungen für

- Ausflugsziele

- Verkehrsmittel

- Sehenswürdigkeiten

Ausgangspunkt Spracherlebnis

KlassenFotoausstellung: Ferienerlebnisse, Ausflugsmöglichkeiten

Videosequenzen, Software

Geschichte: Letters From Felix

Umweltbewusststein

Kennen ausgewählter Sehenswürdigkeiten der britischen Hauptstadt London

Video: Stadtrundfahrt durch London

Projektarbeit: Internet – Informationsgewin-nung über London

Werbung/Dokumentation: Ausflugsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten, Stadtplan

Arbeit in Lerngruppen

KU, LB 1

Medienkompetenz

Lernbereich: Around the year 10 Ustd.

- Gratulieren

Formulieren einfacher Texte, Grüße und Wünsche nach Vorlage mündlich und schrift-lich

Glückwunschkarten zu bestimmten Anlässen erstellen: Valentinstag, Muttertag

Weihnachtswunschzettel

Abschreiben kurzer Textvorlagen, Einfügen von Bildern in passende Textvorlagen

DE, LB Sprechen und Zuhören

Medienkompetenz

ästhetisches Empfinden

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Wahlpflicht: Let’s discover a new country 4 Ustd.

Einblick gewinnen in ein anderes Zielsprachenland und seine Kultur

- Landestypisches/Sitten/Bräuche/Feiertage

- Hauptstadt/bedeutende Städte

- Sehenswürdigkeiten

Ausgangspunkt Spracherlebnis

Medien: Video, Internet, Sammelmappen, Wandzei-tungen

eigene Erfahrungen oder spezielle Gege-benheiten der Klasse nutzen

Projekt: landestypische Gerichte kochen, Feste traditionell feiern

Wahlpflicht: An English children’s book 4 Ustd.

Übertragen von Erfahrungen beim Hör- und Hör/ Sehverstehen zum Aufbau von Erwartungshaltun-gen und Vermutungen zum Inhalt unbekannter Texte

Einsatz authentischer Materialien: Video-sequenz, Internet, Auszug aus Hörbuch, Film

Werken

In den Phasen der Planung, der Bearbeitung und Präsentation eines Werkstückes sind Möglichkeiten der prozessorientierten Leistungsbe-wertung zu berücksichtigen..

didaktische Grundsätze

Klassenstufen 1/2

Lernbereich 1: Entdecken von Technik im Alltag 8 Std.

Einblick gewinnen in Zweck und Funktionsweise eines ausgewählten technischen Objekts

Begegnungssituationen mit Technik schaffen und Technik bewusst wahrnehmen

Spielzeug; Technik in Schule, Haushalt, Freizeit

Einsatz von Medien

Wahlpflicht 1: Eine praktische Erfindung: Das Rad 2 Std.

Einblick gewinnen in einfache Lösungen für den Transport

Auswahl von Beispielen aus unmittelbarem Le-bensraum

- Rad als technische Erfindung Einsatz von Medien: Lexikon, Sachbuch, elektronischen Nachschlagewerke

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Klassenstufe 3

Lernbereich 2: Planen und Herstellen eines Gegenstandes 15 Std.

Kennen des Rohstoffes Holz Medien, elektronische Nachschlagewerke

Wahlpflicht 1: Traditionen in der Region 2 Std.

Einblick gewinnen in eine ausgewählte tech-nisch-handwerkliche Tradition der Region

Erlebnisbericht der Schüler, Exkursion

Einbeziehen der Interessen von Mädchen und Jungen

- historische Entwicklung Sachbücher, Video, Bilder, Internet

- Traditionspflege und ihre Bedeutung Anregungen für Freizeitbereich

Wahlpflicht 2: Technische Erfindungen gestern und heute 2 Std.

Einblick gewinnen in die Historie eines techni-schen Objekt

Nutzung von elektronischen Nachschlagewerken

Automobil, Eisenbahn, Flugzeug, Druckmaschinen, Telefon

außerschulische Lernorte wählen

Präsentation, Modell

SU, LB 1

Klassenstufe 4

Wahlpflicht 2: Werkstoffe haben Klang 2 Std.

Anwenden von Möglichkeiten zur Klangerzeu-gung beim Herstellen eines einfachen Musikin-struments

Wahrnehmen von Klängen und Geräuschen Ausprobieren von Resonanzräumen Nutzen von Medien

MU, LB 2

KU, LBW 3

Flöten, Pfeifen, Rasseln, Trommeln

Wahlpflicht 3: Bewegungen weiterleiten 2 Std.

Einblick gewinnen in Zweck und Funktionsweise von Einrichtungen zur Kraft- und Bewegungs-übertragung

mechanischer und elektrischer Antrieb

- Bauen eines einfachen Modells Baukästen, Halbzeuge und verschiedene Werk-stoffe

- Funktionsprobe Experimentieren mit Drehzahl, Drehrichtung, Bewegungsform

Einsatz von Medien

SimulationsSoftware

Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit

Sozialkompetenz

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Anlage 3 zur Großen Anfrage Drs. 6/3539

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Synopse Anknüpfungspunkte zur Umsetzung des Eckwertepapiers Medienerziehung in den neuen Lehrplänen der sächsischen Mittelschule

Ziele der Synopse

Die neuen Lehrpläne enthalten eine Fülle von Inhalten und Zielen der Medienerziehung. Diese wurden in einer Synopse für jede Schulart zusammengefasst. Die Ziele der Zusammenstellung sind: - schnelles Finden einiger medienerzieherisch relevanter Themen in den Lehrplänen

der einzelnen Fächer, - übersichtliches Erfassen ausgewählter Möglichkeiten fachübergreifenden und fächer-

verbindenden Arbeitens im Rahmen schulischer Medienerziehung. Dazu wurden die einzelnen Fachlehrpläne auf das Vorhandensein medienerzieherisch bedeutsamer Begriffe untersucht und diese dann farbig hervorgehoben. Die gekennzeichneten medienerzieherisch relevanten Begriffe sind dabei: Medien, Zeitung, Comic, Fernsehen, Nachricht, Film, Foto, Hörbeiträge, Video, Werbung, Präsentation, Interview, Reportage, PC, Computer, Software, Internet. Hinweise

1) Beachten Sie bitte, dass die Synopse im Interesse eines geringen Umfanges und hoher Übersichtlichkeit nur stark gekürzte Ausschnitte der jeweiligen Fachlehrpläne abbildet. Damit wird zum Teil der fachliche Kontext ausgeblendet, in welchen der jeweils gekennzeichnete Begriff der Medienerziehung gebettet ist. Darüber hinaus kann diese Synopse nicht jede Präzisierung der Lehrpläne berücksichtigen. Die Auseinandersetzung mit dem aktuellen Fachlehrplan ist daher unerlässlich. 2) Die Synopse erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. D. h. weitere medien-erzieherisch relevante Begriffe sind ohne Kennzeichnung enthalten (CD, Radio, Rundfunk, E-Mail etc). Umgekehrt bieten die Fachlehrpläne eine Vielzahl weiterer Anknüpfungspunkte zur Umsetzung medienerzieherischer Ziele, ohne dass an der jeweiligen Stelle ein medienerzieherisch relevantes Stichwort genannt sein muss. Inhalt Seite

BIOLOGIE 2 CHEMIE 5 DEUTSCH 8 ENGLISCH 22 ETHIK 32 EVANGELISCHE RELIGION 37 Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung 44 GEOGRAPHIE 46 GESCHICHTE 48 INFORMATIK 51 KUNST 54 MATHEMATIK 62 MUSIK 66 PHSYIK 71 SORBISCH 75 SPORT 87 TECHNIK/COMPUTER 90 WIRTSCHAFT-TECHNIK-HAUSHALT/SOZIALES 92

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BIOLOGIE

Die Gestaltung eines differenzierten handlungs-, und schülerorientierten Lehr- und Lernprozesses im Biologieunterricht verlangt neben exemplari-scher Inhaltsauswahl insbesondere eine Unterrichtsgestaltung auf der Grundlage handlungsbedingten Lernens mit einem hohen Maß an Schüler-aktivität (z. B. beim Beobachten, Erkunden, Untersuchen, Messen, Experimentieren, Protokollieren Mikroskopieren, medialen und modell-haften Darstellen, Herbarisieren, Präparieren).

Der Einsatz von Naturobjekten, Präparaten, Modellen sowie auch von neuen Medien trägt zur Anschaulichkeit und Fasslichkeit der Lerninhalte bei. Problemorientierende Gegenwartsbezüge unter Einbeziehung fach-übergreifender oder fächerverbindender Aspekte fördern das Erkennen von Alltags- und Praxisbezügen.

didaktische Grundsätze

Klassenstufe 5

Wahlpflicht 2: Heim- und Nutztiere 4 Ustd.

Kennen von Heim- und Nutztieren Nutzung EF Vielfalt

Besuch Bauernhof, Zoo

GS SU, Kl. 1/2, LB 2

- Ergebnispräsentation Tierbeschreibung, Steckbriefe, Fotos

Wahlpflicht 3: Heil- und Gewürzpflanzen 4 Ustd.

Kennen von Heil- und Gewürzpflanzen Nutzung EF Vielfalt

Schulgarten, Bauerngarten, Besuch Botanischer Garten

- Ergebnispräsentation Steckbriefe, Fotos

Klassenstufe 6

Lernbereich1: Pflanzenfamilien 6 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zu zwei weiteren Pflanzenfamilien

Nutzung EF Vielfalt und Fortpflanzung

traditionelle Medien, Druckerzeugnisse, Video-beiträge, computerbasierte Medien

Lernbereich 4: Wirbellose Tiere in ihren Lebensräumen 15 Ustd.

Einblick in den Artenreichtum wirbelloser Tiere gewinnen

Naturobjekte, Präparate, Bilder, Filme

Lernbereich 5: Zellen und einzellige Lebewesen 11 Ustd.

Übertragen der EF auf die Lebenseinheit Zelle Mikroskopisches Bild – Bau einfacher Zellmodelle

Vergleich: Original – mediale Darstellung

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Lernbereich 6: Systematisierung von Organismengruppen 4 Ustd.

Gestalten einer Präsentation als Übersicht zu den bisher behandelten Organismengruppen

Gesamtüberblick oder Teilüberblick zu einzelnen Organismengruppen

Besuch Naturkundemuseum, Partner-/Gruppen-arbeit Mindmap

KU, Kl. 5, LB 1

KU, Kl. 6, LB 2

T/C, Kl. 5, LB 2

- Darstellungsabsichten und Darstellungsmittel Plakat/Wandzeitung, computergestützte Visuali-sierung, Folien, Video

Informationsbeschaffung durch verschiedene Medien

- bildhaftes, zeichnerisches und sprachliches Darstellen

verschiedene Textsorten

Üben der Kommunikation

- Präsentation der Arbeitsergebnisse vorurteilsfreies Bewerten: Vermittlung von Krite-rien zur Selbst- und Fremdbewertung

Wahlpflicht 1: Beobachten und Untersuchen wirbelloser Tiere 4 Ustd.

Anwenden der Arbeitstechniken Beobachten und Untersuchen auf eine weitere Gruppe der wirbellosen Tiere

Nutzung EF Vielfalt

Naturobjekte, Filme, Bilder, Modelle

Klassenstufe 7

Ziele

Entwickeln eines verständigen Umgangs mit der Fachsprache

Die Schüler veranschaulichen gewonnene Daten und Informationen über ein Ökosystem mit sprach-lichen, mathematischen und bildlichen Gestaltungsmitteln. Dabei nutzen sie unter Anleitung ihre Kennt-nisse über informatische Medien zur Auswertung und Visualisierung ihrer Ergebnisse.

- Medieneinflüsse bei der Ausprägung falscher Ernährungsgewohnheiten erkennen

- zwei Krankheiten der Verdauungsorgane

- Fett- und Magersucht, Bulimie Bilden persönlicher Standpunkte

Kennen des Verdauungssystems und von Ver-dauungsvorgängen

Nutzung EF Bau und Funktion

- Bau und Funktion der Verdauungsorgane

- Verdauungsvorgänge und Resorption Videos

Differenzierung: mikroskopieren Dünndarm-zotten

- Schädlichkeit des Rauchens DE: Nachweis von Bestandteilen des Zigaretten-rauchs

Mediengestaltung, Werbung bewerten

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Klassenstufe 8

Lernbereich 2: Biologie des Verhaltens 8 Ustd.

Anwenden verhaltensbiologischer Kenntnisse Medienkompetenz: Erkennen der Medien-einflüsse

Klassenstufe 9

Ziele

Entwickeln eines verständigen Umgangs mit der Fachsprache

Auf der Grundlage ihres biologischen Fachwissens diskutieren die Schüler in verschiedenen Sozial-formen über bioethische Themen. Sie nutzen die Fachsprache zum Darlegen ihrer Argumente und wählen sach- und situationsgerechte Formen für die Präsentation.

Wahlpflicht 1: Lernen am Computer 2 Ustd.

Anwenden von Software bei der Bearbeitung genetischer oder evolutionsbiologischer Themen

Grenzen von Medien aufzeigen

Arbeit mit Grafik-, Simulations-, Lernpro-grammen nutzen

Wahlpflicht 2: Biologie in den Medien 2 Ustd.

Beurteilen von Darstellungen biologischer The-men in den Medien

Biotechnologische Verfahren, Forschungsergeb-nisse, Arbeit von Umweltschutzorganisationen

Medienkompetenz: kritisches Bewerten von Medienbeiträgen

Wahlpflicht 3: Nachbilden von Fossilien 2 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse über Fossilien auf das Herstellen von Fossilienmodellen

Abdruck, Versteinerung, Einschluss

Auswahl geeigneter Materialien

Schrittfolge; Ergebnispräsentation

Besuch Museum

Klassenstufe 10

Wahlpflicht 1: Stoffwechselvorgänge bei Pflanzen 4 Ustd.

Beherrschen des Experimentierens und Proto-kollierens beim Untersuchen von Stoffwechsel-vorgängen bei Pflanzen

Hypothese, Experimente, Auswertung, Präsen-tation

Gruppenarbeit zu verschiedenen Stoffwechsel-vorgängen – je Gruppe nur ein Vorgang

SE: Aufnahme, Leitung, Abgabe von Stoffen

Botanischer Garten

PH, Kl. 10, LB 4

Lernkompetenz: Arbeit mit EF

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Wahlpflicht 2: Reizbarkeit und Bewegung bei Pflanzen 4 Ustd.

Beherrschen des Experimentierens und Proto-kollierens beim Untersuchen von Reizbarkeit und Bewegungen bei Pflanzen

Hypothese, Experimente, Auswertung, Präsen-tation

Gruppenarbeit zu verschiedenen Vorgängen – je Gruppe nur ein Vorgang

SE: Berührungsreize, Lichtreize, Schwerkraft-reiz, Quellung

Botanischer Garten

PH, Kl. 10, LB 4

Lernkompetenz: Arbeit mit EF

Wahlpflicht 3: Fortpflanzung, Entwicklung und Wachstum bei Pflanzen 4 Ustd.

Beherrschen des Experimentierens und Proto-kollierens beim Untersuchen von Fortpflanzungs-, Entwicklungs- und Wachstums-vorgängen bei Pflanzen

Hypothese, Experimente, Auswertung, Präsen-tation

Gruppenarbeit zu verschiedenen Vorgängen – je Gruppe nur ein Vorgang

SE: Blütenform – Bestäubung , Keimung, Wachstumsbedingungen, ungeschlechtliche Fortpflanzung

Botanischer Garten

PH, Kl. 10, LB 4

Lernkompetenz: Arbeit mit EF

CHEMIE

Hohe Anschaulichkeit ist insbesondere beim Erarbeiten von Modellvor-stellungen notwendig, wozu der Einsatz neuer Medien Chancen eröffnet. Die Nutzung verschiedener Medien zur Wissensaneignung, Übung und Informationsbeschaffung ist wichtiger Bestandteil des Lehr- und Lernpro-zesses.

didaktische Grundsätze

Hauptschulbildungsgang

Klassenstufe 8

Lernbereich 1: Stoffe, die uns umgeben 25 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse über Wasser als lebensnotwendiger Stoff auch unter Nutzung des Internets

Wasservorräte, Einsatz im Haushalt, Sparmaß-nahmen

Löse- und Transportmittel

LBW 2

Medienkompetenz

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Lernbereich 3: Stoffe wandeln sich um 19 Ustd.

- Bedeutung einiger Metalloxide in Haushalt, Technik und Umwelt auch unter Nutzung des Computers

Korrosion

Medienkompetenz: Auswerten statistischen Materials

Gestalten einer medialen Präsentation zu Fragen der Luft- und Wasserreinhaltung

Smog, Ozon und saurer Regen

KU, Kl. 5, LB 1

TC, Kl. 5, LB 2

Medienkompetenz

ästhetisches Empfinden

Klassenstufe 9

Lernbereich 1: Chemische Verbindungen im Alltag 22 Ustd.

Einblick gewinnen in die Vielfalt der chemischen Verbindungen im Alltag

Vorstellen handelsüblicher Haushaltchemikalien und deren Verwendung als Rohrreiniger, Kon-servierungsstoffe und Düngemittel

Medienkompetenz, kritisches Werten von Medienbeiträgen

Sich positionieren zu den Gefahren des Alko-holmissbrauches

Medienkompetenz: Erkennen von Medieneinflüssen auf Verhaltensweisen

Werteorientierung: individuelle Wert- und Normvorstellungen im Umgang mit Alkohol

Lernbereich 4: Chemische Verbindungen als Werkstoffe 10 Ustd.

Kennen der Kunststoffe als Werkstoffe nach Maß Erstellen einer Präsentation

Medienkompetenz: Internetrecherchen

Realschulbildungsgang Klassenstufe 8

Lernbereich 1: Stoffe, die uns umgeben 23 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse über Wasser als lebensnotwendigen Stoff auch unter Nutzung des Internets

Wasservorräte, Einsatz im Haushalt, Sparmaß-nahmen

Löse- und Transportmittel

LBW 2

Medienkompetenz

Lernbereich 3: Stoffe wandeln sich um 23 Ustd.

- Bedeutung einiger Metalloxide in Haushalt, Technik und Umwelt auch unter Nutzung des Computers

Korrosion

Medienkompetenz: Auswerten statistischen Materials

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Gestalten einer medialen Präsentation zu Fragen der Luft- und Wasserreinhaltung unter Nutzung traditioneller und computerbasierter Medienbei-träge

Smog, Ozon und saurer Regen

projektorientierter Unterricht

KU, Kl. 5, LB 1

TC, Kl. 5, LB 2

Medienkompetenz

ästhetisches Empfinden

Klassenstufe 9

Lernbereich 1: Chemische Verbindung im Alltag 22 Ustd.

Einblick gewinnen in die Vielfalt der chemischen Verbindungen im Alltag

Vorstellen handelsüblicher Haushaltchemikalien und deren Verwendung als Reiniger, Konservie-rungsstoffe und Düngemittel

WTH, Kl. 8, LB 2

Medienkompetenz: kritische Wertung von Medienbeiträgen

- Gefahren des Alkoholmissbrauchs Medienkompetenz: Erkennen von Medien-einflüssen auf Verhaltensweisen

Werteorientierung: individuelle Wert- und Normvorstellungen im Umgang mit Alkohol

Lernbereich 4: Chemische Verbindungen als Werkstoffe 10 Ustd.

Kennen der Kunststoffe als Werkstoffe nach Maß Erstellen einer Präsentation

- Thermoplaste, Duroplaste und Elaste Medienkompetenz: Internetrecherchen

Bau, Eigenschaften, Verwendung Anordnung der Makromoleküle

Wahlpflicht 2: Kraftstoffe 4 Ustd.

Sich positionieren zum Zusammenhang zwi-schen Verbrauch, Fahrverhalten und Umweltbe-lastung

Medienkompetenz: Informationen verschie-dener sich z. T. widersprechender Medien-beiträge

Umweltbewusstsein

Klassenstufe 10

Lernbereich 4: Erkennen chemischer Reaktionen und ihres Nutzens in der Lebenswelt 18 Ustd.

Einblick gewinnen in Möglichkeiten, den Verlauf chemischer Reaktionen zu beeinflussen

- experimentelles Erkunden von Einflussfak-toren

Temperatur, Konzentration, Zerteilungsgrad

Methodenkompetenz

- Reaktionsgeschwindigkeit und Reaktionsbe-dingungen

informatische Bildung, Lernsoftware einset-zen, Medien auswählen und nutzen

- Erstellen einer medialen Präsentation über den Stellenwert der Chemie zum Themen-kreis Mensch – Umwelt – Technik

Nutzen von Medienbeiträgen

DE RS, Kl. 9, LB 1

Werteorientierung

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DEUTSCH

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Lebenslanges Lernen, Ausbildungsfähigkeit und die Ausprägung vieler Interessen und Neigungen fordern, Informationen sinnvoll zu verarbeiten, d. h. sie zu finden, strukturiert zusammenzustellen und auszuwerten. Der Deutschunterricht qualifiziert Leser und Zuhörer, die Strategien und Methoden beherrschen, um Texte und Medien anderer zu verstehen und zu deuten sowie eigene Leistungen situationsgerecht und wirkungsvoll zu präsentieren.

didaktische Grundsätze

Als wesentlich für Unterrichtsprozesse im Fach Deutsch ist hervorzuheben:

- differenzierte Auseinandersetzung mit Sachliteratur und Belletristik unterschiedlichen Anspruchs, die neben der Sicherheit in der Anwendung von Analysekriterien und der Vermittlung von Regel-haftigkeit auch durch den fantasievollen Umgang mit Texten und Medien gekennzeichnet ist

- Leseförderung durch das Schaffen von Freude an Buch, Theater und Film sowie Ausprägung stabiler und effektiver Rezeptionsgewohnheiten

- kritische Auseinandersetzung mit Medien als unabdingbare Voraus-setzung zur verantwortungsvollen Nutzung von Medien

- Möglichkeiten der Evaluation von Handlungen, Prozessen und Un-terrichtsergebnissen sowohl durch Lehrer als auch Schüler

Klassenstufe 5

Ziele

Die Schüler vertiefen ihr Wissen über Methoden der Informationsbeschaffung aus traditionellen und elektronischen Medien.

Entwickeln der mündlichen Sprachfähigkeit

In kurzen Vorträgen setzen sie einfache Präsentationstechniken ein.

Entwickeln der schriftlichen Sprachfähigkeit

Die Schüler prägen eine gut lesbare Handschrift aus. Sie entwickeln selbst Medienprodukte und nutzen Mittel der Textgestaltung.

Lernbereich 1: Gewusst wie 15 Ustd.

Kennen von verschiedenen Lesetechniken GS DE, Kl. 4, LB Lesen/Mit Medien umge-hen

Lesegeschwindigkeit steigern

orientierendes, verweilendes Lesen Sinneinheiten überschauen, Verstehensschwie-rigkeiten lokalisieren

Kennen von Strategien der Texterschließung GS DE, Kl. 4, LB Lesen/Mit Medien umge-hen

Texte mit eingebetteten und konkurrierenden Informationen

Kennen von Möglichkeiten der Informationsbe-schaffung

GS DE, Kl. 4, LB Lesen/Mit Medien umge-hen

konkrete Fragestellung, Begriffe, Stichwort-notizen

- nachschlagen Telefonbuch, Lexikon, weitere Printmedien

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- Internetrecherche CD, DVD, feste Internetadressen, Nutzen von Katalogen und Suchmaschinen

TC, Kl. 5, LB 2

Kennen der Phasen der Textproduktion GS DE, Kl. 4, LB Lesen/Mit Medien umge-hen

Gesprächsregeln auch Regeln der Gruppenarbeit, Gesprächsver-halten kritisch prüfen

- deutlich und zusammenhängend sprechen Einsatz von Recorder, Videokamera

Kennen von Arbeitstechniken zur Gestaltung kur-zer Vorträge und einfacher Präsentationen

GS DE, Kl. 4, LB Schreiben eines Gebrauchstextes mithilfe des PC

Lernbereich 3: Über mich und andere: Heimat 10 Ustd.

Einblick gewinnen in die Darstellung des Heimat-ortes bzw. der Heimatregion in unterschiedlichen Medien

Informationsbeschaffung, Strategien der Texter-schließung, kurzer Vortrag und einfache Präsen-tationen, Gespräch (LB Gewusst wie)

Medienkompetenz

- elektronische Medien nutzen Homepage, regionale Tageszeitung, Reisefüh-rer, Informationen öffentlicher Einrichtungen und lokaler Vereine

- Informationen sammeln und ordnen Gruppenarbeit

- Ergebnisse präsentieren und auswerten Bezugnahme zu aktuellen Ereignissen aus der Heimatregion

KU, Kl. 5, LB 1

Lernbereich 4: Entdeckungen: Natur und Geschichte 15 Ustd.

Kennen von Sachtexten als Quelle der Informa-tionsgewinnung

Informationsbeschaffung, Strategien der Text-erschließung, kurzer Vortrag und einfache Prä-sentationen (LB Gewusst wie)

Bezug nehmen auf Neigungen und Interessen

- Kinder- und Jugendlexika elektronische Medien nutzen

- Kinder- und Jugendzeitschriften

- kurzer informierender Vortrag Plakat, Rätsel, Quiz, Lückentext

Einzel- und Gruppenarbeit

GE, Kl. 5, LB 2

Medienkompetenz

Lernbereich 5: Die Welt der Bücher: Bibliotheken 20 Ustd.

Einblick gewinnen in Möglichkeiten der Orientie-rung in Bibliotheken

Strategien der Texterschließung, kurzer münd-licher Vortrag und einfache Präsentation (LB Gewusst wie)

- Aufbau von Bibliotheken Bibliotheksbesuch, regelmäßige Nutzung anre-gen, Leseinteressen der Schüler nutzen

- in Katalogen/Computerprogrammen Infor-mationen finden

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Lernbereich 6: Fantasie und Wirklichkeit: Märchenhaftes und Unglaubliches 20 Ustd.

Beurteilen epischer Texte hinsichtlich der Dar-stellung von Realität und Fiktion

Strategien der Texterschließung (LB Gewusst wie)

Märchen, fantastische Erzählungen, Auszüge aus Kinderbüchern

- lesen, vorlesen, aktiv zuhören verschiedene Rezeptionsmöglichkeiten wie Film, Hörspiel, Theater

- Merkmale von Volksmärchen, Kunstmär-chen, Märchen unterschiedlicher Kulturen

historische Hintergründe, Symbolik

„Internationales Märchenbuch“

- Realitätsnahes und Fantastisches unter-scheiden

Herkunftsländer von Schülern mit Migrations-hintergrund einbeziehen

Kennen sprachlicher Mittel des Erzählens kurzer Vortrag, einfache Präsentation, Phasen der Textproduktion (LB Gewusst wie)

Vergleiche, Wortwahl, Zeitform, wörtliche Rede (LB Schritt für Schritt)

Klassenstufe 6

Ziele

Entwickeln des Leseverstehens

Sie lernen, bei der Informationsbeschaffung unter verschiedenen Medienangeboten auszuwählen.

Entwickeln der schriftlichen Sprachfähigkeit

Bei der formalen Gestaltung von Texten – auch am Computer – orientieren sie sich an funktionalen und ästhetischen Kriterien. Sie entwickeln und veröffentlichen Medienprodukte.

Lernbereich 3: Über mich und andere: Kinder hier und anderswo 10 Ustd.

Kennen von Möglichkeiten der Informationsge-winnung zum Thema

Informationsbeschaffung, Strategien der Text-erschließung, Diskussion (LB Gewusst wie)

lokal, regional, national, international

- literarische und pragmatische Texte Lebenssituationen von Kindern, Konfliktsituatio-nen, Schüler mit Migrationshintergrund

- lesen, vorlesen, aktiv zuhören Erzählung, Sachtext, Kinderbuchauszug, Film, Zeitschrift oder Plakat- bzw. Werbemotiv

Lernbereich 4: Entdeckungen: Helden und Idole 20 Ustd.

Sich positionieren zur Darstellung von histori-schen und modernen Helden in unterschiedli-chen Medien

Informationsbeschaffung, Strategien der Text-erschließung, Diskussion (LB Gewusst wie)

Medienkompetenz

Werteorientierung

- zwischen realen und fiktiven/virtuellen Welten unterscheiden

Gestaltungsabsicht

- Einflüsse der Medien auf Vorstellungen, Gefühle und Verhalten untersuchen

ETH, Kl. 6, LB 1

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Lernbereich 5: Die Welt der Bücher: Autor und Buch 20 Ustd.

Einblick gewinnen in die Entstehung eines Buches

Informationsbeschaffung, Strategien der Texter-schließung (LB Gewusst wie)

- Arbeit des Autors Idee, Schreibprozess, Kontakt zu den Lesern

regionale Autoren, Lesung, Bibliotheksbesuch

- Aufgaben eines Verlages Lektorat, Herstellung, Druck, Werbung, Verkauf

KU, Kl. 6, LB 1

Medienkompetenz

Anwenden von Wissen zur Buchempfehlung und Buchvorstellung

kurzer Vortrag und einfache Präsentationen (LB Gewusst wie)

Lesungen, thematische Lesekisten, Lesenacht, Lesekreis, Lesewettbewerb, Plakat, Illustratio-nen, Klappentext, Schreibprogramme nutzen

Wahlpflicht 3: Feste feiern – Traditionen wahren 10 Ustd.

Anwenden von Wissen zur Informationsgewinnung bei Recherchen über regionales Brauchtum

- Entstehung, Bedeutung und Pflege Bibliothek, Chronik, Homepage, Museum

- Materialsammlung Fotos, Gegenstände, Dokumente, Zeitzeugen

- Präsentation Veröffentlichungen, Vernissage, in Zusammen-arbeit mit ETH und RE

Hauptschulbildungsgang

Klassenstufe 7

Entwickeln der mündlichen Sprachfähigkeit

Sie achten unter Anleitung auf die Wirkung von sprachlichen und außersprachlichen Mitteln und wenden ihr Wissen auf Kurzvorträge und Präsentationen an.

Lernbereich 1: Gewusst wie 13 Ustd.

- Text- und Bildinhalte vergleichen und in Be-ziehung zueinander setzen

interessendifferenzierte Aufgaben: Comic, Bild-geschichte, Inhaltsangabe, Bezüge zwischen Textteilen herstellen

Übertragen von Wissen über die Informationsbe-schaffung auf

- Informationssuche in den Medien Wörterverzeichnis, Lexikon, Katalog, Telefon-buch, Postleitzahlenverzeichnis, Fahrplan, CD, DVD, Internet

Internetrecherche Kataloge und Suchmaschinen nutzen

TC, Kl. 6, LB 2

Übertragen von Wissen über Arbeitstechniken des Kurzvortrages und der Präsentation

- Stichwortzettel erarbeiten

- deutlich und frei sprechen

- visualisieren Gegenstände, Bilder, Plakate, Wandzeitungen Dia-, Overheadprojektor, Tafel, Video, Beamer

Präsentationssoftware

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Lernbereich 4: Entdeckungen: Das Fremde 20 Ustd.

Kennen von Möglichkeiten der Darstellung des Themas in Sachtexten

Informationsbeschaffung, Strategien der Texter-schließung (LB Gewusst wie)

Fachbücher, elektronische Medien, Zeitungen- und Zeitschriften, Lexika

interessendifferenzierende Gruppenarbeit

Klassensituation hinsichtlich der Schüler mit Migrationshintergrund berücksichtigen

Übertragen von Wissen zum Thema auf eine Präsentation

Kurzvortrag und Präsentation (LB Gewusst wie)

ein Land vorstellen in Partner- oder Gruppen-arbeit

GE, Kl. 7, LB 1

GEO, Kl. 7, LB 3

Lernbereich 6: Fantasie und Wirklichkeit: Balladen 20 Ustd.

- gestaltendes Erschließen einer Ballade umschreiben, Perspektivwechsel, Leerstellen fül-len, Brief, Zeitungsartikel, Bild-Text-Gestaltung

MU, Kl. 7, LB 1

Wahlpflicht 1: Hörspiel 8 Ustd.

Kennen eines Hörspiels als Möglichkeit der künst-lerischen Gestaltung literarischer Texte

- aktiv zuhören Personengefüge, dialogisches Sprechen

- Umsetzung des Textes nachvollziehen Einsatz von Musik und Geräuschen Regie, Aufnahmeverfahren

Gestalten eines Hörspiels bzw. von Hörspielse-quenzen nach Textvorlage

- Textgrundlage bearbeiten bzw. erstellen eine Textvorlage umschreiben Gesagtes, Gehörtes oder Gesehenes

- dialogisches Lesen

- Ergebnisse festhalten und präsentieren Medienkompetenz

Wahlpflicht 2: Werbung 8 Ustd.

Kennen von Gestaltungsprinzipien der Werbung AIDA, Werbeslogans, Internet, E-Mail, SMS, Bild, Sprache, Musik

- Ziel – Mittel – Wirkung Beeinflussung von Verhaltensweisen

- Produktion und Vermarktung

- verschiedene Medien untersuchen Zeitung, Zeitschrift, Flyer, Plakat, Funk, Fern-sehen, Internet

Gestalten eines Werbebeitrags

Präsentation

KU, Kl. 6, LB 1

Medienkompetenz

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Klassenstufe 8

Ziele

Entwickeln des Leseverstehens

Auseinandersetzung mit Printmedien erfassen die Schüler unterschiedliche Funktionen von Presseerzeugnissen. Im Umgang mit verschiedenen journalistischen Texten untersuchen und erproben sie Möglichkeiten der Meinungsbeeinflussung.

Entwickeln der mündlichen Sprachfähigkeit

Sie können unter Anleitung wesentliche Informationen aus gesprochenen Texten und Medien entnehmen, aufschreiben und wiedergeben.

Lernbereich 1: Gewusst wie 15 Ustd.

Beherrschen von Arbeitstechniken von Kurzvor-trag und Präsentation

Lernbereich 3: Über mich und andere: Recht und Unrecht 15 Ustd.

Sich positionieren zur Gestaltung des Themas in Kurzgeschichten und Sachtexten

Strategien der Texterschließung, Diskussion (LB Gewusst wie)

Inhaltsangabe (LB Gewusst wie, Kl. 7)

Vergleich mit Dokumentar-, Kurzfilmen, Filmaus-schnitten

GE, Kl. 8, LB 5

Lernbereich 4: Entdeckungen: Printmedien 15 Ustd.

Kennen von Gestaltungsaspekten von Zeitungen und Zeitschriften

Strategien der Texterschließung (LB Gewusst wie)

- Erscheinungsweise, Verbreitung, inhaltliche Merkmale

interessendifferenzierte Aufgabenstellung

- Bestandteile Ressorts

- Gestaltungsmittel Layout, Fotos, Grafik, Schlagzeilen

Kennen von Möglichkeiten der Textgestaltung in Printmedien

Reportage, Interview, Meldung, Kritik, Leserbrief

- Textaussagen überprüfen

- Absicht und Wirkung von Sprache Bericht und Kommentar unterscheiden, Falsch-meldung, Manipulation, Werbung

Anwenden von sprachlichen und gestalterischen Mitteln zum Erstellen eigener Zeitungstexte

Informationsbeschaffung, Textproduktion (LB Gewusst wie)

Meldung, Bericht, Leserbrief

Layout, Textverarbeitungsprogramme nutzen, in Zusammenarbeit mit KU

Medienkompetenz

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Lernbereich 5: Die Welt der Bücher: Kriminalistisches Nr. 1 20 Ustd.

Kennen von Merkmalen der Kriminalliteratur Strategien der Texterschließung (LB Gewusst wie)

Jugendbuch, Kriminalgeschichten, Kriminalfilm

- Handlung, Figuren und deren Verhaltens-weisen erschließen

Differenzierung: Buchempfehlung für Zeitung

Werteorientierung

gemeinsames Lesen, Inhaltsangabe, Figuren-charakteristik, -konstellation, Erzählperspektive

Wahlpflicht 1: Kriminalistisches Nr. 2 8 Ustd.

Kennen filmspezifischer Ausdrucksmöglichkeiten am Beispiel von Kriminalfilmen

- Aufbau Vergleich mit Kriminalgeschichten, -romanen

- Gestaltungsmittel Musik, Geräusche, Licht, Personen

Gestalten einer Krimiszene

Drehbuchausschnitt schreiben, spielen und filmen

Wahlpflicht 3: Unsere Zeitung 8 Ustd.

Gestalten einer Schülerzeitung Printmedien (LB Entdeckungen)

Projektarbeit, Gruppenarbeit, elektronische Medien nutzen

- Konzept erstellen Rubriken

- Recherche

- Texte schreiben Bericht, Kommentar, News, Interview, Umfrage, Rätsel, Werbung

- Layout gestalten Medienkompetenz

Klassenstufe 9

Ziele

Entwickeln des Leseverstehens

Die Schüler sind in der Lage, weitgehend selbstständig Informationen aus Medien und komplexer struktu-rierten Texten zu entnehmen und weiterzuverwenden.

Entwickeln der mündlichen Sprachfähigkeit

Ihr Wissen über die Funktion und Wirkung von Sprache befähigt sie, unter Anleitung reale und medial vermittelte Kommunikationssituationen zu untersuchen, zu gestalten und dabei Inhalts- und Beziehungsaspekte zu erkennen und zu berücksichtigen.

Entwickeln der schriftlichen Sprachfähigkeit

Sie können Texte handschriftlich oder mit Hilfe von Textverarbeitungsprogrammen zweckentsprechend strukturieren, gestalten und ihre Arbeitsergebnisse wirkungsvoll präsentieren. Dabei nutzen sie gezielt Informationsquellen und weisen diese aus. Sie bemühen sich, ihre Texte situations- und adressatengerecht zu konzipieren und an der Hochsprache zu orientieren.

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Lernbereich 4: Botschaften verstehen 20 Ustd.

Kennen von Funktion und Wirkung der sprach-lichen Kommunikation

Strategien der Texterschließung, Diskussion (LB Gewusst wie)

GE, Kl. 9, LB 4

- Inhalts- und Beziehungsaspekte der Kom-munikation

Sprecher und Hörer, Schreiber und Leser

- konkrete Kommunikationssituationen unter-suchen

Vorstellungsgespräch, Prüfungssituation (LB Gewusst wie)

privater, öffentlicher Bereich, nonverbale Kom-munikation

- Verwendung von Sprache in Bezug auf Absicht und Wirkung untersuchen

Information und Manipulation, Werbung, Talk-show, Nachrichtensendung, Chat

Lernbereich 5: Wege und Irrwege 15 Ustd.

Sich positionieren zu ausgewählten Figuren in einem aktuellen Jugendbuch

Diskussion (LB Gewusst wie)

Jugendliche in Entscheidungs- und Konfliktsitua-tionen, Bezug zur eigenen Erfahrungswelt

- Handlungsablauf Figurenkonstellation

- Figurencharakteristik

Anwenden von Formen des gestaltenden Erschließens

Perspektivwechsel, Handlungsverlauf verändern, Brief, Schluss umschreiben

Differenzierung: Filmangebote zum Thema, szenisches Darstellen

Wahlpflicht 1: Soundcheck 8 Ustd.

Sich positionieren zu Texten aktueller Musikpro-duktionen

Liedtexte als literarische Texte

- lesen und hören Diskussion

- Textbeschreibung Rap, Hip-Hop, Rock- und Popballaden, Punk Diskussion

- Zusammenspiel von Musik und Text MU, Kl. 9, LB 1

Wahlpflicht 2: Mein „Freund“ der Fernseher 8 Ustd.

Sich positionieren zum Programmangebot unter-schiedlicher Fernsehsender

ETH, Kl. 9, LB 3

Medienerziehung

- Recherche, Übersicht erstellen breites Spektrum, Sendeauftrag, Finanzierung

- Unterhaltungs-, Informations- und Bildungs-angebote unterscheiden

Soaps, Talk-Runden, Gerichts- und Beratungs-sendungen, Ratgeber, Nachrichten, Dokumen-tationen, Unterhaltungsshows, Quizsendungen, Musik-TV

- kritische Reflexion

- eigenes Fernsehverhalten analysieren aktives und passives Fernsehen, Freizeitgestal-tung

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Realschulbildungsgang

Klassenstufe 7

Ziele

Entwickeln der mündlichen Sprachfähigkeit

Sie achten auf die Wirkung von sprachlichen und außersprachlichen Mitteln und wenden ihr Wissen auf Kurzvorträge und Präsentationen an.

Lernbereich 1: Gewusst wie 10 Ustd.

Beherrschen von Arbeitstechniken des Kurzvor-trags und der Präsentation

- gliedern Mindmap

- visualisieren Gegenstände, Bilder, Plakat, Wandzeitung, Dia- Overheadprojektor, Tafel, Video, Beamer

Präsentationssoftware

Lernbereich 3: Über mich und andere: Clique und Außenseiter 12 Ustd.

Sich positionieren zur Gestaltung von Charakteren und Handlungsweisen von Figuren

Strategien der Texterschließung (LB Gewusst wie)

- lesen, vorlesen, aktiv zuhören Auszüge aus Kinderbüchern, Filmen

Lernbereich 4: Entdeckungen: Das Fremde 20 Ustd.

Kennen von Möglichkeiten der Darstellung des Themas in Sachtexten

Informationsbeschaffung, Strategien der Text-erschließung (LB Gewusst wie)

interessendifferenzierende Gruppenarbeit

Zusammenhang zwischen Textstruktur und Autorenintention

Fachbücher, elektronische Medien, Zeitungen- und Zeitschriften, Lexika

Gestalten einer Präsentation Kurzvortrag und Präsentation (LB Gewusst wie)

ein Land vorstellen, alle Aspekte des Lernbe-reichs einbeziehen, Partner-, Gruppenarbeit

GE, Kl. 7, LB 1

GEO, Kl. 7, LB 3

Lernbereich 6: Fantasie und Wirklichkeit: Balladen 15 Ustd.

Kennen von Balladen als Genre der Lyrik Strategien der Texterschließung (LB Gewusst wie)

- gestaltendes Erschließen einer Ballade interessendifferenzierte Aufgabenstellung: um-schreiben, Leerstellen füllen, Bild-Textgestaltung

Perspektivwechsel, Brief, Zeitungsartikel

- gestaltend sprechen Hörspiel, auswendig lernen, in Zusammenarbeit mit MU, KU

MU, Kl. 7, LB 1

ästhetisches Empfinden

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Wahlpflicht 1: Hörspiel 8 Ustd.

Kennen eines Hörspiels als Möglichkeit der künstlerischen Gestaltung literarischer Texte

- aktiv zuhören Personengefüge, dialogisches Sprechen,

- Umsetzung des Textes nachvollziehen Musik, Geräusche, Aufnahmeverfahren

Gestalten eines Hörspiels bzw. von Hörspielse-quenzen nach Textvorlage

- Textgrundlage bearbeiten oder erstellen Textvorlage umschreiben, Gliederung der Handlung in Szenen, Prosatext dialogisieren, Gesagtes, Gehörtes oder Gesehenes

- Geräusche produzieren, Musik auswählen

- Ergebnisse festhalten und präsentieren Medienkompetenz

Wahlpflicht 2: Werbung 8 Ustd.

Kennen von Gestaltungsprinzipien der Werbung AIDA, Werbeslogans, Internet, E-Mail, SMS, Bild, Sprache, Musik

- Ziel – Mittel – Wirkung Beeinflussung von Verhaltensweisen

- Produktion und Vermarktung

- verschiedene Medien untersuchen Zeitung, Zeitschrift, Flyer, Plakat, Funk, Fern-sehen, Internet

Gestalten eines Werbebeitrags KU, Kl. 6, LB 1

Präsentation Medienkompetenz

Klassenstufe 8

Ziele

Entwickeln des Leseverstehens

In Auseinandersetzung mit Printmedien erfassen die Schüler unterschiedliche Formen und Funktionen von Presseerzeugnissen. Im Umgang mit verschiedenen journalistischen Texten untersuchen und erkennen sie Möglichkeiten der Meinungsbeeinflussung.

Entwickeln der mündlichen Sprachfähigkeit

Die Schüler können wesentliche Informationen aus gesprochenen Texten verschiedener Medien entnehmen, aufschreiben und wiedergeben.

Lernbereich 3: Über mich und andere: Recht und Unrecht 23 Ustd.

Sich positionieren zur Gestaltung des Themas in literarischen Texten und Sachtexten

Strategien der Texterschließung, Diskussion, erörterndes Erschließen (LB Gewusst wie)

Inhaltsangabe (LB Gewusst wie, Kl. 7)

Vergleich mit Filmen, Zusammenhang Textstruk-tur und Autorenintention

GE, Kl. 8, LB 5

ETH, Kl. 8, LB 1

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Lernbereich 4: Entdeckungen: Printmedien 15 Ustd.

Kennen von Gestaltungsprinzipien von Zeitun-gen und Zeitschriften

Strategien der Texterschließung (LB Gewusst wie)

- Erscheinungsweise, Verbreitung, inhaltliche Merkmale

interessendifferenzierte Aufgabenstellung

- Bestandteile Ressorts

- Gestaltungsmittel Layout, Fotos, Grafik, Schlagzeilen

Kennen von Funktion und Merkmalen journalisti-scher Textsorten

informierende Texte – Meldung, Bericht, Repor-tage, Interview

meinungsäußernde Texte – Kommentar, Rezen-sion, Kritik

- Textaussagen überprüfen

- Absicht und Wirkung von Sprache Bericht und Kommentar unterscheiden, Falsch-meldung, Manipulation, Autorenintention, Werbung

Anwenden von sprachlichen und gestalterischen Mitteln zum Schreiben eigener Zeitungsartikel

Informationsbeschaffung, Textproduktion (LB Gewusst wie)

- informierende Texte Layout, Textverarbeitungsprogramme nutzen

- meinungsäußernde, auch appellierende Texte

in Zusammenarbeit mit KU

Medienkompetenz

- nichtkontinuierliche Texte

Lernbereich 5: Die Welt der Bücher: Kriminalistisches Nr. 1 15 Ustd.

Kennen von Erzählstrukturen der Kriminalliteratur

Strategien der Texterschließung (LB Gewusst wie)

Jugendbuch, Kriminalgeschichten, Kriminalfilm

- Handlung, Figuren und deren Verhaltens-weisen erschließen

gemeinsames Lesen, Inhaltsangabe, Figuren-charakteristik, -konstellation

- Darstellung von Raum und Zeit

- Konfliktverlauf Erzählperspektive

- Lesetagebuch schreiben Lesetagebuch (LB Die Welt der Bücher, Kl. 7)

Zeitungsartikel zu Handlungsausschnitt verfas-sen, Buchkritik für Zeitung

Wahlpflicht 1: Kriminalistisches Nr. 2 8 Ustd.

Kennen filmspezifischer Ausdrucksmöglichkeiten am Beispiel von Kriminalfilmen

- Aufbau Vergleich mit Kriminalgeschichte, -roman

- Gestaltungsmittel Musik, Geräusche, Licht, Personen

Bildeinstellung als Handlungsstütze

Gestalten einer Krimiszene

Drehbuchausschnitt schreiben, spielen und filmen

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Wahlpflicht 3: Unsere Zeitung 8 Ustd.

Gestalten einer Schülerzeitung Printmedien (LB Entdeckungen)

elektronische Medien nutzen, Projektarbeit, Gruppenarbeit

- Konzept erstellen Rubriken beachten

- Recherche

- Texte schreiben Bericht, Kommentar, News, Interview, Umfrage, Rätsel, Werbung

- Layout gestalten Medienkompetenz

Klassenstufe 9

Ziele

Entwickeln des Leseverstehens

Die Schüler sind in der Lage, weitgehend selbstständig Informationen aus Medien und komplex struktu-rierten Texten zu entnehmen und weiterzuverwenden.

Entwickeln der mündlichen Sprachfähigkeit

Ihr Wissen über Funktion und Wirkung von Sprache befähigt sie, unter Anleitung reale und medial vermittelte Kommunikationssituationen zu untersuchen, zu gestalten und dabei Inhalts- und Beziehungsaspekte zu erkennen und zu berücksichtigen. Selbsterarbeitete Hilfen wie Visualisierungen oder Stichwortzettel setzen sie sachgerecht ein. Sie äußern sich verständlich und situationsangemessen.

Lernbereich 4: Entdeckungen: Botschaften verstehen 15 Ustd.

Beurteilen der Verwendung von Sprache in Bezug auf Absicht und Wirkung

Nachrichtensendung und Boulevardmagazin oder Talkshow, Chat, politische Rede

- Sprache als Mittel von Information und Manipulation

Nachrichtensendung, Boulevardmagazin, Rede, Werbung

eingebettete, konkurrierende Informationen

Differenzierung: Schreiben eines manipulieren-den Textes

ETH, Kl. 9, LB 3

Medienkompetenz

Lernbereich 5: Die Welt der Bücher: Vom Text zur Inszenierung 20 Ustd.

Anwenden von Mitteln und Möglichkeiten des Dramas

Ganzschrift, Theaterbesuch, Film, -ausschnitt Komödie, Tragödie, Schauspiel

Lernbereich 6: Fantasie und Wirklichkeit: Literatur in ihrer Zeit 20 Ustd.

Übertragen des überfachlichen Epochenver-ständnisses auf andere Epochen der deutschen Literatur

Analyse einer Epoche (LB Gewusst wie, Kl. 8)

Informationsbeschaffung, untersuchendes Erschließen (LB Gewusst wie)

- Schriftsteller in ihrer Zeit verschiedene Medien nutzen

- ein Werk des gewählten Schriftstellers einordnen und untersuchen

Lyrik, Epik, Dramatik

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Gestalten eines Vortrags mit Präsentation oder einer Facharbeit zur gewählten Epoche

Einblick in und Verständnis für verschiedene Epochen der deutschen Literatur

Epochen für Partner- und Gruppenarbeit aus-wählen, Gruppenvorträge, Gespräche zu Zwi-schenergebnissen, Ergebnissicherung durch strukturierte Stoffsammlung mit Quellenangabe und Handout

Präsentationen auswerten kriterienorientierte Prozess- und Ergebnisbe-wertung, Ergebnisdiskussionen in Zusammen-arbeit mit KU, MU, GE, ETH, RE/e, RE/k

Wahlpflicht 1: Soundcheck 8 Ustd.

Sich positionieren zu Texten aktueller Musik-produktionen

Liedtexte als literarische Texte

- lesen und hören Diskussion

- Zusammenspiel von Musik und Text Rap, Hip-Hop, Rock- und Popballaden, Punk

- ausgewählte Aspekte des untersuchenden Erschließens

Wahlpflicht 2: Mein „Freund“ der Fernseher 8 Ustd.

Sich positionieren zum Programmangebot unter-schiedlicher Fernsehsender

- Recherche, Übersicht erstellen breites Spektrum, Sendeauftrag, Finanzierung

- Unterhaltungs-, Informations- und Bildungs-angebote unterscheiden

Soaps, Talk-Runden, Gerichts- und Beratungs-sendungen, Ratgeber, Nachrichten, Dokumen-tationen, Unterhaltungsshows, Quizsendungen, Musik-TV

- kritische Reflexion

- eigenes Fernsehverhalten analysieren aktives und passives Fernsehen, Freizeitgestal-tung

Gestalten einer Präsentation ETH, Kl. 9, LB 3

Medienerziehung

Klassenstufe 10

Ziele

Entwickeln des Leseverstehens

Die Schüler eignen sich Strategien und Arbeitstechniken an, die sie befähigen, Texte und Medien zu reflektieren und kritisch zu beurteilen.

Entwickeln der mündlichen Sprachfähigkeit

Sie können wesentliche Informationen aus umfangreichen, gesprochenen Texten und Medien verstehen und wiedergeben.

Entwickeln der schriftlichen Sprachfähigkeit

Sie präsentieren ihre Arbeitsergebnisse wirkungsvoll. Die Schüler haben gelernt, ihre Schreibprozesse eigenständig in Abhängigkeit von der Aufgabenstellung, dem zur Verfügung stehenden Material und der Arbeitszeit zu planen

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Lernbereich 2: Ich und die Welt 20 Ustd.

Gestalten einer Erörterung in Auseinanderset-zung mit globalen und individuellen Problemen

erörterndes Erschließen, Informationsbeschaf-fung, Strategien der Texterschließung (LB Ge-wusst wie, Kl. 9)

literarische und pragmatische Texte bzw. Text-auszüge

Ergebnisse präsentieren und diskutieren auch Teilergebnisse

Wandzeitung, Schülerzeitung, Lokalpresse, Lesekonferenz, Vernissage

ETH, Kl. 10, LB 2

Ergebnisse präsentieren und diskutieren MU, Kl. 10, LB 1

Lernbereich 3: Der Mensch in seiner Zeit 20 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zum Schaffen eines deutschsprachigen Autors des 20.Jahrhunderts

Strategien der Texterschließung (LB Gewusst wie, Kl. 9)

untersuchendes Erschließen (LB Gewusst wie, Kl. 8), Sekundärliteratur verwenden

Analyse einer Epoche (LB Gewusst wie, Kl. 8)

Lernbereich 4: Selbstverwirklichung und Verantwortung 20 Ustd.

Sich positionieren zur Thematik ausgehend von J. W. Goethe, Faust I

Theaterbesuch, Film, literarische Exkursion

Wahlpflicht 1: Filme „lesen“ 8 Ustd.

Beurteilen der Umsetzung einer Romanvorlage im Film

- Rezeption von Buch und Film

- Gemeinsamkeiten und Unterschiede analy-sieren

filmtechnische und sprachliche Mittel

- Filminhalt vorhersagen Vorspann, Szene als Ausgangspunkt, Motive, Figuren, Stimmungen

- Verfilmung einer Sequenz Jugendbuch, kürzere epische Texte

Medienkompetenz

Wahlpflicht 2: Wer bin ich? Wo will ich hin? 8 Ustd.

Gestalten eines Selbstporträts

Eigenschaften, Fähigkeiten, Interessen, Stärken, Schwächen, Erwartungen, Ideale, Zukunfts-pläne, Selbst- und Fremdeinschätzung

- Ergebnisse präsentieren und diskutieren frei gewählte Form

KU, Kl. 10, LB 1

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Wahlpflicht 3: Comedy 8 Ustd.

Beurteilen von Humoristischem Witz, Comedy, Sketch, Kabarett

- Begriffsklärungen Humor, Ironie und Satire im Wandel der Zeit

- lesen, hören, sehen Printmedien, Radio, Film, Fernsehen, Theater

- Inhalt und Wirkung erfassen, Grenzen ein-schätzen

beleidigend, geschmacklos, rechtliche Folgen

Gestalten eigener humoristischer Beiträge Hör- oder Videobeitrag, Sketch, Witzbuch, Beitrag für Abschlusszeitung

ENGLISCH

allgemeine fachliche Ziele

Entwickeln von Lernerkompetenzen zum Erwerb und Gebrauch einer Fremdsprache

- Methodenkompetenz

- Medienkompetenz

Englisch ist als Lingua franca im gesamten Fächerkanon der Mittelschule eine wertvolle Quelle der Beschaffung, Bewertung und Benutzung von Informationen mittels verschiedener Medien. In anderen Fächern, insbe-sondere in Deutsch/Sorbisch und TC/Informatik erworbene diesbezügliche Lernerkompetenzen werden vertieft und fremdsprachenspezifisch erwei-tert.

Strukturierung

Produkt- und Prozessorientierung

- Die Erstellung vielfältigster Produkte ist sowohl motivierendes Ele-ment des Englischunterrichtes als Grundlage unterschiedlichster Formen der Dokumentation und Präsentation von Schülerleistungen. Das Verfolgen der Lern- und Arbeitsprozesse der Schüler ist ebenfalls eine wichtige Grundlage bei der Einschätzung von Schülerleistungen.

didaktische Grundsätze

Klassenstufen 5/6

Entwickeln von Lernerkompetenzen zum Erwerb und Gebrauch einer Fremdsprache

Medienkompetenz

Die Schüler können

- englischsprachige multimediale Lernmittel unter Anleitung nutzen,

- einfache Visualisierungstechniken anwenden,

- einfache Sachverhalte und Arbeitsergebnisse mit traditionellen und modernen Präsentationsmedien dokumentieren und präsentieren.

Lernbereich: My world 30 Ustd.

Anwenden sprachlicher Mittel auf den persönli-chen Bereich

Darstellen der eigenen Wohnverhältnisse

künstlerisches Produkt: Mein Traumhaus

Präsentationen (z. B. Schülervortrag, Poster)

Pflichten innerhalb der Familie

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Lernbereich: Me as a consumer 25 Ustd.

- zur inhaltlichen Erschließung von Werbe-material

auch audiovisuell

Medienkompetenz Lernbereich: Media and arts 30 Ustd.

Einblick gewinnen in Medienangebote und den Umgang mit Medien in englischsprachigen Län-dern

- Lesegewohnheiten Kinderbücher, Comics, Gedichte, Lieder

DE, Kl. 5, LB 5

DE, Kl. 6, LB 5

- Fernseh- und Musikwelt GS Kl. 4, LB My hobbies

Kennen und Beherrschen sprachlicher Mittel zu GS Kl. 4, LB My hobbies

- Lesen

- Fernsehen

- Filmen

- Computer

- Musik MU, Kl. 5, LB 2

Musikinstrumente, Musikrichtungen

Anwenden sprachlicher Mittel auf

- eigene Lesegewohnheiten Gestaltung eines Comics

- Lieblingslektüre Buchvorstellung

- Fernsehgewohnheiten Interview, Nachgestaltung einer TV-Sendung

- Lieblingsmusik

Sich positionieren zu eigenen Lese- und Fern-sehgewohnheiten und denen anderer

Medienkompetenz

Lernbereich: Hobbies and leisure 30 Ustd.

Kennen und Beherrschen sprachlicher Mittel zur Freizeitgestaltung

Sammeln unterschiedlicher Dinge (z. B. Karten, Münzen)

Interessendifferenzierung: Sport, Musik, Zeichnen, Lesen, Filme, Video, Computerspiele

GS Kl. 4, LB My hobbies Wahlpflicht: Medien entdecken 10/10 Ustd.

Einblick gewinnen in das Arbeiten mit Lernpro-grammen

Fachwortschatz Computer

Kennen und Beherrschen des Umganges mit Lernsoftware

lehrwerksbegleitende Software

Wahlpflicht: Literatur erleben 10/10 Ustd.

Einblick gewinnen in englischsprachige Literatur Märchen, Sagen, Legenden

Gedichte, Poetenwettstreit

Ganzschrift

Hörspiel

szenisches Gestalten

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Hauptschulbildungsgang

Klassenstufen 7 bis 9

Die Schüler können

- kurze, vorbereitete Präsentationen zu einem vertrauten Thema vortragen,

- ihre Meinung in einfacher Weise äußern und z. T. begründen und erklären.

Zusammen-hängendes Sprechen

Entwickeln von Lernerkompetenzen zum Erwerb und Gebrauch einer Fremdsprache

Medienkompetenz

Die Schüler können

- multimediale Lernmittel und computergestützte Lernhilfen nutzen,

- einfache Sachverhalte und Arbeitsergebnisse mit traditionellen und modernen Präsentationsmedien dokumentieren und präsentieren,

- das medienspezifische englische Vokabular verstehen und verarbeiten,

- im Internet Informationen beschaffen und diese mit Hilfestellungen auswerten.

Lernbereich: Me and others 35 Ustd.

Sich positionieren zu unterschiedlichen Jugend-kulturen

z. B. zu historischen Entwicklungen z. B. punks, hippies

Einblick gewinnen in Interessen gleichaltriger Jugendlicher anderer Länder

Jugendzeitschriften/-literatur, Filme, Songs

Kennen und Beherrschen sprachlicher Mittel zum Einholen von Informationen über Jugendliche anderer Länder

E-Mail-Projekt

Lernbereich: My world 35 Ustd.

Anwenden sprachlicher Mittel

- zur Orientierung in einer fremden Umgebung touristisches Informationsmaterial

Differenzierte Förderung: Wegbeschreibun-gen/Sehenswürdigkeiten

Nutzen von Medien zum Suchen von Informa-tionen

Sit.: At the travel agency

Sich positionieren zu Angeboten und Perspekti-ven für Jugendliche in ihrer unmittelbaren Umge-bung

Auseinandersetzen mit Problemen und Entwick-lungen z. B. Jugendclubs, Freizeitangebote, Jobs

Differenzierte Förderung: Gestaltung einer multi-medialen Präsentation

WTH, Kl. 9, LBW 2

Lernbereich: Life on earth 20 Ustd.

Einblick gewinnen in die Umweltsituation eng-lischsprachiger Länder

aktuelle Aspekte

Kennen und Beherrschen sprachlicher Mittel zu

- Umwelt z. B. Erfassen von Wettervorhersagen in den Medien

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Anwenden sprachlicher Mittel

- auf das persönliche Umfeld Kommentieren einfacher Tabellen und Dia-gramme

Umweltsituation im Wohnort

persönliche Aktivitäten

Projekt: Recycling

Präsentation

- auf Vorstellungen über die Zukunft Fantasiegeschichte, Comic

Sich positionieren zu

- Zukunftsprognosen in den Medien und im persönlichen Umfeld

Differenzierte Förderung: Problemdiskussion

Lernbereich: Me as a consumer 35 Ustd.

Einblick gewinnen in das Konsumverhalten Ju-gendlicher

Kennen und Beherrschen sprachlicher Mittel

- zu Dienstleistungsgesprächen internationale Währungen

touristisches Informationsmaterial mit Kosten z. B. Eintritte, Stadtrundfahrten, Fahrgeld, Telefon, Briefmarken, Speisekarten

Sit.: At the post office/bank

- zur Finanzierung von Freizeitangeboten Preisvergleiche

Sozialkompetenz

Anwenden sprachlicher Mittel

- auf das persönliche Umfeld

- zum Führen von Dienstleistungsgesprächen Sit.: At the tourist information office

Sit.: In a department store

Beurteilen verschiedener Einkaufsmöglichkeiten z. B. Versand, Second-hand-shops, online-shopping, Auktionen

Sich positionieren

- zu Preis-Leistungs-Verhältnissen consumer report z. B. Kleidung, Urlaub, Gastronomie

- zum persönlichen Kaufverhalten Umfrage zum Konsumverhalten Jugendlicher

- zum Kaufverhalten anderer fair trade, Oxfam

Umweltbewusstsein

Lernbereich: Media and arts 25 Ustd.

Einblick gewinnen in englischsprachige

- Fernsehsendungen für Jugendliche Videoclips

DE, Kl. 9, LB 4

- Informationsmaterialien news

- Jugendzeitschriften

- Werbematerialien z. B. Flyers, Broschüren

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Einblick gewinnen in die Kunst englischsprachi-ger Länder

Graffiti, Popart, Aboriginal Art, Native Art

KU, Kl. 8, LBW 2

ästhetisches Empfinden

Kennen und Beherrschen sprachlicher Mittel zu

- Film und Fernsehen Filmgenres

Sit.: At the ticket office

- Computer und Internet

- Kunst und Musik darstellende/bildende Kunst

Anwenden sprachlicher Mittel auf

- ausgewählte Filme und Fernsehsendungen Filmvorstellung

Lieblingsserie

DE, Kl. 9, LBW 2

ETH, Kl. 9, LB 3

- Computerspiele INF, Kl. 7, LBW 1

Beurteilen verschiedener

- Fernsehsendungen Werteorientierung

- Computerspiele

Sich positionieren

- zu eigener künstlerischer Betätigung

- zum Einfluss von Medien auf den Menschen Differenzierte Förderung: Umfrage über Nutzung bestimmter Medien

Medienkompetenz

Anwenden sprachlicher Mittel auf das Hinter-lassen und Übermitteln von Nachrichten

Anrufbeantworter, SMS und E-Mail

Sit.: On the phone

Lernbereich: The world of English 15 Ustd.

Beurteilen des Einflusses des Amerikanischen im eigenen Alltag

z. B. Songs, Werbung, Hinweisschilder

Einblick gewinnen in sprachbezogene nationale Traditionen

z. B. Bedeutung von Literatur im Alltag, Eisteddfod

Werteorientierung

Lernbereich: Hobbies and leisure 35 Ustd.

Einblick gewinnen in persönlichkeitsbildende Aspekte unterschiedlicher Formen der Freizeit-gestaltung

aktives und passives Freizeitverhalten, sinnvolle und weniger sinnvolle Aktivitäten, Werte, Nor-men, Gewohnheiten

Kennen und Beherrschen sprachlicher Mittel zur

- Freizeitgestaltung z. B. Theater-, Kino-, Konzertbesuch, Vereine, Fanclub, Musizieren

- Nutzung von Medien z. B. Bücher, Video, Musik, Computer, Video- und Computerspiele

- Trendsportarten fun sport, extreme sport

Gestalten einer Präsentation zu Nutzung und Er-weiterung bestehender Freizeitangebote

Differenzierte Förderung: Konzeptionsvorschlag

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Wahlpflicht: Medien entdecken 8/8/6 Ustd.

Anwenden von Sprachwissen auf den Umgang mit Medien

Computerspiele (auch kritisch bewerten), Chat, Newsletter, Webquests, Web-Units, Diskus-sionsforen

Präsentationen

Wahlpflicht: Literatur erleben 8/8/6 Ustd.

Einblick gewinnen in englischsprachige Literatur Fotoroman, Comic, Hörspiel

szenisches Gestalten

Realschulbildungsgang

Klassenstufen 7/8

Ziele

Die Schüler können

- unter gezielter Nutzung von sprachlichen und nichtsprachlichen Hilfen (z. B.

- kurze, vorbereitete Präsentationen zu einem vertrauten Thema verständlich vortragen,

Zusammen-hängendes Sprechen

Entwickeln von Lernerkompetenzen zum Erwerb und Gebrauch einer Fremdsprache

Medienkompetenz

Die Schüler können

- multimediale Lernmittel und computergestützte Lernhilfen selbstständig nutzen,

- elektronische Kommunikationsmittel nutzen (z. B. E-Mail),

- verschiedene Visualisierungstechniken anwenden,

- im Internet Informationen beschaffen und diese mit Hilfestellungen auswerten,

- Sachverhalte und Arbeitsergebnisse mit traditionellen und modernen Präsentationsmedien doku-mentieren und präsentieren.

Lernbereich: Me and others 20 Ustd.

Einblick gewinnen in die Lebensweise gleich-altriger Jugendlicher in anderen Ländern

Jugendzeitschriften/-literatur, Filme, Songs

Kennen und Beherrschen sprachlicher Mittel zum Einholen von Informationen über Jugendliche anderer Ländern

E-Mail-Projekt, peer groups

Lernbereich: My world 20 Ustd.

Sich positionieren zu Angeboten und Perspek-tiven für Jugendliche in ihrer unmittelbaren Um-gebung

Vor- und Nachteile des Lebens auf dem Lande/in der Stadt

Auseinandersetzen mit Problemen und Ent-wicklungen

z. B. Jugendclubs, Freizeitangebote, Jobs

WTH, Kl. 9, LBW 2

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Lernbereich: Life on earth 20 Ustd.

Einblick gewinnen in die Umweltsituation in eng-lischsprachigen Ländern

aktuelle Aspekte

Kennen und Beherrschen sprachlicher Mittel zu

- Umwelt z. B. Erfassen von Wettervorhersagen in den Medien

Anwenden sprachlicher Mittel

- zur Darstellung von Umweltproblemen und deren Auswirkungen

Projekt: Recycling

Präsentation, Website

Lernbereich: Education and work 20 Ustd.

Anwenden sprachlicher Mittel zur Darstellung des sächsischen Schulsystems

Gestaltung eines Faltblattes/einer Präsentation

eigene graphische Darstellungen

Lernbereich: Me as a consumer 20 Ustd.

Sich positionieren

- zum Preis-Leistungs-Verhältnis

- zum persönlichen Kaufverhalten Umfrage zum Kaufverhalten Jugendlicher

Umweltbewusstsein

- zum Kaufverhalten anderer Oxfam, fair trade

Lernbereich: Media and arts 20 Ustd.

Einblick gewinnen in englischsprachige

- Fernsehsendungen für Jugendliche Videoclips

- Informationsmaterialien news

- Jugendzeitschriften

- Werbematerialien z. B. Flyers, Broschüren

z. B. Programme für Theater, Kino

Veranstaltungspläne

Kennen und Beherrschen sprachlicher Mittel

- zu Film und Fernsehen Filmgenres

- zu Computer und Internet INF, Kl. 7, LBW 1

- Kunst und Musik Differenzierung: bildende/darstellende Kunst

Anwenden sprachlicher Mittel

- auf ausgewählte Filme und Fernsehsendun-gen

Filmvorstellung, Lieblingsserie

Sit.: At the ticket office/cinema

- auf Computerspiele

Beurteilen verschiedener Werteorientierung

- Fernsehsendungen

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- Computerspiele

Sich positionieren

- zu eigener künstlerischer Betätigung

- zum Einfluss von Medien auf den Menschen Umfrage über Nutzung bestimmter Medien

Medienkompetenz

Anwenden sprachlicher Mittel auf das Hinter-lassen von Nachrichten

Anrufbeantworter, auch SMS, E-Mail

Sit.: On the phone

Lernbereich: The world of English 20 Ustd.

Beurteilen der Rolle des Amerikanischen im eigenen Alltag

z. B. Songs, Werbung, Hinweisschilder

Lernbereich: Hobbies and leisure 20 Ustd.

Einblick gewinnen in persönlichkeitsbildende Aspekte unterschiedlicher Formen der Freizeit-gestaltung

aktives und passives Freizeitverhalten, Werte, Normen, Gewohnheiten

WTH, Kl. 9, LBW 2

Kennen und Beherrschen sprachlicher Mittel zur

- Freizeitgestaltung z. B. Theater-, Kino-, Konzertbesuch, Vereine, Fanclub, Musizieren

- Nutzung von Medien z. B. Bücher, Video, Musik, Computer, Video- und Computerspiele

- Trendsportarten fun sport/extreme sport

Wahlpflicht: Medien entdecken 8/8 Ustd.

Anwenden von Sprachwissen auf den Umgang mit Medien

Computerspiele kritisch bewerten

Chat, Newsletter, Webquests, Web-Units

E-learning

Diskussionsforen

Präsentationen

Wahlpflicht: Literatur erleben 8/8 Ustd.

Einblick gewinnen in englischsprachige Literatur Fotoroman, Comic, Ganzschrift, Hörspiel

szenisches Gestalten

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Klassenstufen 9/10

Ziele

Entwickeln sprachlicher Kompetenzen

Mündliche kommunikative Fertigkeiten

Die Schüler

- können nach intensiver Hörerfahrung mit unterschiedlichen Medienarten Texte global verstehen und gezielt Detailinformationen entnehmen,

- können beim Zuhören erkennen, welche Standpunkte und Haltungen die Sprecher vertreten und dabei Tatsachen und Meinungen unterscheiden.

Hör und Hör-/ Sehverstehen und Umgang mit Texten

Entwickeln von Lernerkompetenzen zum Erwerb und Gebrauch einer Fremdsprache

Medienkompetenz

Die Schüler können

- multimediale Lernmittel zur Übung und Festigung von Aussprache, Wortschatz, Strukturen und Formen sowie zur Schulung des Hör- und Leseverstehens ohne Anleitung verwenden,

- verfügen über Techniken der Nutzung englischsprachiger Quellen in gedruckter und elektronischer Form zur Informationsgewinnung,

- können Informationen, Sachverhalte und Arbeitsergebnisse unter Einbeziehung neuer Medien auf-bereiten, darstellen, präsentieren und weitergeben.

Lernbereich: Me and others 20 Ustd.

Gestalten einer multimedialen Präsentation zu unterschiedlichen Jugendkulturen

INF, Kl. 10, LB 2

GK, Kl. 10, LB 1

Medienkompetenz

Lernbereich: My world 10 Ustd.

Sich positionieren zu Werten, Rechten und Pflichten als aktiv gestaltendes Mitglied der Ge-sellschaft

Problemdiskussion, Rollenspiel, Debatte

ETH, Kl. 10, LB 1

RE/e, Kl. 10, LB 3

Werteorientierung: freiheitlich-demokrati-sche Grundordnung

(multi-)mediale Präsentation

INF, Kl. 9, LB 2

Lernbereich: Me as a consumer 15 Ustd.

Kennen und Beherrschen sprachlicher Mittel zum

- Sparen und Investieren von Finanzen Auswahl von Kriterien zur eigenen Entschei-dungsfindung und der Einfluss äußerer Faktoren (z. B. Familie, Freunde, Werbung)

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Lernbereich: Media and arts 15 Ustd.

Einblick gewinnen in Werbestrategien WTH, Kl. 8, LB 3

Kennen und Beherrschen sprachlicher Mittel zum Analysieren von audiovisuellem und visuellem Werbematerial

Anwenden sprachlicher Mittel zur Darstellung des Einflusses von Medien auf persönliche Le-benskonzepte

Diskussion, Debatte

DE, Kl. 9, LB 4

Sich positionieren zu persönlichen Konsequen-zen o. g. Einflüsse

Gestalten von Werbematerial KU, Kl. 10, LB 4

Computereinsatz

Lernbereich: Hobbies and leisure 15 Ustd.

Gestalten eines Konzeptionsvorschlages zur Nutzung und Erweiterung bestehender Freizeit-angebote

Klassen übergreifende Umfragen

Erfassen von Freizeitangeboten in der regio-nalen Umgebung

alternative Möglichkeiten, Interessendifferenzie-rung

Gestaltung einer Broschüre, Poster, multimediale Präsentation

eigene Homepage der Schule

Präsentation außerhalb der Schule

ästhetisches Empfinden

Wahlpflicht: Medien entdecken 6/6 Ustd.

Gestalten von Unterrichtsmaterialien auch computergestützt

E-learning

Webquests, Web-Units

Übungsmaterial für Schüler anderer Klassen

Präsentationen

Wahlpflicht: Literatur erleben 6/6 Ustd.

Einblick gewinnen in englischsprachige Literatur Ganzschrift

szenisches Gestalten

Literaturverfilmungen

Hörspiel

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Anhang

Zusammenstellung einer Auswahl von Textsorten

Literarische Texte/fictional texts (adaptiert und nichtadaptiert)

Sach- und Gebrauchstexte/non-fictional texts (adaptiert und nichtadaptiert)

- Comics und Cartoons - Erzählungen - Fantasiegeschichten - Fotoromane und Bildergeschichten - Gedichte - Hörspiele - Kurzgeschichten - Legenden - Märchen - Lieder - Romane - Sagen - Sketche - Spielfilme und -filmsequenzen - Theaterstücke - Videoclips

- Anzeigen - Berichte - Biografien - Briefe: persönliche und Standardbriefe - Dokumentarfilme und -filmsequenzen - Durchsagen - Einladungen - E-Mails - Fahrpläne - Formulare - Graffiti - Grafiken und Tabellen - Handzettel - Instruktionen - Interviews - Jugendzeitschriften - Lexikaeinträge - Nachrichten - Orientierungsschilder - Programme - Prospekte - Reportagen - Rezepte - Speisekarten - Stellungnahmen - Tickets - Veranstaltungspläne - Werbetexte - Wetterberichte - Zeitungsartikel - Zusammenfassungen

ETHIK Klassenstufe 5

Ziele

Aneignen von Fähigkeiten der Lebensgestaltung in der Gemeinschaft

Die Schüler erweitern ihre Fähigkeit verschiedene Medien zur Informationsbeschaffung zu nutzen. Sie wenden verschiedene Darstellungsmöglichkeiten des erarbeiteten Wissens an.

Klassenstufe 6

Ziele

Aneignen von Fähigkeiten der Lebensgestaltung in der Gemeinschaft

Die Schüler erlangen Kenntnisse aus dem selbstständigen Nutzen von Medien.

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Lernbereich 2: Judentum 18 Ustd.

- Monotheismus/Zehn Gebote Thora als Buch der Weisungen

Ex 20, Dtn 5

Darstellung als zwei Steintafeln

drei Gebote, die sich auf Gott und sieben Gebote, die sich auf das Zusammenleben der Menschen beziehen

Bedeutung der Zehn Gebote für Juden, Christen und für nichtreligiöse Menschen

Einsatz von Unterrichtsfilmen, Puzzle, Spiele zu Moses, Musik, Kartenarbeit

Kl. 5, LB 2

Einblick gewinnen in die Geschichte der Juden Video, Zeitzeugengespräche, Exkursionen, Ein-satz von Dokumentationen

Kinderzeichnungen aus Theresienstadt

Werteorientierung: Wissen und religiöse Toleranz

Lernbereich 3: Der Mensch und seine Verantwortung für den Mitmenschen 18 Ustd.

Kennen der Entstehung von Vorurteilen und von Möglichkeiten zum Abbau von Vorurteilen

Kein Mensch ist ohne Vorurteil.

Jeder Mensch muss bereit sein, Vorurteile zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

- Unterscheidung der Begriffe Urteil und Vor-urteil

Urteil als begründete Entscheidung

Vorurteile als Ergebnis begrenzter Wahrneh-mung

Klischees

interessendifferenzierende Rollenspiele, Gedan-kenexperiment

Redewendungen

Grundsatz in der Justiz: Im Zweifel für den Angeklagten

Expertengespräch mit Ausländer- oder Gleich-stellungsbeauftragten, Vertretern des Sozial-amtes, Vertretern des Arbeitsamtes

Einbeziehung des Vertrauenslehrers

Kl. 9, LB 3

- Rolle der Medien Information aus zweiter Hand

Informationsauswahl, Desinformation

Kl. 9, LB 3

Medienkompetenz

Beurteilen fremdenfeindlicher Verhaltensweisen wirtschaftliche Hintergründe, mediale Einflüsse

Erfahrungen aus Urlaubsreisen und Schulalltag

Rollenspiel, Zeitungsberichte auswerten, Be-sprechen von Fallbeispielen

Sozialkompetenz

Einblick gewinnen in die Arbeit von Hilfsorgani-sationen

Nutzung von Medien, Besuch einer Sozialein-richtung

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Klassenstufe 7

Ziele

Aneignen von Fähigkeiten der Lebensgestaltung in der Gemeinschaft

Die Schüler festigen ihre Kenntnisse zum zielgerichteten und selbstständigen Nutzen von Medien.

Lernbereich 1: Konflikte – Ursachen und Bewältigung 20 Ustd.

Kennen innerer und äußerer Konfliktsituationen Beispiele aus dem Lebensumfeld der Schüler

- Konfliktfolgen Vorurteile, Benachteiligungen, Aggressionen, Gewalt, Suchtverhalten

Möglichkeiten der Suchtprävention

Texte, Filme, Reportagen, Erfahrungsberichte, Rollenspiele, lautes Denkens, begriffliches Arbeiten, Fragebogen, Partnerinterview, Mindmap, Interpretieren von Konfliktbildern

Kl. 6, LB 1

Kl. 6, LB 3

DE HS, Kl. 7, LB 3

DE RS, Kl. 7, LB 3

EN HS, Kl. 7/8/9, LB Me and others

EN RS, Kl. 7/8, LB Me and others

Sozialkompetenz: Empathie

Wahlpflicht 1: Zeugen gewaltfreien Handelns 4 Ustd.

Kennen von Grundeinstellungen und Verhal-tensweisen gewaltfreien Handelns

Buchvorstellung, Textarbeit, Unterrichtsfilm zu möglichen Leitbildern: Jesus, Mahatma Gandhi, Martin Luther King

LB 2

Werteorientierung

Wahlpflicht 2: Mit offenen Augen die Welt betrachten 4 Ustd.

Gestalten einer Dokumentation zum Thema Ar-mut und Reichtum

Untersuchung am Wohnort, Material aus Zeitun-gen und Zeitschriften, Texte. Bilder, Karikaturen, Grafiken, TV-Sendungen, Fotoausstellung

Nutzung computerbasierter Medien

GEO, Kl. 7, LB 4

Medienkompetenz

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Klassenstufe 8

Lernbereich 2: Islam 18 Ustd.

Beurteilen medialer Darstellungen des Islam historische Quellen, aktuelle Meldungen aus den Medien

TV-Sendungen

Medienkompetenz

Lernbereich 3: Sekten und Okkultismus 16 Ustd.

Sich positionieren zu okkulten Praktiken Horoskope, Wahrsagerei, Pendeln, Karten legen, Handlesen

- Symbolik

- ethische und rechtliche Aspekte GG; Art. 2, StGB; § 86 und § 86a

- extreme und gewaltverherrlichende Strö-mungen

Satanismusszene

Werteorientierung

- Darstellung in den Massenmedien

Wahlpflicht 1: Mein Lebenstraum 4 Ustd.

Gestalten von eigenen Zukunftsvisionen Wünsche, Träume, Ziele, Irrglauben, Gefahren

Menschen, die Orientierungshilfe geben können

Mein Vorbild - ein Star? Warum wird jemand zum Star?, Bedeutung für das eigene Leben

Befragungen, Interviews, Recherchen zu Stars und Idolen, Collage

Medienkompetenz

Wahlpflicht 2: Jerusalem – Stadt der drei monotheistischen Weltreligionen 4 Ustd.

- Probleme der Friedenslösung im Nahen Osten

Beispiele aus aktuellen Medien

Pro- und Kontradiskussion, Präsentationen

Klassenstufe 9

Ziele

Aneignen von Fähigkeiten der Lebensgestaltung in der Gemeinschaft

Die Schüler erweitern ihre Orientierungsfähigkeit in einer medial geprägten Welt, indem sie sich bei der Herstellung eigener Medienbeiträge mit der Macht der Bilder und modernen Mythen auseinandersetzen.

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Lernbereich 3: Der Umgang mit Medien und die Macht der Bilder 12 Ustd.

Beurteilen der Wirkung von Medien auf das Indi-viduum und die Gesellschaft

Medien als Wirtschaftsfaktor, Verlage und Ver-triebswege, Profit, Einschaltquote

Pressefreiheit, öffentliche Meinungsbildung, Un-terschied zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien

Formen des kritischen und unkritischen Umgang mit Medien hinsichtlich der Funktionen Informa-tion, Bildung, Unterhaltung, Kommunikation

Werbung für Alkohol und Tabak

Desinformation, Propaganda, Demagogie

Kriegsberichterstattung, gewalttätige Szenen

Gruppenarbeit, Gruppenpuzzle, Besuch in einer Redaktion, regionale TV-Sender, vergleichende Zeitungsschau

Medienkompetenz

Einblick gewinnen in moderner Mythen Macht der Werbung, Idole, Jugend- und Schön-heitswahn, falsche Glücksverheißungen

Gestalten einer Medienproduktion und -präsen-tation unter Berücksichtigung ausgewählter ethi-scher und rechtlicher Aspekte

Nachrichtenzusammenschnitt, Video, Hörspiel, Schülerzeitung

Medien mit Altersbeschränkung, indizierte Inhal-te, Schutz der Privatsphäre, üble Nachrede

GG; Art. 2, StGB; § 86 und § 86a

Expertenbefragung Jugendschutz

Kl. 7, LB 1

Wahlpflicht 1: Wa(h)re Liebe 4 Ustd.

Sich positionieren zur Darstellung des mensch-lichen Körpers in den Medien

Werbung, Serien, Unterhaltungssendungen, Printmedien, Internet, Fernsehen analysieren,

Werbestrategien und Intentionen hinterfragen

Collage zur Problematik, dass man „Liebe“ als Ware verkaufen und kaufen kann

Diskussion: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

EN HS, Kl. 7/8/9, LB Media and arts

EN RS, Kl. 9/10, LB Media and arts

Werteorientierung

Klassenstufe 10

Ziele

Aneignen von Fähigkeiten der Lebensgestaltung in der Gemeinschaft

Sie erweitern ihre argumentative Fähigkeiten, die der Bewältigung von Problemen im Alltag dienen und festigen ihre Medienkompetenz.

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Lernbereich 1: Gewissen und Verantwortung 24 Ustd.

- Medienethik Information, Desinformatin, Selbstdarstellung in Talkshows, Voyerismus, Werbung

Expertengespräch

Pro- und Kontradiskussion

Lernbereich 2: Eine Ethik für alle? 16 Ustd.

Gestalten eigener Vorstellungen zu globalen ethischen Maßstäben

Förderung leistungsstärkerer oder besonders interessierter Schüler durch projektorientiertes Arbeiten

Nutzung verschiedener Präsentationsformen

Methodenkompetenz

EVANGELISCHE RELIGION

Klassenstufe 5

Lernbereich 1: Die Botschaft der Bibel 16 Ustd.

Kennen ausgewählter Aspekte zur Bibel

- Entstehung

- Aufbau

- Verbreitung

- Bedeutung

- Kanonisierung

- Verbreitung durch Medien

Vertiefte Weiterführung

GS Kl. 4, LB 3

Zeitleiste, Zeitrechnung

GE, Kl. 5, LB 2

Bibeldarstellungen

KU, Kl. 6, LB 1

Nachschlagen, Lesetechniken, Markieren, Ord-nen, Heftgestaltung, Arbeitsplanung, Visualisie-ren, Lernen an Stationen

RE/k, Kl. 5, LB 2, konfessionell – kooperativ

Lernkompetenz

Kennen der Geschichte des jüdischen Volkes anhand von Gestalten im Alten Testament

- Abraham

- Josef

- Mose

- Josua

Zeitleiste

Systematisierung

Nutzung medialer Präsentationen

GS Kl. 1 - 4, LB 3

GE, Kl. 6, LB 5

Medienkompetenz

Lernbereich 2: Menschen suchen Gott 12 Ustd.

Sich positionieren zum Umgang mit der Schöp-fung durch Gestaltung eines selbstgewählten Mediums

Collage, Gedicht, Dokumentation, Bild, Fotoaus-stellung, Tanz, Lied, Orff Instrumente

Präsentation mit PC für interessierte Schüler

Fremd- und Selbstbewertung

Medienkompetenz

Umweltbewusstsein

GS Kl. 4, LB 2

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TC, Kl. 5, LB 2

MU, Kl. 5, LB 1

MU, Kl. 5, LB 2

Wahlpflicht 2: Miteinander Christ sein 4 Ustd.

Einblick gewinnen, wie katholische und andere Christen in unserem Land leben

Besuch einer katholischen Kirche

Besuch einer freikirchlichen Gemeinde

Besuch eines Gottesdienstes anderer Konfession

Gespräch mit einem katholischen Christen, Pfarrer

Gespräch mit einem Prediger

Ökumene

Fronleichnam

Elternbefragung, Schülerbefragung, Gemein-same Zeitung erarbeiten

Sozialkompetenz

Klassenstufe 6

Lernbereich 2: Menschen suchen Gott 12 Ustd.

Einblick gewinnen in ausgewählte Aspekte christlicher Gottesvorstellungen

- Herrlichkeit Gottes

- Unvorstellbarkeit

- Menschwerdung

- Dreifaltigkeit Gottes

Gottesbilder

Erfahrbarkeit Gottes

Ps 150; Mt 17, 1 - 9

Ex 3; 1 Kön 19; Apg 17, 16 - 34

Joh 1,14

Mt 28, 16 - 20

Darstellungsformen in bildender Kunst und Mu-sik, Film und Fernsehen

ästhetisches Empfinden

Kennen des Lebensweges eines ausgewählten Glaubenszeugen

Martin Luther King

Albert Schweitzer

Elisabeth von Thüringen

Mutter Teresa

Auseinandersetzung mit medial vermittelten Le-benswegen

Interview

Lernbereich 4: Das eigene Leben und unsere Welt 8 Ustd.

Beurteilen von Medien als Einflussfaktor auf Mo-ralvorstellungen und Werte

Produktion

Konsum

Werbung

Interview, Zeitungsrecherche

Medienkompetenz

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Klassenstufe 7

Ziele

Sie erweitern ihr Wissen über den Islam und positionieren sich zur medialen Vermittlung islamischer Glaubensvorstellungen.

Lernbereich 1: Die Botschaft der Bibel 20 Ustd.

Sich zum Handeln Ruts positionieren und Kon-sequenzen für das eigene Leben ziehen

Interview, Rollenspiel, Pro-Contra-Diskussion für kommunikativ begabte Schüler

Gestalten einer medialen Präsentation zum Buch Rut

Schriftrolle, Buch

Lebensweg, Interview

Kreative Arbeit mit Bildern, kreatives Schreiben

in Gruppen-, Partner- oder Einzelarbeit

Methodenkompetenz

Lernbereich 2: Menschen suchen Gott 20 Ustd.

Kennen der monotheistischen Weltreligion Islam Muslime in Vergangenheit und Gegenwart

Prophet Mohammed, Pflichten, Gottesverständ-nis, Menschenbild

Vergleich zum Christentum

Lernen an Stationen, Präsentation mit PC

GE, Kl. 6, LB 4

GEO, Kl. 7, LB 1

RE/k, Kl. 6, LB 3

Sich zur medialen Vermittlung islamischer Glaubensvorstellungen positionieren

Medieneinflüsse erkennen, aufarbeiten und be-urteilen

Medienkompetenz

Kommunikationsfähigkeit

Beurteilen der Erfahrungen und Kenntnisse über Aberglauben

- Alltagserfahrungen

- Medieneinflüsse

Formen

Erscheinungsweisen

Herkunft

Spiritismus, Okkultismus, Satanismus

Vergleich Glaube – Aberglaube, Dtn 18, 9 - 12, Mt 8, 28 - 34, Mt 12, 22 - 30

Weiterführende Literatur für interessierte Schüler

Internetrecherche

Werteorientierung

Sozialkompetenz

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Lernbereich 4: Das eigene Leben und unsere Welt 6 Ustd.

Kennen der Besonderheiten des Erwachsenwer-dens

- körperliche und psychische Veränderungen

- Sexualität

- Generationskonflikt

- Bedeutungsgewinn von Freundschaften

- sich verlieben

Pubertät

Selbstvertrauen entwickeln

Engagement entwickeln

Vorbilder, Idole, Jugendkulturen

Vermarktung der Sexualität

Gruppendynamik

Biographien

Medieneinflüsse erkennen und aufarbeiten

BIO, Kl. 7, LB 2

RE/k, Kl. 7, LB 1, konfessionell – kooperativ

Medienkompetenz

Bewusstsein für individuelle Stärken und Schwächen

Wahlpflicht 3: Stars, Idole und Vorbilder 4 Ustd.

Kennen der Unterschiede: Stars, Idole, Vorbilder und der Problematik medialer Darstellungen

Überzogene Lebensbilder

Realistische Lebensbilder

Einfluss von Medien

Lebensziele

Starkult, „Vergötterung“

Idole aus Musik, Film, Fernsehen, Sport, Kunst, Mode, Literatur

Vorbilder aus der Bibel: David, Daniel, Josef

Geld und Ruhm als Lockmittel

Einsamkeit

Privatleben, Privatsphäre

Nachahmung als Rollenübernahme

WTH, Kl. 7, LBW 3

DE HS, Kl. 7, LBW 3

DE RS, Kl. 7, LBW 3

Bewusstsein für individuelle Stärken und Schwächen

Klassenstufe 8

Lernbereich 1: Die Botschaft der Bibel 16 Ustd.

Kennen von prophetischem Handeln am Beispiel Amos

Amos als unbequemer Streiter im Auftrag Gottes

Berufung

Gerechtigkeit

Anklagen

Visionen

Thesenplakat, Zeitung

RE/k, Kl. 7, LB 2

Sozialkompetenz

Kennen von Jesus Christus und seiner Botschaft

- außerbiblische Quellen

- Botschaft vom Reich Gottes

Jesus-Darstellungen in Musik, Kunst und Film

Jesus als Mensch, Jesus als Gott

Messiasgedanke

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- Gleichnis vom Weizenkorn, Joh 12, 24-26 Gesellschaftskritik

Nutzung außerbiblischer Quellen: Flavius Josephus, Tacitus, Sueton, Plinius d. J.

Synoptischer Vergleich für leistungsstarke Schüler

Textvergleiche, Interview, Schülerreferat, Stille-übungen, Sinneswahrnehmungen

Methodenkompetenz

Lernbereich 2: Menschen suchen Gott 16 Ustd.

Einblick gewinnen in religiöse Sondergemein-schaften

- Sekten im Überblick

- mediale Angebote

Begriffsklärung: Kirche – Freikirche – Religiöse Sondergemeinschaft – Sekte

Checkliste

Internetrecherche: die Sektenbeauftragten der Evangelischen und Katholischen Kirche

RE/k, Kl. 8, LB 3, konfessionell – kooperativ

Mehrperspektivität

informatorische Bildung Lernbereich 4: Das eigene Leben und unsere Welt 8 Ustd.

Einblick gewinnen in Entstehung und Bedeutung von christlichen Hilfswerken am Beispiel der Diakonie

Definition Diakonie

Johann Hinrich Wichern, Friedrich von Bodel-schwingh, Theodor Fliedner

Aufgaben der Diakonie damals und heute

Brot für die Welt, Caritas

Besuch einer diakonischen Einrichtung

Medien auswählen, gestalten und verbreiten

Collage, Plakat, Bilder, Druckerzeugnisse, Hör- und Videobeiträge, Homepage

Übertragen der Kenntnisse und Erfahrungen der Diakonie auf das eigene Leben

- Helfen als Aufgabe eines jeden Einzelnen

- Ehrenamt

- Vorstellung sozialer Berufe

Notwendigkeit von diakonischem Handeln

Möglichkeiten, Grenzen, Motivationen

Definition: Helfen

Kooperation mit außerschulischen Partnern

Mediale Präsentation

Bewusstsein für individuelle Stärken und Schwächen

Achtung vor der Persönlichkeit anderer Wahlpflicht 1: Gewissenhaft – Gewissenlos?! 4 Ustd.

Übertragen der Kenntnisse und Erfahrungen biblischer Normen und Werte auf unser Leben

Dekalog, Ex 20, 2-17, Dtn 5, 6 - 18

Röm 2, 14 - 15

Gewissensbildung

Strafen, Verzeihen

Medien analysieren und bewerten

Untersuchungen zu Angeboten im Internet

Pro-Contra-Diskussionen, Textarbeit, Collage

Sozialkompetenz

Medienkompetenz

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Klassenstufe 9

Lernbereich 2: Menschen suchen Gott 13 Ustd.

Einblick gewinnen in den Hinduismus als die äl-teste Weltreligion

Religion Indiens

Götter

Reinkarnation

Kastensystem

Mahatma Ghandi

Meditation

Internetrecherche, mediale Präsentation

Kennen der Vielfalt religiöser Angebote und Psy-chokulte

- mediale Einflüsse als Mittel der Mitglieder-gewinnung

- Formen der Abhängigkeit

Einstiegssituationen aus dem Alltag

Methoden der Mitgliederwerbung

Ansprechphase, „Love-bombing“, „snapping“, „programming“, Kontaktabbruch

Esoterik, New Age

Fallbeispiele, vergleichende Textarbeit, Schüler-referat

Expertengespräch: Sektenbeauftragter

Internetrecherche

informatorische Bildung

Beurteilen der Angebote des „Religiösen Super-marktes“

Defizit zwischen eigenen Bedürfnissen/Er-wartungen und Angeboten aus Gesellschaft, Kirche und Familie

Medienkompetenz

Bewusstsein für individuelle Stärken und Schwächen

Klassenstufe 10

Lernbereich 1: Die Botschaft der Bibel 12 Ustd.

Einblick gewinnen in Theorien zur Weltentste-hung und des Weltalls durch Nutzung ausge-wählter Medien

Urknalltheorie, Evolutionstheorie

BIO, Kl. 9, LB 2

Recherche: Bibliothek, Internet

Mehrperspektivität

Lernbereich 2: Menschen suchen Gott 6 Ustd.

Gestalten eines Verhaltenskodexes für das Leben in der Gemeinschaft auf der Grundlage der Erkenntnisse über die Weltreligionen

Weltreligionen

Grundlegende Aussagen

Hans Küng: Weltreligionen – Weltfrieden – Welt-ethos

Gefahr des Fundamentalismus

Mediale Präsentation in Eigenverantwortlichkeit erstellen

GK, Kl. 10, LB 2

DE, Kl. 9, LB 1

Mehrperspektivität

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Lernbereich 3: Erfahrungen mit Christen und Kirche in Geschichte und Gegenwart 10 Ustd.

Beurteilen des Verhältnisses von Juden und Christen in Geschichte und Gegenwart

Pogrome

Antisemitismus

Kirche im Nationalsozialismus

Holocaust, Shoa

GE, Kl. 8, LB 4/5

Rechtsradikalismus

GK, Kl. 9, LB 2

Nahost-Konflikt

Steven Spielberg: „Schindlers Liste“

Medieneinflüsse erkennen, aufarbeiten und be-urteilen

Lernbereich 4: Das eigene Leben und unsere Welt 12 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse und Erfahrungen über das Erkennen und Deuten von Symbolen

- auf das Leben im Alltag

- in Medien

Symbole in Musik, Kunst, Film und Fernsehen, Werbung, usw.

Medien auswählen und nutzen

Medienkompetenz

Wahlpflicht 1: Christliche Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts 4 Ustd.

Sich positionieren zu verschiedenen Ansätzen christlicher Lebensgestaltung am Beispiel ausgewählter Persönlichkeiten

Nachfolge Jesu

Gottes- und Nächstenliebe

Weltgestaltung im Dienst am Reich Gottes

Engagement von Christen in der Gesellschaft

Martin Luther King, Dietrich Bonhoeffer, Albert Schweitzer, Papst Johannes XXIII., Mutter Teresa, Maximilian Kolbe

Nachschlagewerke

Steckbrief, fiktives Interview, Bildinterview, Zei-tungsrecherche

Medienkompetenz

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GEMEINSCHAFTSKUNDE/RECHTSERZIEHUNG

Ziele und Aufgaben des Faches Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Wandel von Wertvorstellungen und Orientierungen, Massenmedien und ihre Wirkungen, Globalisierung und ihre Probleme sowie Fragen von Krieg und Frieden stellen Problemlagen dar, die grundlegende Kompe-tenzen junger Menschen für eine Teilhabe an politischen, gesellschaftli-chen und rechtlichen Prozessen erforderlich machen.

Klassenstufe 9

Lernbereich 1: Begegnung mit Politik und Recht 8 Ustd.

Beurteilen der Rolle der Medien als Informations-träger der Politik

Vergleich der Darstellung eines aktuellen Sachverhaltes in verschiedenen Medien

Medienkompetenz

Lernbereich 2: Die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen 20 Ustd.

- Rolle der Massenmedien im Willensbil-dungsprozess

Mediengestaltung verstehen und bewerten

Medienkompetenz

Kennen der kommunalen Ebene

- Aufgaben Rathausrallye, aspektbezogene Erkundung

- Gemeinderat und Bürgermeister Interview

- Aufbau der Verwaltung Werbeprospekt, Flyer

- Partizipationsmöglichkeiten Bürgerentscheid, Bürgerbegehren , Bürgerbe-fragung

- Informationsbeschaffung oder Präsentation unter Verwendung informatischer Mittel

informatische Bildung

Lernbereich 3: Das Recht in der Bundesrepublik Deutschland 14 Ustd.

Beurteilen der Rechte und Pflichten von Jugend-lichen

Jugendschutzgesetz

ETH, Kl. 8, LB 1

Medienkompetenz

Werteorientierung

Einblick gewinnen in Rechtsgrundlagen der deut-schen Medienlandschaft

Pressefreiheit Art 5, 18 GG

Urheberrecht, GEMA

INF, Kl. 7, LB 2

Medienkompetenz

Wahlpflicht 2: ... bis zur letzten Instanz 4 Ustd.

Kennen des gerichtlichen Instanzenweges über ein Fallbeispiel

Flussdiagramm, Wandzeitung, Referat

aspektbezogene Erkundung, Gerichtsbesuch

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Klassenstufe 10

Lernbereich 1: Der Prozess der Europäischen Einigung 14 Ustd.

Kennen der europäischen Dimension im Alltag aspektbezogene Erkundung

Beurteilen ausgewählter Politik- und Konfliktfelder in der EU

Medienkompetenz

Mehrperspektivität

arbeitsteiliges Stationenlernen

Kontroverse Dialoge, Pro und Kontra

Rotierendes Partnergespräch

GE, Kl. 9, LB 2

Lernbereich 2: Globale Zusammenarbeit für Frieden, Sicherheit und nachhaltige Entwicklung 16 Ustd.

Einblick gewinnen in die Aufgaben, die Organisati-onsstruktur und in die praktische Politik der Ver-einten Nationen

UN-Charta, Weltsicherheitsrat

Fallbeispiel

Stationenlernen, Mindmap

Internetrecherche zu aktuellen UN-Einsätzen

Medienkompetenz

Presseschau, Schaubilder

Sich positionieren zum Nord-Süd-Konflikt Filmanalyse

Collage, Flyer

GE, Kl. 9, LB 3

ETH, Kl. 10, LB 2

Einblick gewinnen in die Arbeit von Hilfsorganisationen

E-Mail Kontakte

UNESCO, UNICEF, Caritas, Misereor, Brot für die Welt, DRK

Flugblatt, Wandzeitung

Lernbereich 3: Fallbeispiel: Analyse eines aktuellen politischen oder rechtlichen Problems10 Ustd.

Gestalten von Problemlösungen anhand eines Fallbeispiels aus den Bereichen Politik und Recht

Projektorientierung, Simulationsspiel, Szenario, Planspiel, Zukunftswerkstatt

Feature, Reportage

Methodenkompetenz

Wahlpflicht 1: Der Freistaat Sachsen und die Europäische Union 4 Ustd.

Einblick gewinnen in die Bürgergesellschaft und das Europa der Regionen

Sachsen in der EU

Strukturpolitik,

Unternehmensprofil in der örtlichen Wirtschaft (europaweit agierende Unternehmen)

Medienanalyse und Mediengestaltung

Werbeanzeige

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Wahlpflicht 3: Die internationale Gerichtsbarkeit 4 Ustd.

Sich positionieren zur Arbeit eines internationalen Gerichtes

Gerichte der Vereinten Nationen in Den Haag, des Europarates in Straßburg und der EU in Lu-xemburg

Fallbeispiel

Kommentar , Wandzeitung, Thesenposter

GEOGRAPHIE Klassenstufe 5

Wahlpflicht 1: Exkursion im Heimatraum – Städtischer Raum 4 Ustd.

Kennen der Stadt als Siedlungsform Erkundung, Befragung, Fotosammlung

Wahlpflicht 2: Exkursion im Heimatraum – Ländlicher Raum 4 Ustd.

Kennen des Dorfes als Siedlungsform Erkundung, Befragung, Fotosammlung

Wahlpflicht 3: Exkursion im Heimatraum – Die natürliche Umwelt 4 Ustd.

Kennen des Heimatraumes als naturnahe Land-schaft oder vom Mensch stark überprägte Land-schaft

Beobachten, Beschreiben, Messen der Fließge-schwindigkeit und der Tiefe eines Flusses, Foto-grafieren

Umweltaspekte

Nationalpark, Bergbau, Talsperre

Klassenstufe 7

Lernbereich 1: Afrika im Überblick 6 Ustd.

Kennen von Medieneinflüssen bei der Ausprä-gung von Vorstellungen über das Leben der Menschen in Afrika

Bildergalerie, Bücher

Medienkompetenz: Raumwahrnehmung

Werteorientierung: Achtung gegenüber anderen Völkern

Lernbereich 3: Beispiele der Raumnutzung Afrikas 14 Ustd.

Kennen der Besonderheiten der Entwicklung Südafrikas

Medienkompetenz: Nutzen verschiedener Informationsquellen

Lernbereich 4: Australien und Ozeanien, Polargebiete 12 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zu charakteris-tischen Merkmalen Australiens

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Wahlpflicht 1: Kenia 4 Ustd.

Gestalten einer Raumanalyse zu Chancen und Gefahren des Tourismus für die Entwicklung des Landes

natürliche Bedingungen, Wirtschaftssektoren, Tourismus als Wirtschaftsfaktor

soziale und wirtschaftliche Folgen

Medienkompetenz: Präsentation von Räu-men mittels Reiseliteratur

Klassenstufe 8

Lernbereich 2: Der Doppelkontinent Amerika im Überblick 13 Ustd.

Sich positionieren zu Einflüssen der amerikani-schen Lebensweise in unserem Alltag

Medienkompetenz

Einbeziehung von Schülererfahrungen

Klassenstufe 9

Ziele

Aneignen geographischer Denk- und Arbeitsweisen sowie Entwickeln der Kommunikationsfä-higkeit unter Anwendung des Fachwortschatzes

Die Schüler erweitern ihre Kompetenzen in der zusammenhängenden Präsentation von Unterrichtsinhalten. Dabei sind sie in der Lage, logisch zu argumentieren und in zunehmend komplexeren Wirkungsgefügen funktionale Zusammenhänge aufzuzeigen.

Lernbereich 1: Asien im Überblick 7 Ustd.

Einblick gewinnen in traditionsbewusste und moderne Lebensweisen Asiens und deren Widerspiegelung in Medien

Medienkompetenz

Lernbereich 4: Leben in der Einen Welt 4 Ustd.

Anwenden geographischer Kenntnisse zur Dar-stellung von Disparitäten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern

globale Probleme

Vergleich

GK, Kl. 10, LB 2

GE, Kl. 9, LB 4

Medienkompetenz: Nutzung aktueller Daten

Klassenstufe 10

Ziele

Aneignen geographischer Denk- und Arbeitsweisen sowie Entwickeln der Kommunikationsfä-higkeit unter Anwendung des Fachwortschatzes

Die Schüler werden zur reflektierten Nutzung vielfältiger Informationsquellen befähigt, um eigenständig Rauminformationen gewinnen, verarbeiten, dokumentieren, präsentieren und bewerten zu können.

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Lernbereich 2: Der heimatliche Kulturraum im System globaler wirtschafts- und sozialräumlicher Entwicklungen 16 Ustd.

Übertragen der Kenntnisse zum Zusammenwir-ken ausgewählter Elementarstrukturen auf den Heimatraum

Verkehrsströme, Flächennutzung, demographi-sche Zusammensetzung, Freizeitverhalten, Berufswahl

BIO, Kl. 10, LB 2

WTH, Kl. 9, LB 2

Problemdiskussionen

Gruppenarbeit mit Präsentation

Lernkompetenz

Sich positionieren zu Vorteilen und Gefahren der Globalisierung für den Heimatraum

informatische Bildung: Internetrecherche

- Standortwahl und Verflechtungen eines Global Players

„Welt-Binnenmarkt“, Verlagerung von Arbeitsplätzen

Medienkompetenz

GESCHICHTE

Ziele und Aufgaben des Faches Geschichte

Strukturierung Historisches Wissen sowie Erkenntnisverfahren und fachspezifische Denk- und Arbeitsweisen sind die Basis jedes Geschichtsverständnisses. Sie bilden die Grundlage für die Gestaltung der Lernbereiche. Es werden Schwerpunkte sowohl auf ausgewählte geschichtliche Inhalte, als auch auf Methoden- und Medienkompetenz gesetzt.

Klassenstufe 5

Ziele

Erlernen fachspezifischer Arbeitsmethoden

Die Schüler gewinnen einen Einblick in die Arbeit von Archäologen und die Bedeutung gegenständlicher Quellen. Sie kennen den Quellenbegriff und wissen um die Vielfalt von Quellen. Sie sind anhand einfa-cher Beispiele in der Lage, Ereignisse und Sachverhalte zeitlich einzuordnen. Die Schüler erfahren, wie sie sich mit Hilfe von verschiedener Medien über die Vergangenheit informieren können.

Lernbereich 1: Alltägliche Begegnungen mit Geschichte 5 Ustd.

Kennen verschiedener altersgerechter Medien, die Informationen über Vergangenheit enthalten

Vielfalt und Nutzen: Fernsehen, Printmedien, Internet

interessendifferenzierendes Arbeiten

GS SU, Kl. 4, LB 1

DE, Kl. 5, LB 3

Medienkompetenz

Kennen des Quellenbegriffes und der Vielfalt historischer Quellen

Begegnungen mit gegenständlichen Quellen, Bildquellen, Schriftquellen, mündlichen Quellen

Stationenlernen

Methodenkompetenz

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Klassenstufe 6

Lernbereich 2: Die römische Zivilisation und ihre prägenden Wirkungen für Europa 10 Ustd.

Sich positionieren zu Darstellungen römischer Geschichte in Massenmedien

Medienkompetenz: Geschichte aus Massenmedien

Klassenstufe 7

Lernbereich 2: Das Europa der Reformationszeit 10 Ustd.

Übertragen der Leistung Gutenbergs auf die Medienentwicklung der Gegenwart

Buchdruck mit beweglichen Lettern, Brechen von Wissensmonopolen, Beginn der Wissensge-sellschaft

KU, Kl. 6, LB 1

Medienkompetenz: Bedingungen der Medienproduktion

informatische Bildung: Chancen und Risiken des Internet

Klassenstufe 8

Ziele

Erlernen fachspezifischer Arbeitsmethoden

Die Schüler lernen Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit mit schriftlichen Quellen kennen. Sie kennen Dokumentarfilme als gedeutete Vergangenheit und als Mischform unterschiedlicher historischer Quellen. Sie lernen, Geschichte aus Bildquellen zu rekonstruieren. Die Schüler nutzen bewusst Fachbegriffe.

Lernbereich 1: Krieg und Kriegserfahrung der Völker Europas 10 Ustd.

Kennen von Verfahren zur Rekonstruktion von Geschichte aus Bildquellen

Methodenkompetenz: Fotos, Gemälde, Plakate, Postkarten, Karikaturen

ästhetisches Empfinden

Lernbereich 2: Wege aus dem Krieg – Europa im Umbruch 10 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse im Umgang mit Bild- und Tonquellen auf Dokumentarfilme

Methodenkompetenz: Unterschiede zwischen Filmaufnahmen als Quelle und Dokumentarfilm als künstlerisches Medium

Medienkompetenz

Lernbereich 4: Herrschaft und Alltag im Nationalsozialismus 10 Ustd.

Sich positionieren zu Formen von Propaganda Olympische Spiele, Krieg, Antisemitismus

ETH, Kl. 9, LB 3

Medienkompetenz: Plakate, Filmauszüge

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Klassenstufe 9

Ziele

Erlernen fachspezifischer Arbeitsmethoden

Die Schüler lernen Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Spielfilmen als Informationsquelle über die Vergangenheit kennen. Sie gewinnen Einblick in die Methode der Zeitzeugenbefragung. Mit verschiedenen Medien können sich die Schüler historische Sachverhalte erarbeiten.

Lernbereich 1: Die Mauer – ein Symbol für die Teilung Deutschlands, Europas und der Welt 15 Ustd.

Einblick gewinnen in den Alltag in Ost und West Aufbau des Sozialismus, soziale Marktwirtschaft, Wirtschaftswunder, Westfernsehen, „Abstim-mung mit den Füßen“

Sozialkompetenz: Einfühlungsvermögen

Kennen von Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Spielfilmen als Informationsquelle über die Vergangenheit

„Spur der Steine“, „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, „Eins, zwei, drei“, „Das unsichtbare Visier“

MU, Kl. 9, LBW 3

Medienkompetenz: Realität und Fiktion

ästhetisches Empfinden

Lernbereich 3: USA und Europa 10 Ustd.

Übertragen der Kenntnisse über die Nutzung von Spielfilmen als historische Quelle im Hinblick auf den Einfluss US-amerikanischer Wertevorstel-lungen

Methodenkompetenz

ästhetisches Empfinden

Lernbereich 4: Fallbeispiel: Historische Wurzeln eines aktuellen Konflikts 10 Ustd.

Beurteilen zeitgeschichtlicher Ereignisse in Medien

DE, Kl. 9, LB 4

Medienkompetenz

Mehrperspektivität

Klassenstufe 10

Ziele

Erlernen fachspezifischer Arbeitsmethoden

Die Schüler verfügen über ein weitgehend gesichertes methodisches Instrumentarium, mit dem sie zunehmend selbstständig verschiedene Aspekte der Vergangenheit aus Quellen und Medien rekonstruieren. Sie erkennen Dokumentar- und Spielfilme als aus der Vergangenheit rekonstruierte Geschichte und erhalten eine vertiefende Anleitung zu deren Dekonstruktion.

Lernbereich 1: Querschnitt: Ost und West – Jugend im geteilten Deutschland 10 Ustd.

Anwenden von Kenntnissen der politischen Geschichte auf das Leben junger Menschen im geteilten Deutschland

Medienkompetenz: prägender Einfluss von Fernseh- und Hörfunksendungen der Zeit

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Lernbereich 2: Längsschnitt: Migration und Integration – Flucht und Vertreibung in der Geschichte 10 Ustd.

Anwenden der vergleichenden Arbeit mit verschiedenen Bildquellen und schriftlichen Quellen

Methodenkompetenz: Reportagen, Interviews, Dokumentarfilm, Zeitschriften, Fotografien

Lernbereich 3: Fallbeispiel: Held oder Tyrann – Die Rolle der Persönlichkeit in der Geschichte 10 Ustd.

Beurteilen der Darstellung von Vergangenheit in Dokumentar- und Spielfilm

Methodenkompetenz

ästhetisches Empfinden

INFORMATIK

Ziele und Aufgaben des Faches Informatik

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Darüber hinaus lernen die Schüler im Fach Informatik die Funktionsweise des Computers verstehen und nutzen ihn als Medium. Durch die Verwen-dung vielfältiger Werkzeuge der Informatik können die Schüler Interessen und Neigungen individuell ausprägen.

Strukturierung Das Fach Informatik baut auf Kenntnissen und Anwendungserfahrungen der Schüler im Fach Technik/Computer (TC) auf.

Klassenstufen Anwendungsbereiche

5 und 6

Computertechnik der Schule bedienen Informationen beschaffen und austauschen Informationen in einfacher Form darstellen und prä-sentieren

Klassenstufe 7

Lernbereich 1: Computer verstehen: Daten und Strukturen 13 Ustd.

Kennen des prinzipiellen Aufbaus eines Com-puters

Interpretation von Werbeaussagen zu Compu-tern

- Maßeinheiten für Speichergrößen, Größe einer Datei

interne Darstellung von Daten als binäre Zu-stände

weitere Eigenschaften ausgewählter Medien, z. B. Hauptspeicher, Festplatte, Diskette, CD, DVD

Erstellen eines Plakates zur Veranschaulichung der Speicherkapazität

- Blockschaltbild zum Aufbau eines Computers

Verwenden eines Werkzeuges zum Präsentieren

Darstellen des Informationsflusses

Übertragen des Prinzips „Eingabe – Verarbei-tung – Ausgabe“ auf Vorgänge im Alltag

Bedienen technischer Geräte: Geld-, Parkschein-, Getränke-, Fahrkartenauto-mat, Waschmaschine, Videorecorder, Handy

Gestalten von Verzeichnisstrukturen auf dem Computer

Methodenkompetenz: Strukturieren

- Begriffe: Software, Programm – Daten, Betrachten der Analogie zwischen Dateien in

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Datei – Verzeichnis, Dateityp Verzeichnissen und Materialien in Ordnern

Beispiele aus anderen Fächern zur Strukturie-rung nutzen: GEO Länder-Kontinente, BIO Art-Klasse-Familie, TC Fertigungsverfahren

Lernbereich 2: Computer nutzen und anwenden: Objekte – Attribute – Operationen 12 Ustd.

Beherrschen der Arbeit mit konkreten Objekten beim Lösen typischer Aufgaben mit der gewähl-ten Anwendung unter medienerzieherischen As-pekten

Protokoll, Folie, Plakat, Zeichnung, Berechnung

Wahlpflicht 1: Computerspiele 2 Ustd.

Einblick gewinnen in Spielarten Vergleich: Computerspiele, konventionelle Spiele

mindestens zwei verschiedene Spielarten: Stra-tegie, Simulation, Logik, Abenteuer, Geschick-lichkeit

Wahlpflicht 3: Computer Gestern – Heute – Morgen 2 Ustd.

Beurteilen der Leistung eines Computers an ver-schiedenen Kriterien

durch Bearbeiten eines speicher- bzw. rechen-intensiven Vorgangs, z. B. Arbeit mit Grafiken, Digitalisieren von Fotos

Klassenstufe 8

Lernbereich 2: Informationen verarbeiten: Modell – Algorithmus – Lösung 17 Ustd.

Kennen grundlegender Programmstrukturen schülergerechte Software auswählen

Wahlpflicht 1: Computerspiele 2 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse zu Objekten auf Si-mulationsspiele

Analysieren der Elemente (Objekte) des Spieles

Beschreiben der Elemente durch Namen und Ei-genschaften (Attributname, Attributwert)

Wahlpflicht 3: Computer Gestern – Heute – Morgen 2 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zu einer bekannten Persönlichkeit der Informatik/Mathematik

Medienerziehung: Präsentationsregeln

- Recherche wichtiger Lebensdaten regionalen Bezug beachten: A. Ries, K. Zuse, W. Schickard Exkursion, Museumsbesuch

- Nutzung von Lexika (Buch), Hypermedia-systemen, Internet

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Klassenstufe 9

Lernbereich 1: Daten modellieren: Datenbanken 15 Ustd.

Beherrschen des Umgangs mit Datensammlun-gen zur Informationsbeschaffung

TC, Kl. 5, LB 2

Telefonbuch, Reisekataloge

- Nutzen verschiedener Medien als Informati-onsquelle

Druckmedien, CD-ROM, DVD, Internet

Lernbereich 2: Daten darstellen: Informatikprojekte 10 Ustd.

- Ergebnispräsentation mit verschiedenen Medien

TC, Kl. 5, LB 2

Regeln für das Präsentieren

Wahlpflicht 1: Computerspiele 2 Ustd.

Beherrschen der Installation und Deinstallation von Spielen

Beachtung: Urheberrecht, Lizenz

GK, Kl. 9, LB 3

technische Voraussetzungen, Installationspfad

Anwenden der Kenntnisse zu Netzwerken auf Spiele im Netz

technische Voraussetzungen, Installation, Proto-kolle, Client-Server

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Klassenstufe 10

Lernbereich 2: Arbeit in Projekten 8 Ustd.

Gestalten eines eigenen Projektes Kommunikationsfähigkeit

Informatikprojekte

Kl. 9, LB 2

Erstellen von Präsentationen zur Prüfungsvorbe-reitung, Herstellung von Unterrichtsmaterialien, Vorbereitung der Abschlussfeier

Wahlpflicht 1: Computerspiele 2 Ustd.

Gestalten einer Publikation zu einem Spiel Spielanleitung oder Handbuch, Einschätzung oder Testbericht

KUNST

Ziele und Aufgaben des Faches Kunst

Die unterschiedlichen Strategien des künstlerischen Arbeitens (konzeptionell, intramedial, intermedial) sind sowohl Bestandteil jeder Dimension als auch Verbindungsglied zwischen diesen.

Die Erlangung von Bildkompetenz steht im Zentrum des Faches Kunst. Unter Bildkompetenz versteht man das Vermögen, die Bildsprache als Me-dium der Kommunikation zu nutzen, wobei das Bild als inneres Modell der Wirklichkeit im Zusammenspiel von sinnlichen, emotionalen und rationalen Komponenten definiert ist.

didaktische Grundsätze

Klassenstufe 5

Lernbereich 1: Gestalten auf der Fläche 30 Ustd.

Anwenden unterschiedlicher Gestaltungs-elemente in Malerei und Grafik

Diagnostik der Lernvoraussetzungen und Siche-rung der Termini: Bild, Bildträger, Format

interessendifferenzierendes Arbeiten

GS Kl. 4, LB 1

Methodenkompetenz

- Arbeitstechniken Zeichnen, Malen, Drucken, Schneiden, Kombi-nieren, Kopieren, Fotografieren, Collagieren

Anwenden von Mitteln der Schriftgestaltung im Vergleich traditioneller und moderner Materialien und Techniken

in Verbindung mit Bildgestaltung

Zeichen setzen, Piktogramme, Icons, Clip Art, Comic/Bildgeschichte, Corporate Design

Analyse von Gestaltungsabsichten in Medien: Beispiele aus der Werbung, Trennung und Vermischung von Information und Werbung

vergleichende Kunstbetrachtung: Ägyptische Grabmalerei, Henry van de Velde, Raoul Haus-mann, HAP Grieshaber

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LB 2

LB 3

GS Kl. 4, LB 1

DE, Kl. 5, LB 3

DE, Kl. 5, LB 5

GE, Kl. 5, LB 2

Medienkompetenz

Lernbereich 3: Gestalten des Prozesses 5 Ustd.

- Handlungen erfinden Bezug zum Kunstwerk

Videos der Videokunst oder dokumentierter Performances

Differenzierung: filmen oder fotografieren der Szene und untersuchen der Subjektivität jeder Kameraführung bzw. der Motivwahl

GS Kl. 1/2, LB 3

MU, Kl. 5, LB 1

DE, Kl. 5, LB 6

Sozialkompetenz

Wahlpflicht 1: Spuren in der Natur 4 Ustd.

Übertragen von Kenntnissen und Erfahrungen aus dem künstlerischen Naturstudium auf eine Gestaltungsaufgabe

Klecksografien, Frottagen, Schattenspiele

vielfältige Übungsmöglichkeiten, Einzelergebnis-se zu Gruppenpräsentationen zusammenstellen

Pablo Picasso, Max Ernst

Klassenstufe 6

Lernbereich 1: Gestalten auf der Fläche 10 Ustd.

Übertragen von Kenntnissen zu grafischen Ge-staltungselementen in neue Bildzusammen-hänge

Punkt, Linie, Fläche, Struktur, Hell- Dunkel

Werbeposter, bedrucken von Gebrauchsgegen-ständen, Computergrafik, Vektorgrafik/Pixelgra-fik, Handzeichnung, Drucktechnik

DE, Kl. 7, LBW 2

Lernbereich 3: Gestalten des Prozesses 8 Ustd.

- improvisiertes Spiel Körpersprache, Musik, Geräusche, Materialien, Requisiten Erprobung verschiedener Tempi des Handelns: schnell, slow motion Gruppenarbeit: selbstinszenierte Aktionen mit Klängen, mit oder ohne Sprache; Tanz mit Hut, Maske, selbst gefertigter Kleidung Bewegungsabläufe in Videoclips untersuchen Differenzierung: filmen der Szene und Untersu-chung der Filmarbeit nach Blickwinkel, Zoom und Kamerabewegung LB 1 GS Kl. 4, LB 3

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MU, Kl. 6, LB 1 MU, Kl. 6, LB 2 SPO, LB 1

Bewusstsein für individuelle Stärken und Schwächen

Übertragen der Kenntnisse und Erfahrungen zum Fotografieren auf die inszenierte Fotografie

Verbindung zur Körperbemalung: Körper vor Dias, Folien, bemalten Flächen inszenieren Polaroidfotografie, Dias, Digitalfotografie Marcel Duchamp, Man Ray, Vera Lehndorff und Holger Trülzsch, Cincy Sherman, Bettina Reims, Christiane Seiffert, Christian Boltanski, Katharina Sieverding GS Kl. 3, LB 1

Anwenden von Kenntnissen des prozesshaften Gestaltens

Video, Foto, Texte

Wahlpflicht 2: Farbiges Gestalten in der Natur – Landart 2 Ustd.

Bildnerisches Problemlösen mit farbigen Natur-materialien

Realisierung von Landart-Projekten, einbeziehen assoziativen/emotionsorientierten Schreibens, Ergebnispräsentation mit modernen Medien

farbige Interpretationen von Naturphänomenen wie Wasser, Schnee, Eis, Jahreszeiten durch Naturmaterialien

„Blinde Raupe“, Elfchen und Haikus/Illustration, Frottagen, Malen mit Naturmaterialien

Video, Foto, Dia, Bildbearbeitung am PC

Giuseppe Archimboldo, Andy Goldsworthy, Nils-Udo, Dorothee von Windheim, Robert Morris

LB 1

LB 3

Umweltbewusstsein

Begleitung über einen längeren Zeitraum und Dokumentation des Zerfallsprozesses

Klassenstufe 7

Lernbereich 1: Gestalten auf der Fläche 8 Ustd.

Anwenden der Gestaltungsbereiche im grafi-schen und farbigen Arbeiten

Bildgegenstand, -farbe, -raum, -komposition, -spannung, -einheit, -form, -bewegung

Frans Hals, Caspar David Friedrich, Wassily Kanndinsky, Marc Chagall, Lea Grundig, Werner Tübke, Jan Buck, Dagmar Ranft-Schinke, Michael Morgner, regionale Künstler

- bekannte Techniken und Ausdrucksmittel nutzen

Textcollagen, Drucktechniken, Fotografie, Wer-bung, Computergrafik/Vektorgrafik, Plakat

Einblick gewinnen in die Symbolik bildnerischer Mittel und Bildinhalte

Erfahrungswelt der Schüler

Tafelmalerei des Mittelalters, Heraldik, Werbung, Piktogramme

GE, Kl. 7, LB 1

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Lernbereich 2: Gestalten von Körper und Raum 8 Ustd.

Einblick gewinnen in die Entwicklung der Bau-kunst am Beispiel des Wohnhauses

Visualisierung räumlicher Veränderungsprozesse durch historische Drucke, Fotos, Videos, Modelle

regionale Besonderheiten und Erfahrungen von Schülern mit Migrationshintergrund beachten, Einbeziehung außerschulischer Partner

vergleichende Kunstbetrachtung: Pueblos in Amerika, Fachwerkhäuser, Le-Corbusier-Haus in der Weißerhofsiedlung Stuttgart, Haus Kaufmann/Pennsylvania, Heliotrop/Freiburg

Lernbereich 3: Gestalten des Prozesses 9 Ustd.

Übertragen von Kenntnissen und Erfahrungen zu körpersprachlichen Möglichkeiten

Einzel- und Gruppenarbeit

- Bewegungsimprovisation

- körpersprachliche Ausdrucksformen zu vor-gegebenen oder selbst gewählten Situatio-nen erkunden

Erprobung verschiedener Handlungsmuster: sinnvoll, „un“-sinnig, skurril, offen, dadaistisch, futuristisch, surrealistisch

thematisch gebundenes Arbeiten: gut und böse, eingegrenzt und ausgegrenzt, gestern – heute – morgen

einbeziehen von unterschiedlichen Räumen, von Beleuchtung – Licht/Schatten und Geräuschen

Hugo Ball, Sophie Taeuber-Arp, Max Ernst, Salvador Dalí

Làzslo Moholy-Nagy, Muda Mathis

Fotos, Film

Wahlpflicht 1: Collagen 2 Ustd.

Anwenden von Kenntnissen und Erfahrungen zu Collagen

vielfältige, auch differenzierende Übungsmög-lichkeiten, Verwirklichung einer großformatigen Collage als werbewirksame Unterstützung der Neigungskurse

Georges Braque, Kurt Schwitters, Max Ernst

Methodenkompetenz

Wahlpflicht 2: Bildgeschichte und Comic 2 Ustd.

Einblick gewinnen in Geschichte und Darstel-lungsmittel des Comics

steinzeitliche Höhlenzeichnungen, römische Reliefbänder, politische Karikaturen, Mangas

Bildsprache – Wortsprache

Teppich von Bayeux

Wilhelm Busch, Roy Lichtenstein, Walt Disney, e.o.plauen, Art Spiegelman, Scott McCloud

vielfältige Gestaltugsmöglichkeiten

DE, Kl. 7, LB 5

EN HS, Kl. 7/8/9, LBW 2

EN RS, Kl. 7/8, LBW 2

GE, Kl. 7, LB 4

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Wahlpflicht 4: Design 2 Ustd.

Einblick gewinnen in den Zusammenhang von Form, Funktion und Zeitgeist bei der Gestaltung von Gegenständen

Vergleich von Design- und Alltagsobjekten

mediale Präsentation, Werbung

Werteorientierung

Klassenstufe 8

Lernbereich 2: Gestalten von Körper und Raum 9 Ustd.

Bildnerisches Problemlösen in der Komplexität der Gestaltung von Innen- und Außenräumen

von der Skizze bis zum Modell

WTH, Kl. 9, LB 2

RE/k, Kl. 6, LBW 3

RE/e, Kl. 5, LB 3

Medienkompetenz

Lernbereich 3: Gestalten des Prozesses 6 Ustd.

Übertragen von Kenntnissen und Erfahrungen zu medialer Gestaltung und zu prozesshaften Gestaltungsmitteln

Medienkompetenz: Analyse von Gestal-tungsabsichten

- auf die Gestaltung von Videokunst Vergleich von Künstlervideos: Marina Abramo-vic/Ulay, Ulrike Rosenbach, Valie Export, Shirin Nsehat, Bill Viola, Marcel Odenbach, Garry Hill, Douglas Gordon, Stan Douglas, Tony Oursler

- auf die Rezeption von Musik- und Werbeclips

Wirkung von medialen Räumen

Filmschnitt, Kameraführung, Kamerabewegung, Blickwinkel, Rhythmus, Geschwindigkeit, Plotts

Analyse unter dem Aspekt der Inszenierung von männlichen und weiblichen Körpern

- Aussagequalität bewerten Einsatz und Wirkung

- mediale Mittel untersuchen

Wahlpflicht 2: Graffiti 2 Ustd.

Einblick gewinnen in eine spezifisch künstleri-sche Form der Kommunikation unter Betrachtung ihrer Möglichkeiten und Grenzen

Vorschläge zur Gestaltung von Freiflächen im unmittelbaren Lernumfeld der Schüler schaffen

spezifische Kommunikation – Sprache, Mode, Musik

Harald Naegeli, Keith Haring

GK, Kl. 9, LB 3

EN HS, Kl. 7/8/9, LB Media and arts

EN RS, Kl. 7/8, LB Media and arts

Werteorientierung: Umgang mit Eigentum anderer

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Klassenstufe 9

Lernbereich 2: Gestalten von Körper und Raum 7 Ustd.

Kennen architektonischer Bedingungsgefüge soziale, technische, geografische, historische und soziologische Bedingungen

- Simulationen Modellbau, Collage, Verfremdung

Präsentationssoftware

Skizzen, Studien, schriftliche Texte, Kurzvorträ-ge, Recherchen im Internet, Fotoreihen

GE, Kl. 9, LB 4

DE, Kl. 9, LB 1

Mehrperspektivität

Lernbereich 3: Gestalten des Prozesses 8 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse und Erfahrungen zur Durchführung einer Performance

- Medieneinsatz bei der Durchführung und zu deren Dokumentation

Lichteffekte, Repros, Bilder , Dias, Fotoapparat, Digitalkamera, Videokamera

- Sicht der Akteure und des Publikums Werteorientierung: Wertschätzung der Leistung anderer

Einblick in die Spezifik des Happenings gewin-nen

„Kunst ohne Werk“, Überlegungen zur künstleri-schen Idee, zur Rolle des Publikums als „Voll-ender“ des Werkes, zur Rolle des Zufalls

Wolf Vostell, Alan Kaprow, Carolee Schnee-mann

- theoretische Kenntnisse mit einer kleinen praktischen Aufgabe verbinden

Einbeziehung verschiedener Materialien, Räume: einwickeln von Akteuren – in Beziehung zum Raum stellen, Akteure-Raum-Beziehung Kombination von Bodypainting, Musik und Tanz, Ereigniscollagen

Fotos, Musik, Reaktionen analysieren

LB 1

Sozialkompetenz

Übertragen der Kenntnisse und Erfahrungen zu zeitgenössischen künstlerischen Strategien auf ästhetische Feldforschung

zu einer wirklich erforschten oder fiktiv erstellten Biografie, zu einem spezifisch persönlichen oder öffentlichen Ort

Inszenierung von menschlichen Körpern, Ge-genständen, Fotos, Objekten, protokollarischen oder poetischen Dokumenten, z. B. in verschie-denen Räumen

Fotos, Dias, Filme

digitale Fotografie, Nutzung des Scanners, Bild-bearbeitung: Retusche, Filter

Medienkompetenz

Einzel- und Gruppenarbeit

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Klassenstufe 10

Ziele

Entwickeln von Fähigkeiten fachspezifischer Kommunikation und künstlerisch-ästhetischer Urteils und Kritikfähigkeit

Sie gewinnen Einsichten in die Mechanismen des Kunstmarktes im Spannungsfeld von Zeitgeist, Geschmack, Rolle der Medien und Konsumverhalten der Menschen.

Lernbereich 1: Gestalten auf der Fläche 12 Ustd.

Einblick gewinnen in die Vielfalt künstlerischer Strategien zeitgenössischer Künstler

Gerhard Richter, Pipilotti Rist, Nam June Paik, Sophie Calle

Recherchen in Kunstsammlungen, im Internet, Kontaktaufnahme zu Künstlern, schriftliche und mündliche Äußerungen, Dokumentationen und Präsentationen, Austausch von Ergebnissen oder Kooperation von Schulen

DE, Kl. 10, LB 1

Mehrperspektivität

Bildnerisches Problemlösen unter Nutzung neuer Medien

Retusche, Übermalung oder Verformung von Bil-dern, Objektmontage, Animation, Perspektive

Porträts, Altarbilder, Fotos

Logo, Briefbogen, Visitenkarte, Webdesign

GE, Kl. 10, LB 4

informatische Bildung

Medienkompetenz

Lernbereich 2: Gestalten von Körper und Raum 8 Ustd.

Anwenden von Kenntnissen und Erfahrungen aus dem Bereich des plastischen Gestaltens

Skulpturen, Plastiken, Objekt und Objekt-zusammenhänge

Alberto Giacometti, Hans Arp, Joseph Beuys, Niki de Saint-Phalle, Christo & Jeanne-Claude, Georg Baselitz, Katharina Fritsch, Magdalena Abakanowicz

Methodenkompetenz

- Nutzung der Medienvielfalt zur Recherche und zu unterschiedlichen Präsentationsformen

traditionelle und zeitgenössische Beispiele

Lernortwechsel

von der Skizze bis zum Gestaltungsvorschlag

Kl. 9, LB 2

DE, Kl. 10, LB 1

Medienkompetenz

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Lernbereich 3: Gestalten des Prozesses 8 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse und Erfahrungen zur handlungsbezogenen Kunst

Gruppenarbeit

- Durchführung und Veröffentlichung unter Einbeziehung eines Publikums

Texte, Dias, Fotos, Filme, Interviews in der Öffentlichkeit

Sich zu eigenen und anderen Aktionen positio-nieren

unter Aspekten: Anliegen, Thematik, Mittel

- Rolle des Betrachters bei Einbeziehung des Internet und in interaktive Installationen: Betrachter als Nutzer/Anwender

Land Art, Spurensicherung, Performance, Videokunst, Site specific, inszenierte und konzeptuelle Fotografie, soziale Plastik, Netzkunst

Werteorientierung: Wertschätzung der Leis-tung anderer

Lernbereich 4: Komplexe Gestaltungsaufgabe als Verbindung aller LB 12 Ustd.

Anwenden von Kenntnissen und Erfahrungen zur Anfertigung einer Abschlussarbeit

Begleitung und Hilfestellung durch den Lehrer und die Schüler

- Thematik, Strategie, Arbeitstechnik wählen Methodenkompetenz

- Ergebnisse präsentieren Verteidigung der Arbeit im Forum, Nutzung des künstlerischen Tagebuches

DE, Kl. 10, LB 1

Wahlpflicht 2: Augen in der Großstadt 4 Ustd.

Übertragen der Kenntnisse und Erfahrungen aus allen Lernbereichen zur symbolhaften Verein-fachung in vergleichbare Kontexte

Gedichttitel von Tucholsky, Bildmotive der mo-dernen Kunst, Malerei, Grafik, Fotos, Videoclips

Großstadtlyrik und Großstadtbilder des Expres-sionismus

Max Ernst, Joan Miró

Methodenkompetenz

Wahlpflicht 5: Selbstinszenierung 4 Ustd.

Bildkünstlerisches Problemlösen zur Selbst-inszenierung

Selbstporträt, Malerei, Grafik, körperhaft-räum-liches Gestalten, Foto, Film, Tanz, Bodypainting

Kl. 9, LB 3

Arnold Böcklin, Max Beckmann, Hanna Frenzel, Arnulf Rainer, Vera Lehndorff/ Holger Trülzsch, Gottfried Helnwein, Franz Erhard Walther

DE, Kl. 10. LBW 2

Methodenkompetenz

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MATHEMATIK

Das Mathematiklernen stützt sich vornehmlich auf die Eigenaktivität der Schüler, entdeckendes Lernen nimmt einen angemessenen Raum ein. Unterschiedliche Lösungswege, Präsentation von Ergebnissen, Reflexion des Tuns, produktiver Umgang mit Fehlern, Pflege einer Fragekultur, soziale Unterrichtsformen, Differenzierung auch mit Berücksichtigung des Leistungsniveaus, der Geschlechterspezifik und des Migrationshintergrun-des sind wesentliche Bestandteile der Lehrstrategie.

didaktische Grundsätze

Klassenstufe 5

Lernbereich 1: Natürliche Zahlen 40 Ustd.

Beherrschen des Überschlagens, Abschätzens und Rundens sowie des Vergleichens und Ord-nens, der Rechengesetze einschließlich der Vor-rangregeln

Kl. 4, LB 2

- große Zahlen

- Formulieren von Aufgaben auch unter Nutzung von Medien

- Grundrechenarten

- mündliches, halbschriftliches, schriftliches Rechnen

- schriftliche Division durch einstelligen Divisor

- Rechenvorteile

Bevölkerungsangaben, Staatsfinanzen, Zu-schauerzahlen

Medienkompetenz: Medien als Quelle für Informationen

Lernbereich 2: Anteile und Größen 40 Ustd.

Einblick gewinnen in das Erfassen und Dar-stellen von Daten

Medienkompetenz: Recherchen unter Nutzung von Quellen wie Lexika, Zeitschrif-ten, Jahrbücher, Internet

TC, Kl. 5, LB 2

Wahlpflicht 1: Wie die Menschen Zählen und Rechnen lernten 10 Ustd.

Einblick gewinnen in die Gestaltung einer Prä-sentation

Medienkompetenz: Medien gestalten

Wahlpflicht 2: Unsere Schule 10 Ustd.

Einblick gewinnen in die Gestaltung einer Prä-sentation

Medienkompetenz: Medien gestalten

Wahlpflicht 3: Planen einer Klassenfahrt 10 Ustd.

Einblick gewinnen in die Gestaltung einer Prä-sentation

Medienkompetenz: Medien gestalten

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Klassenstufe 6

Lernbereich 5: Mathematik im Alltag 20 Ustd.

Kennen des Anfertigens einer Präsentation zu geometrischen Figuren und Körpern in der Umwelt

Medienkompetenz: Medien gestalten

Methodenkompetenz

Projektmethode, Gruppenarbeit

selbstständiges Planen, Durchführen und Aus-werten

Modellbau, Ausstellung, Wandzeitung

Ingenieurkunst, Baukunst, Design, Raumgestal-tung, Verpackung

Wahlpflicht 3: Erfassen und Auswerten von Daten 10 Ustd.

Kennen der Möglichkeiten zur Gewinnung von Daten durch

- Messen, Zählen

- Befragen

- Nutzung von Medien

Medienkompetenz: Medien auswählen und nutzen

Erfassung und Auswertung von Daten aus dem unmittelbaren Lebensumfeld der Schüler wie Daten zu Mitschülern, Klimadaten und Infra-struktur des Heimatortes

Kennen der Gestaltung einer Präsentation Zahlen und Fakten über Klasse, Schule, Heimat-ort

Hauptschulbildungsgang

Klassenstufe 8

Ziele

Entwickeln von Problemlösefähigkeiten

Die Schüler wenden Formeln an und erkennen notwendige Hilfsgrößen. Sie benutzen Hilfsmittel wie Taschenrechner, Formelsammlung und Software sachgerecht und erkennen deren Stellenwert für das Problemlösen.

Entwickeln eines kritischen Vernunftgebrauchs

Sie beurteilen unterschiedliche Lösungswege, wählen bewusst Medien zur Informationsgewinnung und werten kritisch Informationen und Ergebnisse.

Entwickeln des verständigen Umgangs mit der fachgebundenen Sprache unter Bezug und Abgrenzung zur alltäglichen Sprache

Sie präsentieren zunehmend selbstständig Lösungspläne. Die Schüler grenzen den mathematischen Begriff Zins von seinem umgangssprachlichen Gebrauch ab.

Lernbereich 1: Wirtschaftliches Rechnen 24 Ustd.

Beurteilen von Sparformen, Kredit- und Raten-zahlungsplänen, auch unter Nutzung von Soft-ware

Medienkompetenz: Medien als Quelle für Informationen

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Klassenstufe 9

Wahlpflicht 1: Statistische Erhebungen 8 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse über Kenngrößen von Häufigkeitsverteilungen und über ihre Aussage-kraft auf Beispiele aus der Umwelt, auch unter Verwendung der Tabellenkalkulation

- arithmetisches Mittel, Zentralwert, Modalwert

- Spannweite

Medienkompetenz: Medien als Instrument der Verfremdung und Manipulation

statistische Auswertung eines Sportfestes

Realschulbildungsgang

Klassenstufe 7

Lernbereich 2: Elemente der Stochastik 12 Ustd.

Kennen des Begriffs Wahrscheinlichkeit

Beurteilen von Darstellungen zu statistischen Erhebungen

Medienkompetenz: Medien als Zeichen-system mit ihrem Mangel Wirklichkeit exakt abzubilden

Klassenstufe 8

Ziele

Entwickeln des verständigen Umgangs mit der fachgebundenen Sprache unter Bezug und Abgrenzung zur alltäglichen Sprache

Die Schüler präsentieren zunehmend selbstständig Lösungspläne und stellen Lösungswege in nachvoll-ziehbarer Form dar.

Wahlpflicht 1: Das Fahrrad 8 Ustd.

Gestalten einer Präsentation Kommunikationsfähigkeit

Wahlpflicht 3: Polyeder 8 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zu Polyedern Darstellung und Eigenschaften regulärer und halbregulärer Polyeder

geschichtliche Betrachtungen zu Platon

informatische Bildung

Zusammenarbeit mit BIO, CH und GEO

Bienenwabe, Makromoleküle, Kristalle, Edel-steine

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Klassenstufe 9

Ziele

Entwickeln des verständigen Umgangs mit der fachgebundenen Sprache unter Bezug und Abgrenzung zur alltäglichen Sprache

Bei der Präsentation eines Projektes tragen die Schüler ihre Vorgehensweise und Ergebnisse zusam-menhängend vor.

Lernbereich 4: Beschreibende Statistik 16 Ustd.

Sich positionieren zu Darstellungen und Inhalten von Datenerhebungen

Medienkompetenz

Werteorientierung

- Medien als Informationsquellen

- Medien als Einflussfaktor auf Meinungen

- Medien als Instrument bewusster Verfrem-dung von Wirklichkeit

WTH, Kl. 8, LB 3

GK, Kl. 9, LB 2

Prognose, Wahl, Infrastruktur, Trend, Wirtschaft-lichkeit von Unternehmen

Art und Weise der Datenerfassung

Wahlpflicht 1: Goldener Schnitt 8 Ustd.

Kennen des Goldenen Schnittes als Strecken-verhältnis

ästhetisches Empfinden

Kl. 8, LB 4

- Berechnen des Teilungsverhältnisses

- Entdecken des Vorkommens des Goldenen Schnittes in Architektur, Kunst und Natur

KU, Kl. 9, LB 1

Medienkompetenz: Medien als Quelle für Informationen

Altes Rathaus in Leipzig, Parthenontempel in Athen, Dom in Florenz

Raffael: Sixtinische Madonna, da Vinci: Mona Lisa, Dürer: Selbstbildnis von 1500

Sonnenblume, Proportionen an Lebewesen

Recherchen im Heimatort, in Museen, Bibliotheken oder im Internet

Klassenstufe 10

Ziele

Entwickeln von Problemlösefähigkeiten

Die Schüler nutzen selbstständig und kompetent die ihnen zur Verfügung stehenden Hilfsmittel bei der Problemerkennung, Problemlösung und Präsentation der Ergebnisse.

Wahlpflicht 1: Dynamisieren geometrischer Objekte 8 Ustd.

Gestalten einer Präsentation

Wahlpflicht 2: Optimierung 8 Ustd.

Gestalten einer Präsentation

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MUSIK

Ziele und Aufgaben des Faches Musik

Strukturierung Musik erfinden, wiedergeben und gestalten umfasst das Experimentieren mit Klängen und Rhythmen, das Erfinden von Musik (Improvisation oder Komposition) sowie die Ausführung und Wiedergabe schriftlich fixierter, mündlich überlieferter oder auf Tonträger festgehaltener Musik. Dies ge-schieht mit Stimme und Körper (z. B. Bodypercussion), mit Instrumenten und technischen Medien.

Klassenstufe 5

Ziele

Auseinandersetzen mit Musik und musikbezogenen Sachverhalten

Sie sind in der Lage Musik alltagssprachlich und mit grundlegenden Fachbegriffen zu beschreiben sowie sich über eigenes Musikerleben und die Musik in den Medien zu äußern:

Lernbereich 2: Kulturell Leben 25 Ustd.

Einblick gewinnen in Besonderheiten und Vielfalt der Musik

Tänze, Lieder, Mitspielsätze, Hörbeispiele

Besuch einer Inszenierung, Schülerkonzert

Werteorientierung: Interkulturalität

- Schwerpunkt: verschiedene Regionen, Länder, Kontinente

RE/e, Kl. 5, LB 2

RE/e, Kl. 5, LB 4

EN, Kl. 5/6, LB "Media Arts"

Beurteilen der Bedeutung von Musik erlebnisbezogenes Sprechen über Musik

Aufgreifen der Erfahrungen aus der GS

DE, Kl. 5, LB 5

DE, Kl. 5, LB 6

Werteorientierung: Toleranz

- in den Medien Zeitschriften, Radio-, Fernsehsender, Internet

Wahlpflicht 4: Aktuelle musikalische Entwicklungen 4 Ustd.

Einblick gewinnen in aktuelle musikalische Entwicklungen

Musikstile, Medienereignisse, Jahrestage, Trends

Aufgreifen von Schülerinteressen

Klassenstufe 6

Ziele

Auseinandersetzen mit Musik und musikbezogenen Sachverhalten

Sie sind in der Lage Musik und ihre Wirkung zu beschreiben sowie sich über eigenes Musikerleben und die Darstellung von Musik in den Medien zu äußern

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Lernbereich 2: Kulturell Leben 12 Ustd.

- Vielschichtigkeit erfassen Musizierstätten, Radio, Fernsehen, Vereine, Musik- und Tanzschulen, Klangkörper, Musik-markt

Stippvisite, Gruppenarbeit

- Informationsquellen einbeziehen Methodenkompetenz: Informations-beschaffung

Medienkompetenz

Wahlpflicht 3: Eine Klangcollage der Heimatstadt/-region 2 Ustd.

Gestalten einer Klangcollage der Heimatstadt/ -region

musikalischer Stadtrundgang

akustische/audiovisuelle Speichermöglichkeiten einbeziehen

KU, Kl. 6, LB 3

Medienkompetenz

Wahlpflicht 5: Aktuelle musikalische Entwicklungen 2 Ustd.

Einblick gewinnen in aktuelle musikalische Entwicklungen

Musikstile, Medienereignisse, Jahrestage, Trends

Aufgreifen von Schülerinteressen

KU, Kl. 6, LB 1

Klassenstufe 7

Ziele

Auseinandersetzen mit Musik und musikbezogenen Sachverhalten

Sie beschreiben Musik sowie ihre Funktion und Wirkung und sind in der Lage unterschiedliche Medien zu nutzen. Sie sind in der Lage inhaltliche Aspekte von Musik in Sprache, Bild und Bewegung umzusetzen.

Lernbereich 1: Musikalisch Sprechen 13 Ustd.

Musizieren mit der Stimme Gestaltungsmittel festigen

Bewusstsein für individuelle Stärken und Schwächen

- verschiedene Präsentationsformen

Kennen von Möglichkeiten der Beschreibung von Musik

- Absicht und Verwendung Filmmusik untersuchen und gestalten, Wandel in der Aufführungspraxis, Hörgewohn-heiten

H. Zimmer, H. Shore, J. Williams

- Original und Adaption Erkennungsmelodien

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Lernbereich 2: Kulturell Leben 12 Ustd.

Sich positionieren zu Schaffensbedingungen von Musikern/Komponisten

Musikproduktion, Darstellung in den Medien

GE, Kl. 7, LB 3

Werteorientierung

Wahlpflicht 1: Erstellung eines Hörspiels 2 Ustd.

Anwenden musikalischer Fertigkeiten bei der Erstellung eines Hörspiels

DE, Kl. 7, LBW 1

in Zusammenarbeit mit EN

Medienkompetenz: bewusstes Anwenden von Gestaltungsmerkmalen

Wahlpflicht 4: Aktuelle musikalische Entwicklungen 2 Ustd.

Einblick gewinnen in aktuelle musikalische Entwicklungen

Musikvideo: Story, Rollenverständnis

Musikstile, Medienereignisse, Jahrestage, Trends

Aufgreifen von Schülerinteressen

Klassenstufe 8

Ziele

Auseinandersetzen mit Musik und musikbezogenen Sachverhalten

Sie nehmen zu Musik und musikbezogenen Sachverhalten Stellung und sind in der Lage unterschiedliche Medien kreativ zu nutzen. Sie sind in der Lage inhaltliche Aspekte von Musik wechselseitig in Sprache, Bild und Bewegung umzusetzen.

Lernbereich 1: Musikalisch Sprechen 13 Ustd.

Musizieren mit der Stimme Gestaltungsmittel festigen

Bewusstsein für individuelle Stärken und Schwächen

- verschiedene Präsentationsformen

Lernbereich 2: Kulturell Leben 12 Ustd.

Sich positionieren zu Musik aus der Zeit um den Ersten Weltkrieg

GE, Kl. 8, LB 1

KU, Kl. 8, LB 1

DE, Kl. 8, LB 1

- Bedeutung dieser Musik im Alltag der Menschen

Tanzmusik, Schlager, Stile des Jazz

RE/k, Kl. 7, LB 1

RE/k, Kl. 7, LB 2

Medienkompetenz

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Wahlpflicht 1: Medienbeiträge aufnehmen und speichern 2 Ustd.

Einblick gewinnen in die Aufnahme und Speicherung von eigenen Medienbeiträgen

akustische, visuelle, audiovisuelle Beiträge

INF, Kl. 8, LB 2

Medienkompetenz

Wahlpflicht 4 Aktuelle musikalische Entwicklungen 2 Ustd.

Einblick gewinnen in aktuelle musikalische Entwicklungen

Musikstile, Medienereignisse, Jahrestage, Trends

Performance

KU, Kl. 8, LB 3

Aufgreifen von Schülerinteressen

Klassenstufe 9

Ziele

Erwerben musikpraktischer Fertigkeiten und selbstbestimmtes Umgehen mit Musik

Sie können ihr Musizieren in der Klasse, in der Gruppe und allein planen, gestalten und präsentieren. Tänze können die Schüler genre- und zeitgerecht umsetzen.

Auseinandersetzen mit Musik und musikbezogenen Sachverhalten

Sie präsentieren eigene Medienbeiträge in Hinblick auf eine sachgerechte, kritische und kreative Nutzung.

Lernbereich 1: Musikalisch Sprechen 13 Ustd.

Musizieren mit Stimme und Instrumenten

- einstimmiger Gesang

- mehrstimmiger Gesang

verschiedene Präsentationsformen

- eigene Beiträge präsentieren Planen, Organisieren, Durchführen und Beurteilen musikalischer Aktionen

Lernbereich 2: Kulturell Leben 12 Ustd.

Kennen von Besonderheiten und Vielfalt der Musik

Lieder, Tänze, Mitspielsätze, Hörbeispiele

- Schwerpunkt: musikhistorischer Überblick

bedeutende Komponisten des 17. – 20. Jahrhundert: H. Schütz, J. S. Bach, G. F. Händel, J. Haydn, W. A. Mozart, L. v. Beethoven, C. M. v. Weber, F. Schubert, R. Schumann, R. Wagner, G. Mahler, A. Schönberg, I. Strawinsky, C. Orff, G. Gershwin, J. Cage, L. Bernstein, P. Glass, A. Pärt, A. Lloyd Webber

Pop- und Rockmusik

überfachliches Epochenverständnis

MU, Kl. 8, LB 2

GE, Kl. 8, LB 1

RE/k, Kl. 9, LB 3

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- zeittypische Stilelemente verschiedene Präsentationsformen

Partner- und Gruppenarbeit

Recherche

Kommunikationsfähigkeit

- Ein- und Zuordnung von Musik unter verschiedenen Aspekten

historisch, funktional, subjektiv, ästhetisch

Übertragen von Erfahrungen im Umgang mit Medien auf die Erstellung eines Medienbeitrags

Medienkompetenz

informatische Bildung

- Musik oder musikbezogene Sachverhalte Musikclip, Kritik, Interview

Wahlpflicht 1: Im Studio 2 Ustd.

Einblick gewinnen in die Arbeit einer Funk-/Fern-sehanstalt oder eines Tonstudios

Stippvisite, Interview

Wahlpflicht 4: Aktuelle musikalische Entwicklungen 2 Ustd.

Einblick gewinnen in aktuelle musikalische Entwicklungen

Einfluss von Medien auf den eigenen Musikgeschmack

ETH, Kl. 9, LB 3

Musikstile, Medienereignisse, Jahrestage, Trends

Aufgreifen von Schülerinteressen

Klassenstufe 10

Ziele

Erwerben musikpraktischer Fertigkeiten und selbstbestimmtes Umgehen mit Musik

Sie können Interpretationsvarianten erarbeiten und präsentieren. Die Schüler festigen ihr Musizieren in der Klasse, in der Gruppe und allein sowie ihre Kenntnisse zur Planung, Gestaltung und Präsentation. Tanzchoreografien können sie selbstständig umsetzen.

Auseinandersetzen mit Musik und musikbezogenen Sachverhalten

Mediale und künstlerische Gestaltungsaufgaben bewältigen sie unter Zuhilfenahme von Kenntnissen über Beziehungen zwischen den verschiedenen Künsten.

Lernbereich 1: Musikalisch Sprechen 17 Ustd.

Musizieren mit Stimme und Instrumenten ästhetisches Empfinden

- eigene Beiträge präsentieren

Lernbereich 2: Kulturell Leben 17 Ustd.

Kennen des Zusammenhangs zwischen medialer Vermittlung und Realität

- Darstellung von Musiker-Persönlichkeiten in verschiedenen Medien

Strategien zur Vermarktung von Musik

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- Untersuchen und Werten von verschiedenen Beiträgen

Werteorientierung

Bewusstsein für individuelle Stärken und Schwächen

- Beitrag erstellen Medienkompetenz

Lernbereich 3: Komplexe Gestaltungsaufgabe 10 Ustd.

Anwenden von Fertigkeiten, Kenntnissen und Erfahrungen bei der Vorbereitung, Erarbeitung und Präsentation eines musik-künstlerischen Beitrags

Einzel-, Partner-, Kleingruppenarbeit

Begleitung und Hilfestellung durch den Lehrer

- Wahlfreiheit bezüglich Gattung, Stil, Präsentationsform

- keine Einschränkung in der Thematik

Sich positionieren zu Prozess und Ergebnis eines eigenen Beitrages

im Forum, Erfahrungsaustausch

Wahlpflicht 2: Dokumentation künstlerischer Leistungen 4 Ustd.

Kennen von Möglichkeiten der Dokumentation komplexer künstlerischer Leistungen

- Video- oder Tonaufnahmen

Medienkompetenz

Kommunikationsfähigkeit

- künstlerische Beschreibung Bericht, Kritik, Feuilleton

Wahlpflicht 4: Aktuelle musikalische Entwicklungen 4 Ustd.

Einblick gewinnen in aktuelle musikalische Entwicklungen

Musik des fortschreitenden 21. Jahrhunderts

Musikstile, Medienereignisse, Jahrestage, Trends

Aufgreifen von Schülerinteressen

PHSYIK

Ziele und Aufgaben des Faches Physik

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Beim Nutzen klassischer und moderner Medien erwerben die Schüler Grundlagen für ein lebenslanges Lernen.

Klassenstufe 6

Lernbereich 1: Licht und seine Eigenschaften 18 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse über die Brechung des Lichtes auf einfache optische Geräte

auch Phänomene im Alltag

- Fotoapparat, Auge Projektoren, Lupe, Brille

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Hauptschulbildungsgang

Klassenstufe 7

Lernbereich 2: Energie, Umwelt, Mensch 8 Ustd.

Beurteilen von Prozessen der Übertragung und Umwandlung von Energie

Bau eines Energiewandlers, Exkursion; Gestalten einer Präsentation

Wahlpflicht 3: Naturgewalten Blitz und Donner 4 Ustd.

Einblick gewinnen in elektrische Vorgänge in der Erdatmosphäre

Medienkompetenz: Recherche

Klassenstufe 8

Lernbereich 3: Wärme und Wärmekraftmaschinen 25 Ustd.

- Wärmedämmung Tiere; Thermosgefäß; Gebäude

Medienkompetenz: Recherche

BIO, Kl. 5, LB 2

Gestalten eines Projektes Wärmedämmung; aktuelle Motorenentwicklung; Kraftstoffeinsparung

Kommunikationsfähigkeit: Präsentation

Wahlpflicht 3: Kleine Wetterkunde 4 Ustd.

- Wettervorhersage Notwendigkeit, Möglichkeiten

Medienkompetenz: Quellenvergleich

Klassenstufe 9

Lernbereich 5: Bewegungen und ihre Ursachen 16 Ustd.

Beurteilen von Bewegungen Kl. 6, LB 2, Merkmale von Bewegung

- geradlinig gleichförmige Bewegung mit SE und )(tv Diagramm

Rolltreppe, Transportband

- gleichförmige Kreisbewegung Erkundungsaufgaben; Uhrzeiger, Karussell

- beschleunigte und verzögerte Bewegungen Medienkompetenz: Auswerten technischer Daten von Kfz

- reale Bewegungsabläufe Computersimulation und -animation; Videoanalyse; Lebensweltbezug; Fahrzeuge; weitere Faustregeln zum Straßenverkehr; Laufwettbewerbe; freier Fall

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Wahlpflicht 2: Wie die Bilder laufen lernten 4 Ustd.

Einblick gewinnen in die Bilderzeugung bei Film und Fernsehen

Lebensweltbezug; Fernseher, Kino

- Grundlagen der Filmtechnik Fotografie, Daumenkino, Trickfilm

- Grundlagen der Fernsehtechnik

Wahlpflicht 3: Welt der Farben 4 Ustd.

Einblick gewinnen in Phänomene des Lichtes Erkundungsaufgaben; regionale Besonderheiten

ästhetisches Empfinden: Wirkungen des Lichtes

- additive und subtraktive Farbmischung praktisches Selbsterleben; Farbfernsehen, Mischfarben, Kirchenfenster, Farbfilter, Farbfilm

Realschulbildungsgang

Klassenstufe 7

Lernbereich 2: Energie, Umwelt, Mensch 8 Ustd.

Gestalten eines Projektes Bau eines Energiewandlers; Exkursion; Präsentation

Wahlpflicht 1: Naturgewalten Blitz und Donner 4 Ustd.

Einblick gewinnen in elektrische Vorgänge in der Erdatmosphäre

Medienkompetenz: Recherche

Klassenstufe 8

Lernbereich 3: Wärme und Wärmekraftmaschinen 25 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse auf Wärmekraftmaschinen

regionale Besonderheiten

- Aufbau und Wirkungsweise des Viertakt-Otto- und Dieselmotors

Vergleich

- weitere Wärmekraftmaschinen Dampfmaschine, Stirlingmotor, Zweitaktmotor, Wankelmotor

Medienkompetenz: Informations-beschaffung und -verarbeitung

Klassenstufe 9

Lernbereich 4: Bewegungen und ihre Ursachen 20 Ustd.

Beurteilen von gleichmäßig beschleunigten Bewegungen

Computersimulation und -animation; Videoanalyse realer Bewegungsabläufe

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Wahlpflicht 1: Utopische Physik 4 Ustd.

Sich positionieren zu physikalischen Sachver-halten in Science-Fiction-Literatur und Filmen

Medienkompetenz: Erkennen und Bewerten von Medieneinflüssen

- Finden physikalischer Sachverhalte Raumschiff Enterprise, Stargate, Perry Rhodan

- physikalische Größen und Vorgänge Raum und Zeit, Geschwindigkeiten; Zeitsprünge;Energieerzeugung und -versorgung

- Realitätsbezug

Wahlpflicht 2: Leitungsvorgänge in Röhren 4 Ustd.

Einblick gewinnen in die Leitungsvorgänge in Röhren

Vakuum; geringer Druck

- Elektronenstrahlröhre Glühemission, Strahlsteuerung

- Bildröhre von Fernsehgeräten Vergleich mit Flachbildschirmen

- Röntgenröhre Gefahren und Nutzen

- Leuchterscheinungen in gasgefüllten Röhren Glimmlampe, Leuchtstofflampe

Klassenstufe 10

Ziele

Nutzen von Fachsprache sowie fachspezifischer Darstellungsformen

Die Schüler nutzen die Fachsprache sowie fachspezifische Darstellungen in adressaten- und situations-gerechten Formen beim Präsentieren ihres Wissens zu physikalischen Sachverhalten. Sie vertiefen ihr Leseverständnis fachbezogener Texte und ihre Fähigkeiten im Arbeiten mit Diagrammen.

Lernbereich 2: Grundlagen der Informationsübertragung 12 Ustd.

- Frequenz, Wellenlänge, Ausbreitungsgeschwindigkeit fc

Frequenzen und Wellenlängen bei Radio und Fernsehen

- Geradlinigkeit, Reflexion, Beugung, Durchdringungsfähigkeit

Brechung, Interferenz

- Funk Nachrichtenempfang; Mobiltelefon; Fern-steuerung; Modulation und Demodulation

Beherrschen von Grundlagen der Informations-übertragung durch Licht

Kl. 6, LB 1

- Aufbau, Wirkungsweise, Anwendung von Lichtleitern

Telefon, Internet; Endoskopie

- Brechungsgesetz 2

1

sin

sin

c

c

und Totalreflexion mit SE

Computersimulation und -animation

Lernbereich 3: Licht und Farben 8 Ustd.

- additive und subtraktive Farbmischung Farbfernsehen, Fensterbilder; SE Farbkreiseln

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Wahlpflicht 2: Reise zu den Sternen 4 Ustd.

Einblick gewinnen in die Raumfahrt Medienkompetenz: Recherchen mit Bewerten der Quellen

- physikalische Grundlagen Aufbau von Raketen; Start, Flug, Landung

- Geschichte der Raumfahrttechnik unbemannt, bemannt

- aktuelle Missionen Planetenerkundung

- Perspektiven und Realisierbarkeit Wahrscheinlichkeit außerirdischer Lebens-formen, Kontaktaufnahme

SORBISCH

Ziele und Aufgaben des Faches Sorbisch

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Die Sprache ist Medium der Kommunikation, aber auch die Form, in der sich das Denken vollzieht. Mit Hilfe der Sprache bzw. des Denkens wird wesentlich das Handeln des Menschen in Bewegung gesetzt und gesteu-ert.

Dafür erwerben und festigen die Schüler im Fach Sorbisch Kulturtechni-ken wie Lesen und Schreiben, die Fähigkeit zur Kommunikation und Mediennutzung sowie Methoden des Aneignens und Anwendens von Wissen.

didaktische Grundsätze Andererseits sind Texte im Sinne komplexer sprachlicher Leistungen der Schüler in mannigfaltigen Formen als Ergebnisse anzuzielen: Lese- und Kurzvorträge, Diskussionsbeiträge, Aufsätze und aufsatzähnliche Texte, Präsentationen verschiedener Art usw.

Eine zunehmend medial geprägte Gesellschaft erfordert die verantwor-tungsvolle Auseinandersetzung mit Medien als unabdingbare Voraussetzung zur verantwortungsvollen Nutzung von Medien.

Wie bei der Lehrplanerarbeitung, so sind auch bei der unterrichtlichen Umsetzung die korrespondierenden Bezugnahmen hinsichtlich Methoden, Medien und Texten zu beachten und in Kooperation mit dem Deutschlehrer gemeinschaftlich mit den Schülern zu erarbeiten.

Klassenstufe 5

Ziele

Entwickeln des Leseverstehens

Die Schüler

- kennen altersspezifische Angebote aus dem literarischen Erbe, aus zeitgenössischer Literatur und aus den Medien.

Entwickeln der mündlichen Kommunikationsfähigkeit

Die Schüler

- erarbeiten und halten unter Anleitung Kurzvorträge und nutzen einfache Präsentationstechniken.

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Lernbereich 1: Die Welt der Literatur: Es war einmal ... 15 Ustd.

Gestalten von sorbischen und slawischen Märchen

Volksmärchen, Kunstmärchen, Tiermärchen

GS Kl. 3, LB Lesen/Mit Medien umgehen

Lernbereich 2: Die Welt, in der wir leben: Das bin ich 10 Ustd.

Einblick gewinnen in das schriftliche Berichten Ereignisse und Beobachtungen aus dem Alltag

- Zweck, Anlass und Empfänger des Berichts Wandertage, Veröffentlichungen in Medien

Lernbereich 3: Die Welt erleben: Abenteuer 21 Ustd.

Beherrschen des schriftlichen Erzählens von Erlebnissen und Geschichten

GS Kl. 4, LB Sprechen und Zuhören

- Erzählen nach Bildern Comic, selbstständiges Erstellen von Bild-, Phantasiegeschichten, Wortkarussell, Schreibkonferenz, Erzählwettbewerb, Geschichten-Mix

Übung an Wortart Substantiv und Adjektiv

Kl. 5, LB 6

KU, Kl. 5, LBW 3

DE, Kl. 5, LB 4

Kennen des Umgangs mit epischen Texten Texte aus Büchern, Zeitschriften, Kalenderblät-tern, Zeitungen, Hörspiel, Film

- sicheres, sinnbetontes, gestalterisches lautes und leises Lesen

Lesewettbewerb

Partner- und Gruppenarbeit

Kl. 5, LB 4

Kl. 5, LB 1

GS Kl. 4, LB Lesen/Mit Medien umgehen

- nacherzählen

Kennen von epischen Texten Erfahrungswelt der Schüler

- Erzählungen

- Aufbau

- Ort

- Zeit

- Figuren

Geschichten weitererzählen und schreiben, Collagen, Wandzeitung

Projekt

mündliches und schriftliches Erzählen

Kl. 5, LB 2

Sich positionieren zu Werken aus der Kinder- und Jugendliteratur

Lesen eines Gesamtwerkes/Auszüge, Buchvor-stellung mit einfachen Formen der Präsentation

Lesestunde, Lesekreis, Lesenacht, Autoren-lesung,

Stichwortzettel für Kurzvorträge, Illustration anfertigen, Leseaufgaben

Projekt, Freiarbeit, Arbeit an Stationen

Besuch einer Kinder- und Jugendbibliothek

DE, Kl. 5, LB 5

Werteorientierung

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- Autor Werke aus literarischem Kulturerbe, zeitgenös-sischer Literatur, Medien

„Golo a Logo“, “Jakubko”, “Robinson”, “Spušćej so na Maksa”, “Žana chójna přewysoka” u.a.

Lernbereich 4: Die Welt erkunden und entdecken: Genauer lesen – besser verstehen – mehr wissen 20 Ustd.

Kennen von Techniken der Texterschließung Einbeziehen von Sachtexten aus verschiedenen Medien

Konzentrationsübungen, Lesehilfen

DE, Kl. 5, LB 1

Kl. 4, LB Lesen/Mit Medien umgehen

- sicheres lautes und leises, sinnerfassendes Lesen

Sinneinheiten beachten

Betonungszeichen, Pausenzeichen setzen

Kl. 5, LB 3

- Gliedern in Textabschnitte Einbeziehen unterschiedlicher Medien

Beherrschen des Auswendiglernens von Texten kreative Gestaltung von Gedichten, Einsetzen von Mimik, Gestik

Kennen von epischen Texten

- Fabel

- Auswahl der Tiere

- Moral

Bilderfolge, Illustrationen, Comics

Partner- und Gruppenarbeit

lautes, leises und sinnerfassendes Lesen, szenisches Gestalten

Wahlpflicht 3: Die Bücherkiste meiner Oma 8 Ustd.

Einblick gewinnen in Kinderbücher

Klassenbibliothek, Buchvorstellung, Bücherecke, Lesenacht, Bibliotheksbesuch

Kl. 5, LB 3

KU, Kl. 6, LB 1

Medienkompetenz

Werteorientierung

Klassenstufe 6

Ziele

Entwickeln des Leseverstehens

Die Schüler

- kennen und arbeiten mit altersspezifischen Angeboten aus dem literarischen Erbe, aus zeit-genössischer Literatur und aus den Medien.

Entwickeln der mündlichen Kommunikationsfähigkeit

Die Schüler

- erarbeiten und halten zunehmend selbständiger Kurzvorträge, beurteilen sie und setzen altersge-mäße Präsentationsmöglichkeiten ein.

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Lernbereich 2: Die Welt, in der wir leben: Miteinander reden 8 Std

- Aufbau

- Überschrift/Schlagzeile

- Unfallbericht

Zeitungsbericht, Wandzeitung, Klassen- und Schulchronik

Ereignisse und Erlebnisse von Schülern

Kl. 5, LB 2

Übungen zu Satzbau und Zeitformen

Kl. 5, LB 2

DE, Kl. 6, LB 3

Lernbereich 3: Die Welt erleben: Traum und Wirklichkeit 17 Ustd.

Übertragen von Wissen zum Vorbereiten und Halten von Kurzvorträgen

Methodenkompetenz

- Themenwahl Brainstorming, Cluster zur Themenwahl

- Informationen und Anschauungsmaterial sammeln, auswählen und ordnen

Fach- und Sachbücher verwenden

Medien

Informationsbeschaffung

informatische Bildung

Einblick gewinnen in epische Texte einfache Bezüge herstellen zwischen Textthema, Alltagswissen und der Erfahrungswelt der Schüler

Textinhalte visualisieren

- Schwank

- Haltungen und Handlungsweisen bestimmter Figuren in besonderen Situationen

Lesehilfen nutzen

Klappentext, Inhaltsverzeichnis

Partner- und Gruppenarbeit

Collagen, Wandzeitungen, Projekt

„Hodscha Nasrreddin“ u. a.

DE, Kl. 6, LB 6

KU, Kl. 6, LB 1

Lernbereich 4: Die Welt erkunden und entdecken: Ein ganzes Jahr 17Ustd.

Gestalten von lyrischen Texten

- Rezitation Mimik und Gestik

- kreativer Umgang Illustration, selbstständiges Schreiben, Wandzeitung, Plakat, Ausstellung

Übertragen methodischen Wissens auf eine Präsentation

Lesevortrag, Lesungen, Lesekreis, Lesenacht

Plakat, Illustration, Klappentext

Buch- und Hobbypräsentation

Kl. 5, LB 4

Kl. 6, LB 3

KU, Kl. 6, LB 1

informatische Bildung

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Wahlpflicht 1: Theaterwerkstatt 6 Ustd.

Kennen von Gestaltungsmöglichkeiten und Wirkungsweisen dramatisierter Texte

Hörspiel, Sage, Märchen, Theaterbesuch, Projekt mit KU, MU

DE, Kl. 5, LBW 2

ästhetisches Empfinden

Wahlpflicht 2: Rätsel, Reime, Verse 6 Ustd.

Einblick gewinnen in Möglichkeiten der Verwendung der Sprache beim Dichten

Wortsuchrätsel, Buchstabensalat, kleine Reime, Bilderrätsel, Reimwörter, - paare, Monsterwörter

- Reim, Rhythmus, Wortlautfolgen

- Wortschöpfungen

- Lautmalerei

- Bildergedichte

Plakat, einfache Präsentation

Kl. 5, LB 3

Wahlpflicht 3: Unsere slawischen Nachbarn 6 Ustd.

- Landeskunde Kultur, Lieder, Sitten und Bräuche, Topografie, regionale Küche

Internetrecherche, Präsentation

GE, Kl. 5, LB 2

Werteorientierung

Hauptschulbildungsgang

Klassenstufe 7

Ziele

Entwickeln des Leseverstehens

Die Schüler

- setzen sich mit Angeboten aus zeitgenössischer Literatur und aus den Medien auseinander.

Entwickeln der mündlichen Kommunikationsfähigkeit

Die Schüler

- erarbeiten und halten selbstständig altersangemessene Kurzvorträge zu Themen aus ihren Interessensgebieten, beurteilen sie und setzen Präsentationsmöglichkeiten ein.

Lernbereich 1: Die Welt der Literatur: Aus dem literarischen Erbe 15 Ustd.

Gestalten von Fabeln nach Vorlagen Collage, Pantomime, Spiel, Hörspiel, Illustration

KU, Kl. 7, LBW 1

Werteorientierung: Fabelmoral

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Lernbereich 2: Die Welt, in der wir leben: Wir sehen andere – andere sehen uns 11 Ustd.

Beherrschen von Diskussionsregeln Gesprächsregeln, Redemittel

- Themenwahl Informationsbeschaffung

- Einstieg in die Diskussion Sozialkompetenz

Kommunikationsfähigkeit

Kurzvortrag

Kl. 6, LB 2

Videoaufnahme, Kassettenaufnahme, Plenum, Gesprächskreis

Kennen unterschiedlicher Formen des Reagierens auf einen Bericht

Reportage, Nachricht, Kommentar

- Leserbrief, Zuschrift Projekt, Schülerzeitung

- Interview Schlagzeile, Wortneuschöpfungen

Kl. 6, LB 2

Kl. 7, LBW 1

Medienkompetenz

Methodenkompetenz

Lernbereich 3: Die Welt erleben: Unterwegs sein 19 Ustd.

Übertragen von Wissen zu epischen Texten Texte aus Büchern, Zeitschriften, Kalenderblättern

Lesetechniken

kreatives Schreiben nach Vorgaben

Partner – und Gruppenarbeit

Differenzierung: Anekdote

Wahlpflicht 1: Medien – eine Schülerzeitung entsteht 6 Ustd.

Einblick gewinnen in journalistische Texte und deren Wirkung

Kommentar, Reportage, Titelseite, Schlagzeile, Bildunterschrift

Ausstellung gestalten, Arbeiten am PC

Kl. 7, LB 2

Medienkompetenz

Klassenstufe 8

Ziele

Entwickeln der mündlichen Kommunikationsfähigkeit

Die Schüler

- gestalten Texte und Medien.

- halten und beurteilen Kurzvorträge und nutzen Präsentationstechniken.

Entwickeln der schriftlichen Kommunikationsfähigkeit

Die Schüler

- bearbeiten und gestalten Texte und Medien unter Anleitung.

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Wahlpflicht 2: Werbung 6 Ustd.

Anwenden von Wissen bei der Auseinandersetzung mit Werbung

Einbeziehen von Erfahrungen, Kritikfähigkeit

- kritische Betrachtung und Wirkung

- sprachliche und gestalterische Mittel

Werbeslogans, Internet, E-Mail, SMS

AIDA

Übersetzung deutsch/sorbisch, Gestaltung einer Werbekampagne

Medienkompetenz

ästhetisches Empfinden

Wahlpflicht 3: Persönlichkeiten meines Heimatortes 6 Ustd.

Anwenden von Techniken der Dokumentation Präsentation

- Umfrage/Interview aufbereiten

- Rechercheergebnisse festhalten

- Quellensammlung erstellen

DE, Kl. 8, LB 3

ETH, Kl. 8, LBW 1

Kl. 7, LBW 1

Methodenkompetenz

Klassenstufe 9

Ziele

Entwickeln des Leseverstehens

Die Schüler

- sind in der Lage, Informationen unter bestimmten Gesichtspunkten aus Texten und Medien zu entnehmen und zu bearbeiten.

Entwickeln der schriftlichen Kommunikationsfähigkeit

Die Schüler

- nutzen Präsentationsmöglichkeiten.

Lernbereich 1: Die Welt der Literatur: Aus der Literatur der 1. Hälfte

des 20. Jahrhunderts 15Ustd.

Kennen literarischer Werke aus der sorbischen Literatur der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts

- Einflüsse gesellschaftlicher Entwicklungen auf Inhalte literarischer Werke

Texterschließung, Textanalyse

Differenzierung: Beziehung Autor – Werk – Thema

Film, Theaterbesuch

Werteorientierung: Bewusstheit für ethische Werte

Lernbereich 2: Die Welt, in der wir leben: Wissen, was man will 18 Ustd.

Anwenden von Lesetechniken

- Tabellen, Daten und Grafiken lesen und interpretieren

- Informationen zusammenfassen

Befragung, Informationsbeschaffung, Kurzvortrag, Präsentationsmappe

Differenzierung: Arbeit an vergleichbaren Kontexten

Konspekt, Texterschließung

Kl. 8, LB 1

informatische Bildung

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Wahlpflicht 2: Sokoł 6 Ustd.

Kennen der Bedeutung sorbischer Vereine am Beispiel Sokoł

Recherche, Film, Dokumentation, Projekt, Präsentation

Kl. 9, LB 1

Werteorientierung: Traditionspflege

Wahlpflicht 3: Sorbische Auswanderer 6 Ustd.

Einblick gewinnen in Schicksal und Tragik sorbischer Auswanderer in der sorbischen Literatur

Kosyk u.a. Auswanderer, Werke von Malink, Frencl u.a.

Recherche, Familiengeschichte, persönliche Briefe, Tagebücher, Filme

Präsentation, Facharbeit

Realschulbildungsgang

Klassenstufe 7

Ziele

Entwickeln des Leseverstehens

Die Schüler

- setzen sich mit Angeboten aus zeitgenössischer Literatur und aus den Medien auseinander.

Entwickeln der mündlichen Kommunikationsfähigkeit

Die Schüler

- erarbeiten und halten selbstständig altersangemessene Kurzvorträge, setzen Präsentationsmöglichkeiten ein und beurteilen sie.

Entwickeln der schriftlichen Kommunikationsfähigkeit

Die Schüler

- Gestalten Texte und Medien und stellen eigene Arbeiten vor.

Lernbereich 1: Die Welt der Literatur: Aus dem literarischen Erbe 15 Ustd.

Gestalten von Fabeln Werteorientierung: Fabelmoral

- Merkmale

- Moral

sicheres und sinngestaltendes Lesen

Beschreiben, Aufbau

H. Zejler, A. Krylow, u.a.

Collagen, Pantomime, Spiel, Hörspiel, Illustration

Kl. 5, LB 4

KU, Kl. 7, LBW 1

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Lernbereich 2: Die Welt, in der wir leben: Wir sehen andere – andere sehen uns 11 Ustd.

Übertragen von Wissen zur Diskussion

- Themenwahl

- Gesprächseinstieg

- Fragehaltung

- Argumentation

- Auswertung

Kommunikationsfähigkeit

Differenzierung: Gesprächskonzept grafisch entwickeln

Gesprächsregeln, Gesprächsstrategien erkennen, häufig gebrauchte Wendungen, Notieren von Stichpunkten

Kl. 6, LB 2

Lernwerkstatt, Gesprächskreis, Plenum, Rollenspiel, Videoaufnahme, Kassettenaufnahme

Informationsbeschaffung

DE, Kl. 7, LB 1

RE/e, Kl. 7, LB 4

Kennen unterschiedlicher Formen des Berichtens und Reagierens auf einen Bericht

Zeitungsreportage, Nachricht, Projekt, Schülerzeitung

Kl. 6, LB 2

Kl. 7, LBW 1

Medienkompetenz

- Kommentar

- Leserbrief/Zuschrift

- Interview

Schlagzeile, Wortneuschöpfungen

Lernbereich 3: Die Welt erleben: Unterwegs sein 19Ustd.

Übertragen von Wissen zu epischen Texten

- Autorintention

- Thema

aktuelle Texte aus Büchern, Zeitschriften, Kalenderblättern

Lesetechniken

Partner- und Gruppenarbeit

Differenzierung: kreatives Schreiben nach Vorlagen

Lernbereich 4: Die Welt erkunden und entdecken: Der Mensch neben mir 13 Ustd.

Sich positionieren zu Werken oder Auszügen aus der Kinder- und Jugendliteratur

- Figurenkonstellation

- Thema, Problematik, Konflikte

Differenzierung: Texterschließung

Inhaltsangabe

Kl. 7, LB 3

Buchvorstellung

Kl. 5, LB 3, Kl. 6, LB 4

„Naš wuj z Ameriki“ u.a.

Kurzvortrag und Präsentationsmöglichkeiten

Differenzierung: Wortschatzübungen

DE, Kl. 7, LB 1

DE, Kl. 7, LB 4

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Wahlpflicht 1: Medien – eine Schülerzeitung entsteht 6 Ustd.

Einblick gewinnen in journalistische Texte und deren Wirkung

Kommentar, Reportage, Titelseite, Schlagzeile, Bildunterschrift, Ausstellung gestalten, Arbeiten mit PC

Medienkompetenz

Klassenstufe 8

Ziele

Entwickeln der mündlichen Kommunikationsfähigkeit

Die Schüler

- halten und beurteilen Kurzvorträge und nutzen Präsentationstechniken.

Entwickeln der schriftlichen Kommunikationsfähigkeit

Die Schüler

- nutzen gelenkt Informations- und Kommunikationstechniken als Quelle externer Mediengestaltung.

- entwickeln und bearbeiten Medien inhaltlich und informationstechnisch.

Wahlpflicht 2: Werbung 6 Ustd.

Anwenden von Wissen bei der Auseinandersetzung mit Werbung

- kritische Betrachtung und Wirkung

- sprachliche und gestalterische Mittel

Kritikfähigkeit, AIDA, Internet, Werbeslogan, Gestaltung einer Werbekampagne, Übersetzung deutsch/sorbisch

DE, Kl. 8, LB 4

Medienkompetenz

ästhetisches Empfinden

Wahlpflicht 3: Persönlichkeiten meines Heimatortes 6 Ustd.

Anwenden von Techniken der Dokumentation

- Umfrage/Interview durchführen

- Rechercheergebnisse festhalten

- Quellensammlung erstellen

Präsentation, Texterschließung

Kl. 7, LB 1

DE, Kl. 8, LB 3

Methodenkompetenz

Klassenstufe 9

Ziele

Entwickeln des Leseverstehens

Die Schüler

- können verschiedene Strategien zum Lesen und Verstehen von Texten und Medien einsetzen.

Entwickeln der schriftlichen Kommunikationsfähigkeit

Die Schüler

- publizieren selbst und nutzen Präsentationsmöglichkeiten.

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Lernbereich 1: Die Welt der Literatur: Aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts 15 Ustd.

Kennen literarischer Werke sorbischer Autoren aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts

literarische und pragmatische Texte, Kunstmärchen

- Einflüsse gesellschaftlicher Entwicklungen auf Inhalte literarischer Werke

- Zusammenhang Autor-Werk-Thema

Analyse der Geschichtsepoche

Texterschließung, Textanalyse, Inhaltsangabe

Kl. 8, LB 3

Film, Theaterbesuch, Ausstellung

GE, Kl. 8, LB 4

Werteorientierung

Lernbereich 2: Die Welt, in der wir leben: Wissen, was man will 18 Ustd.

- Quellen, Zitate angeben

- Präsentation von Ergebnissen

DE, Kl. 9, LB 1

informatische Bildung

Lernbereich 3: Die Welt erleben: Träume und Ideale 18 Ustd.

Anwenden von Wissen zum kreativen Schreiben von Texten

DE, Kl. 9, LB 3

- unterschiedliche Texte einbeziehen Erzählung, Kurzgeschichte, Anekdote, Novelle

Brief, Reportage, Schilderung

Lernbereich 4: Die Welt erkunden und entdecken: Auch ich bin gefragt 12 Ustd.

Sich positionieren zu Werken und Auszügen der Literatur der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts

- Autor – Werk - geschichtliche Einordnung

Roman, Romanauszug, Jugendbuch

Inhaltsangabe, erörterndes Erschließen, Diskussion, Präsentation, Projekt

Wahlpflicht 2: Sokoł 6 Ustd.

Kennen der Bedeutung sorbischer Vereine am Beispiel Sokoł

Recherche, Film, Dokumentation, Projekt, Präsentation

Kl. 9, LB 1

Werteorientierung: Traditionspflege

Wahlpflicht 3: Sorbische Auswanderer 6 Ustd.

Einblick gewinnen in Schicksal und Tragik sorbischer Auswanderer in der sorbischen Literatur

Kosyk u.a. Auswanderer, Werke von Malink, Frencl

Recherche Familiengeschichte, persönliche Briefe, Tagebücher, Filme

Präsentation, Facharbeit

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Klassenstufe 10

Ziele

Entwickeln des Leseverstehens

Die Schüler

- beherrschen Methoden der Texterschließung, um über Texte bzw. Medien kritisch zu reflektieren und sie zu beurteilen.

- können selbstständig Zusammenhänge zwischen Texten, Entstehungszeiten und Autorenbiografien herstellen und ihre Ergebnisse präsentieren.

Entwickeln der mündlichen Kommunikationsfähigkeit

Die Schüler

- können umfangreiche Informationen aus gesprochenen Texten und Medien verstehen und wieder-geben.

Entwickeln der schriftlichen Kommunikationsfähigkeit

Die Schüler

- verfügen über Grundlagen, um Texte handschriftlich oder mit Hilfe von Textverarbeitungs-programmen zu strukturieren, zu gestalten und zu präsentieren.

Lernbereich 1: Die Welt der Literatur: Die Bedeutung Ćišinskis und seiner Werke 15 Ustd.

Anwenden von Wissen zu Werken der klassischen sorbischen Literatur

Texterschließung, Textanalyse, erörterndes Erschließen

- Wirken und Schaffen Ćišinskis Lebenslauf, Briefwechsel, Drama, Epos, Aufsätze

Zeitgenossen Hórnik und Muka, u.a.

Museumsbesuch, Projekt und Präsentation

RE/k, Kl. 9, LB 4

Werteorientierung

- Lyrik Sonett

Hörspiel, eigene Gedichte schreiben

Lernbereich 2: Die Welt in der wir leben: Seinen eigenen Weg suchen 15Ustd.

Sich positionieren zu Werken der Gegenwarts-literatur

- Auseinandersetzung mit globalen, nationalen und individuellen Problemen

erörterndes und interpretierendes Erschließen

Theaterbesuch, Film

Werteorientierung

Lernbereich 3 : Die Welt erkunden und entdecken: Jung sein ist schön 10 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zu Autor und Werk

- sorbische Nachkriegsliteratur

- sorbische Jugendliteratur der 60er Jahre

Roman, Erzählung, Anthologie

Projekt, Facharbeit, Jahresarbeit, Vortrag

Konspekt, Exzerpt

Methodenkompetenz

informatorische Bildung

Gestalten epischer Texte „Row w serbskej holi“ u.a.

Kennen epischer Texte

- Parabel

„Spodźiwnčko“

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Wahlpflicht 3: Liedtexte in der modernen sorbischen Musik 4 Ustd.

Sich positionieren zu Sachverhalten und Wertvorstellungen im modernen sorbischen Liedgut

ästhetisches Empfinden

- Thema/Problem der Texte

- die sorbische Sprache als Medium in der modernen Musik

Texte und Musik schreiben, Präsentation, Wettbewerb, Schulband

SPORT

Leichtathletik (LA)

Klassenstufen 8-10

- Bewegungserleben und Körpererfahrung beschreiben

Einsatz von Video- und Fototechnik

eigene Videos erarbeiten

DE, Kl. 10, LBW 2

Medienkompetenz

Methodenkompetenz

Kommunikationsfähigkeit

Turnen (TU)

Klassenstufen 5-7

Anwenden von Übungsgut und Gestalten von Übungsverbindungen

individuelles Leistungsvermögen ausschöpfen und kreativ umsetzen

- Übungsverbindungen an mindestens zwei Geräten

- an Boden/Barren/Balken mindestens sechs verschiedene Turnelemente, an Stufenbarren/Reck mindestens vier ver-schiedene Turnelemente

vielfältige einfache Turnelemente berücksichtigen

gymnastische Elemente einbeziehen

Leistungsdifferenzierung, Leistungspräsentation

Schüler in Bewertung mit einbeziehen

Kritik und Selbstkritik

Werteorientierung

Kennen theoretischer Grundlagen des Turnens

- Lösungswege für verschiedene Bewegungs-aufgaben erfassen

deduktiv und induktiv vorgehen

Medienkompetenz

Freizeitorientiertes Anwenden erworbener Fer-tigkeiten

- sich präsentieren und dabei selbst kreativ sein

- turnerische Fertigkeiten für andere Sportar-ten und Lebensbereiche nutzen

Schulfeste/Projekte

Wettkämpfe

Kl. 5-7, LB G/A/T

MU, Kl. 5, LB 2

MU, Kl. 6, LB 2

MU, Kl. 7, LB 2

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Klassenstufen 8-10

- Partnerakrobatik und Pyramidenbau ent-wickeln

- Vertrauens- und Kooperationsspiele

- Balanciertechniken

- Basistechniken

koedukatives Üben

Bankstellung, Rückenlage Griffarten

auf Sicherheit achten und gegenseitig helfen

Fotos und Videoaufnahmen

Sozialkompetenz

Medienkompetenz

Gestalten von gemeinsamen Aktivitäten

Übungen im und außerhalb des Unterrichts darbieten

Musikauswahl

MU, Kl. 8, LB 2

MU, Kl. 9, LB 2

MU, Kl. 10, LB 2

Präsentation bei Schulfesten und Projekten

Gymnastik/Aerobic/Tanz (G/A/T)

Klassenstufen 8-10

- Lebensführung kritisch reflektieren

- Schönheitsideale

- Bewegungsmangel

- Drogen

- Ernährung

EN HS, Kl. 7/8/9, LB Healthy life

EN RS, Kl. 7/8, LB Healthy life

Medienkompetenz

Kampfsport/Zweikampfübungen (KA/ZW)

Klassenstufen 8-10

Sich positionieren zu vielfältigen, sportlichen Betätigungen

Muskelaufbau gesundheitsorientiert durch-führen und Körperhaltung beachten

Umgang mit Doping

Kenntnisse zu Nahrungsergänzungsmitteln

Medienkompetenz

Wintersport (WI)

Wintersport Komplex 2

- Handlungen schulen

- Verhalten bei Ski- und Eisunfällen

- Erste Hilfe-Übungen

- Materialkunde vermitteln

- Naturgefahren beachten

- Wetter- und Lawinenkunde

- Ökologie

Erste Hilfe

BIO, Kl. 7, LB 2

kritische Bewertung von Produkten der Sport-artikelindustrie

Gefahren in Hochgebirgen

GEO, Kl. 6, LB 5

Medienkompetenz

Umweltbewusstsein

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Fitness

- ernährungsphysiologische Zusammenhänge verstehen

- gesunde Ernährung

- Gefahren von Doping, Diäten und Nah-rungsergänzungsmitteln

Stoffwechsel

BIO, Kl. 7, LB 2

Schönheitsideal

Anfertigen von Plakaten und Mappen

WTH, Kl. 8, LB 2

GUS, Kl. 10, LB 2

Drogen

BIO, Kl. 8, LB 1

Werteorientierung

Medienkompetenz

Formen der neuen Spiel- und Bewegungskultur

Inline-Skating

Gestalten von Bewegungsaktivitäten unter be-sonderer Berücksichtigung der Gesundheitsför-derung

- Wettbewerbe organisieren

- im freien Gelände (z. B. Schulhof) Parcours erstellen und erproben

in arbeitsteiliger Gruppenarbeit

Freizeiterziehung/Sportmündigkeit

- eine Kür auf Inline-Skates gestalten und präsentieren

- nach gemeinsam festgelegten Kriterien und Inhalten üben und präsentieren

z. B.: hockeyähnliche Spiele, Wurf- und Fang-spiele auf Inline-Skates

- gemeinsam über längere Distanzen laufen

- Schulsportfeste mitgestalten Teilnahme an regionalen Veranstaltungen mög-lich

Werteorientierung

Kommunikationsfähigkeit

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TECHNIK/COMPUTER

Ziele und Aufgaben des Faches Technik/Computer

Beitrag zur allgemeinen Bildung

In einer immer stärker technisierten Welt müssen junge Menschen Fähig-keiten entwickeln, sich bewusst zu orientieren und Technik kompetent zu nutzen. Dazu setzen sich die Schüler im Unterrichtsfach Tech-nik/Computer (TC) anhand von Beispielen aus dem Haushalt- und Frei-zeitbereich mit Werkstoffen und technischen Verfahren sowie dem Com-puter als Werkzeug und Medium auseinander. In praktischer Tätigkeit werden psychomotorische und taktile Fähigkeiten geschult. Damit leistet das Fach TC einen Beitrag technisches Denken und ein Verständnis der Zusammenhänge der Lebenswelt auszuprägen.

Klassenstufe 5

Lernbereich 2: Informationsbeschaffung mit dem Computer 12 Ustd.

Einblick gewinnen zu Bestandteilen des Com-puterarbeitsplatzes und deren Zusammenwirken

Eingabegeräte, Grundgerät, Ausgabegeräte, Speichermedien

Nutzung eines einfachen Modells (E-V-A)

Differenzierung: Zentraleinheit

gesunde Sitzhaltung, Ausgleichsgymnastik

SPO, LB Typ 2, Fitness

Kennen von Begriffen für die Arbeit mit dem Computer

- Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe an ausgewählten Beispielen wie Getränkeauto-mat, Fahrkartenautomat, Handy

- Datei, Ordner/Verzeichnis Dateiarten, z. B. Programmdatei, Textdatei, Gra-fikdatei

- Hardware, Software Systemsoftware, Anwendersoftware

- Benutzungsoberfläche Schaltflächen, Symbole, Fenster, Menüs

Einblick gewinnen in das Darstellen von Informa-tionen mit einer Anwendungssoftware

mit einer Software zur Textverarbeitung bzw. zur Präsentation

Einblick gewinnen in Hilfesysteme

- Wahrnehmen und angemessenes Reagieren auf Meldungen des Systems

Beachten der Informationen in der Statusleiste, Lesen von Fehlermeldungen

- Nutzen von Hilfesystemen Navigieren in einer Hilfestruktur, Eingeben von Suchbegriffen in eine Maske

Einblick gewinnen in Möglichkeiten der Informa-tionsbeschaffung mit computergestützten Medien

Vergleichen von Printmedien und elektronischen Medien

- Merkmale computergestützter Medien z. B. Erweiterbarkeit, Interaktivität, Verfügbarkeit, Aktualität

- Nutzen des Internets als Informationsquelle Arbeit mit dem gewählten Browser

- kritisches Betrachten der Informationen Medienkompetenz

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Wahlpflicht 1: Transport und Verkehr 4 Ustd.

- Fahrplanauskunft und Routenplanung mit dem Computer

Planen einer Exkursion

DE, Kl. 5, LB 3

Wahlpflicht 4: Nachrichten übertragen 4 Ustd.

Einblick gewinnen in die Entwicklung der Nach-richtenübermittlung

allgemeine Entwicklungstrends

Medienkompetenz

- Betrachten von Möglichkeiten der Nachrichtenübertragung

Beispiele aus der Geschichte und Gegenwart

Rauchzeichen, Flügeltelegraf, Morsegerät

Telefon, E-Mail, SMS

- Realisieren einer einfachen Signalübertra-gung

einfache Morseschaltung, Klingelschaltung

einfacher Stromkreis

GS WE, Kl. 3, LB 1

- Übertragen einer Nachricht Morsealphabet, Fackeltelegraf

Klassenstufe 6

Ziele

Erwerben technikbezogener Fähigkeiten und Fertigkeiten

Die Schüler festigen den zielgerichteten Umgang mit informationsverarbeitender Technik und Anwender-software. Sie tauschen Informationen mit einfachen Werkzeugen der elektronischen Kommunikation aus.

Lernbereich 2: Informationsaustausch mit dem Computer 6 Ustd.

Übertragen der Kenntnisse auf die Erstellung ei-nes Dokuments mit dem Computer

Untersetzung mit Beispielen aus dem Bereich Technik, z. B. Stückliste, Arbeitsblatt, Kostenauf-stellung

Wahlpflicht 1: Transport und Verkehr 2 Ustd.

- Simulation des Wirkprinzips am Modell Nutzen von Simulationssoftware

Wahlpflicht 2: Modernes Handwerk 2 Ustd.

- Recherche und Darstellung mit dem Computer

Schülervortrag, Flyer

Wahlpflicht 3: Anlagen zur Nutzung alternativer Energien 2 Ustd.

- Aufbereiten von Informationen zu alternati-ven Energiequellen mit dem Computer

Recherche, Simulation

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WIRTSCHAFT-TECHNIK-HAUSHALT/SOZIALES

Klassenstufe 7

Lernbereich 2: Fertigung materieller Güter 26 Ustd.

Beurteilen der Arbeitsergebnisse unter Bezug-nahme auf Bedarfsanalyse und Gebrauchsei-genschaften

Präsentation mit Fremd- und Selbstbewertung (einzeln oder in Gruppen)

Sozialkompetenz

Kommunikationsfähigkeit

Wahlpflicht 3: Ohne Werbung kein Verkauf 4 Ustd.

Beurteilen von Werbung als Mittel der Vermark-tung

- Informations- und Motivationsfunktion Medienkompetenz

- Analyse von Werbung Werbemittel und Werbeträger

RE/e, Kl. 7, LBW 3

RE/k, Kl. 7, LBW 3

Klassenstufe 8

Lernbereich 4: Produzenten und Konsumenten am Markt 9 Ustd.

Kennen von verkaufsfördernden Maßnahmen Marketing: Marktforschung, Preispolitik

Funktionen und Wirkung der Werbung

Medienkompetenz

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Anlage 4 zur Großen Anfrage Drs. 6/3539

Synopse Anknüpfungspunkte zur Umsetzung des Eckwertepapiers Medienerziehung in den neuen Lehrplänen des sächsischen Gymnasiums Ziele der Synopse Die neuen Lehrpläne enthalten eine Fülle von Inhalten und Zielen der Medienerziehung. Diese wurden in einer Synopse für jede Schulart zusammengefasst. Die Ziele der Zusammenstellung sind: - schnelles Finden einiger medienerzieherisch relevanter Themen in den Lehrplänen der

einzelnen Fächer, - übersichtliches Erfassen ausgewählter Möglichkeiten fachübergreifenden und fächerverbin-

denden Arbeitens im Rahmen schulischer Medienerziehung.

Dazu wurden die einzelnen Fachlehrpläne auf das Vorhandensein medienerzieherisch bedeut-samer Begriffe untersucht und diese dann farbig hervorgehoben. Die gekennzeichneten medienerzieherisch relevanten Begriffe sind dabei: Medien, Zeitung, Comic, Fernsehen, Nachricht, Film, Foto, Drehbuch, Hörbeiträge, Video, Werbung, Präsentation, Interview, Reportage, Feature, Journalistik, PC, Computer, Software, Internet, Simulation. Hinweise 1) Beachten Sie bitte, dass die Synopse im Interesse eines geringen Umfanges und hoher Übersichtlichkeit nur stark gekürzte Ausschnitte der jeweiligen Fachlehrpläne abbildet. Damit wird zum Teil der fachliche Kontext ausgeblendet, in welchen der jeweils gekennzeichnete Begriff der Medienerziehung gebettet ist. Darüber hinaus kann diese Synopse nicht jede Präzisierung der Lehrpläne berücksichtigen. Die Auseinandersetzung mit dem aktuellen Fachlehrplan ist daher unerlässlich. 2) Die Synopse erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. D. h. weitere medienerzieherisch relevante Begriffe sind ohne Kennzeichnung enthalten (CD, Radio, Rundfunk, E-Mail etc). Umgekehrt bieten die Fachlehrpläne eine Vielzahl weiterer Anknüpfungspunkte zur Umsetzung medienerzieherischer Ziele, ohne dass an der jeweiligen Stelle ein medienerzieherisch relevantes Stichwort genannt sein muss. Inhalt

Seite

Astronomie 2 Biologie 4 Chemie 8 Deutsch 11 Englisch 26 Ethik 38 Evangelische Religion 43 Französisch 52 Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft 60 Geographie 63 Geschichte 66 Griechisch 76 Informatik 80 Italienisch 85 Katholische Religion 93 Kunst 98 Künstlerisches Profil 107 Latein 109

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Mathematik 117 Musik 121 Naturwissenschaftliches Profil 124 Philosophie 125 Physik 125 Polnisch 131 Russisch 149 Sorbisch 159 Spanisch 168 Sport 179 Technik/Computer 182 Tschechisch 186

Astronomie

didaktische Grundsätze Astronomische Betrachtungen erfolgen vom Nahen zum Fernen. Dimensionen von Raum und Zeit sowie Intervalle physikalischer Größen müssen anschaulich dargestellt werden. Dies wird durch den sinnvollen und sachbezogenen Einsatz von ComputerSimulationen und weiterer Medien unterstützt.

Nutzen astronomischer Denk- und Arbeitsweisen sowie der Fachsprache

Sie beherrschen den Gebrauch von Sternkarten und geeigneter Computersoftware zur Vorbereitung und Durchführung eigener Beobachtungen.

Entwickeln von Strategien zur Bearbeitung von Aufgaben und Problemen

Bei der Bearbeitung von Aufgaben und Problemen entwickeln die Schüler persönliche Lerntechniken weiter, wenden Methoden der Selbstkontrolle an und reflektieren ihren Lernprozess. Sie nutzen klassische und moderne Medien. Sie stellen ihre Gedanken in sprachlich und logisch korrekter Form dar und präsentieren ihre Ergebnisse in anschaulicher und verständlicher Weise.

Jahrgangsstufe 11

Lernbereich 3: Geschichte der Astronomie 6 Ustd.

Kennen wichtiger Etappen der historischen Entwicklung der Astronomie

Reflexions- und Diskursfähigkeit: Erarbeiten von Präsentationen

- Zustand der Sterne Spektralanalyse, Spektralklassen, Fotometrie, Fotografie

Lernbereich 5: Beobachtungs- und Aufgabenpraktikum I 6 Ustd.

Anwenden von Verfahren zur Beobachtung der Objekte des Sonnensystems

Arbeitsorganisation

- Planetenoberflächen Zeichnungen oder Fotografie der Oberflächen, Durchmesserbestimmung, Durchlaufmethode

- Planetenmonde Bewegung, Schattenwürfe der Jupitermonde

- Oberfläche des Erdmondes Zeichnungen, Fotografie; Vermessung von Kraterdurchmessern und Mondberghöhen; Bestimmung des Monddurchmessers aus Fotografien

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- Bewegungen und Phasen des Mondes Beobachtung und Vermessung von Mondpositionen mittels selbstgebautem Pendelquadrant, Fotografie der Mondphasen

- Aktivitätserscheinungen Zeichnung und Fotografie; Sonnenfleckenrelativ-zahl, Fleckendurchmesser, Rotationsdauer

Beurteilen von Leistungsmerkmalen der Beobachtungstechnik

Auflösungsvermögen anhand der Beobachtung enger Doppelsterne oder selbst gefertigter Test-tafeln; Reichweite eines Teleskops oder einer Fotografie anhand von Vergleichssternkarten

Wahlpflicht 3: Raumfahrt 4 Ustd.

Sich positionieren zu bedeutenden Ereignissen und Problemen in der Entwicklung der Raumfahrt

Werteorientierung

- Anfänge der Raumfahrt und der kalte Krieg Raumfahrtpioniere: K.E. Ziolkowski, R.H. Goddard, H. Oberth, W. Hohmann, W. v. Braun

Raumfahrtetappen: Sputnik, erster bemannter Weltraumflug, Mondlandungen, Sojus-Apollo-Projekt

Jahrgangsstufe 12

Lernbereich 2: Das Milchstraßensystem und andere Galaxien 12 Ustd.

Kennen des Milchstraßensystems als Beispielgalaxie

- historische Ansätze Schülervorträge, Präsentationen griechische Mythologie W. Herschel, Stellarstatistik H. Shapley, System der Kugelsternhaufen B. Lindblad und J. Oort, Rotation der Galaxis

Lernbereich 5: Beobachtungs- und Aufgabenpraktikum II 6 Ustd.

Anwenden von Verfahren zur Beobachtung von Sternen, galaktischen und extragalaktischen Objekten

- Beobachtung galaktischer und extragalak-tischer Objekte

Offene Sternhaufen: Plejaden, h+Persei, M44, M35-38 Kugelsternhaufen: M13, M15 Emissionsnebel: M42 planetarische Nebel: M27, M57, M97 Supernovaüberreste: M1 Galaxien: M31, M81, M82, M87

Beobachtung mit dem Feldstecher, Anfertigen von Zeichnungen und deren Inversion am Computer; Fotografie

- Auswertung von Datenmaterial Helligkeit von Sternen auf Fotografien; Licht-kurven veränderlicher Sterne mit vorhandenem Material; Zwei-Farben-Fotometrie von offenen Sternhaufen, Ableitung eines Farben-Helligkeits-Diagramms; Sterndichte in Himmelsausschnitten unterschiedlicher galaktischer Breite; Alter und Entfernung von offenen Sternhaufen anhand des Farben-Helligkeits-Diagramms

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Wahlpflicht 1: Sterne in Gesellschaft 4 Ustd.

Übertragen der Kenntnisse über Sterne und Planetenbewegungen auf Sterngruppierungen

Methodenbewusstsein: Verwenden des Gravitationsgesetzes und der Kepler’schen Gesetze, Unterscheidung von Wesen und Schein

- Mehrfachsysteme 1 2 Lyr, α und Proxima Cen, Kastor

Simulationen von Planetenbahnen um komplexe Systeme

Biologie

Der Einsatz von Naturobjekten, Präparaten, Modellen sowie auch von neuen Medien trägt zur Anschaulichkeit und Fasslichkeit der Lerninhalte bei und fördert beim Schüler das Erkennen von Alltagsbezügen.

didaktische Grundsätze

Klassenstufe 5

Wahlpflicht 1: Wirbeltiere im Winter 4 Ustd.

Anwenden des Erschließungsfeldes Angepasst-heit auf Überwinterungsstrategien von Wirbeltie-ren

Winterschlaf, Winterruhe, Kältestarre, Vogelzug

Lernen an Stationen

KU, Kl. 5, LBW 2

Methodenbewusstsein

Medienkompetenz

Wahlpflicht 2: Kriechtiere vergangener Zeiten 4 Ustd.

Gestalten einer Dokumentation über Saurier als ausgestorbene Kriechtiere

Paläontologie, Fossilien, Artenkenntnis

Computereinsatz

KU, Kl. 5, LBW 2

Methodenbewusstsein

Medienkompetenz

Klassenstufe 6

Lernbereich 2: Wald als Lebensgemeinschaft 14 Ustd.

Gestalten einer Dokumentation zur Bedeutung, Gefährdung und Erhaltung des Waldes

Waldschäden in Sachsen

Internetrecherche, Datenauswertung

GS SU, Kl. 4, LB 3

GEO, Kl. 5, LB 6

SPO, LB Bewegungserlebnisse in der Natur

Umweltbewusstsein

Medienkompetenz

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Klassenstufe 7

Wahlpflicht 1: Ernährung und Persönlichkeit 4 Ustd.

Beurteilen von unterschiedlichem Essverhalten der Menschen mit Hilfe der Kenntnisse über Nahrungsmittel und Verdauungsvorgänge

gesunde Lebensweise, vollwertige Kost; Diäten; Ursachen und Folgen gestörten Essver-haltens

Internetrecherche

SPO, Kl. 5-7, LB Gymnastik/Aerobic/Tanz

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Wahlpflicht 2: Fitness und Gesundheit 4 Ustd.

Beurteilen der eigenen Lebensweise hinsichtlich ausgewählter gesundheitlicher Aspekte

Sport – Bewegungssystem Genussmittel – Sinnesorgane Stress – Herz – Kreislaufsystem Abhärtung – Immunsystem

Lernen an Stationen, differenzierte Gruppen-arbeit Computereinsatz

SPO, LB Fitness

SPO, Kl. 5-7, LB Zielschussspiele

SPO, Kl. 5-7, LB Rückschlagspiele

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Wahlpflicht 3: Mikroben und ihre Bedeutung 4 Ustd.

Gestalten einer Präsentation über Bau, Lebens-weise und Bedeutung von Mikroben

Bakterien; pflanzliche, tierische Einzeller

Differenzierung

Medienkompetenz

Klassenstufe 8

Lernbereich 2: Sexualität des Menschen 11 Ustd.

Sich zum Problem des sexuellen Missbrauchs positionieren

Missbrauch von Kindern, Prostitution, Sexual-delikte

Jugendschutz – Risiken moderner Medien

ETH, Kl. 8, LBW 2

Klassenstufe 9

Entwickeln der Fachsprache unter Bezug und Abgrenzung zur Umgangssprache

Die Schüler vervollkommnen ihre mündlichen, schriftlichen und grafischen Darstellungsformen beim Erstellen, Auswerten und Beurteilen von ökologischen Untersuchungsergebnissen unter Nutzung multi-medialer Techniken.

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Lernbereich 2: Zusammenhänge im Ökosystem 25 Ustd.

Sich zum Einfluss des Menschen auf ein stehen-des Gewässer als Ökosystem positionieren

Gewässerbelastung, Eutrophierung, Abwasser-klärung

Internetrecherche zum Naturschutz in Sachsen, Beispiele für erfolgreichen Arten- und Biotop-schutz

RE/k, Kl. 7, LB 1

Umweltbewusstsein

Gestalten einer Präsentation zur Untersuchung eines stehenden Gewässers

Unterrichtsgang/Exkursion Erfassen abiotischer und biotischer Faktoren und Wechselwirkungen

Computereinsatz

INF, Kl. 8

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Klassenstufe 10

Entwickeln der Fachsprache unter Bezug und Abgrenzung zur Umgangssprache

Beim Präsentieren genetischer und evolutionsbiologischer Sachverhalte wenden die Schüler mündliche, schriftliche und grafische Darstellungsformen unter Einbeziehung multimedialer Techniken weitgehend selbstständig an. Lernbereich 3: Stammesgeschichte des Menschen 9 Ustd.

Anwenden des Erschließungsfeldes Wechsel-wirkung auf die Stammesentwicklung des Menschen

biologische und kulturelle Evolution

- Sozialverhalten des Menschen Kommunikation, Rollenverhalten, Sexualität, Medien, Werbung, Mode

Wahlpflicht 1: Transgene Organismen 4 Ustd.

Sich zu Nutzen und Risiken ausgewählter trans-gener Organismen positionieren

Gartenbau, Landwirtschaft – Umweltschutz, Lebensmittelproduktion, Medizin – Diagnostik, Therapien

differenzierte Gruppenarbeit, Internetrecherche

ETH, Kl. 10, LB 1

Medienkompetenz

Jahrgangsstufe 11 – Grundkurs

Lernbereich 3: Ökologie und Nachhaltigkeit 30 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zur Bedeutung von Hecken oder Wiesen

Maßnahmen zur Erhaltung

Differenzierung

Umweltbewusstsein

Beurteilen von Maßnahmen zum Schutz natur-naher Ökosysteme

Sächsisches Naturschutzgesetz (geschützte Biotope), Biodiversität, Wiederansiedlungspro-jekte

Internetrecherche

Verantwortungsbereitschaft

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Gestalten einer ökologischen Exkursion EF Wechselwirkung

Ganztagsexkursion zu einem ausgewählten Ökosystem Computereinsatz

Kommunikationsfähigkeit

Problemlösestrategien

- Einschätzen des Zustandes des Ökosystems Auswertung der Daten

Medienkompetenz

- Anfertigen einer Dokumentation

Jahrgangsstufe 12 – Grundkurs

Lernbereich 5: Praktikum Gefäßpflanzen 6 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zur Untersuchung einer Gefäßpflanze

Mikroskopie und experimentelle Arbeitstech-niken

innere Differenzierung

Methodenbewusstsein

Jahrgangsstufe 11 – Leistungskurs

Lernbereich 3: Ökologie und Nachhaltigkeit 45 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zu anthropogenen Einflüssen auf Fließgewässer

Folgen durch Stauwerke, Begradigung, Vertie-fung, Wasserentnahme, Verschmutzung

differenzierte Gruppenarbeit, Computereinsatz

Umweltbewusstsein

Gestalten einer Präsentation zur Bedeutung von Hecken oder Wiesen

Maßnahmen zur Erhaltung, Biotopverbund, Nachhaltigkeit

Differenzierung, Computereinsatz

Umweltbewusstsein

Jahrgangsstufe 12 – Leistungskurs

Lernbereich 1: Biologische Grundlagen, Anwendungen und Perspektiven der Genetik30 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zu ethischen Aspekten von Humangenetik und Biotechnik

Nutzen und Risiken

Plan- oder Rollenspiel, Dokumentation innere Differenzierung

Empathie und Perspektivwechsel

Lernbereich 4: Synthetische Evolutionstheorie 15 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zu Belegen der Evolution

Kl. 10, LB 2

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Lernbereich 5: Systematisierung und Vernetztheit 10 Ustd.

Gestalten von Präsentationen zu den Ebenen biologischer Systeme

Überblick über mikro- und makroskopischen Bau, Funktion, Entwicklung und Vernetztheit der Systeme

experimentelle Arbeitstechniken innere Differenzierung

Methodenbewusstsein

Wahlpflicht 3: Praktikum Gefäßpflanzen 5 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zur Untersuchung einer Gefäßpflanze

Mikroskopie und experimentelle Arbeitstech-niken

innere Differenzierung

Arbeitsorganisation

Methodenbewusstsein

Chemie

Die Nutzung verschiedener Medien zur Wissensaneignung, Übung und Informationsbeschaffung ist wichtiger Bestandteil des Lehr- und Lern-prozesses.

didaktische Grundsätze

Übersicht über die Lernbereiche und Zeitrichtwerte

Jahrgangsstufe 12 – Grundkurs

Wahlpflicht 2: Grundlagen der Schwarz-Weiß-Fotografie

Klassenstufe 7

Entwickeln von Kompetenzen zur sprachlichen Darstellung chemischer Sachverhalte unter ange-messener Nutzung der Fachsprache

Sie sind in der Lage, mit Hilfe von Nachschlagewerken, Sachbüchern und elektronischen Medien chemische Sachverhalte zu präsentieren.

Lernbereich 2: Metalle – von Aluminium bis Zink 7 Ustd.

Gestalten einer Präsentation über Metalle und Legierungen

Lerngruppen – ein Metall oder eine Legierung pro Lerngruppe

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Medienkompetenz

Methodenbewusstsein

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Klassenstufe 8

Lernbereich 2: Wasser – eine chemische Verbindung 12 Ustd.

Sich zu Aussagen über die Zusammensetzung von alltäglichen Produkten positionieren

natriumarmes Mineralwasser, Magnesium in der Tablette

Medienkompetenz

Lernbereich 4: Reaktion von Metallen mit Nichtmetallen 11 Ustd.

Sich zu Aussagen über die Zusammensetzung von Alltagsprodukten positionieren

Iod im Salz, Fluor in der Zahncreme Demonstration von Stoffproben

Medienkompetenz

Lernbereich 5: Säuren 10 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zur Entstehung von sauren Lösungen und deren Wirkungen in der Umwelt

saurer Regen, Abwasserbehandlung, Bodenver-besserung

Medienkompetenz

Arbeitsorganisation

Klassenstufe 10

Entwickeln von Kompetenzen zur sprachlichen Darstellung chemischer Sachverhalte unter ange-messener Nutzung der Fachsprache

Sie erweitern ihre Kompetenzen bei der Nutzung von Nachschlagewerken und des Internets, in dem sie u.a. eine Präsentation über ein ausgewähltes Lebensmittel erstellen. Sie gewinnen Sicherheit im sorgfältigen Dokumentieren und Interpretieren.

Lernbereich 2: Zusammensetzung unserer Lebensmittel 15 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zur Zusammen-setzung, Herstellung, physiologischen Wirkung und Bedeutung eines Lebensmittels

Medienkompetenz

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Arbeitsorganisation

Ziele Jahrgangsstufen 11/12 – Grundkurs

Entwickeln von Kompetenzen zur sprachlichen Darstellung chemischer Sachverhalte unter ange-messener Nutzung der Fachsprache

Durch das Gestalten einer Präsentation weisen die Schüler ihre Fähigkeit nach, komplexe chemische Sachverhalte in mündlicher und schriftlicher Form zu erarbeiten und darzustellen.

Jahrgangsstufe 12 – Grundkurs

Lernbereich 3: Von der Spannungsquelle zur Kupferraffination 16 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zu Energiequellen der Zukunft

Sekundärelement, Brennstoffzellen, Solar-Wasserstoffkonzept

Informationsbeschaffung und –verarbeitung

Kommunikationsfähigkeit

Medienkompetenz

projektorientiertes Arbeiten

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Wahlpflicht 2: Grundlagen der Schwarz-Weiß-Fotografie 6 Ustd.

Einblick in die Geschichte der Fotografie gewinnen

experimentelles Herstellen eines Kochsalz- Silbernitratpapiers und einer lichtempfindlichen Gelatineschicht

SE

Anwenden des Wissens über Redoxreaktionen auf die Belichtung eines Films

Aufbau, Reaktionen eines latenten Bildes

experimentelles Untersuchen eines latenten Bildes und des Entwicklervorganges

SE Talbot, pH-Abhängigkeit (Hydrochinon) KU, Lk, LB 1

Anwenden des Wissens über Komplexbildungs-reaktionen auf den Fixierungsvorgang des Films

Basiskonzept: Gleichgewichtskonzept

experimentelles Untersuchen der Löslichkeiten von Silberhalogeniden und des Fixierungsvorganges

SE

Ziele Jahrgangsstufen 11/12 – Leistungskurs

Entwickeln von Kompetenzen zur sprachlichen Darstellung chemischer Sachverhalte unter ange-messener Nutzung der Fachsprache

Durch das Gestalten von Präsentationen weisen die Schüler ihre Fähigkeit nach, komplexe chemische Sachverhalte in mündlicher und schriftlicher Form zu erarbeiten und darzustellen.

Jahrgangsstufe 11 – Leistungskurs

Lernbereich 4: Protonenübergänge – Säure-Base-Reaktionen 25 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zu Säure-Base-Phänomenen in der Natur

Boden, Wasser, Luft, menschlicher Organismus

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Kommunikationsfähigkeit

Medienkompetenz Lernbereich 6: Chemische Reaktionen – energetisch betrachtet 19 Ustd.

Anwenden des Wissens über die Merkmale chemischer Reaktionen zur vertieften energetischen Betrachtung

Basiskonzept: Energiekonzept

Methodenbewusstsein

Medienkompetenz Wahlpflicht 1: Glas – Vom Sand zur Fensterscheibe 10 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zum Einsatz von Glas im Alltag

Wahlpflicht 3: Von der Alchemie zur Chemie 10 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zum Durchbruch der chemischen Theorien im 19. Jahrhundert

Berzelius, Liebig, Wöhler, Meyer, Mendelejew

Medienkompetenz Jahrgangsstufe 12 – Leistungskurs

Lernbereich 1: Elektrochemische Reaktionen 28 Ustd.

Gestalten einer Präsentation zu Mobilität durch elektrochemische Reaktionen

Primär-/Sekundärelemente

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Medienkompetenz

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Deutsch

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Das Fach Deutsch ist ein wichtiger Ort für die sprachliche Aneignung der Welt, der überlieferten Kultur und für das Reflektieren und Bewerten der eigenen Lebensumstände. Die Schüler begegnen Weltentwürfen und Denkmustern, Handlungsweisen und Vorstellungen aus verschiedenen Zeiten und Regionen. Vertieftes Wissen über Literatur und über ihre mediale Verbreitung trägt zur Orientierung in der Kultur- und Geistes-geschichte bei.

Der Deutschunterricht vermittelt qualifizierte Methoden der Informations-gewinnung und Informationsbewertung sowie der Darstellung und Präsentation von wissenschaftlichen Ergebnissen und Erkenntnissen. Entwickelt werden Reflexionsfähigkeit und Urteilsvermögen, vernetztes Denken und die Suche nach kreativen Lösungen.

Strukturierung Ausgangspunkt der Struktur des Lehrplans in den Klassenstufen 5 bis 9 ist, dass Sprache in mündlicher oder in schriftlicher Form auftritt. Jede sprach-liche Tätigkeit ist aber auch geplant, und diese Planung oder Konzeption erfolgt wiederum mündlich oder schriftlich. Den Kombinationsmöglichkeiten von Mündlichkeit und Schriftlichkeit auf medialer und konzeptioneller Ebene können verschiedene Textformen zugeordnet werden:

Medial mündlich/konzeptionell mündlich: spontane Kommunikation, infor-melles Gespräch

Medial mündlich/konzeptionell schriftlich: Vortrag, Referat

Medial schriftlich/konzeptionell mündlich: Gesprächsnotiz, Gedächtnispro-tokoll

Medial schriftlich/konzeptionell schriftlich: entfaltete Schriftlichkeit, wissen-schaftlicher Aufsatz

Schriftlichkeit unter medialem und konzeptionellem Blickwinkel beinhaltet sowohl das eigenständige Schreiben als auch das Lesen von Texten. Es ist sinnvoll, diese beiden Bereiche im Lehrplan getrennt darzustellen. Außerdem ist im Deutschunterricht das System der deutschen Sprache selbst Unterrichtsgegenstand. Es ergeben sich daher vier Lernbereiche:

Sprechen und Hören

Schreiben

Lesen und Verstehen

Sprache thematisieren

Der Lernbereich „Lesen und Verstehen“ hat vier Strukturelemente: Entwicklung der Lesefähigkeit (Lesecurriculum), Umgang mit Sachtexten, Umgang mit literarischen Texten, Texte in Medien. Das Lesecurriculum ist ausnahmslos integrativ mit den anderen Strukturelementen oder auch mit den Inhalten anderer Lernbereiche zu verbinden.

Die Lernzielvorgaben ermöglichen den Lehrern weitgehende Freiräume und die Beteiligung ihrer Schüler bei der Auswahl von Texten und Medien. Lehrplanbegleitend wird für die Klassenstufen 5 bis 10 eine Lektüreempfehlung veröffentlicht.

didaktische Grundsätze

Solche Methoden sind Lesetechniken, Recherche und Informationsbeschaffung, Beurteilen von Informationen, Methoden des Schreibens und Überarbeitens von Texten und Darstellungsmethoden in traditionellen und modernen Medien.

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Übersicht über die Lernbereiche und Zeitrichtwerte

Klassenstufe 5

Wahlpflicht 2: Schülerzeitung Wahlpflicht 3: Literaturzeitung

Klassenstufe 6

Wahlpflicht 2: Vom Prosatext zum Hörspiel Klassenstufe 7

Wahlpflicht 1: Werbung in Zeitungen und Zeitschriften Wahlpflicht 2: Werbung im Fernsehen Wahlpflicht 3: Werbung im Internet

Klassenstufe 10

Lernbereich 4: Filme untersuchen und gestalten 10 Ustd.

Jahrgangsstufe 12 – Grundkurs

Wahlpflicht 3: Mediengestaltung

Jahrgangsstufe 11 – Leistungskurs

Wahlpflicht 3: Mediengestaltung

Klassenstufe 5

1. Entwickeln eines umfassenden Leseverstehens

Die Schüler vertiefen ihr Wissen über Methoden der Informationsbeschaffung aus traditionellen und elektronischen Medien.

3. Entwickeln der mündlichen Sprachfähigkeit

In kurzen Vorträgen setzen sie einfache Präsentationstechniken ein.

4. Entwickeln der schriftlichen Sprachfähigkeit

Sie entwickeln selbst Medienprodukte und nutzen Mittel der Textgestaltung.

Lernbereich 2: Schreiben 35 Ustd.

Kennen von Verfahren des Erzählens und Nach-erzählens

- erlebtes und erfundenes Geschehen

- nach Bildgeschichten, literarischen Vorlagen, Filmen

Erweitern von Textteilen

Spannungsbogen

Erweiterung des Wortschatzes

direkte Rede

LB 4

EN, Kl. 5/6, LB 3

Kennen verschiedener Formen und Methoden gestaltenden Schreibens

- nach literarischen Mustern

- nach Vorgaben und Impulsen

- Schreiben mit Partnern und im Team

epische Kleinformen, Gedichte, Geschichten und Gedichte zu Bildern, nach Clustern, Reizwörtern

Veröffentlichung von Texten in Schülerzeitungen, Jahrbüchern und Themenheften

LB 3

Kennen von Möglichkeiten zur Selbstkorrektur mit einem altersgerechten Wörterverzeichnis

Übungen zum Auffinden von Wörtern

Arbeits- und Übungshefte zur Freiarbeit, Fehlertexte, Lernsoftware

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Lernbereich 3: Lesen und Verstehen 45 Ustd.

Kennen von Sach- und Gebrauchstexten aus unterschiedlichen Kommunikationsbereichen

öffentlicher Gebrauch: Kinder- und Jugend-zeitschriften

Schaubilder, Tabellen

- Kennen von Kinder- und Jugendzeitschriften

· Inhalte und Aufbau Zeitschriften zu unterschiedlichen Themen

· Bedeutung für die Meinungsbildung Prominente aus Musik, Sport, Unterhaltung und Politik

Rolle der Werbung, Kinder als Konsumenten

Einblick gewinnen in redaktionelle Aufgaben bei der Herausgabe einer Zeitung

Überarbeiten und Kürzen eingereichter Artikel, Titelseiten, Layout

LBW 1

LBW 2

LBW 3

Kommunikationsfähigkeit

Wahlpflicht 1: Leserbrief 10 Ustd.

Kennen von Leserbriefen in Kinder- und Jugend-zeitschriften

Analyse der Struktur verschiedener Leserbrief-seiten

Gestalten eines Leserbriefes als Reaktion auf einen Zeitungsartikel

- Ermitteln von Informationen, Herausarbeiten und Begründen der eigenen Position

- Text ausformulieren und überarbeiten

Untersuchen unterschiedlicher Positionen zu ei-nem Thema

Inhalt und Sprache von Leserbriefen

Wahlpflicht 2: Schülerzeitung 10 Ustd.

Kennen von Schülerzeitungen Struktur, Gestaltungselemente, Funktion

Gestalten einer Themenseite für eine Schüler-zeitung

Schule, Freizeit, Sport, Kultur und Politik

- Themenfindung, Recherche zum Thema elektronische Nachschlagewerke

- Meldung, Bericht, Interview Unterschiede journalistischer Textsorten

- Zusammenstellen verschiedener Artikel zu einer Seite/Bebilderung

Leseanreize unter Beachtung der Zielgruppe, Überarbeiten und Kürzen, Layout

Wahlpflicht 3: Literaturzeitung 10 Ustd.

Gestalten einer Literaturzeitung zu einem aktuellen Kinder- und Jugendbuch

Medienkompetenz

- Auswahl geeigneter Inhalte für Zeitungs-seiten

- Auswahl journalistischer Textsorten und anderer Gestaltungselemente

Handlungsort, Interviews mit Hauptfiguren, Auto-renporträts

Kreuzworträtsel zur Handlung, Comics, Karikatu-ren

Kennen geeigneter Rubriken für eine Literatur-zeitung

Reportagen, Leserbriefe, Fotogeschichten, Modeseiten

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Klassenstufe 6

1. Entwickeln eines umfassenden Leseverstehens

Sie sind in der Lage, vielfältige Einzelinformationen für konkrete Zwecke aus Texten zu gewinnen und diese zu bewerten. Die Schüler lernen, bei der Informationsbeschaffung unter verschiedenen Medienangeboten auszuwählen.

4. Entwickeln der schriftlichen Sprachfähigkeit

Bei der formalen Gestaltung von Texten – auch am Computer – orientieren sie sich an funktionalen und ästhetischen Kriterien. Sie entwickeln und veröffentlichen Medienprodukte.

Lernbereich 2: Schreiben 30 Ustd.

Beherrschen verschiedener Formen und Metho-den gestaltenden Schreibens

- Umformen literarischer Texte

- nach Vorgaben und Impulsen

- mit Partnern und im Team

Sprichwörter, Reizwortketten, Bilder, Comics

Haikus, Elfchen, Bildgedichte

Fortsetzungsgeschichten

LB 3

KU, Kl. 6, LB 3

KU, Kl. 6, LBW 3

Arbeitsorganisation

Anwenden von Möglichkeiten zur Selbstkorrektur

- sicherer Umgang mit einem Wörterverzeich-nis

- Strategien zur Selbstkontrolle und Fehler-korrektur

Übungen zum Auffinden von Wörtern

Verstehen der den Stichwörtern beigefügten Informationen

Fehlertexte, Lernsoftware, Arbeits- und Übungs-hefte zur Freiarbeit

Lernbereich 3: Lesen und Verstehen 40 Ustd.

Übertragen von inhaltlichem und textsorten-spezifischem Wissen auf die Erschließung von Sach- und Gebrauchstexten

öffentlicher Gebrauch: Klappentext, Bericht, Grafik

journalistische Texte, Werbetexte, Bilder, Tabellen

Kennen von Möglichkeiten, Literatur als Hör-erlebnis zu inszenieren

Thematisieren von eigenen Hörgewohnheiten

Inhalte und Formen Vorstellen von Hörbüchern oder Hörfunksendun-gen zu unterschiedlichen Themen

Wahlpflicht 1: Entstehung eines Hörbildes 8 Ustd.

Kennen der Merkmale einer aktuellen Hör-funksendung für Kinder

Berücksichtigen von alters- und geschlechts-spezifischen Interessen

Gestalten eines Features zu einem Kinderbuch

- Informationen, Texte, Musik

- Ablaufplan, Aufnahme der Beiträge, Präsentation des Features

Vorstellen des Autors, Überblick zum Inhalt, Leseprobe, fiktives Interview mit einer Figur

situations- und adressatenbezogen unter Beachtung der Zielgruppe, Regiebuch

Arbeitsorganisation

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Wahlpflicht 2: Vom Prosatext zum Hörspiel 8 Ustd.

Kennen von Hörspielproduktionen Analyse von Inhalt, Struktur, Merkmalen

Gestalten einer Hörspielszene auf der Grundlage eines Prosatextes

Auszug aus einem Kinder- oder Jugendbuch, Anekdote, Kurzgeschichte, Fabel

- Gliederung der Handlung, Dialogisieren des Prosatextes

- Geräusche produzieren, Musik auswählen

- Ablauf festlegen, Aufnahme und Präsentation der Szene

Festlegen von Rollen, Zeit- und Ortswechseln

Zusammenspiel von Text, Geräuschen und Musik

Arbeitsorganisation

Wahlpflicht 3: Ein Gedicht als Hörerlebnis 8 Ustd.

Kennen von Lyrikproduktionen Gedichte, Balladen, Kopplung mit Musik

Gestalten einer Klangcollage zu einem lyrischen Text

- Untersuchen des Ausgangstextes, Festlegen von Hörsequenzen, Auswahl geeigneter Klangmittel

- Aufnahme und Präsentation der Collage

Erfassen der Grundstimmung, Erproben spre-cherischer Varianten, Kombination von Sprache, Geräuschen und Musik, Einsatz des Orffschen Schlagwerks und anderer Instrumente

Arbeitsorganisation

Klassenstufe 7

1. Entwickeln eines umfassenden Leseverstehens

Die Schüler lesen anspruchvollere literarische Texte sinngestaltend und fließend. Sie können umfang-reichere kontinuierliche Sach- und Medientexte und diskontinuierliche Texte erschließen. Vielfältige Lesetechniken und -strategien werden angewandt, um aus unbekannten Texten wesentliche, auch über-lagerte Einzelinformationen zu ermitteln. Die Schüler können unter Anleitung über den Inhalt und die Form von Texten reflektieren, Texte zusammenfassen und sich Inhalte merken. Strategien hierfür werden zunehmend bewusst eingesetzt. Die Schüler gehen bei der Informationsbeschaffung aus traditionellen und elektronischen Medien methodenbewusst und zunehmend auch kritisch vor.

2. Entwickeln von Wissen zur Orientierung in der Geistesgeschichte

Sie stellen unter Verwendung einfacher Präsentationstechniken selbstgewählte Literatur vor.

3. Entwickeln der mündlichen Sprachfähigkeit

Anhand von Stichwortzetteln halten sie Vorträge, die sie mit geeigneten Präsentationen unterstützen.

Lernbereich 1: Sprechen und Hören 10 Ustd.

Beherrschen komplexer Muster monologischen Sprechens

- Appellieren

- Beschreiben schwieriger Sachverhalte

- Formen und Techniken des Kurzvortrags

situative Bedingtheit von Kommunikation

Orientierung an der hochsprachlichen Norm

Strukturierung von Vorträgen

Stichwortzettel und einfache Präsentationstech-niken

Lernbereich 2: Schreiben 30 Ustd.

Anwenden von Verfahren des Beschreibens und Berichtens

- vergleichendes Beschreiben

- Reportagen

Verknüpfen beschreibender und berichtender Elemente

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Lernbereich 3: Lesen und Verstehen 40 Ustd.

Anwenden grundlegender Verfahren zur Bewer-tung von Texten nach Inhalt und Form

- sprachliche und formale Merkmale verschie-dener Textsorten und literarischer Gattungen

- Nutzung von Internet, Bibliothek und anderen Informationsquellen zur Prüfung von Textaussagen

LB 4

Medienkompetenz

Beurteilen von Sach- und Gebrauchstexten aus unterschiedlichen Kommunikationsbereichen

- öffentlicher Gebrauch: Meldung, Nachricht, Werbetext

Kommentar, Rezension, Interview, Reportage

Gestalten von Balladen Einzel- und Gruppenrezitationen, Spiel, Verto-nung oder Verfilmung

Kennen von Strategien der Werbung

- Formen von Werbung Plakate, Anzeigen, Rundfunk- und Fernsehspots

- kritische Auseinandersetzung mit Bild-sprache und Werbetexten

Informationscharakter und Manipulationscha-rakter; Überfrachtung mit Anglizismen und Amerikanismen

LBW 1

LBW 2

LBW 3

Wahlpflicht 1: Werbung in Zeitungen und Zeitschriften 8 Ustd.

Kennen der Merkmale von Werbeanzeigen

- Bildaufbau, Farbgestaltung

- Wort-Bild-Beziehung, sprachliche Mittel

Analyse und Vergleich verschiedener Werbean-zeigen

Gestalten einer Werbeanzeige für ein bestimm-tes Produkt

- Auswahl von Produkt und geeigneter Zeitung oder Zeitschrift

- Anzeige mit Headline, Bildmotiv, Slogan: Fließtext entwerfen und präsentieren

Kleidung, Lebensmittel, Kosmetik, Phantasie-produkte

Zielgruppe und redaktionellen Kontext beachten

Medienkompetenz

Wahlpflicht 2: Werbung im Fernsehen 8 Ustd.

Kennen der Merkmale von Werbespots

- narrativer Clip/Spot

- Art Clip/Spot

Bildfolgen und Handlungsmuster

auf der Grundlage von Geschichten, Reihung von Elementen der Alltagskultur ohne Handlung

Gestalten eines eigenen Werbespots oder Videoclips

Farbverfremdungen, Zeitraffer- oder Lupen-effekte, Einsatz von Trick, Animation

- Sammlung von Bildfolgen, Handlungsmus-tern, künstlerischen Mittel

Klischeebilder für Romantik: Kuss-Szenen, Son-nenuntergänge, für Emotionen: Liebes-, Eifer-suchts-, Wutszenen

- Erstellung eines Ablauf- und Regieplans

- Produktion und Präsentation des Werbespots oder Videoclips

Zusammenspiel von Bild und Ton

Medienkompetenz

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Wahlpflicht 3: Werbung im Internet 8 Ustd.

Kennen von unterschiedlichen Möglichkeiten der Werbung im Internet

Werbung über eigene Website, Werbeflächen auf fremden Websites, Analyse und Vergleich verschiedener Werbeformen

Gestalten einer Website oder einer Werbefläche im Internet

Werbung für eine Schülerfirma, eine Schüler-zeitung

- Festlegen von Produkt, Marke oder Unter-nehmen

Wort- und Sprachspiele

- Verbinden von Textbausteinen mit Bild- und Tonelementen

Nutzen der Möglichkeiten von Animation und Interaktion

- Präsentation der Website bzw. der Werbe-fläche

Medienkompetenz

Klassenstufe 8

1. Entwickeln eines umfassenden Leseverstehens

Die Schüler lesen kompliziertere literarische Texte, auch solche aus vergangenen Jahrhunderten, sinn-gestaltend und fließend. Sie können komplexe und vielschichtige kontinuierliche Sach- und Medientexte sowie diskontinuierliche Texte erschließen. Vielfältige Lesetechniken und -strategien werden angewandt, um aus unbekannten Texten wesentliche Einzelinformationen zu ermitteln. Sie können auf der Basis ihres textbezogenen Wissens über Inhalt und Form von Texten reflektieren, Texte zusammenfassen und sich Inhalte merken. Strategien hierfür werden bewusst eingesetzt. Die Schüler gehen bei der Informa-tionsbeschaffung aus unterschiedlichen Medien methodenbewusst und kritisch vor.

2. Entwickeln von Wissen zur Orientierung in der Geistesgeschichte

Die Schüler stellen in sinnvoll strukturierten Vorträgen literarische Texte unter Verwendung von Präsentationstechniken vor.

5. Entwickeln von Wissen und Reflexionsfähigkeit zum System der deutschen Sprache

Wortbedeutungen erschließen und beschreiben sie unter Anwendung verschiedener Verfahren und Medien.

Lernbereich 1: Sprechen und Hören 10 Ustd.

Beherrschen komplexer Muster monologischen Sprechens

- Schildern bedeutsamer Erlebnisse

- Inhaltsangabe zu fiktionalen und nichtfiktionalen Texten

- Referat

einfachere sprachliche Bilder

Zuhörerbezug, Emotionalität

Medieneinsatz

Einsatz von Fachterminologie

Teamfähigkeit

Lernbereich 2: Schreiben 30 Ustd.

Einblick gewinnen in das untersuchende Erschließen von Texten

zusammenhängende Textbeschreibung, Funk-tion und Wirkung gestalterischer Mittel, Zitieren

- literarische Texte/die Textinterpretation Gedichte, Kurzgeschichten

- pragmatische Texte/die Textanalyse journalistische und populärwissenschaftliche Texte

Sich positionieren zu Medienprodukten

- Schreiben von Kritiken und Empfehlungen

- Kriterien zur Beurteilung

Vorleistung zum gestaltenden Erschließen pragmatischer Texte

Fernsehserien, Filme, Theaterinszenierungen

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Lernbereich 3: Lesen und Verstehen 44 Ustd.

Beurteilen von Texten nach Inhalt und Form

- Nutzung weiterer Informationsquellen, um Textaussagen zu prüfen

Lexika, Sekundärliteratur, Internet

LB 4

Beurteilen umfangreicher Sach- und Gebrauchstexte aus unterschiedlichen Kommu-nikationsbereichen

- öffentlicher Gebrauch: Rezension, Kommen-tar, Statistik

Glosse, Interview

Sich positionieren zu wesentlichen Inhalten von zwei aktuellen Jugendbüchern

Referate zu Büchern und Autoren, Herstellung einer Klassenzeitung, Präsentation oder Internetseite

Lektüreempfehlung

Kennen von Möglichkeiten des Hörfunks

- Einblick gewinnen in Moderationstypen und Textsorten

Ansage, Überleitung, Zusammenfassung; Nachricht, Reportage, Interview

- Vergleichen von Zeitungsmeldung und Hör-funknachricht

Wirkungsvergleich durch Umformen

Gestalten von Bausteinen für ein Hörfunkfeature Festlegen eines Ablaufplans, Auswahl von Musik, Aufnahme von Sprechertexten, Zusam-menstellen der Bausteine, Präsentation des Features, Arbeit in Gruppen

Wahlpflicht 1: Natur im Spiegel der Lyrik 8 Ustd.

Gestalten eigener Naturgedichte Parallelgedichte, Illustrationen, Lyrikzeitung, Lyrikwerkstatt

Wahlpflicht 2: Politik im Spiegel der Lyrik 8 Ustd.

Gestalten eigener Gedichte zu aktuellen Ereignis-sen

Parallelgedichte, Illustrationen, Lyrikzeitung, Lyrikwerkstatt

Wahlpflicht 3: Liebe im Spiegel der Lyrik 8 Ustd.

Gestalten eigener Gedichte Parallelgedichte, Illustrationen, Lyrikzeitung, Lyrikwerkstatt

Klassenstufe 9

1. Entwickeln eines umfassenden Leseverstehens

Die Schüler untersuchen die mediale Umgebung der gelesenen Texte und beziehen die gewonnenen Erkenntnisse in geeigneter Weise bei der Auseinandersetzung mit den Textinhalten ein.

2. Entwickeln von Wissen zur Orientierung in der Geistesgeschichte

Die Schüler erfassen und nutzen das Lesen als wichtige Möglichkeit der freudbetonten Auseinander-setzung mit der Welt. Sie setzen sich mit medialen Bearbeitungen von Texten auseinander und bewerten ihre Gestaltung.

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3. Entwickeln der mündlichen Sprachfähigkeit

Die Schüler können kürzere Referate vorbereiten und hörerbezogen und situationsgerecht vortragen. Dabei nutzen sie Medien sowie Präsentationstechniken angemessen.

4. Entwickeln der schriftlichen Sprachfähigkeit

Sie erproben journalistische Formen des Schreibens als Möglichkeit gestaltenden Erschließens pragmatischer Texte.

Lernbereich 1: Sprechen und Hören 10 Ustd.

Gestalten monologischer Texte

- Kommentar

- Referat, Vortrag, Präsentation

Wortfeldnutzung: Synonymie, Antonymie

Kurzkommentar mit Stichwortzettel

Verhältnis Bild, Grafik, Musik zu Textanteil beim Einsatz von Medien

MU, Kl. 9, LB 2

MA, Kl. 9, LB 4

Lernbereich 3: Lesen und Verstehen 45 Ustd.

Sich positionieren zu wesentlichen Inhalten von Jugendbüchern

Referate zur Vorstellung von Büchern und Auto-ren und Herstellung einer Klassenzeitung oder Präsentation auf CD oder Internetseite

Übertragen von Wissen zum Konfliktgefüge lite-rarischer Texte auf die soziale Umwelt

Darstellung der Grundkonflikte im literarischen Rollenspiel

Werteorientierung

Gestalten eines Jugendbuches Jugendbuch als Klassenroman, Fotoroman, Filmsequenz, literarische Zeitung

LB 2

Kennen des PrintMediums Zeitung

- Presse als Institution politische, rechtliche, wirtschaftliche Aspekte

- Aufbau und Gliederung einer Tageszeitung Ressorts, Sparten und Rubriken, Layout

- journalistische Textsorten Nachricht, Reportage, Kommentar, Rezension, Glosse

- Vorbereitung und Durchführung einer journalistischen Recherche

Besuch eines Verlags oder einer Redaktion

Sich Positionieren zu Manipulationsmöglichkei-ten des Mediums Zeitung

Werteorientierung

Gestalten eigener Beiträge für ein Themenheft oder eine Schülerzeitung

Schreibversuche zu unterschiedlichen journalistischen Textsorten

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Lernbereich 4: Sprache thematisieren 15 Ustd.

Einblick gewinnen in

- Entwicklungstendenzen der deutschen Gegenwartssprache

- Beziehungen zwischen germanischen, romanischen und slawischen Sprachen

themengleiche Texte aus unterschiedlichen Zeiten, Projektarbeit, Präsentationen

Vergleich von Bezeichnungen für Zahlen, Ver-wandtschaftsbeziehungen, Tiere, Pflanzen

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Kennen eines Kommunikationsmodells

- Sprecher und Schreiber, Hörer und Leser

- Text und Medium, Kodieren und Dekodieren

Visualisierung

Untersuchen von konkreten Kommunikations-situationen

Wahlpflicht 1: Begrenztheit der Verhältnisse – Liebestragödien 12 Ustd.

Sich positionieren zur Entfaltung des Themas in „Frühlingserwachen“ (Wedekind) oder „Romeo und Julia“ (Shakespeare)

Besuch einer Theatervorstellung, Lesetagebuch

- gestaltende Interpretation Um- oder Weiterschreiben von Szenen, innerer Monolog, fiktiver Tagebucheintrag oder Rollen-biographie, Bild-Text-Collage, Plakat und Pro-grammheft, Drehbuch für eine Verfilmung

Klassenstufe 10

1. Entwickeln eines umfassenden Leseverstehens

Die Schüler reflektieren über die mediale Umgebung der gelesenen Texte und beziehen diese bei der Sinnfindung und bei der Auseinandersetzung mit den Textinhalten ein.

2. Entwickeln von Wissen zur Orientierung in der Geistesgeschichte

Die Schüler bewerten kriterienorientiert unterschiedliche mediale Gestaltungen von Texten.

3. Entwickeln der mündlichen Sprachfähigkeit

Referate werden selbstständig vorbereitet und hörerbezogen vorgetragen. Die Schüler nutzen dabei Medien und wägen Einsatzmöglichkeiten verschiedener Präsentationstechniken gegeneinander ab.

4. Entwickeln der schriftlichen Sprachfähigkeit

Die Schüler entwickeln ihre Fähigkeiten im gestaltenden Erschließen literarischer und pragmatischer Texte weiter, sie erproben rhetorische, journalistische und literarische Formen.

Lernbereich 1: Junge Menschen in der Literatur 30 Ustd.

Gestalten von Referaten zu weiteren Texten, auch größeren Textauszügen des Themen-bereichs

Partnerarbeit, Präsentations- und Visualisie-rungstechniken, Weltliteratur

Lernbereich 2: Pragmatische Texte 15 Ustd.

Beurteilen pragmatischer Texte durch Verfahren des untersuchenden Erschließens/der Textana-lyse

journalistische Texte, Essay, politische Rede, sprachtheoretische Texte, philosophische Texte

Lernbereich 4: Filme untersuchen und gestalten 10 Ustd.

Kennen von Elementen und Verfahren der Film-sprache und -analyse

- Stoff und Dramaturgie

- Kameraführung und Bild-Ton-Beziehungen

- Zeit, Ort, Figuren und Dialoge

Analysegegenstände sollten Szenen aus Verfilmungen von Werken sein, die in anderen Lernbereichen thematisiert sind.

Spannungsfeld zwischen Werktreue und freier Kreation reflektieren

Interdisziplinarität und Mehrperspektivität

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Anwenden des Instrumentariums der Film-sprache und -analyse auf eine Literatur-verfilmung

Dialoge untersuchen, Wahl der Schauplätze und Zeitgestaltung, Figuren-, Situations- und Hand-lungsstereotype als ästhetische und kulturelle Codes

Gestalten einer Film- oder Drehbuchsequenz

Umarbeiten und Verfilmen einer Parabel oder einer Kurzgeschichte

MU, Kl. 10, LBW 3

KU, Kl. 10, LB 3

Lernbereich 6: Sprachfunktionen und Sprachkritik 10 Ustd.

Einblick gewinnen in die Entstehung der Sprache und die Entwicklung der Sprachfähigkeit

- Medienrecherchen zum Problem der Sprachentstehung

- Analphabetismus als Problem

Erarbeitung einer visuellen Darstellung des indi-viduellen Spracherwerbs

Visualisierung der Ergebnisse zum Problem des Analphabetismus

Kennen von Zielen, Möglichkeiten und Grenzen sprachpflegerischer Bemühungen

Einbeziehen von journalistischen und essayisti-schen Texten

Beurteilen der Angemessenheit der Verwendung von Wörtern und Wendungen: journalistische Texte, Werbetexte, elektronische Medien

Anglizismen, Wörter aus dem Dialekt, der Umgangssprache und der Jugendsprache

Verantwortung des Sprachnutzers für den Zustand der Sprache

Wahlpflicht 1: Identitätsentwürfe im epischen Text 12 Ustd.

Sich positionieren zu inhaltlichen und künstleri-schen Fragen des Textes in verschiedenen journalistischen und literarischen Formen

Rezension, Textbearbeitungen, eigene literari-sche Texte, Hörspielszenen und Filmsequenzen, Fotoroman

Ziele Jahrgangsstufen 11/12 – Grundkurs

1. Entwickeln eines umfassenden Leseverstehens

Die Schüler untersuchen und bewerten Medienprodukte. Dabei erfassen sie den Zusammenhang von Aussage, Gestaltung und Wirkung. Die Erschließung von Texten und Medienprodukten verstehen sie als wesentliche Möglichkeit der ästhetisch bereichernden Auseinandersetzung mit Problemen und Phänomenen des Individuums und der Gesellschaft.

3. Entwickeln der mündlichen Sprachfähigkeit

Die Schüler können sich in korrektem und klar artikuliertem Deutsch äußern und literarische Texte frei und gestaltend vortragen. In Referaten stellen sie komplexe Inhalte dar, dabei verwenden sie geeignete Mittel zur Visualisierung und Präsentation.

4. Entwickeln der schriftlichen Sprachfähigkeit

Die Schüler entwickeln ihre Fähigkeit zum schriftlichen Erschließen literarischer und pragmatischer Texte weiter. Dabei wenden sie untersuchende, erörternde und gestaltende Verfahren an. Sie erschließen literarische Texte und bearbeiten literarische Vorlagen in rhetorischen, journalistischen und literarischen Formen.

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Jahrgangsstufe 11 – Grundkurs

Lernbereich 1: Literaturgeschichte 25 Ustd.

Kennen wichtiger Epochen der deutschen Lite-ratur

wichtige Themen, bevorzugte Gattungen, Auto-ren und Werke, Zentren der Epochen

- Barock

- Aufklärung

- Sturm und Drang

- Weimarer Klassik

- Romantik

- Realistische Strömungen

- Literatur der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert

- Expressionismus

Herstellen eines Überblicks: Präsentation oder Wandzeitung zur Zeit- und Literaturgeschichte

Medienkompetenz

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Lernbereich 2: Literatur seit 1945 35 Ustd.

Sich positionieren zu Aspekten der Literatur im geteilten Deutschland

Literatur in den Besatzungszonen Herstellen einer Präsentation oder Wandzeitung zur Zeit- und Literaturgeschichte

Lernbereich 3: Gestaltung von Reden 15 Ustd.

Anwenden von Grundregeln der Rhetorik produktions- und handlungsorientierte Übungen

- Körpersprache beachten Bedeutung und Wirkung von Mimik, Gestik und Körperhaltung, Videoanalyse

LA, Kl. 10, LB 3

Jahrgangsstufe 12 – Grundkurs

Lernbereich 1: Ein Roman des 20. Jahrhunderts 20 Ustd.

Beurteilen der inhaltlichen und ästhetischen Qualität des Romans: gestaltendes Erschließen ausgewählter Textpassagen

Verändern der Erzählform, Umformen des Erzähltextes in Dialogform, in ein Hörspiel, Drehbuch oder Comic, literarisches Rollenspiel, szenische Interpretation Werteorientierung

Anwenden gattungsspezifischer Interpretations-methoden

Interpretation von Textauszügen Erproben verschiedener Interpretationsmethoden

Kennen des biographischen, historischen, politi-schen Entstehungskontextes

Internetrecherche, Präsentations- und Visualisie-rungstechniken anwenden

Lernbereich 3: Stoffe und Motive 26 Ustd.

Kennen von historischer Bedingtheit und histo-rischem Wandel eines literarischen Stoffes

Berücksichtigung der verbindlichen Lektüreliste

- historische, philosophische, religiöse Hinter-gründe

- Ganzschrift

Recherche zu Stoffgrundlagen in historischen, philosophischen, religiösen, kunstgeschicht-lichen Quellen, Internetrecherche

Gestalten von Variationen eines Stoffes künstlerische Gestaltungsversuche oder multi-mediale Bearbeitung, Verfilmung, Paralleltexte

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Wahlpflicht 1: Schreibwerkstatt 8 Ustd.

Gestalten eines journalistischen Textes Glosse, Essay, Reportage, Kommentar

mündliches und schriftliches Reflektieren des Vorgehens

EN, Lk, LBW 4

Wahlpflicht 2: Vom Text zur Inszenierung 8 Ustd.

Kennen von Gestaltungsmöglichkeiten bei der Inszenierung dramatischer Texte

- Licht und Ton Beleuchtungseffekte, Geräusche und Hinter-grundmusik; audio-visuelle Geräte

Gestalten einer szenischen Umsetzung Arbeit mit einer Textvorlage, Bearbeitung, Erkunden von Intentionen, Rollenreflexion, Standbilder, szenisches Spiel

Arbeitsorganisation

Wahlpflicht 3: Mediengestaltung 8 Ustd.

Gestalten einer Website zu einem literarischen Thema

- Schreiben von Texten und Auswählen von Bildern

- Layout

- Schlussredaktion

Auswahl, Eingrenzung und Gliederung des Themas

Planung des Projekts, Aufgabenverteilung inner-halb des Teams

Recherchen zum Thema (Bibliothek, Internet, Umfragen, Interviews)

KU, Gk, LBW 3

KU, Lk, LBW 4

o d e r

Gestalten einer literarischen Zeitung

Ziele Jahrgangsstufen 11/12 – Leistungskurs

1. Entwickeln eines umfassenden Leseverstehens

Die Schüler untersuchen und beurteilen Medienprodukte und sind in der Lage, Möglichkeiten und Grenzen von Medien und medialer Gestaltung zu diskutieren. Die Erschließung von Texten und Medienprodukten verstehen sie als wesentliche Möglichkeit der ästhetisch bereichernden Auseinandersetzung mit Problemen und Phänomenen des Individuums und der Gesellschaft.

3. Entwickeln der mündlichen Sprachfähigkeit

In aspektreichen und tiefgründigen Referaten stellen sie komplexe Inhalte dar, dabei verwenden sie geeignete Mittel zur Visualisierung und Präsentation.

4. Entwickeln der schriftlichen Sprachfähigkeit

Beim schriftlichen Arbeiten entwickeln die Schüler ihre Fähigkeiten im Erschließen komplexer literarischer und pragmatischer Texte weiter. Dabei wenden sie untersuchende, erörternde und gestaltende Verfahren an. Sie erschließen literarische Texte und bearbeiten literarische Vorlagen in rhetorischen, journalistischen und literarischen Formen.

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Jahrgangsstufe 11 – Leistungskurs

Lernbereich 1: Literaturgeschichte 25 Ustd.

Kennen wichtiger Epochen der deutschen Literatur

- Mittelalter

- Barock

- Aufklärung, Sturm und Drang

- Weimarer Klassik

wichtige Themen, bevorzugte Gattungen, litera-rische Techniken, Autoren und Werke, Zentren der Epochen

Herstellen einer Präsentation oder Wandzeitung zur Zeit- und Literaturgeschichte

- Romantik

- Realismus des 19. Jahrhundert

- Literatur der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert

- Expressionismus

Gruppen- oder Partnerarbeit zur Analyse einer Epoche

Medienkompetenz

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Empathie und Perspektivwechsel

Lernbereich 2: Literatur seit 1945 35 Ustd.

Sich positionieren zu Aspekten der Literatur im geteilten Deutschland

Literatur in den Besatzungszonen

Herstellen einer Präsentation oder Wandzeitung zum Thema

Kennen von Literatur der Bundesrepublik, der DDR, der Schweiz und Österreichs bis 1989

ausgewählte Autoren, Entwicklungen, Wider-sprüche; Visualisierungen, Referate, Präsentationen

Lernbereich 3: Gestaltung von Reden 15 Ustd.

Anwenden von Grundregeln der Rhetorik produktions- und handlungsorientierte Übungen

- Körpersprache beachten Bedeutung und Wirkung von Mimik, Gestik und Körperhaltung, Videoanalyse

LA, Kl. 10, LB 3

Wahlpflicht 2: Vom Text zur Inszenierung 10 Ustd.

Kennen von Gestaltungsmöglichkeiten bei der Inszenierung dramatischer Texte

- Stimme, Sprache, Körperausdruck, Bewe-gung

Wahrnehmungs-, Sprech-, Körper- und Bewe-gungsübungen, Improvisationen, Pantomime

- Kostüme, Requisiten, Bühnenbild Auswahl geeigneter Kostüme und Masken, An-fertigen von Figurinen, Entwurf eines Bühnenbil-des

- Licht und Ton Beleuchtungseffekten, Geräusche und Hinter-grundmusik; audio-visuelle Geräte

KU, Lk, LB 3

Gestalten einer szenischen Umsetzung Bearbeitung einer Textvorlage, Erkunden von In-tentionen, Rollenreflexion, Standbilder, szeni-sches Spiel

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Wahlpflicht 3: Mediengestaltung 10 Ustd.

Gestalten einer Website zu einem literarischen Thema

- Schreiben eigener Texte/Bebilderung

- Zusammenstellung der Texte und Bilder am Computer, Layout

- Schlussredaktion

Auswahl, Eingrenzung und Gliederung eines lite-rarischen Themas

Planung des Projekts, Aufgabenverteilung inner-halb des Teams

Recherchen zum Thema (Bibliothek, Internet, Durchführen von Umfragen, Interviews)

Medienkompetenz

o d e r

Gestalten einer literarischen Zeitung

Jahrgangsstufe 12 – Leistungskurs

Lernbereich 1: Ein Roman des 20. Jahrhunderts 20 Ustd.

Beurteilen der inhaltlichen und ästhetischen Qualität des Romans: gestaltendes Erschließen von Textpassagen

Ändern der Erzählsituation, Dialogform, Hörspiel, Drehbuch, Comic

Handlung in eine andere Zeit transponieren, Fortsetzung schreiben

Rollenspiel, szenische Interpretation

Werteorientierung

Kennen des biographischen, historischen, politi-schen, philosophischen, religiösen Entstehungs-kontextes

Internetrecherche, Präsentations- und Visualisie-rungstechniken anwenden

Lernbereich 3: Stoffe und Motive 35 Ustd.

Gestalten von Variationen eines Stoffes künstlerische Gestaltungsversuche oder multi-mediale Bearbeitung, Verfilmung, Paralleltexte

Lernbereich 4: Sprachtheoretische Modelle 15 Ustd.

Sich positionieren zu unterschiedlichen oder kontroversen Sach- und Problemdarstellungen

- Inhalte herausarbeiten und gegenüberstellen

- Tragweite der Inhalte diskutieren und abwägen

wissenschaftliche Texte als Untersuchungs-gegenstand

Textanalyse und Texterörterung

Visualisierung und Präsentation von Ergebnis-sen

Reflexions- und Diskursfähigkeit

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Englisch

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Medienerziehung ist immanenter Bestandteil des Englischunterrichts. Er prägt Medienkompetenz im Hinblick auf Auswahl, Nutzung, Gestaltung und Verbreitung von Medien aus. Die Schüler verstehen und bewerten die Gestaltung von Medien und können Medieneinflüsse erkennen und aufarbeiten.

didaktische Grundsätze

Die Selbsttätigkeit des Schülers wird zum wichtigsten Aspekt des Fremdsprachenunterrichts, wobei auch Methoden wie Freiarbeit (open learning environments), aber auch Medienunterstützter Unterricht (E-Mail, Internet, CALL (Computer assisted language learning)) eine große Rolle spielen. Für die Erstellung von produktiven Sprachleistungen und für ihre Präsentation werden moderne Medien genutzt. Durch den Umgang mit dem Computer, insbesondere zur Internetrecherche, und mit Textverarbeitungsprogrammen in der englischen Sprache leistet der Englischunterricht seinen Beitrag zur anwendungsorientierten informatischen Grundbildung.

Übersicht über Lernbereiche und Lernbereiche mit Wahlpflichtcharakter

Klassenstufen 7/8

Wahlpflicht 1: Internet Projects

Klassenstufen 7/8 – Englisch in der bilingualen Ausbildung

Wahlpflicht 1: Internet Projects

Jahrgangsstufen 11/12 – Grundkurs

Wahlpflicht 2: Film and Media

Jahrgangsstufen 11/12 – Leistungskurs

Wahlpflicht 3: Film

Klassenstufen 5/6

1. Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler können

aus langsam und deutlich gesprochenen Äußerungen, sowohl in der direkten Kommunikation als auch bei medial vermittelten Texten, zu ihnen vertrauten Themen Informationen entnehmen

5. Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Die Schüler können

verschiedene einfache Medien zur Information und zum Lernen nutzen

einfache Präsentationsstrategien nutzen

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Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Einblick Gewinnen in Computergestützte Siche-rungsstrategien

Lernsoftware

Medienkompetenz

Kennen von auf das Lernen bezogenen Strate-gien

- Beschaffen, Auswerten und Bewerten von Informationen

Medienkompetenz

- Internet

Kennen einfacher Präsentationsstrategien

- Poster, Wandzeitung

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Beherrschen von Kenntnissen zu den Themen-bereichen

Medienkompetenz

Nutzen von Medienbeiträgen zur Visualisierung der Themenbereiche

Beherrschen grundlegenden Sprach- und Sach-wissens zum Themenbereich Media and Communication

bevorzugt zu behandeln in Kl. 6

für Schüler mit vorgezogener 2.Fremdsprache in reduziertem Umfang

Kenntnisse zum Telefonieren

Sich positionieren zu Radio, Fernsehen und Musikgeschmack

Wahlpflicht 2: The World of Nature

Gestalten verschiedener Produkte zum Thema The World of Nature

- Sammeln von Material

- Erstellen von Wortfeldern

- Auswahl und Erstellung der Produkte

LB 3

GS Kl. 4, LB Animals

BIO, Kl. 5, LB 1

individuell nach Interessen und Leistungsstand

Bildersammlung, Fotografieren, Filmen, Plakat, Wandzeitung, Broschüre

Vernissage im Klassenraum, in der Schule; Zoo-besuch, Wanderungen, Museen

Klassenstufen 7/8

1. Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler können

allgemeine Informationen auch aus längeren, klar gegliederten, deutlich gesprochenen Texten ent-nehmen, die über Tonträger oder audio-visuelle Medien dargeboten werden; bei wiederholtem Hören auch Details erfassen

5. Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Die Schüler nutzen verschiedene Medien zur Präsentation.

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Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Beherrschen von auf das Lernen bezogenen Strategien

- Internet Medienkompetenz

Beherrschen von Präsentationsstrategien

- Kurzvortrag

- Projektpräsentation

selbstständige Wahl geeigneter Techniken und Medien

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Beherrschen erweiterten Sprach- und Sachwis-sens zum Themenbereich Media and Commu-nication

Medienkompetenz

ETH, Kl. 7, LB 3

Beherrschen von Kenntnissen zu British and/or American TV programmes

Gestalten einer eigenen Fernsehshow

Übertragen von Kenntnissen zu englischspra-chigen Funktionen im Internet

Gestalten einer eigenen Webseite mit interes-sierten Schülern

Wahlpflicht 1: Internet Projects

Anwenden erweiterten Sprachwissens zum Themenbereich Internet

Medienkompetenz

TC, Kl. 5, LB 2

TC, Kl. 6, LB 2

Gestalten einer Web-Site persönliche Homepage des Schülers

Homepage der Klasse/Schule

Übertragen erweiterten Sprachwissens zur Kommunikation in interaktiven Formen des Internets

E-Mail-Freundschaften

Chats

Wahlpflicht 3: Lesen und Besprechen einer Ganzschrift

Anwenden grundlegenden Sprach- und Sach-wissens zur Bearbeitung einer altersgerechten Ganzschrift

DE, Kl. 7, LB 3

DE, Kl. 8, LB 2

Diskussionen, lektüreorientierte Rollenspiele

Schreiben eines Drehbuches für eine wichtige Szene der Ganzschrift und Aufführung dieser Szene

Klassenstufen 9/10

1. Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler können

Hörtexte in leicht verständlichen regionalen und sozialen Sprechvarianten global verstehen

englischsprachigen Filmen in Standardsprache folgen, wenn die Hauptaussagen durch Bild und Aktion unterstützt werden

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Produktion

Die Schüler können

selbstständige Präsentationen, auch medial unterstützt, vortragen

3. Entwickeln der Fähigkeit zur Textreflexion

Die Schüler können

unterschiedliche mediale Darstellungsweisen eines Themas vergleichen

5. Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Besonderes Augenmerk gilt dabei der kritischen Nutzung von Informationsquellen, der Planung und Durchführung von Arbeitsvorhaben und der sach- und adressatengerechten Präsentation

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

- Planen selbstständig entsprechend der Aufgabenstel-lung

- Ausführen Referat, Medienunterstützte Präsentation

Teilnahme an Diskussionen und Debatten; bes. in Kl. 10 als Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe

Anwenden von auf das Lernen bezogenen Stra-tegien

- Informationen beschaffen, auswerten und bewerten

- Nachschlagewerke

- Internet

Beurteilen der Gültigkeit/Qualität von Informatio-nen aus dem Internet

selbstständige Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Partnern

INF, Kl. 8, LB 3

Anwenden von Präsentationsstrategien

- Referat

- medial unterstützte Präsentationen

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Beherrschen erweiterten Sprach- und Sachwis-sens zum Themenbereich Media and Communi-cation

G/R/W, Kl. 9, LB 1

ETH, Kl. 7, LB 3

LA, Kl. 8.2-9, LB 3

Übertragen von Kenntnissen zur Rolle unter-schiedlicher Medien und deren Gestaltungsmittel

films, the Internet, magazines, newspapers

Sich positionieren zur Gestaltung von Medien Schreiben einer Filmrezension

Beurteilen von Medieneinflüssen Analyse und eigene Gestaltung von Werbung

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Klassenstufen 5/6 – Englisch in der bilingualen Ausbildung

1. Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler können

aus langsam und deutlich gesprochenen Äußerungen, sowohl in der direkten Kommunikation als auch bei medial vermittelten Texten, zu ihnen vertrauten Themen Informationen entnehmen

5. Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Die Schüler können

verschiedene einfache Medien zur Information und zum Lernen nutzen

einfache Präsentationsstrategien nutzen

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Einblick Gewinnen in Computergestützte Siche-rungsstrategien

Lernsoftware

Medienkompetenz

Kennen von auf das Lernen bezogenen Strate-gien

- Beschaffen, Auswerten und Bewerten von Informationen

Medienkompetenz

- einfache Formen von Nachschlagewerken ggf. unter Einbeziehung muttersprachlicher Quellen

- Internet

Kennen einfacher Präsentationsstrategien

- Poster, Wandzeitung

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Übertragen von Kenntnissen zu altersspezifi-schen Gebrauchstexten

- invitations

- letters/e-mails

- descriptions

- reports

ab Kl. 6 Einsatz einer geeigneten Schüler-sprachzeitschrift

Kennen von altersspezifischen Gebrauchstexten

- Diagramme, Statistiken, Übersichten

- Reiseberichte, Reportagen

- adaptierte Zeitungsartikel

- Resümee

Entwickeln der Arbeit am Dossier, Europäisches Portfolio der Sprachen – Erstellen von Text-sammlungen durch die Schüler selbst

Beherrschen von Kenntnissen zu den Themen-bereichen

Medienkompetenz

Nutzen von Medienbeiträgen zur Visualisierung der Themenbereiche

Beherrschen grundlegenden Sprach- und Sach-wissens zum Themenbereich Media and Communication

bevorzugt zu behandeln in Kl. 6

für Schüler mit vorgezogener 2.Fremdsprache in reduziertem Umfang

Kenntnisse zum Telefonieren

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Sich positionieren zu Radio, Fernsehen und Musikgeschmack

Beherrschen grundlegenden Sprach- und Sach-wissens zum Themenbereich Science and Tech-nology/How things work

bevorzugt zu behandeln in Kl. 6

- working with a Computer

Wahlpflicht 2: The World of Nature

Gestalten verschiedener Produkte zum Thema The World of Nature

- Sammeln von Material

- Erstellen von Wortfeldern

- Auswahl und Erstellung der Produkte

LB 3

GS Kl. 4 LB Animals

BIO, Kl. 5, LB 1

individuell nach Interessen und Leistungsstand

Bildersammlung, Fotografieren, Filmen, Plakat, Wandzeitung, Broschüre

Vernissage im Klassenraum, in der Schule; Zoo-besuch, Wanderungen, Museen

Klassenstufen 7/8 – Englisch in der bilingualen Ausbildung

1. Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler können

allgemeine Informationen auch aus längeren, klar gegliederten, deutlich gesprochenen Texten ent-nehmen, die über Tonträger oder audio-visuelle Medien dargeboten werden; bei wiederholtem Hören auch Details erfassen

5. Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Die Schüler nutzen verschiedene Medien zur Präsentation.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Beherrschen von auf das Lernen bezogenen Strategien

- Internet Medienkompetenz

Beherrschen von Präsentationsstrategien

- Kurzvortrag

- Projektpräsentation

selbstständige Wahl geeigneter Techniken und Medien

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Übertragen von Kenntnissen zu altersspezifi-schen Gebrauchstexten

- flow charts, statistics, surveys

- reports, travelogues

- adapted journalistic texts

- summary

Einsatz von Schülersprachzeitschrift, Jugend-zeitschrift

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Beherrschen erweiterten Sprach- und Sachwis-sens zum Themenbereich Media and Communi-cation

Medienkompetenz

ETH, Kl. 7, LB 3

Beherrschen von Kenntnissen zu British and/or American TV programmes

Gestalten einer eigenen Fernsehshow

Übertragen von Kenntnissen zu englischsprachi-gen Funktionen im Internet

Gestalten einer eigenen Webseite mit interes-sierten Schülern

Wahlpflicht 1: Internet Projects

Anwenden erweiterten Sprachwissens zum Themenbereich Internet

Medienkompetenz

TC, Kl. 5, LB 2

TC, Kl. 6, LB 2

Übertragen erweiterten Sprachwissens zur Kommunikation in interaktiven Formen des Internets

E-Mail-Freundschaften

Chats

Wahlpflicht 3: Lesen und Besprechen einer Ganzschrift

Anwenden grundlegenden Sprach- und Sach-wissens zur Bearbeitung einer altersgerechten Ganzschrift

DE, Kl. 7, LB 3

DE, Kl. 8, LB 2

Diskussionen, lektüreorientierte Rollenspiele

Schreiben eines Drehbuches für eine wichtige Szene der Ganzschrift und Aufführung dieser Szene

Klassenstufen 9/10 – Englisch in der bilingualen Ausbildung

1. Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler können

englischsprachigen Filmen in Standardsprache folgen, wenn die Hauptaussagen durch Bild und Aktion unterstützt werden

Produktion

Die Schüler können

selbstständige Präsentationen, auch medial unterstützt, vortragen

3. Entwickeln der Fähigkeit zur Textreflexion

Die Schüler können

unterschiedliche mediale Darstellungsweisen eines Themas vergleichen

5. Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Besonderes Augenmerk gilt dabei der kritischen Nutzung von Informationsquellen, der Planung und Durchführung von Arbeitsvorhaben und der sach- und adressatengerechten Präsentation

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Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

- Ausführen Referat

Medienunterstützte Präsentation

Teilnahme an Diskussionen und Debatten; bes. in Kl. 10 als Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe

- Kontrollieren und Reparieren vereinfachen, umschreiben

individuell adaptierte Überarbeitungsstrategien

Anwenden von auf das Lernen bezogenen Stra-tegien

- Informationen beschaffen, auswerten und bewerten

- Nachschlagewerke

- Internet

Beurteilen der Gültigkeit/Qualität von Informatio-nen aus dem Internet

selbstständige Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Partnern

INF, Kl. 8, LB 3

Anwenden von Präsentationsstrategien

- Referat

- medial unterstützte Präsentationen

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Beherrschen von Wissen zu literarischen Texten verschiedener Gattungen

- poems

- short stories

- one novel or drama

gelenkte oder selbstständige Lektüre

kreative Formen der Umsetzung einbeziehen

englischsprachiger Film oder Theaterbesuch wünschenswert

Beherrschen von Wissen zu altersspezifischen Gebrauchstexten

- speeches

- advertisements

- excerpts from scientific texts

- flow charts, statistics, surveys

- reports, travelogues

- adapted journalistic texts

- summary

Einsatz einer Schülersprachzeitschrift, Arbeit am Dossier

LA, Kl. 10, LB 3

auch populärwissenschaftliche Texte

Beherrschen erweiterten Sprach- und Sachwis-sens zum Themenbereich Media and Communi-cation

G/R/W, Kl. 9, LB 1

LA, Kl. 8.2-9, LB 3

ETH, Kl. 7, LB 3

Übertragen von Kenntnissen zur Rolle unter-schiedlicher Medien und deren Gestaltungsmittel

films, the Internet, magazines, newspapers

Sich positionieren zur Gestaltung von Medien Schreiben einer Filmrezension

Beurteilen von Medieneinflüssen Analyse und eigene Gestaltung von Werbung

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Wahlpflicht 2: Addictions

Kennen von altersspezifischen Suchtproblemen und deren möglichen Ursachen

alcohol, nicotine, eating habits, addictions to gambling, Computers, TV

Jahrgangsstufen 11/12 – Grundkurs

1. Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Interaktion

Die Schüler können

sich in Interview- und einfachen Konfliktsituationen sprachlich weitgehend sicher verständlich machen und situationsangemessen reagieren, dabei auch zum Gesprächsfortgang beitragen; sofern es die Kommunikationssituation erfordert, auch sprachmittelnd

5. Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Besonderes Augenmerk kommt im Grundkurs dem Ausbau bereits erworbener Präsentations- und Interaktionsstrategien zu.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden von Strategien zur mündlichen Präsentation von Arbeitsergebnissen

presentation, report, speech, book report

- Beschaffen, Organisieren und Auswerten von Informationsmaterial aus verschiedenen Quellen

eigenständige und kritische Recherche in Nach-schlagewerken, Internet, Sekundärliteratur

- Planen und Strukturieren des Vortrages themen- und adressatenbezogene Umsetzung der Redeabsichten

- Verwenden geeigneter Medien, Sprach- und Visualisierungstechniken

richtiges Zitieren unterschiedlicher Quellen: PrintMedien, Internet

Beherrschen von Strategien zur schriftlichen Präsentation von Arbeitsergebnissen

- Beschaffen, Organisieren und Auswerten von Informationsmaterial aus verschiedenen Quellen

eigenständige und kritische Recherche in Nach-schlagewerken, Internet, Sekundärliteratur

INF, Gk, LB 3

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Beherrschen von Kenntnissen zu literarischen Texten verschiedener Gattungen aus dem 19., 20. oder 21. Jahrhundert

- Kurzgeschichten

- Gedichte

- ein Roman oder Drama

DE, Gk 12, LB 1

gelenkte oder selbstständige Lektüre

kreative Formen der Umsetzung einbeziehen

englischsprachiger Film oder Theaterbesuch wünschenswert

Beherrschen von Kenntnissen zu Gebrauchs-texten

- Berichte, Beschreibungen

- Kommentare, Leserbriefe, Kritiken

zu aktuellen Themen

LA Kl. 10, LB 3

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- politische Reden, öffentliche Erklärungen

- Werbetexte

- (populär-)wissenschaftliche Texte

als Hörtexte

Anwenden der Kenntnisse zu literarischen Texten und Gebrauchstexten auf die Gestaltung eigener Texte

Gestalten von Werbespots

Umschreiben, Fortschreiben, eigene Schreibver-suche

Beherrschen grundlegenden Sprach- und Sach-wissens zum Thema The English-speaking World - History, Politics and Society

G/R/W, Kl. 10, LB 1

Behandlung anhand von Literatur und Film mög-lich

Medienkompetenz

Commonwealth, American identity, Political systems in the English-speaking world, European Union, America's role in the world, Northern Ireland

Schwerpunktsetzung erfolgt individuell und nach Leistungsstand der Schüler

schülerzentrierte Unterrichtsformen, moderne Informationsquellen nutzen

Wahlpflicht 1: Presentation Skills

Gestalten einer Präsentation zu einem Thema mit Bezug zum Englischunterricht, bevorzugt aus der Lebenswirklichkeit der Schüler

Vorbereitung, Durchführung und Auswertung einer Studienfahrt

Beschaffen, Organisieren und Auswerten von Informationsmaterial aus verschiedenen Quellen

eigenständige und kritische Recherche in Nach-schlagewerken, Internet, Sekundärliteratur

Anwenden von Strategien zur mündlichen und/oder schriftlichen Präsentation von Arbeits-ergebnissen

Wahlpflicht 2: Film and Media

Anwenden von erweitertem Sprach- und Sach-wissen zum Thema Film and Media

Medienkompetenz

Auswahl der konkreten Medien erfolgt durch Schüler und Lehrer gemeinsam; kritische Refle-xion von Medienbeiträgen

Sich positionieren zu Inhalt und Gestaltungs-weise verschiedener Medien

- radio/TV

- Internet

- films

public versus private radio and TV

reliability of Internet sources

Gestalten eines eigenen Beitrags zum Thema eigene Synchronisierungsversuche, eigener Filmbeitrag, Rezension

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Wahlpflicht 3: Aktuelle Themen aus Politik, Wissenschaft, Forschung oder Umwelt

Anwenden von Strategien zur mündlichen und/oder schriftlichen Präsentation von Arbeits-ergebnissen

Jahrgangsstufen 11/12 – Leistungskurs

1. Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler können

medial präsentierte Redebeiträge verstehen und die Hauptaussagen entnehmen, auch wenn nicht unbedingt Standardsprache gesprochen wird, dabei zunehmend Details erkennen,

Dokumentar- und Spielfilmen in ihrer Handlungsentwicklung folgen, auch wenn umgangssprachliche und idiomatische Wendungen vorkommen

Produktion

Die Schüler können

längere vorbereitete Präsentationen auch unter Einbeziehung interdisziplinärer Wissensbestände inhaltlich korrekt und strukturiert darstellen und dabei wesentliche Präsentationstechniken anwenden

Interaktion

Die Schüler können

bei Präsentationen auf Reaktionen des Publikums eingehen und Ergebnisse von Diskussionen unter Setzung von Perspektiven zusammenfassen

5. Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Besonderes Augenmerk kommt im Leistungskurs der eigenständigen Entwicklung and Adaption schriftlicher und mündlicher Präsentations- und Interaktionsstrategien zu.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden von Strategien zur mündlichen Präsentation von Arbeitsergebnissen

- Beschaffen, Organisieren und Auswerten von Informationsmaterial aus verschiedenen Quellen

INF, Gk, LB 3

Bewertung der Qualität von Internetseiten

kritische Auswahl des Quellenmaterials

- Verwenden geeigneter Medien und Visuali-sierungstechniken

richtiges Zitieren unterschiedlicher Quellen: PrintMedien, Internet

Gestalten von Strategien zur schriftlichen Präsentation von Arbeitsergebnissen

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Lernbereich 2: Linguistische Grundlagen

Anwenden erweiterter Begriffe zur Texterschlie-ßung, -analyse und -interpretation

DE, Lk 11, LB 2

- tone intimate, humorous

- style poetic, formal, neutral, informal: slang, taboo words

- register berufsbedingte Verwendungskontexte, z. B. Journalese

Kennen weiterer englischsprachiger Varietäten Tonträger, Fernsehmitschnitte, Fremdsprachen-assistenten, Gäste

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Beurteilen mehrerer literarischer Texte verschie-dener Gattungen aus dem 19., 20. oder 21. Jahrhundert

- Kurzgeschichten

- Gedichte

- ein Roman

- mindestens ein Drama

- mehrere Romane aus verschiedenen eng-lischsprachigen Ländern

DE, Lk 11, LB 2

DE, Lk 12, LB 1

Lektüre unter Einsatz verschiedener Analyse- und Interpretationsverfahren

kreative Formen der Umsetzung einbeziehen

englischsprachiger Film oder Theaterbesuch wünschenswert

Beurteilen von Gebrauchstexten:

- Berichte, Beschreibungen

- Kommentare, Leserbriefe, Kritiken

- politische Reden, öffentliche Erklärungen

zu aktuellen Themen

als Hörtexte

- wissenschaftliche Texte mit Bezug zum englischsprachigen Sach-fachunterricht

- historisch bedeutsame Dokumente Declaration of Independence, Magna Carta

- Werbetexte

Sich positionieren zu Wirkweisen von Werbung, Reden und anderen appellativen Texten

Medien als Einflussfaktor auf Wünsche, als Instrument bewusster Verfremdung und Mani-pulation von Wirklichkeit

Anwenden der Kenntnisse zu literarischen Texten und Gebrauchstexten auf die Gestaltung eigener Texte

Gestalten von Werbespots

Umschreiben, Fortschreiben, eigene Schreibver-suche

Anwenden erweiterten Sprach- und Sachwissens zum Thema Media

- newspapers

- radio

- TV

Medienkompetenz

kritische Reflexion von Medienbeiträgen

- Internet reliability of Internet sources

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Wahlpflicht 1: Advanced Presentation Skills

Anwenden von Strategien zur mündlichen oder schriftlichen Präsentation von Arbeitsergebnis-sen

selbstständige Kombination verschiedener Präsentationsformen

Anwenden erweiterten Sprachwissens und inter-kulturellen Wissens zu aktuellen Themen der englischsprachigen Welt

fachübergreifend

Auswahl trifft Lehrer entsprechend den Interes-sen und dem Wissenstand der Schüler

Beschaffen, Organisieren und Auswerten von Informationsmaterial aus verschiedenen Quellen

Medienkompetenz

Wahlpflicht 3: Film

Übertragen von Sprach- und Sachwissen zu Theorie und Praxis der Filmkunst

Auswahl der Themen und konkreten Filme erfolgt durch Schüler und Lehrer gemeinsam; „Filmkanon“ der Bundeszentrale für politische Bildung (35 Titel der internationalen Filmge-schichte)

- Analyse und Beurteilung von Filmen hin-sichtlich Bildsprache und Gestaltungsele-mente

Gestalten eines eigenen Beitrags zum Thema Film

eigener Filmbeitrag, Rezension, eigene Syn-chronisierungsversuche

Ethik Übersicht über die Lernbereiche und Zeitrichtwerte

Klassenstufe 5

Wahlpflicht 1: Ich und meine Zukunft 4 Ustd.

Gestalten eigener Zukunftsvorstellungen kreatives Schreiben

Plakat oder Collage

Medienkompetenz

Wahlpflicht 2: Aus Misserfolgen lernen 4 Ustd.

Übertragen auf den Umgang mit Misserfolgen anderer

Tipps und Strategien für erfolgreiches Lernen

Zuhören, Mutmachen, Helfen, Trösten

Ratgeberseiten in einer Schülerzeitung

szenisches Darstellen

Empathie und Perspektivwechsel

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Klassenstufe 6

Lernbereich 3: Urteil und Vorurteil 16 Ustd.

Kennen der Entstehung von Vorurteilen Unwissenheit Angst vor dem Fremden Ablehnung des Andersseins Gruppenzwang und Mobbing Unzufriedenheit Aggressionsverschiebung Orientierungs- und Schutzbedürfnis Anteil der Medien an der Entstehung von Vorur-teilen Begriffsanalyse: Urteil und Vorurteil Kl. 6, LB 1 Kl. 7, LB 1 Kl. 7, LB 3

Übertragen auf Lösungsansätze zum Abbau von Vorurteilen

Vom Vorurteil zum Urteil: das Fremde kennen lernen, Ängste überwinden und abbauen, den Anderen verstehen lernen, das Neue in das Vertraute einbeziehen, Wissen

Karikaturen, Comics und Geschichten

Empathie und Perspektivwechsel

Wahlpflicht 2: Die Welt anders wahrnehmen 4 Ustd.

Sich positionieren zum Umgang mit Menschen mit Wahrnehmungsstörungen

Blindenschrift

Gebärdensprache

Integration

Fallbeispiele von Menschen mit Behinderungen in Kunst, Wissenschaft und Sport

Expertengespräch

Interview

Empathie und Perspektivwechsel

Klassenstufe 7

moralische Urteilsfähigkeit:

Die Schüler lernen kritisches Reflektieren des eigenen Standpunktes als Grundvoraussetzung begrün-deter moralischer Urteile kennen. Die Schüler hinterfragen in diesem Kontext den Einfluss von Medien auf die Meinungsbildung. Die Schüler erkennen die Bedeutung medialer Vermittlungsformen für das Ver-ständnis von Wirklichkeit. Sie hinterfragen, welche Folgen für die eigene Lebenswelt daraus resultieren.

Lernbereich 3: Medien: Ein Spiegel der Wirklichkeit 12 Ustd.

Kennen von Formen und Funktionen der Medien Buch, Zeitung, Radio, TV, Internet, Telefon, Brief, SMS, E-Mail, Chat

Kommunikation, Information, Unterhaltung, Werbung

Beurteilen der Wirkung von Fernsehen und Internet

Verstehen der Gesellschaft als Mediengesell-schaft

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Meinungsbildung und Manipulation

Vereinzelung und neue Kooperation

Veränderung der Sprache

Veränderung der Kommunikationsformen

Informationsüberflutung

Vermischung von Realität und Virtualität

globale Partizipation

Expertenmethode

Kl. 6, LB 3

Kennen der Manipulation durch Medien objektives Ereignis und subjektiver Bericht

absichtliche und unabsichtliche Verfälschung: Auswahl der Bilder, Fotomontage, Perspektive, Schnitt

Zusammenstellung von Wort und Bild

Beeinflussung durch Werbung

Werbung für Suchtmittel

Medien im Dienst der Propaganda

Fallstudie

Kl. 6, LB 1

INF, Kl. 7, LB 2

Gestalten eigener Medienbeiträge Homepage

Nachrichtensendung

Werbefilm

Hörspiel

DE, Kl. 6, LBW 1

Klassenstufe 8

Lernbereich 2: Islam 14 Ustd.

Einblick gewinnen in Erscheinungsformen des Islam und in die islamisch geprägte Kultur

Verbreitung

gemeinsamer Ursprung der monotheistischen Weltreligionen

Islamische Architektur und Kunst

Literatur und Wissenschaft

Darstellung des Islam in den Medien

Dokumentationen

GEO, Kl. 7, LB 5

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Kennen wichtiger Lebensstationen und der Bedeutung des Propheten Mohammed

Leben Mohammeds als Vater und Kaufmann

Mohammed als Prophet

fiktives Interview mit Mohammed

Sich positionieren zu Aspekten der Begegnung mit der islamischen Religion und Kultur

Muslime in Deutschland

Verhältnis der monotheistischen Weltreligionen

internationale Konflikte

Internetrecherche

Werteorientierung

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Lernbereich 3: Auf der Suche nach Sinn und Orientierung 20 Ustd.

Beurteilen von persönlichkeitsgefährdendem Krisenverhalten

Entstehung von Abhängigkeiten: Drogensucht, „Workaholics“, Magersucht, Bulimie, Spielsucht, maßloses Verhalten

Aggressives Verhalten gegen sich und andere

Sinnverneinung, Verdrängungsmechanismen

Mirjam Pressler: „Bitterschokolade“

Film

Wahlpflicht 1: Sekten 4 Ustd.

Beurteilen von Sinnangeboten und Werbeprak-tiken ausgewählter Sekten

Sektenbegriff

Analyse von Zeitschriften, Flugblättern und Fragebögen

Mittel und Wege der Mitgliedergewinnung: „Love – Bombing“, Psychoterror, psychische Manipulation

Begriffsanalyse

Expertengespräch: Sektenbeauftragter Wahlpflicht 3: Die Macht des Konsums 4 Ustd.

Beurteilen des Zusammenhangs von Konsum-verhalten und persönlicher Lebensgestaltung

Konsum als Lebensinhalt Wirkung der Werbung auf das Kaufverhalten Kaufsucht Markenzwang Analyse von Werbung Fallstudie

Werteorientierung Klassenstufe 9

Lernbereich 1: Entscheidungen treffen 12 Ustd.

Einblick gewinnen in aktuelle Wertediskussionen Wertewandel oder Werteverfall Wertepluralismus oder Wertebeliebigkeit Generationenkonflikt Minoritäten Interview Kl. 8, LB 1

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Lernbereich 2: Buddhismus 14 Ustd.

Kennen wichtiger Lebensstationen von Siddharta Gautama

historische Person und Legendengestalt

Geburt

Die vier Ausfahrten

Weg zur Erleuchtung

Wanderschaft, Predigt von Benares, Mönchs-orden

Herrmann Hesse: „Siddharta“

Film

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Klassenstufe 10

Wahlpflicht 1: Gewalt im Alltag 4 Ustd.

Sich positionieren zum Umgang mit Gewalt in alltäglichen Situationen

Gewalt unter Schülern

Gewalt von Autoritäten

Dürfen Eltern Gewalt ausüben?

Filme und Computerspiele als Auslöser von Gewalt

Rhue: „Ich knall euch ab“

Projektunterricht

Pro- und Kontra-Debatte

BIO, Kl. 10, LB 3

Medienkompetenz

Jahrgangsstufen 11/12

Lernbereich 2: Fragen nach dem guten Handeln 48 Ustd.

Beurteilen der ethischen Diskurse in der pluralen Gesellschaft

politische Entscheidungsprozesse

Zusammensetzung von Ethikkommissionen

Werteverfall und Wertewandel

Beziehung von Wissenschaft, Technik und Ethik

Funktion der Medien

Sokratisches Gespräch

Rollenspiel

Gk, LBW 3

EN, Lk, LB 3

RE/e, Kl. 10, LB 3

G/R/W, Gk 11, LB 1

Verantwortungsbereitschaft

Wahlpflicht 4: Mit dem Tode strafen 4 Ustd.

Sich positionieren zur Todesstrafe Verbreitung und Formen

Zweck der Todesstrafe

Menschenwürde und Strafe

Grundgesetz Artikel 1, 2, 102

Fallstudien

Film: „Dekalog, Fünf“, „Dead Man Walking“

Pro- und Kontra-Debatte

Internetrecherche

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Evangelische Religion

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Das Fach Evangelische Religion setzt sich mit der Deutung von virtueller Wirklichkeit auseinander. Dabei wird die Nutzung moderner Medien und Informationstechnologien analysiert und reflektiert.

Übersicht über die Lernbereiche und Zeitrichtwerte

Jahrgangsstufe 11 – Grundkurs

Wahlpflicht 4: Jesus im Film

Klassenstufe 5

Lernbereich 1: Formen des Religiösen 16 Ustd.

Einblick gewinnen in die Bibel als Lesebuch von Erfahrungen mit Gott in der Geschichte

- Bedeutung der Bibel für den christlichen Glauben

Bibel als Menschenwort und Gotteswort

Orientierung für das Leben, Ps 1, 119

Übertragung in eigene Lebenswelt und -erfahrung

Medienkompetenz

Anwenden der Kenntnisse über Metaphern und Symbole auf das Reden von Gott

Hirte, Burg, Fels

Begriffsklärung

Theologisieren

Symboldidaktische Erschließung

GS Kl. 4, LB 2

Medienkompetenz

Kennen von Gebeten als Form des Sprechens mit Gott

Lernbereich 2: Reden von Gott und Jesus Christus 12 Ustd.

Kennen von Aufbrüchen als Elemente mensch-licher Lebenswege

Freiwillige, unfreiwillige Aufbrüche

Passageriten

Schulwechsel, Umzug, Trennungen

Lebensweg medial gestalten

Biblische Wegworte

Lernbereich 4: Kirche in der Zeit 10 Ustd.

Kennen der Kirche als Raum mit symbolischer Bedeutung

- Gestaltung Exkursion

Computeranimation

Projekt: Kirchenarchitektur im Vergleich ver-schiedener Baustile

Pädagogik des Kirchenraums KU, Kl. 5, LB 2 RE/k, Kl. 5, LB 3, konfessionell – kooperativ LA, Kl. 6-8, LB 3

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Klassenstufe 6

Lernbereich 3: Der Mensch und sein Handeln 12 Ustd.

Sich positionieren zu Konfliktdarstellungen in den Medien

Filme, Serien, Talkshows, Zeitungen, Boulevard-Presse, Jugendbücher

Bedeutung von Auflagenhöhen, Einschaltquoten, Marktanteilen

Expertengespräch

Videoclip

Hörspiel schreiben

Werteorientierung

Anwenden von Konfliktlösungsmodellen Gewaltfreie Kommunikation, Mediation, Streit-schlichter-Programm, Konfliktlotse Konsensverfahren, Schiedsverfahren Kommunikationsregeln, Streitregeln Win – Win Täter-Opfer-Ausgleich

Problemlösestrategien

Wahlpflicht 1: Konfirmation 4 Ustd.

Sich positionieren zu Konfirmation, Firmung und Jugendweihe

Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Fir-mung und Konfirmation

Bedeutung der Jugendweihe

Passage- und Initiationsriten

Diskussionsrunde, Internetrecherche

RE/k, konfessionell – kooperativ

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Wahlpflicht 2: Kinderrechte 4 Ustd.

Gestalten einer Vision von einer kindergerechten Welt

Sach 8, 4f

Mk 10,13-16 par

Kinderrechtskonvention der UNO

Kinderarbeit, Kinderarmut, Kindesmissbrauch

Erfahrungen von Kinderfreundlichkeit und Kin-derfeindlichkeit in der Lebenswelt der Schüler

Kinderparlamente, Kinder-Universität

Brief an Bürgermeister, Schulleiter, Pfarrer

Rollenspiel

Wandzeitungen

Internetrecherche

RE/k, Kl. 6, LB 2

ETH, Kl. 6, LBW 2

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Klassenstufe 7

Lernbereich 1: Formen des Religiösen 12 Ustd.

Sich positionieren zum Zusammenleben mit Muslimen

Kulturelle Vielfalt, kultureller Austausch

Musik, Architektur, Gastronomie

religiöse und kulturelle Traditionen der Muslime in der pluralistischen Gesellschaft

Islamische Gemeinden in Deutschland

Frauen im Islam, Bedeutung des Kopftuchs

Moscheen

Leben von jugendlichen Muslimen in Deutsch-land

Darstellung des Islam in den Medien

Internetrecherche

Gespräch mit Muslimen

Medienkompetenz

Verantwortungsbereitschaft

Lernbereich 3: Der Mensch und sein Handeln 12 Ustd.

Sich positionieren zur Faszination und Vorbild-wirkung von Stars und Idolen

Erwartungen, Träume, Sehnsüchte

Funktionalisierung, Kommerzialisierung, Virtuali-sierung

Schönheitsideale, Leistungsdruck

Macht der Bilder

Analyse von Zeitschriften, Filmen, Videoclips und Darstellungen im Internet

Medienkompetenz

Sich positionieren zu ausgewählten Ansätzen christlicher Lebensgestaltung

Beurteilungskriterien: Sein für andere, Mitleiden, Teilen, Anteilnahme,

Biblische Grundlegungen: Nachfolge Jesu, Erfüllung der Gottes- und Nächstenliebe, Weltgestaltung nach der Verhei-ßung Gottes Mt 5, 13 -16; 26, 31-46; Lk 10, 25-37

Biografische Betrachtungen christlicher Persön-lichkeiten aus Geschichte und Gegenwart

Vergleich mit nichtchristlichen Persönlichkeiten

Internetrecherche

Referate

Power-Point-Präsentation

Empathie und Perspektivwechsel

Werteorientierung

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Lernbereich 4: Kirche in der Zeit 16 Ustd.

Anwenden biblischer Vorstellungen zum Leben christlicher Gemeinden auf Kirche und Ge-meinde in der Gegenwart

Dienst am Nächsten Hierarchien und Aufgabenteilung Finanzen Verantwortung für die Welt, Mission Analyse der eigenen Gemeinde Interview

Wahlpflicht 1: Hexenverfolgung 4 Ustd.

Beurteilen der Hexenverfolgung Geschichtliche Entwicklung Akkusationsprozess, Inquisitionsprozess Häresie, Zauberei, Aberglaube Hexenwahn, Hexensabbat, Malefizien, Teufels-pakt Frauen und Männer als Opfer Hexenproben, Folter Hexenhammer, cautio criminalis Friedrich von Spee Walpurgisnacht, regionales Brauchtum Internetrecherche

Klassenstufe 8

Lernbereich 4: Kirche in der Zeit 14 Ustd.

Kennen der Reformation

- Lebensweg Martin Luthers Elternhaus, Gelübde bei Stotternheim, Mönch, Priester, Theologe, Reformator, Auseinander-setzung mit Papst- und Kaisertum, Ehe mit Katharina von Bora, Vater, Übersetzer der Bibel, Dichter Freunde und Gefährten, Philipp Melanchthon, Karlstadt, Lukas Cranach, Friedrich der Weise Internetrecherche Referate Exkursion Filmbesprechung GE, Kl. 7, LB 1

Sich positionieren zur Bedeutung der ökume-nischen Bewegung und zum konziliaren Prozess

Reformen in der Katholischen Kirche Überwindung der Kirchentrennung Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehream 31.10.1999 in Augsburg Ökumene vor Ort Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung Christliche Positionen zu Globalisierung, Frie-denssicherung, Nord-Süd-Konflikt Internetrecherche ÖRK Eine-Welt-Läden Kl. 6, LB 4 RE/k, Kl. 9, LB 4

Verantwortungsbereitschaft

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Wahlpflicht 2: Naturreligionen 4 Ustd.

Kennen ausgewählter Aspekte der Naturreli-gionen

Begriffsklärungen: Fetischismus, Animismus, Schamanismus

Bedeutung von Tiergottheiten

indianische Religionen

Pygmäen, Aboriginies

Vergleich mit naturreligiösen Elementen im AT

Dokumentarfilme

Collagen

Klassenstufe 9

Lernbereich 1: Formen des Religiösen 16 Ustd.

Kennen von Kunst als Ausdruck von Religion und Transzendenz

Kult und Kunst

Schönheit als Inbegriff und Abbild des Gött-lichen

Klangbilder und Sprachbilder als Wege zu Got-tesbildern

Galeriebesuch

Analyse und Interpretation eines ausgewählten Kunstwerks

Ausstellung eigener Kunstwerke

LB 2

MU, Kl. 9, LB 2

KU, Kl. 10, LB 1

Medienkompetenz

Sich positionieren zum Buddhismus als Lebens-praxis

Gebetsrituale, Gebetsmühle, Meditationsformen

Leben und Lehre des Gautama Buddha

Bodhisattvas

Klöster

Schriften, Lehrgespräch

Verhältnis Lehrer -Schüler

Mandala, Mantra

Stupa

Verschiedene Richtungen: Hinajana, Mahajana europäischer und asiatischer Buddhismus

Darstellungen in den Medien

Internetrecherche

Medienkompetenz

Empathie und Perspektivwechsel

Lernbereich 2: Reden von Gott und Jesus Christus 8 Ustd.

Beurteilen der Bedeutung von Gottesbildern für das eigene Leben

Wandel der Gottesbilder in Geschichte und Bio-grafie, Gebundenheit an Weltbilder

Auseinandersetzung mit vorgegebenen Gottes-bildern

Gottesdarstellungen von Kindern und Jugend-

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lichen

Untersuchung von Songs, Filmen und Videoclips in Bezug auf Gottesbilder

Bilderbücher und Kinderbriefe an Gott analysie-ren

Vergleich eigener und historischer Gottesbilder

LB 1

Lernbereich 3: Der Mensch und sein Handeln 10 Ustd.

Sich positionieren zu verantwortlichem Umgang mit Liebe und Sexualität

Eros, Philia, Sexus, Agape

Ganzheitlichkeit und Personalität

Partnerschaft, Ehe, Familie

Weitergabe des Lebens, Gen 1, 28

Heterosexualität, Homosexualität

Missbrauch und Inzest: 2 Sam 13, 1-22

Familienplanung, Empfängnisverhütung, AIDS, Schwangerschaftsabbruch

Eigene Lebens- und Partnerschaftsmodelle ent-wickeln

Songs, Gedichte, Liebesgeschichten, Filme

Symbole entwickeln, Collagen

Pro- und Kontra-Diskussion

Expertengespräch, Besuch einer Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle

BIO, Kl. 8, LB 2

DE, Kl. 9, LB 1

EN, Kl. 9/10, LB 3

LA, Kl. 9, LB 3

Sich positionieren zu Darstellungen von Liebe und Sexualität in den Medien

Erarbeitung von Begründungskriterien: wertschätzend, abwertend, oberflächlich, sinn-stiftend, klischeehaft, realistisch

Verfilmungen von Weltliteratur

Kommerzialisierung von Sexualität: Warencharakter, Pornografie, Werbung

Analyse von Liebesromanen, Jugendzeitschriften, Filmen, Serien, Soaps, Popsongs

Reportage erstellen

Leserbriefe

Collagen

Werteorientierung

Klassenstufe 10

Lernbereich 2: Reden von Gott und Jesus Christus 14 Ustd.

Sich positionieren zur Bedeutung von Tod und Auferstehung Jesu Christi

- als Beginn eines neuen Seins Synoptische Auferstehungstraditionen: Mk 16,1-8 par

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Johanneische Deutung: Joh 17, Ich-bin-Worte Joh 10,9; 11,25; 14,6

Paulinische Deutung: Röm 6, 3-4; 1 Kor 15

Interviews

Kreuzwegstationen gestalten

meditatives Schreiben

Lernbereich 3: Der Mensch und sein Handeln 12 Ustd.

Kennen verschiedener Begründungen und Funk-tionen von Werten und Normen

- Dekalog

- Grundrechte

Ex 20,1-21; Dtn 5, 1-22

GG, Verfassung des Freistaates Sachsen

Autonome und heteronome Begründungen

Erhalt der Gemeinschaft, Entlastung des Indivi-duums

Gesellschaftliche Bedingtheit

historische und ethnologische Vergleich

Vermittlung in den Medien

Lernbereich 4: Kirche in der Zeit 10 Ustd.

Beurteilen von Mission in Geschichte und Ge-genwart

Mt 28,19-20

Wahrheits- und Geltungsanspruch

Dialog und Toleranz

Weitergabe und Vermittlung der eigenen Über-zeugung

Mission und Entwicklungshilfe

Mission und Bildung

Enkulturation, Inkulturation

Missionierung Amerikas, Afrikas

Judenmission

Denkschriften Evangelischer Landeskirchen

Missionsverständnis in anderen Religionen

G. E. Lessing, Ringparabel

Filmanalyse: The Mission

Diskussion: Missionsland Deutschland?

Expertenbefragung

Internetrecherche zu Missionsgesellschaften

Werteorientierung

Jahrgangsstufe 11 – Grundkurs

Lernbereich 1: Religion und Wirklichkeit 26 Ustd.

Kennen von Religiosität als Ausdruck eines Transzendenzbedürfnisses

Begriffsklärung Transzendenz, Immanenz, Reli-gion

Differenzierung der Begriffe Religion, Glaube und Kirche

Kult, religiöse Riten

Zusammenhang von Kult und Kultur

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Ausdrucksformen von Religiosität in Literatur, Musik, Kunst, Architektur, Medien

Kl. 9, LB 1

Subjektive Religiosität, Spiritualität

Gottesbilder von Kindern, Jugendlichen und Er-wachsenen

Tiefenpsychologische Deutungen

Verbindung von Spiritualität und Eros, Religion und Eros

Funktion von Religion

KU, Kl. 10, LB 1

RE/k

LA, Gk, LB 3

LA, Lk, LB 3

Interdisziplinarität

Lernbereich 2: Rede von Gott und Jesus Christus 26 Ustd.

Kennen der Frage nach der Historizität Jesu Differenzkriterium, Kohärenzkriterium, histori-sche Plausibilität

- Bedeutung historischer Fakten für den christ-lichen Glauben

1 Kor 15, 1-8; Lk 1,1-4

Glaubensbegründungen

Analyse außerchristlicher Quellen

Bedeutung des Kerygma

Buch: Das Jesus-Video

Methodenkompetenz

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Wahlpflicht 2: Erlösung in anderen Religionen 4 Ustd.

Sich positionieren zu Erlösungsvorstellungen in anderen Religionen

Unheilszustände, Heilsvorstellung

Erlösung des Menschen durch Gott, durch einen oder mehrere Erlöser

Erlösung des Menschen durch sich selbst, Weisheit und Einsicht, Kampf gegen das Böse

Überwindung der Begierden, Liebe

Befreiung von Bindungen, Erleuchtung

Säkulare Erlösungsvorstellungen

Interviews, Expertenbefragung

Empathie und Perspektivwechsel

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Wahlpflicht 4: Jesus im Film 4 Ustd.

Beurteilen der Rezeption Jesu Christi im Film Jesusbild und theologische Implikationen

Bibelvideos

Medienkompetenz

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Jahrgangsstufe 11 – Leistungskurs

Lernbereich 1: Religion und Wirklichkeit 65 Ustd.

Sich positionieren zu religiösen Phänomenen in Biografie und Alltag

Religiöses in Werbung und Erziehung

Funktionalisierung von Religion

Welterklärung und Identitätsstiftung

Moderne Mythen, Kulte und rituelle Formen

Formen säkularisierter Religion

Tiefenpsychologische Interpretationen,

C. G. Jung, E. Fromm, E. Erikson, E. Drewer-mann

Entwicklung der religiösen Urteilsfähigkeit nach F. Oser

Untersuchung der Umgangssprache

Umfragen, Interviews

Analyse von Zeitungsartikeln, Illustrierten, Comics

Kl. 9, LB 1

Empathie und Perspektivwechsel

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Sich positionieren zu religiösen Darstellungen in der Kunst

Analyse von Malerei, Bildhauerei, Literatur, Musik, Tanz, Architektur und Film

Verschränkung von Religion- und Kunst-geschichte

Museumsbesuch, Galeriebesuch

Bildbetrachtung

F. Press, K. Haring, X. Naidoo, Ch. Wolf

Lernbereich 2: Reden von Gott und Jesus Christus 65 Ustd.

Gestalten eines eigenen Credo Entwicklung, Formulierung, Begründung und Präsentation

Frage nach der Trinität heute

RE/k Empathie und Perspektivwechsel

Reflexions- und Diskursfähigkeit

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Jahrgangsstufe 12 – Leistungskurs

Lernbereich 1: Der Mensch und sein Handeln 65 Ustd.

Gestalten einer ethischen Position auf der Grundlage der Rechtfertigungslehre

Probleme und Herausforderungen des 21. Jahr-hunderts

Vergleich mit katholischer Moraltheologie, Bezug zum Naturrecht

Mediale Gestaltung

RE/k

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Verantwortungsbereitschaft

Werteorientierung

Wahlpflicht 1: Science Fiction 10 Ustd.

Beurteilen von Science Fiction als eine moderne Form der Eschatologie

Negative und positive Utopien, Vergleich mit Apokalyptik und Eschatologie Mythen als Form säkularisierter Religion Film und Literatur Perfekter Mensch: Gattacca Heilsvorstellungen: Matrix, Star Wars, Dune Freiheit und Individualität: Star Trek Mensch und Technik: S. Lem

Medienkompetenz

Werteorientierung

Verantwortungsbereitschaft

Französisch

Übersicht über die Lernbereiche

Klassenstufen 7/8 Französisch als vorgezogene zweite Fremdsprache Klassenstufen 8/9 Französisch als zweite Fremdsprache Klassenstufe 9 Französisch als dritte Fremdsprache Klassenstufen 7/8 Französisch in der bilingualen Ausbildung

Wahlpflichtcharakter 3: Schüler machen Medien

Klassenstufen 9/10 Französisch als vorgezogene zweite Fremdsprache Klassenstufe 10 Französisch als zweite Fremdsprache Klassenstufe 10 Französisch als dritte Fremdsprache Klassenstufen 9/10 Französisch in der bilingualen Ausbildung

Wahlpflichtcharakter 3: Schüler machen Film oder Theater

Klassenstufen 5/6 – Französisch als vorgezogene zweite Fremdsprache Klassenstufen 6/7 – Französisch als zweite Fremdsprache

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Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

- Präsentieren Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

- Ausführen DE, Kl. 6, LB

Visualisieren, Poster, Wandzeitung

Vortragen, Rezitation, szenisches Darstellen

Wahlpflicht 1: Portrait einer französischen Region

Übertragen von Sprach- und Sachwissen zu einer ausgewählten französischen Region

Erstellen eines cahier de voyage

Gestalten einer Karte

Puzzle, Memories

Wandzeitung zu geographischen, regionalen und kulturellen Aspekten und Besonderheiten

Wahlpflicht 2: Fremdsprachenlernen

Übertragen von Sprach- und Sachwissen zum Thema: Fremdsprachenlernen ist ...

Erstellen eines deutsch-französisch-englischen Bildwörterbuches, Fotosammlung, Internet-recherche

Wahlpflicht 4: Französisch in meiner Umgebung

Übertragen von Sprach- und Sachwissen zum Thema: Französisch in meiner Umgebung

Erstellen eines Stadtplanes in französischer Sprache

Touristeninformationen

Bildersammlungen, Fotoreportagen

Klassenstufen 7/8 – Französisch als vorgezogene zweite Fremdsprache Klassenstufen 8/9 – Französisch als zweite Fremdsprache

Entwicklung einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

1. Rezeption

Der Schüler kann

vielen Radio- und Fernsehsendungen über aktuelle Ereignisse und Themen aus seinen Interessensgebieten die Hauptinformation entnehmen, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Beherrschen von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

Problemlösestrategien

EN, Kl. 7/8, LB 1

DE, Kl. 7, LB 2

- Präsentieren Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

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Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Kennen ausgewählter Gebrauchstexte

- Mitteilungen Auszüge aus Radio, Fernsehen, Film

DE, Kl. 7, LB 3

Einblick gewinnen in grundlegendes Sprach- und Sachwissen zum Themenbereich

- Jugendliteratur und Musik relevante Beispiele zum Verstehen französischer Lebensart

- Film Cinéfête

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zu folgenden Themenbereichen

- Medien

Wahlpflicht 3: Schüler machen Medien

Übertragen von Sprach- und Sachwissen zum Thema: Schüler machen Zeitung bzw. Radio

Interviews, Meinungsumfragen, Reportagen

Recherchen zu aktuellem, kulturellem Tagesgeschehen

Klassenstufen 9/10 – Französisch als vorgezogene zweite Fremdsprache Klassenstufe 10 – Französisch als zweite Fremdsprache

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

EN, Kl. 9/10, LB 1

- Präsentieren Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Kennen ausgewählter Gebrauchstexte

- Werbung Statistik, Grafik

- Dokumentation gesellschaftspolitische Reportage, Auszüge aus Dokumentarfilmen

Sich positionieren zum Thema Medien Mode, Werbung

Wahlpflicht 1: Geschichtliches

Beherrschen von Sprach- und Sachwissen zu ausgewählten geschichtlichen Aspekten

Französische Revolution

Geschichte der Frankophonie

Philosophen und ihre Zeit

Gestalten einer Bande dessinée, von Plakaten, Collagen

audiovisuelle Präsentation

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Wahlpflicht 2: Leben in einer Hauptstadt im frankophonen Raum

Beherrschen von Sprach- und Sachwissen zum Thema: Leben in einer Hauptstadt im franko-phonen Raum

Vorbereitungen einer Reise/Studienfahrt

Fotoreportage

Erstellen eines Videos

Wahlpflicht 3: Schüler machen Film oder Theater

Beherrschen von Sprach- und Sachwissen zum Thema: Schüler machen Film oder Theater

Schreiben eines Drehbuches

DE, Kl. 10, LB 4

Werbetexte, Rezensionen, Programmhefte

Klassenstufe 9 – Französisch als dritte Fremdsprache

Entwicklung einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

1. Rezeption

Der Schüler kann

ausgewählten Radio- und Fernsehsendungen über aktuelle Ereignisse und Themen aus seinen Interessengebieten die Hauptinformation entnehmen, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird.

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Einblick gewinnen in grundlegendes Sprach- und Sachwissen zum Themenbereich

Kunst und Kultur

Jugendliteratur, Film und Musik Beispiele zum Verstehen französischer Lebensart, Cinéfête

Beherrschen von grundlegendem Sach- und Sprachwissen zu folgenden Themenbereichen

- Medien

Klassenstufe 10 – Französisch als dritte Fremdsprache

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Kennen ausgewählter Gebrauchstexte

- Werbung Statistik, Umfragen, Interviews

- Dokumentation Gesellschaftspolitische Reportagen,

Auszüge aus Dokumentarfilmen

- Alltagsleben und Gesellschaft

Medien

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Klassenstufen 5/6 – Französisch in der bilingualen Ausbildung

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

- Präsentieren Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Einblick gewinnen in einfache literarische Texte

- Lieder

- Gedichte

- kurze Geschichten

- Auszüge aus Kinder- und Jugendliteratur

Sketche, Bildgeschichten

Kennen ausgewählter Gebrauchstexte

- Alltagstexte Speisekarten, Stadtpläne, Landkarten, Schilder, Register

- Mitteilungen

- Grafiken, Schautafeln, Statistiken

- Reportage

- Reisebericht

- Zeitungsartikel

- Resümee

- Dossier

Durchsagen

Klassenstufen 7/8 – Französisch in der bilingualen Ausbildung

Entwicklung einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

1. Rezeption

Der Schüler kann

Radio- und Fernsehsendungen über aktuelle Ereignisse und Themen aus seinen Interessensgebieten die Hauptinformation entnehmen, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Beherrschen von Verstehens- und Texterschließungsstrategien

Methodenbewusstsein

EN, Kl. 7, LB 2

- Notieren DE, Kl. 7, LB 3

Abkürzungen: Schlüsselbegriffe, logische Zusammenhänge, Kommentare in Randnotizen

Zeichen und Symbole

Textverarbeitung/Computernutzung

Beherrschen von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

Methodenbewusstsein

EN, Kl. 7/8, LB 1

DE, Kl. 7, LB 2

- Präsentieren Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

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Beherrschen von auf das Lernen bezogenen Strategien

Problemlösestrategien

EN, Kl. 7/8, LB 1

- Informationen beschaffen, auswerten und bewerten

Medienkompetenz

INF, Kl. 8, LB 3

DE, Kl. 8, LB 3

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Kennen ausgewählter Gebrauchstexte

- Mitteilungen Auszüge aus Radio, Fernsehen, Film

DE, Kl. 7, LB 3

- Bericht Reisereportage

DE, Kl. 7, LB 3

Beherrschen des Wissens zu folgenden Gebrauchstexten

- Grafiken, Statistiken, Schautafeln

- Reportage

- Reisebericht

- Zeitungsartikel

- Resümee

- Dossier

mit Bezug zum bilingualen Sachfach

Einblick gewinnen in grundlegendes Sprach- und Sachwissen zum Themenbereich

- Jugendliteratur und Musik relevante Beispiele zum Verstehen französischer Lebensart

- Film Cinéfête

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zu folgenden Themenbereichen

- Medien

Klassenstufen 9/10 – Französisch in der bilingualen Ausbildung

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

Methodenbewusstsein

Problemlösestrategien

1. FS, Kl. 9/10, LB 1

- Präsentieren Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Kennen ausgewählter Gebrauchstexte

- Werbung Statistik, Grafik

- Dokumentation gesellschaftspolitische Reportage, Auszüge aus Dokumentarfilmen

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Beherrschen des Wissen zu Gebrauchstexten

- Reiseberichte

- Reportagen

- Zeitungsartikel

- Resümee

- Diagramme, Statistiken, Übersichten

mit Bezug zu den bilingualen Sachfächern

Sich positionieren zum Thema Medien Mode, Werbung

Jahrgangsstufen 11/12 – Grundkurs

Entwicklung der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Er beherrscht Präsentationsformen in Bezug auf eng umrissene Aufgabenstellungen und Vermittlungstechniken in zweisprachigen Situationen auf der Basis von Kenntnissen im Umgang mit inhaltlichen und sprachlichen Hilfsmitteln sowie von Recherchetechniken.

Er verfügt über Grundkenntnisse in der Nutzung und im Einsatz von Medien.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

Diskurs- und Kommunikationsfähigkeit

Empathie und Perspektivwechsel

Stilwahl unter Beachtung von Adressat und Textsorte

LB 3

- Präsentation Verwenden geeigneter Medien, Sprach- und Visualisierungstechniken

Eingehen und Reagieren auf Reaktionen des Publikums

Organisieren und Leiten der anschließenden Diskussion, Moderationstechnik

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Übertragen des Wissens zur Rezeption von

- mindestens zwei zeitgenössischen literarischen Werken

Michel Tournier, Boris Vian, Eric-Emmanuel Schmitt, Annie Ernaux

- Dokumentationen

Übertragen des Wissens zur Rezeption und Produktion von Gebrauchstexten

- Kommentar

- Bericht

Anwenden des Wissens zur Produktion folgender Textarten

- Präsentation Referat, Facharbeit

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Jahrgangsstufen 11/12 – Leistungskurs

Entwicklung einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

1. Rezeption

Der Schüler kann

ein breites Spektrum an Tonaufnahmen und Radiosendungen verstehen, auch wenn nicht in jedem Falle Standardsprache gesprochen wird und er erfasst dabei implizit vermittelte Einstellungen und Beziehungen zwischen den Sprechenden,

im direkten Kontakt und in Medien gesprochene Standardsprache verstehen, wenn es um Themen geht, denen man üblicherweise im privaten, gesellschaftlichen, beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet,

Entwicklung der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Er beherrscht Präsentationsformen und gestaltet Präsentationen auf der Basis von fundierten Erfahrungen im Umgang mit inhaltlichen und sprachlichen Hilfsmitteln sowie von Recherchetechniken. Er verfügt über Grundkenntnisse in der Nutzung und im Einsatz von Medien. Er beherrscht die Funktion und die Wirkungsweise sprachlicher Mittel.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Gestalten von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

Diskurs- und Kommunikationsfähigkeit

Empathie und Perspektivwechsel

LB 3

Stilwahl unter Beachtung von Leser und Textsorte

- Präsentation Nutzen und Grenzen von Medien und Visualisierung

Funktion/Wirkungsweise sprachlicher Mittel

Eingehen und Reagieren auf Reaktionen des Publikums

Organisieren und Leiten der anschließenden Diskussion, Moderationstechnik

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Übertragen des Wissens zur Rezeption von

- mindestens 3 zeitgenössischen literarischen Werken, auch mehrfach kodiert

Daniel Pennac, Michel Tournier, Georges Perec

- Dokumentationen

- Reden

- Satire

- wissenschaftliche Texte mit Bezug auf den bilingualen Sachfachunterricht

Übertragen des Wissens zur Rezeption und Produktion von Gebrauchstexten

- Kommentar

- Bericht

Anwenden von Wissen zur Produktion folgender Textarten

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- Präsentation Referat, Facharbeit

Sich positionieren zum Thema

- Medien zwischen Objektivität und Manipulation

- nationale und internationale Bedeutung des französischen Films

- Verantwortung und Leben in der Welt

Wahlpflicht 1: Arte

Anwenden von Sprach- und Sachwissen zum Thema: Arte – das europäische Kulturprogramm

Aufbau/Organisation/Ziel des Fernsehkanals

Nachgestalten eines Themenabends

Schreiben einer Fernsehkritik

Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Um zu Wissen in den gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen und wirt-schaftlichen Dimensionen des Faches zu gelangen, wird eine fachspezifi-sche Methodenkompetenz vermittelt. Hierbei ist neben der ausdrücklichen Berücksichtigung und Förderung sprachlicher Kompetenz ein reflektierter Umgang mit Medien erforderlich.

Übersicht über die Lernbereiche und Zeitrichtwerte

Jahrgangsstufe 11

Lernbereich 2: Politik und Medien 26 Ustd.

Wahlpflicht 2: Medien als Wirtschaftsbetrieb

Wahlpflicht 3: Medienalltag

Klassenstufe 9

Lernbereich 1: Partizipation und politische Ordnung in der Bundesrepublik Deutschland 25 Ustd.

Beurteilen von Grundzügen der Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse im politischen Sys-tems der Bundesrepublik Deutschland

Politikzyklus, Planspiel

ETH, Kl. 9, LB 2

Problemlösestrategien

- Medien EN, Kl. 9/10, LB 3

ETH, Kl. 7, LB 3

Klassenstufe 10

Lernbereich 1: Wirtschaft und Wirtschaftsordnung in der Bundesrepublik Deutschland 25 Ustd.

Beurteilen der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung des privaten Haushalts als Bezieher von Ein-kommen und Konsumeinheit

- Bestimmungsfaktoren für das Angebotsver- Orientierung am Nutzen, Bildung von Humanka-pital, Berufswahl-, -orientierung, Arbeit versus

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halten Freizeit, Konsumneigung, Sparverhalten

- Bestimmungsfaktoren für das Nachfragever-halten

Werbung, Verbraucherrecht, Verbraucherpolitik

Beurteilen der Rolle von Interessenorganisatio-nen

Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Tarifau-tonomie

Erkundung, Expertenbefragung, Simulation

Sich positionieren zu einem ökonomischen Fall-beispiel

Problemlösestrategien

Empathie und Perspektivwechsel

Praktikum, Wirtschaftsprojekte, Wirtschaftssimulationen

Jahrgangsstufe 11

Erwerben intelligenten Wissens über gesellschaftliche, politische, rechtliche und ökonomische Sachverhalte in ihrer Komplexität und Interdependenz

Die Schüler erwerben Wissen über

Rolle, Aufgaben, Struktur und Bedeutung von Medien in einer Demokratie.

Entwickeln der Fähigkeit fachspezifische Arbeitsmethoden wissenschaftsorientiert zu reflektieren und Ergebnisse in angemessener Fachsprache in Wort und Schrift zu präsentieren

Die Schüler beherrschen

die Analyse von audiovisuellen Medien und PrintMedien.

Entwickeln gesellschaftlicher, politischer und ökonomischer Urteilsfähigkeit auf der Grundlage eigener, begründeter wertbezogener und rationaler Maßstäbe und der Fähigkeit zur Toleranz im Rahmen der freiheitlichen demokratischen Grundordnung

Die Schüler entwickeln politisch-gesellschaftliche Urteilsfähigkeit und Toleranz gegenüber anderen Ur-teilen, indem sie

Medien als integralen Bestandteil der politischen Meinungs- und Willensbildung sowie von Entschei-dungsprozessen betrachten,

Medien als Chance und Risiko von Demokratien begreifen.

Entwickeln der Fähigkeit und Bereitschaft sich aktiv vor dem Hintergrund von demokratischen Handlungsoptionen in die freiheitliche Demokratie einzubringen

Die Schüler entwickeln die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an der Demokratie, indem sie

Medien als Ausdrucksformen politischer Meinungs- und Willensbildung nutzen.

Lernbereich 1: Sozialstruktur und sozialer Wandel 26 Ustd.

Sich positionieren zu individuellen Zukunftsvisio-nen

Interview, Befragungen, Szenariotechnik, Col-lage

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Lernbereich 2: Politik und Medien 26 Ustd.

Einblick gewinnen in die subjektive Wahrnehmung der medialen Vermittlung von Politik

Kennen von Aufgaben und Struktur der Medien in der Bundesrepublik Deutschland

- Medienlandschaft audio-visuelle Medien, PrintMedien

- Information, Mitwirkung an der Meinungsbil-dung, Kritik und Kontrolle, Themensetzung

Beurteilen des Verhältnisses von Medien und De-mokratie

- Grundgesetz

- „vierte Gewalt“

- Medienkonzentration Politische und ökonomische Aspekte, Fallanalyse

Beurteilen des Einflusses der Medien auf den poli-tischen Willensbildungsprozess

Kommunikationsfähigkeit

- Kommunikationsmodelle Sender, Empfänger

- Politikvermittlung Inszenierung, Kommerzialisierung, „Politainment“

Sich positionieren zur Rolle der politischen Par-teien in der Mediendemokratie

- GG Art. 21, Parteiengesetz

- Wahlkampfkommunikation, politischer Dialog Inhalt und Strategie von Wahlkämpfen, Demo-skopie

- Parteienstaat und Medienstruktur

Sich positionieren zur Rolle des Bürgers im Spannungsfeld von politischer Meinungsbildung und Entscheidungsprozessen in der Mediende-mokratie

zeitaufwendige Beratungs- und Entscheidungs-prozesse, Informations- und Kommunikationsbe-schleunigung, Partizipation und neue Medien, politischer Dialog zwischen den Wahlterminen, Demokratisierung

Medienkompetenz

Verantwortungsbereitschaft

Wahlpflicht 2: Medien als Wirtschaftsbetrieb 4 Ustd.

Beurteilen von Medien als Wirtschaftsfaktor Information als Ware, Werbung

Wahlpflicht 3: Medienalltag 4 Ustd.

Sich positionieren zum eigenen und gesell-schaftlichen Medienkonsum

Verantwortungsbereitschaft

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Geographie

Beitrag des Faches zur allgemeinen Bildung

Im Geographieunterricht lernen die Schüler, zunehmend selbstständig Informationen aus einer Vielzahl von Medien zu gewinnen, zu bearbei-ten, zu bewerten und zu präsentieren. Damit trägt das Fach zur Ent-wicklung einer breit gefächerten Medienkompetenz bei.

Klassenstufe 5

Wahlpflicht 1: Exkursion im Heimatraum – Städtischer Raum 4 Ustd.

Übertragen der Kenntnisse zur Stadt als Sied-lungsform auf die Heimatstadt

Durchführung einer Exkursion: Arbeitsorgani-sation

Kl. 5, LB 5

Erkundung, Befragung, Fotosammlung

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Wahlpflicht 2: Exkursion im Heimatraum – Ländlicher Raum 4 Ustd.

Übertragen der Kenntnisse zum Dorf als Sied-lungsform auf das Heimatgebiet

Durchführung einer Exkursion: Arbeitsorgani-sation

Kl. 5, LB 4

Erkundung, Befragung, Fotosammlung

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Klassenstufe 6

Wahlpflicht 1: Zusammenarbeit in Europa 4 Ustd.

Einblick gewinnen in die länderüberschreitenden Kooperationsbeziehungen bei der Herstellung eines europäischen Produktes

- vom Ausgangsstoff zum Endprodukt

- Transportwege

Arbeit mit Fallbeispielen

z. B. Airbus, Ariane-Projekt, Volkswagen

Arbeit mit Nachschlagewerken, Internet

Wahlpflicht 2: Ein Nachbarstaat Deutschlands 4 Ustd.

Einblick gewinnen in ausgewählte naturräumli-che, wirtschaftliche und kulturelle Faktoren eines Nachbarstaates Deutschlands

Untersuchung des Staates nach Leitfragen und Präsentation der Ergebnisse

Kl. 5, LB 2

Sammeln von Material: Computereinsatz – Internetrecherche

Wahlpflicht 3: Planung einer Reise 4 Ustd.

Einblick gewinnen in die Planung einer Reise Sammeln von Material: Computereinsatz – Internetrecherche

- Gestaltung eines Reiseinformationsmaterials Wandzeitung, Broschüre

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Klassenstufe 7

Lernbereich 2: Afrika im Überblick 8 Ustd.

Einblick gewinnen in Medieneinflüsse bei der Ausprägung von Vorstellungen über das Leben der Menschen in Afrika

Medienkompetenz

Wahlpflicht 2: Tourismus als Wirtschaftsfaktor 4 Ustd.

Kennen des Ferntourismus als Wirtschaftsfaktor für die Zielländer

- ökonomische Bedeutung

- räumliche Verteilung

Auswahl eines Landes

Medienkompetenz: Darstellung von Räumen durch Reiseberichte – Räume als Konstrukte

Klassenstufe 8

Lernbereich 2: Indien 7 Ustd.

Einblick gewinnen in die Entwicklung von Software-Industriezentren

- Standortfaktoren

- Einbindung in den Weltmarkt und Folgen

Bangalore – das Silicon Valley Indiens

Beherrschen des Zeichnens kartographischer Skizzen

Lernbereich 3: Volksrepublik China 7 Ustd.

Sich positionieren zur Bevölkerungspolitik Chinas

Bevölkerungsstruktur, -entwicklung und -verteilung

Simulation am PC

Kommunikationsfähigkeit

Lernbereich 4: Der asiatisch-pazifische Wirtschaftsraum 6 Ustd.

Einblick gewinnen in den asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum

- Lage, Abgrenzung

- Leben mit Naturgefahren

- Stellung in der Weltwirtschaft

Arbeit mit Tabellen, Diagrammen, statistischem Material aus dem Internet

Kl. 7, LB 1

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Klassenstufe 9

Geographische Denk- und Arbeitsweisen

Auf der Basis einer fragengeleiteten Raumanalyse entwickeln die Schüler ihre Fähigkeiten zur selbst-ständigen Gewinnung von Informationen weiter. Dazu nutzen sie sowohl konventionelle als auch elektro-nische Medien.

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Wahlpflicht 2: Nationalparks in den USA 2 Ustd.

Einblick gewinnen in das Nationalparkkonzept der USA an einem selbstgewählten Beispiel

Anfertigen eines Werbeprospektes zu einem ausgewählten Beispiel

Medienkompetenz

Jahrgangsstufe 11 – Grundkurs „Die Erde als Natur- und Wirtschaftsraum“

Lernbereich 2: Atmosphärische Prozesse 14 Ustd.

Beherrschen der Methode „Interpretation von Wetterkarten“

Nutzung elektronischer Medien

Methodenbewusstsein

Wahlpflicht 1: Entwicklungszusammenarbeit zum Abbau globaler Disparitäten 4 Ustd.

Kennen eines ausgewählten Entwicklungspro-jektes zur Verringerung sozialer und regionaler Disparitäten

Analyse ausgewählter Projekte

Konzepte aus der Sicht der Geber- und Empfän-gerländer

Arrangieren oder Simulieren von Expertenge-sprächen mit Vertretern von Hilfsorganisationen

Medienkompetenz

Jahrgangsstufe 12 – Grundkurs „Nutzungsprobleme in ausgewählten Landschaften, Bevölkerungsentwicklung und Verstädterung auf der Erde“

Geographische Denk- und Arbeitsweisen

Dabei entwickeln die Schüler Fähigkeiten des Systemdenkens weiter und finden selbst geeignete Methoden zur Präsentation von Arbeitsergebnissen.

Jahrgangsstufe 11 – Leistungskurs „Die Erde als Natur- und Wirtschaftsraum“

Geographische Denk- und Arbeitsweisen

Im Umgang mit Geographischen Informationssystemen lernen die Schüler Möglichkeiten zur computergestützten Visualisierung von Daten und deren raumanalytische Auswertung kennen.

Lernbereich 4: Atmosphärische Zirkulation und Klimawandel 22 Ustd.

Beurteilen anthropogener Einflüsse auf das Klima

- Treibhauseffekt

- Klimakonferenzen

Diskursfähigkeit

Medienkompetenz

Argumentationsmuster erkennen, Argumente korrekt formulieren

Lernbereich 5: Globale Disparitäten und Verflechtungen 26 Ustd.

Beurteilen globaler Disparitäten unter Verwen-dung Geographischer Informationssysteme

Wirtschaftssektoren

Kl. 10, LB 3

Medienkompetenz

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Lernbereich 6: Analyse wirtschaftsräumlicher Entwicklungen 20 Ustd.

Beurteilen des Tourismus als Wirtschaftsfaktor in einem Entwicklungsland

Medienkompetenz

Wahlpflicht 1: Entwicklungszusammenarbeit zum Abbau globaler Disparitäten 10 Ustd.

Beurteilen eines ausgewählten Entwicklungs-projektes zur Verringerung sozialer und regio-naler Disparitäten

Analyse ausgewählter Projekte

Konzepte aus der Sicht der Geber- und Empfän-gerländer

Arrangieren oder Simulieren von Expertenge-sprächen mit Vertretern von Hilfsorganisationen

Medienkompetenz

Jahrgangsstufe 12 – Leistungskurs „Nutzungsprobleme in ausgewählten Landschaften, Bevölkerungsentwicklung und Verstädterung auf der Erde“

Geographische Denk- und Arbeitsweisen

Die Schüler sind in der Lage, sicher mit Medien umzugehen und sich selbstständig Informationen zu ver-schaffen sowie selbst geeignete Methoden zur Präsentation von Arbeitsergebnissen zu finden.

Lernbereich 3: Nutzungsprobleme in der kaltgemäßigten Nadelwaldzone 14 Ustd.

Anwenden der fragengeleiteten Raumanalyse auf die Analyse der kaltgemäßigten Nadelwald-zone und ausgewählter Teilräume

Überblick über globale Verbreitung und innere Differenzierung

Präsentation der Arbeitsergebnisse: Modera-tionstechniken

Kl. 10, LB 3

Methodenbewusstsein

Geschichte

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Die Auseinandersetzung mit Vergangenem, das Einbinden in unter-schiedliche Kontexte und die Bedeutungszuweisungen für die Gegenwart sind notwendig an Sprache gebunden, deshalb bietet der Geschichtsun-terricht Möglichkeiten für eine konsequente Förderung der Sprach- und Lesekompetenz und den kritischen Umgang mit Medien. Den Anforde-rungen der modernen Informations- und Kommunikationsgesellschaft entspricht der Geschichtsunterricht insbesondere dadurch, dass er die Abhängigkeit der Ergebnisse von den Fragestellungen und den zur Er-kenntnisgewinnung genutzten Materialen bewusst macht sowie die Be-deutung der fachspezifischen Methoden und des Diskurses über die Er-gebnisse aufzeigt.

Übersicht über die Lernbereiche und Zeitrichtwerte

Klassenstufe 8

Wahlpflicht 3: Neue Dimension von Krieg – Moderne Massenmedien im Ersten Weltkrieg

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Klassenstufe 6

Entwickeln der Fähigkeit, begründete Urteile über historische Sachverhalte und ihre Deutungen zu bilden

Die Schüler entwickeln historische Urteilsfähigkeit, indem sie

Unterschiede zwischen den Ergebnissen historischer Forschung und ihrer Darstellung in Medien feststellen,

Lernbereich 1: Die römische Zivilisation und ihre prägende Wirkung für Europa 18 Ustd.

Kennen des Zusammenhangs von Ausdehnung des Römischen Reiches und Auswirkungen auf die Staatsform

vom Stadtstaat zum Weltreich

Rechte von Volk und Senat, Herrschaft eines Mannes statt Mitsprache des Volkes: Caesar und Augustus

DE, Kl. 6, LB 3

LA, Kl. 6-8, LB 3

Reflexionsfähigkeit: Absicht der Gründungssage

Methodenbewusstsein: Geschichtskarten

Medienkompetenz: Darstellung römischer Geschichte im Film

Wahlpflicht 3: Regionalgeschichte – Ausdrucksformen sächsischen Selbstverständnisses 4 Ustd.

Kennen von Elementen lokaler und regionaler Identität

Popularisierungsformen, Selbstverständnis als Erfinderland, bedeutende Persönlichkeiten, Festkultur

Medienkompetenz: Selbstdarstellung und historischer Sachverhalt

Klassenstufe 7

Lernbereich 2: Staat und Gesellschaft im Zeitalter von Absolutismus und Aufklärung14 Ustd.

Übertragen der Kenntnisse zu Absolutismus und Aufklärung auf Preußen unter Friedrich II.

Medienkompetenz: Geschichtserzählung und Film zwischen Wahrheit und Legen-denbildung

Lernbereich 3: Formen der Beschränkung der Alleinherrschaft 18 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse zu den Menschen- und Bürgerrechten auf die eigene Lebenswelt

Verantwortungsbewusstsein: Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Schülerzeitung

Kennen der Besonderheiten der Quellenart Karikatur

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Klassenstufe 8

Wahlpflicht 2: Neue Dimension von Krieg – Alltag im Ersten Weltkrieg 4 Ustd.

Beurteilen der neuen Dimension der Kriegswir-kung auf den Alltag der Menschen in der Heimat und an der Front

Tagebücher, Fotos, Feldpostbriefe

Exkursion

Fallstudie: Kriegsalltag in Sachsen

Wahlpflicht 3: Neue Dimension von Krieg – Moderne Massenmedien im Ersten Weltkrieg 4 Ustd.

Beurteilen der neuen Dimension der Darstellung des Krieges in Propagandamedien

Medienkompetenz: Realität und Propa-ganda

Klassenstufe 9

Entwickeln der Fähigkeit, fachspezifische Arbeitsmethoden im Umgang mit Quellenarten und Darstellungsformen anzuwenden

Die Schüler entwickeln die Fähigkeit,

die eigenen Quelleninterpretationen argumentativ zu vertreten,

Darstellungen zu einem historischen Thema zu vergleichen und auf ihre Stimmigkeit zu überprüfen,

die Besonderheiten von Ton- und Filmdokumenten zu erkennen sowie Aussage- und Wirkungsabsichten abzuleiten,

Einsicht gewinnen in die Bedeutung von Geschichte für die eigene Lebenswelt und Entwicklung der Fähigkeit, Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart vor dem Hintergrund historischer Erfahrung zu überprüfen

Die Schüler erkennen,

dass Medien und Identifikationsangebote für die Meinungs- und Bewusstseinsbildung Chancen und Gefahren beinhalten,

Lernbereich 2: Deutschlands Weg von der Demokratie zur Diktatur 22 Ustd.

Kennen von Ursachen für die wachsende Ableh-nung der Weimarer Republik und die zuneh-mende Akzeptanz des Nationalsozialismus

Kommunikationsfähigkeit: Diskussion

Methodenkompetenz: Reden, Ton- und Filmdokumente, Plakate, Fotografien

- Selbstdarstellung und Propaganda Umgang mit dem verlorenen Krieg, Dolchstoß-legende, Diskrepanz zwischen außenpolitischen Erwartungen und realpolitischen Möglichkeiten, Vergleich von Gedenktagen und Veranstaltun-gen in der Weimarer Republik und im NS-Staat

Kl. 8, LB 4

Methodenkompetenz: gegenständliche Quellen, Symbolik

Medienkompetenz: Medien unter den Bedingungen von Pressefreiheit und -zen-sur, Film

Kennen von Konstruktionsprinzipien und Wir-kungen von Ton- und Filmdokumenten

inhaltliche und Medienspezifische Kriterien, Entschlüsseln von Aussage- und Wirkungs-absichten

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Klassenstufe 10

Entwickeln der Fähigkeit, fachspezifische Arbeitsmethoden im Umgang mit Quellenarten und Darstellungsformen anzuwenden

Die Schüler sind zunehmend selbstständig in der Lage,

Ton- und Filmdokumente zu analysieren,

unterschiedliche Quellenarten zu einem Thema zu vergleichen und auszuwerten.

Die Schüler entwickeln die Fähigkeit,

Spielfilme und Dokumentationen mit historischen Inhalten zu analysieren,

Lernbereich 2: Der Ost-West-Konflikt – Ursachen und Auswirkungen für Deutschland28 Ustd.

Kennen von Ursachen der Entstehung des Kalten Krieges

- ideologische Grundlagen und Feindbilder Medienkompetenz: Feindbilder in Filmen

Sich positionieren zu Anspruch und Wirklichkeit beider deutscher Staaten

Exkursion zu Museen, Gedenkstätten, Institutio-nen

G/R/W, Kl. 9, LB 1

INF, Kl. 8, LB 3

Methodenkompetenz: Karikaturen, Bild- und Tondokumente, Spielfilme und Dokumentationen

Werteorientierung: DDR – „sozialistische Demokratie“?

- Selbstdarstellung und Fremdwahrnehmung Umgang mit der NS-Vergangenheit, Darstellung des eigenen Staates als „das bessere Deutsch-land“, Umgang mit der Deutschen Frage

DE, Kl. 10, LB 4

Medienkompetenz: Schulbuchvergleich, politische Fernsehsendungen

Kennen von Möglichkeiten und Grenzen der Dar-stellung von Geschichte in Spielfilmen und Doku-mentationen

unterschiedliche Zeitebenen, Entstehungs-situation, Wirkungsabsichten, Perspektivität

Wahlpflicht 1: Alltagserfahrungen und Mentalitäten in beiden deutschen Staaten in den 50er Jahren 4 Ustd.

Einblick gewinnen in verschiedene Bereiche des Alltags

Idole und Ideale, Bildung, Freizeit, Medien

KU, Kl. 10, LB 1

Beurteilen von Wechselwirkungen zwischen All-tagserfahrungen, Mentalitäten und politischen Strukturen

Mehrperspektivität: Vergangenheitsbewälti-gung in West und Ost

Jahrgangsstufe 11 – Grundkurs

Entwickeln der Fähigkeit, fachspezifische Arbeitsmethoden im Umgang mit Quellenarten und Darstellungsformen anzuwenden

Die Schüler beherrschen

die umfassende Interpretation von schriftlichen, bildlichen und gegenständlichen Quellen und Darstel-lungen sowie von Film- und Tondokumenten,

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Lernbereich 1: Wirtschaftlich und politisch prägende Faktoren des 19. Jahrhunderts in Deutschland 39 Ustd.

Kennen des Industrialisierungsprozesses in England und Deutschland

Vorreiterrolle Englands

Regionalgeschichte: nachholende Industriali-sierung in Sachsen

PH, Lk 12, LB 7

Methodenbewusstsein: bildliche Quellen, Statistiken, Geschichtsatlas, thematische Karten, Informationssoftware

Sich positionieren zu Ursprung und Umsetzung liberaler, nationaler und konservativer Ideen im 19. Jahrhundert

Längsschnitt

Methodenbewusstsein: schriftliche Quellen, politische Lyrik, Lieder

- Gründung des deutschen Kaiserreichs 1871 Reichseinigung von oben durch Kriege

Informationsbeschaffung: Internet, Lernsoftware

- Charakter des deutschen Kaiserreichs Verfassung von 1871

Bismarcks innenpolitisches Handeln, Stellung des Militärs, die integrative Kraft der nationalen Idee

DE, Kl. 10, LB 4

Methodenbewusstsein: Filmanalyse

Lernbereich 2: Demokratie und Diktatur – Anspruch und Wirklichkeit von Gesellschaftsmodellen im 20. Jahrhundert 39 Ustd.

Kennen von systemtypischen Maßnahmen zur Ausschaltung von realen und vermeintlichen Gegnern

Terror, Konzentrationslager, Euthanasie

Pirna-Sonnenstein, Theresienstadt, Auschwitz

Forschung zum Schicksal der lokalen jüdischen Gemeinde in der NS-Zeit

- Terror und Verfolgung Exkursion: Gedenkstätten, Museen

Medienkompetenz: Darstellungsformen in Film und Internet

Jahrgangsstufe 12 – Grundkurs

Entwickeln der Fähigkeit, fachspezifische Arbeitsmethoden im Umgang mit Quellenarten und Darstellungsformen anzuwenden

Die Schüler beherrschen

die umfassende und selbstständige Interpretation schriftlicher, bildlicher und gegenständlicher Quellen und Darstellungen sowie von Film- und Tondokumenten,

Entwickeln der Fähigkeit, begründete Urteile über historische Sachverhalte und ihre Deutungen zu bilden

Die Schüler erwerben historische Urteilsfähigkeit, indem sie

die Rolle traditioneller und moderner Methoden zur Massenbeeinflussung durch Medien überprüfen,

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Lernbereich 1: Herausforderung „Frieden“ – Die Suche nach dauerhaft friedlichem Zusammenleben im 20. Jahrhundert 39 Ustd.

Sich positionieren zum Charakter des Zweiten Weltkrieges

Totaler Krieg, Zwangsarbeit, Bombenkrieg, An-griff auf Dresden, Vertreibung

Kl. 9, LB 3

Karikaturen, Postkarten, Gedichte, Briefe, Methodenkompetenz: Rundfunk, Wochenschau

Reflexions- und Diskursfähigkeit: neue Di-mension von Krieg

Lernbereich 2: Formen von Geschichtskultur und Identitätsbildung 27 Ustd.

Einblick gewinnen in die Komplexität von Identitä-ten

lokal, regional, national, europäisch, Weltbürger, Religion, Ideologie

Staats- und Kulturnation

Problembewusstsein

- Frankreich – Idee von Staatsnation und Freiheit

Mythos zur Begründung der Staatsnation aus dem Staat

Johanna von Orleans: Zur Rezeptionsgeschichte einer historischen Gestalt

Französische Revolution

Medienkompetenz: Revolutions- und Frei-heitsmythos im Film

- Deutschland – Idee von nationaler Einheit und Freiheit

Mythos zur Begründung der Staatsnation aus der Kulturnation: Hermann, Barbarossa, Fried-rich II., Bismarck

Arminius/Hermann: Zur Rezeptionsgeschichte einer historischen Gestalt

Medienkompetenz: Preußenkult im Film, Weimar und NS-Zeit

- Umgang mit Belastungen aus der Geschichte am Beispiel der nationalsozialistischen Vergangenheit

Holocaust, Wehrmacht, Entnazifizierung

Umgang mit NS-Belasteten, Entschädigung, Wiedergutmachung, Formen des Gedenkens, Brüche im nationalen Selbstverständnis

Projekt: Gedenktafeln vor Ort

Problemdiskussion: „Ewige Schuld“?

Formen von Antisemitismus und Rechtsradika-lismus heute

Exkursion

Film, Ausstellung

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Jahrgangsstufe 11 – Leistungskurs

Lernbereich 1: Politische Ordnungsvorstellungen und politische Partizipation 65 Ustd.

Sich positionieren zur Dominanz des Konserva-tismus gegenüber dem Liberalismus im deut-schen Kaiserreich

Empathie, Perspektivwechsel

- Ursachen Informationsbeschaffung: Internet, Informati-onssoftware

Sich positionieren zur Anziehungskraft der NS-Diktatur

- Ideologie

- Propaganda und Selbstdarstellung

- Wirtschafts- und Sozialpolitik

Plakate, Filme, Lieder, Tondokumente

DE, Kl. 10, LB 4

KU, Gk, LB 1

Werteorientierung: Gegenüberstellung von Darstellung, Selbstsicht und gesellschaftli-cher Wirklichkeit

- Phasen der Entrechtung der deutschen Ju-den

Medienkompetenz: Darstellungsformen in Film, Internet und Informationssoftware

Sich positionieren zu demokratischem Anspruch und zur Wirklichkeit in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR

Exkursion: Museen, Forschungsstätten, Archive

Werteorientierung

Informationsbeschaffung und -verarbeitung: Internet, Informationssoftware

Lernbereich 2: Von der vorindustriellen zur Industriegesellschaft – Internationale Entwicklungen und Folgen 65 Ustd.

Beurteilen eines außereuropäischen Weges zur Industriegesellschaft im 20. Jahrhundert

Japan, China

Pauperismus: Durchgangsstadium zum Fort-schritt?

Informationsbeschaffung und -verarbeitung; Internet, E-Mail-Anfragen, Chat

Kennen wichtiger Erfindungen und Entwicklun-gen und ihrer Rückwirkungen auf Mensch und Gesellschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahr-hundert

Arbeit an internationalen Beispielen

DE, Kl. 10, LB 4

Informationsbeschaffung: Internetrecherche

- technische Entwicklungen und Leitsektoren Rolle der Elektrizität, Chemie, Transportmittel, Fernmeldewesen, Nahrungsmittelindustrie, Mas-senmedien

CH, Gk

- Änderungen im Produktions- und Arbeitspro-zess

Fließband, Angestellte, Frauenerwerbsarbeit

Methodenbewusstsein: Film

- Problem der Produktvermarktung Werbung, Bedürfnisweckung, Plakate, Anzeigen

Projektarbeit

Methodenbewusstsein: Zeitzeugenbe-fragung, Archivarbeit

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Wahlpflicht 1: Politische Partizipation von Frauen 10 Ustd.

Beurteilen der Emanzipation der Frauen im 20. Jahrhundert zwischen politischer Gleichberechti-gung und gesellschaftlichem Rollenbild

Weimarer Republik und NS-Zeit, Nachkriegszeit, „Trümmerfrauen“, Frauen in der Bundesrepublik, DDR

Längsschnittuntersuchung

Medienkompetenz: Frauenbild in Werbung, Zeitschriften und Film

Wahlpflicht 2: Politische Partizipation von Juden zwischen Ausgrenzung und Integration 10 Ustd.

Beurteilen der Problematik jüdischen Lebens in Deutschland nach 1945

Internet, Zeitzeugenbefragung, Archivarbeit, Zusammenarbeit mit jüdischen Organisationen

- Wiederaufbau jüdischen Lebens in Deutsch-land

- Rechtsextremismus als zeitgenössisches Problem

Medienkompetenz : Umgang mit der Judenverfolgung und dem Holocaust in Filmen

Wahlpflicht 3: Politische Partizipation von Afroamerikanern in den USA 10 Ustd.

Beurteilen von Bedingungen für Partizipation in den USA im 20. Jahrhundert

Medienkompetenz: Minderheiten in US-Filmen

Jahrgangsstufe 12 – Leistungskurs

Entwickeln der Fähigkeit, begründete Urteile über historische Sachverhalte und ihre Deutungen zu bilden

Die Schüler erwerben historische Urteilsfähigkeit, indem sie

die Rolle von traditionellen und modernen Methoden zur Massenbeeinflussung durch Medien überprüfen,

Einsicht gewinnen in die Bedeutung von Geschichte für die eigene Lebenswelt und Entwicklung der Fähigkeit, Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart vor dem Hintergrund historischer Erfahrung zu überprüfen

Die Schüler erkennen, dass

aktuelle Darstellungen in Medien entschlüsselt werden müssen,

Lernbereich 1: Herausforderung „Frieden“ – Die Suche nach dauerhaft friedlichem Zusammenleben 65 Ustd.

Kennen unterschiedlicher Darstellungen des Krieges im Film

DE, Kl. 10, LB 4

Medienkompetenz: Entschlüsseln der Dar-stellung zwischen Anti-Kriegs-Film und Kriegsverherrlichung, z. B. Stalingrad

Anwenden der Kenntnisse über Möglichkeiten und Grenzen der Konfliktlösung auf die globale Friedenssicherung

Informationsbeschaffung: Internetrecherche, Presse, Nachrichtenmagazine

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Lernbereich 2: Formen von Geschichtskultur und Identitätsbildung 45 Ustd.

Beurteilen von Ausdrucksformen nationalen Selbstverständnisses

historischer Vergleich der Nation als Werteori-entierung der Menschen der Neuzeit, Nationa-lismustheorien

- Frankreich – Idee von Staatsnation und Freiheit

Mythos zur Begründung der Staatsnation aus dem Staat

Johanna von Orleans: Zur Rezeptionsgeschichte einer historischen Gestalt

Französische Revolution

DE, Kl. 10, LB 4

Medienkompetenz: Revolutions- und Frei-heitsmythos im Film

- Deutschland – Idee von nationaler Einheit und Freiheit

Mythos zur Begründung der Staatsnation aus der Kulturnation: Hermann, Barbarossa, Fried-rich II., Bismarck

Arminius/Hermann: Zur Rezeptionsgeschichte einer historischen Gestalt

DE, Gk 12, LB 4

Medienkompetenz: Preußenkult im Film

- USA – Idee von Sendungsbewusstsein und Freiheit

Mythos zur Begründung von Expansion und In-tervention: Boston Tea Party, Frontier, american way of life

EN, Lk, LB 3

Medienkompetenz: Popularisierung von My-then durch Hollywood-Western

- UdSSR – Idee von internationalistischem Klassenkampf und Sowjetpatriotismus

Mythos zur Festigung einer neuen Staats- und Gesellschaftsform: Oktoberrevolution, Aufbau des Sozialismus, Großer Vaterländischer Krieg

RU, Gk, LB 3

Medienkompetenz: Revolutionsmythos in Filmen

- Funktion traditioneller Feindbilder

Deutsche und Polen

„deutscher Drang nach Osten“, Tannenberg/ Grunwald 1410, polnische Teilungen, NS-Beset-zung Polens

Vertreibung, Verlust deutscher Ostgebiete

Methodenbewusstsein: Plakate, Publizistik, Filme

Beurteilen der Bedeutung einer demokratischen Erinnerungskultur für die Ausbildung einer de-mokratischen Identität

Methodenbewusstsein: Film, Ausstellung

Werteorientierung: Toleranz und Freiheit als Grundwerte einer demokratischen Identität

- Aufarbeitung von Krieg nach dem Krieg in beiden deutschen Staaten

selektive Wahrnehmung, Legendenbildung, Kriegsverklärung, Traditionspflege, Bemühen um Aufklärung und Friedenserziehung

Methodenbewusstsein: Darstellung in Film und Erinnerungsliteratur

- Infragestellen tradierter Sichtweisen am Bei-spiel des Verhältnisses zwischen Deutschen und Polen

Umgang mit den Belastungen aus der Vergan-genheit als Prozess der Ent-Feindung, Beitrag der Neuen Ostpolitik, Ende des Kommunismus in Polen

Informations- und Meinungsaustausch mit polni-schen Partnern mittels elektronischer Medien

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Gesellschaftswissenschaftliches Profil

Übersicht über die Lernbereiche und Zeitrichtwerte

Klassenstufe 8

Lernbereich 2: Medien und Macht 28 Ustd.

Klassenstufe 8

Lernbereich 1: Geld und Identität 28 Ustd.

Sich positionieren zum Zusammenhang von Geld und Geltung in Bezug auf die persönliche Identität

Reflexions- und Diskursfähigkeit: Konsum-ethik

- gesellschaftliche Vorstellungen Statussymbole, Werbung und Konsum

Experiment: Leben vom Sozialhilfesatz

Vergleich von Kulturräumen

Lernbereich 2: Medien und Macht 28 Ustd.

Ziele

Die Schüler erwerben Wissen über soziologische und psychologische Aspekte der Wirkung von Medien in Vergangenheit und Gegenwart. Sie werden sich ihrer Rolle als Wirtschaftsfaktor bewusst.

Die Schüler bewerten die Wirkung von Medien im privaten und gesellschaftlichen Rahmen und begreifen die Notwendigkeit eines reflektierten Umgangs mit ihnen.

Anwenden des Wissens über in Medien geweckte materielle und immaterielle Bedürf-nisse auf ausgewählte Aspekte

Werbung, Soaps, Videoclips, Talkshows

Product Placement

Sich positionieren zum Zusammenhang von Medien und Macht

Verantwortungsbereitschaft

- Medien und öffentliche Meinung Manipulation, Meinungsbildung

wirtschaftliche Macht

Zusammenarbeit mit der regionalen Presse

Fallstudie: Propaganda in der Geschichte

- Zugangsmöglichkeiten und Mediengebrauch in Industriestaaten und Entwicklungsländern

Auswirkungen globaler und regionaler Disparitä-ten

Lebens- und Zukunftschancen

Gedankenexperiment/Szenario: Leben ohne moderne Medien

Gestalten einer Medienproduktion zum Freizeit-verhalten von Jugendlichen

Konzeption eines Freizeitparks

Schulradiosendung, Video

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Lernbereich 3: Chancenverteilung und Geschlechtergerechtigkeit 28 Ustd.

Kennen von Frauen- und Männerbildern unserer Gesellschaft

Erziehungsvorstellungen

Rollenerwartungen

Darstellung in Volks- und Kinderliedern, Märchen

Analyse von Zeitschriften

Szenisches Spiel

Sich positionieren zu Idee und Wirklichkeit moderner Geschlechterkonzepte

Vorbilder: Familie, Medien, Ethnien, soziale Gruppen

Rollenfindung von Jungen und Mädchen

Vergleich Bundesrepublik Deutschland, DDR, vereinigtes Deutschland

“die emanzipierte Frau“

„der neue Mann“

Phänomen der Androgynität

Mode, Film und Werbung

„Zwanziger Jahre“

Podiumsdiskussion

Reflexions- und Diskursfähigkeit: Anglei-chung von Anforderungen an Jungen und Mädchen

Griechisch

allgemeine fachliche Ziele Entwicklung der Fähigkeit zur kritischen Nutzung von Medien und zur Präsentation

Klassenstufen 8/9

Entwicklung der Fähigkeit zur kritischen Nutzung von Medien und zur Präsentation:

Die Schüler wenden unter Anleitung verschiedene Techniken der schriftlichen, mündlichen und visuellen Präsentation zunehmend komplexer Gegenstände an, die sie sich in der Auseinandersetzung mit Texten und Themenbereichen der griechischen Antike erarbeitet haben; dies gilt ganz besonders für Formen offenen Unterrichts. Dabei kennen sie Möglichkeiten medienunterstützter Vermittlung eigener Aussagen; je nach Ausstattung der Schule setzen sich die Schüler mit informierenden und den Lernprozess unter-stützenden Funktionen von Medien auseinander und gewinnen Einblick in die Möglichkeiten des Einsat-zes moderner Informationstechnologie als prozessbegleitendem Problemlösemedium.

Sie übertragen Kenntnisse über Sprache und Kommunikation sowie Arbeitstechniken, die sie im Zusam-menhang mit Dekodierung, Interpretation und Rekodierung erwerben:

die Übertragung der Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Beschreibung von Strukturen auf die Erfassung und Nutzung der spezifischen Möglichkeiten verschiedener PräsentationsMedien,

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Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden der Dekodierungsverfahren: Problemlösestrategien

Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

DE, Kl. 8, LB 3

Einblick gewinnen in Interpretationsverfahren Empathie und Perspektivwechsel

Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

DE, Kl. 8, LB 2

DE, Kl. 9, LB 2

- Deutung und vertiefende Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse

Medienkompetenz

Beherrschen von Sprachverarbeitungsstrategien, die bei der rezeptiven Verarbeitung von Sprache eingesetzt werden

Arbeitsorganisation

- Präsentation planen, ausführen und kontrol-lieren

Ziele formulieren und angemessene Wege dort-hin planen und gestalten

Ausführung z. B. als: Visualisierung, Vortragen, szenisches Darstellen

Beherrschen wichtiger Lernstrategien Methodenbewusstsein

Lerntyp bestimmen; Reflektieren des Lernpro-zesses, z. B. durch Erfolgskontrolle, Fehler-analyse

- Organisieren des Lernprozesses Selbstmanagement; Heftführung, Dateien, Voka-belhefte, Portfolio; Lernziele bestimmen; Priori-täten setzen; Projektarbeit

Einsatz des Computers zur Analyse

Problemlösung: Textverarbeitung, Datenbanken, Strukturierungssoftware, Lernsoftware

- Informationen beschaffen, auswerten und bewerten

Recherchieren; Zitieren; Umgang mit Überset-zungen, Referaten und Lösungen aus dem Internet und anderen Quellen

Nachschlagewerke: Aufbau und Struktur kennen und systematisch nutzen

Wahlpflicht 1: Olympische Spiele von der Antike bis heute

Anwenden der gewonnenen Kenntnisse in einer Präsentation

Nachspielen antiker olympischer Wettkämpfe

Medienkompetenz

Wahlpflicht 3: Alltag im antiken Athen

Anwenden der gewonnenen Kenntnisse in einer Präsentation

szenisches Darstellen von Alltagsszenen, Gestaltung von Kleidung, Kochen, Spiele, Interviews mit Zeitzeugen

Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

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Klassenstufe 10

Entwicklung der Fähigkeit zur kritischen Nutzung von Medien und zur Präsentation:

Die Schüler wenden verschiedene Techniken der schriftlichen, mündlichen und visuellen Präsentation komplexer Gegenstände an, die sie sich in der Auseinandersetzung mit Texten und Themenbereichen der griechischen Antike erarbeitet haben; dies gilt ganz besonders für Formen offenen Unterrichts und selbstorganisierten Lernens. Dabei erweitern sie ihre Möglichkeiten medienunterstützter Vermittlung eigener Aussagen; je nach Ausstattung der Schule setzen sich die Schüler mit informierenden und den Lernprozess unterstützenden Funktionen von Medien vertieft auseinander und erwerben Grundfähigkei-ten des Einsatzes moderner Informationstechnologie als prozessbegleitendem Problemlösemedium.

Sie wenden ihre Kenntnisse über Sprache und Kommunikation sowie Arbeitstechniken an:

die Übertragung der Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Beschreibung von Strukturen auf die Erfassung und Nutzung der spezifischen Möglichkeiten verschiedener Präsentationsmedien.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden der Dekodierungsverfahren: Reflexionsfähigkeit

Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

Beherrschen der Interpretationsverfahren Empathie und Perspektivwechsel

Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

DE, Kl. 9, LB 2

Wahlpflicht 2: Das Frauenbild der griechischen Antike

Beurteilen der sozialen Stellung der Frau in der Antike im Vergleich zu heute

Empathie und Perspektivwechsel

Reflexions- und Diskursfähigkeit Frauenbild in den Medien, Models

Sich positionieren zu verschiedenen Frauen-bildern

Anfertigen einer Collage, Parodie auf Werbung

Jahrgangsstufen 11/12 – Grundkurs

Entwicklung der Fähigkeit zur kritischen Nutzung von Medien und zur Präsentation:

Die Schüler beurteilen verschiedene Techniken der schriftlichen, mündlichen und visuellen Präsentation komplexer Gegenstände, die sie sich in der Auseinandersetzung mit Texten und Themenbereichen der griechischen Antike erarbeitet haben; dies gilt für Formen offenen Unterrichts und ganz besonders für Formen selbstorganisierten Lernens, die in der gymnasialen Oberstufe besonderes Gewicht haben. Dabei erweitern sie ihre Möglichkeiten medienunterstützter Vermittlung eigener Aussagen; je nach Aus-stattung der Schule setzen sich die Schüler mit informierenden und den Lernprozess unterstützenden Funktionen von Medien vertieft auseinander und wenden moderne Informationstechnologie zunehmend selbstständig als prozessbegleitendes Problemlösemedium an.

Sie wenden ihre Kenntnisse über Sprache und Kommunikation sowie Arbeitstechniken an:

die Übertragung der Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Beschreibung von Strukturen auf die Erfassung und Nutzung der spezifischen Möglichkeiten verschiedener Präsentationsmedien.

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Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden von Dekodierungs- und Rekodie-rungsverfahren

kritische Reflexion der Dekodierungs- und Re-kodierungstechnik Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

Anwenden von Interpretationsverfahren Reflexions- und Diskursfähigkeit Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

- Erarbeitung komplexer Präsentationen und reflektierte Medienwahl

Jahrgangsstufen 11/12 – Leistungskurs

Entwicklung der Fähigkeit zur kritischen Nutzung von Medien und zur Präsentation:

Die Schüler beurteilen verschiedene Techniken der schriftlichen, mündlichen und visuellen Präsentation komplexer Gegenstände, die sie sich in der Auseinandersetzung mit Texten und Themenbereichen der griechischen Antike erarbeitet haben; dies gilt für Formen offenen Unterrichts und ganz besonders für Formen selbstorganisierten Lernens, die in der gymnasialen Oberstufe besonderes Gewicht haben. Dabei erweitern sie ihre Möglichkeiten Medienunterstützter Vermittlung eigener Aussagen; je nach Aus-stattung der Schule setzen sich die Schüler mit informierenden und den Lernprozess unterstützenden Funktionen von Medien vertieft auseinander , wenden moderne Informationstechnologie zunehmend selbstständig als prozessbegleitendes Problemlösemedium an und erwerben Fähigkeiten zur diskursiven Evaluierung von Präsentationen.

Sie wenden ihre erweiterten Kenntnisse über Sprache und Kommunikation sowie Arbeitstechniken an:

die Übertragung der Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Beschreibung von Strukturen auf die Erfassung und Nutzung der spezifischen Möglichkeiten verschiedener PräsentationsMedien.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Beurteilen der Dekodierungs- und Rekodie-rungsverfahren

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Visualisierung, Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

kritische Reflexion der Dekodierungs- und Re-kodierungstechnik

Anwenden von Interpretationsverfahren unter systematischer Berücksichtigung des Zusam-menhangs von Form, Inhalt und Situation des Autors

kritische Reflexion und Auswahl der verschiede-nen Interpretationsverfahren

Empathie und Perspektivwechsel

Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

selbstständige Auswahl und Kombination der jeweils angemessenen Interpretationsverfahren

- Erarbeitung komplexer Präsentationen und reflektierte Medienwahl

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Informatik didaktische Grundsätze Im Rahmen der systematischen, wissenschaftsorientierten informati-

schen Grundlagenbildung ist der Computer Gegenstand im Sinne der Behandlung von Grundlagen, Methoden, Verfahren und Arbeitstechniken von Informatiksystemen sowie deren gesellschaftlicher Bedeutung. Der Computer wird für die Schüler zum Werkzeug, wenn für sie seine aktive Einbeziehung zur Problemlösung unter Nutzung erworbener informati-scher Kompetenzen notwendig ist. Er dient als Medium zur Veranschau-lichung von Sachverhalten.

Übersicht über die Lernbereiche und Zeitrichtwerte

Klassenstufe 7

Lernbereich 1: Computer verstehen – Prinzipien und Strukturen 5 Ustd.

Lernbereich 2: Computer benutzen – Elemente und Strategien 14 Ustd.

Lernbereich 3: Computer verwenden – Komplexaufgabe 6 Ustd.

Wahlpflicht 3: Computer im Alltag

Klassenstufe 8

Wahlpflicht 3: Computer im Alltag

Jahrgangsstufen 11/12 – Grundkurs

D: Angewandte Informatik – Computergrafik und Bildbearbeitung

Wahlpflicht 3: Computergrafik im Alltag

Wahlgrundkurs

Lernbereich 1: Medientypen und Multimedia 12 Ustd.

Wahlpflicht 3: Bilder digitalisieren

Klassenstufe 7

Ziele

Umgehen mit Daten und Informationen

Die Schüler nutzen den Computer bewusst zur Beschaffung und Darstellung von Informationen in ver-schiedenen Systemen. Dabei vertiefen sie den Umgang mit Daten.

Kennen lernen von Aufbau und Funktionalität ausgewählter Informatiksysteme

Bei der Betrachtung des Zusammenwirkens verschiedener Komponenten erkennen sie die Bedeutung spezieller Software.

Realisieren von Problemlöseprozessen

Dabei setzen sie Abfolgen von typischen Handlungen bei der Nutzung von Anwendungssoftware um.

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Lernbereich 1: Computer verstehen – Prinzipien und Strukturen 5 Ustd.

Kennen eines Modells für Informatiksysteme schematische Darstellung eines Computerar-beitsplatzes

- einfacher Modellbegriff TC, Kl. 5, LB 2

- E-V-A-Prinzip

- Grenzen des gewählten Modells

Übertragen der Kenntnisse zum Computer-arbeitsplatz auf andere Computersysteme

Einfluss auf verschiedene Bereiche des tägli-chen Lebens

Einblick gewinnen in die Bedeutung von System-software

Lernbereich 2: Computer benutzen – Elemente und Strategien 14 Ustd.

Beherrschen von Techniken zur gezielten Suche nach Informationen

- Auswahl von Informationsquellen und Such-werkzeugen

Berücksichtigung von

- logischen Verknüpfungen

- Zeichenketten

- Platzhaltern

- Nutzung von Hilfesystemen

Stichwortsuche, Volltextsuche Spezifikation von Suchbegriffen

Methodenbewusstsein

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Kennen der Notwendigkeit der kritischen Be-wertung von Informationen

Kriterien zur Auswertung von Suchergebnissen

Gefahren bei der Nutzung des Internets

Werteorientierung

ETH, Kl. 7, LB 3

Lernbereich 3: Computer verwenden – Komplexaufgabe 6 Ustd.

Gestalten eines Praxisbeispiels unter Verwen-dung von Strategien zur Computernutzung

vertiefte Nutzung einer Anwendung

selbstständiges und planvolles Arbeiten an einer komplexeren Aufgabenstellung in Teams

Kommunikationsfähigkeit

Medienkompetenz

Kl. 7, LB 2

Wahlpflicht 1: Kommunikation gestern und heute 2 Ustd.

Einblick gewinnen in die historische Entwicklung der Übertragung von Daten

visuell, akustisch bzw. mechanisch, elektrisch und elektronisch

Wahlpflicht 3: Computer im Alltag 2 Ustd.

Einblick gewinnen in verschiedene Einsatzmög-lichkeiten von Computern

- Ziele und Grenzen

- Aufwand und Nutzen

Freizeit, Haushalt, Industrie, Verkehr, Wissen-schaft

ETH, Kl.7, LB 3

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Klassenstufe 8

Lernbereich 1: Informationen repräsentieren 12 Ustd.

Übertragen des Zusammenhangs von Informa-tionen und Daten auf komplexe Strategien der Informationsbeschaffung

Auswahl effektiver Suchstrategien

Kl. 7, LB 2

- Auswahl von geeigneten Werkzeugen/An-wendungen

Gewinnung von einfachen Strukturen aus Pro-blemen der Erfahrungswelt der Schüler

Medienkompetenz

Lernbereich 3: Informationen interpretieren – Daten schützen 5 Ustd.

Beurteilen von Informationen nach ausgewählten Kriterien

Medienkompetenz

DE, Kl. 8, LB 3

- Informationsgehalt

- Wahrheitsgehalt, Sinn und Zweck von Infor-mationen

- Einfluss von Layout und Präsentations-methoden

Einblick gewinnen in die Problematik schützens-werter Daten

Verantwortungsbereitschaft

- Datensicherheit verschiedene Möglichkeiten der Datensicherung

- Urheberrechte Einfluss auf verschiedene Bereiche der Gesell-schaft

MU, Kl. 8, LBW 2

- Datenschutz

Wahlpflicht 1: Rechentechnik gestern und heute 2 Ustd.

Einblick gewinnen in die Entwicklung von Re-chenhilfsmitteln

Abakus, mechanische und elektrische Rechen-maschinen, Computer

MA, Kl. 5, LBW 3

Wahlpflicht 3: Computer im Alltag 2 Ustd.

Sich positionieren zu Chancen und Risiken der Computernutzung für die Persönlichkeitsent-wicklung

Formen der Informationsgewinnung, Kommuni-kation und Kooperation

Abhängigkeit vom Computer, Spielsucht, Ver-einsamung

ETH, Kl. 10, LB 1

Klassenstufen 9/10

Ziele

Umgehen mit Daten und Informationen

Die Schüler nutzen Internetdienste und erkennen die vielfältigen Möglichkeiten, aber auch Grenzen des Internets.

Unter Berücksichtigung der profilspezifischen Neigungen und unter Verwendung der verschiedenen Medientypen gestalten die Schüler multimediale Produkte.

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Kennen lernen von Aufbau und Funktionalität ausgewählter Informatiksysteme

Die Schüler kennen einfache Netzwerkstrukturen und deren Funktionsprinzipien sowie Anforderungen an die Hard- und Software in Netzen.

Die Schüler lernen Interaktion als zentrales Prinzip der informatischen Betrachtung von Multimediasyste-men kennen.

Jahrgangsstufen 11/12 – Grundkurs

Lernbereich 1: Kommunikation in Netzen 8 Ustd.

Kennen grundlegender Kommunikationsebenen Mensch – Mensch

Mensch – Maschine

Maschine – Maschine

Kennen wesentlicher Strukturen vernetzter Systeme

Vernetzung und Kooperation in Wissenschaft und Gesellschaft

Vor- und Nachteile von Vernetzung

Übertragen der Kommunikationsebenen und Vernetzungsstrukturen auf Computernetze

- Schichtenmodell

- Dienste im Intra- und Internet

einfache Kommunikationsprotokolle

Leitungs- und Paketvermittlung

dynamische und statische Adressierung

Beherrschen des bewussten Umgangs mit aus-gewählten Netzdiensten

Einblick gewinnen in Dokument- und Inhalts-management

Einsatz spezifischer Applikationen

Rechtestruktur

Lernbereich 7: Wissenschaft Informatik 4 Ustd.

Kennen der Wissenschaftsbereiche der Informa-tik

Zuordnen ausgewählter Aufgaben zu den Wis-senschaftsbereichen

- theoretische Informatik Sprachen und Automaten

Probleme der Berechenbarkeit

- technische Informatik Betriebssysteme und Hardware

- praktische Informatik Software Engineering

- angewandte Informatik Realisierung theoretischer, technischer und praktischer Aspekte

Einblick gewinnen in die Vielfalt der Anwen-dungsbereiche der Informatik

Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, private Berei-che

Kennen gesellschaftlicher Auswirkungen der Informatik

neue Berufe, effiziente Arbeitsverteilung, welt-weite Kommunikation

Lernbereich 8 D: Angewandte Informatik – Computergrafik und Bildbearbeitung 14 Ustd.

Kennen von Farbmodellen

- Farbmischung

- Farbtiefe

Farbpsychologie, optische Wahrnehmung, Täu-schung

Farbenlehre

BIO, Kl. 8, LB 1

KU, Gk/Lk, LB 1

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Kennen von ausgewählten Anwendungen zur Computergrafik

KU, Gk/Lk, LB 1

- Methoden und deren Umsetzung in ausge-wählten Anwendungen

CAD, Animation oder Simulation

Wahlpflicht 3: Computergrafik im Alltag 4 Ustd.

Kennen weiterer Anwendungsbereiche der Computergrafik

Geschäftsgrafik, Computergrafik in der Medizin, Fraktale

Exkursion

LB 8 D

Beurteilen der Einsatzmöglichkeiten der Computergrafik im Alltag

Interdisziplinarität und Mehrperspektivität

Wahlgrundkurs

Ziele

Kennen lernen von Aufbau und Funktionalität ausgewählter Informatiksysteme

Die Schüler können einfache Netzwerkstrukturen und deren Funktionsprinzipien anhand von Modellen beschreiben und kennen Anforderungen an die Hard- und Software in Netzen.

Sie lernen Interaktion als zentrales Prinzip der informatischen Betrachtung von Multimediasystemen kennen.

Lernbereich 1: Medientypen und Multimedia 12 Ustd.

Kennen von Medientypen

- Audio

- Pixel- und Vektorgrafik

- Video und Animation

exemplarisches Erstellen eines interaktiven Multimediadokumentes

Medienkompetenz

Einblick gewinnen in den Zusammenhang zwischen Medientyp, Medienformat, Konvertie-rung und Kompression

Übertragen des Modells Klasse – Objekt – Attribut – Methode auf ausgewählte Medientypen

Interaktionen zwischen Medienobjekten Methodenbewusstsein

Interdisziplinarität und Mehrperspektivität

Anwenden der Kenntnisse auf die Entwicklung einer multimedialen Anwendung

Verwenden von Text, Grafik, Animation, Audio oder Video

Auswahl geeigneter Werkzeuge

KU, Gk/Lk, LB 1

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Lernbereich 3: Rechnernetze und Dienste 12 Ustd.

Beherrschen grundlegender Dienste des Intra- und Internets

Medienkompetenz

Kennen von Umgangsformen im Internet Netiquette

Empathie und Perspektivwechsel

Beurteilen von Wechselwirkungen zwischen der Entwicklung informationsverarbeitender Systeme und der Gesellschaft

Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Computern

Einfluss auf die Bereiche des täglichen Lebens

Empathie und Perspektivwechsel

ETH, Kl. 10, LB 1

Wahlpflicht 1: Hypertext erstellen 4 Ustd.

Einblick gewinnen in die Struktur und Gestaltung von Hypertexten

- Objekte in Hypertexten Verweis und Verweisziel als weitere Klassen in Dokumenten

Arten von Verweisen

- Beschreibung der Eigenschaften von Objek-ten

Seitenbeschreibungssprachen

Wahlpflicht 3: Bilder digitalisieren 4 Ustd.

Kennen von Verfahren zur Gewinnung digitaler Bilddaten

- digitale Fotografie

- Abtastverfahren

Übertragen der Verfahren auf die Erstellung digitaler Bilder

Einfluss gerätespezifischer Konfigurationen auf Eigenschaften der Bilder

Italienisch

Für die Erstellung von produktiven Sprachleistungen und für ihre Präsentation werden moderne Medien genutzt. Durch den Umgang mit dem Computer, insbesondere zur Internetrecherche, und mit Textverarbei-tungsprogrammen in der italienischen Sprache leistet der Italienisch-unterricht seinen Beitrag zur anwendungsorientierten informatischen Grundbildung.

didaktische Grundsätze

Übersicht über die Lernbereiche

Klassenstufen 8/9 – Italienisch als zweite Fremdsprache

Lernbereiche mit Wahlpflichtcharakter

Wahlpflicht 1: Der italienische fumetto und fotoromanzo

Klassenstufe 10 – Italienisch als zweite Fremdsprache

Lernbereiche mit Wahlpflichtcharakter

Wahlpflicht 1: Dialekte Italiens

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Wahlpflicht 2: Werbung

Klassenstufe 9 – Italienisch als dritte Fremdsprache

Lernbereiche mit Wahlpflichtcharakter

Wahlpflichtcharakter 1: Der italienische fumetto und fotoromanzo

Klassenstufe 10 – Italienisch als dritte Fremdsprache

Wahlpflicht 2: Werbung

Klassenstufen 6/7 – Italienisch als zweite Fremdsprache

Ziele

Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

In den einzelnen Kompetenzbereichen können die Schüler mit Abschluss des zweiten Lernjahres im Be-reich der

Rezeption: das Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Durchsagen, Erklärungen und Mitteilungen, auch medial präsentiert, erfassen,

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Übertragen von auf den Erwerb und die Re-flexion sprachlicher Mittel bezogenen Strategien auf vergleichbare Kontexte und Situationen

Problemlösestrategien

EN, Kl. 5/6, LB 1

- Wiederholen/Üben Medienkompetenz

DE, Kl. 6, LB 3

lautes Lesen, Abschreiben, Schreiben nach Diktat, Abdecktechnik, Lernspiele, Singen, szenisches Gestalten, Lernsoftware/Vokabel-trainer

Präsentieren Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

Beschaffen, Auswerten und Bewerten von Informationen

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Medienkompetenz

INF, Kl. 7, LB 2

DE, Kl. 6, LB 3

Recherchieren in muttersprachlichen Quellen: Bibliothek, Internet, Nachschlagewerke

Lernbereich 3 Texte und Themenbereiche

Anwenden des Sprachwissens auf adaptierte und einfache authentische Texte

DE, Kl. 7, LB 3

- Gebrauchstexte persönliche Briefe, SMS, Mail

TC, Kl. 6, LB 2

Wetterbericht, Rezepte, Speisekarten, Veran-staltungsprogramme, Zeitungsartikel, Annoncen, Interviews, Nachrichten

Gestalten von einfachen Texten Werbung, Gedicht, fumetto, fotoromanzo

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Klassenstufen 8/9 – Italienisch als zweite Fremdsprache

Ziele

Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

In den einzelnen Kompetenzbereichen können die Schüler mit Abschluss des vierten Lernjahres im Bereich der

Rezeption: die Hauptpunkte von auch medial präsentierten Texten verstehen, wenn relativ langsam und in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Themen gesprochen wird,

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Beherrschen von auf den Erwerb und die Reflexion sprachlicher Mittel bezogenen Strate-gien

Problemlösestrategien

- Notieren DE, Kl. 7, LB 3

Abkürzungen für Schlüsselbegriffe, logische

Zusammenhänge, Kommentare in Randnotizen, Zeichen und Symbole

Textverarbeitung/Computernutzung

Beherrschen von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

Methodenbewusstsein

DE, Kl. 7, LB 2

- Präsentieren Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Anwenden des Sprachwissens auf adaptierte und zunehmend komplexere authentische Texte

- Gebrauchstexte persönlicher Brief, Zeitungsartikel, Bericht

DE, Kl. 7, LB 3

Beschreibung

Gestalten von zunehmend komplexeren Texten Gedichte, Hörszenen, szenische Umsetzung von Textsequenzen, Werbung

Kurzvortrag

DE, Kl. 8, LB 2

Wahlpflicht 1: Der italienische fumetto und fotoromanzo

Kennen der vielfältigen Welt des italienischen fumetto/fotoromanzo

populäre Reihen und deren Autoren

Kinder und Erwachsene als Adressaten

Beurteilen der fumettomania Dylan Dog, Lupo Alberto

Kennen von lexikalischen und gestalterischen Besonderheiten im Vergleich zu narrativen Texten

Gestalten eines fumetto, eines fotoromanzo

Medienkompetenz

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Wahlpflicht 3: Sport

Kennen beliebter Nationalsportarten calcio, ciclismo, Formula Uno

Porträts berühmter Vertreter

Internetrecherche

INF, Kl. 7, LB 2

Sich positionieren zu Fanbewegungen il movimento dei tifosi di calcio/Hooligans

Beurteilen des Zusammenhangs von Sport – Werbung – Sponsoring

Untersuchung von Werbespots, Plakaten

Klassenstufe 10 – Italienisch als zweite Fremdsprache

Ziele

Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

In den einzelnen Kompetenzbereichen können die Schüler mit Abschluss des fünften Lernjahres im Bereich der

Rezeption: den Informationsgehalt der meisten Tonaufnahmen oder Rundfunksendungen über Themen von persönlichem Interesse verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird,

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

Problemlösestrategien

- Präsentieren Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Anwenden des Sprachwissens auf kom-plexere authentische Gebrauchstexte mit einem zunehmend größeren Anteil unbe-kannter Lexik

Zeitungsartikel, Radio- und Fernsehsendungen, Standardbrief

Gestalten von zunehmend längeren Texten Präsentation, Rezitation

Übertragen des Sprach- und Sachwissens auf folgende Themen und Sich positionieren zu einigen ausgewählten Fragen und Pro-blemstellungen

Kommunikationsfähigkeit

Diskursfähigkeit

Empathie und Perspektivwechsel

Werteorientierung

- einer ausgewählten (kultur-)historischen Epoche und einiger epocheprägender Persönlichkeiten

il Rinascimento

KU, Kl. 9, LB 2

il Risorgimento: Garibaldi, Verdi

il fascismo italiano: Mussolini

il dopoguerra e il neorealismo in Film und Literatur: L. Visconti, A. Magnani, N. Ginzburg

- des Bereiches der italienischen Medien – Presse – Werbung

Reflektieren über eigene Gewohnheiten im Umgang mit Medien, über Einflüsse und Gefahren der Mani-pulation

KU, Kl. 10, LB 1

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KU, Kl. 10, LWB 3

RE/e, Kl. 9, LB 3

Medienkompetenz

Wahlpflicht 2: Werbung

Kennen unterschiedlicher Erscheinungsformen von Werbung und deren sprachlich-stilistischen Besonderheiten

Werbung in Presse, Rundfunk, Fernsehen

Vergleich

Medienkompetenz

Beurteilen typischer Gestaltungsmittel und deren Wirkung

Rolle von Frau, Mann, Familie, Jugend, Alter, Nacktheit

Sich positionieren zu provokanter Werbung Benetton

Gestalten eigener Werbebeiträge Plakat, Homepage, CD-Rom

Klassenstufe 8 – Italienisch als dritte Fremdsprache

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Anwenden des Sprachwissens auf adaptierte und einfache authentische Texte

DE, Kl. 7, LB 3

- Gebrauchstexte persönliche Briefe, SMS, Mail

Wetterbericht, Rezepte, Speisekarten, Veran-staltungsprogramme, Zeitungsartikel, Annoncen, Interviews, Nachrichten

- Literarische Texte Lieder, Gedichte, Sprichwörter, Hörszenen, Kurzprosa, Bildgeschichten

Gestalten von einfachen Texten Werbung, Gedichte, fumetto, fotoromanzo

Klassenstufe 9 – Italienisch als dritte Fremdsprache

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Anwenden des Sprachwissens auf adaptierte und zunehmend komplexere authentische Texte

- Gebrauchstexte persönlicher Brief, Zeitungsartikel, Bericht

Beschreibung

- Literarische Texte DE, Kl. 8, LB 3

kurze Erzählungen, Anekdoten, Legenden, Lieder

Gestalten von zunehmend längeren Texten Gedichte, Hörszenen, szenische Umsetzung von Textsequenzen, Werbung

Kurzvortrag

DE, Kl. 8, LB 2

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Klassenstufe 10 – Italienisch als dritte Fremdsprache

Ziele

Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

In den einzelnen Kompetenzbereichen können die Schüler mit Abschluss des dritten Lernjahres im Bereich der

Produktion eine kurze, eingeübte Präsentation zu einem Thema aus ihrem Alltag vortragen und dabei kurz Gründe und Erläuterungen zu Meinungen, Plänen und Handlungen geben,

Interaktion: bei einer Präsentation mit einer begrenzten Anzahl unkomplizierter Nachfragen umgehen,

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Anwenden des Sprachwissens auf komplexere authentische Gebrauchstexte mit einem zuneh-mend größeren Anteil unbekannter Lexik

Zeitungsartikel, Radio- und Fernsehsendungen, Standardbrief

Gestalten von zunehmend zusammenhängend längeren Texten

Präsentation, Rezitation

Persönlicher Lebensbereich

- einer ausgewählten (kultur-)historischen Epoche und einiger epocheprägender Per-sönlichkeiten

il Rinascimento

KU, Kl. 9, LB 3

il Risorgimento: Garibaldi, Verdi

il fascismo italiano: Mussolini

il dopoguerra

e il neorealismo in Film und Literatur: L. Visconti, A. Magnani, N. Ginzburg

- des Bereiches der italienischen Medien – Presse – Werbung

Reflektieren über eigene Gewohnheiten im Um-gang mit Medien, Einflüsse und Gefahren der Manipulation

DE, Kl. 9, LB 3

KU, Kl. 10, LB 1

KU, Kl. 10, LWB 3

RE/e, Kl. 9, LB 3

Medienkompetenz

Jahrgangsstufen 11/12 – Grundkurs

Ziele

Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

In den einzelnen Kompetenzbereichen können die Schüler im Bereich der

Rezeption: im Radio die meisten Dokumentarsendungen, in denen Standardsprache gesprochen wird, verstehen und die Stimmung, den Ton usw. der Sprechenden richtig erfassen,

lange und komplexe Texte rasch durchsuchen und wichtige Einzelinformationen auffinden; rasch den Inhalt und die Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum von Themen erfassen und entscheiden, ob sich ein genaueres Lesen lohnt,

in unkomplizierten Zeitungsartikeln zu vertrauten Themen die wesentlichen Punkte erfassen,

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Produktion:

eine klare, vorbereitete Präsentation vortragen, und dabei Gründe für oder gegen einen Standpunkt anführen und die Vor- und Nachteile verschiedener Alternativen angeben,

Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen zusammenführen und gegeneinander abwägen,

Interaktion: bei einer Präsentation oder Diskussion flüssig und spontan eine Reihe von Nachfragen aufgreifen, ohne Anstrengung für sich oder das Publikum,

komplexe Textpassagen und kürzere Texte unter Berücksichtigung idiomatischer und stilistischer Besonderheiten vorrangig ins Deutsche übersetzen, wobei sie auf Hilfsmittel wie Wörterbücher, Grammatiken, Internet usw. zurückgreifen.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

Diskursfähigkeit

Empathie und Perspektivwechsel

Textsorte respektieren

LB 3

klar strukturierte mündliche und schriftliche Texte verfassen

- Präsentation Verwenden geeigneter Medien, Sprach- und Visualisierungstechniken

Moderationstechnik: Eingehen und Reagieren auf Reaktionen des Publikums

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Beurteilen von folgenden Texten bzw. Medien unter der Nutzung des Sprach- und Sachwissens

riassunto, commento personale, commento sul testo

- Filmschaffen

Übertragen des Sprach- und Sachwissens auf folgende Themen und Sich positionieren zu aus-gewählten Fragen und Problemstellungen

- Kommunikation und sprachliche Etikette im privaten und öffentlichen Leben

Verfassen formaler Briefe

Umgang mit Formularen

neue Medien: z. B. Internet, SMS

Kommunikationsfähigkeit

Kennen der geographischen und gesellschaft-lich-politischen Struktur Italiens

- Massenmedien und deren Einfluss la stampa italiana

la televisione italiana

la pubblicità

Medienkompetenz

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Wahlpflicht 4: L´influsso delle tecnologie nuove sulla vita

Kennen der Erscheinungsformen der Techno-logisierung

il telefonino

Vernetzung, Internet

Kennen von Beispielen der Spiegelung dieser Tendenzen in Presse, Literatur, Kunst

S. Benni: Il fratello bancomat

Medienkompetenz

Jahrgangsstufen 11/12 – Leistungskurs

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Gestalten von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

Diskursfähigkeit

Empathie und Perspektivwechsel

LB 3

Stilwahl unter Beachtung von Leser/Hörer und Textsorte

ausführliche und klar strukturierte mündliche und schriftliche Texte verfassen

komplexe Sachverhalte

- Präsentation Nutzen und Grenzen von Medien und Visualisie-rungen

Funktion/Wirkungsweise sprachlicher Mittel

Moderationstechnik: Eingehen und Reagieren auf Reaktionen des Publikums

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Beurteilen von folgenden Texten bzw. Medien unter der Nutzung des Sprach- und Sachwissens

riassunto, commento personale, commento sul testo

- Filmschaffen

Übertragen des Sprach- und Sachwissens auf folgende Themen und Sich positionieren zu aus-gewählten Fragen und Problemstellungen

- Kommunikation und sprachliche Etikette im privaten und öffentlichen Leben

Verfassen formaler Briefe

Umgang mit Formularen

in den neuen Medien, z. B. Internet, SMS

Kommunikationsfähigkeit

Kennen der italienischen Geschichte im Über-blick

- Massenmedien und deren Einfluss la stampa italiana

la televisione italiana

la pubblicità

Medienkompetenz

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Wahlpflicht 3: Collodi: Pinocchio

Beurteilen verschiedener medialer Umsetzungen Film, Trickfilm, Comic

Wahlpflicht 4: La commedia dell’arte

Kennen der Eigenart, Bedeutung, des Ursprungs der Commedia dell’arte und wichtiger Charakter-figuren

Maskenspiel, Textimprovisation

Pantalone, Smeraldina, Arlecchino, Brighella, Pulcinella, Scaramuccio

Katholische Religion Klassenstufe 5

Lernbereich 3: Geheimnis in der Zeit 15 Ustd.

Kennen ausgewählter Aspekte der Religion des Judentums

- Das Heilige Land und die Diaspora Leidvolle Geschichte des jüdischen Volkes in der Shoa und Gründung des Staates Israel

Exkursion: Synagoge, jüdisches Museum, jüdi-scher Friedhof, jüdische Gemeinde

Video

Werteorientierung

Lernbereich 4: Kirche in der Zeit 8 Ustd.

Einblick gewinnen in die Geschichte der christ-lichen Kunst und Architektur und deren theolo-gischer Bedeutung

Christusdarstellungen, Katakomben, Symbole, Sprache des Kirchenraumes

Vergleich Hauskirche – Basilika nach Inhalt und Form

Filmdokumente

Interdisziplinarität und Mehrperspektivität

Klassenstufe 6

Lernbereich 1: Leben und Handeln in der Zeit 8 Ustd.

Kennen der Problematik um die Rechte der Kinder

UNO – Kinderrechte

täglicher Überlebenskampf

Flüchtlingskinder aus Kriegsgebieten

Kinderpornografie, Kinderprostitution, Kinder-arbeit, Kinderhandel, sexueller Missbrauch

UNHCR Flüchtlingshilfswerk, Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz, Roter Halbmond, adveniat

Projekt Weltethos

Internetrecherche

RE/e, Kl. 6, LBW 2

Verantwortungsbereitschaft

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Kennen verschiedener Verhaltensweisen und ihrer Wirkung auf die Gemeinschaft

- Lüge

- Gewalt

- Drogenmissbrauch

Formen, Ursachen und Auswirkungen

Beispielerzählungen, Zeitungsrecherche, Film-diskussion

Lernbereich 4: Kirche in der Zeit 12 Ustd.

Übertragen der Kenntnisse vom Initiations-sakrament Taufe auf andere Sakramente

- Eucharistie

- Firmung

Merkmale eines Sakramentes

Bezug zum Neuen Testament, äußeres Zeichen, innere Wirkung, Deutungswort, Spender und Empfänger

Bedeutung der persönlichen Entscheidung für ein Sakrament

Initiationsriten anderen Religionen

Fotografien, Einladungs- und Gratulationskarten

Teilnahme an einem Sakramentsgottesdienst

RE/e, Kl. 6, LB 4

Verantwortungsbewusstsein

Klassenstufe 7

Lernbereich 4: Kirche in der Zeit 12 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse über die Geschichte der Glaubensausbreitung in Mitteleuropa auf die gegenwärtige Situation

Germanenmission: Iro – schottische Mönche, Bonifatius

Klostergründungen in der Zeit der Völkerwande-rung

Gliederung der Kirche in Bistümer

Gewaltsame Christianisierung

Bedeutung der Inkulturation bei der Glaubens-weitergabe und Mission

Neuevangelisierung Europas und Zivilisation der Liebe als Forderung von Papst Johannes Pauls II.

Statistisches Material aufarbeiten

Interviews

Erfahrungsberichte aus der Mission

Wahlpflicht 1: Die Ortsgemeinde 4 Ustd.

Einblick gewinnen in die katholische Ortsge-meinde

Recherchen vor Ort

Gemeindestrukturen, Öffentlichkeitsarbeit, Seel-sorge

Interviews mit Gemeindevertretern

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

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Klassenstufe 8

Lernbereich 1: Leben und Handeln in der Zeit 12 Ustd.

Kennen der Besonderheiten des Erwachsenwer-dens und sich positionieren zu ethischen An-sprüchen an Beziehungen

- Sexualität und Liebe

- Generationskonflikte

- Bedeutungsgewinn von Freundschaften

- Ehe

Liebeslyrik, Märchen, Liedtexte, Poplyrik

Das Hohelied der Liebe

Auseinandersetzung mit Jugendzeitschriften, Daily Soaps, Daily Talks

Gen 1, 27

Ehesakrament

zölibatäre Lebensweise

BIO, Kl. 8, LB 2

Lernbereich 4: Kirche in der Zeit 14 Ustd.

Kennen der Folgen der Reformation in Sachsen Einführung der Reformation 1539

Konfessionen in Sachsen

Konversion August des Starken

Katholische Sorben

Neuerrichtung des Bistums Meißen (1921), Verlegung des Bischofssitzes nach Dresden

Besuch der Dresdner Hofkirche, des Domes in Bautzen

Internetrecherche

Interdisziplinarität und Mehrperspektivität

Wahlpflicht 1: Die evangelische Ortsgemeinde 4 Ustd.

Einblick gewinnen in das Leben der evangeli-sche Ortsgemeinde und anwenden konfessio-neller und ökumenischer Kenntnisse bei einer Begegnung mit evangelischen Christen

Gemeindestrukturen, Öffentlichkeitsarbeit, Seel-sorge

Interviews mit Gemeindevertretern

Ökumenischen Gottesdienst besuchen

Recherchen vor Ort

RE/e, konfessionell – kooperativ

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Klassenstufe 9

Lernbereich 1: Leben und Handeln in der Zeit 14 Ustd.

Kennen verschiedener Möglichkeiten des Um-gangs mit dem Tod

Phasen des Sterbens

Umgang mit dem Tod in unserer Gesellschaft

Vergänglichkeit und Kostbarkeit des Lebens

Abtreibung, Suizid, Sterbehilfe, Wehrdienst

Spielfilm: Daniela

ETH, Kl. 9, LB 3

Empathie und Perspektivwechsel

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Klassenstufe 10

Wahlpflicht 1: Hospizbewegung 4 Ustd.

Kennen des Hospizbewegung Geschichte und Praxis des Hospizdienstes

Sterben in der modernen Gesellschaft

Diskussion des Begriffs „Euthanasie„;

Reflexion der Ars Moriendi

Interview mit Mitarbeitern im Hospizdienst

RE/e, Kl. 10, LBW 2

Empathie und Perspektivwechsel

Wahlpflicht 2: Kirchenbau im 20. Jahrhundert 4 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse über christliche Bau-stile auf die Beurteilung des modernen Kirchen-baus

moderne Kirchenbauten

Vergleich mit Architekturzeugnissen

Bedeutung der liturgischen Bewegung

Bedeutung des II. Vatikanums

Entwurf einer modernen Kirche

Fotodokumentation moderner Kirchen

Interdisziplinarität und Mehrperspektivität

Jahrgangsstufe 11 – Grundkurs

Lernbereich 1: Erlösung 26 Ustd.

Kennen verschiedener Zugänge zur Theologie der Erlösung

- Erfahrungen Kontingenzerfahrungen

Ursehnsucht nach Erlösung, Freiheit und Glück

Filmbesprechung, R, Benigni: Das Leben ist schön

Inneres Tagebuch

Analyse von Werbespots, Videoclips

Lernbereich 2: Tradition 26 Ustd.

Kennen von Tradition als Grundvollzug und Grundbedürfnis menschlichen Lebens

- Formen von Tradition Definitionen, Ausprägungen, Bedeutungen

Prägungen

Determinismus, Behaviorismus

Vorbilder, Idole, Ideale

ethische und soziale Aspekte von Tradition

biographische und Milieustudien

soziokulturelle Analysen

Vergleich von Darstellungen bedeutender Perso-nen in Gemälden, Skulpturen, Werbung

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Exkursion

Zusammenarbeit mit Landesamt für Archäologie

Beurteilen vom Traditionsverständnis anderer Weltanschauungen und Religionen auf der Grundlagen des christlichen Traditionsverständ-nis

philosophische, religiöse, atheistische und nihi-listische Deutung und Praktizierung von Tradi-tionen

Hinduismus, Dharma und Karma

Verlust von Tradition, Beliebigkeit, Orientie-rungslosigkeit

Internetrecherche

Quellenarbeit

Empathie und Perspektivwechsel

Gestalten eines Festes in christlichem Tradi-tionsverständnis

Wahlpflicht 1: Christentum und Globalisierung 4 Ustd.

Einblick gewinnen in ausgewählte Aspekte der Globalisierung

Pop- und Unterhaltungskultur; Lebensstil

global player, shareholder value capitalism, global village

Bedeutung des Internet

Globale Demokratisierung, UNO

Globalisierungsgegner

Katholizismus als globales Prinzip

Arbeit kirchlicher Hilfswerke

Internetrecherche, Interviews mit Politikern und Ökonomen

Jahrgangsstufe 12 – Grundkurs

Lernbereich 1: Geheimnis und Offenbarung 26 Ustd.

Sich positionieren zum Mysterium des Menschseins und daraus erwachsenden ethi-schen Konsequenzen

- im Umgang mit Liebe und Sexualität Kultur der Liebe, Umgang mit Gefühlen

Heterosexualität, Homosexualität

Enzyklika Humanae vitae

Darstellungen in der bildenden Kunst

A. Rodin

Analyse von Werbespots

Pro- und Kontra-Diskussion

Anwenden der Kenntnisse über Mystik im dar-stellenden Spiel oder bildender Kunst

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Jahrgangsstufe 11 – Leistungskurs

Lernbereich 1: Menschsein – Gabe und Aufgabe 65 Ustd.

Beherrschen des Begriffs Religion Definitionen: Religion, Religionswissenschaft

Religionskritik, Religionsphänomenologie

Arbeit mit Lexika, Internetrecherche

Beurteilen des biblischen Menschenbildes im Vergleich zu anderen Menschenbildern und in seiner Entwicklung

- Menschenbilder in Wissenschaft, Literatur, Kunst und Medien

Psychologie: S. Freud, C. G. Jung, V. Frankl

Biologie: Ch. Darwin, K. Lorenz

Kunst: Michelangelo, K. Kollwitz, S. Dali, P. Picasso

Literatur: J. W. v. Goethe, M. Frisch, J. P. Sartre, A. Camus

Werbung, Fotografie

Gruppenarbeit mit Präsentation

Empathie und Perspektivwechsel

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Wahlpflicht 1: Christentum und Globalisierung 10 Ustd.

Sich positionieren zur Globalisierung Pop- und Unterhaltungskultur; Lebensstil

Begriffe: global player, shareholder value capi-talism, global village

Bedeutung des Internet

Globale Demokratisierung, UNO

Globalisierungsgegner

Katholizismus als globales Prinzip

Arbeit kirchlicher Hilfswerke

Internetrecherche

Interviews mit Politikern und Ökonomen

Kunst

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Das Fach Kunst besitzt eine besondere Bedeutung für die Ausprägung der Bildkompetenz und damit der Kommunikations- und Medienkompe-tenz.

Bildkompetenz ermöglicht den Schülern, das Bild in seiner Einheit von Inhalt und Form als Medium der Kommunikation im Zusammenwirken von sinnlichen, emotionalen und rationalen Komponenten zu nutzen. Dadurch trägt das Fach auf spezifische Weise zur Werteorientierung der Schüler bei.

allgemeine fachliche Ziele Die Schüler erwerben bzw. entwickeln:

Wissen und Fähigkeiten zum bildnerisch-praktischen Umgang mit der Eigenart und Komplexität künstlerischer Schaffens- und Rezep-tionsprozesse

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Bildkompetenz im Umgang mit individuellen Ausdrucks- und Gestal-tungsmöglichkeiten der bildenden Kunst

Methodenkompetenz im Umgang mit künstlerischen Medien, Techniken und Gestaltungsverfahren

Urteilsfähigkeit im Umgang mit bildender Kunst und Alltagsästhetik.

Übersicht über die Lernbereiche und Zeitrichtwerte

Klassenstufe 7: „Reichtum des Hell-Dunkel“

Wahlpflicht 3: Fotoinszenierung

Jahrgangsstufe 11/12 – Grundkurs „Bildwelten – Weltbilder“

Wahlpflicht 3: Präsentation

Wahlpflicht 4: Fotoexperiment

Klassenstufe 5

Lernbereich 1: Gestalten auf der Fläche 25 Ustd.

Einblick gewinnen in das Prinzip Collage und Decollage

farbige Papiere sammeln, herstellen, schneiden, reißen

Nutzen von PrintMedien und flächigen Alltags-materialien

digitale Collageformen

Pablo Picasso, Henri Matisse, Hannah Höch, Max Ernst, Wolf Vostell, Jacques de la Villegle, Katharina Sieverding

MA, Kl. 5, LB 2

Anwenden des Fotografierens als spezifische Widerspiegelung der Wirklichkeit

Analogfotografie, Digitalfotografie, Polaroid-fotografie

Präsentation fotografischer Ergebnisse

Henri Cartier-Bresson, Karl Blossfeld, Inge Morath, Gisèle Freund, Andreas Gursky

Medienkompetenz

Lernbereich 2: Gestalten von Körper und Raum 15 Ustd.

Kennen der plastischen Gestaltungsmittel

- Material, Oberfläche

- Licht, Schatten

- Masse, Volumen

- Ausdehnung

- Präsentation

prähistorische Plastik, afrikanische und ozeanische Plastik, mittelalterliche Bauplastik, barocke Sakralplastik

Joan Miró, Christo und Jeanne-Claude, Jean Tinguely, Eduardo Chillida, Magdalena Abakanowicz, Thomas Grünfeld

Wahlpflicht 1: Illustration 4 Ustd.

Anwenden grafischer Gestaltungsmittel zur Illustration

Blätter zur Bibel, Comic, Initiale, Bilderbogen, Cover

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Klassenstufe 6

Ziele

Die Schüler entwickeln Kompetenzen im Einsatz unterschiedlicher Techniken und Medien sowie im Erproben und Bewerten von Farbwirkungen. Sie reflektieren zunehmend bewusster ihre individuellen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten.

Lernbereich 3: Gestalten des Prozesses 6 Ustd.

Einblick gewinnen in die Beziehung der Farbe zu anderen Sinneswahrnehmungen

Inszenierung, Aktion, Performance

Videoclip, Film

MU, Kl. 6, LBW 2

Anwenden der Erkenntnisse zur Funktion und Wirkung des Gestaltungsmittels Farbe auf prozesshafte Kunst

Rituale, Mysterienspiel, Prozession, Masken-spiel, Szene

Puppenspiel, Farb- und Lichtspiele, Inszenie-rung, Trickfilm, Comic

Gruppenarbeit

Wassily Kandinsky, Oskar Schlemmer, Marina Abramovic, Matthew Barney, Wolfgang Laib

kreativ-assoziatives Schreiben als Form der Ideenfindung und Rezeption

DE, Kl. 6, LB 2

DE, Kl. 6, LB 3

EN, Kl. , LBW 1

ETH, Kl. 6

RE/k, Kl. 5, LB 4

PH, Kl. 6, LBW 3

Interdisziplinarität

Medienkompetenz

Wahlpflicht 3: Bildfolgen 2 Ustd.

Einblick gewinnen in die Sprache bewegter Bil-der

Daumenkino, Bildfolge, Trickfilm, Animation, Videoclip, Schattenspiel

Wilhelm Busch, Lotte Reiniger, e. o. Plauen, Walt Disney, Hannes Hegen, Tim Burton

LB 3

PH, Kl. 6, LBW 1

DE, Kl. 5, LB 2

DE, Kl. 6, LB 2

Medienkompetenz

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Klassenstufe 7

Ziele

Die Schüler erkunden verschiedene druckgrafische Techniken und testen Varianten der Präsentation.

Lernbereich 1: Gestalten auf der Fläche 10 Ustd.

Bildnerisches Problemlösen mit grafischen Gestaltungsmitteln

differenziertes und variantenreiches Arbeiten

Materialdruck, Linolschnitt, Holzschnitt, Radie-rung, Monotypie, Frottage, Siebdruck

Präsentation der Ergebnisse

Rembrandt, Francisco de Goya, Max Klinger, Käthe Kollwitz

Anwenden des Hell-Dunkel in der Fotografie fotografische Zyklen, Reihen, Bearbeiten von Fotografie, Übermalung, Fotoradierung, Copy Art, Digitalfotografie

Man Ray, August Sander, Arnulf Rainer, Jürgen O. Olbrich, Wolfgang Petrowsky, Julia Magret Cameron

PH, Kl. 6, LB 1

INF, Kl. 7

Medienkompetenz

Lernbereich 2: Gestalten von Körper und Raum 9 Ustd.

Anwenden der Funktion und der Wirkung des Lichtes in der Wahrnehmung von Räumen

- Innenräume

- Außenräume

fotografische Dokumentation, konzeptionelle Arbeit, dreidimensionale Entwürfe, Objektkästen

Lichtdramaturgie

Sakralbauten und Profanarchitektur, Kirchenräume, Einkaufszentren, Museen, Ausstellungen

Le Corbusier, Mies van der Rohe, Rem Koolhaas

Lernbereich 3: Gestalten des Prozesses 6 Ustd.

Anwenden von Gestaltungsmöglichkeiten kinetischer Kunst

Ruhe und Bewegung, Abläufe, Richtungen, Richtungswechsel, Intervalle

- kinetische Objekte

- bewegte Plastik, Interaktion

Jean Tinguely, Alexander Calder, George Rickey

Zusammenspiel von Raum, Licht, Bewegung, Experimentallabor

László Moholy-Nagy, Otto Piene

Kennen der inhaltlichen Funktion des Hell-Dunkel im Film und in der Videokunst und -in-stallation

expressionistischer Film

Fritz Lang, Alfred Hitchcock, Bruce Nauman, Fischli/Weiss, Peter Greenaway

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Wahlpflicht 3: Fotoinszenierung 2 Ustd.

Einblick gewinnen in die inszenierte Fotografie U.W.A.G.A.

Man Ray, August Sander, Jeff Wall, Cindy Sherman, Helmut Newton, Wolfgang Tillmans

Kl. 7, LB 1

Interdisziplinarität

Klassenstufe 8

Lernbereich 2: Gestalten von Körper und Raum 10 Ustd.

Kennen der Wirkung von Plastik im öffentlichen Raum

Fotografieren, Dokumentieren, künstlerisches Tagebuch

Denkmal, Freiplastik, Plätze

Barockplastik

Michelangelo, Ernst Rietschel, Auguste Rodin, Henry Moore, Joseph Beuys, Christo und Jeanne Claude, Niki de Saint-Phalle, Eduardo Chillida, Dani Karavan

GE, Kl. 6

Werteorientierung

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Lernbereich 3: Gestalten des Prozesses 6 Ustd.

Anwenden von Möglichkeiten analoger und digitaler Medien zur Schaffung bewegter Bilder

Animationsfilm, Videoinstallation, multimediale Objekte und Projekte

Gruppenarbeit

Nam Jun Paik, Pippilotti Rist, Stephan von Huene, Laurie Anderson, Wolf Vostell, Tony Oursler

Animationsprogramme, Computerspiele

Bildnerisches Problemlösen im Zusammenwirken von Räumen und Klängen

Experimentieren mit Klangräumen

Klangobjekte, Multimediaprojekt

Klang- und Tanzperformance zwischen Konzept und Improvisation

John Cage, Maurizio Kagel, Jean Tinguely, Ilya Kabakov

LB 1

MU, Kl. 8, LB 2

SPO, Kl. 8-10, LB Gymnastik/Aerobic/Tanz

Interdisziplinarität und Mehrperspektivität

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Klassenstufe 9

Lernbereich 1: Gestalten auf der Fläche 10 Ustd.

Anwenden assoziativer Verfahren der Bildrezeption

kreativ-assoziatives Schreiben

LB 2

LB 3

DE, Kl. 8, LB 2

Problemlösestrategien

Medienkompetenz

Klassenstufe 10

Ziele

Kunsthistorische Aspekte werden in Hauptlinien und Umbrüchen systematisiert. Die Schüler weisen Fähigkeiten im bewussten Umgang mit verschiedenen Techniken, Methoden, Medien und Praktiken im Kontext eines mehrschrittigen und vielschichtigen Schaffensprozesses nach.

Lernbereich 3: Gestalten des Prozesses 11 Ustd.

Bildnerisches Problemlösen im Gestalten eines Gesamtkunstwerkes

- Konzept, Inszenierung

- Durchführung, Dokumentation

Rituale, Prozessionen, Modenschauen

Tänze, Bühnen

Puppenspiele

Filme, Videoclips

Oskar Schlemmer, Salvador Dalí, Joseph Beuys, Andy Warhol, Timm Ulrichs, Wolfgang Flatz, Hermann Nitsch, Bruce Nauman, Pipilotti Rist, Bill Viola, Hans Haake

DE, Kl. 10, LB 4

MU, Kl. 10, LBW 3

Beurteilen künstlerischer Tagebücher als Zeugnis des individuellen künstlerischen Entwicklungsprozesses

- Reflexion

- Präsentation

Künstlerbuch, Werkreihen

Leonardo da Vinci, Roman Opalka, Hanne Darboven, Marina Abramovic, On Kawara, Frida Kahlo, Christie Hill, Rirkrit Tiravanija, Carsten Höller, Rosemarie Trockel

LB 1

LB 2

INF, Kl. 10

Werteorientierung

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Wahlpflicht 1: Vorbild und Nachbild 2 Ustd.

Bildnerisches Problemlösen im Spannungsfeld von Vorbild und Nachbild

tradierte und neue Medien

Vincent van Gogh, René Magritte, Pablo Picasso, Horst Janssen, Klaus Staeck, Bruce Nauman, Arnulf Rainer

LB 1

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Wahlpflicht 3: Design 2 Ustd.

Einblick gewinnen in den Zusammenhang von Form, Funktion und Zeitgeist in der Gestaltung von Designobjekten

Vergleich von Alltagsobjekten, mediale Präsentation, Werbung

LB 1

Kl. 8, LB 2

ETH, Kl. 10

Werteorientierung

Medienkompetenz

Jahrgangsstufen 11/12 – Grundkurs

Lernbereich 1: Gestalten auf der Fläche 56 Ustd.

Kennen von fotografischen Techniken Schwarz-Weiß-Fotografie

Farbfotografie, Fotoexperimente

August Sander, Man Ray, Dorothea Lange, Bernd und Hilla Becher, Candida Höfer, Jeff Wall, Annegret Soltau, Nan Goldin

Lernbereich 3: Gestalten des Prozesses 20 Ustd.

Kennen der Formstruktur prozesshafter Kunst

Gesamtkunstwerk

Dokumentation

Jagdzauber, Ritual

Performance, Happening, Fluxus, Konzeptkunst, Videoinstallation

Kl. 10, LB 3

Bildnerisches Problemlösen in Auseinanderset-zung mit Fläche, Körper, Raum, Zeit

Joseph Beuys, Timm Ulrichs, Lili Fischer, Pipilotti Rist, Marina Abramovic, Nam June Paik, Damien Hirst, Fabrizio Plessi

SPO, Gk 11/12, LB Gymnastik/Aerobic/ Tanz

Anwenden von Fotografie, Film, Videografie bei der Entwicklung temporärer Werke

Bildbearbeitung

Selbstinszenierung, Inszenierung, Choreografie, Registrieren von Prozessen

Hermann Nitsch, Gottfried Hellnwein, Wolfgang Flatz, Gilbert & George, Ulrike Rosenbach, Katharina Sieverding, Jürgen Klauke, Laurie Anderson, Christoph Schlingensief

MU, 11

SPO, Gk 11/12

Wahlpflicht 2: Dokumentation 4 Ustd.

Beherrschen von Dokumentationsmethoden

künstlerisches Tagebuch

Atelierbesuch, Exkursion

bildnerischer Prozess

Wort und Bild, Recherche im Internet

DE, 11, LBW 1

INF, 11/12

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Wahlpflicht 3: Präsentation 4 Ustd.

Beherrschen ästhetischer Ordnungsprinzipien

Jahrgangsergebnisse

Mappe, Ausstellung

multimediale Präsentation, Ausstellungskonzep-tion

DE 11 GK 12 LBW 3

MU 11

INF 11/12

Medienkompetenz

Wahlpflicht 4: Fotoexperiment 4 Ustd.

Bildnerisches Problemlösen im experimentellen Umgang mit Fotografie

Analogfotografie, Digitalfotografie, Fotogramm, Fotomontage, Videostill

Bildbearbeitung am Computer

Medienkompetenz

Jahrgangsstufen 11/12 – Leistungskurs

Ziele

Sie führen künstlerische Tagebücher unter thematischen und projektbezogenen Aspekten und entwickeln Varianten zur Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse.

Lernbereich 1: Gestalten auf der Fläche 130 Ustd.

Anwenden verschiedener Gestaltungsverfahren in der Auseinandersetzung mit dem Gestal-tungsmittel Farbe

- Experimentieren mit Farbe

- Farbauftrag, Farbgründe

Wandmalerei, Glasmalerei, Deckfarbenmalerei, Aquarellmalerei

Collage, Montage

Actionpainting, Farbdripping, BodyPainting , Combine Painting, Pochoirs

Jan van Eyck, Matthias Grünewald, Leonardo da Vinci, El Greco, Rembrandt, Pieter Claesz, Peter Paul Rubens, Francisco de Goya, Jean Antoine Watteau, Jaques Louis David, Caspar David Friedrich, William Turner, George Seurat, Vincent van Gogh, Paul Cézanne, Emil Nolde, Henri Matisse, Victor Vasarély, Rupprecht Geiger, Francis Bacon, Jackson Pollock, Robert Rauschenberg, Niki de Saint-Phalle, Yves Klein, Emil Schumacher, Gerhard Richter, Sigmar Polke, Anselm Kiefer, Elvira Bach

DE 11

MU 11

INF11/12

CH GK 11 LBW 3, LK LB 3

Medienkompetenz

Informationsbeschaffung

- Farbe und Farbwirkung in Fotografie, Film und Videografie

Jan Saudek, Jeff Wall, Bettina Rheims, Nan Goldin, Cindy Sherman, Nick Knight

- fotografische Techniken Schwarz-Weiß-Fotografie, inszenierte

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Fotografie, Modefotografie, Fotoexperimente

William Henri Fox Talbot, August Sander, Man Ray, Brassaï, Anne Biermann, Dorothea Lange, Jiři Kolář, Josef Sudek, Helmut Newton, Inge Morath, Jean-Loup Sieff, Karl Lagerfeld, Sebastiao Salgado, Bernd und Hilla Becher, Nobujoshi Araki

CH, Gk 12, LBW 2

Medienkompetenz

Anwenden der bildnerischen Wechselwirkung von Schrift und Bild

Satzspiegel, Initial, Comic, Webseite

Typografische Experimente, Visuelle und Konkrete Poesie

Hieroglyphentexte, mittelalterliche Buchmalerei

Maria Sibylla Merian, Henri Toulouse-Lautrec, Kurt Schwitters, John Heartfield, EL Lissitzky, Eugen Gommringer, Carlfriedrich Claus, Christo und Jeanne-Claude

Lernbereich 2: Gestalten von Körper und Raum 60 Ustd.

Anwenden der Formstruktur der Plastik

Plastik, Skulptur, Objekt

Volumen, Raum, Material

Oberflächenbeschaffenheit, Licht und Schatten

Bildnerisches Problemlösen beim Gestalten plastischer Werke

- unterschiedliche Materialien

- Wechselwirkung von Körper und Raum

- Varianten der Präsentation von Plastik

Aufbauen, Abtragen, Montieren, Verhüllen

Pappe, Draht, Ton, Holz, Stein, Kunststoff, Wachs, Naturmaterialien, Alltagsgegenstände

prähistorische Plastik, außereuropäische Plastik, Plastik des Altertums, Plastik des Mittelalters

Michelangelo, Gianlorenzo Bernini, Auguste Rodin, Camille Claudel, Alberto Giacometti, Ernst Barlach, Joan Miró, Marcel Duchamp, Meret Oppenheim, Henri Moore, Constantin Brancusi, Eduardo Chillida, Alexander Calder, George Segal, Joseph Beuys, Claes Oldenburg, Donald Judd, Richard Serra

Lernbereich 3: Gestalten des Prozesses 50 Ustd.

Anwenden der Formstruktur prozesshafter Kunst

- Wirkung

- Dokumentation

- Präsentation

Jagdzauber, Rituale, mittelalterliche Mysterien-spiele, barocke Oper

Aktion, Performance, Happening, Fluxus

Body-Art

Konzeptkunst, Kontextkunst

Videoinstallation, Film

Maske, Kostüm, Bühne

Anwenden von Fotografie, Film und Videografie bei der Entwicklung temporärer Werke

Bildbearbeitung

Selbstinszenierung, Inszenierung, Choreografie, Registrieren von Prozessen

Leni Riefenstahl, Wolf Vostell, Hermann Nitsch, Wolfgang Flatz, Cindy Sherman, Gottfried Hellnwein, Matthew Barney, Christoph Schlingensief

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Wahlpflicht 1: Interaktion 10 Ustd.

Bildnerisches Problemlösen durch Interaktion im Prozess

Planung, Durchführung, Dokumentation, Präsentation

Performance

Hanna Frenzel, Rebecca Horn, Wolf Vostell, Ulrike Rosenbach, Matthew Barney

LB 3

Diskursfähigkeit

Wahlpflicht 2: Architektur 10 Ustd.

Bildnerisches Problemlösen in der Auseinander-setzung mit Architektur

profane und sakrale Bauwerke, Platz, Park

Fotografie, fotografische Reihe, Architekturstudie, Entwurf, Modell, 3D-Animation

LB 2

INF 11/12

Werteorientierung

Wahlpflicht 4: Konzeptkunst 10 Ustd.

Anwenden multimedialer Techniken

- Dokumentation eines künstlerischen Prozes-ses, Konzeptkunst

- Präsentation

Experimentieren mit Bildvorlagen

Verbindung von Wort-Text-Bild

Auseinandersetzung mit Schrift

LB 1

LB 2

LB 3

MU 11 LB 2

DE, Gk 12, LBW 3

INF 11/12

Künstlerisches Profil

allgemeine Ziele des Profils

Abgeleitet aus dem Beitrag des Profils zur allgemeinen Bildung werden die folgenden allgemeinen fachlichen Ziele formuliert:

die Erweiterung der kulturellen, künstlerisch-ästhetischen und medialen Praxis der Schüler,

die Vertiefung der Methodenkompetenz im Umgang mit künstlerischen Medien, Praktiken und Techniken.

Übersicht über die Lernbereiche und Zeitrichtwerte

Klassenstufe 8

Lernbereich 2: Hör – Spiele 28 Stunden

Lernbereich 3: Bild – Inszenierung 28 Stunden

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Klassenstufe 8

Lernbereich 1: Bewegung – Theater 28 Ustd.

Ziele

Die Schüler erkunden, erproben und erleben körperorientierte Spielformen. Sie lernen das dabei erworbene Repertoire an Gestaltungsmitteln zielgerichtet einzusetzen.

Die Schüler nutzen Möglichkeiten der künstlerischen Dokumentation als Medium von Reflexion, Arbeitskritik und Präsentation.

Kennen von Möglichkeiten, den Körper als künstlerisches Ausdrucksmittel einzusetzen

- Mimik und Gestik

- innere und äußere Haltung/Authentizität

- Attitüden/Gebärden

- Bewegung im Raum

Bewegungsimprovisation: frei, nach Musik, mit Instrumenten, Bewegung nach Choreographien

Gestalten von Typen; Kontextszenen; nonverbale Dialoge; Maskierungen

antikes Theater/Rituale/Ausdruckstanz/ Schwarzlichttheater/Pantomime/Stummfilm

Anwenden der Möglichkeiten einer begleitenden Foto- oder Videodokumentation und Präsentation

Festhalten und Auswerten von Zwischenergebnissen

Materialsammlung/Bildarchiv/Videoclip

bildkünstlerische Ordnungsprinzipien, filmkünstlerische Gestaltungsprinzipien

Bewusstmachung der Medieneinflüsse auf Moralvorstellungen und Lebensgewohnheiten

Medienkompetenz

Lernbereich 2: Hör – Spiele 28 Ustd.

Ziele

Die Schüler erkunden, erproben und erleben klangorientierte Spielformen. Sie erweitern ihr Repertoire an stimmlichen Möglichkeiten.

Sie nutzen diese Gestaltungsmittel bei einer auditiven Inszenierung.

Gestalten eines Hörspiels oder Hörfunkfeatures

- Dramaturgie

- Verdichten, Vereinfachen, Überhöhen

Weiterentwicklung der kriterienorientierten Urteilsfähigkeit über Medien

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Lernbereich 3: Bild – Inszenierung 28 Ustd.

Ziele

Die Schüler entwickeln und erleben das Zusammenspiel verschiedener künstlerischer Ausdrucksmittel.

Sie agieren, reagieren und improvisieren in bewusst gestalteten Räumen.

Einblick gewinnen in die Entwicklung einer Inszenierungskonzeption

- Dramaturgie

- Szenographie

- Bildsprache

Entwickeln dramaturgischer Konzepte durch Verdichten, Vereinfachen, Überhöhen

Wechselspiel zwischen Konzeption und Intuition

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Anwenden von künstlerischen Gestaltungsfähig-keiten bei der Inszenierung von Texten

- Requisite, Kostüm, Bühnenbild

- Körpersprache, Sprache, Klang

szenische Sequenzen

Lyrik, Kurzprosa, Sachtexte, Briefe, Tagebücher, eigene Texte

einzeln, in Partnerarbeit

Verantwortungsbereitschaft

Latein

Beitrag zur allgemeinen Bildung

Die systematische Analyse sprachlicher Strukturen vermittelt die Fähig-keit eines klaren, hermeneutisch gesicherten Verstehens sprachlicher Äußerungen. Auf diese Weise wird u. a. deutlich, dass Wirklichkeit Sprache prägt und Sprache Wirklichkeit spiegelt. Auch können so Unterschiede zwischen medialer Darstellung und Realität bewusst werden.

Entwicklung der Fähigkeit zur Analyse und Synthese

Da die Auseinandersetzung von der ersten Textbegegnung bis hin zur methodisch gesicherten Interpretation einander bedingende Ergebnisse unterschiedlicher Validität hervorbringt, fordert und fördert der Lateinunter-richt einen sicheren, (Medien-) kritischen Umgang mit Aussagen bzw. Thesen verschiedener Wahrheitsgewissheit.

Entwicklung der Fähigkeit zur kritischen Nutzung von Medien und zur Präsentation

Grundlegender Bestandteil des Lateinunterrichts ist der transparente Diskurs über textuell vermittelte Kommunikation und deren Bedingtheit: So wird sowohl inhaltlich als auch methodisch die Fähigkeit der Schüler zur sachangemessenen, adressatenorientierten und medienbewussten Dar-stellung komplexer Sachverhalte in Klein- und Großformen des Sprach-handelns als unverzichtbar gefordert und gefördert.

Hierzu gehören auch die sachangemessene Auswahl und reflektierte Nut-zung traditioneller Medien sowie das Bemühen um einen adäquaten Ein-satz moderner Informationstechnologien als prozessbegleitende Doku-mentations- und Problemlösemedien sowie als Medien der Informations-beschaffung.

allgemeine fachliche Ziele

Handlungs- und Anwendungsorientierung

Der reflektierte Einsatz moderner Medien in unterrichtlichen Zusammen-hängen ist unerlässlich; er umfasst z. B. für computergestützte Systeme:

die Unterstützung der Dekodierungs-, Interpretations- und Rekodie-rungsarbeit (z. B. die Arbeit mit nicht aufbereiteten Texten, die Erstellung und weitere Verwendung von Interlinearbearbeitungen, die Strukturanalyse von Unterrichtsgegenständen, den Einsatz von Tabellen und Datenbanken, den Umgang mit unbekannten Vokabeln bei der computergestützten Dekodierungs- und Rekodierungsarbeit)

den unterrichtlichen Einsatz als Problemlöse-, Protokoll- und Präsentationsmedium

die Arbeit mit dem Internet zum Zweck der Informationsbeschaffung

didaktische Grundsätze

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Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Spracherwerbsphase

4. Entwicklung der Fähigkeit zur kritischen Nutzung von Medien und zur Präsentation

Die Schüler beherrschen unter Anleitung verschiedene Techniken der schriftlichen, mündlichen und visuellen Präsentation von Gegenständen, die sie sich in der Auseinandersetzung mit Texten und Themenbereichen der Antike erarbeitet haben, vor allem in Formen offenen Unterrichts, die im Latein-unterricht der vorgezogenen zweiten Fremdsprache breiteren Raum einnehmen. Dabei kennen sie Mög-lichkeiten medienunterstützter Vermittlung eigener Aussagen; je nach Ausstattung der Schule setzen sich die Schüler mit informierenden und den Lernprozess unterstützenden Funktionen von Medien auseinander und gewinnen Einblick in die Möglichkeiten des Einsatzes moderner Informationstech-nologien als prozessbegleitende Problemlösemedien.

Sie übertragen Kenntnisse über Sprache und Kommunikation sowie Arbeitstechniken, die sie im Zusam-menhang mit Dekodierung, Interpretation und Rekodierung lernen:

die Übertragung der Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Beschreibung von Strukturen auf die Erfassung und Nutzung der spezifischen Möglichkeiten verschiedener Präsentationsmedien

Latein als zweite Fremdsprache/Spracherwerbsphase

4. Entwicklung der Fähigkeit zur kritischen Nutzung von Medien und zur Präsentation

Die Schüler beherrschen unter Anleitung verschiedene Techniken der schriftlichen, mündlichen und visuellen Präsentation von Gegenständen, die sie sich in der Auseinandersetzung mit Texten und Themenbereichen der Antike erarbeitet haben; dies gilt ganz besonders für Formen offenen Unterrichts. Dabei kennen sie Möglichkeiten medienunterstützter Vermittlung eigener Aussagen; je nach Ausstattung der Schule setzen sich die Schüler mit informierenden und den Lernprozess unterstützenden Funktionen von Medien auseinander und gewinnen Einblick in die Möglichkeiten des Einsatzes moderner Informa-tionstechnologien als prozessbegleitende Problemlösemedien.

Sie übertragen Kenntnisse über Sprache und Kommunikation sowie Arbeitstechniken, die sie im Zusam-menhang mit Dekodierung, Interpretation und Rekodierung lernen:

die Übertragung des Prinzips der sachlichen Gleichwertigkeit von Ausgangs- und Zieltext sowie der deskriptiven Fähigkeiten auf das Bemühen um eine sachangemessene Darstellung von Gegenständen

die Übertragung verstandener Inhalte auf verfremdende Kontexte im Rahmen kreativer, vertiefender Interpretation (Formen der Visualisierung, Inszenierung und Nachdichtung)

die Übertragung der Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Beschreibung von Strukturen auf die Erfassung und Nutzung der spezifischen Möglichkeiten verschiedener Präsentationsmedien

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden der Dekodierungsverfahren Problemlösestrategien

Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

v. 2. FS: angemessene graphische Analyse-techniken

DE, Kl. 6, LB 3 DE, Kl. 7, LB 3 DE, Kl. 8, LB 3 EN, Kl. 7/8, LB 1 EN, Kl. 7/8, LB 2

Einblick gewinnen in Interpretationsverfahren Empathie und Perspektivwechsel

DE, Kl. 6, LB 3

DE, Kl. 7, LB 3

DE, Kl. 8, LB 3

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Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

- Deutung und vertiefende Umsetzung des in den Feststellungsakten Ermittelten

Medienkompetenz

- Weiterbearbeiten kreative Umsetzung (v. 2. FS: vertiefende kreative Umsetzung) mit starker Betonung des Rezipienten, insbesondere ab 3. Lernjahr Computergestützte Präsentation

Beherrschen von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

Präsentation planen, ausführen und kontrollieren

Ziele formulieren und angemessene Wege dorthin planen und gestalten

Techniken des Visualisierens, Vortragens, szenischen Darstellens

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Kennen von Bedingungen antiker Kommunikation und Literatur

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

vergleichende, kontrastierende oder ergänzende thematische Exkurse mit Bezug zu anderen Herkunftsländern (je nach Zusammensetzung der Lerngruppe)

- Grundbedingungen antike Medien, Lese-, Hör- und Lerngewohn-heiten, Bildung, Verhältnis Schriftlichkeit/Mündlichkeit

Einblick gewinnen in die römische Kunst, Architektur und Technik

GE, Kl. 6, LB 1

KU, Kl. 6, LB 2

KU, Kl. 8, LB 2

Medienkompetenz

Visualisierung und Erlebnisorientierung

Originalität, insbesondere in der Technik und Kopierfreude der Römer

Einblick gewinnen in das Fortwirken römischer Literatur, Kunst und Kultur in Sachsen, Deutschland und Europa

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Exkursionen und Museumsbesuche, Sammeln lateinischer Inschriften im eigenen Umfeld, Internet

Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 8.2-9 Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 9

4. Entwicklung der Fähigkeit zur kritischen Nutzung von Medien und zur Präsentation

Die Schüler wenden unter Anleitung verschiedene Techniken der schriftlichen, mündlichen und visuellen Präsentation zunehmend komplexer Gegenstände an, die sie sich in der Auseinandersetzung mit Texten und Themenbereichen der Antike erarbeitet haben; dies gilt vor allem für Formen offenen Unterrichts und selbst organisierten Lernens. Dabei erweitern sie ihre Möglichkeiten medienunterstützter Vermittlung eigener Aussagen; je nach Ausstattung der Schule setzen sich die Schüler mit informierenden und den Lernprozess unterstützenden Funktionen von Medien vertieft auseinander und erwerben Grundfähigkeiten des Einsatzes moderner Informationstechnologien als prozessbegleitender Problemlösemedien.

Sie übertragen Kenntnisse über Sprache und Kommunikation sowie Arbeitstechniken:

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die Übertragung der Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Beschreibung von Strukturen auf die Erfassung und Nutzung der spezifischen Möglichkeiten verschiedener Präsentationsmedien

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden der Dekodierungsverfahren Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

Kennen der Interpretationsverfahren Empathie und Perspektivwechsel

Interpretation bei thematischer Lektüre in besonderem Umfang anhand zweisprachiger Textfassungen

Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

Weiterbearbeiten vertiefende kreative Umsetzung insbesondere als Computergestützte Präsentation

literarische Paraphrase: adressatenorientierte, adäquate Wiedergabe des Inhaltes lateinischer Originaltexte mit eigenen Worten unter Berücksichtigung aller Informationsträger und der inhaltlichen Kohärenz

literarische Rekodierung

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Übertragen der gewonnenen Kenntnisse auf eigene Erfahrungshorizonte

Aktualisierende Produktionen, auch unter Nutzung moderner Medien.

Kennen der Biographie und des literarischen Werks Caesars anhand ausgewählter Texte aus De bello Gallico

- Techniken der Lesermanipulation Motivtechnik

Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und erzählter Wirklichkeit: Euphemismen, Auslassungen, Extensität der Darstellung, Attribuierungen in Charakterisierungen

Aktualisierende Anwendungen, auch unter Nutzung moderner Medien

EN, Kl. 9/10, LB 3

Kennen von Formen der mittellateinischen und neulateinischen Literatur

grober Überblick anhand der Lektüre verschiedener Autoren/Gattungen

Schwerpunktsetzungen

Mittellatein: Historiographie, Enzyklopädie, Vagantenlyrik, Biographie, Legenden, scholastische Literatur

Neulatein: Hirtengedichte, Gelegenheitsgedichte, fachwissenschaftliche Traktate, Reiseliteratur, Entdeckungsliteratur

Gk, LBW 4

ggf. unter Einbeziehung lokaler lateinischer Literatur und aktueller Veröffentlichungen (Vatikan, www.hyle.f i, www.radio-bremen.de)

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Wahlpflicht 2: Spott, Witz, Ironie

Einblick gewinnen in Formen antiker Unterhaltung: Spott, Witz und Ironie

anhand der Lektüre verschiedener Autoren bzw. Textsorten: Martial, Plautus, Terenz; Graffiti

Schwerpunktsetzungen

aktualisierende Produktionen auch unter Nutzung moderner Medien.

Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10

Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10

Ziele

4. Entwicklung der Fähigkeit zur kritischen Nutzung von Medien und zur Präsentation

Die Schüler wenden verschiedene Techniken der schriftlichen, mündlichen und visuellen Präsentation zunehmend komplexer Gegenstände an, die sie sich in der Auseinandersetzung mit Texten und Themenbereichen der Antike erarbeitet haben; dies gilt vor allem für Formen offenen Unterrichts und selbst organisierten Lernens. Dabei erweitern sie ihre Möglichkeiten medienunterstützter Vermittlung eigener Aussagen; je nach Ausstattung der Schule setzen sich die Schüler mit informierenden und den Lernprozess unterstützenden Funktionen von Medien vertieft auseinander und erwerben Grund-fähigkeiten des Einsatzes moderner Informationstechnologien als prozessbegleitende Problemlöse-medien.

Sie wenden ihre erweiterten Kenntnisse über Sprache und Kommunikation sowie Arbeitstechniken an:

die Übertragung der Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Beschreibung von Strukturen auf die Erfassung und Nutzung der spezifischen Möglichkeiten verschiedener Präsentationsmedien

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden der Dekodierungsverfahren Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

EN, Kl. 9/10, LB 1

EN, Kl. 9/10, LB 2

Beherrschen der Interpretationsverfahren Empathie und Perspektivwechsel

RE/e, Kl. 10, LB 1

Interpretation bei thematischer Lektüre in besonderem Umfang anhand zweisprachiger Textfassungen

Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

Weiterbearbeiten vertiefende kreative Umsetzung insbesondere als Computergestützte Präsentation

literarische Paraphrase

literarische Rekodierung

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Kennen wesentlicher Aspekte des Werks Catulls anhand ausgewählter Gedichte Anwenden der Kenntnisse

DE, Kl. 8, LBW 3

MU, Kl. 9, LB 2

- Rezeption in Literatur, Musik und bildender Kunst

Motivgeschichte: Stoffe und Motive in wechselnder Gestalt

MU, Kl. 10, LBW 3 aktualisierende Produktionen, auch unter Nutzung moderner Medien.

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Wahlpflicht 2: Urbs Roma

Übertragen der Kenntnisse auf eigene Lebenswelt

Vergleich mit modernen Städten

gehaltvolle Präsentationen unter Nutzung moderner Medien

Exkursionen

Latein als dritte Fremdsprache/Spracherwerbsphase

Ziele

4. Entwicklung der Fähigkeit zur kritischen Nutzung von Medien und zur Präsentation

Die Schüler beherrschen unter Anleitung verschiedene Techniken der schriftlichen, mündlichen und visuellen Präsentation zunehmend komplexer Gegenstände, die sie sich in der Auseinandersetzung mit Texten und Themenbereichen der Antike erarbeitet haben; dies gilt ganz besonders für Formen offenen Unterrichts. Dabei kennen sie Möglichkeiten medienunterstützter Vermittlung eigener Aussagen; je nach Ausstattung der Schule setzen sich die Schüler mit informierenden und den Lernprozess unterstützenden Funktionen von Medien auseinander und gewinnen Einblick in die Möglichkeiten des Einsatzes moderner Informationstechnologien als prozessbegleitende Problemlösemedien.

Sie übertragen Kenntnisse über Sprache und Kommunikation sowie Arbeitstechniken, die sie im Zusammenhang mit Dekodierung, Interpretation und Rekodierung erwerben:

die Übertragung der Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Beschreibung von Strukturen auf die Erfassung und Nutzung der spezifischen Möglichkeiten verschiedener Präsentationsmedien

Latein als dritte Fremdsprache/Lektürephase

Ziele

4. Entwicklung der Fähigkeit zur kritischen Nutzung von Medien und zur Präsentation

Die Schüler wenden verschiedene Techniken der schriftlichen, mündlichen und visuellen Präsentation komplexer Gegenstände an, die sie sich in der Auseinandersetzung mit Texten und Themenbereichen der Antike erarbeitet haben; dies gilt ganz besonders für Formen offenen Unterrichts und selbst organisierten Lernens. Dabei erweitern sie ihre Möglichkeiten Medienunterstützter Vermittlung eigener Aussagen; je nach Ausstattung der Schule setzen sich die Schüler mit informierenden und den Lernprozess unterstützenden Funktionen von Medien vertieft auseinander und erwerben Grund-fähigkeiten des Einsatzes moderner Informationstechnologien als prozessbegleitende Problemlöse-Medien.

Sie wenden ihre Kenntnisse über Sprache und Kommunikation sowie Arbeitstechniken an:

die Übertragung der Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Beschreibung von Strukturen auf die Erfassung und Nutzung der spezifischen Möglichkeiten verschiedener PräsentationsMedien

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden der Dekodierungsverfahren Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

Beherrschen der Interpretationsverfahren Empathie und Perspektivwechsel

Visualisierung; Computer als prozessbeglei-tendes Dokumentations- und Problemlöse-medium

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Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Kennen der Biographie und des literarischen Werks Caesars anhand ausgewählter Texte aus De bello Gallico

GE, Kl. 6, LB 1

- Techniken der Lesermanipulation Motivtechnik

Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und erzählter Wirklichkeit: Euphemismen, Auslassungen, Extensität der Darstellung, Attribuierungen in Charakterisierungen

Aktualisierende Anwendungen, auch unter Nutzung moderner Medien

Wahlpflicht 4: Catull

Kennen wesentlicher Aspekte des Werks Catulls anhand ausgewählter Gedichte

Anwenden der Kenntnisse

MU, Kl. 9, LB 2

RE/e, Kl. 9

- Rezeption in Literatur, Musik und bildender Kunst

Motivgeschichte: Stoffe und Motive in wechselnder Gestalt

MU, Kl. 10, LBW 3

aktualisierende Produktionen, auch unter Nutzung moderner Medien.

Jahrgangsstufen 11/12 – Grundkurs

4. Entwicklung der Fähigkeit zur kritischen Nutzung von Medien und zur Präsentation

Die Schüler wenden verschiedene Techniken der schriftlichen, mündlichen und visuellen Präsentation komplexer Gegenstände an, die sie sich in der Auseinandersetzung mit Texten und Themenbereichen der Antike erarbeitet haben; dies gilt für Formen offenen Unterrichts und ganz besonders für Formen selbst organisierten Lernens, die in der gymnasialen Oberstufe besonderes Gewicht haben. Dabei erweitern sie ihre Möglichkeiten Medienunterstützter Vermittlung eigener Aussagen; je nach Ausstattung der Schule setzen sich die Schüler mit informierenden und den Lernprozess unterstützenden Funktionen von Medien vertieft auseinander und wenden moderne Informationstechnologien zunehmend selbstständig als prozessbegleitende ProblemlöseMedien an.

Sie wenden ihre erweiterten Kenntnisse über Sprache und Kommunikation sowie Arbeitstechniken an:

die Übertragung der Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Beschreibung von Strukturen auf die Erfassung und Nutzung der spezifischen Möglichkeiten verschiedener PräsentationsMedien

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden der Dekodierungs- und Rekodierungsverfahren

Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

kritische Reflexion der Dekodierungs- und Rekodierungstechnik

Anwenden von Interpretationsverfahren Empathie und Perspektivwechsel

Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

- Erarbeiten komplexer Präsentationen und reflektierte Medienwahl

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Lernbereich 2: Linguistische Grundlagen

Kennen der Kohärenz stiftenden Elemente von Texten

Kohärenz auf grammatischer Ebene Möglichkeiten expliziter Textverknüpfung

Möglichkeiten impliziter Textverknüpfung: logisch begründete (Niederlage : Sieg) ontologisch (naturgesetzlich) begründete (Blitz : Donner; Mensch : Gesicht) kulturell begründete (Computer : Maus)

Wahlpflicht 3: Vergil

Beherrschen wesentlicher Aspekte des literarischen Schaffens Vergils

- Aktualisierende Umsetzung, auch unter Nutzung moderner Medien

Jahrgangsstufen 11/12 – Leistungskurs

Ziele

4. Entwicklung der Fähigkeit zur kritischen Nutzung von Medien und zur Präsentation

Die Schüler wenden verschiedene Techniken der schriftlichen, mündlichen und visuellen Präsentation komplexer Gegenstände an, die sie sich in der Auseinandersetzung mit Texten und Themenbereichen der Antike erarbeitet haben; dies gilt für Formen offenen Unterrichts und ganz besonders für Formen selbst organisierten Lernens, die in der gymnasialen Oberstufe besonderes Gewicht haben. Dabei erweitern sie ihre Möglichkeiten Medienunterstützter Vermittlung eigener Aussagen; je nach Ausstattung der Schule setzen sich die Schüler mit informierenden und den Lernprozess unterstützenden Funktionen von Medien vertieft auseinander und wenden moderne Informationstechnologien zunehmend selbst-ständig als prozessbegleitende ProblemlöseMedien an und erwerben Fähigkeiten zur diskursiven Evaluierung von Präsentationen.

Sie wenden ihre erweiterten Kenntnisse über Sprache und Kommunikation sowie Arbeitstechniken an:

die Übertragung der Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Beschreibung von Strukturen auf die Erfassung und Nutzung der spezifischen Möglichkeiten verschiedener PräsentationsMedien

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden und Beurteilen der Dekodierungs- und Rekodierungsverfahren

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

Anwenden von Interpretationsverfahren unter systematischer Berücksichtigung des Zusam-menhangs von Form, Inhalt und Situation des Autors

Empathie und Perspektivwechsel

Visualisierung; Computer als prozessbegleiten-des Dokumentations- und Problemlösemedium

selbstständige Auswahl und Kombination der jeweils angemessenen Interpretationsverfahren

- Erarbeiten komplexer Präsentationen und reflektierte Medienwahl

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Lernbereich 2: Linguistische Grundlagen

Beherrschen der Kenntnisse über die Kohärenz stiftenden Elemente von Texten

Kohärenz auf grammatischer Ebene Möglichkeiten expliziter Textverknüpfung

Möglichkeiten impliziter Textverknüpfung logisch begründete (Niederlage : Sieg) ontologisch (naturgesetzlich) begründete (Blitz : Donner; Mensch : Gesicht) kulturell begründete (Computer: Maus)

Wahlpflicht 3: Lukrez

Anwenden der Kenntnisse

- aktualisierende Auseinandersetzung Probleme der oberflächlichen Rezeption des Epikureismus

Lukrez und die moderne ‚Spaßgesellschaft’

Methodenvergleich Antike – Moderne

Physik und Ethik

veranschaulichende Präsentation atomistischer Denkmodelle und Erklärungsmuster

kreatives Schreiben

RE/e, Lk 11, LB 1

Mathematik

Das Lernen von Mathematik soll aktives, einsichtiges Lernen sein. Der Präsentation und Diskussion von Lösungswegen und Ergebnissen ist breiter Raum zu geben.

Modernen Mathematikunterricht kennzeichnet ein fachdidaktisch und mediendidaktisch sinnvolles Nutzen zeitgemäßer Hilfsmittel, das auf-wändige algorithmische Tätigkeiten auf einen Umfang begrenzt, der für die Entwicklung elementarer Rechenfertigkeiten notwendig ist. Als Hilfsmittel für die Arbeit im Unterricht, das Lösen von Hausaufgaben und das Absolvieren von Leistungskontrollen werden eingesetzt:

- Tabellen- und Formelsammlung ohne ausführliche Musterbeispiele - Taschenrechner ohne Grafikdisplay (TR) ab Klassenstufe 5,

Taschenrechner mit Grafikdisplay (GTR) ab Klassenstufe 8 - mathematische Software in Form von Computer-Algebra-Systemen

(CAS) ab Klassenstufe 8, dynamischen Geometriesystemen (DGS) und Tabellenkalkulation (TK)

Über die Auswahl der für den Einsatz der Software benötigten Hardware entscheidet die jeweilige Fachkonferenz unter Berück-sichtigung der materiellen und schulorganisatorischen Bedingungen.

didaktische Grundsätze

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Übersicht über die Lernbereiche und Zeitrichtwerte

Klassenstufe 8

Wahlpflicht 3: Simulation von Zufallszahlen

Klassenstufe 5

Lernbereich 2: Lagebeziehungen geometrischer Objekte 25 Ustd.

Kennen von Lagebeziehungen von Figuren und Körpern

praktisches Arbeiten mit Realobjekten

propädeutische Vorbereitung der Relationen Ähnlichkeit und Kongruenz

- Unterscheiden von Verschiebung, Drehung und Spiegelung

Identifikationsaufgaben, z. B. „Handelt es sich um eine Bewegung?“

Einsatz von DGS zum Finden von Vermutungen

Medienkompetenz

Lernbereich 4: Mathematik im Alltag 20 Ustd.

Kennen des Arbeitens mit Statistiken

- Lesen von Statistiken

Nutzung von Quellen wie Lexika, Zeitschriften, Jahrbücher, Internet

Wahlpflicht 2: Mathematische Puzzle und Spiele 10 Ustd.

Sich positionieren zu Computerspielen Projekt: „Erfinden eines Spieles“

Wahlpflicht 3: Zählen und Rechnen – einst und jetzt 10 Ustd.

Einblick gewinnen in die Schreibweise von Zahlen in verschiedenen Epochen und Kultur-kreisen

Zahlsystem der Mayas, ägyptische oder griechische Zahldarstellungen

regionale Entwicklung, A. Ries

Nutzen verschiedener Medien zur Informations-gewinnung

GE, Kl. 5, LB 2

Klassenstufe 6

Wahlpflicht 3: Primzahlen 8 Ustd.

Einblick gewinnen in eine zahlentheoretische Problemstellung

Primzahlzwillinge, vollkommene Zahlen, be-freundete Zahlen, Umsetzung des euklidischen Algorithmus am PC, Teilbarkeitsregeln

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Klassenstufe 7

Ziele

Entwickeln des Anschauungsvermögens

Die Schüler vervollkommnen ihre Fähigkeiten im Darstellen räumlicher Objekte auch unter Nutzung von Software.

Lernbereich 3: Darstellen und Berechnen von Prismen und Pyramiden 20 Ustd.

Beherrschen des Darstellens von Prismen, Py-ramiden und aus ihnen zusammengesetzter Körper

Skizzen und Konstruktionen

Körperdarstellung mit Hilfe des Computers

Lernbereich 4: Vernetzung: Darstellen von Daten 4 Ustd.

Anwenden von Diagrammen zur Darstellung und Auswertung statistischer Daten

- Säulendiagramme, Liniendiagramme, Kreis-diagramme

TK

Kl. 5, LB 4

Kl. 7, LB 2

- Ausblick auf die Interpretation statistischer Daten

Nutzen aktueller Daten in Medien

Medienkompetenz

Wahlpflicht 2: Maßstäbe und ihre Anwendungen 8 Ustd.

Kennen maßstäblicher Darstellungen

- Vergrößerungen und Verkleinerungen aus der Erfahrungswelt

ZOOM-Einstellungen bei Kameras und bei Gra-fiksoftware, maßstäbliche Abbildungen, Modelle, Landkarten

Klassenstufe 8

Ziele

Erwerben grundlegender Kompetenzen im Umgang mit ausgewählten mathematischen Objekten

Die Schüler arbeiten mit algebraischen Objekten unter Beachtung eines ausgewogenen Verhältnisses von hilfsmittelfreiem Arbeiten und dem Einsatz mathematischer Software.

Lernbereich 2: Zufallsversuche 28 Ustd.

Einblick gewinnen in die Simulation von Zufalls-versuchen

Simulation mithilfe von im GTR erzeugten Zu-fallszahlen

Wahlpflicht 1: Programmierung mathematischer Algorithmen 8 Ustd.

Beherrschen des umgangssprachlichen Be-schreibens von Algorithmen

Programmieren eines Videorecorders, Kochre-zepte

INF, Kl. 8, LB 2

Kennen des Umsetzens einfacher Algorithmen in der Programmierebene des GTR unter Verwen-dung der allgemeinen Grundstrukturen

Programme zur Berechnung von Flächeninhal-ten, Volumina, Prozentwerten sowie zur Text-ausgabe und zur Simulation einfacher Zufalls-versuche

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- Sequenz

- Verzweigung

- Zyklus

Hinweis auf EVA-Prinzip

INF, Kl. 8, LB 2

Medienkompetenz

Datenaustausch zwischen zwei GTR bzw. zwi-schen GTR und PC

Wahlpflicht 3: Simulation mit Zufallszahlen 8 Ustd.

Kennen der Simulation mit Zufallszahlen (Monte-Carlo-Methode)

- Erzeugen von Zufallszahlen

- Konstruieren, Durchführen und Auswerten strukturgleicher Zufallsversuche

Erzeugen von Zufallszahlen mithilfe von Glücks-rädern, Würfeln, Urnen, Tabellen und Zufallsge-neratoren des GTR oder Computers

- Nutzen von GTR-Programmen oder geeig-neter Software zur Simulation

„Ziegenproblem“, Eingangskontrolle in Fußball-stadien

Einblick gewinnen in die praktische Nutzung von ComputerSimulationen in der Gegenwart

Trendentwicklungen, Ausbreitung von Krank-heiten, Flugsimulatoren, Katastrophenszenarien

Medienkompetenz

Klassenstufe 9

Lernbereich 4: Auswerten von Daten 16 Ustd.

Beherrschen von Formen der Dokumentation und Präsentation

Kommunikationsfähigkeit

DE, Kl. 9, LB 1

INF, Kl. 7

INF, Kl. 8

Lernbereich 5: Vernetzung: Mathematik und moderne Rechentechnik 4 Ustd.

Kennen des Nutzens von Rechentechnik als Hilfsmittel im Problemlöseprozess

Entwicklung von Kosten, Wohnungsmarkt

Medienkompetenz

- Sammeln von Informationen Kl. 9, LB 4

- Veranschaulichen des Sachverhaltes Zeichenprogramme, DGS, TK

- Einsetzen geeigneter Lösungsverfahren und Mathematikwerkzeuge sowie kritisches Werten der Ergebnisse

Wahlpflicht 1: Der goldene Schnitt 8 Ustd.

Kennen des goldenen Schnittes Hinweis auf „Die Elemente“ des Euklid

KU, Kl. 10, LB 2

- goldener Schnitt in Mathematik, Kunst und Architektur

Pentagramm, reguläres Fünf- oder Zehneck, Fotogestaltung, Rathaus in Leipzig, Raffael: Sixtinische Madonna

Recherchen im Heimatort

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Wahlpflicht 2: Rund um den Pythagoras 8 Ustd.

Einblick gewinnen in die historische Entwicklung des Satzes

Ursprünge zur Verwendung des Satzes in Ägypten, Indien, China

großer Satz von Fermat

Internetrecherche

Ziele Jahrgangsstufen 11/12 – Grundkurs

Entwickeln eines kritischen Vernunftgebrauchs

Die Schüler werten kritisch die Eignung von Modellen, Verfahren sowie Hilfsmitteln. Sie berücksichtigen die Genauigkeit implementierter Routinen im GTR bzw. in mathematischer Software.

Entwickeln des Anschauungsvermögens

Die Schüler nutzen Vektoren zur Veranschaulichung und Beschreibung geometrischer Objekte in Ebene und Raum. Sie stellen räumliche Objekte im dreidimensionalen Koordinatensystem dar und verwenden dazu auch geeignete Software. Die Schüler stellen Beziehungen zwischen dem Graphen einer Funktion und dem der zugehörigen Ableitungsfunktion her.

Wahlpflicht 3: Dynamische Systeme und fraktale Strukturen 8 Ustd.

Einblick gewinnen in fraktale Strukturen GTR oder Computer

Ziele Jahrgangsstufen 11/12 – Leistungskurs

Entwickeln eines kritischen Vernunftgebrauchs

Sie schätzen ein, ob eine Näherungslösung oder eine algebraisch exakte Lösung in der jeweiligen Situation verwendet werden sollte, berücksichtigen die Genauigkeit implementierter Routinen im GTR bzw. in mathematischer Software und beurteilen die Eignung von Modellen und Lösungswegen.

Entwickeln des Anschauungsvermögens

Sie stellen räumliche Objekte im dreidimensionalen Koordinatensystem dar und verwenden dazu auch geeignete Software.

Musik

Klassenstufe 7

Wahlpflicht 3: Musik und Computer

Klassenstufe 10

Wahlpflicht 3: Musik und Medien

Klassenstufe 5

Wahlpflicht 2: Musik und Spiel 4 Ustd.

Gestalten einer Szene LB 1

Medienkompetenz

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Klassenstufe 6

Lernbereich 1: Musizierpraxis 17 Ustd.

Musizieren von Liedern, Instrumentalstücken und Tänzen

Verbindung von Singen und Tanzen

- Umsetzen von Musik in Bewegung und Tanz Schrittfolgen

verschiedene Fassungen und Figuren

Elemente des Videoclipdancing

SPO, Kl. 5-7, LB Gymnastik/Aerobic/Tanz

Lernbereich 2: Musik hören und erschließen 8 Ustd.

Kennen vielfältiger Musik aus Vergangenheit und Gegenwart

- Ausdrucksmöglichkeiten erfassen

Charakterisieren von Stimmungen und Situationen

Programmmusik, Musiktheater, Hörspiel- und Filmmusik

Klassenstufe 7

Lernbereich 2: Musik hören und erschließen 9 Ustd.

Kennen vielfältiger Musik aus Vergangenheit und Gegenwart

- Ausdrucksmöglichkeiten erfassen Programmmusik, Musiktheater, Hörspiel- und Filmmusik

Wahlpflicht 3: Musik und Computer 2 Ustd.

Einblick gewinnen in Musiksoftware Notations-, Tonsatz- und Sequenzerprogramme

Klassenstufe 8

Wahlpflicht 2: Musiktheater 4 Ustd.

Gestalten einer Szene LB 2

Wahlpflicht 3: Musikproduktion 4 Ustd.

Einblick gewinnen in die Möglichkeiten techni-scher Musikproduktion

Besuch eines Tonstudios, eigene Aufnahme

INF, Kl. 8, LB 3

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Klassenstufe 9

Lernbereich 2: Musik hören und erschließen 10 Ustd.

Sich positionieren zu Musik

- musikalische Darbietungen

- Verhältnis von Intentionen und subjektiven Bedeutungen reflektieren

historischer Kontext, Gegenwart, subjektive Sicht

RE/e, Kl. 9, LB 2

Medienkompetenz

Wahlpflicht 3: Original und Bearbeitung 2 Ustd.

Einblick gewinnen in Möglichkeiten der Bearbei-tung von Musik

Adaptionen, Coverversionen, Plagiate

Arbeit mit dem Computer

Klassenstufe 10

Lernbereich 2: Musik hören und erschließen 12 Ustd.

Kennen vielfältiger Musik aus Vergangenheit und Gegenwart

Schwerpunkt: 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Musik unter ausgewählten Aspekten interpretie-ren

Einheit von Analyse und Deutung Wirkung einbeziehen

- Auseinandersetzen mit dem Stellenwert von Musik in der Gesellschaft

im Zusammenhang mit dem Interpretieren Musik und Medien Unterhaltungsmusik

GE, Kl. 10, LBW 2

Reflexions- und Diskursfähigkeit

Werteorientierung

Medienkompetenz

Wahlpflicht 2: Musik und Wirtschaft 2 Ustd.

Einblick gewinnen in wirtschaftliche Aspekte des Musiklebens

Musikberufe, Musikindustrie

LB 2

Wahlpflicht 3: Musik und Medien 2 Ustd.

Gestalten Mediengebundener Projekte Hörspiel, Videoclip, Performance

Musiksoftware

KU, Kl. 10, LB 3

DE, Kl. 10, LB 4

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Jahrgangsstufen 11/12 – Leistungskurs

Lernbereich 2: Musik hören und erschließen 120 Ustd.

Kennen von Musik in der Vielfalt ihrer Erschei-nungsformen

Bezüge herstellen zur Musikkultur Sachsens und der Region

- Funktionen von Musik Filmmusik Musik und Religion bzw. Politik [Absatz]

Tanzmusik, funktionale Musik, Musik in den Medien, in der Werbung

Medienkompetenz

Reflexions- und Diskursfähigkeit

- Erörtern musikbezogener Texte

- Verfassen von Musikkritik

- Konzertbesuch

Naturwissenschaftliches Profil Klassenstufe 8

Lernbereich 1: Optik in Natur und Technik 21 Ustd.

Anwenden von Wissen über Linsen und Spiegel zur Konstruktion von optischen Geräten

historische Entdeckungen

LEEUWENHOEK, KEPLER, GALILEI, NEWTON, HERSCHEL

- Wirkungsweise von Lupen SE: Vergrößerung in Abhängigkeit von Brenn- und Gegenstandsweite

SE: Untersuchungen mit der Lupe, Struktur von Papier, Aufbau von Kristallen, Feinbau von Pflanzen und Früchten, Kleinlebewesen

- Aufbau und Wirkungsweise eines Mikros-kops

- BIO, Kl. 6, LB 3

- BIO, Kl. 7, LB 1

SE: Selbstbau eines Mikroskops, Untersuchungen zur Bildentstehung und Bildeigenschaften

SE: Beobachten und Zeichnen bzw. Fotogra-fieren von Gewebe, Kristallen, Haaren, Pflanzenteilen, Blut, Bakterien

Lernbereich 4: Raumfahrt für die Erde 21 Ustd.

Gestalten einer Präsentation bezüglich Nützlich-keit und Risiken der Raumfahrt

Exkursion: Raumfahrtmuseum

Geofernerkundung, Navigation, Erdvermes-sung, Frühwarn- und Überwachungssysteme, Nachrichtenübertragung

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Philosophie Jahrgangsstufen 11/12

Lernbereich 2: Schönheit – Kunst – Erfahrung 26 Ustd.

Beurteilen unterschiedlicher Formen von Kunst-rezeption

sich einem Kunstwerk öffnen

kontemplative Betrachtung

Lesen eines Kunstwerkes: Symbole, Chiffren, Ikonen

kritische Betrachtung

Qualität eines Kunstwerkes

Kunst im Kontext: Galerie, Wohnzimmer, Museum, Arbeitsplatz

Medienkritik in der Moderne: Kino, Rundfunk, Fernsehen

Gruppendiskussion: Lässt sich die Qualität eines Kunstwerks objektiv beurteilen?

Expertengespräch: Galerist oder Künstler

Medienkompetenz

Physik didaktische Grundsätze Im Unterricht werden geeignete klassische und moderne Medien einge-

setzt. Dazu gehören die Tabellen- und Formelsammlung ohne ausführ-liche Musterbeispiele, der Taschenrechner ohne Grafikdisplay in den Klassenstufen 6 und 7, der Taschenrechner mit Grafikdisplay ab Klassenstufe 8 sowie Software in Form von Computer-Algebra-Systemen. Der Schüler erwirbt Fertigkeiten im Umgang mit zeitgemäßen Hilfsmitteln wie elektronischen Tafelwerken, Simulations- und Präsentationsprogrammen sowie Systemen zur Computergestützten Erfassung und Auswertung von Messwerten.

Wahlpflicht 1: Sehen und Fotografieren

Klassenstufe 10

Wahlpflicht 2: Kommunikation mit elektronischen Medien

Wahlpflicht 3: Fernsehbildtechnik

Jahrgangsstufe 11 – Grundkurs

Lernbereich 4: Modellbildung und Simulation 8 Ustd.

Klassenstufe 6

Lernbereich 1: Licht und seine Eigenschaften 17 Ustd.

Übertragen der Kenntnisse über die Bildentstehung an Sammellinsen auf einfache optische Geräte

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- Experimente zu einfachen optischen Geräten Lupe, Brille, Projektor, Fotoapparat SE: Prinzip eines einfachen optischen Gerätes Bau eines optischen Gerätes Präsentation der angefertigten Objekte

BIO, Kl. 6, LB 3

Wahlpflicht 1: Sehen und Fotografieren 4 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse zur Optik auf Fotoapparat und Auge

- Nachgestaltung des Aufbaus und Erkundung der Wirkungsweise im Experiment

Bildscharfstellung Wirkung von Blenden

- Vergleich von Auge und Fotoapparat Anpassung an Entfernungsunterschiede Augenformen im Tierreich

- Bau einer Lochkamera Camera obscura; Canaletto

Wahlpflicht 3: Farben 4 Ustd.

Einblick gewinnen in die Entstehung der Farben KU, Kl. 6, LB 3

- Zerlegung weißen Lichts durch Brechung Spektrum, Spektralfarben; Regenbogen

- additive und subtraktive Farbmischung Farbfernsehbild, Malfarben, unterschiedliche Grundfarben SE: selbst gebaute Farbkreisel

- Wahrnehmung der Körperfarbe bei Bestrahlung mit farbigem Licht

Ausleuchtung von Verkaufsräumen Farbtäuschungen, farbige Schatten

Klassenstufe 7

Ziele

Entwickeln von Strategien zur Bearbeitung physikalischer Aufgaben und Problemstellungen

Die Schüler beschreiben Beobachtungen aus dem Experiment, aus dem Alltag bzw. aus Mediendarstellungen zunehmend selbstständig und erklären diese vor allem in einfachen Schlussketten.

Nutzen der Fachsprache sowie fachspezifischer Darstellungen

Sie üben sich im Zusammenfassen von Lehrbuchtexten, lernen Fragen und Antworten mit Hilfe des Lehrbuches und anderer Medien selbstständig zu formulieren und ihr Wissen zusammenhängend darzustellen.

Lernbereich 1: Kräfte 22 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse über Kräfte auf Sachverhalte aus Alltag, Natur und Technik

Gruppenarbeit, Lernzirkel Präsentation der Ergebnisse

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Lernbereich 3: Energiewandler 10 Ustd.

Übertragen der Kenntnisse über Energieum-wandlungen und Leistung auf neue Sachverhalte

Erweiterung qualitativer Betrachtungen auf nichtmechanische Energiewandler

- Recherche über Energiewandler Solarkraftwerk, Windkraftanlagen

Medienkompetenz

Wahlpflicht 3: Vom Fliegen 4 Std.

Einblick gewinnen in den dynamischen Auftrieb BIO, Kl. 5, LB 2

- Auftrieb durch Kräfte am Tragflügel Kraft und Gegenkraft Windkanal; Simulationen SE: Bau von Papierfliegern

Klassenstufe 8

Wahlpflicht 1: Vom Ballonfahren 4 Ustd.

Anwenden der Kenntnisse zum statischen Auftrieb auf das Ballonfahren

- historische Entwicklung zeitgenössische Texte und Abbildungen Filmaufnahmen: Gebrüder Montgolfier, Zeppelins Luftschiffe aktuelle Nutzung

Klassenstufe 9

Ziele

Nutzen der Fachsprache sowie fachspezifischer Darstellungen

Sie lernen Software zur Bearbeitung von Aufgaben oder zum Simulieren physikalischer Vorgänge zu nutzen und vertiefen ihre Fähigkeiten sich mit Informationen im Internet und in anderen Medien kritisch auseinander zu setzen. Beim Schülervortrag beziehen sie klassische und moderne Medien ein.

Lernbereich 3: Bewegungsgesetze 16 Ustd.

Kennen des Begriffs Bewegung geradlinige Bewegung, Schwingung, Kreisbewegung

Beurteilen von Gefahren im Straßenverkehr ComputerSimulationen auch zum Einfluss der Reibung

Wahlpflicht 2: Energie von Wind und Sonne 4 Ustd.

Sich positionieren zur Nutzbarkeit der Energie von Wind und Sonne

Medienkompetenz

- Vor- und Nachteile Recherche und Präsentation

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Wahlpflicht 3: Bewegungen auf gekrümmten Bahnen 4 Ustd.

Anwenden von Gesetzen der Kinematik und Dynamik auf Bewegungen auf gekrümmten Bahnen

- Satellitenbahnen Bahnformen, Gravitationskraft; Simulation Anwendungen der Satellitentechnik

Klassenstufe 10

Ziele

Anwenden physikalischer und astronomischer Denk- und Arbeitsweisen

Die Schüler wissen um den Wert physikalischer Vereinfachungen. Sie erkennen die Notwendigkeit der Erweiterung von Modellen. Sie verstehen, dass räumliche und zeitliche Dimensionen sowie Entwicklungsvorgänge im Kosmos mit Hilfe von Modellen bzw. Simulationen beschrieben werden können.

Lernbereich 1: Mechanische Schwingungen und Wellen 10 Ustd.

Beherrschen des Arbeitens mit physikalischen Größen zur Beschreibung mechanischer Schwingungen

Recherche: Entwicklung der Zeitmessung Pendeluhr

Medienkompetenz

Kennen der Merkmale von Eigenschwingungen und erzwungenen Schwingungen sowie der Resonanz

ComputerSimulationen Gefahren durch Resonanz SE: Resonanzkurve

Lernbereich 4: Hertz’sche Wellen 7 Ustd.

Kennen Hertz’scher Wellen

- Nachweis der Welleneigenschaften

- typische Frequenzen und Wellenlängen Radioempfang in verschiedenen Frequenzbereichen

Einblick gewinnen in das Wirkprinzip technischer Anwendungen Hertz’scher Wellen

Funkfernsteuerungen, Handynetze, Navigations-system, Radartechnik, Satellitenfernsehen, Radioteleskope

Sammeln, Ordnen und Präsentieren von Wissen, Gestalten von Postern oder Infotexten, Schülervorträge

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Wahlpflicht 2: Kommunikation mit elektronischen Medien 4 Ustd.

Einblick gewinnen in das Prinzip der Informationsübertragung mit Hertz’schen Wellen

- Informationsaufbereitung Mikrofon; Vor- und Nachteile analoger und digitaler Signale

- Modulation Vor- und Nachteile der Modulationsarten oszillografische Untersuchung modulierter Signale

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- Demodulation SE: Aufbau eines Empfängers

- technische Anwendungen Frequenzbereiche Handynetze, Satellitenfernsehen

Sich positionieren zur Rolle elektronischer Medien in der Gesellschaft

bewusster Medienkonsum Medien im kalten Krieg

Medienkompetenz

Wahlpflicht 3: Fernsehbildtechnik 4 Ustd.

Kennen des Aufbaus und der Entstehung von Fernsehbildern

- Aufbau des Fernsehbilds Geschichte des Fernsehens Pixel, Zeilen, Fernsehnormen

SE: additive Farbmischung

- Aufbau und Funktionsweise einer Bildschirmart

Grundprinzip von Braun’scher Röhre, LCD-Flachbildschirm, Plasmabildschirm

Recherche, Gestalten von Postern

Ziele Jahrgangsstufen 11/12 – Grundkurs

Nutzen der Fachsprache sowie fachspezifischer Darstellungen

Die Schüler lernen selbstständig und effizient Mitschriften anzufertigen sowie mit klassischen und modernen Medien zu arbeiten. Sie sind in der Lage, ihr Wissen bei Vorträgen zeitgemäß zu präsentieren.

Jahrgangsstufe 11 – Grundkurs

Lernbereich 2: Das Erhaltungsprinzip 16 Ustd.

Anwenden des Impulserhaltungssatzes auf eindimensionale Probleme

Herleitung des Impulserhaltungssatzes Computersimulation

Jahrgangsstufe 12 – Grundkurs

Lernbereich 4: Strahlung aus Atomhülle und Atomkern 20 Ustd.

Kennen des Prinzips der Entstehung, der Eigen-schaften und der Nutzung der Laserstrahlung

optische Speichermedien; Anwendungen des Lasers in Technik und Medizin

Lernbereich 5: Relativität von Zeit und Raum 5 Ustd.

Einblick gewinnen in die Relativität von Zeit und Raum

Albert Einstein

- Belege zur Relativität von Zeit und Strecke in Inertialsystemen

Hinweis auf Spezielle Relativitätstheorie Veranschaulichung der Phänomene durch Medien

Wahlpflicht 1: Optische Phänomene 6 Ustd.

Einblick gewinnen in optische Phänomene in der Atmosphäre

- Regenbogen Computersimulation

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Ziele Jahrgangsstufen 11/12 – Leistungskurs

Nutzen der Fachsprache sowie fachspezifischer Darstellungen

Die Schüler lernen selbstständig und effizient Mitschriften anzufertigen sowie mit klassischen und modernen Medien zu arbeiten. Sie sind in der Lage, ihr Wissen bei Vorträgen und im Rahmen von Facharbeiten zeitgemäß zu präsentieren.

Jahrgangsstufe 11 – Leistungskurs

Lernbereich 4: Modellbildung und Simulation 8 Ustd.

Kennen der Möglichkeit der Bildung von Modellen zur numerischen Beschreibung und zur Vorhersage des Verhaltens dynamischer Systeme

geradlinige Bewegungen Kugel fällt in Luft

Methodenbewusstsein

- Simulation Ziele der Simulation: Experimentieren auf der Modellebene, Erklärung, Prognose, Entscheidung

Lernbereich 4: Grundlagen der Quantenphysik 15 Ustd.

Kennen des Zusammenhangs von Wellen- und Teilcheneigenschaften

Richard Feynman: „Quantenobjekte sind weder Welle noch Teilchen, sondern etwas Drittes!“

Wahrscheinlichkeitsinterpretation ComputerSimulation

Lernbereich 5: Grundlagen der Atomphysik 18 Ustd.

Kennen des Prinzips der Entstehung, der Eigenschaften und der Anwendung von Laserstrahlung

optische Speichermedien

Wahlpflicht 1: Optische Phänomene 10 Ustd.

Kennen von optischen Phänomenen der Atmosphäre

- Regenbogen Entstehung, Nebenregenbogen Computer-Programm rainbow

- Halos, Höfe und Glorien Entstehung

- Abend- und Morgenrot Rayleigh-Streuung

Anwenden der Eigenschaften der Lichtausbreitung auf Täuschungen

- Spiegelung und Brechung Anknüpfen an Strahlenoptik und Wellenoptik Eigenschaften der Spiegelbilder Fata morgana, Tiefentäuschung im Wasser

- Beugung Lupeneffekt an kleiner Lochblende

- geometrisch optische Täuschungen Täuschungen nach Escher, Ponzo, Zöllner, Müller-Lyer, Poggendorff, Delboeuf u. a. Anamorphosen, Ames-Raum

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Einblick gewinnen in Probleme der optischen Wahrnehmung der Umwelt sowie in die Hauptursachen für Täuschungen

Recherche und eigene Erfahrungen bei Täuschungen Darstellung von 3-D-Bildern z. B. durch Farbkon-traste, Pulfrich-Effekt, Perspektive

Polnisch Beitrag zur allgemeinen Bildung

Über sprachanalytisches, sprachvergleichendes und metasprachlich orientiertes Lernverhalten sowie den Umgang mit unterschiedlichen Medien werden die Schüler befähigt, Wissen und Informationen zu gewinnen, einzuordnen und gezielt zu nutzen.

didaktische Grundsätze Die didaktisch-methodischen Zugänge öffnen sich für Neues und tragen zur Entwicklung der Medienkompetenz der Schüler bei.

Klassenstufen 6/7 – Polnisch als zweite Fremdsprache

Ziele

Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Die Schüler

nutzen zunehmend die Medien als Informations- und Wissensquelle.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Übertragen von auf den Erwerb und die Refle-xion sprachlicher Mittel bezogenen Strategien auf vergleichbare Kontexte und Situationen

Problemlösestrategien

1. FS, Kl. 5/6, LB 1

- Wiederholen/Üben Medienkompetenz

DE, Kl. 6, LB 3

lautes Lesen, Abschreiben, Schreiben nach Diktat, Abdecktechnik, Lernspiele, Singen, sze-nisches Gestalten, Lernsoftware/Vokabeltrainer

Übertragen von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch auf vergleichbare Kontexte und Situationen

Methodenbewusstsein

1. FS, Kl. 5/6, LB 1

- Präsentation Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Kennen ausgewählter Gebrauchstexte zur ge-zielten Informationsgewinnung

Medienkompetenz

DE, Kl. 6, LB 3

- Anzeige, Prospekt

- Artikel aus Kinderzeitschriften

Kennen authentischer literarischer Zeugnisse

- Lieder

- Verse, Gedichte

- Märchen DE, Kl. 6, LB 3

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Gestalten ausgewählter Aspekte verschiedener literarischer Texte

Lieder, Rätsel, Reime, Verse, Sprichwörter, Comics

Lesenacht, darstellendes Spiel

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Wiedergabe/Beschreibung von alltäglichen Handlungsabläufen

- Erfüllung schulischer und häuslicher Pflich-ten

Möglichkeiten der Präsentation: Pantomime, Bildgeschichte

Kennen ausgewählter Sachverhalte des polni-schen Alltags und der Kultur

Mehrperspektivität

Einbeziehen von Herkunftskulturen, Wissen aus Reisen, Filmen, Dokumentationen

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Gestaltung eines Festes

- Reflexion Präsentation durch Fotoausstellung, Leserbrief, Wandzeitung

Wahlpflicht 1: Smacznego! – Guten Appetit!

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zum Gestalten einer einfachen lan-destypischen Speisekarte

Informationsbeschaffung

Sprüche, Lieder, Trickfilme, Marktbesuch

Kennen historischer und kultureller Hintergründe Kalender, Zeitschriften, Kochbücher

Gemeinsamkeiten mit deutscher Küche

Wahlpflicht 2: Wir raten gern

Übertragen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Entwicklung eines Quiz

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Arbeitsorganisation

Problemlösestrategien

- Computereinsatz polnische Tastatur

- Auffinden und aufbereiten landeskundlicher Informationen

CD-Rom, PrintMedien

Wahlpflicht 3: Stadtrundgang

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Anfertigung einer Panorama - Stadtkarte

Informationsbeschaffung

Arbeitsorganisation

- empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten Europastadt Görlitz – Zgorzelec

Sehenswürdigkeiten, Schulen, Freizeiteinrich-tungen

- Tiere, Blumen, Bäume im Park

Kennen historischer Hintergründe zur Stadtan-lage

Fotografien, Plakate, Prospekte

Bedeutung der abgebildeten Institutionen bzw. Einrichtungen

Anwenden sprachlichen Wissens zur Termini-recherche unter Nutzung der Medien

Internet, Lexika, Videos

GEO, Kl. 7, LB 2

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Wahlpflicht 4: Vom Text zum Bild

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Anfertigung eines musisch – lite-rarischen Kalenders auf der Grundlage polni-scher Traditionen und Feste

Arbeitsorganisation

Empathie und Perspektivwechsel

- Lyrik Kinderlieder, Jahrbücher, Kalender, Bildende Kunst, traditionelle Speisen

- bildkünstlerische Entwürfe

Anwenden sprachlichen Wissens zur Präsentation

RE/e, Kl. 6, LB 4

RE/k, Kl. 5, LB 1

ETH, Kl. 6, LB 3

KU, Kl. 5, LB 1

MU, Kl. 6, LB 1

MU, Kl. 7, LB 1

Szenisches Gestalten

Klassenstufen 8/9 – Polnisch als zweite Fremdsprache

Ziele

Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Die Schüler

nutzen zunehmend selbstständig und kritisch unterschiedliche Medien als Informations- und Wissensquelle,

beherrschen Präsentationsformen sowie verschiedene Darstellungs- und Gestaltungstechniken.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Beherrschen von auf den Erwerb und die Refle-xion sprachlicher Mittel bezogenen Strategien

Problemlösestrategien

1. FS, Kl. 7/8, LB 1

- etymologischer Betrachtungen Einsatz von PrintMedien als Textgrundlage

Beherrschen von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

1. FS, Kl. 7/8, LB 1

DE, Kl. 7, LB 2

- Präsentieren Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Übertragen von umfassenden Sprach- und Sachwissen auf Gebrauchstexte

- Umgang mit Medien Internet: Internetforen, Suchmaschinen

Kennen landestypischer Bräuche Empathie und Perspektivwechsel

Vergleich mit der Ausgangskultur, Marzanna

- Anlass, Gestaltung Jahreszeiten

Fotografien als gesprächsstiftendes Medium

- Akteure, Motiv Bilder, Bildsequenzen

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Anwenden von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Vorbereitung und Durchführung touristischer Aktivitäten

- virtuelle/reale Besuche polnischer Städte Medienkompetenz

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Wrocław, Gniezno, Kraków, Warszawa

Orientierungstafeln, Sicherheitsvorschriften

KU, Kl. 8, LB 1

KU, Kl. 8, LB 2

DE, Kl. 8, LB 3

Wahlpflicht 1: Auf Erkundungstour beim Nachbarn

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Vorstellung einer touristisch wenig erschlossenen polnischen Stadt

Informationsbeschaffung

Medienkompetenz

Auswahlkriterium: aktuelle Besonderheiten

binnendifferenzierte Aufgabenstellung

Kennen historischer, ökonomischer und kultu-reller Besonderheiten

Sehenswürdigkeiten, kulturelle Angebote, Unter-künfte, Verkehr

Anwenden sprachlichen Wissens zur Präsentation innerhalb eines Schul- bzw. Stadtfestes

verschiedene Präsentationsformen

INF, Kl. 8, LB 1

Wahlpflicht 4: Jugend und Gesellschaft

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zum Vergleich des Alltags von Jugendlichen

Informationsbeschaffung

Empathie und Perspektivwechsel

Werteorientierung

- Jugend in den polnischen und deutschen Medien

Toleranz, Stereotypen

Jugendzeitschriften, Internet

geschlechterdifferenziertes Verhalten

Klassenstufe 10 – Polnisch als zweite Fremdsprache

Ziele

Interaktion

Die Schüler

führen nach gründlicher Vorbereitung Interviewgespräche,

Entwickeln der Fähigkeit zur Sprach- und Textreflexion

Die Schüler

nutzen mediale Möglichkeiten zur Erweiterung des produktiven, rezeptiven und individuell-differenzierten Wortschatzes,

Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Die Schüler

nutzen selbstständig und kritisch-reflektierend Medien als Informations- und Wissensquelle,

wenden verschiedene Präsentationsformen sowie Darstellungs- und Gestaltungstechniken an.

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Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

1. FS, Kl. 9/10, LB 1

- Präsentation Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

Lernbereich 2: Linguistische Grundlagen

Kennen lexikalischer und textueller Besonder-heiten ausgewählter spezifischer Bereiche sprachlichen Handelns

Wirtschaftspolnisch Einsatz von Werbetexten

Gestalten eigener Werbetexte

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Übertragen von Sprach- und Sachwissen auf Gebrauchstexte

- Formulare

- Veranstaltungsprogramme

- Rezepte

- Werbetexte

- Reportagen

- Kommentare

Anwenden sprachlichen Wissens und sich posi-tionieren zu geschlechterdifferenziertem Verhal-ten

Werteorientierung

Gesundheitsbewusstsein

- Rollenverständnis Partnerschaft

Bezug auf Spielfilme, literarische Gestalten

- Konsumverhalten G/R/W, Kl. 10, LB 1

Handy, Label

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Vorstellung von Leben und Werk herausragender Persönlichkeiten der polnischen Naturwissenschaft, Kultur- und Geistesge-schichte

Interdisziplinarität

Empathie und Perspektivwechsel

PH, Kl. 10, LB 2

DE, Kl. 10, LB 2

MU, Kl. 10, LB 2

Naturwissenschaftler: Kopernik, M. Curie – Skłodowska

Literaten: H. Sienkiewicz

Komponisten: F. Chopin, K. Penderecki

Łodź – Filmhochschule

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Wahlpflicht 2: Unterrichtsmittel selbst gestaltet

Anwenden von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zum Erstellen von Unterrichts-materialien zu ausgewählten Sachverhalten des polnischen Sprachsystems

Methodenbewusstsein

Lernkompetenz

Problemlösestrategien

Lernsoftware, Lehrmaterial Fremdsprachen ver-tieftes Studium des Gegenstandes in vielfältigen Darstellungen

- Systematik

- Anwendungsbezogenheit

- Transfer

Gestalten eines Unterrichtsmittels Präsentation: Lernen durch Lehren

Potenz zu kreativer Weiterentwicklung

Wahlpflicht 3: Meinungsforum

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Anfertigung einer Analyse zu Schulpartnerschaften

Perspektivwechsel

- gesellschaftliches Umfeld der Partnerschulen

- europäische Vernetzung E-Mail-Kontakte, Wettbewerbe

- Schüleraustausch Einladungen, Programme

Gestalten einer Internetseite mit Informationen über den Schüleraustausch der Schule im euro-päischen Kontext

Wahlpflicht 4: Arbeitsfeld Schule

Anwenden von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Empathie und Perspektivwechsel

- Analyse von Leserbriefen in Jugend-zeitschriften

- Thematik

- Stilistik

- Textstruktur

- Schreibwerkstatt

Verfassen einer Leserzuschrift ETH, Kl. 10, LBW 1

G/R/W, Kl. 9, LB 1

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Klassenstufe 8 – Polnisch als dritte Fremdsprache

Ziele

Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Die Schüler

nutzen die Medien als Informations- und Wissensquelle.

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Kennen ausgewählter Gebrauchstexte zur ge-zielten Informationsgewinnung

- Anzeige, Prospekt

- Artikel aus Zeitschriften

Medienkompetenz

Wahlpflicht 1: Essen à la carte

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zum Gestalten einer ansprechenden landestypischen Speisekarte

Informationsbeschaffung

Nationalitätengaststätten, Literatur, Sprüche, Lieder, Marktbesuch

Kennen historischer und kultureller Hintergründe Kalendarz, Zeitschriften, Kochbücher, TV-Sen-dungen

Wahlpflicht 2: Unterrichtsmittel selbst gestaltet

Übertragen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Entwicklung eines Quiz

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Arbeitsorganisation

Problemlösestrategien

- Computereinsatz polnische Tastatur

- Auffinden und aufbereiten landeskundlicher Informationen

CD-Rom, PrintMedien

- Erstellen von Aufgaben für den Einsatz bei Schülertreffen und Wettbewerben

Wahlpflicht 3: Panorama-Stadtkarte

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Anfertigung einer Panorama-Stadtkarte

Informationsbeschaffung

Medienkompetenz

- empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten Europastadt Görlitz – Zgorzelec

Sehenswürdigkeiten, Schulen, Freizeiteinrich-tungen

- Fauna, Flora und Skulpturen

Kennen vielfältiger historischer Hintergründe zur Stadtanlage

Fotografien, Plakate, Prospekte

Institutionen und Einrichtungen

Anwenden sprachlichen Wissens zur Termini-recherche unter Nutzung der Medien

Internet, Lexika, Videos

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Wahlpflicht 4: Polnische Traditionen und Feste – musisch-literarischer Kalender

Anwenden sprachlichen Wissens zur Präsentation

Szenisches Gestalten

Klassenstufe 9 – Polnisch als dritte Fremdsprache

Ziele

Entwickeln der Fähigkeit zur Sprach- und Textreflexion

Die Schüler

nutzen mediale Möglichkeiten zur Erweiterung ihres produktiven, rezeptiven und individuell-differen-zierten Wortschatzes, der Internationalismen einschließt,

Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Die Schüler

nutzen zunehmend selbstständig und kritisch unterschiedliche Medien als Informations- und Wissensquelle,

wenden Präsentationsformen sowie verschiedene Darstellungs- und Gestaltungstechniken an.

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Beschreibung von Erfahrungen im Freizeitbereich

Umgang mit Medien Gestaltung einer Präsentation

Umgang mit Internetforen

Kennen landestypischer Bräuche Empathie und Perspektivwechsel

Vergleich mit der Ausgangskultur, Marzanna

- Anlass, Gestaltung Jahreszeiten

Fotografien als gesprächsstiftendes Medium

- Akteure, Motiv Bilder, Bildsequenzen

Wahlpflicht 1: Tourismus

Anwenden sprachlichen Wissens zur Präsentation innerhalb eines Schul- bzw. Stadtfestes

verschiedene Präsentationsformen

Wahlpflicht 2: Redewendungen und Sprichwörter

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zum Anlegen einer Sammlung von Redewendungen und Sprichwörtern

Werteorientierung

Interdisziplinarität und Mehrperspektivität

Kennen historischer und kultureller Hintergründe Sprachvergleiche, Bedeutungsanalyse, Medien-kompetenz

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Wahlpflicht 4: Alltag von Jugendlichen

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zum Vergleich der Alltagsbefindlich-keiten von Jugendlichen

Empathie und Perspektivwechsel

Jugend in den polnischen und deutschen Medien

Toleranz, Stereotypen

geschlechterdifferenziertes Verhalten

Jugendzeitschriften, Internet

Darstellung und Reflexion

Klassenstufe 10 – Polnisch als dritte Fremdsprache

Ziele

Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler

folgen dem Inhalt medial präsentierter Hörtexte und fixieren nach Möglichkeit die wesentlichen Infor-mationen fremdsprachig,

Entwickeln der Fähigkeit zur Sprach- und Textreflexion

Die Schüler

nutzen mediale Möglichkeiten zur Erweiterung des produktiven, rezeptiven und individuell differenzierten Wortschatzes,

Entwickeln der Fähigkeiten zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Die Schüler

nutzen Medien selbstständig und kritisch-reflektierend, um vertraute Themen kreativ zu präsentieren.

Lernbereich 2: Linguistische Grundlagen

Einblick nehmen in lexikalische und textuelle Be-sonderheiten ausgewählter spezifischer Bereiche sprachlichen Handelns

Wirtschaftspolnisch Einsatz von Werbetexten

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Anwenden von Sprach- und Sachwissen zu Gebrauchstexten

- Berichte auch aus der Wirtschaft, Vergleich mit Deutsch-land

- populärwissenschaftliche Texte Anlegen von Textsammlungen

- Werbetexte - Kommentare - Reportagen

Recherchearbeit

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Wahlpflicht 2: Erstellen von Unterrichtsmaterialien

Anwenden von Sprach- und Sachwissen zum Erstellen von Unterrichtsmaterialien zu ausge-wählten Sachverhalten des polnischen Sprach-systems

Methodenbewusstsein

Lernkompetenz

Problemlösestrategien

Lernsoftware, Lehrmaterial Fremdsprachen

Gestalten eines Unterrichtsmittels Präsentation: Lernen durch Lehren

Potenz zu kreativer Weiterentwicklung

Wahlpflicht 3: Analyse zu Schulpartnerschaften

Beherrschen von Sprach- und Sachwissens zur Anfertigung einer Analyse zu Schulpartner-schaften

Empathie und Perspektivwechsel

Reflexionsfähigkeit

- gesellschaftliches Umfeld der Partnerschulen

- europäische Vernetzung E-Mail-Kontakte, Wettbewerbe

Schüleraustausch Einladungen, Programme

Gestalten einer Internetseite mit Informationen über den Schüleraustausch der Schule im euro-päischen Kontext

Wahlpflicht 4: Gesellschaftlicher Diskurs

Anwenden von Sprach- und Sachwissen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs

Empathie und Perspektivwechsel

Reflexions- und Diskursfähigkeit

- Analyse von Leserbriefen in Jugend-zeitschriften

- Thematik

- Stilistik

- Textstruktur

- Schreibwerkstatt

Verfassen einer Leserzuschrift DE, Kl. 10, LB 3

G/R/W, Kl. 9, LB 1

Klassenstufen 5/6 – Polnisch in der bilingualen Ausbildung

Ziele

Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Die Schüler

nutzen zunehmend die Medien als Informations- und Wissensquelle.

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Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Übertragen von auf den Erwerb und die Refle-xion sprachlicher Mittel bezogenen Strategien auf vergleichbare Kontexte und Situationen

Problemlösestrategien

1. FS, Kl. 5/6, LB 1

- Wiederholen/Üben Medienkompetenz

DE, Kl. 6, LB 3

lautes Lesen, Abschreiben, Schreiben nach Diktat, Abdecktechnik, Lernspiele, Singen, szenisches Gestalten, Lernsoftware/Vokabel-trainer

Übertragen von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch auf vergleichbare Kontexte und Situationen

Methodenbewusstsein

1. FS, Kl. 5/6, LB 1

- Präsentation Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Kennen ausgewählter Gebrauchstexte zur ge-zielten Informationsgewinnung

DE, Kl. 6, LB 3

Medienkompetenz

- Anzeige, Prospekt

- Artikel aus Kinderzeitschriften

Gestalten ausgewählter Aspekte verschiedener literarischer Texte

Lieder, Rätsel, Reime, Verse, Märchen, Sprich-wörter, Comics

Präsentation, Lesewettbewerbe

- Erfüllung schulischer und häuslicher Pflich-ten

Möglichkeiten der Präsentation: Pantomime, Bildgeschichte

Sich positionieren zu ausgewählten Sachverhal-ten des polnischen Alltags und der Kultur

Einbeziehen von Herkunftskulturen, Wissen aus Reisen, Filmen

Gestalten eines Festes

- Vorbereitung Namenstag, Geburtstag, Schulfest

- Durchführung

- Reflexion Fotoausstellung, Leserbrief, Wandzeitung

Wahlpflicht 1: Smacznego! – Guten Appetit!

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zum Gestalten einer einfachen lan-destypischen Speisekarte

Informationsbeschaffung

Sprüche, Lieder, Marktbesuch, Trickfilme

Kennen kultureller Hintergründe Kalender, Zeitschriften, Kochbücher

Gemeinsamkeiten mit deutscher Küche

Wahlpflicht 2: Wir raten gern

Übertragen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Entwicklung eines Quiz

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Arbeitsorganisation

Problemlösestrategien

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- Computereinsatz polnische Tastatur

- Auffinden und Aufbereiten landeskundlicher Informationen

CD-Rom, PrintMedien

Wahlpflicht 3: Stadtrundgang

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Anfertigung einer Panorama – Stadtkarte

Arbeitsorganisation

Kennen historischer Hintergründe zur Stadtan-lage

Fotografien, Plakate, Prospekte

Institutionen und Einrichtungen

Anwenden sprachlichen Wissens zur Termini-recherche unter Nutzung der Medien

Internet, Lexika, Videos

Wahlpflicht 4: Vom Text zum Bild

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Anfertigung eines musisch – lite-rarischen Kalenders auf der Grundlage polni-scher Traditionen und Feste

Arbeitsorganisation

Empathie und Perspektivwechsel

- Lyrik Kinderlieder, Jahrbücher, Kalender, Bildende Kunst, traditionelle Speisen

- bildkünstlerische Entwürfe

Anwenden sprachlichen Wissens zur Präsentation

RE/e, Kl. 6, LB 4

RE/k, Kl. 6, LB 1

ETH, Kl. 6, LB 3

KU, Kl. 5, LB 1

MU, Kl. 6, LB 1

Szenisches Gestalten

Klassenstufen 7/8 – Polnisch in der bilingualen Ausbildung

Ziele

Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Die Schüler

nutzen zunehmend selbstständig und kritisch unterschiedliche Medien als Informations- und Wissensquelle,

beherrschen Präsentationsformen sowie verschiedene Darstellungs- und Gestaltungstechniken.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Beherrschen von auf den Erwerb und die Refle-xion sprachlicher Mittel bezogenen Strategien

Problemlösestrategien

1. FS, Kl. 7/8, LB 1

- etymologischer Betrachtungen Einsatz von PrintMedien als Textgrundlage

Beherrschen von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

1. FS, Kl. 7/8, LB 1

DE, Kl. 7, LB 2

- Präsentieren Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

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Seite 143 von 200

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Übertragen von umfassenden Sprach- und Sachwissen auf Gebrauchstexte

- Werbetexte - politische Kurzinformationen

selbstständiges Erstellen von Textsammlungen

- Bericht - Zeitungsartikel

Reisebericht

- Diagramm, statistische Übersicht

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Beschreibung von Erfahrungen im Freizeitbereich

- Umgang mit Medien - Internetforen - Suchmaschinen

DE, Kl. 8, LB 3

Sich positionieren zu Fragen der Ökologie Umweltbewusstsein

Informationsbeschaffung

- Anlass, Gestaltung Jahreszeiten

Fotografien als gesprächsstiftendes Medium

- Akteure, Motiv

Anwenden von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Vorbereitung und Durchführung touristischer Aktivitäten

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Medienkompetenz

Wahlpflicht 1: Auf Erkundungstour beim Nachbarn

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Vorstellung einer touristisch wenig erschlossenen polnischen Stadt

Informationsbeschaffung

Medienkompetenz

Sehenswürdigkeiten, kulturelle Angebote, Unter-künfte, Verkehr

Anwenden sprachlichen Wissens zur Präsentation innerhalb eines Schul- bzw. Stadtfestes

verschiedene Präsentationsformen

INF, Kl. 8, LB 1

Wahlpflicht 4: Jugend und Gesellschaft

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zum Vergleich des Alltags von Jugendlichen

Informationsbeschaffung

Empathie und Perspektivwechsel

Werteorientierung

- Jugend in den polnischen und deutschen Medien

- Toleranz, Stereotypen - Jugendzeitschriften, Internet - geschlechterdifferenziertes Verhalten

Page 324: Die Staatsministerin - kleineAnfragen · Nutzung der Ausrüstung betrachtet. Internetsucht im Kinderzimmer-DAK-Studie von 2015 Zur Internet-Sucht von 12-bis 17 -Jährigen befragte

Seite 144 von 200

Klassenstufen 9/10 – Polnisch in der bilingualen Ausbildung

Ziele

Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler

rezipieren und beurteilen Texte aus dem Internet,

Interaktion

Die Schüler

führen, wenn nötig nach Vorbereitung, Interviewgesprächen,

Entwickeln der Fähigkeit zur Sprach- und Textreflexion

Die Schüler

nutzen mediale Möglichkeiten zur Erweiterung des produktiven, rezeptiven und individuell-differenzierten Wortschatzes,

Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Die Schüler

nutzen selbstständig und kritisch-reflektierend Medien als Informations- und Wissensquelle,

beherrschen eine Vielzahl von Präsentationsformen sowie von Darstellungs- und Gestaltungstechniken.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

1. FS, Kl. 9/10, LB 1

- Präsentation Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

Lernbereich 2: Linguistische Grundlagen

Kennen lexikalischer und textueller Besonder-heiten ausgewählter spezifischer Bereiche sprachlichen Handelns

Wirtschaftspolnisch Einsatz von Werbetexten

Gestalten eigener Werbetexte

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Übertragen von Sprach- und Sachwissen auf Gebrauchstexte

Präsentation, Öffentlichkeit

Kommentar

- Werbetexte - Reportagen - Kommentare

Feuilleton

Sich positionieren zu geschlechterdifferenziertem Verhalten

Werteorientierung

Gesundheitsbewusstsein

- Rollenverständnis Partnerschaft

Bezug auf Spielfilme, literarische Gestalten

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Seite 145 von 200

- Konsumverhalten G/R/W, Kl. 10, LB 1

Handy, Label

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Vorstellung von Leben und Werk herausragender Persönlichkeiten der polnischen Naturwissenschaft, Kultur- und Geistesge-schichte

Interdisziplinarität

Empathie und Perspektivwechsel

MU, Kl. 10, LB 2

DE, Kl. 10, LB 2

- Komponisten, Regisseure F. Chopin, K. Penderecki

Łodź – Filmhochschule

Kennen der Entstehung der polnischen National-sprache

DE, Kl. 9, LB 4

Bogurodzica, M. Rej, J.Kochanowski

Sprache als identitätsstiftendes Medium

Wahlpflicht 2: Unterrichtsmittel selbst gestaltet

Anwenden von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zum Erstellen von Unterrichtsmate-rialien zu ausgewählten Sachverhalten des pol-nischen Sprachsystems

Methodenbewusstsein

Lernkompetenz

Problemlösestrategien

- Systematik Lernsoftware, Lehrmaterial Fremdsprachen ver-tieftes Studium des Gegenstandes in vielfältigen Darstellungen

- Anwendungsbezogenheit

- Transfer

Gestalten eines Unterrichtsmittels Präsentation: Lernen durch Lehren

Potenz zu kreativer Weiterentwicklung

Wahlpflicht 3: Meinungsforum

Beherrschen von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Anfertigung einer Analyse zu Schulpartnerschaften

Medienkompetenz

Perspektivwechsel

- gesellschaftliches Umfeld der Partnerschulen

- europäische Vernetzung E-Mail-Kontakte, Wettbewerbe

- Schüleraustausch Einladungen, Programme

Gestalten einer Internetseite mit Informationen über den Schüleraustausch der Schule im euro-päischen Kontext

Wahlpflicht 4: Arbeitsfeld Schule

Anwenden von grundlegendem Sprach- und Sachwissen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Empathie und Perspektivwechsel

- Analyse von Leserbriefen in Jugendzeitschriften

- Thematik

Page 326: Die Staatsministerin - kleineAnfragen · Nutzung der Ausrüstung betrachtet. Internetsucht im Kinderzimmer-DAK-Studie von 2015 Zur Internet-Sucht von 12-bis 17 -Jährigen befragte

Seite 146 von 200

- Stilistik

- Textstruktur

- Schreibwerkstatt

- Verfassen einer Leserzuschrift ETH, Kl. 10, LBW 1

G/R/W, Kl. 9, LB 1

Jahrgangsstufen 11/12 – Grundkurs

Ziele

Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler

rezipieren Texte aus dem Internet und äußern sich zu Inhalt und Form.

Produktion

Die Schüler

tragen nach Vorbereitung Präsentationen vor, führen dabei Gründe für oder gegen einen Standpunkt an,

Entwickeln der Fähigkeit zur Sprach- und Textreflexion

Die Schüler

nutzen verstärkt mediale Möglichkeiten zur Erweiterung des produktiven, rezeptiven und individuell-differenzierten Wortschatzes,

Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien

Die Schüler

nutzen selbstständig vielfältige Medien als Informations- und Wissensquelle und verarbeiten gewonnene Informationen für Präsentationen.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

Empathie und Perspektivwechsel

Textsorte respektieren

klar strukturierte mündliche und schriftliche Texte verfassen

- Präsentation Verwenden geeigneter Medien, Sprach- und Visualisierungstechniken, richtiges Zitieren

Moderationstechnik: Eingehen und Reagieren auf das Publikum

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Kennen von einfachen kurzen Gebrauchstexten

- Texte aus PrintMedien und dem Internet Recherchearbeit

Kennen von Sprach- und Sachwissen zu Kunst und Kultur

Filmkunst KU, Gk 11, LB 3

Beherrschen von Sprach- und Sachwissen zur Werteorientierung

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Seite 147 von 200

Auseinandersetzung mit gesellschaftlich wichti-gen Fragen in Bezug auf

Verantwortungsbereitschaft

- Geschlechterbeziehungen Rolle der Frau in Familie und Gesellschaft

Bezugnahme auf Darstellung der Frau in den MassenMedien

G/R/W, Gk 11, LB 1

Wahlpflicht 2: Gesellschaftliche Kräfte im Polen des 20. Jahrhunderts

Kennen der Darstellung gesellschaftlicher Kräfte im Polen des 20. Jahrhunderts

Werteorientierung

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Medienkompetenz

Arbeitsorganisation

Wahlpflicht 3: Das Thema „Polen und der 2. Weltkrieg“ in Werken von Kunst und Literatur

Kennen ausgewählter Aspekte der Widerspie-gelung von Szenen aus Polen zu den Zeiten vor, während und nach dem/des 2. Weltkrieges

Werteorientierung

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Medienkompetenz

Interdisziplinarität und Mehrperspektivität

Arbeitsorganisation

Wahlpflicht 4: Kooperation auf den Gebieten von Wirtschaft und Umwelt

Gestalten eine Präsentation G/R/W Kl. 10, LB 4

G/R/W, Kl. 10, LBW 3

Jahrgangsstufen 11/12 – Leistungskurs

Ziele

Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler

verstehen ein breites Spektrum an Tonaufnahmen und Radiosendungen, auch wenn nicht in jedem Falle Standardsprache gesprochen wird, und erfassen dabei feinere Details, sowie implizit vermittelte Einstellungen oder Beziehungen zwischen den Sprechenden, können Lesestil und Lesetempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und kreativ geeignete Nachschlagewerke nutzen,

suchen zügig in längeren und komplexen Texten nach wichtigen Einzelinformationen und verknüpfen diese mit entsprechenden Informationen aus anderen Quellen, wobei sich geeignete Visualisierungsformen anschließen,

rezipieren und beurteilen Texte aus dem Internet, die Sprache der Massenkommunikation, spiegeln Eindrücke zu deren graphischem Design wider und positionieren sich zu Inhalt und Form.

Produktion

Die Schüler

tragen Präsentationen vor, führen dabei Gründe für oder gegen einen Standpunkt an und setzen sich mit Alternativen auseinander,

Entwickeln der Fähigkeit zur Sprach- und Textreflexion.

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Seite 148 von 200

Die Schüler

nutzen mediale Möglichkeiten zur Erweiterung des produktiven, rezeptiven und individuell-differenzierten Wortschatzes und bei Ausdehnung auf das Gebiet der Phraseologie,

Entwickeln der Fähigkeit zur Anwendung von fachbezogenen Strategien.

Die Schüler

nutzen selbstständig und kritisch-reflektierend die Medien als Informations- und Wissensquelle und speichern gewonnene Informationen,

beherrschen eine Vielzahl von Präsentationsformen unter selbstständiger Einbeziehung der Medien.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Gestalten von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

Empathie und Perspektivwechsel

LB 3

Stilwahl unter Beachtung von Leser/Hörer und Textsorte

ausführliche und klar strukturierte mündliche und schriftliche Texte verfassen

komplexe Sachverhalte

- Präsentation geeignete inhaltliche und sprachliche Hilfsmittel nutzen

Nutzen und Grenzen von Medien und Visualisie-rung beachten

Funktion/Wirkungsweise sprachlicher Mittel be-achten

richtiges Zitieren

Moderationstechnik: Eingehen und Reagieren auf das Publikum

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Anwenden von Sprach- und Sachwissen zur Rezeption von Gebrauchstexten

- Texte aus Printmedien und dem Internet Recherche und Präsentation

Anwenden vertieften Sprach- und Sachwissens zu Kunst und Kultur

Präsentationen

KU, Lk 11/12, LB 3

- Film- und Theaterkunst

Beherrschen vertieften Sprach- und Sachwis-sens zur Auseinandersetzung mit gesellschaft-lich wichtigen Fragen in Bezug auf

Werteorientierung

Verantwortungsbereitschaft

G/R/W, Kl. 10, LB 1

G/R/W, Kl. 10,LB 4

G/R/W, Kl. 10, LBW 3

- Geschlechterbeziehungen Rolle der Frau in Familie und Gesellschaft

Bezugnahme auf Darstellung der Frau in den Massenmedien

Anwenden vertieften Sprach- und Sachwissens zur Beschreibung regionaler Identitäten

Śląsk, Trójmiasto, Mazowsze, Mazury Disproportion von Besiedlung und Wirtschaft, Perspektiven im europäischen Kontext

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Seite 149 von 200

Beherrschen vertieften Sprach- und Sachwis-sens zu fragmentarischer Darstellung ausge-wählter Perioden der polnischen Geschichte im europäischen Kontext

Medienkompetenz

Interdisziplinarität

Gestalten von Reflexionen zur polnischer Jugendkultur auf der Grundlage vertieften Sprach- und Sachwissens

Sprachentwicklungstendenzen

Szenekultur Musikgruppen, Präsentationen

MU, Gk 11/12, LB 2

Wahlpflicht 1: Beiträge Polens zur Herausbildung einer europäischen Kunst und Kultur

Anwenden umfassenden Sprach- und Sachwis-sens zur exemplarischen Darstellung von Beiträ-gen Polens zur Herausbildung einer europäi-schen Kunst und Kultur

Medienkompetenz

Interdisziplinarität und Mehrperspektivität

Arbeitsorganisation

Wahlpflicht 2: Polnische Lebensart

Übertragen von Sprach und Sachwissen auf die Widerspiegelung von Veränderungen in der pol-nischen Gesellschaft

Werteorientierung

Medienkompetenz

- Modewelt

- Medien und Werbung

- neue soziale Schichtungen

Gestalten einer Text-Bild-Dokumentation DE, Lk 11, LB 1

Russisch didaktische Grundsätze Die Schüler nutzen authentische Materialien und Medien, um exempla-

risch in die Alltagswelt russischer Jugendlicher Einblick zu gewinnen.

Für die Erstellung von produktiven Sprachleistungen und für ihre Präsentation werden moderne Medien genutzt. Durch den Umgang mit dem Computer, insbesondere zur Internetrecherche, und mit Textverarbeitungsprogrammen in der russischen Sprache leistet der Russischunterricht seinen Beitrag zur anwendungsorientierten informatischen Grundbildung. Die Schüler lernen dabei einen bewussten und kritischen Umgang mit den Medien.

Klassenstufen 5/6 – Russisch als vorgezogene zweite Fremdsprache Klassenstufen 6/7 – Russisch als zweite Fremdsprache

Wahlpflicht 1: Mein Computer kann auch Russisch

Klassenstufen 7/8 – Russisch als vorgezogene zweite Fremdsprache Klassenstufen 8/9 – Russisch als zweite Fremdsprache

Wahlpflicht 1: Mein Computer kann noch mehr Russisch

Klassenstufen 9/10 – Russisch als vorgezogene zweite Fremdsprache Klassenstufe 10 – Russisch als zweite Fremdsprache

Wahlpflicht 1: Russische Massenmedien

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Klassenstufe 8 – Russisch als dritte Fremdsprache

Wahlpflicht 1: Mein Computer kann auch Russisch

Klassenstufe 9 – Russisch als dritte Fremdsprache

Wahlpflicht 1: Mein Computer kann noch mehr Russisch

Klassenstufe 10 – Russisch als dritte Fremdsprache

Wahlpflicht 1: Russische Massenmedien

Klassenstufen 5/6 – Russisch als vorgezogene zweite Fremdsprache Klassenstufen 6/7 – Russisch als zweite Fremdsprache

Ziele

Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler können

den Sinn kurzer, z. T. von Muttersprachlern gesprochener, auch medial vermittelter Texte, zu vertrauten Themen erfassen,

Entwickeln einer interkulturellen Handlungsfähigkeit

Um realitätsnah zu bleiben, nutzen sie Medien und machen sich mit der Alltagswelt russischer Kinder und Jugendlicher vertraut.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Übertragen von auf den Erwerb und die Refle-xion sprachlicher Mittel bezogenen Strategien auf vergleichbare Kontexte und Situationen

Problemlösestrategien

EN, Kl. 5/6, LB 1

- Wiederholen/Üben Medienkompetenz

DE, Kl. 6, LB 3

lautes Lesen, Abschreiben, Schreiben nach Diktat, Abdecktechnik, Lernspiele, Singen, sze-nisches Gestalten, Lernsoftware/Vokabeltrainer

Übertragen von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch auf vergleichbare Kontexte und Situationen

Methodenbewusstsein

EN, Kl. 5/6, LB 1

- Präsentation Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

- Planen Ideensammlung nach vorwiegend vorgegebenen Inhalten und Formen: Thema, Aufgabenvertei-lung, Zeiteinteilung

- Ausführen DE, Kl. 6, LB 2

Visualisieren, Poster, Wandzeitung

Vortragen, Kurzvortrag, Rezitation

szenisches Darstellen

Übertragen von auf das Lernen bezogenen Strategien auf vergleichbare Kontexte und Situa-tionen

Problemlösestrategien

EN, Kl. 5/6, LB 2

- Organisieren des Lernprozesses Portfolio Bestimmen des Lernziels, Setzen von Prioritä-ten, Zeitplanung

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selbstständige und partnerschaftliche Kontrolle selbstbestimmte Computernutzung zur Analyse und Problemlösung: Textverarbeitung, Daten-banken, Lernsoftware gelenkte Projektarbeit

- Kooperieren Kommunikationsfähigkeit Vorbereitung von Formen selbstorganisierten Lernens: Gruppenorganisations-, Interventions- und Evaluationsstrategien

- Beschaffen, Auswerten und Bewerten von Informationen

Medienkompetenz INF, Kl. 7, LB 2 DE, Kl. 6, LB 3 Recherchieren in muttersprachlichen Quellen: Bibliothek, Internet, Nachschlagewerke

Wahlpflicht 1: Mein Computer kann auch Russisch

Beherrschen des russischen Tastaturlayouts TC, Kl. 6, LB 2

Medienkompetenz

Anwenden der aus dem Englischen übernom-menen computerbezogenen Lexik

Transliteration der englischen Lexik

EN, Kl. 5/6, LB 3

Gestalten von E-Mails in Russisch

Einblick gewinnen in Nutzung russischsprachiger Internetseiten

Kommunikationsfähigkeit

Klassenstufen 7/8 – Russisch als vorgezogene zweite Fremdsprache Klassenstufen 8/9 – Russisch als zweite Fremdsprache

Ziele

Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler können

kürzere authentische Texte typischer Gebrauchsformen durch verschiedene Sprecher und die Medien verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird und gegebenenfalls der Kommentar durch das Bild unterstützt wird,

Interaktion

Die Schüler können

schriftliche Kontakte unter Verwendung moderner Medien initiieren und auf Standardbriefe zu vertrauten Themen reagieren,

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Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Beherrschen von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

EN, Kl. 7/8, LB 1

DE, Kl. 7, LB 2

- Präsentieren Medienkompetenz

Beherrschen von auf das Lernen bezogenen Strategien

Problemlösestrategien

EN, Kl. 7/8, LB 1

- Beschaffen, Auswerten und Bewerten von Informationen

Medienkompetenz

INF, Kl. 8, LB 3

DE, Kl. 7, LB 3

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Anwenden des Wissens zu Gebrauchstexten auf

- Bericht

- Vortrag

- Werbetexte

- Wetterbericht

Anwenden des Sprach- und Sachwissens auf folgende Themenbereiche:

- Freistaat Sachsen geographische Lage, Sehenswürdigkeiten

Medienkompetenz

- Interessen

- persönliche Lebensvorstellungen

Sport, Musik, Computer, Filme

- Wetter Medienkompetenz

Wahlpflicht 1: Mein Computer kann noch mehr Russisch

Gestalten einer russischsprachigen Präsentation Russische Schulhomepage, Popzeitschrift

Tourismusseite, Wandzeitung

Medienkompetenz

Methodenbewusstsein

Internetrecherche „Russland aktuell“

Wahlpflicht 2 (zweite Fremdsprache): Bilaterale Beziehungen –

Deutsch-Russische Partnerschaften

Einblick gewinnen in bilaterale Beziehungen

- kulturelle Beziehungen Film, Theater, Oper, Ballett

Wahlpflicht 2 (vorgezogene zweite Fremdsprache): Willkommen in unserer Stadt!

Gestalten eines Beitrags zur Vorstellung einer Stadt

Stadtführung/Stadtrallye, Interview, touristisches Informationsmaterial

Informationsbeschaffung und -verarbeitung

Kommunikationsfähigkeit

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Wahlpflicht 4: Etymologie

Übertragen von Kenntnissen zu Sprachver-wandtschaften und Sprachentwicklung

- Einfluss des Englischen auf die russische Sprache

Computervokabular, Musik, Sport

Klassenstufen 9/10 – Russisch als vorgezogene zweite Fremdsprache Klassenstufe 10 – Russisch als zweite Fremdsprache

Ziele

Entwickeln einer interkulturellen Handlungsfähigkeit

Die kritische Bewertung und Nutzung verschiedener Medien dient den Schülern sowohl zur Informationsbeschaffung als auch zur Entwicklung der Medienkompetenz.

Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien

Anwenden von Verstehens- und Texterschlie-ßungsstrategien

EN, Kl. 9/10, LB 1

- Lesen/Hören

detailliert

Film/Fernsehen/Multimedia

DE, Kl. 10, LB 2

Anwenden von Strategien zum produktiven Sprachgebrauch

EN, Kl. 9/10, LB 1

- Planen

- Ausführen

- Auswerten

Medienkompetenz

Diskursfähigkeit

selbstständig entsprechend der Aufgabenstel-lung

Referat unter Nutzung von Tafelbild, Folien, Arbeitsblatt

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Übertragen des Wissens zu Gebrauchstexten auf

- Biographie

- Interview

- Nachrichten

- Reportage

Beherrschen des Wissens zu literarischen Tex-ten

Kurzgeschichte, Comic Jugendliteratur

Gestalten von literarischen Texten

Szenen

Beherrschen des Sprach- und Sachwissens zu Themen des persönlichen Lebensbereiches und sich positionieren zu ausgewählten Aspekten

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- Interessengebiete - Russische Rock- und Popmusik

Kunst, Sport, Mode, Hobbys

Werteorientierung

Beherrschen des Sprach- und Sachwissens zu Themen des öffentlichen Lebensbereiches

- Film/Fernsehen Fernsehprogramm

Wahlpflicht 1: Russische Massenmedien

Einblick gewinnen in russische Massenmedien

- Auswählen und Nutzen von Medienangebo-ten

- Printmedien

- audio-visuelle Medien

- Internet

Medienkompetenz

- Werbung in Massenmedien

Wahlpflicht 4 (vorgezogene zweite Fremdsprache): Bilaterale Beziehungen – Deutsch-Russische Partnerschaften

Einblick gewinnen in bilaterale Beziehungen

- kulturelle Beziehungen Film, Theater, Oper, Ballett

Klassenstufe 8 – Russisch als dritte Fremdsprache

Ziele

Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler können

den Sinn kurzer, z. T. von Muttersprachlern gesprochener, auch medial vermittelter Texte, zu vertrauten Themen erfassen,

Entwickeln einer interkulturellen Handlungsfähigkeit

Sie öffnen sich dem Anderen und sind sich bewusst, dass der Umgang mit einer anderen Kultur den Blick für die eigene Lebenswelt schärft. Um realitätsnah zu bleiben, nutzen sie Medien und machen sich mit der Alltagswelt russischer Kinder und Jugendlicher, insbesondere mit den Themen Schule (Vergleich russischer und deutscher Schulalltag) sowie Leben in einer russischen Familie und Freizeitaktivitäten vertraut.

Klassenstufe 9 – Russisch als dritte Fremdsprache

Ziele

Entwickeln einer differenzierten Kommunikations- und Diskursfähigkeit

Rezeption

Die Schüler können

kürzere authentische Texte typischer Gebrauchsformen durch verschiedene Sprecher und die Medien verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird und gegebenenfalls der Kommentar durch das Bild unterstützt wird,

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Interaktion

Die Schüler können

schriftliche Kontakte unter Verwendung moderner Medien, z. B. E-Mail, initiieren und auf Standard- und Routinebriefe zu vertrauten Themen reagieren,

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Anwenden des Wissens zu Gebrauchstexten auf

- Bericht

- Vortrag

- Werbetexte

- Wetterbericht

Übertragen des Wissens zu literarischen Texten auf

Erzählungen

Anwenden des Sprach- und Sachwissens zu folgenden Themenbereichen:

- Freistaat Sachsen geographische Lage, Sehenswürdigkeiten

Medienkompetenz

- Interessen Sport, Musik, Computer, Filme

Klassenstufe 10 – Russisch als dritte Fremdsprache

Entwickeln einer interkulturellen Handlungskompetenz

Die kritische Bewertung und Nutzung verschiedener Medien dient den Schülern sowohl zur Informationsbeschaffung als auch zur Entwicklung der Medienkompetenz.

Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche

Übertragen von Kenntnissen zu Gebrauchs-texten

- Biographie

- Nachrichten

Beherrschen des Wissens zu literarischen Texten

Kurzgeschichte, Comic Jugendliteratur

Übertragen des Sprach- und Sachwissens zu Themen des öffentlichen Lebensbereiches

- Kunst und Kultur

- Musik

- Film/Fernsehen Fernsehprogramm

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