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Page 1: Open Water Diver Course

Open Water Diver Course

Instructor GuideAusgabe 2007Ausgabe 2007Ausgabe 2007

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PADI Open Water Diver Course Instructor Guide

Dieser Leitfaden für den Instructor ist ein wichtiger Bestandteil des Ausbildungssystems zum PADI Open Water Diver Kurs. Verwende diesen Leitfaden zusammen mit dem PADI Open Water Diver Manual, dem Recreational Dive Planner, (Tabelle oder „Wheel“), den „Lesson Guides“, Quizzes & Exams, dem Open Water Diver Video, der Open Water Diver CD-ROM und den wasserfesten Referenztafeln („Aquatic Cue Cards“), wenn du den Open Water Diver Kurs durchführst.

© PADI 2000 – 2006Alle Rechte vorbehalten.

Teile des Anhangs dürfen von PADI Mitgliedern für den Gebrauch in PADI Kursen vervielfältigt werden, nicht aber zum Zwecke des Verkauf oder zur Gewinnerzielung. Ohne die ausdrückliche schriftliche Geneh-migung von PADI dürfen keine anderen Vervielfältigungen angefertigt werden.

Übersetzung und Vertrieb durch PADI Europe AG, Oberwilerstrasse 3, CH-8442 Hettlingen Unter Genehmigung von PADI Worldwide Corp., 30151 Tomas Street, Rancho Santa Margarita – CA 92688-2125, USA

Printed in Germany Product No. 79110G

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InhaltEinsKursstandards und Überblick . . . . . . . . 1-1

PADI Open Water Diver und PADI Scuba Diver Kursstruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-1Leistungsbezogenes Training . . . . . . . . . . . . . . . Leistungsbezogenes Training . . . . . . . . . . . . . . . Leistungsbezogenes Training 1-2Schwimmbad-Tauchgänge . . . . . . . . . . . . . . . . 1-4Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie. . . . . . . 1-4Instructor Materialien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-5Tauchschüler Materialien . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-6Freiwasser-Tauchgänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-6Die „Dive Today“ Lernpyramiden . . . . . . . . . . . . . 1-7Der PADI Scuba Diver Kurs . . . . . . . . . . . . . . . . 1-12Discover Scuba Diving und Seal Team . . . . . . . . . . 1-14Der erfahrene Taucher . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-15Junior Open Water Diver. . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-16Überweisungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-17„Papierkram“ und Administration. . . . . . . . . . . . . 1-23National Geographic Diver . . . . . . . . . . . . . . . . 1-29Abenteuertauchgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-29

ZweiSchwimmbad-Tauchgänge . . . . . . . . . . 2-1

Durchführung und Standards . . . . . . . . . . . . . . . 2-1Übungen, deren Reihenfolge vom Instructor festgelegt wird . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-4Schnorcheltauch Fertigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . 2-6Schwimmbad-Tauchgang Eins . . . . . . . . . . . . . . 2-9Schwimmbad-Tauchgang Zwei . . . . . . . . . . . . . . 2-12Schwimmbad-Tauchgang Drei. . . . . . . . . . . . . . . 2-19Schwimmbad-Tauchgang Vier . . . . . . . . . . . . . . . 2-22Schwimmbad-Tauchgang Fünf . . . . . . . . . . . . . . 2-24

DreiEntwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-1

Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie - Prinzipien und Empfehlungen . . . . . . 3-1Vortrags-AusarbeitungOpen Water Diver Lesson Guides . . . . . . . . . . . . . 3-6Registrierung & Orientierung . . . . . . . . . . . . . . . Registrierung & Orientierung . . . . . . . . . . . . . . . Registrierung & Orientierung 3-6Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vortrag 3-7Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Eins . . . . . . . . . 3-12Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vortrag 3-12Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Zwei . . . . . . . . . 3-19Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vortrag 3-19Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Drei . . . . . . . . . 3-25Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vortrag 3-25Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Vier . . . . . . . . . 3-34

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Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vortrag 3-34Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Fünf . . . . . . . . . 3-51Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vortrag 3-51Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie - Lernziele . .3-64

VierFreiwasser-Tauchgänge . . . . . . . . . . . 4-1

Standards, Empfehlungen und Verfahren . . . . . . . . 4-1Erforderliche Ausrüstung . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-3Freiwasser-Tauchgang Eins . . . . . . . . . . . . . . . . 4-3Tauchexkursionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-4Freiwasser-Tauchgänge Zwei, Drei und Vier . . . . . . . 4-5Optionaler Schnorchel-Tauchgang . . . . . . . . . . . . 4-5Tauchgangs-fl exible Fertigkeiten . . . . . . . . . . . . . 4-9Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg . . . . . . . . 4-9Lösen eines Krampfes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-13Schleppen / Schieben eines ermüdeten Tauchers . . . 4-1350 Meter an der Oberfl äche mit einem Kompass einen Geradeauskurs schwimmen . . . . . . . . . . . . 4-13Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat . . . . . . 4-14Ablegen und Wiederanlegen des Gewichtssystems und des Tauchgeräts an der Oberfl äche . . . . . . . . . 4-15U/W Navigation mit dem Kompass . . . . . . . . . . . . 4-15Freiwasser-Tauchgang Eins . . . . . . . . . . . . . . . . 4-16Freiwasser-Tauchgang Zwei . . . . . . . . . . . . . . . . 4-21Freiwasser-Tauchgang Drei . . . . . . . . . . . . . . . . 4-27Freiwasser-Tauchgang Vier . . . . . . . . . . . . . . . . 4-31Optionaler Schnorchel-Tauchgang . . . . . . . . . . . . 4-34

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Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Zum Gebrauch desLeitfadens Dieser Leitfaden beinhaltet Standards, Reihenfolge, Empfehlungen und andere Informationen, die du benötigst, um den PADI Open Water Diver Kurs und den PADI Scuba Diver Kurs durchzuführen. Er besteht aus vier Teilen (dieser Teil mit eingeschlossen): Kursstandards und Überblick, Schwimmbad-Tauchgänge, Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und Freiwasser-Tauchgänge.

Alle geforderten Standards, Aktivitäten und Leistungsanforderungen für den Open Water Diver Kurs und den Scuba Diver Kurs erscheinen in diesem Text in Fettdruck. Dies dient dazu, um Ausbildungs-anforderungen klar zu trennen von Hintergrundinformationen,allgemeinen Empfehlungen und „Hinweisen zur praktischen Durch-führung“. Überschriften und Abschnittstitel erscheinen nur deshalb fett, um das Lesen und Auffinden zu erleichtern; dies bedeutet aber nicht, dass all das verlangt ist, was unter der jeweiligen Überschrift oder dem Abschnittstitel steht. Jeder verlangte Standard und jede verlangte Aktivität ist selbst in Fettdruck dargestellt. Punkte, die nicht in Fettdruck erscheinen, sind Empfehlungen, die deiner Information dienen, oder die du bedenken solltest.

Dieser Leitfaden wendet sich an dich als PADI Tauchlehrer. Obwohl auch PADI Divemaster und Assistant Instructors diesen Leitfaden verwenden, beziehen sich Hinweise an „dich“ generell auf den „PADI Tauchlehrer“. Nachstehend ein Überblick, was du in jedem der Teile finden wirst:

Teil Eins

Kursstandards und Überblick Dieser Teil befasst sich mit allgemeinen Überlegungen zurDurchführung des PADI Open Water Diver Kurses und des PADI Scuba Diver Kurses. Diese beinhalten:

• Kursstandards.

• Kursstruktur, Überlegungen und empfohlene Terminplanung.

• Gebrauch der Ausbildungsmaterialien einschliesslich des PADI Open Water Diver Manuals, des Open Water Diver Videos, der Open Water Diver CD-ROM, der Open Water Diver Lesson Guides und der Open Water Diver Quizzes & Exams.

• Bezüge zum Programm Discover Scuba Diving.

• Standards und Überlegungen zum Scuba Diver Kurs, zu erfahrenen Tauchern und zu „Junior“-Tauchern (unter 15 Jahre).

• Administrative Anforderungen einschliesslich Überweisungen.

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Teil Zwei

Schwimmbad-Tauchgänge Dieser Teil behandelt die Tauchfertigkeiten, welche die Tauchschüler während der Schwimmbad-Tauchgänge lernen, mit einer kurzen Darlegung der Gründe und der Philosophie, die hinter jeder Tauch-fertigkeit stehen. Hier werden auch die Anforderungen für jeden der Schwimmbad-Tauchgänge des PADI Open Water Diver Kurses und des PADI Scuba Diver Kurses behandelt. Dies beinhaltet eine Liste der Leistungsanforderungen und der Reihenfolge der Übungen, ebenso wie Empfehlungen, um die Leistungsanforderungen zu erreichen. Um die praktische Verwendung zu erleichtern, stehen diese Informationen auch auf den wasserfesten Referenztafeln für Schwimmbad-Tauch-gänge („PADI Confined Water Aquatic Cue Cards“).

Teil Drei

Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie Dieser Teil zeigt detailliert, wie du die Tauchschüler beim effizienten und effektiven Erlernen des grundlegenden Wissens während jedes Teils der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie unterstützen kannst. Er erklärt die Grundlagen für den effektiven Gebrauch der PADI Kursmaterialien, die Philosophie, die hinter der Anleitung zum Selbststudium steht und wie du abschätzen kannst, wo die Tauch-schüler bei der Entwicklung ihrer Kenntnisse weitere Unterstützung brauchen.

Dieser Teil hilft dir dabei, zu bestimmen, worauf du bei deinen Aus-arbeitungen die Betonung legen sollst. Er listet auch die Leistungsan-forderungen für die Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie auf und erklärt, wie die Tauchschüler sie erreichen können. Er enthält fünf Vortragsausarbeitungen unter Verwendung der Open Water Diver Lesson Guides.

Teil Vier

Freiwasser-Tauchgänge Dieser Teil behandelt Standards und Ausbildungsphilosophie, speziell bei der Ausbildung von Beginner-Tauchschülern, für die Anwendung der Tauchfertigkeiten im Freiwasser. Er behandelt jeden Tauchgang für sich: Freiwasser-Tauchgang 1 – 4 und den optionalen Schnorchel-Tauchgang. Du findest Leistungsanforderungen, empfohlene Reihen-folge und Empfehlungen zum Erreichen der Leistungsanforderungen für jeden einzelnen Tauchgang. Um die praktische Verwendung zu erleichtern, stehen diese Informationen auch auf den wasserfesten Referenztafeln für Freiwasser-Tauchgänge („PADI Open Water Aquatic Cue Cards“).

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Dive Today: Open Water Diver, Scuba Diver,Dive Today: Open Water Diver, Scuba Diver,Dive Today: Open Water

Discover Scuba Diving

Der PADI Open Water Diver Kurs fügt sich in verschiedene andere PADI Programme ein, um dich dabei zu unterstützen, veränderteKundenbedürfnisse zu erfüllen. Die Philosophie besteht darin, dir grösstmögliche Flexibilität zu geben, dich an zeitliche Anforderungen und unterschiedliche Lernstile deiner Tauchschüler anzupassen. Wenn du diesen Leitfaden liest, wirst du feststellen, dass du mit dem Erlebnis des Tauchens anfangen kannst und damit neuen Tauchern ermöglichst, sogar noch am selben Tag mit dem Tauchen zu beginnen („Dive Today“). „Dive Today“ ist eine Philosophie, die dem grössten vermeintlichen Hindernis auf dem Weg, ein Taucher zu werden, begeg-net: dass es lange Zeit dauert, bevor man erst zum Tauchen kommt. Diese Philosophie besteht darin, die Ausbildung der Tauchschüler damit zu beginnen, dass sie so früh wie möglich im Schwimmbad bzw. begrenzten Freiwasser und im Freiwasser tauchen. Dies erfüllt nicht nur ein Marketingziel, sondern hilft auch bei den Ausbildungszielen des Kurses in dem es das Interesse und die Motivation der Tauch-schüler unterstützt. Wenn du die Konzeptionen dieses Leitfadens verwendest, wirst du in der Lage sein, die Tauchschüler sofort nach einem kurzen Briefi ng zu Schwimmbad-Tauchgang Eins und danach zu Freiwasser-Tauchgang Eins mitzunehmen.Die PADI Scuba Diver Brevetierung vor der Beginner-Stufe begegnet der wachsenden Nachfrage nach einer Brevetierung, die der Kunde schneller erlangen kann, und die dem Taucher Tauchgänge unterprofessioneller „Supervision“ ermöglicht. Die Scuba DiverBrevetierung vor der Beginner-Stufe öffnet die Tür zu einem neuen Markt von Personen: dem Personenkreis mit persönlichen Zeit-problemen, und dem der es vorzieht, unter direkter Supervision zu tauchen. Der Scuba Diver Kurs umfasst einen Teilbereich des Open Water Diver Kurses und erlaubt es Dir daher, dieser Nachfrage zu begegnen, ohne eine ganze Reihe neuer Kursmaterialien auf Lager haben zu müssen und ohne einen neuen Kurs in deinen Terminplan einarbeiten zu müssen. Discover Scuba Diving Das DSD Programm lässt sich auf vielfältige Weise verwenden. Zum einen bietet es dir die Flexibilität, das Pro-gramm in begrenztem Freiwasser durchzuführen (nicht nur in einem Schwimmbad), und du kannst nach deinem Ermessen auch denkompletten OWD Schwimmbad-Tauchgang Eins im Rahmen des DSD Programms durchführen, den du dann dem Teilnehmer auf seinen PADI Scuba Diver oder Open Water Diver Kurs anrechnen kannst.Ausserdem kannst du mit den Teilnehmern den optionalen DSD

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Die Philosophie besteht darin, dir grösstmögliche Flexibilität zu geben, dich an zeitliche Anforderungen und unterschiedlicheLernstile deiner Tauchschüler anzupassen.

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Freiwasser-Tauchgang machen; da dieser mit Freiwasser-Tauchgang 1 des Open Water Diver Kurs identisch ist, kannst du auch diesen Tauchgang dem Teilnehmer auf seinen PADI Scuba Diver oder Open Water Diver Kurs anrechnen. Auf diese Weise ist das Discover Scuba Diving Programm direkt mit dem Open Water Diver Kurs verknüpft.In diesem Guide wird detailliert beschrieben, wie diese Programme ineinander integriert sind, und es gibt auch Hinweise dazu, wie du damit den Wünschen deiner Kunden am besten entsprechen kannst.

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Eins Kursstandards und Überblick PADI Open Water Diver und PADI Scuba Diver Kursstruktur Der PADI Open Water Diver Kurs lehrt die Tauchschüler die grund-legenden Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie brauchen, um ohne Supervision mit einem Tauchpartner tauchen zu können. Der Scuba Diver Kurs umfasst einen Teilbereich innerhalb des Open Water Diver Kurses, der die Tauchschüler die grundlegenden Kenntnisse undFertigkeiten lehrt, um unter der Supervision eines zertifizierten Dive-masters, Assistant Instructors oder Instructors zu tauchen. Überle-gungen bezüglich der Standards, Philosophie und Struktur des Open Water Diver Kurses treffen auch auf den Scuba Diver Kurs zu, soweit nicht anders vermerkt.

PADI Open Water Diver sind qualifiziert:

• Mit einem Partner unabhängig (ohne Supervision) zu tauchen, in dem Sie innerhalb der Grenzen ihrer Ausbildung und Taucherfah-rung die Kenntnisse und Fertigkeiten anwenden, die sie im Laufe dieses Kurses lernen.

• Pressluftflaschen füllen zu lassen, Tauchausrüstung zu mieten und weitere Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

• Nullzeit-Tauchgänge mit entsprechender Ausrüstung und unter Bedingungen, die ihrem Ausbildungsstand / ihrer Erfahrung ent-sprechen, mit einem Partner zu planen, durchzuführen und ins Logbuch einzutragen.

• Ihre Tauchausbildung mit einem speziellen Tauchgang im Rahmen des PADI Adventure in Diving Programms oder eines PADI Spezialkurses fortzusetzen.

PADI Scuba Diver sind qualifiziert:

• Unter der direkten Supervision eines PADI Divemasters, Assistant Instructors oder Instructors zu tauchen, in dem sie innerhalb der Grenzen ihrer Ausbildung und Taucherfahrung die Kenntnisse und Fertigkeiten anwenden, die sie im Laufe dieses Kurses lernen.

• Pressluftflaschen füllen zu lassen, Tauchausrüstung zu mieten und weitere Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, wenn sie unter Supervision tauchen.

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• Unter Supervision Nullzeit-Tauchgänge mit entsprechender Aus-rüstung und unter Bedingungen, die ihrem Ausbildungsstand / ihrer Erfahrung entsprechen, zu planen, durchzuführen und ins Logbuch einzutragen, wenn sie von einem Divemaster, Assistant Instructor oder Instructor begleitet werden.

• Ihre Tauchausbildung mit dem Abschluss des Open Water Diver Kurses oder bestimmter anderer Kurse wie des Spezialkurses Project AWARE oder des Spezialkurses Ausrüstung fortzusetzen.

Teil des PADI Open Water Diver Kurses und des Scuba Diver Kursesist es, die Tauchschüler darauf hinzuweisen, dass sie selbst dafürverantwortlich sind, innerhalb der Grenzen ihrer Ausbildung undErfahrung zu tauchen. Du kannst dies sicherstellen, in dem dudie Tauchschüler das Formular „Standardverfahren für sicheresTauchen – Einverständniserklärung“ durchlesen und unter-schreiben lässt und den Scuba Tauchern die Grenzen ihres Brevetserklärst.

Das Mindestalter für die Brevetierung zum Open Water Diver oderzum Scuba Diver liegt bei 15 Jahren. Er muss 15 Jahre alt bei derBrevetierung sein. Du kannst Personen unter 15 Jahren entspre-chend den Standards für Junior Open Water Diver und Junior Scuba Diver ausbilden, wie sie weiter unten in diesem Teil aufgeführt sind. Tauchschüler in Junior Open Water Diver und Junior Scuba DiverKursen müssen vor dem Kursbeginn 10 Jahre alt sein. (TB Spezial2000)

Hinweis: Für den 10- und 11-jährigen PADI Junior OpenWater Diver gilt, dass er bis zum Erreichen seines 12.

Geburtstags ausschliesslich mit einem brevetierten Erziehungs-berechtigten (also nicht mit einem beliebigen Erwachsenen) odereinem PADI Profitauchen darf.

Ebenso gilt ab sofort, dass Trainings-Tauchgänge zum Zwecke derBrevetierung für Tauchschüler im Alter von 10 und 11 Jahren dieMaximaltiefe von 12 Metern nicht überschreiten dürfen. (TB Spezial2000)

Leistungsbezogenes Training Der PADI Open Water Diver Kurs baut auf dem Konzept des leistungs-bezogenen Lernens auf. Das bedeutet, dass die Tauchschüler im Kurs fortschreiten, in dem sie demonstrieren, dass sie die messbaren Lernziele erreicht haben. Das Ausbildungskonzept des Kurses gliedert diese Ziele von einfach zu komplex, so dass die Tauchschüler auf bereits Gelerntem aufbauen, je weiter sie fortschreiten. Der Versuch, etwas lernen zu wollen, ohne die vorherigen Ziele erreicht zu haben, kann den Entwicklungsprozess und das Lernen stören und komplizie-ren. Aus diesem Grunde müssen die Tauchschüler in der richtigenReihenfolge zeigen, dass sie die Leistungsanforderungen für dieeinzelnen Teile Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und dieTauchfertigkeiten beherrschen. Eine zufriedenstellende Demonstra-tion wird Beherrschen genannt. Was darunter im Detail zu verstehen ist, wird zusammen mit den Anforderungen für die Reihenfolge weiter unten in diesem Leitfaden behandelt werden.

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Flexibilität der Leistungen

Der Vorteil bei der Verwendung eines integrierten Ausbildungssystems ist, dass es dir Flexibilität im Bezug auf die Anpassung an verschie-dene Lernstile, persönliche Neigungen und Bedürfnisse sowie an logistische Anforderungen ermöglicht, dabei aber die allgemeine Gültigkeit der Ausbildung gewährleistet. Wie du an den „Dive Today“ Lernpyramiden sehen wirst, hast du eine ungeheure Auswahl an Möglichkeiten, deine Kurse zu strukturieren. Hier sind einige deiner Möglichkeiten:

1. Beginne mit dem Tauchen. Du musst mit den Tauchschülern nicht mit Teil Eins der Entwicklung der Kenntnisse in Tauch-theorie beginnen, sondern du kannst mit Hilfe des Briefings für Discover Scuba Diving direkt mit Schwimmbad-Tauchgang Eins anfangen.

Dadurch kannst du besser verdeutlichen, dass Tauchen zu lernen in erster Linie darin besteht, zu tauchen, wohingegen der Beginn mit Teil Eins der Entwicklung der Tauchfertigkeiten den Eindruck entstehen lässt, dass Tauchen zu lernen aus dem „Wälzen“ von Büchern besteht. Von Anfang an zu Tauchen ist für Deine Tauch-schüler aufregend und das verstärkt ihre Motivation. Motivierte Schüler werden viel eher ihr Selbststudium durchführen, besser aufpassen und mehr Spass haben.

2. Kurze Ausführungen. Dank der Effektivität des Selbststudiums mit dem Open Water Diver Manual und dem Open Water Diver Video oder der CD-ROM musst du bei der Entwicklung der Kennt-nisse in Tauchtheorie keine grossen Vorträge halten. Statt dessen kannst du das Lernen sicherstellen, in dem du die Wiederho-lungsfragen aus dem Open Water Diver Manual kontrollierst und die Tauchschüler die Quizzes ausfüllen lässt. Führe die Themen unter Verwendung der Open Water Diver Lesson Guides aus und betone nur die Bereiche, wo es notwendig ist, oder wo die Tauchschüler weiteres Interesse äussern. Das hat verschiedene Vorteile. Erstens, verringert es die Zeit im Klassenzimmer und bringt die Tauchschüler schneller zum Tauchen. Zweitens gibt es dir mehr Zeit, ihnen bei anderen Dingen zu helfen, zum Beispiel bei der Auswahl ihrer Ausrüstung. Drittens kannst du mehr Zeit darauf verwenden, den Stoff auf die spezifischen Interessen und Bedürfnisse der Tauchschüler und die örtliche Tauchumge-bung anzuwenden, anstatt diese mit der Vermittlung von reinem Grundwissen verbringen zu müssen.

3. Unabhängigkeit und Flexibilität. Ein Grund, warum Selbst-studium so gut funktioniert, ist, dass Menschen unterschiedlich lernen. Manche Leute brauchen viele Pausen, andereununterbrochene Konzentration. Selbststudium passt sich an diese Unterschiede an; das bedeutet, deine Schüler lernen mehr und effektiver.

Darüber hinaus gibt das Selbststudium der Tauchschüler dir selbst mehr Flexibilität. In den „Dive Today“ Lernpyramiden wirst du sehen, dass du und deine Tauchschüler die Möglichkeit haben, das Selbststudium für mehr als einen Teil auf einmal abzuschliessen. Dies bietet einzigartige Möglichkeiten der Kurs-planung, wie z. B. Wochenendkurse.

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4. Offene Optionen. Natürlich hat auch ein Ausbildungssystem Anforderungen bezüglich der Reihenfolge, die dieser Leitfaden im Detail behandelt. Der PADI Open Water Diver Kurs ist jedoch so flexibel, dass dieser Leitfaden gar nicht alle verschiedenen Optionen in Bezug auf Terminplan und Reihenfolge auflisten kann. Daher wirst du vielleicht Möglichkeiten entdecken, die weder in den „Dive Today“ Lernpyramiden, noch an anderer Stelle in diesem Leitfaden aufgeführt sind. Solange dabei die genaue Reihenfolge eingehalten wird, die von den Standards verlangt wird, sind diese Optionen genau so gültig, wie die in diesem Leit-faden aufgeführten. Solltest Du dazu noch Fragen haben, kontak-tiere deine zuständige PADI Ausbildungsabteilung.

Schwimmbad-Tauchgänge Das Training im Schwimmbad verfolgt zwei Absichten. Erstens stellt es die grundlegenden Fertigkeiten, die jeder Taucher braucht (oder im unwahrscheinlichen Fall eines Problems brauchen könnte) in einer weitgehend stressfreien Umgebung vor. Zweitens verstärkt und ergänzt es die Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, in dem die Tauchschüler im Schwimmbad anwenden und üben, was sie beim Lesen des Manuals und beim Ansehen des Videos gelernt haben. Es gibt fünf Schwimmbad-Tauchgänge, die mit den fünf Teilen der Ent-wicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie übereinstimmen.

Anpassung an die unterschiedlichen Fähigkeiten, motorische Fertigkeiten zu entwickeln und anBehinderungen

Um die Brevetierung zum PADI Open Water Diver oder Scuba Diver zu erlangen, müssen die Tauchschüler demonstrieren, dass sie jede einzelne Leistungsanforderung beherrschen. Jedoch hast du die Freiheit, dich individuellen Bedürfnissen anzupassen, in dem du die Techniken zum Erfüllen der Leistungsanforderungen veränderst. So legen die Leistungsanforderungen z.B. fest, dass die Tauchschüler Einstiege in tiefes Wasser durchführen – einer davon ist der „grosse Schritt vorwärts“. Sollte ein Tauchschüler auf Grund einer körperli-chen Behinderung dieses nicht erreichen, kann ein anderer Einstieg gewählt werden. In diesem Fall ist ein anderer Einstieg (z.B. „kontrol-lierter Einstieg aus dem Sitzen“) wesentlich angemessener und erfüllt trotzdem die Leistungsanforderung.

Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie Der Teil „Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie“ schafft eine Grundlage von Prinzipien, Vorgehensweisen und allgemeinen Informa-tionen, die jeder Taucher braucht. Es gibt fünf Bereiche, die normaler-weise mittels Selbststudiums der Tauchschüler mit Hilfe des PADI Open Water Diver Manuals und des Open Water Diver Videos oder der Open Water Diver CD-ROM abgeschlossen werden. Die Tauchschüler beantworten die Übungsfragen während des Lesens und füllen die Wiederholungsfragen am Ende jeden Teils aus und du überprüfst,

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ob sie vollständig sind und ob die Tauchschüler sie verstanden haben. Die Tauchschüler demonstrieren dann, dass sie den Stoff beherrschen, in dem sie das entsprechende Quiz ausfüllen, oder nach Teil Fünf eine umfassende Abschlussprüfung ablegen. Dann hören sie einen kurzen Vortrag, in dem du ihre Fragen beantwortest und den Stoff auf die spezifischen Bedürfnisse der Schüler und die lokaleTauchumgebung beziehst. Du wirst eine Ausarbeitung für deine Vorträge bei Verwendung der Open Water Diver Lesson Guides im Teil „Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie“ dieses Leitfadens finden. (Siehe auch die PADI Lernpyramiden.) Im Teil „Entwicklungder Kenntnisse in Tauchtheorie“ ist das Erreichen von „Mastery“definiert als das Zeigen akzeptabler Leistungen bei den OpenWater Diver Kurs Quizzes vor der Teilnahme an den Freiwasser-Tauchgängen. (Eine Ausnahme ist, dass die erfolgreiche Teilnahme am Discover Scuba Diving Briefing die Anforderungen der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie zur Teilnahme an Freiwasser-Tauchgang Eins erfüllt.)

Zusätzlich muss der Tauchschüler vor seiner Brevetierung eineakzeptable Leistung bei der Abschlussprüfung zeigen. DieAbschlussprüfung kann zu irgend einem Zeitpunkt nach dem letz-ten Teil der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie durchge-führt werden.

Um feststellen zu können, was eine „akzeptable Leistung“ darstellt, wurde für alle Quizzes und die Abschlussprüfung das Erreichen von 75% oder mehr zum „Bestehen“ festgelegt. Diese Punktzahl hilft dir bei der Feststellung, ob ein Tauchschüler noch einmal geprüft werden muss. Erreicht ein Tauchschüler weniger als 75%, kannst du eine Wiederholung der Prüfung in Erwägung ziehen, aber die Anforderun-gen für eine Brevetierung als PADI Open Water Diver sind leistungs-bezogen. Entweder der Tauchschüler beherrscht ein Lernziel oder nicht: es gibt nichts dazwischen. Daher muss der Tauchschüler das Beherrschen von jedem Thema der Abschlussprüfung zeigen.

Um Mastery zu erreichen, muss der Tauchschüler entweder vonvornherein 100% bei den Quizzes und der Abschlussprüfungerreichen, oder er muss mit dir alle falsch oder nicht beantwortetenAufgaben wiederholen, bis er den Stoff vollständig beherrscht.Du musst eine schriftliche Aufzeichnung der Quizzes und derAbschlussprüfung aufbewahren und der Tauchschüler muss untenauf dem Antwortblatt die Erklärung des Teilnehmers unterschreiben(mit Datum), dass jede der falsch oder nicht beantworteten Fragennochmals mit ihm besprochen wurde und er sie verstanden hat.Es wird empfohlen, die Tauchschüler auch jede nicht oder falschbeantwortete Frage mit ihren Initialen versehen zu lassen. Du hast verschiedene Möglichkeiten im Bezug auf Reihenfolge und Integration der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie in andere Teile des Programms; der Abschnitt über die Lernpyramiden zeigt dies im Detail.

Instructor MaterialienBei Durchführung des PADI Scuba Diver Kurses musst du die folgen-den Materialien verwenden:

• PADI Open Water Diver Manual und Video oder Open WaterDiver Multimedia CD-ROM (falls in einer Sprache verfügbar, die der Tauchschüler versteht)

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• PADI Open Water Diver Quizzes & Exams

• Prescriptive Lesson Guides oder Open Water Diver LessonGuides

Bei Durchführung des PADI Open Water Diver Kurses musst du die folgenden Materialien verwenden:

• PADI Open Water Diver Manual und Video oder Open Water Diver Multimedia CD-ROM (falls in einer Sprache verfügbar, die der Tauchschüler versteht)

• PADI Open Water Diver Quizzes & Exams

Tauchschüler Materialien

VerbindlichDas PADI Dive Center / Resort und/oder der Instructor, der einenPADI Scuba Diver oder Open Water Diver Kurs durchführt, müssensicherstellen, dass die Tauchschüler zum Lernen während desKurses und zum Nachschlagen nach Kursabschluss die folgendenMaterialien persönlich besitzen. Sind die aufgeführten Materialien nicht in einer Sprache erhältlich, die der Tauchschüler versteht, so findet dieser Standard keine Anwendung.

Jeder Kursteilnehmer muss aktuelle Versionen der folgendenverbindlichen Materialien besitzen:

• PADI Open Water Diver Manual* oder Multimedia CD-ROM

• RDP – Wheel, Tabelle oder eRDP einschliesslich der entsprech-enden Bedienungsanleitung

*Hinweis: Wird das Manual verwendet, muss auch das PADI Open Water Diver Video gezeigt werden.

Empfohlen

• PADI Open Water Diver Video*

• PADI Logbuch

Freiwasser-Tauchgänge Die Freiwasser-Tauchgänge vervollständigen die in der Tauchtheorie erlernten Prinzipien und der während der Schwimmbad-Tauchgänge erlernten Fertigkeiten, in dem die Tauchschüler beides in der Frei-wasserumgebung anwenden. Weil die Tauchschüler bei den Frei-wasser-Tauchgängen Fertigkeiten brauchen, die sie im Laufe der Schwimmbad-Tauchgänge bereits erfolgreich gemeistert haben, lernen sie weiter, in dem sie diese Fertigkeiten nun anwenden.

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Die „Dive Today“ Lernpyramiden Die „Dive Today“ Lernpyramide ist eine visuelle Darstellung, die zeigt, wie du die Bestandteile des Open Water Diver Kurses organisieren und integrieren kannst. Die Pyramide verdeutlicht graphisch, wie das Lernen auf sich selbst aufbaut, um eine fundierte Ausbildungsstruk-tur zu schaffen. Es gibt ursprünglich vier mögliche Wege, wie du und deine Tauchschüler das Lernen strukturieren können. Jeder dieser Wege eröffnet eine breite Auswahl von Möglichkeiten für die Termin-planung deines Kurses. All dies basiert auf der Verwendung der Open Water Diver Lesson Guides zur Unterstützung deiner Ausarbeitung / Ausführungen, damit du das Gelernte effektiv auf die Bedürfnisse deiner Tauchschüler anwenden kannst und deine Tauchschülerschnell und effizient an die Schwimmbad-Tauchgänge heranführst.

Beim Gebrauch der Open Water Diver Lesson Guides ist es sehr emp-fohlen, dass die Tauchschüler mit dem PADI Open Water Diver Manual und dem Open Water Diver Video oder der Open Water Diver CD-ROM lernen. Eine Ausnahme gibt es dann, wenn nur das Open Water Diver Manual – nicht aber das Video – in einer Sprache erhältlich ist, die der Tauchschüler versteht. Die Tauchschüler müssen im Laufe ihres Selbststudiums alle Übungsfragen und Wiederholungsfragen beant-worten. Sie müssen bei allen vom Instructor durchgeführten Vorträgen und Besprechungen der Wiederholungsfragen anwesend sein und das jeweilige Open Water Diver Quiz sowie die Abschlussprüfungschreiben.

Es gibt bei den Lernpyramiden vier grundlegende Optionen

• Die bevorzugten Optionen Eins und Zwei bringen die Tauch-schüler unverzüglich ins Wasser.

• Option Drei ist für die Situationen gedacht, in welchen die Tauch-schüler das gesamte Selbststudium vorher gemacht haben.

• Option Vier ist für die Situationen geeignet, wo die Tauchschüler nur mit dem Manual eigenständig lernen.

Lernpyramide Option Eins

1. Die Tauchschüler absolvieren das Discover Scuba Diving Pro-gramm (mit dir oder werden an dich überwiesen).

2. Die Tauchschüler beenden im Selbststudium Teil Eins der Ent-wicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie (Manual & Video/CD-ROM).

3. Der Instructor kontrolliert die Wiederholungsfragen zu Teil Eins und erläutert / erklärt falsch oder nicht beantwortete Fragen.

4. Der Instructor lässt die Tauchschüler das Quiz zu Teil Einsschreiben.

5. Der Instructor korrigiert die Antworten des Quiz Teil Eins, bespricht falsche Antworten und beantwortet Fragen der Tauch-schüler.

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Page 16: Open Water Diver Course

6. Der Instructor verwendet geeignete Teile der Open Water Diver Lesson Guides, um die Informationen mit örtlichen Tauchbedin-gungen, persönlichen Interessen der Tauchschüler usw. in Bezie-hung zu bringen.

7. Die Tauchschüler wiederholen die Schritte 2-7 für die Teile Zwei, Drei, Vier und Fünf der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheo-rie. (Nach Teil Fünf schreibt der Tauchschüler anstatt des Quiz die Abschlussprüfung.)

8. Die Tauchschüler nehmen entweder vor oder nach Abschluss der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie an den Schwimmbad-Tauchgängen teil.

9. Die Tauchschüler absolvieren die Freiwasser-Tauchgänge Zwei bis Vier. (Die Tauchschüler dürfen an Freiwasser-Tauchgang Zwei erst teilnehmen, wenn sie die Teile Eins bis Drei der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und die Schwimmbad-Tauchgänge Eins bis Drei absolviert haben.)

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Page 17: Open Water Diver Course

Lernpyramide Option Zwei

1. Die Tauchschüler absolvieren die verlangten Übungen für den ersten Schwimmbad-Tauchgang im Rahmen des Discover Scuba Diving Programms (mit dir oder werden an dich überwiesen).

2. Die Tauchschüler beenden im Selbststudium Teil Eins der Ent-wicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie (Manual & Video/CD-ROM).

3. Der Instructor kontrolliert die Wiederholungsfragen zu Teil Eins und erläutert / erklärt falsch oder nicht beantwortete Fragen.

4. Der Instructor lässt die Tauchschüler das Quiz zu Teil Einsschreiben.

5. Der Instructor korrigiert die Antworten des Quiz Teil Eins, bespricht falsche Antworten und beantwortet Fragen der Tauch-schüler.

6. Der Instructor verwendet geeignete Teile der Open Water Diver Lesson Guides, um die Informationen mit örtlichen Tauchbedin-gungen, persönlichen Interessen der Tauchschüler etc. in Bezie-hung zu bringen.

7. Die Tauchschüler wiederholen die Schritte 2-7 für die Teile Zwei, Drei, Vier und Fünf der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheo-rie. (Nach Teil Fünf schreibt der Tauchschüler anstatt des Quiz die Abschlussprüfung.)

8. Die Tauchschüler nehmen entweder vor oder nach Abschluss der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie an den Schwimmbad-Tauchgängen teil.

9. Die Tauchschüler absolvieren die Freiwasser-Tauchgänge Eins bis Vier. (Die Tauchschüler dürfen an Freiwasser-Tauchgang Zwei erst teilnehmen, wenn sie die Teile Eins bis Drei der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und die Schwimmbad-Tauchgänge Eins bis Drei absolviert haben.)

Lernpyramide Option Drei

1. Die Tauchschüler beenden im Selbststudium Teil Eins bis Fünf der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie (Manual & Video/CD-ROM) und beantworten alle Wiederholungsfragen.

2. Der Instructor kontrolliert die Wiederholungsfragen und erläutert / erklärt falsch oder nicht beantwortete Fragen für jeden der fünf Teile.

3. Der Instructor lässt die Tauchschüler das Quiz schreiben.

4. Der Instructor korrigiert die Antworten des Quiz, bespricht falsche Antworten und beantwortet Fragen der Tauchschüler.

5. Der Instructor verwendet geeignete Teile der Open Water Diver Lesson Guides, um die Informationen mit örtlichen Tauchbedin-gungen persönlichen Interessen der Tauchschüler etc. in Bezie-hung zu bringen.

6. Die Tauchschüler nehmen an den Schwimmbad-Tauchgängen teil.

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Page 18: Open Water Diver Course

7. Die Tauchschüler wiederholen die Schritte 2-5 für die Teile Zwei bis Fünf der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie. (Nach Teil Fünf schreibt der Tauchschüler anstatt des Quiz die Abschlussprüfung.)

8. Die Tauchschüler absolvieren die Freiwasser-Tauchgänge Eins bis Vier. (Die Tauchschüler dürfen an Freiwasser-Tauchgang Zwei erst teilnehmen, wenn sie die Teile Eins bis Drei der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und die Schwimmbad-Tauchgänge Eins bis Drei absolviert haben.)

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Page 19: Open Water Diver Course

Lernpyramide Option Vier

1. Die Tauchschüler lesen Teil Eins im Open Water Diver Manual und füllen die Wiederholungsfragen aus.

2. Die Tauchschüler sehen sich das Open Water Diver Video im Klassenzimmer an.

3. Der Instructor kontrolliert die Wiederholungsfragen und erläutert / erklärt falsch oder nicht beantwortete Fragen.

4. Der Instructor hält den Vortrag unter Verwendung der Open Water Diver Lesson Guides.

5. Die Tauchschüler schreiben das Quiz Teil Eins.

6. Der Instructor korrigiert die Antworten des Quiz Teil Eins, bespricht falsche Antworten und beantwortet Fragen der Tauch-schüler.

7. Die Tauchschüler nehmen an den Schwimmbad-Tauchgängen teil.

8. Die Tauchschüler wiederholen die Schritte 2-5 für die Teile Zwei bis Fünf der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie absolvie-ren die Schwimmbad-Tauchgänge Zwei Bis Fünf. (Nach Teil Fünf schreibt der Tauchschüler anstatt des Quiz die Abschlussprü-fung.)

9. Die Tauchschüler absolvieren die Freiwasser-Tauchgänge Eins bis Vier. (Die Tauchschüler dürfen an Freiwasser-Tauchgang Zwei erst teilnehmen, wenn sie die Teile Eins bis Drei der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und die Schwimmbad-Tauchgänge Eins bis Drei absolviert haben.)

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Page 20: Open Water Diver Course

Der PADI Scuba Diver Kurs Der Scuba Diver Kurs umfasst einen Teil des Open Water Diver Kurses. Er öffnet das Tauchen auch für Personen, die nur wenig Zeit haben oder die daran interessiert sind, in einer Gruppe an geführten Tauchgängen teilzunehmen, die von einem brevetierten PADI Divemas-ter, Assistant Instructor oder Instructor begleitet werden. Der Scuba Diver Kurs lädt solche Personen ein, erste Taucherfahrungen zu sam-meln und er ermutigt sie, ihre Ausbildung zum PADI Open Water Diver und darüber hinaus fortzusetzen. (Siehe dazu die oben aufgeführten Beschränkungen und die begrenzten Qualifikationen der PADI Scuba Diver Brevetierung, die vor der Beginner-Stufe angesiedelt ist – Seite 1-1).

Für die Ausbildung und die Brevetierung eines PADI Scuba Divers ver-wendest du die Standards, Empfehlungen und Materialien des PADI Open Water Diver Kurses. Die Tauchschüler müssen mit dem PADIOpen Water Diver Manual und dem Video oder der Multimedia CD-ROM lernen, und das PADI Open Water Diver Quizzes & Exams Heftsowie die Open Water Diver Lesson Guides müssen für den PADIScuba Diver Kurs verwendet werden (sofern die Materialien in einer Sprache zur Verfügung stehen, die von dem Tauchschüler verstanden wird).

Wenn es keine Materialien in einer Sprache gibt, die der Tauchschüler versteht, sind die notwendigen Kenntnisse vom Instructor auf andere Weise zu vermitteln. Auch in einem solchen Fall müssen die Tauch-schüler die Wiederholungsfragen und die Quizzes beantworten (wobei mündliche Beantwortung akzeptabel ist, jedoch muss darüber eine schriftliche Aufzeichnung in einer Sprache, die der Instructor versteht, angefertigt und vom Instructor aufbewahrt werden).

Alle Standards, die für Tauchschüler eines PADI Open Water DiverKurse gelten, gelten auch für Tauchschüler eines PADI Scuba DiverKurses – mit der folgenden Ausnahme: die Brevetierung als PADIScuba Diver erfordert lediglich den erfolgreichen Abschluss derersten drei Theorielektionen (einschliesslich der ersten drei Quiz-zes), der ersten drei Schwimmbad-Tauchgänge (Schwimmbad bzw.begrenztes Freiwasser) sowie der Freiwasser-Tauchgänge Eins undZwei.

PADI Scuba Diver Tauchschüler müssen vor Freiwasser-TauchgangZwei nur zeigen, dass sie sich in Wasser, das zum Stehen zu tiefist, ohne Probleme über Wasser halten können, indem sie ohneirgendwelche Schwimmhilfen 10 Minuten schwimmen oder an derOberfläche treiben. Ausserdem müssen PADI Scuba Diver Tauch-schüler zeigen, dass sie die folgenden drei Tauchgangs-flexiblenFertigkeiten beherrschen: Wechsel Schnorchel-Lungenautomat,Schleppen / Schieben eines ermüdeten Tauchers und Lösen einesKrampfes.

Weiterhin müssen die Tauchschüler die PADI Scuba Diver Erklärungvor ihrer Brevetierung lesen und unterschreiben. Alle anderen Stan-dards des PADI Open Water Diver Kurses gelten genau so für den PADI Scuba Diver Kurs. Du kannst Tauchschüler, die nicht alle Anforderun-gen für das PADI Open Water Diver Brevet erfüllen, aber die Anforde-rungen für das PADI Scuba Diver Brevet erfüllen oder überschreiten, als PADI Scuba Diver brevetieren.

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Page 21: Open Water Diver Course

Ein Beispiel dafür, wann dies angemessen sein könnte, ist etwa ein Tauchschüler, der nach Freiwasser-Tauchgang Drei eine Erkältung bekommt, deshalb an Freiwasser-Tauchgang Vier nicht teilnehmen und somit seinen PADI Open Water Diver Kurs vor Antritt seiner Tauch-reise nicht beenden kann.

Supervision von PADI Scuba Divers – Ratios, Tiefen und administrative Anforderungen

PADI Scuba Divers sind darin ausgebildet, nur unter der direktenSupervision durch einen PADI Divemaster, PADI Assistant Instruc-tor oder PADI Instructor zu tauchen, der sich bei den Tauchern imWasser befinden und diese unter Wasser begleiten muss. Obwohl man sie mit den Teilnehmern an einem Discover Scuba Diving Pro-gramm oder anderen ”Resort” Programmen vergleichen kann, haben PADI Scuba Diver zwar mehr theoretische Kenntnisse und besser ent-wickelte Wasserfertigkeiten, trotzdem sind sie nicht zum selbstständi-gen Tauchen ausgebildet.

Unterwasser Touren (ausser Discover Local Diving) sind als solche keine PADI Programme, und deshalb gibt es dafür keine besonderen Standards seitens PADI. Ein PADI Divemaster, PADI Assistant Instruc-tor oder PADI Instructor, der solche Unterwasser Touren begleitet, muss die Unterwasserumgebung, die Tauchbedingungen und die Erfahrung des PADI Scuba Divers berücksichtigen und auf dieser Grundlage angemessene Verhältniszahlen (Ratios) festlegen. Bevorein PADI Scuba Diver an einem geführten Tauchgang teilnimmt,muss er die PADI Scuba Diver Erklärung unterschreiben.

PADI Standards kommen dann zur Anwendung, wenn sich PADI Scuba Divers einer Unterwasser Tour von Teilnehmern eines PADI Discover Scuba Diving Programms anschliessen. In diesem Fall darf die Ge-samtzahl der DSD Teilnehmer und der PADI Scuba Divers das Ver-hältnis von vier Tauchern je Instructor (4:1) nicht überschreiten.

Die Tiefengrenze für den PADI Scuba Diver liegt bei 12 Metern. Es wird empfohlen, dass geführte Tauchgänge diese Tiefe nicht überschreiten.

Wenn du begleitete Tauchgänge für PADI Scuba Divers planst, dann bedenke, dass sie keine formale Ausbildung im Gebrauch einer Tauchtabelle oder eines Tauchcomputers erhalten haben. Der verant-wortliche Tauchgangsbegleiter muss die Tauchtabellen und die Null-zeitgrenzen für Wiederholungstauchgänge für die PADI Scuba Divers beachten.

Hinweis: Das maximal erlaubte Verhältnis Tauschüler-zu-Instructor beträgt für sämtliche Freiwasser-Trainings-

tauchgänge, an denen 10- oder 11-jährige Kinder teilnehmen, 4:1. Ausserdem dürfen sich In einer Gruppe von 4 Tauchschülern nicht mehr als zwei 10- oder 11-jährige Kinder befinden.

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Page 22: Open Water Diver Course

Discover Scuba Diving und Seal Team

Anrechnung auf den Open Water Diver Kurs

Die Teilnahme am Discover Scuba Diving oder am PADI Seal Team Pro-gramm kann nach deinem Ermessen auf die Anforderungen des PADI Scuba Diver oder Open Water Diver Kurses angerechnet werden.

Discover Scuba Diving

Wenn das Discover Scuba Diving Programm von einem PADI Instructor im Lehrstatus durchgeführt wird, kann der Instructor den Teilnehmern alle Fertigkeiten von Schwimmbad-Tauchgang Eins des Open Water Diver Kurses vorstellen und die Teilnehmer diese üben lassen. Waren sie dabei erfolgreich, kann ihnen dieser Schwimmbad-Tauchgang angerechnet werden.

Wenn ein PADI Instructor im Lehrstatus mit den Teilnehmern den optionalen DSD Freiwasser-Tauchgang macht, kann ihnen dieser Tauchgang als Freiwasser-Tauchgang 1 des Open Water Diver Kurses angerechnet werden.

Für eine Anrechnung muss überprüfbar sein, an welchen Teilen derTaucher mit Erfolg teilgenommen hat. Der DSD Teilnehmer musssich daher von dem überweisenden Instructor, der das DiscoverScuba Diving Programm durchgeführt hat, bestätigen lassen, dassSchwimmbad-Tauchgang Eins und/oder Freiwasser-Tauchgang 1erfolgreich abgeschlossen wurde. Das Open Water Diver Über-weisungsformular ist hierfür hervorragend geeignet. Du kannst eine solche Überweisung wie jede andere Überweisung behandeln und den Taucher als Teilnehmer an einem Open Water Diver Kurs akzep-tieren; falls nötig, wiederhole und übe mit ihm bestimmte Teile. Beachte, dass das Discover Scuba Diving Briefing nicht der „Ent-wicklung der Kenntnisse – Teil Eins“ des OWD Kurses entspricht, so dass der Teilnehmer diesen Theorieteil zuerst abgeschlossen haben muss, bevor er mit der „Entwicklung der Kenntnisse – Teil Zwei“ oder Schwimmbad-Tauchgang Zwei des OWD Kurses beginnen kann.

Wie bereits festgestellt, hat ein Tauchschüler, der die „Entwicklung der Kenntnisse – Teil Eins“ und Schwimmbad-Tauchgang Eins des OWD Kurses abgeschlossen hat, die Anforderungen erfüllt, um im Rahmen der Standards des DSD Programms am DSD Freiwasser-Tauchgang oder am OWD Freiwasser-Tauchgang Eins teilnehmen zu können.

Siehe den „Discover Scuba Diving Instructor Guide“ und die Training Bulletins für weitere Informationen.

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Page 23: Open Water Diver Course

PADI Seal Team

Wenn ein PADI Instructor im Lehrstatus die AquaMissions 1-5 durch-führt oder sich während AquaMission 5 davon überzeugt hat, dass die Teilnehmer die Fertigkeiten beherrschen („Mastery“), kann dem PADI Seal dies als Schwimmbad-Tauchgang Eins des Open Water Diver Kurses angerechnet werden. Eine solche Anrechnung hat eine Gültig-keit von 12 Monaten seit Abschluss der letzten AquaMission. Wenn die Kids alt genug sind, um ihre Tauchausbildung fortzusetzen, kann dies eine wichtige Verknüpfung zum PADI Junior Scuba Diver oder Junior Open Water Diver Kurs sein.

Siehe den „PADI Seal Team Instructor Guide“ und die TrainingBulletins für weitere Informationen.

Der erfahrene Taucher Die Absicht des Programms für erfahrene Taucher ist es, dir die Möglichkeit zu geben, Taucher, die nicht brevetiert sind, aber Erfah-rung im Gerätetauchen nachweisen können oder Taucher, die von anderen Ausbildungsorganisationen als PADI brevetiert wurden, als PADI Open Water Diver zu brevetieren.

Kursvoraussetzungen

Jeder Taucher mit einer Gerätetauch-Brevetierung einer anderenAusbildungsorganisation als PADI kann sich anmelden, um alserfahrener Taucher brevetiert zu werden. In den meisten Fällen wird jedoch ein Weiterbildungskurs (z.B. Advanced Open Water Diver) die Bedürfnisse des Tauchers besser erfüllen können.

ODER

Jeder Taucher, der bereits seit mindestens zwei Jahren tauchtund 20 oder mehr Freiwasser-Tauchgänge nachweisen kann,aber nie an einem Gerätetauchkurs teilgenommen hat, kann sichanmelden, um als erfahrener Taucher brevetiert zu werden. Als Nachweis kannst du im Logbuch eingetragene Tauchgänge oder eine militärische Tauchqualifikation akzeptieren. Ein weiterer möglicher Nachweis ist eine Erklärung (des erfahrenen Tauchers), die von einem brevetierten Taucher bezeugt wird.

Verwende diese Brevetierung zurückhaltend und mit Bedacht. Als der brevetierende Instructor bist du für die Qualifikation des Tauchers verantwortlich.

Verfahren für die Brevetierung erfahrener Taucher

Um die Brevetierung zum PADI Open Water Diver zu erlangen, mussder erfahrene Taucher das PADI Scuba Review Programm, die PADIOpen Water Diver Kurs Abschlussprüfung und die Freiwasser-Tauch-gänge Eins bis Vier wie beschrieben, zufriedenstellend abschlies-sen. Du kannst die Teilnehmer diese Anforderungen erfüllen lassen, in dem sie an den letzten Teilen eines regulären Open Water Diver Kurses teilnehmen.

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Page 24: Open Water Diver Course

Junior Open Water Diver Auch Taucher unter 15 Jahren können ein Brevet erhalten, und zwar durch Teilnahme am PADI Junior Scuba Diver oder Junior Open Water Diver Programm. Um daran teilnehmen zu können, müssendie Kinder bzw. Jugendlichen mindestens 10 Jahre alt sein, undzwar vor Beginn des Kurses. (Beachte hierzu auch den besonderen Abschnitt „Spezielle Anforderungen für 10- und 11-Jährigen“.)

Junior Taucher müssen, mit Ausnahme des Alters, alle Anforde-rungen für das PADI Scuba Diver oder Open Water Diver Breveterfüllen. Die Brevetierung hängt ab vom Können des Tauchschü-lers und seiner Fähigkeit, die Zusammenhänge des Tauchens zuverstehen. Die Tauchschüler müssen selbstständig die Fragen derQuizzes und für das Open Water Diver Brevet auch die Fragen derAbschlussprüfung des PADI Open Water Diver Kurses beantworten,und zwar schriftlich. Die Fragen nur mündlich zu beantworten ist fürTeilnehmer unter 15 Jahren nicht zulässig (mit Ausnahme bei einerärztlich attestierten Lernschwäche; vgl. im Teil „Allgemeine Stan-dards und Verfahren“ die dort beschriebene Regelung). Bewahredie Antwortbogen der Quizzes und der Abschlussprüfung als Teil derUnterlagen des Junior Tauchers auf.

Ein 12- bis 14-jähriger Junior Scuba Diver oder Junior Open Water Diver darf ausschliesslich in Begleitung eines brevetierten, erwach-senen Tauchers tauchen. Da ein PADI Junior Scuba Diver generell nur unter der direkten Supervision eines PADI Divemasters, Assistant Instructors oder Instructors tauchen darf, ist die Einhaltung dieser Vorschrift automatisch gewährleistet. Als erwachsen (oder volljährig) wird eine Person bezeichnet, die mindestens 18 Jahre alt ist wenn nicht die Gesetze des betreffenden Landes ein höheres Alter festle-gen; in diesem Fall gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Es wird empfohlen, dass Junior Tauchschüler von einem erwachsenenFamilienmitglied begleitet werden, das mit ihnen am Kurs teilnimmt.

PADI Junior Scuba Diver oder Junior Open Water Diver können, wenn sie 15 Jahre alt sind, ihr Brevet auf das reguläre Scuba Diver oder Open Water Diver Brevet umschreiben lassen, ohne dass zusätzliche Anforderungen zu erfüllen sind (vgl. im Teil „Allgemeine Standards und Verfahren“ die Verfahren zur Heraufstufung eines Junior Scuba oder Open Water Divers). Wenn zum Zeitpunkt eines solchen Antrags mehr als 1 Jahr vergangen ist, seit der Taucher die Junior-Breve-tierung erlangt hat, wird empfohlen, dass der Taucher am Scuba Review Programm teilnimmt.

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Hinweis: Spezielle Anforderungen für 10- und 11-Jährige

• Vor Beginn eines Junior Scuba Diver oder Junior Open WaterDiver Kurses müssen sich die Eltern (oder die erziehungsbe-rechtigte Person) und das Kind (10 oder 11 Jahre) gemeinsamdas Video „Tauchen mit Kindern: Verantwortlichkeiten undRisiken“ ansehen oder du musst mit ihnen alle Punkte der Flip-chart „Tauchen mit Kindern: Verantwortlichkeiten und Risiken“ausführlich durchsprechen. Eltern und Kind müssen ausserdemdas Formular „Tauchen mit Kindern: Anerkennung der Verant-wortlichkeiten und Risiken“ durchlesen und unterschreiben.(Flipchart-Papierversion und Formular siehe „Allgemeine Stan-dards und Verfahren“, Anhang.)

• Bei jedem Schwimmbad- oder Freiwasser-Tauchgang, an dem10- oder 11-Jährige teilnehmen, beträgt das maximal erlaubteVerhältnis Tauchschüler zu Instructor 4:1, wobei sich in einerGruppe von 4 Tauchschülern nicht mehr als 2 Kinder im Altervon 10 oder 11 Jahren befinden dürfen. Diese Obergrenzedarf auch durch den Einsatz „zertifizierter Assistenten“ nichterhöht werden.

• Für Freiwasser-Tauchgänge mit 10- oder 11-Jährigen zumZwecke der Brevetierung gilt eine maximale Tiefe von12 Metern.

• Ein 10- oder 11-jähriger Junior Scuba Diver darf nach seinerBrevetierung ausschliesslich mit einem PADI Profi tauchen; diemaximale Tiefe der Tauchgänge beträgt 12 Meter.

• Ein 10- oder 11-jähriger Junior Open Water Diver darf nachseiner Brevetierung nur mit einem Elternteil, seinemErziehungsberechtigten oder mit einem PADI Profi tauchen;die maximale Tiefe der Tauchgänge beträgt 12 Meter.

Überweisungen Du kannst einen Teilnehmer am PADI Open Water Diver Kurs, der einen beliebigen Teil der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, Schwimmbad-Tauchgang oder Freiwasser-Tauchgang abgeschlossen hat, an einen anderen PADI Instructor an einem anderen Ort über-weisen, damit er dort seine Ausbildung beendet. Ein Teil der Entwick-lung der Kenntnisse in Tauchtheorie, ein Schwimmbad-Tauchgangoder ein Freiwasser-Tauchgang gilt dann als abgeschlossen, wennder Tauchschüler bewiesen hat, dass er alle Leistungsanforder-ungen des entsprechenden Teils oder Tauchgangs beherrscht. Ein Tauchschüler kann zum Beispiel überwiesen werden, wenn er Teil Eins der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie einschliesslich des Selbststudiums und der Theoriebesprechung abgeschlossen und das Quiz bestanden hat, oder nachdem er die Leistungsanforderungen für Schwimmbad-Tauchgang Eins erfüllt hat, oder beides.

Betrachte Scuba Diver, die ihre Ausbildung zum Open Water Diver abschliessen möchten, als überwiesene Tauchschüler, die bereits die Schwimmbad-Tauchgänge Eins bis Drei und die Freiwasser-Tauch-gänge Eins und Zwei abgeschlossen haben.

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Page 26: Open Water Diver Course

Es liegt in der Verantwortung des PADI Instructors, der einen über-wiesenen Tauchschüler annimmt, sicherzustellen, dass der Taucher auf die Teilnahme am nächsten Schritt der Ausbildung angemessen vorbereitet ist. Wenn nach dem Ermessen des Instructors die Kennt-nisse und/oder Fertigkeiten des Tauchschülers nicht den Leistungs-anforderungen entsprechen, muss er die entsprechenden Teile üben, bis dieser die Leistungsanforderungen erfüllt. PADI Instructors können auch überwiesene Tauchschüler annehmen, die ihre Ausbildung bei anderen Tauchorganisationen als PADI begonnen haben. Die Ver-fahren zur Anerkennung von PADI Open Water Diver Überweisungen und überwiesene Tauchschüler von anderen Ausbildungsorganisa-tionen findest du unten aufgeführt.

Verfahren zur Überweisung von PADI Open WaterTauchschülern und Heraufstufung von PADI Scuba Divers

1. Ein PADI Instructor im Lehrstatus schliesst einen oder mehrere Ausbildungsteile mit einem Tauchschüler ab. Der Tauchschüler kann überwiesen werden, nachdem er einen beliebigen Teil der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, Schwimmbad-Tauch-gang oder Freiwasser-Tauchgang abgeschlossen hat.

2. Die Überweisung beginnt, wenn der Instructor das Open WaterDiver Kurs Überweisungsformular ausfüllt, das die bereitsabgeschlossenen Teile der Ausbildung dokumentiert. DasFormular muss das Abschlussdatum der jeweiligen Kursteileenthalten und mit den Initialen sowohl des Instructors alsauch des Tauchschülers versehen sein. Eine Kopie der ausge-füllten „Erklärung zum Gesundheitszustand“ des Tauchschü-lers muss ebenfalls beigefügt werden – ansonsten muss derTauchschüler vor jeglicher Aktivität im Wasser mit dem neuenTauchlehrer eine neue „Erklärung zum Gesundheitszustand“ausfüllen. Es ist weiterhin empfohlen, dass der überweisende Instructor die entsprechenden Teile der „PADI Open Water Diver Training Record“ Blätter im Logbuch des Tauchschülers unter-schreibt.

3. Schliesst ein Tauchschüler seine Ausbildung nicht innerhalbvon 12 Monaten ab, kann der überweisende Instructor dieGültigkeit der Überweisung um weitere 12 Monate verlängern,indem er mit dem Tauchschüler einen neuen Ausbildungsteildurchführt, indem er mit dem Tauchschüler einen vorherigenAusbildungsteil wiederholt, oder indem er mit dem Tauch-schüler das PADI Scuba Review Programm durchführt. JedesMal, wenn der Tauchschüler einen Ausbildungsteil oder dasPADI Scuba Review Programm absolviert hat, beginnt eineneue 12-monatige Überweisungsperiode. Trotzdem sollten über-wiesene Tauchschüler ermutigt werden, ihre Ausbildung soschnell wie möglich abzuschliessen. PADI Scuba Diver, die das Open Water Diver Brevet erlangen wollen, können dies ohnezeitliche Begrenzung zu einem beliebigen Zeitpunkt nach ihrer Brevetierung in Angriff nehmen, wobei der Instructor dienachfolgenden Schritte 4, 6 und 7 zu beachten hat.

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Page 27: Open Water Diver Course

4. Wenn du einen überwiesenen Tauchschüler akzeptierst, solasse ihn vor der Teilnahme an irgendwelchen Aktivitätenim Wasser die die folgenden Erklärungen bzw. Formularesorgfältig lesen, ausfüllen und unterschreiben: 1) das PADIFormular „Haftungsausschluss- und Risikoübernahme-Erklärung“ (beachte die besonderen Verfahren im Territoriumvon PADI Europe), 2) das PADI Formular „Standard-Verfahrenfür sicheres Tauchen“ und 3) das PADI Formular „Erklärungzum Gesundheitszustand / Ärztliches Attest“ (RSTC MedicalForm). Falls eine der Fragen im Abschnitt „Krankengeschichte“im Unterschied zum ursprünglichen Formular mit „JA“beantwortet wurde, muss der Tauchschüler ein neuesärztliches Attest erbringen, bevor er an irgendwelchenTrainingsaktivitäten im Wasser teilnehmen darf.

5. Der PADI Instructor im Lehrstatus, der einen überwiesenenTauchschüler annimmt, muss die Kenntnisse und Fertigkeitendes Tauchschülers überprüfen und notfalls mit ihm üben,bevor er die Ausbildung fortsetzt. Die Ausbildung muss ineiner angemessenen Reihenfolge stattfinden, wie in diesemLeitfaden beschrieben. Verwende die „PADI Skill Evaluation“, das Open Water Diver Manual und Video, die Open Water Diver CD-ROM, das Scuba Tune-Up Arbeitsheft, um die Wiederholung zu erleichtern.

6. Bevor sie an Freiwasser-Tauchgängen teilnehmen, müssen überwiesene Taucher demonstrieren, dass sie sich in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, wohl fühlen. Dies wird erreicht, wie im Teil „Beurteilung der Wassertauglichkeit“ dieses Leitfadens beschrieben.

7. Der PADI Instructor im Lehrstatus, der den letzten Freiwas-ser-Tauchgang abschliesst, ist der brevetierende Instructor.Er muss sicherstellen, dass der Tauchschüler alle Anforder-ungen für die Brevetierung erfüllt. Da Tauchgangs-flexibleFertigkeiten in jedem der Freiwasser-Tauchgänge durchgeführtwerden können, muss der Instructor sicherstellen, dass derTauchschüler wirklich alle Übungen erfolgreich abgeschlossenhat. Da die Beurteilung der Wassertauglichkeit zu irgendeinemZeitpunkt vor Beendigung des Kurses erfolgen kann, muss derInstructor ebenso sicherstellen, dass der Tauchschüler auchdie Anforderungen für die Wassertauglichkeit erfüllt hat.

8. Der brevetierende Instructor sendet einen Brevetantrag („PIC“)zur Verarbeitung an PADI und bewahrt das vollständig aus-gefüllte PADI Open Water Diver Überweisungsformular auf. Es wird empfohlen aber nicht verlangt, dass der brevetierende Instructor eine Kopie des Formulars an alle Instructors sendet, die an der Ausbildung dieses Tauchers beteiligt waren.

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Page 28: Open Water Diver Course

PADI Scuba Diver Upgrade

1. Kopiere dir das Brevet des Tauchers und lasse ihn die üblichen Formulare und Erklärungen ausfüllen und unterschreiben: 1) das PADI Formular „Haftungsausschluss- und Risikoübernahme-Erklärung“ (beachte die besonderen Verfahren im Territorium von PADI Europe), 2) das PADI Formular „Standard-Verfahren für sicheres Tauchen“ und 3) das PADI Formular „Erklärung zum Gesundheitszustand / Ärztliches Attest“ (RSTC Medical Form).

2. Nimm, bevor du die Ausbildung des Tauchschülers fortsetzt, eine Eingangsbeurteilung seiner Kenntnisse und Tauchfertigkeiten vor; führe, falls erforderlich, eine Nachschulung durch.

3. Lasse den Tauchschüler die übrigen Teile des Open Water Diver Kurses absolvieren, einschliesslich:

a. Lektionen Vier und Fünf zur Entwicklung der theoretischen Kenntnisse, einschliesslich Quiz und Abschlussprüfung.

b. Schwimmbad-Tauchgänge 4 und 5.

c. Freiwasser-Tauchgänge 3 und 4 sowie die restlichen Tauch-gangs-flexiblen Fertigkeiten.

4. Überzeuge dich, dass der Tauchschüler alle Tauchgangs-flexiblen Fertigkeiten und entweder das 200-Meter-Schwimmen ohneHilfsmittel oder das 300-Meter-Schwimmen mit Maske, Schnorchel, Flossen absolviert hat, oder lasse den Tauchschüler dies tun.

5. Um das PADI Open Water Diver Brevet für deinen Upgrade-Tauch-schüler zu erhalten, reiche als PADI Instructor im Lehrstatus, der den abschliessenden Freiwasser-Tauchgang mit dem Tauch-schüler durchgeführt hat, einen PIC-Umschlag bei deiner PADI Zweigstelle ein, trage alle Daten in der Mappe „Student Record File“ ein und bewahre diese auf.

WICHTIGE INFORMATION vom 25.10.1998 – Gültig für:Belgien, Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Luxem-

bourg, Österreich, Portugal, Schweiz und Spanien. Mit sofortigerWirkung bitten wir alle Mitglieder in Europa, alle Haftungs-Aus-schluss-Formulare nicht mehr zu verwenden. Diese Regelunggilt vom „Discover Snorkeling”-Programm bis hin zur „InstructorExamination”. Bis die kombinierten Formulare wie z. B. das DSD-Pamphlet revidiert sind, bitten wir dich, den haftungsbezogenenTeil durchzustreichen und von den Kunden NICHT unterschreiben zulassen.

Als Service dem Tauchschüler gegenüber wird empfohlen, dass der überweisende Instructor den Instructor kontaktiert, der den Tauch-schüler annimmt, falls möglich, um ihn über die Leistungen desTauchers zu informieren, nach örtlichen Ausbildungsgegebenheiten und Kosten zu fragen und um sich nach medizinischen Anforderungen zu erkundigen. Rate Tauchschülern, die ins Ausland reisen, unab-hängig davon den Instructor zu kontaktieren, der ihre Überweisung akzeptieren wird, und nach medizinischen Anforderungen zu fragen.

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Page 29: Open Water Diver Course

In manchen Ländern sind ärztliche Atteste für jede Art der Tauchaus-bildung vorgeschrieben, auch dann, wenn der Tauchschüler alle Punkte des Teils „Erklärung zum Gesundheitszustand“ mit „Nein“ beantwortet hat. Ebenso müssen überwiesene Tauchschüler wissen, dass die bereits bezahlte Kursgebühr Leistungen eines Instructors an einem anderen Ort nicht beinhaltet. Alle PADI Tauchlehrer, die amÜberweisungsprozess beteiligt waren, müssen Kopien aller admini-strativen Unterlagen aufbewahren. Dies beinhaltet das PADI OpenWater Diver Überweisungsformular, unterschriebene „Erklärungzum Gesundheitszustand“ / Ärztliches Attest, „Haftungsausschluss– und Risikoübernahme-Erklärung“ und die Einverständnis-erklärung „Standardverfahren für sicheres Tauchen“. Fallsnotwendig, lasse du den Tauchschüler diese Anforderungen mit dirgemeinsam erfüllen.

Wie man von einer anderen Tauchorganisationüberwiesene Tauchschüler akzeptieren kann

Du kannst die Ausbildung überwiesener Tauchschüler von anderen Tauchorganisationen fortsetzen, in dem du dich an folgendes Ver-fahren hältst:

1. Der PADI Instructor im Lehrstatus, an den sich einüberwiesener Tauchschüler wendet:

• kontrolliert im Überweisungsschreiben, ob der Tauch-schüler die Teile Theorie-Vermittlung und Schwimmbad-Ausbildung eines Beginner-Tauchkurses komplettabgeschlossen hat.

• kontrolliert, ob die Wassertauglichkeit des Tauchschü-lers überprüft wurde (mindestens 200 Meter Strecken-schwimmen ohne Hilfsmittel oder 300 Meter mit Maske,Schnorchel, Flossen sowie 10 Minuten Wassertreten/Treiben an der Oberfläche).

• kontrolliert, dass die Eintragungen des Überweisungs-schreibens nicht älter als 12 Monate sind.

2. Der Tauchschüler muss folgende PADI Formulare ausfüllen: „Erklärung zum Gesundheitszustand“ / Ärztliches Attest, „Haf-tungsausschluss – und Risikoübernahme-Erklärung“ und die Ein-verständniserklärung „Standardverfahren für sicheres Tauchen“.

WICHTIGE INFORMATION vom 25.10.1998 – Gültig für: Bel-gien, Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Luxembourg,

Österreich, Portugal, Schweiz und Spanien. Mit sofortiger Wirkungbitten wir alle Mitglieder in Europa, alle Haftungs-Ausschluss-Formulare nicht mehr zu verwenden. Diese Regelung gilt vom„Discover Snorkeling”-Programm bis hin zur „Instructor Examina-tion”. Bis die kombinierten Formulare wie z. B. das DSD-Pamphletrevidiert sind, bitten wir dich, den haftungsbezogenen Teil durchzu-streichen und von den Kunden NICHT unterschreiben zu lassen.

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3. Der Instructor im Lehrstatus, der den überwiesenen Tauch-schüler akzeptiert, stellt sicher, dass der Tauchschülerdas komplette PADI Scuba Review Programm erfolgreichabschliesst (Siehe auch Experience Programs InstructorGuide in diesem Manual) und die PADI Open Water DiverAbschlussprüfung besteht. Wiederhole, falls nötig, mit dem Tauchschüler seine tauchtheoretischen Kenntnisse und übe seine Tauchfertigkeiten im Schwimmbad (bzw. im begrenzten Freiwasser), bevor irgendein Teil des Freiwasser-Trainings beginnt.

4. Verwende die „PADI Skill Evaluation“ um die Eingangsbeur-teilung der Fertigkeiten des Tauchschülers durchzuführen.Zusätzlich zu den auf dem Beurteilungsbogen zur „PADI SkillEvaluation“ aufgeführten Fertigkeiten muss der Tauchschülerzeigen, dass er auch die folgenden Fertigkeiten beherrscht:

• Schwimmen unter Wasser ohne Maske

• Simulationsübung: „Die Luft geht zu Ende“

• Simulationsübung „Die Luft geht zu Ende“ kombiniert mitAtmen aus der alternativen Luftversorgung

5. Ein von einer anderen Tauchorganisation überwiesener Taucher muss die Open Water Diver Freiwasser-Tauchgänge Eins und Zwei erfolgreich abschliessen, um als PADI Scuba Diver brevetiert zu werden oder die Freiwasser-Tauchgänge Eins bis Vier, um eine Brevetierung als PADI Open Water Diver zu erlangen. Um die Konsistenz der Ausbildung zu gewährleisten, wird empfohlen, dass der Instructor / das Dive Center, der / das die Eingangsbeurteilung der Kenntnisse und Fertigkeiten und die zusätzlichen Wiederholungen und Übungen durchgeführt hat, auch das Freiwasser-Training abschliesst.

6. Auch solche Tauchschüler können jederzeit zwischen den Frei-wasser-Tauchgängen Eins bis Vier weiter überwiesen werden.Fülle ein neues PADI Open Water Diver Überweisungsformularaus und füge die erforderlichen Überweisungsunterlagen bei.Wann immer ein überwiesener Tauchschüler akzeptiert wird,müssen, falls erforderlich, vor Beginn des Freiwasser-Trainings zusätzliche Wiederholungen und Übungen durchge-führt werden.

7. Der PADI Instructor im Lehrstatus, der den letzten Freiwasser-Tauchgang abschliesst, ist der brevetierende Instructor. Derbrevetierende Instructor sendet einen Brevetantrag („PIC“) zurVerarbeitung an PADI und bewahrt das vollständig ausgefülltePADI Open Water Diver Überweisungsformular zusammen mitder unterschriebenen „Erklärung zum Gesundheitszustand“ /Ärztliches Attest (Formular Nr. 10063), der Einverständnis-erklärung „Standardverfahren für sicheres Tauchen“ (FormularNr. 10060) und der „Haftungsausschluss”- und Risiko-übernahme-Erklärung“ auf.

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Brevetierungsanrechnung für überwiesene Open Water Diver

Der jenige PADI Instructor, der den theoretischen Teil und die Schwimmbad-Tauchgänge durchführt sowie das Dive Center, bei dem dies stattfindet, können für je zwei überwiesene Open Water Tauch-schüler eine PADI Open Water Diver Brevetierung angerechnet bekom-men. Um diese Anrechnung zu erhalten, führt ein PADI Instructoralle Teile der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, alleSchwimmbad-Tauchgänge und die Beurteilung der Wassertaug-lichkeit mit dem Tauchschüler durch. Dann schickt er das Formular„Ausbildungsabschluss“ an seine zuständige PADI Zweigstelle.Auf dem Formular müssen Name und PADI Nummer des Instruc-tors und ggf. die PADI Nummer des Dive Centers deutlich lesbarangegeben werden, damit die Brevetierungsanrechnung erfolgenkann. Für PADI Instructors gelten diese Anrechnungen für die Bean-tragung der Tauchlehrerstufen PADI Specialty Instructor, Master Scuba Diver Trainer, IDC Staff Instructor und Master Instructor. Bei der Beantragung der Master Instructor Stufe können maximal 50 der erforderlichen Open Water Diver Brevetierungen durch Überweisungs-anrechnungen erworben werden. Für PADI Dive Center gelten die Brevetierungsanrechnungen für die erforderlichen Brevetierungen zur Beantragung des „5 Star Dive Center“ oder „Gold Palm Resort“ Status, jedoch dürfen maximal 50 der für den „5 Star“ Status erford-erlichen 100 Open Water Diver Brevetierungen durch Überweisungs-anrechnungen erworben werden.

„Papierkram“ und Administration Die nachfolgende Aufstellung enthält allen erforderlichen und emp-fohlenen „Papierkram“ für PADI Open Water Diver und Scuba Diver Kurse. Der „PADI Student Record File“ enthält viele dieser Formulare und ist die zweckmässigste und empfohlene Art, die Ausbildungs-unterlagen der Tauchschüler aufzubewahren. Die fett gedruckten Punkte werden verlangt; die in Normalschrift aufgeführten Punkte sind sehr empfohlen. Bewahre folgende Dokumente mindestens siebenJahre auf oder wenn von deiner zuständigen PADI Zweigstelle oderwenn die lokalen gesetzlichen Bestimmungen dies erfordern, auchlänger.

1. „Haftungsausschluss– und Risikoübernahme-Erklärung“Ausser es ist von den lokalen gesetzlichen Bestimmungenverboten.

WICHTIGE INFORMATION vom 25.10.1998 – Gültig für: Bel-gien, Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Luxembourg,

Österreich, Portugal, Schweiz und Spanien. Mit sofortiger Wirkungbitten wir alle Mitglieder in Europa, alle Haftungs-Ausschluss-Formulare nicht mehr zu verwenden. Diese Regelung gilt vom„Discover Snorkeling”-Programm bis hin zur „Instructor Examina-tion”. Bis die kombinierten Formulare wie z. B. das DSD-Pamphletrevidiert sind, bitten wir dich, den haftungsbezogenen Teil durchzu-streichen und von den Kunden NICHT unterschreiben zu lassen.

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2. Vom Tauchschüler unterschriebene „Erklärung zum Gesund-heitszustand“/Ärztliches Attest. Wenn der Tauchschüler einender Punkte auf der Erklärung zum Gesundheitszustand mit„ja“ beantwortet hat, muss ein Arzt seine Tauchtauglichkeitdadurch bestätigen, in dem er dies auf dem Teil „ÄrztlichesAttest“ ausfüllt und unterschreibt, bevor der Tauchschüler anTrainings-Aktivitäten im Wasser teilnehmen darf. Die medi-zinischen Anforderungen können von Land zu Land verschieden sein, wenn du dir nicht sicher bist, kontaktiere dein zuständiges PADI Büro.

3. Vom Tauchschüler unterschriebene Einverständniserklärung„Standardverfahren für sicheres Tauchen“.

4. Die Wiederholungsfragen für jeden der Teile der Entwick-lung der Kenntnisse in Tauchtheorie, von dem Tauchschüler unterschrieben. (Du musst entweder die vom Tauchschülerbeantworteten und unterschriebenen Wiederholungsfragenaufbewahren oder im Training Record des Tauchschülersdokumentieren, dass du die vom Tauchschüler beantwortetenWiederholungsfragen mit ihm besprochen hast. Hierfür kannst du die Student Record File Mappe verwenden.)

Hinweis: Die Tauchschüler können dir auch Kopien der von ihnen beantworteten Wiederholungsfragen abgeben, wenn

sie die Originale lieber als Referenz und Lernhilfe in ihren Manuals behalten wollen. Weder du noch deine Tauchschüler dürfen leere Seiten mit Wiederholungsfragen kopieren.

5. Die Antwortbogen der Quizzes für jeden Teil der Entwicklungder Kenntnisse in Tauchtheorie muss von dem Tauchschülerunterschrieben sein, und jede nicht oder falsch beantwortete Frage muss mit den Initialen des Tauschülers versehen sein. (Beim Scuba Diver Kurs müssen die Antwortbogen der Quizzesaufbewahrt werden.)

6. Vom Tauchschüler unterschriebene Abschlussprüfung, mit den Initialen des Tauchschülers neben jeder falsch oder nicht beant-worteten Frage.

7. Daten, wann die Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, die Schwimmbad-Tauchgänge und die Freiwasser-Tauchgänge abge-schlossen wurden und ggf. das Ausstellungsdatum des Open Water Diver Überweisungsformulars, jeweils mit den Initialen sowohl des Instructors als auch des Tauchschülers versehen.

8. Falls ein Tauchschüler von dir überwiesen wird oder du einenüberwiesenen Tauchschüler akzeptierst, Kopien allererforderlichen Überweisungsunterlagen.

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Übersicht Kursstandards

Open Water Diver Kurs und Scuba Diver Kurs Brevetvoraussetzung: keine

Mindestalter: 10 Jahre

Empfohlene Kursdauer: ca. 31 Stunden (Scuba Diver: 19 Stunden), basierend auf einer Kursgrösse von 10 Personen)

Minimum Freiwasser-Training: 4 Tauchgänge mit Gerät (ScubaDiver: 2 Tauchgänge mit Gerät) 1 optionaler Schnorchel-Tauchgang, 1 empfohlener „Abenteuertauch-gang“

Anzahl Tauchschüler je Instructor: 8 Tauchschüler je Instructor (8:1)oder maximal (12:1) 12 Schülermit 2 zertifizierten Assistenten

Minimum Tauchlehrerstufe: Underwater Instructor

Hinweis: Das maximal erlaubte Verhältnis Tauschüler zu Instructor beträgt für sämtlichen Freiwasser-Trainingstauch-

gänge, welche mit Kindern zwischen 10 und 11 Jahren durchgeführt werden, 4:1. Es dürfen nicht mehr als 2 Kinder zwischen 10 und 11 Jahren in eine Gruppe von 4 Tauchschülern integriert werden. (TB 4/2001)

Brevetierungsverfahren

Der brevetierende Instructor stellt die Brevetierung für Open Water Diver und Scuba Diver aus, in dem er einen ausgefüllten und unter-schriebenen Brevetantrag („PIC“) an PADI sendet. Der Instructor,der den letzten Freiwasser-Tauchgang durchführt, brevetiert denTaucher und unterschreibt den Brevetantrag („PIC“). Er muss auchsicherstellen, dass der Tauchschüler alle Brevetierungs-anforderungen erfüllt.

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Tauchgang mit Enriched Air

Wenn du ein PADI Enriched Air Specialty Instructor bist, kannst du den Freiwasser-Trainingstauchgang # 4 des Open Water Diver Kurses mit Tauchgang # 1 des PADI Enriched Air Diver Spezialkurses kom-binieren. Dies gestattet es dir, deinen Tauchschülern das Tauchen mit Enriched Air Nitrox im Rahmen ihres letzten Freiwasser-Trainingstauch-gangs vorzustellen und ihnen diesen Tauchgang auf beide Kurse und auf beide Brevets anzurechnen. Schaue in deinen „Enriched Air Diver Specialty Course Instructor Guide“ für weitere Informationen.

Um Freiwasser-Trainingstauchgang # 4 des Open Water DiverKurses mit Trainingstauchgang # 1 des PADI Enriched Air DiverSpezialkurses kombinieren zu können, ist folgendes erforderlich:

1. Die Tauchschüler müssen mindestens 15 Jahre alt sein underfolgreich die Freiwasser-Trainingstauchgänge # 1-3 desOpen Water Diver Kurses absolviert haben.

2. Der Sauerstoffanteil der Enriched Air Mischung für diesenTauchgang muss 32% oder mehr betragen, maximal 40%. DieTauchschüler müssen den Tauchgang innerhalb der Nullzeit-grenzen unter Verwendung der Enriched Air RDPs für EANx32oder EANx36 planen. Falls der Tauchgang mit einer anderenMischung als EANx32 oder EANx36 erfolgt, so müssen dieTauchschüler den Enriched Air RDP für weniger Sauerstoffverwenden, als die Mischung tatsächlich enthält. Es wird emp-fohlen, dass die Tauchschüler auch Nitrox-fähige Tauchcomputer verwenden, dies wird aber nicht verlangt.

3. Vor dem Tauchgang musst du den Tauchschülern das „DiveToday“ Briefing halten, wie beim Enriched Air Trainingstauch-gang 1 beschrieben, und die Tauchschüler müssen zeigen,dass sie alles verstanden haben und beherrschen („Mastery“).Die erforderlichen Informationen kannst du in das Briefing für den OWD Tauchgang # 4 integrieren.

4. Vor der Teilnahme am Enriched Air Trainingstauchgang 1müssen die Tauchschüler erfolgreich am Praxis-Workshop 1teilnehmen.

5. Die Tauchschüler müssen vor dem Tauchgang die „Haftungs-ausschluss- und Risikoübernahmeerklärung für das Tauchenmit Enriched Air (Nitrox)“ ausfüllen und unterschreiben.

6. Du musst bei diesem Tauchgang direkte Supervision über dieTauchschüler ausüben; hierfür gelten die „Ratios“ des OpenWater Diver Kurses.

7. Die maximal zulässige Tiefe dieses Tauchgangs beträgt 18Meter bzw. diejenige Tiefe, bei der die Enriched Air Mischungeinen Sauerstoff-Partialdruck von 1,4 bar erreicht, wobei dieflachere der beiden Tiefen massgebend ist.

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HINWEIS: DISCOVER Enriched Air NITROX Option

Der im Oktober 2003 vorgestellte, revidierte PADI Enriched Air Diver Spezialkurs ermöglicht es jetzt PADI Enriched Air Instructors, breve-tierten Tauchern, die an den ersten beiden Teilen des Kurses teil-genommen haben, das neue PADI DISCOVER Enriched Air NITROX Brevet anzubieten. Diese neue Einsteigerstufe kann von Nutzen sein, wenn dir kurzfristig kein Freiwasser zur Verfügung steht oder wenn Taucher sich nicht lange genug in deinem Gebiet aufhalten, um den kompletten Kurs zu absolvieren. Von Interesse kann dieser Kurs auch für Taucher sein, die erst einmal ein wenig mehr über „Enriched Air“ erfahren wollen, ohne sich in einen kompletten Kurs einschreiben zu müssen.

PADI DISCOVER Enriched Air NITROX besteht aus den folgenden Teilen des PADI Enriched Air Diver Spezialkurses:

1. Entwicklung der theoretischen Kenntnisse Teil 1 Lesen von Kapitel Eins im PADI Enriched Air Diver Manual und Beantworten der Wiederholungsfragen zu Kapitel Eins. Inhalte sind: Enriched Air Ausrüstung, Sauerstoffeinwirkung und Sauerstoffanalyse, Gefahrenmanagement, Verwendung von Enriched Air. Die Ver-wendung des PADI Enriched Air Diver Manuals ist verbindlichvorgeschrieben. Dringend empfohlen wird zudem die Verwend-ung der PADI Enriched Air Diver DVD bzw. des Videos.* Bittebeachte, dass für die Brevetierung zum PADI Enriched Air Diverdie Verwendung der DVD bzw. des Videos verbindlich ist.

2. Praxis-Workshop 1 Inhalte sind: Gebrauch eines Sauerstoff-Ana-lysegeräts zur Bestimmung des Sauerstoffanteils einer Enriched Air Mischung, Überprüfung und Bestätigung der Erstanalyse des Sauerstoffanteils, Kontrolle und Unterschreiben des Füll-Logs.

3. Ein Tauchgang mit Enriched Air im Rahmen des Programms kann erfolgen, ist aber nicht vorgeschrieben.

Die erfolgreiche Teilnahme an DISCOVER Enriched Air NITROX erlaubt dem Taucher das Tauchen mit Enriched Air mit bis zu 32% Sauerstoff innerhalb der Nullzeitgrenzen des Pressluft-RDPs oder eines Pressluft-Tauchcomputers bis auf eine Tiefe von maximal 30 Meter (abhängig von der Brevetierungsstufe des Tauchers und seiner Erfahrung), unter der indirekten Supervision durch einen PADI Profi (Divemaster,Assistant Instructor oder Instructor), der selbst brevetierter Enriched Air Diver ist.

Um DISCOVER Enriched Air NITROX durchzuführen, halte dich an die Standards im Abschnitt „Dive Today und DISCOVER Enriched Air NITROX“, die du in der revidierten „Enriched Air Diver Specialty Course Instructor Outline“, Ausgabe Januar 2004, findest. Die revidierten englischen Seiten kannst du bei PADI Pros/Training and Education/New DISCOVER Enriched Air NITROX herunterladen. In den übersetz-ten Ausgaben des neuen Instructor Guides werden alle Neuerungen bereits enthalten sein.

Bei der Beantragung eines Brevets vermerke „DISCOVER Enriched Air NITROX“ auf dem PIC du kannst dazu entweder den üblichen PIC Umschlag aus Papier oder das PIC Online Verfahren wählen. Auf dem Brevet, das der Taucher erhält, sind deutlich die Beschränkungen dieser Stufe bzgl. Sauerstoffanteil, Tiefe und Supervision aufgedruckt

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(siehe Tabelle in der Anlage).

Interessierte DISCOVER Enriched Air NITROX Taucher können auch die restlichen Teile des PADI Enriched Air Diver Spezialkurses absolvieren, um das PADI Enriched Air Diver Brevet zu erhalten.

Hinweis: Das bei padi.com im PADI Pros Bereich abrufbare Update zur PADI „Enriched Air Diver Specialty Course Instructor Outline“ hatte in der ersten Version zunächst die DVD bzw. das Video als verbindlich für DISCOVER Enriched Air NITROX genannt. Bitte beachte, dass dies inzwischen geändert wurde.

Gleichzeitige Ausbildung: PADI Open Water Diver Kurs und ein Spezialkurs

Die PADI Standards erlauben bereits, dass du gleichzeitig mit dem PADI Open Water Diver Kurs die PADI Spezialkurse Enriched Air Diver, Digital Underwater Photographer und National Geographic unter-richtest. Dies wird nun erweitert auf die Spezialkurse Bootstauchen, Tauchen in grösserer Höhe, Tauchen im Trockentauchanzug sowie das Project AWARE Programm und AWARE – Korallenriffschutz.

Den theoretischen Kenntnissen und Fertigkeiten, die ein Taucher auf Beginnerniveau aufnehmen kann, ist jedoch eine Grenze gesetzt. Um eine Überforderung der Tauchschüler zu vermeiden, musst du diegleichzeitige Ausbildung mit dem PADI Open Water Diver Kurs aufeinen Spezialkurs beschränken.

Entscheidest du dich für eine Integration eines Spezialkurses in deine Open Water Diver Kurse, achte besonders auf die Fähigkeit jedes einzelnen Tauchschülers, die Leistungsanforderungen zu erfüllen, ohne das er überfordert wird. Dein Hauptaugenmerk muss darauf gerichtet bleiben, dass du den Tauchern dabei hilfst, die theoretischen Kenntnisse und die Tauchfertigkeiten des PADI Open Water Diver Kurses zu meistern.

Mit sofortiger Wirkung kannst du einen der folgenden Spezialkurse – Tauchen im Trockentauchanzug, Tauchen in grösserer Höhe oderBootstauchen – in deine Beginnerausbildung integrieren, indem du alle vier Freiwassertauchgänge des Open Water Diver Kurses von einem Boot aus, in grösserer Höhe oder im Trockentauchanzug machst (je nachdem, welchen Spezialkurs du gewählt hast). DieFertigkeiten aus Tauchgang #1 des betreffenden Spezialkurses können zu jedem Zeitpunkt während der Freiwasser-Trainingstauch-gänge Zwei bis Vier des Open Water Diver Kurses durchgeführt werden. Tauchgang #2 des betreffenden Spezialkurses muss nach der Brevetierung als Open Water Diver erfolgen, um das Specialty Diver Brevet zu erlangen.

Der Teil „Entwicklung der theoretischen Kenntnisse“ und die Wie-derholungsfragen können jederzeit vor der Brevetierung zum ent-sprechenden Specialty Diver erfolgen. Du musst sicherstellen, dassalle Leistungsanforderungen für den jeweiligen Spezialkurs erfülltwurden. Die administrativen Unterlagen für den Spezialkurs müssenvor Freiwasser-Tauchgang #2 des Spezialkurses vervollständigtwerden.

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Page 37: Open Water Diver Course

Beachte, dass ebenso wie bei anderen Abenteuertauchgängen bzw. Spezialkurs-Tauchgängen, die Tauchschüler eine Anrechnung auf das Adventures in Diving Programm erhalten können. Jedoch müssen die Taucher in diesem Fall das Specialty Diver Brevet erlangen (also Tauchgang #2 des betreffenden Spezialkurses absolvieren), um diese Anrechnung zu erhalten.

Auf ähnliche Weise kannst du das Project AWARE Programm oder AWARE – Korallenriffschutz in einen Open Water Diver Kurs integrie-ren. Da diese Programme keine Tauchgänge beinhalten, können sie zu jeder Zeit durchgeführt werden. Gleichzeitige Ausbildung gibt dir die Möglichkeit, interessante Bereiche in den Mittelpunkt zu stellen – in diesem Fall die Kenntnisse, den Respekt und das Bewusstsein hin- sichtlich unserer Unterwasserwelt weiter zu entwickeln. (TB 3/2006)

National Geographic DiverIn einem PADI National Geographic Dive Center können sich interes-sierte Personen zum Beginnerkurs des National Geographic Diver Pro-gramms anmelden. Dieses Programm enthält sämtliche Kenntnisse und Fertigkeiten des PADI Open Water Diver Kurses – plus zusätzliche Informationen und Anforderungen für das National Geographic Diver Brevet. Der Kurs muss ein Minimum von 5 Freiwasser-Tauchgängenbeinhalten (statt nur vier beim PADI Open Water Diver), um sämt-liche Anforderungen des PADI Open Water Diver Kurses und desNational Geographic Diver Programms zu erfüllen. Einzelne National Geographic Diver Fertigkeiten können bereits in die Freiwasser-Tauch-gänge 3 und 4 des Open Water Diver Kurses integriert werden, sie können aber auch komplett in mindestens einem zusätzlichen Frei-wasser-Tauchgang separat absolviert werden.

Taucher, die das National Geographic Diver Brevet in diesem 5-Tauch-gänge-Programm erzielen, können sich ihre Erfahrung als Abenteuer-tauchgang auf das Adventures in Diving Programm und ebenso auf den Master Scuba Diver (als Spezialkurs) anrechnen lassen. Für wei-tere Informationen siehe die „PADI National Geographic Diver Program Instructor Outline“.

Abenteuertauchgang Nachdem die Tauchschüler Freiwasser-Tauchgang Vier des Open Water Diver Kurses erfolgreich abgeschlossen haben, solltest du sie für das Adventures in Diving Programm und die PADI Spezialkurse interessieren. Um dies zu erreichen, kannst du, nachdem die Tauch-schüler alle Anforderungen für die Open Water Diver Brevetierungerfüllt haben, einen „Abenteuertauchgang“ („Adventure Dive“) ausdem Adventures in Diving Programm als dritten Trainings-Tauch-gang des Tages durchführen. Es liegt in deinem Ermessen, ob dudeinen Tauchschülern diesen Tauchgang auf das Adventures inDiving Programm oder den entsprechenden PADI Spezialkurs an-rechnen willst. Um eine Anrechnung im Adventures in Diving Pro-gramm oder dem entsprechenden Spezialkurs zu ermöglichen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

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Page 38: Open Water Diver Course

1. Du führst das Briefing für den Tauchgang entsprechend derRichtlinien für das Adventures in Diving Programm und/oderder Kursausarbeitung für den entsprechenden Spezialkursdurch.

2. Du führst den Tauchgang selbst entsprechend der Kursausar-beitung für das Adventures in Diving Programm und/oder derKursausarbeitung für den entsprechenden Spezialkurs durch.

3. Die Tauchschüler tragen den Tauchgang in ihren Logbüchernein und du unterschreibst den Eintrag.

4. Die Tauchschüler erfüllen alle Eingangsvoraussetzungen fürdie Teilnahme am Adventures in Diving Programm. Du über-prüfst dies und bewahrst die entsprechenden Unterlagen beiden Kursunterlagen des Tauchschülers auf.

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Page 39: Open Water Diver Course

Zwei Schwimmbad-Tauchgänge Die wahrscheinlich wichtigste Überlegung bei der Organisation und Durchführung der Schwimmbad-Tauchgänge ist: Es ist das Tauchen, weswegen sich die Schüler zum Kurs angemeldet haben! Die Tauch-schüler interessieren sich für das Tauchen und deine Schwimmbad-Tauchgänge geben ihnen den ersten Eindruck davon. Es ist daher für die Motivation und den Enthusiasmus der Tauchschüler wichtig, die Schwimmbad-Tauchgänge für sie zu einem Erlebnis zu machen, das Spass macht, spannend ist und ihre Erwartungen übertrifft – und genau das wird massgeblich beeinflussen, ob sie nach dem Kurs weiter tauchen werden und ebenso, ob sie ihre Tauchausbildung weiter fortsetzen werden. Die Schwimmbad-Tauchgänge eröffnen den Tauchschülern nicht nur die Möglichkeit, die Erfahrung des Tauchens zu erleben und fördern ihre Motivation, sondern hier beginnt auch die Entwicklung ihrer Tauchfertigkeiten und die Weiterentwicklung ihrer Kenntnisse in Tauchtheorie, weil sie hier die Gelegenheit bekommen, praktisch anzuwenden, was sie bereits gelernt haben. Die Reihenfolge der Übungen folgt den Gestaltungsprinzipien des Ausbildungs-systems, alle Übungen so zu präsentieren, dass für die Tauchschüler die Voraussetzungen geschaffen werden, dass sie die Übungenmeistern können, dass sie motiviert sind, dass sie Bereitschaft zeigen und dass sie ausreichend wiederholen und üben können.

Durchführung und Standards Mit deinem Einverständnis können Tauchschüler den Open Water Diver Kurs beginnen, in dem sie Taucherfahrungen angerechnet bekommen, die sie bereits im Rahmen des PADI Discover Scuba Diving Programms gemacht haben. In deiner Verantwortung liegt es, sicherzustellen, dass diese Tauchschüler angemessen auf die nächsten Ausbildungsteile vorbereitet sind. Wenn dies nicht der Fall ist, musst du mit ihnen im erforderlichen Umfang wiederholen und üben. Vor Schwimmbad-Tauchgang Eins müssen die Tauchschülerentweder das Briefing des Discover Scuba Diving Programms oderTeil Eins der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie abschlies-sen. Die Tauchschüler möglichst schnell ins Wasser zu bringen, fördert ihre Lernbereitschaft. Es wird empfohlen, auch Open Water Diver und Scuba Diver mittels des Discover Scuba Diving Briefings auf Schwimmbad-Tauchgang Eins vorzubereiten und Teil Eins der Entwick-lung der Kenntnisse in Tauchtheorie nachfolgen zu lassen.

Schwimmbad-Tauchgänge Zwei bis Fünf

Die entsprechenden Teile der Entwicklung der Kenntnisse in Tauch-theorie können vor oder nach den entsprechenden Schwimmbad-Tauchgängen durchgeführt werden.

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Page 40: Open Water Diver Course

Wie im Teil „Schwimmbad-Tauchgänge“ aufgeführt, hat jeder dieser Tauchgänge eine Reihe von Fertigkeiten und Leistungsanforderungen mit Empfehlungen, wie diese Leistungsanforderungen erreicht werden können. Die Tauchschüler erlernen die Fertigkeiten in Einzelschritten:

• Oft (aber nicht notwendigerweise) erfolgt eine Vorschau im Open Water Diver Video oder der Open Water Diver CD-ROM.

• Du beschreibst die Fertigkeit im Briefing, verstärkst ihren Wert und stellst sicher, dass die Tauchschüler verstehen, was erreichen sollen.

• Du demonstrierst die Fertigkeit einmal oder mehrmals, wie erforderlich.

• Die Tauchschüler üben die Fertigkeit.

• Du wiederholst Demonstrationen, gibst Hilfestellungen und löst Probleme bis die Tauchschüler die Fertigkeit beherrschen.

Bei den Schwimmbad-Tauchgängen ist das „Beherrschen“ einerFertigkeit definiert als die Durchführung der Fertigkeit, so dass diefestgesetzte Leistungsanforderung erfüllt ist und die Ausführung ineiner entsprechend leichten, flüssigen und wiederholbaren Weiseerfolgt, wie man es von einem Open Water Diver erwarten kann. Ein Tauchschüler, der eine festgesetzte Leistungsanforderung so erfüllt, dass sich die Frage stellt, ob er diese Fertigkeit wirklich mehrere Male wiederholen könnte, entspricht nicht dieser Definition. Beginner-Tauchschüler müssen eine Fertigkeit nicht mit der Perfektion durch-führen, die man von einem Divemaster erwartet, aber sie sollten sie solange üben, bis du sicher sein kannst, dass sie sie zuverlässig aus-führen können. Das Eingangs-Training jeder neuen Fertigkeit musswährend der Ausbildung direkt durch einen PADI Instructor im Lehr-status erfolgen, mit einer Ausnahme: „zertifizierte Assistenten“,die ihre PADI-Mitgliedschaft erneuert haben (und versichert sind,falls verlangt), sind autorisiert, die Schnorchelfertigkeiten inSchwimmbad-Tauchgang Vier durchzuführen (TB 2/2000). Nach dem Eingangs-Training kann die weitere Entwicklung der jeweiligen Fertigkeiten unter der Supervision eines zertifizierten Assistenten erfolgen. Du kannst auch einen PADI Assistant Instructor einsetzten, um unter deiner direkten Supervision (damit du verbessern oder ergänzen kannst, falls nötig) eine neue Fertigkeit zu lehren.

Verhältniszahl Tauchschüler je Instructor im Schwimmbad

• Maximum 10 Tauchschüler je Instructor (10:1) für jeweils 4zusätzliche Tauchschüler muss ein zertifizierter Assistenteingesetzt werden

Ein PADI Instructor im Lehrstatus muss die abschliessende Beur-teilung durchführen, um sicherzustellen, dass die Tauchschülerjede Fertigkeit beherrschen. Die Schnorchelfertigkeiten könnenvon einem „zertifizierten Assistenten“ beurteilt werden.

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Page 41: Open Water Diver Course

Wenn du zertifizierte Assistenten zur Entwicklung der Fertigkeiten einsetzt (zum Beispiel, wenn ein Tauchschüler mit einer bestimmten Fertigkeit Probleme hat) musst du sicher sein können, dass die zerti-fizierten Assistenten verstanden haben, dass du die abschliessende Beurteilung durchführen musst, bevor der Tauchschüler fortfahren kann.

Gib den Tauchschülern die Möglichkeit die Fertigkeiten zu üben, nachdem sie gezeigt haben, dass sie die Übungen beherrschen, zum Beispiel durch freie Zeit während der Schwimmbad-Tauchgänge. Wiederholungen ermöglichen und erleichtern es den Tauchschü-lern, zu behalten, wie die Übung durchgeführt wird. Je mehr sie im Schwimmbad geübt haben, desto besser werden ihre Leistungen im Freiwasser sein. Ein Weg, den Tauchschülern weitere Übungsmöglich-keiten zu bieten, nachdem sie zum ersten Mal gezeigt haben, dass sie eine Fertigkeit beherrschen, ist der Einsatz von zertifizierten Assistenten. Sie wiederholen mit ihnen bereits gelernte Fertigkeiten, während du mit anderen Tauchschülern arbeitest, die neue Fertig-keiten üben.

Empfehlungen

Der Zweck der Schwimmbad-Tauchgänge ist es, eine Grundlage an Tauchfertigkeiten für den Übergang zu den Freiwasser-Tauchgängen zu schaffen. Aus diesem Grunde wird empfohlen, dass du bei der Durch-führung der Schwimmbad-Tauchgänge die Bedingungen im Freiwasser weitestgehend nachahmst. Beginne schon im ersten Schwimmbad-Tauchgang, die Tauchschüler ans Freiwasser zu gewöhnen. Diese Methode ist effektiver, als zu versuchen, alles in den letzten Tauch-gang zu packen.

1. Sorge für Spass. Tauchschüler lernen besser, lernen schneller, nehmen Herausforderungen mit mehr Begeisterung an und ver-lieben sich sofort in das Tauchen, wenn sie Spass haben. Wie du dieses Ziel erreichst, hängt sehr stark von deiner eigenen Persön-lichkeit ab, aber Humor, gutmütige Spiele und ähnliches machen das Lernen ebenso unterhaltsam wie effektiv. Einfache Ideen wie Schnappschusskameras, mit denen sie in der freien Zeit während der Schwimmbad-Tauchgänge spielen können oder jemand, der ihre Schwimmbad-Tauchgänge auf Video aufzeichnet, um sie später ansehen zu können, motivieren die Tauchschüler.

2. Sage den Tauchschülern, dass du ihnen Verhaltensweisen für das Freiwasser beibringst: Es ist wichtig, dass die Tauchschüler verstehen, dass sie Verhaltensweisen für Bedingungen im Frei-wasser entwickeln. Wenn sie das verstehen, werden sie aktiv am Lernen teilnehmen. Wenn sie sich dieses Zieles nicht bewusst sind, erscheinen ihnen Anweisungen wie „Halte dich nicht am Beckenrand fest“ oder „Behalte deine Maske auf“ willkürlich oder wie eine zusätzliche, grundlose Erschwernis. Erinnere die Tauchschüler daran, was du nachzuahmen versuchst, wenn du sie anweist oder verbesserst. Aussagen wie „Das Meer ist nicht so flach und ruhig wie unser Schwimmbad, also lasst uns die Maske auf und den Schnorchel im Mund behalten“ fördern das Lernen weit mehr als Reglementierungen, die Masken auf und die Schnorchel im Mund zu behalten.

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Page 42: Open Water Diver Course

3. Lasse die Tauchschüler die vollständige Ausrüstung verwenden, die sie auch im Freiwasser verwenden werden: Auf diese Weise können sie sich an ihre Ausrüstung gewöhnen. Falls die Tauch-bedingungen komplette Tauchanzüge mit Kopfhauben erfordern, kannst du es ihnen etwas einfacher machen, in dem du mit etwas weniger (z. B. nur Long-John oder Overall) beginnst und die Sache dann steigerst (in dem du sie z.B. die Weste und dann auch die Kopfhaube anziehen lässt), so dass sie in Schwimmbad-Tauchgang Drei bei der vollen Ausrüstung angelangt sind.

4. Verstärke das Buddy System: Verlange von den Tauchschülern, sich nie weiter als Greifdistanz (eine Armlänge) von ihrem Part-ner zu entfernen. Du kannst daraus ein Spiel machen, in dem du „Verstösse“ zählst und für den / die Taucher (das Buddy Team) mit den wenigsten Buddy Team „Verstössen“ während der Schwimmbad-Tauchgänge einen Preis aussetzt.

Übungen, deren Reihenfolge vom Instructorfestgelegt wird

Beurteilung der Wassertauglichkeit

Vor Freiwasser-Tauchgang Zwei müssen die Tauchschüler von PADIScuba Diver und Open Water Diver Kursen zeigen, dass sie sich inWasser, das zum Stehen zu tief ist, ohne Probleme über Wasserhalten können, indem sie ohne irgendwelche Schwimmhilfen 10Minuten schwimmen oder an der Oberfläche treiben.

Irgendwann vor ihrer Brevetierung müssen die Tauchschüler vonPADI Open Water Diver Kursen ausserdem 200 Meter ohne Hilfsmit-tel ununterbrochen schwimmen oder mit Maske, Schnorchel undFlossen 300 Meter ununterbrochen schwimmen.

Falls die Tauchschüler aufgrund der Wasserbedingungen Tauchan-züge tragen, die positiven Auftrieb bewirken, müssen sie sich fürdas Schwimmen oder das Treiben an der Oberfläche mithilfe vonBleigewichten neutral austarieren.

Du hast zwei Möglichkeiten, die Beurteilung der Wassertauglichkeit durchzuführen. Die erste Möglichkeit ist, die Open Water Diver Schüler das Streckenschwimmen und dann Open Water Diver und Scuba Diver Schüler gemeinsam die „Überlebensübung“ machen zu lassen, bevor du mit ihnen ins Freiwasser gehst. Dadurch demonstrieren die Tauch-schüler ihre Wasservertrautheit und erfüllen die Anforderungen, um mit dem Freiwasser-Training beginnen zu können.

Die zweite Möglichkeit ist, die Tauchschüler die 10-minütige Über-lebensübung ohne Hilfsmittel durchführen zu lassen. Damit zeigen sie ihre allgemeine Vertrautheit mit dem Wasser, wie dies vor der Teil-nahme am Freiwasser-Training erforderlich ist. Das Streckenschwim-men kann dann zu einem anderen Zeitpunkt vor der Brevetierung nachgeholt werden, sogar noch nach Freiwasser-Tauchgang Eins.

Eine Person muss schwimmen können und mit dem Element Wasser ausreichend gut vertraut sein, um zu tauchen. Verwende die folgen-den Empfehlungen als Hilfestellung, um zu verstehen, was „aus-reichend gut vertraut“ bedeutet:

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Page 43: Open Water Diver Course

Tauchschüler sollten ohne anzuhalten und ohne Hilfsmittel eine Strecke schwimmen können, die zeigt, dass sie über eine regelmäs-sige und dem Niveau der Übung angepasste Atemtechnik verfügen. Vermeide eine Atmosphäre, die das Schwimmen wie einen Wettkampf erscheinen lässt, da die Motivation der Tauchschüler während der Ausbildung im Vordergrund steht, können sie ihr eigenes Tempo für das Schwimmen wählen. Zur weiteren Abschätzung der Wasserver-trautheit eignen sich Übungen wie einfaches Wassertreten (ohne zusätzliche Gewichte), oder Auf- und Abtauchen und Unterwasser-spiele, auch dies in einer lockeren und nicht Wettkampf-ähnlichen Atmosphäre.

Denjenigen Personen, die im Wasser schwach erscheinen und als ob sie sich nicht wohl fühlten, solltest du den Rat erteilen, sich mittels Schwimmstunden oder weiterer Übung zu verbessern, bevor sie sich einer Tauchausbildung zuwenden. Empfehle denjenigen, mit geringer Wasservertrautheit, viel zu üben und sich die notwendige Kondition im Wasser zu erarbeiten, die für die Teilnahme an den Freiwasser-Tauch-gängen notwendig ist.

Vermeide „harte“ Schwimmtests, wie endlose Runden ohne Sinn. So etwas dämpft die Begeisterung und die Motivation der Tauchschüler und spielt im Rahmen des Open Water Diver und Scuba Diver Kurses keine Rolle in der Beurteilung der Wasservertrautheit. Das oberste Ziel für dich als Instructor ist es, mit Einfühlungsvermögen die Sicher-heit im Kurs zu gewährleisten, indem du sicherstellst, dass die Tauch-schüler über angemessene Schwimmfähigkeit verfügen und dabei diese Erfahrung angenehm und lohnend zu gestalten.

Montage und Demontage der Ausrüstung

Leistungsanforderungen:

1. Vor dem Ende von Schwimmbad-Tauchgang Drei muss derTauchschüler sein Tauchgerät mindestens drei Mal korrektmontiert und demontiert haben, beim letzten Mal mit mini-maler, oder gar keiner Hilfe.

2. Vor dem Ende von Schwimmbad-Tauchgang Fünf muss derTauchschüler sein Tauchgerät – einschliesslich der vor dem Ende von Tauchgang Drei geforderten drei Mal – insgesamtmindestens fünf Mal sein Tauchgerät korrekt montiert unddemontiert haben, bei den letzten drei Malen mit minimaler,oder gar keiner Hilfe.

3. Vor dem Ende von Schwimmbad-Tauchgang Drei muss derTauchschüler die angemessene Pflege des Tauchgerätes nachdem Tauchgang demonstrieren (hier sind einige Simulationenerlaubt, wie bei den Empfehlungen zur Durchführungbeschrieben).

4. Während der Schwimmbad-Tauchgänge ist die Ausrüstung desTauchschülers gesichert und in Stromlinienform. Dadurch wird beabsichtigt sicherzustellen, dass die Tauchschüler lernen ihre Ausrüstung gewissenhaft zusammenzustellen, um unnötiges Hinterherschleifen und Beschädigungen der Unterwasserwelt zu vermeiden.

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Page 44: Open Water Diver Course

Du musst vor der Brevetierung sicherstellen, dass der Tauchschülerin der Lage ist, seine Ausrüstung gewissenhaft zu montieren und zudemontieren.

Empfehlungen zur Durchführung

1. Die Leistungsanforderungen 1 und 2 verschaffen die Flexibilität, wann und wo du die Tauchschüler Montage und Demontage der Ausrüstung üben lässt und stellen gleichzeitig sicher, dass über die Dauer des Kurses verteilt, ausreichend wiederholt und geübt wird. Du kannst die Tauchschüler die Ausrüstung während der Schwimmbad-Tauchgänge zusammen bauen lassen oder während der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie oder während beider. Es wird empfohlen, die Montage/Demontage der Ausrüstung zu beginnen, indem du sie zuerst demonstrierst und dann die Tauchschüler zweimal nacheinander ihre Ausrüstung zusammen- und auseinander bauen lässt. Verteile die Wieder-holungen dann logistisch vorteilhaft, aber beachte dabei die Leistungsanforderungen. Soweit durchführbar, sollten die Wieder-holungen die beschriebene Mindestanzahl überschreiten.

2. Es ist wichtig, dass die Tauchschüler zeigen, dass sie wissen, wie die Tauchausrüstung gewissenhaft gespült und gepflegt wird. Aus Gründen des Kundenservice übernehmen viele Dive Center die Reinigung und Pflege der Schulungs-/Mietausrüstung. Dies ist absolut angemessen und steht nicht im Widerspruch zur Ausbildung. Sollte es für den Kundenservice von Vorteil sein, kannst du die Leistungsanforderungen erreichen, indem du die Tauchschüler das Spülen simulieren lässt und sie die Pflege der Ausrüstung beim Auseinanderbauen der Ausrüstung, Aufsetzen der Staubschutzkappe usw. durchführen. Obwohl die Tauch-schüler die Ausrüstung nicht wirklich spülen sollen, lasse sie die Ausrüstung halten und zeigen (physisch), was sie tun würden, um für ihre Ausrüstung zu sorgen. Sie sollen dabei demonstrieren – nicht nur beschreiben – was sie tun würden. Dies kannst du als Teil eines Vortrags im Rahmen der Entwicklungen der Kenntnisse in Tauchtheorie oder als Teil eines Schwimmbad-Tauchgangs durchführen.

Schnorcheltauch-Fertigkeiten Die folgenden Fertigkeiten des Schnorcheltauchens kannst du deinen Tauchschülern im Schwimmbad-Tauchgang Zwei, Drei, Vier oder Fünf vorstellen (Schwimmbad oder begrenztes Freiwasser); die Fertigkeiten sind zu üben, bis die Tauchschüler alles beherrschen („Mastery“). Diese Flexibilität gilt auch für PADI Divemasters und Assistant Instruc-tors, die ihre PADI Mitgliedschaft erneuert haben und haftpflichtversi-chert sind (falls – wie im Territorium von PADI Europe – verlangt); PADI DMs und AIs dürfen diese Fertigkeiten selbstständig mit Tauchschül-ern deines Open Water Diver Kurses durchführen.

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Page 45: Open Water Diver Course

Leistungsanforderungen:

Am Ende des Schwimmbad-Tauchgangs Zwei, Drei, Vier oder Fünf(Schwimmbad oder begrenztes Freiwasser) wird der Tauchschülerfolgendes können:

1. Angemessene Hyperventilation beim Schnorcheltauchendemonstrieren.

2. In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, von der Oberfläche ausvertikal abtauchen (ohne die Arme zu gebrauchen oder über-mässig zu spritzen).

3. Während des Auftauchens den Schnorchel ausblasen unddanach an der Oberfläche durch ihn atmen.

Empfehlungen zur Durchführung

1. Lasse die Tauchschüler nur ihre Schnorchel-Tauchausrüstung („A,B,C“) anlegen.

2. Abtauchen von der Oberfläche mit A,B,C – Demonstriere in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, das Abtauchen von der Oberfläche mit A,B,C, und lasse die Tauchschüler dies üben. Verwende als Technik zum Abtauchen die Hockenhaltung („tuck“) oder das Abknicken in der Hüfte („pike“). Weise auf die Bedeu-tung einer effektiven Körperhaltung hin, die ein Abtauchen ohne übermässige Anstrengung ermöglicht. Erinnere die Tauchschüler daran, beim Auftauchen nach oben zu schauen, eine Hand zum Schutz über dem Kopf auszustrecken und auf diese Weise an die Oberfläche zu kommen. Lasse die Tauchpartner die Techniken nach dem Verfahren „einer oben / einer unten“ üben.

3. Ausblasen des Schnorchels – Demonstriere das Ausblasen eines Schnorchels, und zwar je nach Art des Schnorchels mittels der Verdrängungs- oder der Ausblasmethode, und lasse die Tauch-schüler dies üben. Es wird empfohlen, eine möglichst grosse Auswahl an Schnorcheln vorzustellen, beide Ausblasmethoden zu demonstrieren und von den Tauchschülern üben zu lassen. Dies Übung kann separat oder als Teil des Abtauchens von der Ober-fläche mit A,B,C durchgeführt werden.

Erkläre, wie ein bewusst durchgeführtes Hyperventilieren – 3 bis 4 tiefe Atemzüge vor einem Schnorcheltauchgang – dem Taucher dabei hilft, etwas länger unter Wasser bleiben zu können, weil dies den Atemdrang ein wenig verzögert. Erkläre auch, dass übermässiges Hyperventilieren – mehr als 3 bis 4 tiefe Atemzüge – gefährlich sein kann, weil dies den Kohlendioxyd-Level des Tauchers so stark absenken kann, dass dem Körper der Sauer-stoff quasi „ausgehen“ kann, bevor der Taucher den Drang zum Auftauchen und Atmen verspürt. Dies kann – ohne Vorwarnung – zu Bewusstlosigkeit und möglicherweise zu Ertrinken führen. Lasse die Taucher üben, wie man vor einem Schnorcheltauch-gang mit 3 bis 4 tiefen Atemzügen bewusst hyperventiliert.

4. Kombinations-Tauchübung 4 – Demonstriere diese Kombina-tions-Tauchübung, und lasse sie die Tauchschüler in Form eines Spiels durchführen.

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Kombinations-Tauchübung Vier

Zusammenfassung der Fertigkeiten der Kombinations-Tauchübung:

1. 100 Meter Schwimmen

2. 50 Meter Schnorcheln

3. 4 x Abtauchen

4. 15 Meter Schwimmen unter Wasser

5. 4 x Auftauchen

6. 4 x Schnorchel ausblasen

Die dritten 25 Meter: Wiederholung der ersten 25 Meter.

Die vierten 25 Meter: Wiederholung der zweiten 25 Meter.

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Schwimmbad-Tauchgang Eins

Überblick

• Anlegen und Einstellen der Ausrüstung

• Tarierjacket aufblasen / entleeren an der Oberfläche

• Atmen unter Wasser

• Ausblasen des Lungenautomaten

• Wiedererlangen des Lungenautomaten

• Ausblasen einer teilweise gefluteten Maske

• Schwimmen unter Wasser

• Gebrauch des Finimeters

• Atmen aus einer alternativen Luftversorgung

• Handsignale

• Aufstiege

• Spass und Übung der Tauchfertigkeiten

• Ausstieg und Debriefing

Leistungsanforderungen:

Am Ende dieses Schwimmbad-Tauchgangs wird der Tauchschüler folgendes können:

1. Maske, Schnorchel, Flossen, Tarierjacket, Tauchgerät undGewichte mit Hilfe des Tauchpartners, des Tauchlehrers odereines zertifizierten Assistenten anlegen und einstellen.

2. An der Oberfläche das Tarierjacket mit Hilfe des Inflatorsaufblasen und entleeren.

3. In Wasser, das zum Stehen flach genug ist, die richtige Atem-technik beim Gerätetauchen demonstrieren und dabei darandenken, dass normal geatmet und zu keiner Zeit der Atemangehalten wird.

4. Einen Lungenautomaten unter Wasser ausblasen, in dem er inihn hinein ausatmet und in dem er die Luftdusche betätigt, unddanach die Atmung wieder aufnehmen.

5. In Wasser, das zum Stehen flach genug ist, unter Wasser einenLungenautomatenschlauch, der sich hinter der Schulter befin-det, wiedererlangen.

6. In Wasser, das zum Stehen flach genug ist, eine teilweisegeflutete Maske unter Wasser ausblasen.

7. Unter Wasser mit Tauchausrüstung schwimmen, dabei Rich-tung und Tiefe unter Kontrolle halten und angemessenenDruckausgleich in Ohren und Maske durchführen, um sich anTiefenänderungen anzupassen.

8. Unter Wasser den Finimeter finden und ablesen und dement-sprechend signalisieren, ob der Luftvorrat ausreichend, oderauf Grund des „Vorsichtsbereich” bereits gering ist.

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Page 48: Open Water Diver Course

9. In Wasser, das zum Stehen flach genug ist, unter Wasser min-destens 30 Sekunden aus der alternativen Luftversorgungeines anderen Tauchers atmen.

10. Unter Wasser Standard Handsignale erkennen unddemonstrieren.

11. Die Techniken für einen richtigen Aufstieg demonstrieren.

12. Zeit für Spass und zum Üben der Tauchfertigkeiten.

13. Ausstieg und Debriefing.

Empfohlene Übungsabfolge

(mit Vorschlägen zur Durchführung, um die Leistungsanforderungen zu erreichen)

1. Briefing

2. Vorbereiten der Ausrüstung – Du oder deine Assistenten können die Ausrüstungen bereits vorher montieren, oder das Üben der Montage durchführen, in Abhängigkeit davon, wann du die Anforderungen für Montage / Demontage der Ausrüstung erfüllen willst.

3. Massnahmen gegen das Beschlagen der Maske – Erkläre den Tauchschülern am Beckenrand verschiedene Techniken.

4. Einstieg ins Wasser – Lasse die Schüler ohne ihr Tauchgerät ins flache Wasser steigen.

5. Anlegen der Ausrüstung und der Gewichte – lasse die Schüler ihr Tauchgerät und ihre Gewichte mit gegenseitiger Hilfe der Tauch-partner und Unterstützung durch dich oder deine Assistenten anlegen, während sie im flachen Wasser stehen. Überprüfe den korrekten Sitz von Maske, Schnorchel, Flossen, Bleigurt /-Gewichtssystem etc.

6. Aufblasen / Luftablassen des Tarierjackets – Demonstriere im flachen Wasser die Funktion des Jackets / der Tarierweste mit dem Inflator. Demonstriere auch die richtige Körperhaltung für vollständiges Luftablassen.

7. Einführung in das Gerätetauchen – Lasse die Tauchschüler in flachem Wasser knien oder sitzen und langsam und tief durch den Lungenautomaten atmen. Gewähre den Tauchschülern ausgiebig Zeit, um sich an das Atmen zu gewöhnen, bevor du zu anderen Übungen übergehst. Für viele ist es ein neues Gefühl – gib ihnen die Möglichkeit, es zu geniessen.

8. Ausblasen des Lungenautomaten – Demonstriere in flachem Wasser den Tauchschülern beide Ausblasmethoden, durch Ausatmen und unter Verwendung der Luftdusche, und lasse die Tauchschüler beide Methoden üben. Betone die Bedeutung des Ausatmens (ein A-a-a-h-h-h Laut oder ein kontinuierlicher Strom kleiner Luftblasen sorgt dafür, dass die Atemwege offen sind, immer wenn der Lungenautomat nicht im Mund ist).

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Page 49: Open Water Diver Course

9. Wiedererlangen des Lungenautomaten – Demonstriere den Tauchschülern in flachem Wasser beide Methoden und lasse die Tauchschüler beide Methoden üben: 1) bei der „arm-sweep“ genannten Methode verwendest du einen Armschwung, 2) die „reach“ genannte Methode ist ein nach-hinten-Greifen über die rechte Schulter zur ersten Stufe. Betone die richtige Körperhal-tung, um die zweite Stufe zu finden. Diese Übung kann mit der Übung 8, Ausblasen des Lungenautomaten, kombiniert werden.

10. Maske ausblasen – Demonstriere in flachem Wasser und lasse die Tauchschüler üben, wie eine teilweise geflutete Maske (Augen sind nicht im Wasser) ausgeblasen wird. Betone die richtige Kopf-haltung (nach oben sehen oder, wenn die Maske ein Ausblas-ventil hat, nach unten) und die Fähigkeit, fortwährend durch die Nase auszuatmen.

11. Schwimmen unter Wasser – Demonstriere in flachem Wasser den Kraulbeinschlag und lasse die Tauchschüler dies üben. Betone die richtige Bein- / Flossenhaltung und einen langsamen, weiten Flossenschlag. Gib den Schülern Zeit, das Schwimmen unter Wasser zu üben. Hilf Schülern mit körperlichen Behinder-ungen spezielle Beinschläge, Arme, etc. effektiv einzusetzen, um sich fortzubewegen.

12. Druckausgleich und Schwimmen unter Wasser – Lasse die Tauchschüler die Druckausgleichstechniken üben, während sie langsam vom flachen ins tiefe Wasser schwimmen und umgekehrt.

13. Gebrauch des Finimeters und Erkennen von Handsignalen – Ver-wende unter Wasser Handsignale, um die Schüler zu fragen, wie viel Luft sie noch haben und fordere sie auf, dir eine Antwort zu geben. Gewöhne die Schüler daran, Handsignale zu verwenden und erwarte eine Antwort.

14. Aufstiege – Lasse die Schüler die Bestandteile des Aufstieges üben – Handsignal, Zeit festhalten, langsam nach oben schwim-men, nach oben sehen, eine Hand zum Schutz über dem Kopf, mit der anderen Luft aus dem Jacket und/oder dem Trocken-tauchanzug ablassen.

15. Atmen aus einer alternativen Luftversorgung (mindestens 30 Sekunden) – Demonstriere und lasse die Schüler üben, eine alternative Luftversorgung zu lokalisieren, zu sichern und in einer stationären Position daraus zu atmen. Du kannst die Schüler deine alternative Luftversorgung verwenden lassen oder sie wechseln sich als Luftspender und -empfänger ab.

16. Zeit für Spass und zum Üben der Tauchfertigkeiten – Gib den Tauchschülern ausreichend Zeit, den Aufenthalt unter Wasser zu geniessen, Tauchfertigkeiten zu üben, etc. Verwende Spiele, die Spass machen und dazu beitragen, Tauchfertigkeiten und die Erfahrung der Schüler zu entwickeln.

17. Ausstieg – Lasse die Schüler vor dem Verlassen des Wassers ihre Ausrüstung im flachen Wasser ablegen und diese am Becken-rand platzieren.

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Hinweis: Wenn die Logistik es gestattet, kannst du Tauch-schülern erlauben, nach erfolgreichem Abschluss aller Tauchfertigkeiten von Tauchgang Nr. 1 im begrenzten Freiwas-

ser direkt zu Freiwasser-Trainingstauchgang Nr. 1 überzuwechseln. Machst du von dieser Option Gebrauch, so stelle sicher, dass dein Briefing vor dem Tauchgang sämtliche Aktivitäten für das „begrenzte Freiwasser“ wie für das Freiwasser beinhaltet, einschliesslich der von dir vorgesehenen Tauchgangs-flexiblen Fertigkeiten. Um diese Option wahrzunehmen, sind der erforderliche Luftvorrat sowie die Bedin-gungen des Tauchplatzes und der Umgebung zu berücksichtigen.(TB 4/2000).

18. Demontage der Ausrüstung und Pflege – Du oder deine Assis-tenten können dies für die Schüler übernehmen oder du lässt sie es selbst machen, in Abhängigkeit davon, wann du die Anforder-ungen für Montage / Demontage der Ausrüstung erfüllen willst.

19. Debriefing – Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen und berate sie einzeln, falls erforderlich.

Die Tauchschüler müssen jede Leistungsanforderung vonSchwimmbad-Tauchgang Eins erfüllen, bevor sie an Schwimmbad-Tauchgang Zwei oder Freiwasser-Tauchgang Eins teilnehmendürfen.

Schwimmbad-Tauchgang Zwei

Überblick

• Sicherheitscheck vor dem Tauchgang

• Einstieg(e) in tiefes Wasser

• Ausblasen des Schnorchels – Ausblasmethode

• Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat

• Abstiege

• Schnorcheln an der Oberfläche mit Tauchgerät

• Maske abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen

• Atmen U/W ohne Maske

• Abkoppeln des Inflatorschlauchs

• Jacket an der Oberfläche mit dem Mund aufblasen und entleeren

• Neutrale Tarierung

• Simulationsübung: „Die Luft geht zu Ende“

• Spass und Übung der Tauchfertigkeiten

• Gewichtssystem an der Oberfläche ablegen (Schnellabwurf-Mechanismus)

• Ablegen der Ausrüstung an der Oberfläche und Ausstieg

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Page 51: Open Water Diver Course

Leistungsanforderungen:

Am Ende dieses Schwimmbad-Tauchgangs wird der Tauchschüler folgendes können:

1. Den Sicherheitscheck vor dem Tauchgang zur Kontrolle derAusrüstung durchführen.

2. Mindestens einen angemessenen Einstieg in tiefes Wasserdemonstrieren.

3. Mittels der Ausblasmethode einen Schnorchel ausblasen undanschliessend durch ihn atmen, ohne dabei das Gesicht ausdem Wasser zu nehmen.

4. An der Oberfläche mehrere Male von Schnorchel auf Lungen-automat wechseln, ohne das Gesicht dabei aus dem Wasser zunehmen.

5. Komplett ausgerüstet mit Tauchgerät mindestens 50 Meter ander Oberfläche schwimmen und dabei durch den Schnorchelatmen.

6. Einen Abstieg unter Anwendung der 5-Punkte-Methode demon-strieren.

7. Die Maske unter Wasser ganz abnehmen, wieder aufsetzenund ausblasen.

8. Unter Wasser mindestens eine Minute lang ohne Maskeatmen.

9. Demonstrieren, was im Falle eines defekten Inflators zu tunist, durch Abkoppeln der Verbindung zwischen Inflatorschlauchund Inflator-Mechanismus an der Oberfläche oder unterWasser, im Wasser, dass zum Stehen flach genug ist.

10. An der Oberfläche im Wasser, das zum Stehen zu tief ist, dasTarierjacket mit dem Mund mindestens halb aufblasen unddanach die Luft vollständig ablassen.

11. Die Tarierung korrekt anzupassen, was bedeutet, an der Ober-fläche in Augenhöhe mit einem entleerten Tarierjacket und miteinem normal angehaltenem Atemzug, zu treiben.

12. In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, richtig auf das zu-Ende-gehen der Luft reagieren, in dem er / sie das Handzeichen„Habe keine Luft“ gibt.

13. Zeit für Spass und zum Üben der Tauchfertigkeiten.

14. Einen Aufstieg unter Verwendung der 5-Punkte-Methodedemonstrieren

15. An der Oberfläche das Gewichtssystem unter Verwendung desSchnellabwurf-Mechanismus mit minimaler Hilfe ablegen.

16. In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, Gewichtssystem, Tauch-gerät und (falls nötig) Flossen ablegen und dann mit der ambesten geeigneten Methode aussteigen. (Der Tauchpartnerdarf dabei helfen.)

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Page 52: Open Water Diver Course

Empfohlene Übungsabfolge

(mit Vorschlägen zur Durchführung, um die Leistungsanforderungen zu erreichen)

1. Briefing

2. Vorbereiten der Ausrüstung – Du oder deine Assistenten können die Ausrüstungen bereits vorher montieren oder das Üben der Montage durchführen, in Abhängigkeit davon, wann du die Anforderungen für Montage / Demontage der Ausrüstung erfüllen willst.

3. Anlegen der Ausrüstung – Lasse die Tauchschüler ihr Tauchgerät am Schwimmbeckenrand sitzend anlegen. Hilfestellung kann erfolgen, vorzugsweise von ihrem Tauchpartner.

4. Sicherheitscheck vor dem Tauchgang zur Kontrolle der Ausrüs-tung – Nachdem die Tauchschüler ihre Ausrüstung angelegt haben, demonstriere und lasse die Tauchschüler üben, wie man die Ausrüstung vor dem Tauchen mit Hilfe des Sicherheitschecks kontrolliert: Tarierjacket (OK), Bleigurt/Gewichtssystem (OK), Verschlüsse / Gurte (OK), Luft (OK), abschliessendes Gesamt-OK.

5. Empfohlener Einstieg – Kontrollierter Einstieg aus dem Sitzen – Lasse die Tauchschüler im Sitzen Maske und Flossen anle-gen und ins Wasser gleiten. (Mache die Tauchschüler darauf aufmerksam, dass sie dabei nicht mit ihren Tauchgeräten am Schwimmbeckenrand aufschlagen.) Erkläre, dass sich diese Technik für Einstiege von festen Untergrund aus niedriger Höhe sowohl für flaches, als auch für tiefes Wasser eignet.

6. Atmen aus dem Schnorchel und diesen ausblasen – Demon-striere und übe mit den Tauchschülern im flachen Wasser, den Schnorchel mit Wasser zu füllen und wieder auszublasen. Die Tauchschüler sollten eine kontrollierte Atmung entwickeln, die es ihnen ermöglicht, beim Atmen durch den Schnorchel das Gesicht im Wasser zu behalten. Betone die richtige Position des Schnorchels und die Kontrolle der Atemwege. Nachdem sie aus-reichend üben konnten, lasse die Tauchschüler mindestens 50 Meter an der Oberfläche schwimmen, um das Schwimmen an der Oberfläche zu einem Tauchplatz zu simulieren. Betone die rich-tige Körperhaltung (Kopf etwas höher, um den Schnorchel aus dem Wasser zu halten, Arme seitlich angelegt) und langsame, entspannte Geschwindigkeit (dabei Flossen unter der Wasser-oberfläche).

7. Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat – In flachem Wasser demonstriere und lasse die Tauchschüler den Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat und umgekehrt üben. Lasse die Tauchschüler den Wechsel Schnorchel/Lungenautomat üben, während sie schwimmen.

8. 5-Punkte-Abstieg – In Wasser, das zu Stehen zu tief ist, demon-striere und lasse die Tauchschüler einen Abstieg unter Anwend-ung der 5-Punkte-Methode üben.

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Page 53: Open Water Diver Course

Abstieg

1. Gib dem Tauchpartner das Zeichen zum Abtauchen

2. Orientiere dich an einem Bezugspunkt

3. Wechsle von Schnorchel auf Lungenautomat

4. Halte die Zeit fest

5. Entleere das Jacket und führe den Druckausgleich während des Abstiegs durch

9. Atmen U/W ohne Maske (für mindestens 1 Minute) – Demon-striere und lasse die Tauchschüler das Atmen U/W ohne Maske üben, während sie in flachem Wasser sitzen oder knien. Betone die Kontrolle der Atemwege und das Ausatmen durch die Nase. (Sag, dass die Tauchschüler nicht ihre Nase zuhalten.)

10. Abnehmen und Wiederaufsetzen der Maske U/W – Demonstri-ere und lasse die Tauchschüler üben, wie U/W die Maske ganz abgenommen, wieder aufgesetzt und ausgeblasen wird, diese Übung erfolgt sitzend oder kniend in flachem Wasser. Erlaube den Tauchschülern, falls sie dies wünschen, dass sie die Maske zunächst nur teilweise ausblasen. Lege Wert auf die richtige Positionierung der Maske. Diese Übung kann in Verbindung mit Übung 9, Atmen U/W ohne Maske, durchgeführt werden.

11. Abkoppeln des Inflatorschlauchs- Lasse die Tauchschüler auf einen blockierten Inflatorknopf reagieren, in dem sie den Infla-torschlauch von ihrem Tarierjacket abkoppeln. Um den blocki-erten Inflator zu simulieren, lasse die Tauchschüler mit einer Hand den Knopf gedrückt halten, während sie mit der anderen Hand den Schlauch abkoppeln. Nach der Übung schliessen die Tauchschüler den Schlauch wieder an, damit sie ihre Jackets / Tarierwesten wieder mit Hilfe des Inflators aufblasen können.

12. Aufblasen des Jackets / der Tarierweste mit dem Mund – Demon-striere und lasse die Tauchschüler üben, an der Oberfläche ihre Jackets / Tarierwesten aufzublasen. Betone, den Luftablassknopf loszulassen, wenn nicht gerade in das Mundstück geblasen wird, um zu verhindern, dass die Luft gleich wieder entweicht.

13. Neutrale Tarierung- Demonstriere in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, wie man an der Oberfläche durch das Hinzufügen / Weg-nehmen von Gewichten, neutrale Tarierung erreicht. Wenn die Tauchschüler dies mit vollen Pressluftflaschen tun, füge Gewichte hinzu, um den Luftverbrauch während des Tauchens auszuglei-chen – üblicherweise etwa 2 Kg je Pressluftflasche.

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Page 54: Open Water Diver Course

14. Simulationsübung: „Die Luft geht zu Ende“ – Simuliere ein zu-Ende-gehen des Luftvorrates, damit die Tauchschüler die kontinuierliche Zunahme des Atemwiderstandes kennen lernen. Erkläre in der Vorbesprechung den ganzen Vorgang und das ent-sprechende Handzeichen, das die Tauchschüler geben müssen, wenn der Atemwiderstand grösser wird. Beginne, in dem du dich am Grund, in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, vor eine/n Tauchschüler/in positionierst und das Flaschenventil langsam zudrehst, bis er / sie merkt, dass sich die Luftzufuhr verringert. Lasse das Flaschenventil während der ganzen Zeit nicht los und öffne es sofort wieder auf das Handzeichen „Habe keine Luft mehr“.

15. Gewichtssystem an der Oberfläche ablegen – Lasse die Tauch-schüler in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, ihr Gewichtssystem ablegen und – im Idealfall – wie bei einem Notfall, abwerfen. Wenn das nicht möglich ist (zum Beispiel um den Boden des Schwimmbades nicht zu beschädigen), lasse sie die Gewichte dir oder deinem Assistenten übergeben oder am Beckenrand oder auf einem Auftriebskörper ablegen. Tauchschüler mit Gewichts-systemen, sollten ihren Schnellabwurf-Mechanismus im flachen Wasser betätigen. Falls dies aus technischen Gründen notwendig sein sollte, kannst du zuvor die Menge der Gewichte in so einem Gewichtssystem reduzieren.

16. 5-Punkte-Aufstieg – Baue auf der Aufstiegsübung des vorigen Schwimmbad-Tauchgangs auf und lasse die Tauchschüler die 5 Punkte des Aufstieges durchführen.

Aufstieg

1. Gib dem Tauchpartner das Zeichen zum Auftauchen - warte, bis der Instructor das Zeichen gibt

2. Halte die Zeit fest

3. Eine Hand über dem Kopf - die andere bedient das Tarierjacket zur Kontrolle der Tarierung

4. Schaue nach oben

5. Schwimme langsam nach oben und drehe dich

17. Ausstieg aus tiefem Wasser – Demonstriere den Ausstieg aus tiefem Wasser und lasse die Tauchschüler dies üben. Betone, dass die Gewichte zuerst abgelegt werden, dann das Tauchgerät und falls nötig, auch die Flossen. Die Tauchschüler müssen aus dem Wasser klettern oder ihre Flossen als Antriebskraft gebrauchen, um aus dem Wasser zu gelangen (durch Flossen-schlagen und sich gleichzeitig am Beckenrand hochziehen.) Der Tauchpartner darf dabei helfen.

18. Anlegen des Tauchgeräts und der Gewichte – Lasse die Tauch-schüler ihre Ausrüstung anlegen und den Sicherheitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung vor dem Tauchgang durchführen. Lege Wert auf Hilfestellung durch den Tauchpartner.

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Page 55: Open Water Diver Course

19. Einstieg in tiefes Wasser – empfohlen „Grosser Schritt vorwärts“. Demonstriere den Einstieg und lasse die Tauchschüler dies üben. Betone die folgenden Punkte: Kontrolle, ob Einstiegsstelle frei; Maske festhalten; OK zum Einstieg signalisieren; von der Einstiegsstelle wegschwimmen. Erkläre, dass dies der typische Einstieg von Tauchbooten ist.

20. Zeit für Spass und zum Üben der Tauchfertigkeiten – Plane ausreichend Zeit für Spiele, praktische Übungen und Wieder-holungen ein. Du kannst dies erreichen, in dem du die Tauch-schüler die Kombinations-Tauchübung Zwei durchführen lässt – aber behandle sie als Spiel; vermeide den Eindruck eines Drills oder einer Übung. Eine Methode kann sein, den Tauchschülern deine wasserfeste Referenztafel („PADI Confined Water Aquatic Cue Card“) zu geben und sie die Buddy Teams durchreichen zu lassen, damit sie sehen, was als nächstes kommt, wenn sie durch die Übungen gehen.

21. Ausstieg – Lasse die Schüler den Ausstieg aus tiefem Wasser zur Übung wiederholen.

22. Demontage der Ausrüstung und Pflege – Du oder deine Assis-tenten können die Ausrüstungen demontieren oder das Üben der Demontage durchführen, in Abhängigkeit davon, wann du die Anforderungen für Montage / Demontage der Ausrüstung erfüllen willst.

23. Debriefing – Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen und berate sie einzeln, falls erforderlich.

Die Tauchschüler müssen jede Leistungsanforderung vonSchwimmbad-Tauchgang Zwei erfüllen, bevor sie an Schwimmbad-Tauchgang Drei teilnehmen dürfen.

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Schwimmbad-Tauchgang Drei

Überblick

• Neutrale Tarierung, Balancieren auf den Flossenspitzen („Fin Pivot“), Aufblasen des Tarierjackets mit Mund und Inflator

• U/W neutral tariert schwimmen

• Lösen eines Krampfes

• Schleppen / Schieben eines ermüdeten Tauchers

• Simulationsübung „Die Luft geht zu Ende“ kombiniert mit Atmen aus der alternativen Luftversorgung

• Atmen aus abblasendem Automaten

• Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg

• Spass und Übung der Tauchfertigkeiten

• Ausstieg und Debriefing

Leistungsanforderungen:

Am Ende dieses Schwimmbad-Tauchgangs wird der Tauchschüler folgendes können:

1. Unter Wasser ohne Hilfen neutrale Tarierung herstellen, in demer / sie auf den Flossenspitzen oder, wenn erforderlich, einemanderen Kontaktpunkt des Körpers balanciert (Aufblasen desTarierjackets mit dem Mund und dem Inflator).

2. Unter Wasser mindestens 10 Meter schwimmen und dabeineutrale Tarierung aufrecht erhalten.

3. Die Technik zum Lösen eines Krampfes demonstrieren.

4. An der Oberfläche, in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, einenermüdeten Taucher 25 Meter schleppen / schieben.

5. Auf das zu-Ende-gehen der Luft reagieren, in dem er / siedas Handzeichen „Habe keine Luft“ gibt, dann die alternativeLuftversorgung des Tauchpartners sichert und aus ihr schwim-mend für mindestens 1 Minute atmet.

6. Unter Verwendung einer alternativen Luftversorgung mit einemanderen Taucher die Luft teilen, und zwar als Luftspender.(Tauchschüler, die bei der Übung „Luft geht zu Ende“ in diesem Tauchgang Drei oder im Schwimmbad-Tauchgang Eins bei der Übung „Atmen aus einer alternativen Luftversorgung“ bereits Luftspender waren, haben diese Leistungsanforderung damit bereits erfüllt.)

7. Aus einem abblasenden Lungenautomaten mindestens 30Sekunden auf effektive Weise atmen.

8. Einen kontrollierten, schwimmenden Notaufstieg simulieren,in dem er / sie horizontal, unter Wasser mindestens 9 Meterschwimmt, die ganze Zeit kontinuierlich ausatmet und dabeieinen kontinuierlichen Laut erzeugt.

9. Zeit für Spass und zum Üben der Tauchfertigkeiten.

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Empfohlene Übungsabfolge

(mit Vorschlägen zur Durchführung, um die Leistungsanforderungen zu erreichen)

1. Briefing

2. Vorbereiten der Ausrüstung

3. Anlegen der Ausrüstung – Lege Wert auf ein zunehmendes Mass an Selbstständigkeit, erlaube dabei, dass der Tauchpartner hilft. Lasse aber nicht zu, dass ein Tauchpartner für den anderen alles macht.

4. Sicherheitscheck vor dem Tauchgang zur Kontrolle der Ausrüs-tung – Lasse dies die Buddy Teams mit minimaler Anweisung durch dich oder deine Assistenten durchführen.

5. Einstieg in tiefes Wasser – Lasse die Buddy Teams am tiefen Ende des Schwimmbeckens einsteigen, abtauchen und zum flachen Ende schwimmen. Die Wahl der Einstiegs-Methode liegt bei dir, ziehe jedoch in Erwägung, die Methode zu wählen, die auch bei den Freiwasser-Tauchgängen zur Anwendung kommen wird.

6. Neutrale Tarierung unter Wasser – In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, demonstriere den Tauchschülern das „Balancieren auf den Flossenspitzen“ und lasse die Tauchschüler / -innen dies üben. (Zu demonstrieren und zu üben sind sowohl das Aufblasen des Tarierjackets mit dem Mund als auch mit dem Inflator sowie der Gebrauch des Trockentauch-Inflators, falls ein Trockentauchanzug verwendet wird). Die Tauchschüler passen dabei ihre Tarierung so an, dass sich der Körper durch Einatmen hebt und durch Ausatmen wieder senkt. Der Drehpunkt dieser Bewegung sind die Flossenspitzen oder, wenn erforderlich, ein anderer Kontaktpunkt des Körpers. Mache deutlich, dass die Tauchschüler dabei nicht die Luft anhalten dürfen. Diese Übung entwickelt auch die Fertigkeit, das Tarierjacket unter Wasser mit dem Mund aufzublasen. Erinnere die Tauchschüler daran, kleine Luftblasen zu erzeugen, wenn der Lungenautomat nicht im Mund ist und daran zu denken, den Luftablassknopf loszulassen, wenn sie nicht gerade in den Inflator blasen.

7. Unter Wasser neutral tariert schwimmen – Nachdem die Tauch-schüler neutrale Tarierung erreicht haben, lasse sie unter Wasser mindestens 10 Meter schwimmen, während sie neutral tariert bleiben. Betone, dass sie das Schwimmen über einem Riff simulieren und Kontakt mit dem Boden oder den Wänden des Schwimmbeckens vermeiden müssen. Das hilft, sowohl die neu-trale Tarierung zu entwickeln als auch das Bewusstsein für die Unterwasserwelt.

8. Lösen eines Krampfes – Demonstriere und lasse die Tauch-schüler das Vorgehen üben, um einen Wadenkrampf zu lösen. Die Tauchschüler müssen dazu das Bein mit dem (simulierten) „Krampf“ im Wadenmuskel strecken, in dem sie die Flossen-spitze nach oben und gegen den Körper ziehen.

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9. Schleppen / Schieben eines ermüdeten Tauchers (mindestens 25 Meter) – In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, demonstriere und lasse die Tauchschüler das Schleppen / Schieben eines ermüdeten Tauchers üben, in dem sie ihn am Flaschenventil ziehen, mit einer Hand unter die Achsel greifen und neben sich her schieben oder eine andere angemessene Methode wählen. Mache deutlich, dass der ermüdete Taucher positiven Auftrieb haben muss.

10. Simulationsübung „Die Luft geht zu Ende“ kombiniert mit Atmen aus der alternativen Luftversorgung – In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, schliesse das Flaschenventil des „Tauchers ohne Luft“. Wenn der Tauchschüler merkt, dass die Luft zu Ende geht (er sollte nicht auf das Finimeter schauen) gibt er die Zeichen „Habe keine Luft“ und „Gib mir Luft“, sichert die alternative Luftver-sorgung des Tauchpartners und beginnt zu atmen. Öffne das Flaschenventil, sobald der Tauchschüler die alternative Luftver-sorgung des Partners ergriffen hat, damit sein Lungenautomat wieder Luft geben kann. Luftspender und Luftempfänger schwim-men zusammen für mindestens 1 Minute, während der Luft-empfänger aus der alternativen Luftversorgung atmet. Tausche die Rollen, so dass jeder Tauchschüler einmal Luftspender und einmal Luftempfänger ist.

11. Atmen aus einem abblasenden Lungenautomaten (für min-destens 30 Sekunden) – Demonstriere und lasse die Tauch-schüler üben, wie aus einem abblasenden Automaten geatmet wird. Die Übung erfolgt in flachem Wasser, sitzend oder kniend. Mache deutlich, dass die Lippen dabei nicht fest um das Auto-matenmundstück geschlossen werden. Die Tauchschüler können ihre Zunge als Spritzschutz einsetzen, um sich nicht zu ver-schlucken.

12. Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg (zuerst horizontal, dann diagonal schwimmend über eine Distanz von mindestens9 Metern) – Zeige in flachem Wasser die richtige Technik für einen kontrolliert schwimmenden Notaufstieg. Betone, dass die zweite Stufe des Lungenautomaten im Mund bleibt, der Kopf gestreckt, eine Hand am Luftablassventil des Jackets / der Tarier-weste zur Kontrolle der Tarierung und kontinuierlich ausgeatmet werden muss, zum Beispiel in dem ein A-a-a-h-h-h Laut erzeugt wird. Die Tauchschüler üben im flachen Teil des Beckens, in dem sie horizontal schwimmen. Als nächstes wird die Übung im tiefen Teil des Beckens fortgesetzt, wo die Tauchschüler dann diagnal zum flachen Teil des Beckens auftauchen. Um die Übung realist-ischer erscheinen zu lassen, wird empfohlen, dass du die Tauch-schüler ihr Tarierjacket mit dem Mund aufblasen lässt, sobald sie die Oberfläche erreicht haben, um eine Ohne-Luft-Situation zu simulieren. Verstärke, dass Taucher an der Ober-fläche auch dadurch Auftrieb herstellen können, dass sie ihre Gewichte abwerfen.

13. Spass und Üben der Tauchfertigkeiten – Plane ausreichend Zeit für praktische Übungen, Spiele und Wiederholungen ein.

14. Ausstieg – Die Wahl der Ausstiegstechnik liegt bei dir. Erwäge die Methode, die die Tauchschüler auch während der Freiwasser-Tauchgänge verwenden werden.

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15. Demontage der Ausrüstung.

16. Debriefing – Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen und berate sie einzeln, falls erforderlich.

Die Tauchschüler müssen jede Leistungsanforderung vonSchwimmbad-Tauchgang Drei erfüllen, bevor sie an Schwimmbad-Tauchgang Vier oder Freiwasser-Tauchgang Zwei teilnehmendürfen.

Schwimmbad-Tauchgang Vier

Überblick

• Schwimmen ohne Maske

• Neutrale Tarierung – Schweben

• Wechselatmung

• Spass und Übung der Tauchfertigkeiten

• Ausstieg und Debriefing

Leistungsanforderungen:

Am Ende dieses Schwimmbad-Tauchgangs wird der Tauchschüler folgendes können:

1. Unter Wasser ohne Maske für mindestens 15 Meter schwim-men und die Maske unter Wasser wieder aufsetzen und aus-blasen.

2. Unter Anwendung der Tarierungskontrolle für mindestens30 Sekunden bewegungslos schweben, ohne mit den Flossenzu schlagen oder mit den Armen zu rudern.

3. Wechselatmung mit einer einzigen Luftquelle durchführen, einmal als Luftspender und einmal als Luftempfänger und dabei mindestens 15 Meter unter Wasser zurücklegen (optionale Übung).

4. Zeit für Spass und zum Üben der Tauchfertigkeiten.

Empfohlene Übungsabfolge

(mit Vorschlägen zur Durchführung, um die Leistungsanforderungen zu erreichen)

1. Briefing

2. Anlegen des Tauchgerätes – Gib minimale Hilfestellung. Lasse die Tauchpartner den Sicherheitscheck vor dem Tauchgang zur Kontrolle der Ausrüstung durchführen.

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3. Einstieg – die Wahl der Methode liegt bei dir. Es ist emp-fehlenswert, dass du diese Gelegenheit benutzt, den Tauch-schülern irgendeine besondere Einstiegstechnik zu demon-strieren und sie diese üben zu lassen, wie zum Beispiel eine „Rolle rückwärts“ beim Einstieg aus einem Boot.

4. Schwimmen ohne Maske (mindestens 15 Meter) – Lasse die Tauchschüler abtauchen und ihre Masken absetzen. Gib den Tauchschülern in einer stationären Position Gelegenheit, sich erneut an das Atmen ohne Maske zu gewöhnen. Sobald sie sich wohl fühlen, lasse sie unter Wasser ohne Maske schwimmen. Ermutige sie, die Augen offen zu halten. (Mache jedoch Kontakt-linsenträger deutlich darauf aufmerksam, ihre Augen unbedingt geschlossen zu halten!) Die Buddy Teams können die Strecke gemeinsam als Führer (mit Maske) und als Geführter (ohne Maske) absolvieren.

5. Tarierungskontrolle (Schweben für mindestens 30 Sekunden) – Demonstriere in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, wie man nur unter Verwendung der Tarierungskontrolle (ohne Gebrauch der Arme oder der Flossen) bewegungslos schwebt und lasse sie dies üben. Betone, wie wichtig die Kontrolle der Atmung für die letzte Feinanpassung der Tarierung ist, mache die Tauchschüler jedoch darauf aufmerksam, dass keinesfalls der Atem ange-halten werden darf. Eine Orientierungshilfe, wie zum Beispiel ein Seil oder die waagrechten Kacheln am Beckenrand kann den Tauchschülern helfen, festzustellen, ob sie gerade absinken oder aufsteigen.

6. Wechselatmung – optionale Übung – (für mindestens 15 Meter unter Wasser schwimmen) – Demonstriere im flachen Wasser die Wechselatmung, in welcher folgende Punkte enthalten sein müssen: richtige Handzeichen, Körperkontakt, Kontrolle des Spenders, Atemrhythmus, die Notwendigkeit auszuatmen (z.B. durch einen A-a-a-h-h-h Laut) wenn der Lungenautomat nicht im Mund ist und die Koordination der Bewegungen während dem Schwimmen. Lasse die Tauchschüler erst in einer stationären Position üben, bevor sie beginnen zu schwimmen. Die Tauch-schüler führen diese Übung einmal als Luftempfänger und einmal als Luftspender durch.

7. Spass und Üben der Tauchfertigkeiten – Plane ausreichend Zeit für praktische Übungen, Spiele und Wiederholungen ein.

8. Ausstieg – Die Wahl der Ausstiegsmethode liegt bei dir.

9. Demontage der Ausrüstung.

10. Debriefing.

Die Tauchschüler müssen jede Leistungsanforderung vonSchwimmbad-Tauchgang Vier erfüllen, bevor sie an Schwimmbad-Tauchgang Fünf teilnehmen dürfen.

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Schwimmbad-Tauchgang Fünf

Überblick

• Ab- und Wiederanlegen des Tauchgeräts und der Gewichte unter Wasser

• Ab- und Wiederanlegen des Tauchgeräts und der Gewichte an der Oberfläche

• Spass und Übung der Tauchfertigkeiten – Kombinations-Tauchübung 5

• Ausstieg und Debriefing

Leistungsanforderungen:

Am Ende dieses Schwimmbad-Tauchgangs wird der Tauchschüler folgendes können:

1. In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, am Grund das Tauch-gerät mit minimaler Hilfe ablegen, wieder anlegen, anpassenund sichern.

2. Den Bleigurt in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, am Grundablegen, wieder anlegen, anpassen und sichern oder beiTauchschülern, die im Jacket integrierte Gewichtssystemeoder Gewichtssysteme mit Hosenträgergurten verwenden, dieGewichte im Flachwasserbereich, unter Wasser ablegen.

3. In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, an der Oberfläche dasTauchgerät und die Gewichte mit minimaler Hilfe ablegen,wieder anlegen, anpassen und sichern.

4. Zeit für Spass und zum Üben der Tauchfertigkeiten.

Empfohlene Übungsabfolge

1. Briefing

2. Vorbereiten und Anlegen der Ausrüstung und Einstieg – lasse die Tauchschüler ihre Ausrüstung mit Hilfe des Tauchpartners vorbereiten und anlegen, den Sicherheitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung vor dem Tauchgang durchführen und ins Wasser einsteigen. Gib nur minimale Hilfestellung aber behalte den Über-blick, um dort zu helfen, wo es nötig ist.

3. Ablegen und Wiederanlegen des Tauchgerätes (unter Wasser) – Demonstriere im tiefen Teil des Schwimmbeckens am Grund die für ihre Ausrüstung am besten geeignete Technik, um das Gerät abzulegen und es wieder anzulegen. Betone, dass das Jacket nicht aufgeblasen sein darf und dass ein grosser Teil der Übung mit Gefühl erfolgen muss. Wenn die Tauchschüler die Methode anwenden, bei der das Gerät über den Kopf wieder angelegt wird, vermeide ein Verhängen des Armes im Automaten-schlauch. Erlaube Hilfestellung durch den Tauchpartner nur, wenn es wirklich erforderlich ist.

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4. Ablegen und Wiederanlegen des Gewichtssystems (unter Wasser) – Demonstriere für Tauchschüler, die einen gewöhnlichen Blei-gurt verwenden, am Grund, in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, wie der Bleigurt abgelegt und wieder angelegt wird und lasse sie dies üben. Betone, dass sie den Gurt gut festhalten, damit er nicht herunterfällt, dass sie sich nach vorne beugen, um sich den Bleigurt auf den Rücken zu legen, dass sie die Schnalle nach Gefühl öffnen, dass sie den Gurt richtig vom Körper wegziehen, dass sie den Bleigurt wieder anlegen, in dem sie sich in ihn „hineinrollen“ oder zuerst beide Enden in einer Hand halten und dann den Gurt hinter dem Rücken herumführen und am Schluss die Schnalle nach Gefühl schliessen. Erlaube Hilfestellung durch den Tauchpartner nur, wenn es wirklich erforderlich ist.

Falls Tauchschüler mit Jackets oder Hosenträger-Bleigurten mit integrierten Bleitaschen ausgerüstet sind, die leicht entfernt und wieder zurück in das System integriert werden können, ohne dass dazu das Tauchgerät oder der Hosenträger-Bleigurt abgelegt werden muss, demonstriere in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, wie man das Blei ablegt und wieder anlegt, und lasse die Tauchschüler dies üben.

Falls Tauchschüler mit Jackets oder Hosenträger-Bleigurten ausgerüstet sind, bei denen das Blei nach dessen Entfernen aus-serhalb des Wassers wieder ins System integriert werden muss, demonstriere in flachem Wasser, wie man den Schnellabwurf-Mechanismus öffnet/löst, um das Blei abzuwerfen, und lasse die Tauchschüler dies üben. Demonstriere an der Oberfläche, wie man das Blei wieder ins System integriert, und lasse die Tauch-schüler dies üben.

Es wird empfohlen, dass du deine Tauchschüler auch mit einem traditionellen Bleigurt üben lässt. Es gibt zwar eine Vielzahl ver-schiedener Gewichtssysteme, der traditionelle Bleigurt ist jedoch noch immer am weitesten verbreitet, insbesondere bei Leihaus-rüstung.

5. Kombinations-Tauchübung 5 – Lasse die Tauchschüler die Kom-binations-Tauchübung Fünf in Form eines Spiels absolvieren.

6. Ablegen und Wiederanlegen des Gewichtssystems (an der Oberfläche) – Demonstriere an der Oberfläche, in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, das Ab- und Wiederanlegen der Gewichts-systeme und lasse die Tauchschüler dies üben. Bei Jackets mit integrierten Gewichtssystemen erfolgt das Ab- und Wiederanle-gen des Gewichtssystems zusammen mit dem Ab- und Wiederan-legen des Jackets (in der nächsten Übung).

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7. Ablegen und Wiederanlegen des Tauchgerätes (an der Ober-fläche) – Demonstriere an der Oberfläche, in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, das Ab- und Wiederanlegen des Tauchgerätes und lasse die Tauchschüler dies üben. Wähle die für ihre Aus-rüstung am besten geeignete Technik. Die Tauchschüler können entweder den Schnorchel oder den Lungenautomaten während der Übung benutzen. Vergewissere dich, dass das Jacket mit dem Gerät nach dem Ablegen genügend Auftrieb hat, insbesondere bei Jackets mit integriertem Gewichtssystem, damit der Tauch-schüler sich ggf. daran festhalten kann (jedoch nicht übermässig aufblasen). Da die Tauchschüler bei dieser Übung den Bleigurt nicht ablegen, erinnere sie daran, dass sie das Gerät nicht loslas-sen dürfen. Erlaube Hilfestellung durch den Tauchpartner nur, wenn es wirklich erforderlich ist.

8. Spass und Üben der Tauchfertigkeiten – Plane ausreichend Zeit für praktische Übungen, Spiele und Wiederholungen ein. Da der Schwerpunkt dieses Tauchgangs darin besteht, Fertigkeiten zu üben und zu verbessern, sollte ein guter Teil des Tauchganges für solche Übungen vorgesehen werden. Dies ist ein guter Zeitpunkt, die Tauchschüler wasserdichte Schnappschusskameras oder andere für das begrenzte Freiwasser geeignetes Zubehör verwen-den zu lassen.

9. Ausstieg – Die Wahl der Ausstiegsmethode liegt bei dir.

10. Demontage der Ausrüstung.

11. Debriefing – Besprich mit den Tauchschülern ihre erbrachten Leistungen und berate sie einzeln, falls erforderlich. Informiere sie ausführlich über die bevorstehenden Freiwasser-Tauchgänge.

Die Tauchschüler müssen jede Leistungsanforderung vonSchwimmbad-Tauchgang Fünf erfüllen, bevor sie an den Freiwasser-Tauchgängen Drei und Vier teilnehmen dürfen.

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Drei Entwicklung derKenntnisse inTauchtheorie In Teil Eins dieses Instructor Guides hast du über die PADI Lernpyra-miden und die grundsätzlichen Möglichkeiten in Bezug auf die Abfolge der Teile Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie gelesen, sowie darüber, wie du sie in die Schwimmbad-Tauchgänge und die Freiwas-ser-Tauchgänge integrieren kannst. Teil Drei liefert dir den Hintergrund und die Grundlage für eine effektive Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, und ausserdem Richtlinien für deine Theorievorträge, wenn du die Open Water Diver Course Lesson Guides, verwendest.

Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie –Prinzipien und Empfehlungen

Selbststudium

Die Anwendung von Selbststudium hat sich immer weiter verbreitet, weil Selbststudium einige Vorteile im Bezug auf Ausbildung und Logis-tik hat. Hier sind einige der Vorteile im Bezug auf den Open Water Diver Kurs:

1. Bessere Vorbereitung der Tauchschüler. Untersuchungen haben wiederholt ergeben, dass Tauchschüler, die selbstständig stud-ieren, im allgemeinen besser lernen. Die zwei Hauptgründe, die hierfür angeführt werden, sind, dass die Schüler nach ihrem eigenen Tempo lernen und dass sie das Lernen ihrem eigenen Lernstil besser anpassen können. Beides steuert zu effektiverem Lernen und besserer Vorbereitung auf die Vorträge desInstructors und die Schwimmbad-Tauchgänge bei.

2. Effektivere Zeitausnutzung. Selbststudium verlagert Zeiten, die dazu verwendet wurden, im Klassenzimmer grundlegende Infor-mationen zu vermitteln, in die persönliche Zeitplanung der Tauch-schüler. Dies macht es auch für Personen mit engem Zeitplan durchführbar, an Tauchaktivitäten teilzunehmen und ermöglicht die Planung kürzerer Vorträge vor den Schwimmbad-Tauchgän-gen. Es ermöglicht den Tauchschülern auch, mehr im Voraus zu erledigen (siehe Lernpyramide Option 2), um sich an Zeitplan-beschränkungen anzupassen.

3. Lehrreichere Theorievorträge. Durch Selbststudium werden deine Vorträge lehrreicher. Anstatt grundlegende Prinzipien des Tauchens zu lehren, besprichst du diese Prinzipien und wendest sie auf die Bedürfnisse der Tauchschüler und auf lokale Tauch-situationen an. Das macht das Lernen zutreffender und be-schreibender für die Tauchschüler und bereitet sie besser auf die Schwimmbad- und Freiwasser-Tauchgänge vor.

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4. Bessere Verdienstmöglichkeiten. Als ein Nebenprodukt der lehr-reicheren Vorträge werden die Tauchschüler über angemessene Ausrüstungsinvestitionen, Tauchreisen, weiterführende Ausbil-dung und andere tauchbezogene Serviceleistungen informiert. Da die Tauchschüler zum Beispiel bereits mit grundlegenden Kenntnissen über Flossen zu deinem Vortrag kommen, sollten deine Erklärungen ihnen dabei helfen, bestimmte Flossen für die Tauchgänge auszusuchen, die sie machen werden.

5. Zugang zu mehr potentiellen Tauchschülern. Mit fortschreitender Technologie kann man immer besser auf die individuellen Prob-leme beim Lernen eingehen und kann der Instructor effizienter arbeiten. Es ist zu erwarten, dass künftige technologische Neuer-ungen PADI Tauchlehrern verstärkt den Zugang zu Personen ermöglichen, die bisher einfach deshalb nicht am Gerätetauchen teilnehmen, weil gegenwärtige Trainingsmethoden, Terminpläne und Zugangsmöglichkeiten für sie unüberwindliche Hürden schaffen.

6. Bessere Ausnützung der Zeit des Instructors. Selbststudium stei-gert die Bedeutung der Rolle des Instructors, weil es den Medien des Selbststudiums nicht möglich ist, auf die spezifischenBedürfnisse, Interessen und Gegebenheiten des einzelnen Tauch-schülers einzugehen. Das kann nur ein Instructor und nur ein Instructor kann die Leistung der Tauchschüler prüfen und beur-teilen, ob sie die Sache beherrschen, insbesondere im Hinblick auf motorische Fertigkeiten. Nur ein Instructor kann Tauchen lernen zu einem aufregenden Tauchabenteuer voller Spass und Herausforderungen machen. Selbststudium, Weiterentwicklun-gen in der Ausbildungstechnik und Fortschritte im Design des Ausbildungssystems werden das Lernen weiterhin effektiver und effizienter machen, aber sie werden den Instructor „aus Fleisch und Blut“ nie ersetzen können.

Selbststudium

Bestandteile und Anwendung

Es gibt drei Hauptkomponenten in PADIs Open Water Diver Kurs Aus-bildungssystem, die für das Selbststudium des Tauchschüler im Open Water Diver und Scuba Diver Kurs gedacht sind. Die ersten beiden, das PADI Open Water Diver Manual und das PADI Open Water Diver Video werden gemeinsam verwendet. Alternativ dazu übernimmt das dritte, die PADI Open Water Diver CD-ROM die Rolle von Manual und Video gleichzeitig in Form eines computer-bezogenen Mediums.

Die PADI Open Water Diver CD-ROM bietet wahrscheinlich das ideale Werkzeug für selbstständiges Lernen, weil Video und Manual darin integriert sind. Die CD-ROM verbessert das Lernen, weil die Antworten zu den Übungsfragen tatsächlich „markiert“ werden müssen und die Tauchschüler nicht fortfahren können, ohne die Antworten einzuge-ben. Wenn auch die CD-ROM das „Ideal“ sein mag, so ist es doch wichtig, die Lernvorlieben und die Bequemlichkeit der Tauchschüler zu bedenken; manche Menschen mögen sich mit einem Manual und Video wohler fühlen.

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Das PADI Open Water Diver Manual ist ein auf ein Ziel ausgerichtetes Lernwerkzeug, das das Lernen leitet. Es beinhaltet verschiedene Komponenten, die als grundsätzliche Aspekte von allgemein gültigen Ausbildungssystemen betrachtet werden, welche du nicht in einem einfachen „Tauchbuch“ finden wirst. Dies beinhaltet die aufgelisteten Lernziele, die Übungsfragen im Text und die Wiederholungsfragen.

Das PADI Open Water Diver Manual enthält einen Teil darüber, „Wie man dieses Manual verwendet“, was du deinen Tauchschülern nahe legen solltest. Im speziellen betone das tatsächliche Markieren (farbig hervorheben, unterstreichen) von Stellen, die sich auf die Lernziele beziehen und das tatsächliche Markieren der Antworten zu den Übungsfragen. Viele Tauchschüler mögen diese Schritte im Kopf voll-ziehen, aber es ist bewiesen, dass das tatsächliche Markieren, schrei-ben, unterstreichen – nicht nur darüber nachdenken – das Lernen unterstützt, in dem es vom Gehirn verlangt, beim Prozess desMarkierens, Schreibens, Unterstreichens bereits geleseneInformationen noch einmal durchzugehen.

Das PADI Open Water Diver Video behandelt die gleichen grundlegen-den Informationen, als das Manual, aber auf visuelle Art, so dass die Tauchschüler alles sehen und hören, was sie schon darüber gelesen haben. Es gibt viele Diskussion, ob die Tauchschüler zuerst das Video sehen sollten und dann das Manual lesen, oder umgekehrt. Man könnte in beide Richtungen argumentieren, so dass es am besten ist, den Schülern die Wahl zu lassen, ob sie zuerst das Video sehen oder das Buch lesen wollen, abhängig von ihren persönlichem Lern-stil und was sie bevorzugen. Wahrscheinlich ist die Umgebung, in welcher die Tauchschüler das Video sehen, viel wichtiger. Der Idealfall ist die Situation, in welcher sie das Video stoppen, zurückspulen und wieder anschauen können, oder eine Pause machen wenn sie diese brauchen. Das ist typisch für das selbständige Anschauen im Gegen-satz zu dem Anschauen im Klassenzimmer.

Anpassung an Lernstile und Personen mit Behinderungen

Falls der Tauchschüler nicht lesen kann oder eine Lernbehinderung hat, kannst du Vorsorge treffen, in dem du erlaubst, dass Quizzes oder die Abschlussprüfung mündlich oder mit Gebrauch von Lesehilfen durchgeführt wird. Wie bei allen Quizzes oder Abschlussprüfungen, bewahre die Antwortblätter des Tauchschülers bei deinen Unterlagen auf.

Motivation zum Selbststudium

Die grösste Herausforderung im Bezug auf das Selbststudium sind Tauchschüler, die es nicht durchführen. Im geschäftlichen Bereich scheint das Bestreben, sich auf den Kunden einzustellen, manch-mal mit der Notwendigkeit zu kollidieren, die Tauchschüler dazu zu bringen etwas zu lernen, bevor sie zu deinen Theorievorträgen und Schwimmbad-Tauchgängen kommen. Hier ein paar Tipps, um dieses Problem zu verringern:

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1. Stelle sicher, dass die Tauchschüler wissen, was von ihnen erwartet wird. Den weitaus grössten Teil der Probleme mit Selbst-studium kannst du sehr einfach verhindern, in dem du sicher-stellst, dass die Tauchschüler wissen, welchen Teil / welche Teile des Manuals / Videos / der CD-ROM sie lesen / ansehen sollen und welche Wiederholungsfragen sie beantworten sollen und bis wann. Viele Instructors und Dive Center tun dies, in dem sie den Tauchschülern einzeln mitteilen, was verlangt wird und in dem sie ihnen zusätzlich die Anforderungen in schriftlicher Form aus-händigen. Betone, dass der Kurs aufregend sein wird und Spass machen wird, aber eben ein Kurs ist, was bedeutet, dass ein gewisser Teil Lesen und Lernen dazugehört. Eine Orientieungs-stunde im Klassenraum vor Kursbeginn hilft dabei sicherzu-stellen, dass jeder die Aufgaben versteht und die notwendigen Materialien vor Teil Eins der Entwicklung der Kenntnisse in Tauch-theorie und Schwimmbad-Tauchgang Eins zur Verfügung hat.

Da Instructors sowohl eine Kunde / Verkäufer Beziehung als auch eine Schüler / Lehrer Beziehung zu den Tauchschülern im Kurs haben, verwenden viele von ihnen (und viele Dive Center) Lern-vereinbarungen (Ausbildungsverträge), die die Notwendigkeit zum Lernen mit dem Service am Kunden vereinen. Diese Verein-barungen beinhalten die Verpflichtungen des Tauchschülers und des Instructors im Kurs, wie mit Umständen umgegangen wird, die zu Schwierigkeiten beim Lernen führen etc.

2. Lege einen Wert fest. Du wirst weniger Schwierigkeiten haben, wenn du klar machst, dass der Stoff, den die Tauchschüler lernen sollen, für ihre eigene Sicherheit wichtig ist und dass sie, da die Reihenfolge in der Ausbildung auf dem bereits Gelernten aufbaut, mit dem Kurs nicht fortfahren können ohne die erforderlichen Teile gelernt zu haben. Es hilft auch, zu betonen, dass der Kurs effizienter ist und mehr Spass macht und dass das Lernen üblicherweise leichter ist, wenn sie ihr Selbststudium im vorgege-benen Zeitrahmen erledigen.

3. Hab eine Vorgehensweise für den Notfall. Zwangsläufig wird irgend jemand kommen, ohne die erforderlichen Teile gelernt zu haben. Das kann passieren durch unvorhergesehene Umstände im Leben einer Person oder weil jemand die Notwendigkeit, sich vorzubereiten nicht einsieht. Sei darauf vorbereitet, in einer so flexiblen Weise wie möglich den Termin nachzuholen / dich an diese Personen anzupassen. Es hilft meistens, den Tauchschü-lern vorher mitzuteilen, wie so eine Situation gehandhabt wird, damit es keine Überraschungen gibt.

Besprechungen und Theorie-Vorträge

Dank des Selbststudiums kommen die Tauchschüler zu deinen Besprechungen und Theorie-Vorträgen, nachdem sie bereits die meisten, wenn nicht alle, fundamentalen Informationen für den betref-fenden Teil gelernt haben. Aus diesem Grunde lässt du das Quiz (oder die Abschlussprüfung) schreiben und gehst dann über zu den Wieder-holungsfragen, bevor du mit deinem Theorie-Vortrag beginnst.

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Deine Ziele in diesem Teil sind dann 1) wichtige Informationen zu verstärken, 2) diese Prinzipien auf die spezifischen Bedürfnisse der Tauchschüler und auf die lokale Tauchumgebung anzuwenden und 3) alle Lücken zwischen dem Lernen der Schüler und der Beantwortung der Fragen zu schliessen. Beachte, dass „die Information präsentie-ren“ nicht auf der Liste steht – wenn deine Präsentation einfach nur wiederholt, was das Manual / Video oder die CD-ROM sagen, nützt du deine Zeit nicht effektiv. Nachfolgend ein möglicher vorgeschlagener Ansatz: Beginne, in dem du die Wiederholungsfragen der Tauch-schüler einsammelst und besprichst, danach:

1. Falsche / unvollständige Informationen erklärst. Gib Erklärungen und Anleitung, damit die Tauchschüler danach verstehen, was sie in den Wiederholungsfragen nicht wussten.

2. Das entsprechende Quiz für diesen Teil schreiben lässt.

3. Das Quiz korrigierst. Besprich falsche Antworten und beantworte Fragen der Tauchschüler

4. Die Open Water Diver Lesson Guides (Prescriptive oder Standard) gebrauchst und anwendest. Wende die Informationen auf die spezifischen Bedürfnisse deiner Tauchschüler an – die örtliche Tauchumgebung, Auswahl von Ausrüstung usw. Vergiss nicht, dass sie die grundlegenden Informationen bereits beherrschen, also brauchst du sie nicht zu wiederholen.

5. Führe die Abschlussprüfung durch. Nachdem du sie korrigiert hast, besprich falsche Antworten, beantworte Fragen der Tauch-schüler und besprich / erkläre um das zu verbessern, was die Tauchschüler falsch hatten.

Anforderungen für Scuba Diver

Die Anforderungen bei der Entwicklung der Kenntnisse in Tauch-theorie für Tauchschüler, die eine Scuba Diver Brevetierungabschliessen sind identisch mit denen zum Abschluss der OpenWater Diver Brevetierung, ausser dass Scuba Diver lediglich zeigenmüssen, dass sie die Teile Eins, Zwei und Drei der Entwicklung derKenntnisse in Tauchtheorie beherrschen. Der Scuba Diver mussauch die Scuba Diver Erklärung unterschreiben.

Bewertung der Open Water Diver Kurs Quizzes und der Abschlussprüfung

Bei der Verwendung der PADI Open Water Diver Kurs Quizzes und der Abschlussprüfung, müssen Tauchschüler die betreffenden Quizzes bzw. die Abschlussprüfung nicht wiederholen, wenn sie eine Punkt-zahl von 75% oder höher bei jedem Quiz und der Abschlussprüfung erreichen. Jedoch musst du mit ihnen besprechen, was falsch war, um sicherzustellen, dass sie den Stoff nun beherrschen. Gib den Tauchschülern, die weniger als 75% erreichen, ausreichend Zeit, den Stoff noch einmal zu lernen, dann führe einen erneuten Test durch. In jedem Fall müssen die Tauchschüler alle Punkte beherrschen, bevor sie fortfahren.

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Vortrags-Ausarbeitung

Open Water Diver Lesson Guides

Vorbereitung der Tauchschüler auf den Kurs Wenn die Tauchschüler sich zum PADI Open Water Diver Kurs ein-schreiben, händige ihnen das PADI Open Water Diver Manual und das Video oder die CD-ROM aus. Setze ihren ersten Schwimmbad-Tauch-gang so bald als möglich an – im Idealfall noch am selben Tag.

Lasse die Tauchschüler die erforderlichen Formulare im „PADI Student Record File“ ausfüllen und achte dabei besonders auf die „Erklärung zum Gesundheitszustand“ um festzustellen, ob du ein ärztliches Attest von ihnen verlangen musst. (Hinweis: In einigen Regionen ist ein sol-ches Attest generell gesetzlich vorgeschrieben). Dies gibt den Tauch-schülern, von denen ein ärztliches Attest verlangt wird, ausreichend Zeit ein solches zu bringen und vermeidet Verzögerungen im Kurs.

Registrierung & Orientierung

Empfohlene Lernhilfen

1. Videos und Diaserien zur Motivation der Teilnehmer.

2. Verschiedene Teile der Tauchausrüstung – Maske, Schnorchel, Flossen, Tauchgerät, Gewichtssysteme, Tauchanzüge, Taucher-messer.

3. Materialien zur Durchführung des Discover Scuba Diving Pro-gramms – das Discover Scuba Diving Video oder die Discover Scuba Diving Flip-Chart sowie die „Discover Scuba DivingErklärung”.

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Spezielle Hinweise

1. Beginne deine PADI Open Water Diver Kurse mit einem Treffen zur Registrierung und Orientierung der Teilnehmer; dies verrin-gert automatisch die Zeit deiner ersten Theorie-Einheit. Die Idee ist bei den Tauchschüler die Begeisterung für das Tauchen zu wecken und sie so schnell als möglich ins Wasser zu bringen. Fasse dich während dieser Orientierung kurz, damit du dies erreichen kannst, aber benutze auch die Zeit, um die Admini-stration und noch nicht erledigte Kleinigkeiten zu machen, aus welchen später im Kurs Verzögerungen auftreten könnten.

2. Wenn möglich, führe diese Lektion in einem PADI Dive Center oder Resort durch. Verwende Tauchausrüstung aus dem Ver-kaufsraum als Lernmittel. Dies gibt den Tauchschülern nicht nur eine Orientierung über die verschiedenen Typen von Ausrüstung, sondern auch über das Tauchgeschäft / das Resort.

3. Wenn Minderjährige an diesem Kurs teilnehmen, lade die Eltern (bzw. deren rechtliche Vertreter) zur Registrierung & Orientierung ein, denn diese müssen die diversen PADI Formulare unter-schreiben, bevor es zum ersten Mal ins Wasser geht.

Vortrag

Ideen zum Kontakt

1. Nachdem du die Tauchschüler begrüsst und ihnen für die Teil-nahme am Kurs gedankt hast, bringe ihnen zu Bewusstsein, dass das Erlernen des Tauchens für sie unvergesslich bleiben wird. Leite zu der Feststellung über, dass sie sich immer daran erin-nern werden, dass der Kurs Spass gemacht hat und ein Aben-teuer war und betone vor allem die Schwimmbad-Tauchgänge und die Freiwasser-Tauchgänge. Vermittle ihnen, dass du und der Ausbildungsstaff dazu da sind, um ihnen zu helfen Taucher zu werden, und um Spass und Freude während diesem Prozess zu haben.

2. Zeige den Kursteilnehmern als Kontakt das Video „This Is Diving”, und wenn du zur Verfügung hast einige Videos von Kursen, welche Spass beim Tauchen hatten

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OpenOpen WaterWaterDiverDiver KursKursRegistrierung & Registrierung &

OrientierungOrientierung

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Überblick, Lernziele und Beispiele zu Wert- / Nutzenangaben

I. Gegenseitiges Kennenlernen

• Wir werden viel Spass miteinander haben, also sollten wir uns ein wenig Zeit nehmen, damit wir und gegenseitig kennen lernen.

II. Kursüberblick

• Weshalb benötigt man zum Tauchen ein Zertifi-kat bzw. „Brevet”?

• Wenn du verstehst was deine Brevetierung als Taucher bedeutet, wirst du auch verstehen, was du damit nach Kursende tun kannst. Was sind dieAnforderungen des Kurses, wie ist er strukturiert,wie sieht die zeitliche Planung aus?

• Indem du genau weisst, was während des Kurses von dir verlangt wird, werden Missverständnisse bzgl. zeitlichem Ablauf, Kursstruktur und Kursan-forderungen vermieden.

III. Einschreibung und Vorbereitung auf das Abenteuer

• Wir werden noch alle fehlenden Unterlagen ausfül-len und uns einige Ausrüstung anschauen, welche wir während dem Kurs benutzen werden.

IV. Discover Scuba Diving (optional) und benötigteAusrüstung

• Wenn wir fertig sind, was nicht lange dauern wird, gehen wir zusammen in das Schwimmbad (oder begrenzte Freiwasser) tauchen. Du wirst ein kurzes Briefing bekommen und dann springen wir zusam-men ins Wasser (Hinweis: Unter der Voraussetzung, dass alle medizinische Anforderungen erfüllt sind)

Vortragsausarbeitung

I. Gegenseitiges Kennenlernen {Stelle dich und deine Assistenten vor. Als Option: Lasse die Teilnehmer sich selbst kurz vorstellen, mit ihrem Namen und Beruf und einer kurzen Schilderung, weshalb sie sich entschieden haben, tauchen zu lernen.}

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Registrierung & Orientierung - �

Registrierung & OrientierungRegistrierung & Orientierung

ÜÜberblickberblickGegenseitigesGegenseitiges KennenlernenKennenlernenKursKursüüberblickberblickKurseinschreibungKurseinschreibungBenBenöötigte Ausrtigte AusrüüstungstungBereitmachen fBereitmachen füür einen r einen FunFun--TauchgangTauchgang

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II. Kursüberblick

A. Brevetierung.

1. Bei erfolgreichem Kursabschluss erhältst du das PADI Open Water Diver Brevet (Mindestal-ter 15 Jahre) bzw. das PADI Junior Open Water Diver Brevet (Mindestalter 10 Jahre).

2. Dieses Brevet weist dich als Gerätetaucher aus, der seine Ausbildung beendet und die von PADI festgelegten Brevetierungs-Anforderun-gen erfüllt hat.

3. Die Profis in der Tauchbranche (auf dem Tauchboot, im Tauchgeschäft, auf der Tauch-basis usw.) werden dein Brevet sehen wollen, wenn du tauchen willst.

4. Dein Taucherausweis, das „Brevet”, erlaubt dir:

• Tauchausrüstung zu leihen und zu kaufen.

• Luft für deine Pressluftflasche zu bekom-men.

• An Tauchaktivitäten teilzunehmen.

• An Weiterbildungskursen teilzunehmen.

• An Tauchplätzen und unter Bedingungen zu tauchen, die denen deiner Ausbildung ähneln

B. Kursstruktur.

1. Der PADI Open Water Diver Kurs ist:

• Leistungsbezogen. Dies bedeutet, du kannst in dem Kurs weitergehen, wenn du die entsprechenden Leistungsanforder-ungen erfüllt hast.

• In drei Teile aufgeteilt: Theorie-Ausbildung, Schwimmbad-Ausbildung (Schwimmbad bzw. begrenztes Freiwasser), Freiwasser-Training.

2. Der Kurs wird in fünf Schwimmbad-Tauch-gängen und fünf Theorie-Einheiten unter-richtet (jeweils drei für den Scuba Diver). Du musst die Leistungsanforderungen für jedes erreichen, bevor du zur nächsten weiterge-hen darfst. Wir werden mit deinem ersten Schwimmbad-Tauchgang heute Abend begin-nen {oder sage ihnen wann es stattfinden wird}

3-9

Registrierung & Orientierung - �

KursKursüüberblickberblick

BrevetierungBrevetierungKursstrukturKursstrukturKursanforderungenKursanforderungenKursplanKursplan OPEN WATER DIVER

OP

E

NWATER

DIV

ER

Page 75: Open Water Diver Course

3. Du wirst den grössten Teil deiner Entwicklung in Theorie im Selbststudium machen, indem du das Manual liest und das Video anschaust (CD-ROM). Bei jeder Theorie-Einheit zeigt mir ein kurzes Quiz, wie gut du den Stoff verstanden hast, und dann wiederholen wir zusammen die Themenbereiche, in welchen du Schwierig-keiten hattest und ich werde dir Informationen geben, spezifisch zu den Tauchbedingungen, die wir hier haben. Nach der letzten Theorie-Einheit schreibst du die Abschlussprüfung, die sicherstellt, dass du dich an alles was du während dem Kurs gelernt, erinnerst.

4. Wir werden zusammen vier Freiwasser-Tauch-gänge machen (zwei für Scuba Diver), während diesen wendest du alles praktisch an, was du gelernt hast, und wirst auch noch neueFertigkeiten entwickeln. Aber wir werden einen grossen Teil der Zeit herumschauen und die Unterwasserwelt entdecken. {Erwähne den Schnorcheltauchgang, falls er im Kurs enthalten ist. Bespreche die Möglichkeiten von Überweisungen und was dies bedeutet}

C. Kursanforderungen.

1. Verbindliche Teilnahme.

{Betone die Anforderungen und die Notwendig-keit, an allen Einheiten in der richtigen Reihen-folge teilzunehmen. Erläutere, wie „make-ups” / Nachholtermine gehandhabt werden. Erkläre die Situation, falls ein Tauchschüler den Kurs nicht zum Abschluss bringen kann.}

2. Selbststudium.

• Schaue die vor jeder Unterrichts-Einheit das Open Water Diver Video an und lese den entsprechenden Teil in deinem Open Water Diver Manual und beantworte die Übungsfragen im Text und die Wiederho-lungsfragen. (Oder benutze die CD-ROM) Wenn wir uns das nächste Mal treffen, dann werde ich mir deine Wiederholungs-fragen zur Beurteilung

3-10

Page 76: Open Water Diver Course

• Während du liest, solltest du wichtige Infor-mationen unterstreichen oder markieren – vor allem die Informationen, welche sich auf die Ziele beziehen. {Wenn du einen Lernvertrag benutzt, dann bespreche ihn jetzt}

3. Erforderliche Ausrüstung.

{Erläutere die Ausrüstung, welche die Tauch-schüler für die Schwimmbad-Tauchgänge und die Freiwasser-Tauchgänge benötigen. Besprich an dieser Stelle lediglich die Liste; später wirst du die Tauchausrüstung in einzelnen bespre-chen.}

4. Logbuch.

{Bitte die Schüler für alle Einheiten immer ihre eigenen Logbücher mitzubringen, damit du sie unterschreiben kannst.}

5. Sonstiges:

_____________________________________________________________________________

_____________________________________________________________________________

D. Kursplan. {Sprich mit den Tauchschülern den Kurs-plan im Detail durch - Zeiten, Örtlichkeiten, was jeder tun wird usw.}

III. Kurseinschreibung {Vergewissere dich, dass du für jeden Schüler folgendes bereit hast: „Erklärung zum Gesundheitszustand / Attest”, „Standardverfahren für sicheres Tauchen – Einverständniserklärung”, „Haftungsausschluss und Risikoübernahme-Erklärung”(oder andere Formulare, welche vor Ort benutzt werden müssen)}

IV. Benötigte Ausrüstung für das Abenteuer {Zeige den Kursteilnehmern zunächst LG, sprich kurz die wichtig-sten Ausrüstungsteile an und nenne ihnen diejenige Ausrüstung, die sie für den ersten Schwimmbad-Tauchgang benötigen. Zeige, und wenn angemessen, lasse die Tauchschüler dann tatsächliche Masken, Schnorchel, Flossen, Jackets, Pressluftflaschen Lungenautomaten anprobieren. Mache sie auf die verschiedenen Formen, Merkmale und Materialien aufmerksam.}

3-11

Registrierung & Orientierung - �

BenBenöötige Ausrtige Ausrüüstungstung

MaskeMaskeuundnd SchnorchelSchnorchel

LungenautomatLungenautomat

AlternativeAlternativeLuftversorgungLuftversorgung

BleiBlei

FlossenFlossen

InstrumenteInstrumente

PressluftflaschePressluftflasche

InflatorInflator undundDeflator fDeflator füürr

JacketJacket

JacketJacket

Registrierung & Orientierung - f

KurseinschreibungKurseinschreibung

ErklErkläärung zum rung zum Gesundheitszustand/AttestGesundheitszustand/AttestStandardverfahren fStandardverfahren füür sicheres r sicheres TauchenTauchen --EinverstEinverstäändniserklndniserkläärungrungHaftungsausschluss und Haftungsausschluss und RisikoRisikoüübernahmebernahme--ErklErkläärungrung

Page 77: Open Water Diver Course

Zusammenfassung

(Wiederhole die Hauptpunkte dieser Registrierung & Orientierung.) Für die nächste Unterrichts-Einheit fülle die Wiederholungsfragen vonKapitel Eins und Zwei in dem Open Water Diver Manual aus und schaue dir das Video an (oder CD-ROM).

• Schnuppertauchen Gerätetauchen zum Kennenlernen{Präsentiere das Discover Scuba Diving (Einführung von Tauch-fertigkeiten und Orientierung) Briefing; Du kannst dies im Fall von beim begrenztem Freiwasser am Tauchplatz mittels des Discover Scuba Diving Flip-Chart präsentieren. Führe dann Schwimmbad-tauchgang 1 durch.}

• Beurteilung der Wassertauglichkeit{Die Schüler müssen ihre Wassertauglichkeit ohne jegliche Hilfs-mittel demonstrieren müssen, bevor sie an einem Freiwasser-Trainingstauchgang teilnehmen dürfen. Zu irgendeinem Zeitpunkt vor der Brevetierung musst du mit den Tauchschülern auch einen Schwimmtest durchführen und dokumentieren, der aus 200 Meter Streckenschwimmen ODER 300 Meter Streckenschwim-men mit Maske, Schnorchel und Flossen und einer 10-minütigen „Überlebensübung” besteht; es sind keine Hilfsmittel wie Maske, Flossen, Schnorchel oder Schwimmhilfen erlaubt. Anschliessend an den Schwimmbad-Tauchgang, oder während dem Tauchgang, kannst du in Erwägung ziehen, schon einen Teil dieser Anforder-ungen zu erfüllen. Es wird nicht empfohlen, die Schüler nur schwimmen zu lassen, ohne einen Schwimmbad-Tauchgang}

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Eins

Empfohlene Lernhilfen

1. Lesson Guides.

2. Verschiedene Ausrüstungsteile wie besprochen.

3. PADI Open Water Diver Video.

Vortrag {Anweisung: Diese Einheit ist gemeint als Wiederholung und zur Ver-tiefung. Gehe schnell über die Teilbereiche, wo die Schüler auf Grund ihrer Wiederholungsfragen und ihrer Antworten aus dem Quiz, ein gutes Grundwissen haben. Verbringe mehr Zeit mit den Bereichen, wo die Schüler Schwierigkeiten hatten, wo du noch weitere Details deinen Schülern erklären und sie über die örtlichen Tauchumgebung informie-ren willst, und wo deine Schüler weiteres Interesse zeigen.}

Open WaterOpen WaterDiver KursDiver Kurs

Entwicklung deiner Entwicklung deiner Kenntnisse Teil EinsKenntnisse Teil Eins

3-12

Registrierung & Orientierung - 6

Fragen?Fragen?

Page 78: Open Water Diver Course

Ideen zum Kontakt

1. Lasse die Tauchschüler sich vorstellen, wie es sein könnte ein Fisch zu sein, verglichen mit einem Taucher.

2. Vergleiche das „Plopp” im Ohr beim Fliegen mit Druckänder-ungen unter Wasser.

3. Berichte den Tauchschülern von einem ungewöhnlichen Vorgang unter Wasser, mit dessen Hilfe das Empfinden der neutralenTarierung deutlich wird. Nenne etwa den Versuch, im Schwimmbad unter Wasser einen Hebel runterzudrücken, wobei das einzige was sich dabei bewegt, du selbst bist, und zwar in die andere Richtung.

Überblick, Lernziele und Beispiele zu Wert- / Nutzenangaben

I. Tarierung

• Wozu Tarierungskontrolle?

• Wie kontrollierst du deine Tarierung?

• Tarierungskontrolle gibt dir die Möglichkeit den Tauchgang zu kontrollieren – du fühlst dich schwerelos, oder du treibst mühelos an der Oberfläche. Indem du lernst deine Tarierung zu kontrollieren, wirst du dich entspannen und den ungewollten Kontakt mit der Unterwasserwelt ver-meiden können.

II. Angenehme Abstiege

• Wie stellst du beim Abstieg in den Ohren und inden luftgefüllten Hohlräumen Druckausgleichher?

• Was solltest du tun, wenn du in deinen luftge-füllten Hohlräumen beim Abtauchen ein unan-genehmes Gefühl verspürst?

• Was kann einen Druckausgleich schwierig oderunmöglich machen?

• Du bist sicher schon einmal in dem tiefen Teil eines Schwimmbads bis zum Boden getaucht und hast ein unangenehmes Gefühl in den Ohren verspürt. Du wirst lernen wie man dieses unangenehme Gefühl vermeiden kann, was du tun musst, wenn dieses unangenehme Gefühl auftritt, und einige Faktoren, welche den Druckausgleich erschweren können.

3-13

Lesson Guide 1 - �

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil EinsEntwicklung deiner Kenntnisse Teil Eins

ÜÜberblickberblickTarierungTarierungAngenehme AbstiegeAngenehme AbstiegeAngenehme AufstiegeAngenehme AufstiegeAtmen unter WasserAtmen unter Wasser

Page 79: Open Water Diver Course

III. Angenehme Aufstiege

• Was ist die wichtigste Regel beimGerätetauchen?

• Beim Gerätetauchen, kann etwas was du nichtweisst dir weh tun.

• Was solltest du tun, wenn du beim Aufstiegin deinen Ohren und Sinushöhlen einen unan-genehmen Druck verspürst?

• Obwohl es selten vorkommt, aber wenn du Pro-bleme hast deine Ohren oder Sinushöhlen beim Auftauchen auszugleichen, möchtest du gerne wissen, was dagegen zu tun ist.

IV. Atmen unter Wasser

• Welche Beziehung besteht zwischen der Tiefeund dem Luftvorrat?

• Welches ist die effizienteste Weise, unter Wasserzu atmen?

• Das Atmen unter Wasser ist in einigen Bereichen anders, als das Atmen an der Oberfläche. Wir werden betrachten, wie du als Taucher atmen musst, damit du keine Luft verschwendest und damit du entspannt bleibst.

Durchführung {Fordere die Tauchschüler auf, zu zuhören, Fragen zu stel-len oder laut zu schnarchen, falls du sie langweilen solltest usw. – mache etwas, was bewirkt, dass das ganze sowohl für dich, als auch für die Schüler, lustig und entspannend ist.}

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Page 80: Open Water Diver Course

Vortragsausarbeitung

I. Tarierung – positiv, neutral, negativ

A. Wozu Tarierungskontrolle?

1. An der Oberfläche – hilft durch Treiben Energie zu sparen.

2. Unter Wasser – hilft dir neutrale Tarierung um schwerelos zu bleiben. Dies spart Energie und hält dich vom Grund fern, was an-sonsten in manchen Gegenden empfindliches aquatisches Leben schädigen könnte. Abstand vom Grund wirkt auch der Abnutzung deiner Ausrüstung entgegen. {Gehe auf besondere Bedürfnisse der Tauchschüler / der Umgebung ein, wie etwa Tarierungskontrolle zum Zwecke der U/W Fotografie, des Strömungstauchens usw.}

B. Wie kontrollierst du deine Tarierung?

1. Das Tarierungsjacket, kurz: „Jacket”, lässt dich deine Tarierung variieren, durch Hinzufügen bzw. Ablassen von Luft.

2. Das Gewichtssystem gleicht den positiven Auftrieb deines Tauchanzugs und deines Kör-pers aus. {Erläutere die spezifische Anwendung bzgl. der Tauchanzüge, die die Tauchschüler verwenden werden.}

3. Lungenvolumen – Du bekommst mehr Auftrieb, wenn du einatmest, und du verlierst Auftrieb, wenn du ausatmest. {Sage den Tauch-schülern, dass sie die Tarierungskontrolle während den Schwimmbad-Tauchgängen mit Hilfe der Atemkontrolle üben und so die Fein-tarierung in den Griff bekommen werden.}

II. Angenehme Abstiege

A. Wie stellst Du beim Abstieg in den luftgefüllten Hohlräumen Druckausgleich her?

1. Halte deine Nase zu und versuche, gefühlvoll durch sie auszuatmen.

2. Schlucke und bewege deinen Unterkiefer von einer Seite zur anderen.

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Lesson Guide 1 - �

Angenehme AbstiegeAngenehme AbstiegeWie stellst du beim Abstieg in den Wie stellst du beim Abstieg in den luftgefluftgefüüllten Hohlrllten HohlrääumenumenDruckausgleich her?Druckausgleich her?�� Nase zuhalten und versuchen, Nase zuhalten und versuchen,

gefgefüühlvoll durch sie auszuatmenhlvoll durch sie auszuatmen�� Schlucken und Unterkiefer vonSchlucken und Unterkiefer von

einer Seite zur anderen bewegeneiner Seite zur anderen bewegen�� Beides gleichzeitigBeides gleichzeitig�� Durch Nase Luft in Maske blasenDurch Nase Luft in Maske blasen

Mache frMache früühzeitig und oft Druckausgleichhzeitig und oft Druckausgleich

Lesson Guide 1 - f

TarierungTarierung

Wie kontrollierst du deine Wie kontrollierst du deine Tarierung?Tarierung?�� TarierungsjacketTarierungsjacket�� GewichtssystemGewichtssystem�� Lungenvolumen zur Lungenvolumen zur

FeintarierungFeintarierungEinatmen = mehr AuftriebEinatmen = mehr AuftriebAusatmen = weniger AuftriebAusatmen = weniger Auftrieb

Lesson Guide 1 - �

TarierungTarierung

Wozu Tarierungskontrolle?Wozu Tarierungskontrolle?�� An der OberflAn der Oberfläächeche -- hilft durch hilft durch

Treiben Energie zu sparenTreiben Energie zu sparen�� Unter Wasser Unter Wasser -- hilft neutrale hilft neutrale

Tarierung zu erreichen und Tarierung zu erreichen und schwerelos zu bleibenschwerelos zu bleiben

Spart EnergieSpart EnergieHHäält dich vom Grund fern; lt dich vom Grund fern; vermeidet Schvermeidet Schäädigungdigungvonvon aquatischemaquatischem LebenLebenund Ausrund Ausrüüstungstung

Page 81: Open Water Diver Course

3. Mache beides gleichzeitig – schlucke und bewege deinen Unterkiefer von einer Seite zur anderen, während du gleichzeitig versuchst, durch deine zugehaltene Nase auszuatmen. {Lasse die Tauchschüler diese Techniken vor-sichtig im Unterrichtsraum üben.}

4. Blase durch deine Nase Luft in deine Maske. Dies wird verhindern, dass deine Maske in der Tiefe ein unangenehmes Gefühl verursacht

5. Führe den Druckausgleich früh und häufig aus – jeden Meter beim Abstieg. Warte nicht bis ein unangenehmes Gefühl auftritt – wenn du oft Druckausgleich durchführst, solltest du kein unangenehmes Gefühl verspüren.

B. Was solltest du tun, wenn du in deinen luftgefüllten Hohlräumen beim Abtauchen ein unangenehmes Gefühl verspürst? {Barotrauma / „Squeeze”}

1. Steige auf, bis kein unangenehmes Gefühl mehr vorhanden ist.

2. Versuche erneut, gefühlvoll Druckausgleich zu machen.

3. Wenn der Druckausgleich funktioniert und du kein unangenehmes Gefühl mehr verspürst, tauche langsam wieder ab.

4. Wenn du keinen Druckausgleich machen kannst, brich den Tauchgang ab. {Erkläre den Tauchschülern wie sie dir signalisieren sollen, wenn sie während den Schwimmbad- oder Frei-wasser-Tauchgängen Druckausgleichprobleme haben.}

C. Was kann einen Druckausgleich schwierig oder unmöglich machen?

1. Tauchen mit einer Erkältung, Allergie oder mit anderen Schwellungen an den Atemwegen.

2. Blockieren eines luftgefüllten Hohlraums – wie etwa Ohrenstöpsel oder eine sehr eng anlieg-ende Kopfhaube. {Falls im Kurs Kopfhauben Verwendung finden, besprich die Typen bzgl. Squeeze-Vermeidung.}

3-16

Lesson Guide 1 - 7

Angenehme AbstiegeAngenehme Abstiege

Was kann einen Was kann einen DruckausgleichDruckausgleichschwierig oder schwierig oder unmunmööglich machen?glich machen?�� Tauchen bei ErkTauchen bei Erkäältungltung�� Blockieren einesBlockieren eines

luftgefluftgefüüllten Hohlraumsllten Hohlraums

+

Lesson Guide 1 - 6

Angenehme AbstiegeAngenehme AbstiegeWas solltest du tun, wenn du in deinen Was solltest du tun, wenn du in deinen luftgefluftgefüüllten Hohlrllten Hohlrääumen beim Abtauchen umen beim Abtauchen ein unangenehmes Gefein unangenehmes Gefüühl versphl verspüürst?rst?�� Steige auf, bis kein unangenehmes Steige auf, bis kein unangenehmes

GefGefüühl mehrhl mehr�� Versuche erneut, gefVersuche erneut, gefüühlvoll Druckausgleichhlvoll Druckausgleich

zu machenzu machen�� Wenn kein unangenehmes Wenn kein unangenehmes

GefGefüühl mehr, tauche langsam hl mehr, tauche langsam wieder abwieder ab

�� Wenn Druckausgleich nicht Wenn Druckausgleich nicht mmööglich brich Tauchgang abglich brich Tauchgang ab

Page 82: Open Water Diver Course

III. Angenehme Aufstiege

A. Was ist die wichtigste Regel beim Gerätetauchen?

1. Die wichtigste Regel beim Gerätetauchen lautet – Atme beim Gerätetauchen fort-während und halte niemals den Atem an. {Zur Anwendung der Regel informiere die Tauch-schüler, dass du ihnen helfen wirst ihren Instinkt zu überwinden, unter Wasser den Atem anhalten zu wollen. So werden sie zum Beispiel immer wenn der Lungenautomat aus dem Mund ist, das Ausatmen kleiner Luftbla-sen praktizieren.}

2. Wichtig: Ein Lungenriss kann zu ernster Ver-letzung führen, sogar zum Tod. Durch einen Riss können Blasen in den Kreislauf gelan-gen, welche die Blutzufuhr zum Gehirn oder anderen Körperteilen blockieren und zu Läh-mungen, ernsthaften Verletzungen oder Tod führen können. Erinnere dich an den geschlos-senen luftgefüllten Beutel, der von der Tiefe an die Oberfläche gebracht wurde? Wenn du während dem Aufstieg (und sollte es nur ein Meter sein) die Luft anhältst, können deine Lungen überdehnt werden, und dies kann zu einem Lungenriss führen.}

B. Was solltest du tun, wenn du beim Aufstieg in deinen Ohren und Sinushöhlen einen unan-genehmen Druck verspürst? {Umkehrblockierung}

1. Solltest du beim Aufstieg in deinen Ohren oder Sinushöhlen ein unangenehmes Gefühl haben – stoppe.

2. Tauche einen Meter ab und gib der einge-schlossenen Luft Gelegenheit, einen Weg ins Freie zu finden.

3. Um eine solche sog. „Umkehrblockierung” in den Ohren oder Sinushöhlen zu vermeiden, Tauche nicht bei Erkältung und nimm vor dem Tauchen keine schleimhautabschwellenden Mittel. {Erkläre den Tauchschülern, wie du möchtest, dass sie dir eine Umkehrblockierung signalisieren. Erläutere auch, was die anderen Tauchschüler in einem solchem Fall tun sollten. Erkläre ihnen, dass sie bei einer Erkäl-tung nicht an den Schwimmbad- oder Freiwas-sertauchgängen.}

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Lesson Guide 1 - 9

Angenehme AufstiegeAngenehme AufstiegeWas solltest du tun, Was solltest du tun, wenn du beim Aufstieg wenn du beim Aufstieg in deinen Ohren oder in deinen Ohren oder SinushSinushööhlen einen hlen einen unangenehmen Druck unangenehmen Druck verspverspüürst?rst?�� Verlangsame und stoppeVerlangsame und stoppe�� Tauche einen Meter abTauche einen Meter ab�� Tauche nicht bei ErkTauche nicht bei Erkäältung; nimm vor dem ltung; nimm vor dem

Tauchen keine Tauchen keine schleimhautabschwellenden Mittelschleimhautabschwellenden Mittel

+

Lesson Guide 1 - 8

Angenehme AufstiegeAngenehme Aufstiege

Was ist die wichtigste Regel Was ist die wichtigste Regel beim Gerbeim Geräätetauchen?tetauchen?�� Atme beim GerAtme beim Geräätetauchentetauchen

fortwfortwäährend und halte niemalshrend und halte niemalsden Atem anden Atem an

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Page 83: Open Water Diver Course

3-18

IV. Atmen unter Wasser

A. Welche Beziehung besteht zwischen der Tiefe und dem Luftvorrat?

1. Tauchen in geringer Tiefe verbraucht weniger Luft und gibt dir mehr Zeit unter Wasser.

2. Tauchen in grösserer Tiefe verbraucht mehr Luft und lässt dir weniger Zeit unter Wasser. {Vergleiche als Beispiel die Tiefen und unge-fähren Tauchzeiten von einigen Tauchgängen, die regional üblich sind – der eine Tauchgang flach, der andere tiefer.}

B. Welches ist die effizienteste Weise, unter Wasser zu atmen?

1. Die effizienteste Weise, um beim Tauchen Luft von höherer Dichte zu atmen, ist tiefes, langsames Atmen. {Erkläre den Tauchschül-ern, dass sie auf diese Weise während ihren Schwimmbad- und Freiwasser-Tauchgängen zu atmen lernen werden.}

2. Damit du dich wohl fühlst und möglichst wenig Luft verbrauchst, entspanne dich und überans-trenge dich nicht unter Wasser.

3. Schwimme mit gemächlichem Tempo – atme normal und achte darauf, dass du niemals ausser Atem kommst. Je mehr du dich anstrengst, desto mehr Luft verbrauchst du.

Zusammenfassung (Wiederhole die Hauptpunkte und die Ziele – jetzt in Form von Antworten auf die Fragen; und nenne noch einmal den Wert bzw. den Nutzen der Thematik.)

Lesson Guide 1 - 1�

Fragen?Fragen?

Lesson Guide 1 - 1�

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil EinsEntwicklung deiner Kenntnisse Teil Eins

ZusammenfassungZusammenfassungTarierungTarierungAngenehme AbstiegeAngenehme AbstiegeAngenehme AufstiegeAngenehme AufstiegeAtmen unter WasserAtmen unter Wasser

Besprechung derBesprechung derWiederholungsfragenWiederholungsfragen -- QuizQuiz

Lesson Guide 1 - 11

Atmen unter WasserAtmen unter Wasser

Welches ist die effizienteste Welches ist die effizienteste Weise unter Wasser zu Weise unter Wasser zu atmen?atmen?�� Tiefes, langsames AtmenTiefes, langsames Atmen�� Entspanne dich, Entspanne dich,

üüberanstrenge dich nichtberanstrenge dich nicht�� Schwimme mit Schwimme mit

gemgemäächlichem Tempochlichem Tempo

Lesson Guide 1 - 10

Atmen unter WasserAtmen unter Wasser

Welche Beziehung besteht Welche Beziehung besteht zwischen der Tiefe und dem zwischen der Tiefe und dem Luftvorrat?Luftvorrat?

Geringerer LuftverbrauchGeringerer LuftverbrauchLLäängere Zeitngere Zeit U/WU/W

HHööherer Luftverbrauchherer LuftverbrauchKKüürzere Zeitrzere Zeit U/WU/W

FlachFlach TieferTiefer

Page 84: Open Water Diver Course

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Zwei

Empfohlene Lernhilfen

1. Lesson Guides.

2. Tauchausrüstung wie besprochen.

3. PADI Open Water Diver Video.

Vortrag{Anweisung: Diese Einheit ist gemeint als Wiederholung und zur Ver-tiefung. Gehe schnell über die Teilbereiche, wo die Schüler auf Grund ihrer Wiederholungsfragen und ihrer Antworten aus dem Quiz, ein gutes Grundwissen haben. Verbringe mehr Zeit mit den Bereichen, wo die Schüler Schwierigkeiten hatten, wo du noch weitere Details deinen Schülern erklären und sie über die örtlichen Tauchumgebung informie-ren willst, und wo deine Schüler weiteres Interesse zeigen.}

Ideen zum Kontakt

1. Lasse die Tauchschüler die Unterschiede vergleichen, die an Land bzw. unter Wasser bzgl. Wärmeverlust und Bewegung beste-hen.

2. Erkläre den Tauchschülern, wie dir bei einem kürzlich erfolgten Tauchgang angenehm warm war – welche Art Tauchanzug und welches Zubehör du verwendet hast, und warum.

3. Erzähle den Tauchschülern eine Geschichte, mit der die Vorzüge des Buddy-Systems verdeutlicht werden. Weil du einen Buddy dabei hattest, wurde, woraus vielleicht ein grosses Problem hätte entstehen können, ein kleines, leicht zu bewältigendes Problem.

OpenOpen WaterWaterDiverDiver KursKurs

Entwicklung deiner Entwicklung deiner Kenntnisse Teil ZweiKenntnisse Teil Zwei

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Page 85: Open Water Diver Course

Überblick, Lernziele und Beispiele zu Wert- / Nutzenangaben

I. Wie man U/W warm bleibt

• Wodurch bleibt man U/W warm?

• Was sollte man tun, wenn man U/W beginnt fort-während zu zittern?

• Wenn dir bei deinen Trainingstauchgängen unter Wasser kalt wird, wird dir der Spass am Tauch-gang vergehen. Schon ein geringfügiger Verlust von Körperwärme enthält ein potentielles Gesund-heitsrisiko. Daher sind Kenntnisse über Wärmever-lust unter Wasser wichtig.

II. „Streamlining” – Stromlinienform

• Wie solltest du dich unter Wasser bewegen?

• Was solltest du tun, wenn du an der Oberflächeoder unter Wasser ermüdest?

• Tauchen ist aufregend, aber du solltest nicht ausser Kontrolle geraten. Wenn du einige Punkte beachtest, kannst du verhindern ausser Atem zu kommen, und hilft dir auch Krämpfe und Müdigkeit zu vermeiden. Du musst auch wissen, was zu tun ist, wenn du ermüdest.

III. Tauchen im Team

• Welche neun Punkte solltest du mit deinemBuddy bei der Tauchgangsplanung besprechen?

• Welches Verfahren solltest du praktizieren, wenndu unter Wasser den Kontakt zu deinem Tauch-partner oder den anderen Kursteilnehmern ver-lierst?

• Du hast bereits gelernt, dass du immer mit einem Buddy tauchst. Jetzt werden wir uns die Schritte anschauen, welche du einhalten solltest, um das Buddy-System effektiv zu machen

3-20

Lesson Guide � - �

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil ZweiEntwicklung deiner Kenntnisse Teil Zwei

ÜÜberblickberblickWie man U/W warm bleibtWie man U/W warm bleibt““StreamliningStreamlining””-- StromlinienformStromlinienformTauchen im TeamTauchen im Team

Page 86: Open Water Diver Course

Durchführung {Fordere die Tauchschüler auf, zu zuhören und falls erfor-derlich Fragen zu stellen. Gestalte es lustig und locker.}

Vortragsausarbeitung

I. Wie man U/W warm bleibt

A. Wodurch bleibt man U/W warm?

1. Bei Tauchanzügen gibt es verschiedene Optionen. {Gehe auf die Tauchanzüge ein, die von den Tauchschülern bei den Schwimmbad- und Freiwasser-Tauchgängen benutzt werden solche, die regional üblich sind und solche, welche man bei Tauchreisen in andere klima-tische Bedingungen verwendet.}

2. Bei unseren Schwimmbad- und Freiwasser-Tauchgängen benötigen wir diverses Zubehör zu unseren Tauchanzügen. {Gehe auf Tauchan-zugzubehör ein, das bei den anstehenden Schwimmbad- und Freiwasser-Tauchgängen benötigt wird, und auf solches, das regional Verwendung findet und das Zubehör, das von den Tauchschülern bei einer Tauchreise oder beim Tauchen unter anderen klimatischen Bedingungen verwendet werden könnte.}

B. Was sollte man tun, wenn man U/W beginnt fort-während zu zittern?

1. Kontinuierliches Zittern ist ein Warnsignal, das bedeutet, du hast schon so viel Körperwärme verloren, dass wenn du noch mehr verlierst, dein Körper beginnen wird ernsthafte Störun-gen zu haben, seine Funktion zu erfüllen (Hypothermie). Solltest du bei unseren Frei-wasser-Tauchgängen beginnen, kontinuierlich zu zittern, informiere sofort mich oder meinen Assistenten.

2. Wann immer du beim Tauchen kontinuierlich zu zittern beginnst, verlasse sofort das Wasser, trockne dich ab und wärme dich auf. {Gehe auf ein paar regionale Praktiken ein, wie Taucher sich nach dem Tauchen aufwärmen – warme Dusche, warme Getränke, warme Kleidung, usw.}

Lesson Guide � - f

Wie man U/W warm bleibtWie man U/W warm bleibt

Was sollte man tun, wennWas sollte man tun, wennman U/W beginnt fortman U/W beginnt fort--wwäährend zu zittern?hrend zu zittern?�� Kontinuierliches ZitternKontinuierliches Zittern

ist ein Warnsignalist ein Warnsignal�� Falls du beginnst,Falls du beginnst,

kontinuierlich zu zittern:kontinuierlich zu zittern:Verlasse das WasserVerlasse das WasserTrockne dich ab, wTrockne dich ab, wäärme dich aufrme dich auf

3-21

Lesson Guide � - �

Wie man U/W warm bleibtWie man U/W warm bleibt

Wodurch bleibt man Wodurch bleibt man U/W warm?U/W warm?�� TauchanzTauchanzüügege ––

OptionenOptionen�� TauchanzTauchanzüügege ––

ZubehZubehöörr

Page 87: Open Water Diver Course

II. „Streamlining” – Stromlinienform

A. Wie solltest du dich unter Wasser bewegen?

1. Bewege dich langsam und gleichmässig, um Überanstrengung zu vermeiden und nicht ausser Atem zu geraten. Beobachte, wie ich und der Staff sich während unseren Tauchgän-gen bewegt.

2. Vermeide schnelle, ruckartige Bewegungen – sie vergeuden Energie.

3. Lasse dir Zeit unter Wasser, um Überan-strengung zu vermeiden – deineGeschwindigkeit zu verdoppeln braucht vier mal soviel Kraft.

4. Bringe deinen Körper und deine Ausrüstung in Stromlinienform, um den Wasserwiderstand zu verringern. Lasse keine Ausrüstung herumbau-meln; dies macht dich langsamer, vergeudet Energie und kann die Unterwasserwelt schä-digen. {Ermutige die Tauchschüler, vor dem Tauchgang immer den Ausrüstungscheck mit dem Tauchpartner durchzuführen, um sicher-zustellen dass alle Schläuche korrekt befestigt sind.}

5. Bewege dich so gut wie möglich horizontal durchs Wasser. {Besprich die Technik der Ver-lagerung von Gewichten in Richtung Brust oder von dieser weg, um dich auszutrimmen – so dass beim Schwimmen unter Wasser der Kopf weder oben noch unten ist.}

B. Was solltest du tun, wenn du an der Oberfläche oder unter Wasser ermüdest?

1. Empfindest du an der Oberfläche Überan-strengung, so stelle Auftrieb her und bewege dich nicht. Ruhe dich aus bis du wieder zu Atem gekommen bist, und schwimme dann mit geringerem Tempo weiter.

2. Empfindest du unter Wasser Überanstrengung, so stoppe jegliche Aktivität, atme tief und ruhe dich aus. Falls erforderlich, halte dich irgendwo fest. Solltest du bei unseren Freiwasser-Tauch-gängen Überanstrengung empfinden, infor-miere sofort mich oder meinen Assistenten. {Demonstriere den Tauchschülern das entspre-chende Handzeichen.}

Lesson Guide � - 6

StromlinienformStromlinienform

Was solltest du tun, wenn du an Was solltest du tun, wenn du an der Oberflder Oberflääche oder unter che oder unter Wasser ermWasser ermüüdest?dest?�� OberflOberfläächeche—— stelle Auftriebstelle Auftrieb

her, bewege dich nichther, bewege dich nicht�� U/WU/W —— stoppe jeglichestoppe jegliche

AktivitAktivitäät, atme tief,t, atme tief,ruhe dich ausruhe dich aus

3-22

Lesson Guide � - �

StromlinienformStromlinienformWie solltest du dich unter Wasser Wie solltest du dich unter Wasser bewegen?bewegen?�� Langsam, gleichmLangsam, gleichmäässigssig�� Vermeide schnelle,Vermeide schnelle,

ruckartige Bewegungenruckartige Bewegungen�� Lasse dir ZeitLasse dir Zeit�� Bringe KBringe Köörper undrper und

AusrAusrüüstung in stung in StromlinienformStromlinienform

�� Bewege dich horizontal durchs WasserBewege dich horizontal durchs Wasser

Page 88: Open Water Diver Course

III. Tauchen im Team

A. Welche neun Punkte solltest du mit deinem Buddy bei der Tauchgangsplanung besprechen? (Erkläre den Tauchschülern, dass du in deinen Briefings vor den Freiwasser-Tauchgängen all diese Punkte ansprechen wirst, so wie sie dies später als breve-tierte Taucher mit ihrem Tauchpartner praktizieren werden.)

1. Legt Ein- / Ausstiegsstellen und -techniken fest. {Gehe auf regionale Einstiegspraktiken ein.}

2. Verabredet einen Kurs, dem ihr folgen wollt. {Erkläre den Tauchschülern, dass sie später lernen werden, wie man einen Kompass ver-wendet und einem Kurs unter Wasser folgt.}

3. Stellt Übereinstimmung über Zeit- und Tiefenlimits her. {Erläutere verschiedene Möglichkeiten, wie Taucher die Tiefe eines Tauchplatzes bestimmen können (U/W-Karten, ortskundige Taucher, PADI Dive Center usw.).}

4. Wiederholt Handzeichen.

5. Stellt Übereinstimmung her, bei welchem Flaschendruck ihr umkehren werdet.

6. Besprecht das Verfahren um zusammenzu-bleiben.

7. Besprecht das Verfahren im Falle einer Tren-nung voneinander.

8. Besprecht die Notfallverfahren, einschliesslich der Verfahren, wie ihr im Falle einer Luftknapp-heit eure Luft miteinander teilen werdet.

9. Seid euch über das Ziel des Tauchgangs einig – es kann einfach nur das Anschauen eines Riffs sein, aber ihr müsst euch darüber einig sein.

3-23

Lesson Guide � - 8

Tauchen im TeamTauchen im TeamWelche neun Punkte solltest du mit Welche neun Punkte solltest du mit deinem Buddy bei der deinem Buddy bei der Tauchgangsplanung besprechen?Tauchgangsplanung besprechen?�� Luftvorrat zum Umkehren festlegenLuftvorrat zum Umkehren festlegen�� Verfahren zum ZusammenbleibenVerfahren zum Zusammenbleiben�� Verfahren bei TrennungVerfahren bei Trennung�� NotfallverfahrenNotfallverfahren�� Seid euch Seid euch üüber das Ziel des Tauchgangs ber das Ziel des Tauchgangs

einigeinig -- es kann einfach nur das Anschauen es kann einfach nur das Anschauen eines Riffseines Riffs sein, aber ihr msein, aber ihr müüsst euch sst euch dardarüüber einig sein.ber einig sein.

Lesson Guide � - 7

Tauchen im TeamTauchen im Team

Welche neun Punkte solltest du Welche neun Punkte solltest du mit deinem Buddy bei der mit deinem Buddy bei der Tauchgangsplanung besprechen?Tauchgangsplanung besprechen?�� Ein/Ausstiegsstellen und Ein/Ausstiegsstellen und --technikentechniken�� Festlegen eines KursesFestlegen eines Kurses�� ZeitZeit-- und Tiefenlimitenund Tiefenlimiten�� Wiederholung von HandzeichenWiederholung von Handzeichen

Page 89: Open Water Diver Course

B. Welches Verfahren solltest du praktizieren, wenn du unter Wasser den Kontakt zu deinem Tauch-partner oder den anderen Kursteilnehmern ver-lierst?

1. Suche nach deinem Buddy oder den anderen Kursteilnehmern nicht länger als 1 Minute.

2. Bleibt die Suche ohne Erfolg, tauche auf und findet an der Oberfläche wieder zusammen.

3. In einigen Situationen, nach deiner Brevetier-ung, möchtest du vielleicht vermeiden an die Oberfläche auf zutauchen – in diesem Fall besprecht vorher, was in einer solchen Situa-tion der Trennung zu tun ist.

Zusammenfassung {Betone: Es liegt in eurer Verantwortung, bei eurem Tauch-partner zu bleiben, euren Tauchgang zusammen mit eurem Tauchpartner zu planen, diesem Plan zusammen mit eurem Tauchpartner zu folgen und dazu bereit sein, euch gegenseitig zu helfen. Niemand kann das für euch über-nehmen – ihr müsst es tun.}

{Wiederhole die Hauptpunkte und die Ziele – wiederhole sie jetzt in Form von Antworten auf die Fragen; und nenne noch einmal den Wert bzw. den Nutzen der Thematik.}

3-24

Lesson Guide � - 10

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil ZweiEntwicklung deiner Kenntnisse Teil Zwei

ZusammenfassungZusammenfassungWie man U/W warm bleibtWie man U/W warm bleibt““StreamliningStreamlining”” -- StromlinienformStromlinienformTauchen im TeamTauchen im Team

Besprechung derBesprechung derWiederholungsfragenWiederholungsfragen ––QuizQuiz

Lesson Guide � - 9

Tauchen im TeamTauchen im Team

Welches Verfahren solltest du Welches Verfahren solltest du praktizieren, wenn du unter praktizieren, wenn du unter Wasser den Kontakt, zu deinem Wasser den Kontakt, zu deinem Tauchpartner oder den anderen Tauchpartner oder den anderen Kursteilnehmern verlierst?Kursteilnehmern verlierst?�� Suche fSuche füür 1 Minuter 1 Minute�� Wenn ohne ErfolgWenn ohne Erfolg

auftauchen und anauftauchen und anOberflOberfläächechezusammenfindenzusammenfinden

Lesson Guide � - 11

Fragen?Fragen?

Page 90: Open Water Diver Course

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Drei

Empfohlene Lernhilfen

1. Lesson Guides.

2. Dias oder Videos von der örtlichen Tauchumgebung /Tauchplatz.

3. PADI Open Water Diver Video.

4. Informationen über den betreffenden Tauchplatz (Gezeitenta-bellen, Fischerei- und Schutzbestimmungen, Landkarten, U/W-Karten usw.).

5. Infomaterial über Rescue Diver und Emergency First Response Kurse

Vortrag{Anweisung: Diese Einheit ist gemeint als Wiederholung und zur Ver-tiefung. Gehe schnell über die Teilbereiche, wo die Schüler auf Grund ihrer Wiederholungsfragen und ihrer Antworten aus dem Quiz, ein gutes Grundwissen haben. Verbringe mehr Zeit mit den Bereichen, wo die Schüler Schwierigkeiten hatten, wo du noch weitere Details deinen Schülern erklären und sie über die örtlichen Tauchumgebung informie-ren willst, und wo deine Schüler weiteres Interesse zeigen.}

Ideen zum Kontakt

1. Vergleiche die Planung einer langen Wanderung in unbekanntem Gebiet mit der Planung eines Tauchgangs an einem unbekannten Tauchplatz. Setze das Wandern in Beziehung zum Tauchen, indem du die Kenntnis der Umgebung, die Planung und dasProblemmanagement diskutierst.

2. Erzähle den Tauchschülern von einem für dich unvergesslichen Tauchgang an dem Tauchplatz, an dem sie ihre Freiwasser-Tauch-gänge machen werden. Füge Beschreibungen der ansässigen aquatischen Lebewesen und des Tauchplatzes in deine Schilder-ung ein.

3-25

OpenOpen WaterWaterDiverDiver KursKurs

Entwicklung deiner Entwicklung deiner Kenntnisse Teil DreiKenntnisse Teil Drei

Page 91: Open Water Diver Course

Überblick, Lernziele und Beispiele zu Wert- / Nutzenangaben

I. Unser Tauchplatz

• Was erwartet uns an dem Tauchplatz, an dem,unsere Freiwasser-Tauchgänge erfolgen?

• Welche U/W-Flora und -Fauna werden wir beiunseren Freiwasser-Tauchgängen zu sehenbekommen?

• Ihr werdet bald eine Serie von Freiwasser-Tauch-gängen absolvieren, und wenn ihr wie die meisten Taucher seid, werdet ihr wissen wollen, was euch unter Wasser erwartet.

II. Sorge für dich selbst

• Wo solltest du nach Kursabschluss tauchen, bisdu Erfahrung gesammelt oder an Weiterbildungteilgenommen hast?

• Wie lassen sich die meisten Tauchprobleme, diean der Oberfläche auftreten, verhindern oderkontrollieren?

• Wie kannst du dir selbst im unwahrscheinlichenFall helfen, dass an der Oberfläche ein Problemauftritt?

• Ihr werdet feststellen, dass wenn ihr und euer Tauchpartner in euren Grenzen taucht, eure Tauchgänge plant und die Richtlinien für sicheres Tauchen befolgt, sich Problemsituationen vermei-den lassen. Um innerlich beruhigt zu sein werdet ihr jedoch wissen wollen, wie ihr für euch selbst sorgen könnt, sollte doch einmal ein Problem auftreten.

III. Kümmere dich um andere

• Was sind die vier grundlegenden Schritte, umeinem anderen Taucher zu helfen?

• Da du dich auch um deinen Tauchpartner zu küm-mern hast, musst du auch wissen, wie du ihm im Bedarfsfall helfen kannst.

3-26

Lesson Guide � - �

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil DreiEntwicklung deiner Kenntnisse Teil Drei

ÜÜberblickberblickUnser TauchplatzUnser TauchplatzSorge fSorge füür dich selbstr dich selbstKKüümmere dich um anderemmere dich um andereProblemlProblemlöösungsdenken unter sungsdenken unter WasserWasserTauchen vom BootTauchen vom Boot

Page 92: Open Water Diver Course

IV. Problemlösungsdenken unter Wasser

• Wie lassen sich die meisten Tauchprobleme, dieunter Wasser auftreten, verhindern oder kontrol-lieren?

• Dein Buddy hat keine Luft mehr – Was sollte er ineiner solchen vorgegebenen Situation tun, uman die Oberfläche zu gelangen? {Sage den Tauch-schülern, dass du verschiedene Varianten einersolchen Situation ansprechen wirst.}

• Unterwasserprobleme zu kennen erlaubt dir dich beim Tauchen zu entspannen, da du Problemlö-sungsdenken anwenden kannst, falls einmal ein Problem auftreten sollte.

V. Tauchen vom Boot {Behandle dieses Thema, wenn die Freiwasser-Tauchgänge dieses Kurses von einem Boot aus erfolgen.}

• Was ist beim Tauchen von einem Boot zubeachten, wie es während des Kurses oder beieinem Tauchurlaub zum Einsatz kommt?

• Das Tauchen von einem Boot macht einfach mehr Spass, wenn einem die wichtigen Dinge an Bord bekannt sind.

Durchführung

{Fordere die Tauchschüler auf mitzuarbeiten und Fragen zu stellen, falls dies notwendig Mache es locker und lustig.}

Vortragsausarbeitung

I. Unser Tauchplatz

A. Was erwartet uns an dem Tauchplatz, an dem unsere Freiwasser-Tauchgänge erfolgen, bzgl. Tem-peratur, Sicht, Strömungen und Bodenbeschaffen-heit?

1. Wassertemperatur.

{Gehe auf die Wassertemperaturen an region-alen Tauchplätzen und den Freiwasser-Trainingsplätzen des Kurses ein. Hebe Unter-schiede hervor zwischen Oberflächen-temperaturen und Temperaturen in der Tiefe, falls solche Unterschiede existieren.

3-27

Lesson Guide � - �

Unser TauchplatzUnser Tauchplatz

Was erwartet uns an dem Was erwartet uns an dem Tauchplatz, an dem unser Tauchplatz, an dem unser Freiwassertraining erfolgt, bzgl. Freiwassertraining erfolgt, bzgl. Temperatur, Sicht, StrTemperatur, Sicht, Ströömungenmungenund Bodenbeschaffenheit?und Bodenbeschaffenheit?Welche U/WWelche U/W--Flora undFlora und--FaunaFaunawerden wir bei unseremwerden wir bei unseremFreiwassertraining zu sehenFreiwassertraining zu sehenbekommen?bekommen?

Page 93: Open Water Diver Course

Nenne Beispiele der verschiedenen Bedingun-gen an populären Tauchplätzen rund um den Globus.}

2. Sicht.

{Gehe auf die Sichtverhältnisse an regionalen Tauchplätzen und den Freiwasser-Trainings-plätzen des Kurses ein. Nenne Beispiele der verschiedenen Bedingungen an populären Tauchplätzen rund um den Globus. Hebe regio-nale Faktoren hervor, die Auswirkung auf die Sicht haben: a) Wasserbewegung, b) Wetter, c) Schwebeteilchen, d) Bodenbeschaffenheit. Besprich Möglichkeiten, wie die Tauchschüler dazu beitragen können, während des Kurses eine maximale Sicht zu bewahren.}

3. Strömungen.

{Gehe auf Strömungen (falls es solche gibt) an regionalen Tauchplätzen und den Freiwas-ser-Trainingsplätzen des Kurses ein. Falls das Freiwassertraining an Plätzen erfolgt, an denen Strömungen üblich sind, besprich Tech-niken für das Tauchen bei Strömung. Nenne Beispiele der verschiedenen Bedingungen an populären Tauchplätzen rund um den Globus.}

4. Bodenbeschaffenheit.

{Gehe auf die Bodenbeschaffenheit an regio-nalen Tauchplätzen und den Freiwasser-Trai-ningsplätzen des Kurses ein. Hebe hervor, dass die Tauchschüler besonders vorsichtig beim Tauchen über Grund sein müssen, der lebende Organismen beheimatet – zur persön-lichen Sicherheit und zum Schutz empfindli-cher aquatischer Organismen. Nenne Beispiele der verschiedenen Bedingungen an populären Tauchplätzen rund um den Globus.}

B. Welche U/W-Flora und -Fauna werden wir bei unseren Freiwasser-Tauchgängen zu sehen bekom-men? {Gehe auf die Flora und Fauna an regionalen Tauchplätzen und den Freiwasser-Trainingsplätzen des Kurses ein. Betone die Tatsache, dass nahezu alle im Wasser lebenden Tiere nicht aggressiv und harmlos sind, und dass Taucher Unterwasserlebe-wesen nicht jagen, ärgern oder bedrohen sollten. Falls möglich, zeige Dias oder Videos regional häufig vorkommender aquatischer Tiere undPflanzen.}

3-28

Page 94: Open Water Diver Course

II. Sorge für dich selbst

A. Wo solltest du nach Kursabschluss tauchen, bis du Erfahrung gesammelt oder an Weiterbildung teil-genommen hast?

1. Wenn dieser Kurs abgeschlossen ist, tauche in einer Umgebung, die der deines Kurses ähnelt, oder tauche mit einem Profi. {Erinnere die Scuba Diver, dass sie immer mit einem Profi tauchen müssen. Nenne den Tauchschülern regionale Tauchplätze mit nahegelegener Not-fallhilfe.}

2. Um Erfahrung unter Supervision zu sammeln, werden dir folgende Kurse empfohlen:

• PADIs Adventures in Diving Programm – dies bietet dir fortgeschrittene Tauch-fertigkeiten.

• Emergency First Response – hierbei erhältst du eine Grundausbildung in Erster Hilfe und Herz-Lungen-Wiederbelebung.

{Informiere die Tauchschüler, wann dein nächster EFR-Kurs stattfindet und dass auch nicht-tauchende Freunde und Fami-lienangehörige daran teilnehmen können.}

• PADIs Rescue Diver Kurs – in diesem Kurs werden deine Fähigkeiten zur Prob-lemvermeidung verfeinert und du lernst, spezifische und möglicherweise komplexe Tauchprobleme zu handhaben.

{Mache die Tauchschüler darauf aufmerksam, dass das PADI Advanced Open Water Diver Brevet Vorausset-zung zur Teilnahme an diesem Kurs ist. Gib ihnen die Daten deines nächsten Advanced Open Water Diver Kurses, oder des nächsten Abenteuertauchgangs, für solche, die nur einmal in eine Thematik hinein schnuppern möchten, welche sie interessiert.}

B. Wie lassen sich die meisten Tauchprobleme, die an der Oberfläche auftreten, verhindern oder kontrol-lieren?

1. Tauche innerhalb deiner Grenzen.

2. Entspanne dich beim Tauchgang.

3-29

Lesson Guide � - �

Sorge fSorge füür dich selbstr dich selbst

Wie lassen sich die meisten Wie lassen sich die meisten Tauchprobleme, die an der Tauchprobleme, die an der OberflOberflääche auftreten, verhindern che auftreten, verhindern oder kontrollieren?oder kontrollieren?�� Tauche innerhalb deiner GrenzenTauche innerhalb deiner Grenzen�� Entspanne dichEntspanne dich�� Habe positiven AuftriebHabe positiven Auftrieb

Lesson Guide � - f

Sorge fSorge füür dich selbstr dich selbstWo solltest du nach Kursabschluss Wo solltest du nach Kursabschluss tauchen, bis du Erfahrung gesammelt tauchen, bis du Erfahrung gesammelt oder an Weiterbildung teilgenommen oder an Weiterbildung teilgenommen hast?hast?�� In einer Umgebung, die derIn einer Umgebung, die der

deines Kurses deines Kurses äähnelt, oderhnelt, odertauche mit einem Profitauche mit einem Profi

�� Folgende drei Kurse werden dirFolgende drei Kurse werden dirempfohlen:empfohlen:

AdvancedAdvanced OpenOpen WaterWaterEmergencyEmergency First ResponseFirst ResponseRescue DiverRescue Diver

Page 95: Open Water Diver Course

3. Stelle an der Oberfläche positiven Auftrieb her und halte ihn aufrecht.

C. Wie kannst du dir selbst im unwahrscheinlichen Fall helfen, dass an der Oberfläche ein Problem auftritt?

1. Stelle sofort Auftrieb her, indem du entweder dein Jacket aufbläst oder dein Blei abwirfst (Bleigurt oder Gewichtssystem).

2. Stoppe, denke nach, und dann handle.

3. Zögere nicht, Hilfe herbeizurufen – mittels Signalpfeife, aufblasbarer Rettungsboje oder Winken. {Gehe auf einige übliche Probleme ein – Wadenkrampf, Überanstrengung, ausser Atem sein usw. Erläutere den Tauchschülern, dass sie in den Schwimmbad- und Freiwasser-lektionen lernen werden, solche Probleme zu lösen, und ermutige sie ihre Ausbildung fortzu-setzen.}

III. Kümmere dich um andere

A. Was sind die vier grundlegenden Schritte, um einem anderen Taucher zu helfen?

1. Verschaffe ihm Auftrieb – reiche ihm einen Auftriebskörper bzw. wirf ihm diesen zu und/oder blase sein Jacket auf; wirf sein Blei ab.

2. Beruhige den Taucher.

3. Hilf dem Taucher, die Kontrolle über seine Atmung wiederzuerlangen.

4. Hilf dem Taucher zurück zum Ufer / Boot, falls erforderlich. {Erinnere die Tauchschüler daran, dass sie in Schwimmbad-Tauchgang Drei einen ermüdeten Taucher schleppen werden.}

IV. Problemlösungsdenken unter Wasser

A. Wie lassen sich die meisten Tauchprobleme, die unter Wasser auftreten, verhindern oder kontrollie-ren?

1. Überanstrengung.

• Bewege dich langsam und atme langsam.

• Achte auf dein Tempo.

3-30

Lesson Guide � - 8

ProblemlProblemlöösungsdenkensungsdenkenunter Wasserunter Wasser

Wie lassen sich die meisten Wie lassen sich die meisten Tauchprobleme, die unter Wasser Tauchprobleme, die unter Wasser auftreten, verhindern oder auftreten, verhindern oder kontrollieren?kontrollieren?�� ÜÜberanstrengungberanstrengung�� Verfangen /Verfangen /

HHäängenbleibenngenbleiben�� Atmen aus Atmen aus

abblasendem Automatabblasendem Automat�� Keine Luft mehrKeine Luft mehr

Lesson Guide � - 7

KKüümmere dich um anderemmere dich um andere

Was sind die vier grundlegenden Was sind die vier grundlegenden Schritte, um einem anderen Schritte, um einem anderen Taucher zu helfen? Taucher zu helfen? �� Verschaffe ihmVerschaffe ihm

viel Auftriebviel Auftrieb�� Beruhige ihnBeruhige ihn�� Hilf ihm, die Kontrolle Hilf ihm, die Kontrolle üüber seine ber seine

Atmung wiederzuerlangenAtmung wiederzuerlangen�� Hilf ihm zurHilf ihm zurüück zum Ufer / Bootck zum Ufer / Boot

Lesson Guide � - 6

Sorge fSorge füür dich selbstr dich selbstWie kannst du dir selbst im Wie kannst du dir selbst im unwahrscheinlichen Fall helfen, dass unwahrscheinlichen Fall helfen, dass an der Oberflan der Oberflääche ein Problem che ein Problem auftritt?auftritt?�� Stelle Auftrieb herStelle Auftrieb her

Blase dein Blase dein JacketJacket aufaufWirf dein Blei abWirf dein Blei ab

�� Stoppe, denke nach,Stoppe, denke nach,handlehandle

�� Rufe Hilfe herbeiRufe Hilfe herbei

Page 96: Open Water Diver Course

• Hast du dich überanstrengt, stoppe jeg-liche Aktivität, ruhe dich aus, entspanne dich und atme langsam.

• {Mache auf Umgebungsbedingungen aufmerksam, die eine Überanstrengung bewirken können – Brandung, Strömun-gen, starker Wellengang usw.}

2. Verfangen / Hängen bleiben.

• Stoppe, denke nach, und dann handle. Handle nach einem Plan und nicht instink-tiv.

• Arbeite langsam und ruhig, um dich selbst zu befreien.

• Lasse dir von deinem Buddy helfen.

{Gehe auf Probleme des Verfangens / Hängensbleibens ein, die in der regionalen Tauchumgebung vorkommen können.}

3. Atmen aus einem abblasenden Lungenauto-maten. {Erläutere den Tauchschülern, wie es zu einem Abblasen des Automaten kommen kann (Sand, Einfrieren, mangelhafte Wartung usw.), und beschreibe die spezifischen Tech-niken, die sie in Schwimm-Tauchgang Drei erlernen werden.}

4. Keine Luft mehr.

• Behalte deinen Luftvorrat sorgfältig im Auge, indem du alle paar Minuten auf deinen Finimeter bzw. deinen luft-integrierten Tauchcomputer schaust.

• Keine Luft mehr zu haben, ist in vielen Fällen die Ursache für Verletzungen von Tauchern, und dennoch ist es ein Problem, dessen Kontrolle gänzlich beim Taucher liegt.

• {Beziehe dich auf die „ohne Luft” Situation in Schwimmbad-Tauchgang Zwei. Betone, dass du für den Rest des Kurses gerne sehen möchtest, dass sie häufig auf ihren Finimeter bzw. luftintegrierten Tauchcom-puter schauen.}

3-31

Page 97: Open Water Diver Course

B. Dein Buddy hat keine Luft mehr – Was sollte er in einer solchen vorgegebenen Situation tun, um an die Oberfläche zu gelangen? {Erinnere die Schüler an die Möglichkeiten, die sie schon gelesen haben. Auch, dass schon in der Tauchgangsplanung Not-fallverfahren angesprochen wurden, wie: wo ist die alternative Luftversorgung angebracht, Umkehr-punkt oder der Aufstieg an Hand des Luftvorrates und auch ob Wechselatmung beherrscht wird, usw.}

1. Situation 1 – „Dein Buddy hat plötzlich keine Luft mehr. Er befindet sich 1 Meter von dir entfernt und du hast eine alternative Luftver-sorgung. Bis zur Oberfläche sind es 10 Meter. Dein Buddy sollte: ________________________________________ .” {Erlaube den Tauch-schülern, ihre Antworten zu diskutieren. Die bevorzugte Antwort sollte sein: Dein Buddy sollte zu dir schwimmen, die Handzeichen für „Habe keine Luft” und „Gib mir Luft” geben, sich deine alternative Luftversorgung sichern, aus dieser atmen, und wenn er sich wohl fühlt, solltet ihr zusammen aufsteigen.}

2. Situation 2 – „Während dein Buddy aus seinem Lungenautomaten einen Atemzug nimmt, geht das Einatmen plötzlich schwer. Ein Blick auf seinen Finimeter zeigt, dass er einen Fehler gemacht hat und er keine Luft mehr hat. Er befindet sich mindestens 18 Meter von dir entfernt, und du hast eine alternative Luftversorgung. Es sind 12 Meter bis zur Ober-fläche.

Meter bis zur Oberfläche. Dein Buddy sollte.”

______________________________________ {Erlaube den Tauchschülern, ihre Antworten zu diskutieren. Die bevorzugte Antwort sollte sein: Dein Buddy sollte einen kontrollierten, schwimmenden Notaufstieg machen, indem er zur Oberfläche schwimmt, dabei kontinuierlich in seinen Lungenautomaten ausatmet und dabei z.B. einen A-a-a-h-h-h Laut erzeugt. Erin-nere die Tauchschüler, dass dies bei einem gut funktionierenden Buddy-System nicht passie-ren dürfte, wenn sie eng beieinander bleiben.}

3-32

Lesson Guide � - 10

ProblemlProblemlöösungsdenkensungsdenkenunter Wasserunter Wasser

Dein Buddy hat keine Luft mehr Dein Buddy hat keine Luft mehr --Was sollte er in einer solchen Was sollte er in einer solchen vorgegebenen Situation tun, um vorgegebenen Situation tun, um an die Oberflan die Oberflääche zu gelangen?che zu gelangen?�� Situation � Situation � —— Buddy ist 18 Buddy ist 18

Meter/60 Fuss von dir entfernt. Du Meter/60 Fuss von dir entfernt. Du hast eine alternative hast eine alternative Luftversorgung. Tiefe Luftversorgung. Tiefe -- 1�1�Meter/f 0 Fuss.Meter/f 0 Fuss.

Lesson Guide � - 9

ProblemlProblemlöösungsdenkensungsdenkenunter Wasserunter Wasser

Dein Buddy hat keine Luft mehr Dein Buddy hat keine Luft mehr --Was sollte er in einer solchen Was sollte er in einer solchen vorgegebenen Situation tun, um vorgegebenen Situation tun, um an die Oberflan die Oberflääche zu gelangen?che zu gelangen?�� Situation 1 Situation 1 —— Buddy ist 1 Meter/f Buddy ist 1 Meter/f

Fuss von dir entfernt. Du hast eine Fuss von dir entfernt. Du hast eine alternative Luftversorgung. Tiefe = alternative Luftversorgung. Tiefe = 10 Meter/�� Fuss.10 Meter/�� Fuss.

Page 98: Open Water Diver Course

V. Tauchen vom Boot {Behandle dieses Thema, wenn die Freiwasser-Trainingstauchgänge von einem Boot erfolgen. Vorgeschlagen wird, dass du Dias oder ein Video von Booten zeigst, die in diesem Kurs oder bei Tauchtrips Verwendung finden.}

A. Was ist beim Tauchen von einem Boot zu beachten, wie es während des Kurses oder bei einem Tauchurlaub zum Einsatz kommt?

1. Grundlegendes zum Boot.

2. Allgemeine Regeln.

3. Wo werden Ausrüstung und persönliche Dinge verstaut.

4. Empfehlungen für Ein- und Ausstiege.

5. Notfallverfahren

Zusammenfassung {Wiederhole die Hauptpunkte und die Ziele – wiederhole sie jetzt in Form von Antworten auf die Fragen; und nenne noch einmal den Wert bzw. den Nutzen der Thematik.}

Anweisungen für die Entwicklung der Kenntnisse Teil Vier

Lies die Bedienungs- und Studienanleitung, die deiner RDP Tabelle bzw. deinem Wheel beiliegt. Wenn du das Wheel lernst, dann lies die ersten Fünf Kapitel und mache die Übungsbeispiele. Solltest du die Tabelle lernen, dann lies bis zu dem Teil „Finden der Mindest-Ober-flächenpause” und mache die Übungsbeispiele. Beides befindet sich auch auf der CD-ROM .

3-33

Lesson Guide � - 1�

Fragen?Fragen?

Lesson Guide � - 1�

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil DreiEntwicklung deiner Kenntnisse Teil Drei

ZusammenfassungZusammenfassungUnser TauchplatzUnser TauchplatzSorge fSorge füür dich selbstr dich selbstKKüümmere dich um anderemmere dich um andereProblemlProblemlöösungsdenkensungsdenkenunter Wasserunter WasserTauchen vom BootTauchen vom Boot

Besprechung derBesprechung derWiederholungsfragenWiederholungsfragen ––QuizQuiz

Lesson Guide � - 11

Tauchen vom BootTauchen vom BootWas ist beim Tauchen von einem Boot Was ist beim Tauchen von einem Boot zu beachten, wie es wzu beachten, wie es wäährend des hrend des Kurses oder bei einem Tauchurlaub Kurses oder bei einem Tauchurlaub zum Einsatz kommt?zum Einsatz kommt?�� Grundlegendes zum BootGrundlegendes zum Boot�� Allgemeine RegelnAllgemeine Regeln�� Verstauen der TauchausrVerstauen der Tauchausrüüstung und stung und

perspersöönlicher Dingenlicher Dinge�� Richtlinien/VorschlRichtlinien/Vorschlääge fge füür Einr Ein-- undund

AusstiegeAusstiege�� NotfallverfahrenNotfallverfahren

Page 99: Open Water Diver Course

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Vier

Empfohlene Lernhilfen

1. Lesson Guides.

2. PADI Open Water Diver Video.

3. Demoversionen des Recreational Dive Planners – Wheel oder Tabelle.

Vortrag {Anweisung: Diese Einheit ist gemeint als Wiederholung und zur Ver-tiefung. Gehe schnell über die Teilbereiche, wo die Schüler auf Grund ihrer Wiederholungsfragen und ihrer Antworten aus dem Quiz, ein gutes Grundwissen haben. Verbringe mehr Zeit mit den Bereichen, wo die Schüler Schwierigkeiten hatten, wo du noch weitere Details deinen Schülern erklären und sie über die örtlichen Tauchumgebung informie-ren willst, und wo deine Schüler weiteres Interesse zeigen.}

Ideen zum Kontakt

1. Vergleiche den Gebrauch einer Strassenkarte, um damit eine Reise zu planen, mit der Verwendung des Recreational Dive Plan-ner, um einen Tauchgang zu planen.

2. Berichte den Tauchschülern wie es war, als du zum allerersten Mal eine Stickstoff-Narkose empfunden hast. Erkläre ihnen, wie du auf sichere Weise damit umgegangen bist.

3. Frage die Tauchschüler, aus welchen Gründen ihrer Ansicht nach bestimmte Regeln für das Autofahren gelten – Geschwindig-keitsbegrenzungen, Strassenverkehrsordnung usw. Die meisten Tauchschüler werden den Sicherheitsaspekt anführen. Leite zu der Feststellung über, dass es ähnliche Grenzen und Regeln für ein sicheres Tauchen gibt.

Überblick, Lernziele und Beispiele zu Wert- / Nutzenangaben

I. Stickstoffnarkose

• Wie solltest du reagieren, wenn Stickstoff-narkose zum Problem wird?

• Indem du zu reagieren weisst, wenn Stickstoffnar-kose zum Problem wird, kannst du deren Gefahren besser vermeiden.

II. Dekompressions-Krankheit

• Wie vermeidest du die Dekompressions-Krankheit (DCS)?

3-34

Lesson Guide f - �

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil VierEntwicklung deiner Kenntnisse Teil Vier

ÜÜberblickberblickStickstoffnarkoseStickstoffnarkoseDekompressionsDekompressions--KrankheitKrankheitTauchtabellenTauchtabellen--EinfEinfüührunghrungDer Gebrauch des Der Gebrauch des RecreationalRecreationalDiveDive PlannersPlanners

OpenOpen WaterWaterDiverDiver KursKurs

Entwicklung deiner Entwicklung deiner Kenntnisse Teil VierKenntnisse Teil Vier

Page 100: Open Water Diver Course

• Was solltest du tun, falls du vermutest, dukönntest Symptome der Dekompressions-Krankheit haben?

• Es ist leicht, die Risiken einer Dekompressions-Krankheit zu minimieren, indem man sich an festgelegte Grenzen und Richtlinien hält. Wenn du jedoch dieses nicht befolgst, dann kann Dekom-pressions-Krankheit auftreten und auch lebensge-fährlich werden..

III. Tauchtabellen und Tauchcomputer Einführung

• Was bedeuten die Begriffe Tauchprofil, Nullzeit-grenze, Grundzeit, Wiederholungstauchgang,Oberflächenpause und Wiederholungsgruppe?

• Wie lauten die allgemeinen Regeln zumGebrauch des Recreational Dive Planners?

• Was macht ein Tauchcomputer im Vergleich zueiner Tauchtabelle, und welche Regeln und Emp-fehlungen kommen zur Anwendung?

• Wie du weisst, helfen dir Tauchtabellen und Tauch-computer bei der Bestimmung sicherer maximaler Zeit- und Tiefengrenzen, um Dekompressions-Krankheit zu vermeiden. Um Tauchtabellen und Tauchcomputer richtig zu benutzen, musst du die Fachausdrücke, Empfehlungen und die Richtlinien, welche zur Anwendung kommen, beherrschen.

IV-A. Der Gebrauch des Wheels {Verwende diesen Teil des Vortrags, IV-A, wenn du den Tauchschülern den Gebrauch der Wheel-Version des Recreational Dive Planners lehrst. Verwende IV-B, wenn du die Tabellen-Version des RDP lehrst. Beim Berechnen von Muster-beispielen denke daran Tauchprofile an die Tafel zu zeichnen, um es den Tauchschülern zu erleichtern dir zu folgen.}

• Wie kontrollierst du das Wheel auf korrekte Jus-tierung?

• Wie findest du die Nullzeitgrenzen für jede Tiefezwischen 0 und 40 Metern?

• Wie findest du die Wiederholungsgruppe für einebestimmte Tiefe und Zeit?

• Wie findest du die Wiederholungsgruppe nacheiner Oberflächenpause?

• Wie planst du Wiederholungstauchgänge?

3-35

Page 101: Open Water Diver Course

• Wie lauten die speziellen Regeln für drei oder mehr Wiederholungstauchgänge an einem Tag?

• Wenn du weisst, wie du den RDP gebrauchst, kannst du deine Tauchgänge innerhalb angemes-sener Grenzen planen.

IV-B. Der Gebrauch der Tabellen-Version des RDP {Ver-wende diesen Teil des Vortrags, IV-B, wenn du den Tauchschülern die Tabellen-Version des Recreational Dive Planners lehrst Beim Berechnen von Muster-beispielen denke daran Tauchprofile an die Tafel zu zeichnen, um es den Tauchschülern zu erleichtern dir zu folgen.}

• Wie findest du die Nullzeitgrenzen für jede Tiefezwischen 0 und 40 Metern?

• Wie findest du die Wiederholungsgruppe für einebestimmte Tiefe und Zeit?

• Wie findest du in Tabelle 2 die Wiederholungs-gruppe nach einer Oberflächenpause?

• Wie findest du in Tabelle 3 den (Reststickstoff-)Zeitzuschlag?

• Wie findest du in Tabelle 3 die Restnullzeiten?

• Wie planst du Wiederholungstauchgänge?

• Wie lauten die speziellen Regeln für drei odermehr Wiederholungstauchgänge an einem Tag?

• Wenn du weisst, wie du den RDP gebrauchst, kannst du deine Tauchgänge innerhalb angemes-sener Grenzen planen.

Durchführung

{Fordere die Tauchschüler auf, zu zuhören und falls notwendig, Fragen zu stellen. Halte es locker und lustig. Für diesen Teil, brauchen die Schüler ihr RDP (Wheel oder Tabelle), Notizpapier und einen Stift.}

Vortragsausarbeitung

I. Stickstoffnarkose

A. Wie solltest du reagieren, wenn Stickstoffnarkose zum Problem wird?

1. Stickstoff wirkt unter Druck betäubend.

2. Wenn du beginnst, dich komisch oder be-rauscht zu fühlen – steige sofort in einegeringere Tiefe auf, bis die Wirkung vorüber ist.

3-36

Lesson Guide f - �

StickstoffnarkoseStickstoffnarkose

Wie solltest du reagieren, wenn Wie solltest du reagieren, wenn Stickstoffnarkose zum Problem Stickstoffnarkose zum Problem wird?wird?�� Stickstoff wirkt unter Druck Stickstoff wirkt unter Druck

betbetääubendubend�� FFüühlst du dich komisch /hlst du dich komisch /

berauscht? Steige sofort inberauscht? Steige sofort ineine geringere Tiefe aufeine geringere Tiefe auf

�� Ist dein Buddy betroffen?Ist dein Buddy betroffen?Geleite ihn in eine geringere TiefeGeleite ihn in eine geringere Tiefe

Page 102: Open Water Diver Course

{Betone dass es am besten ist, wenn man eine Stickstoffnarkose zum ersten Mal unter Super-vision erlebt, wie zum Beispiel beim Tieftauch-gang im Rahmen des Adventures in Diving Programms.}

3. Falls dein Buddy betroffen ist und nur noch eingeschränkt reagiert, geleite ihn in eine ge-ringere Tiefe. {Erinnere die Tauchschüler daran, dass eine Stickstoffnarkose an sich offenkun-dig nicht gefährlich ist, aber die eingeschränk-ten Fähigkeiten, die sie bewirkt, können sehr gefährlich sein.}

II. Dekompressions-Krankheit

A. Wie vermeidest du die Dekompressions-Krankheit?

1. Die Dekompressions-Krankheit, ist ein medi-zinischer Zustand, der von übermässigem Stickstoff hervorgerufen wird, der in den Blut-gefässen und im Körpergewebe Blasen bildet. Die Blasen blockieren physisch den Blutfluss sowie von den Nerven ausgehende Signale.

2. Befolge etablierte, sichere Zeit- und Tiefen-grenzen von validierten Tauchtabellen / Tauchcomputern. {Gib Beispiele, wie du dich bei jedem Tauchgang an deine Tauchtabelle/Tauchcomputer hältst.}

3. Halte eine langsame Aufstiegsgeschwindigkeit ein – maximal 18 Meter / Minute. {Erkläre den Tauchschülern, wie sie ihre Aufstiegsgeschwin-digkeit während.}

4. Mache nach jedem Tauchgang einen Sicher-heits-Stop in 5 Meter Tiefe für mindestens 3 Minuten. (Erläutere, wie im einzelnen die Sicherheits-Stops während der Freiwasser-Tauchgänge erfolgen werden.)

Wichtiger Hinweis: Da die Empfindlichkeit gegenüber der Dekompressions-Krankheit von Person zu Person unter-schiedlich ist, kann keine Tauchtabelle, die auf mathe-matischen Modellen basieren, garantieren, dass die Dekompressions-Krankheit niemals auftreten wird, sogar dann nicht, wenn du innerhalb der Grenzwerte der Tabelle oder des Tauchcomputers tauchst. Bleibe immer gut inner-halb der Grenzen, welche von deinem Tauchcomputer oder der Tabelle vorgegeben werden.

3-37

Lesson Guide f - �

DekompressionsDekompressions--KrankheitKrankheit

Wie vermeidest du DekompressionsWie vermeidest du Dekompressions--Krankheit (DCS)?Krankheit (DCS)?�� Befolge etablierte sichere ZeitBefolge etablierte sichere Zeit--undund

Tiefengrenzen von Tauchtabellen / Tiefengrenzen von Tauchtabellen / ComputernComputern

�� Langsame AufstiegsgeschwindigkeitLangsame Aufstiegsgeschwindigkeit�� SicherheitsSicherheits--Stop nach jedem TauchgangStop nach jedem Tauchgang

Lesson Guide f - f

DekompressionsDekompressions--KrankheitKrankheit

Wie vermeidest du DekompressionsWie vermeidest du Dekompressions--Krankheit (DCS)?Krankheit (DCS)?�� Was ist DCS?Was ist DCS?

ÜÜbermbermäässiger Stickstoff,ssiger Stickstoff,der in Blutgefder in Blutgefäässenssenund im Kund im Köörpergewebe Blasenrpergewebe Blasenbildet, die den Blutfluss und bildet, die den Blutfluss und Nervensignale blockierenNervensignale blockieren

�m/1��m/1�ftft

SicherheitsSicherheits --StopStop

Page 103: Open Water Diver Course

B. Was solltest du tun, falls du vermutest, du könntest Symptome der Dekompressions-Krankheit haben?

1. Mache keine weiteren Tauchgänge.

2. Begib dich in ärztliche Behandlung. Konsultiere möglichst einen Taucherarzt, aber jeder Arzt wird helfen. {Gib den Tauchschülern die örtli-chen Tauchnotfall-Telefonnummern (DAN, DES usw.).}

3. Atme Sauerstoff in der höchstmöglichen Konzentration. Das Atmen von Sauerstoff hilft beim Abbau von Stickstoff aus dem Körper.

Wichtiger Hinweis: Selbst wenn dein Verdacht auf Dekom-pressions-Krankheit nur vage ist, begib dich sofort in Behandlung; verzögere dies nicht. Verzögerungen können zu dauerhaften Restsymptomen führen.

III. Verhinderung der Dekompressions-Krankheit – Tauchtabellen-Einführung

A. Was bedeuten die Begriffe Tauchprofil, Nullzeit-grenze, Grundzeit, Wiederholungstauchgang, Ober-flächenpause und Wiederholungsgruppe?

1. Tauchprofil: Die grafische Darstellung eines Tauchgangs. {Verwende das Tauchprofil auf dem Lesson Guide, um die nachfolgenden Begriffe und Informationen zu besprechen. Erkläre den Tauchschülern, wie sie zur Bere-chnung aller Musteraufgaben während des Kurses solche Profile verwenden sollen, und dass sie als brevetierte Taucher damit ihre Tauchgänge planen werden. Ziehe Beispiele von tatsächlichen Tauchgängen heran, um die praktische Anwendung zu verdeutlichen und die Aufmerksamkeit der Tauchschüler bei der Besprechung der Begriffe und Regeln zu erhöhen.}

2. Nullzeitgrenze (NZG / NDL): Auf Tauchtabellen zu finden; dies ist die maximal erlaubte Grund-zeit.

3. Grundzeit (GZ): Die Gesamtzeit in Minuten, vom Beginn des Abstiegs bis zum Beginn des endgültigen Aufstiegs zur Oberfläche oder zum Sicherheits-Stop.

3-38

Lesson Guide f - 7

TauchtabellenTauchtabellen--EinfEinfüührunghrung

Was bedeuten folgende Begriffe?Was bedeuten folgende Begriffe?�� TauchprofilTauchprofil�� Nullzeitgrenze (NZG/NDL)Nullzeitgrenze (NZG/NDL)�� Grundzeit (GZ)Grundzeit (GZ)�� WiederholungsWiederholungs––

tauchgangtauchgang�� OberflOberfläächenpause (OFP)chenpause (OFP)�� Wiederholungsgruppe (WG)Wiederholungsgruppe (WG)

PG SI� PG PG

:PG SI� PG PG

:

Lesson Guide f - 6

DekompressionsDekompressions--KrankheitKrankheit

Was solltest du tun, falls du Was solltest du tun, falls du vermutest, du kvermutest, du köönntestnntestSymptome der DekompressionsSymptome der Dekompressions--Krankheit haben?Krankheit haben?�� Nicht mehr TauchenNicht mehr Tauchen�� Arzt aufsuchenArzt aufsuchen�� Sauerstoff atmenSauerstoff atmen

Page 104: Open Water Diver Course

4. Wiederholungstauchgang: Ein Tauchgang, der innerhalb von 6 Stunden nach einem anderen Tauchgang erfolgt.

5. Oberflächenpause (OFP): Die zwischen Wieder-holungstauchgängen an der Oberfläche ver-brachte Zeit.

6. Wiederholungsgruppe (WG): Damit wird die Menge des nach einem Tauchgang in deinem Körper zurückgebliebenen Reststickstoffs dargestellt. Die Wiederholungsgruppe „A” zeigt die geringste Menge Reststickstoff in deinem Körper an. Die Wiederholungsgruppe „Z” zeigt die grösste erlaubte Menge Stick-stoff in deinem Körper an. Nach 6 Stunden werden keine weiteren Wiederholungsgruppen benötigt, da der Reststickstoff für praktische Belange als abgebaut gilt.

B. Wie lauten die allgemeinen Regeln zum Gebrauch des Recreational Dive Planners?

1. Jeder auf 10 Meter oder flacher geplante Tauchgang wird als Tauchgang auf 10 Meter berechnet.

2. Verwende für alle Tauchgänge die angegebene genaue oder die nächstgrössere Tiefe.

3. Verwende für alle Tauchgänge die angegebene genaue oder die nächstlängere Zeit.

4. Tauche nach jedem Tauchgang mit einer Auf-stiegsgeschwindigkeit auf, die 18 Meter pro Minute nicht übersteigt. Betrachte dies als eine Geschwindigkeitsbegrenzung – langsamer ist besser. Der RDP wurde entworfen und auch getestet, unter Anwendung dieser Auf-stiegsgeschwindigkeit. Eine schnellere Auf-stiegsgeschwindigkeit erhöht das Risiko einer Dekompressions-Krankheit.

5. Überschreite niemals die Grenzwerte des RDP, und wann immer möglich vermeide es, beim Tauchen irgendwelche seiner Grenzwerte zu erreichen. Lediglich zum Zwecke einer Not-fallberechnung sind die 42 Meter angegeben – tauche nicht auf diese Tiefe.

3-39

Lesson Guide f - 8

TauchtabellenTauchtabellen--EinfEinfüührunghrung

Wie lauten die allgemeinen Wie lauten die allgemeinen Regeln zum Gebrauch des RDP?Regeln zum Gebrauch des RDP?�� Tauchgang auf 10 Meter/�� Fuss Tauchgang auf 10 Meter/�� Fuss

oder flacher wird als 10 Meteroder flacher wird als 10 Meter--/��/��FussFuss--Tauchgang berechnetTauchgang berechnet

�� Genaue oder nGenaue oder näächst grchst gröössere Tiefessere Tiefe�� Genaue oder nGenaue oder näächst lchst läängere Zeitngere Zeit

Lesson Guide f - 9

TauchtabellenTauchtabellen--EinfEinfüührunghrung

Wie lauten die allgemeinen Wie lauten die allgemeinen Regein zum Gebrauch des RDP?Regein zum Gebrauch des RDP?�� Maximale Aufstiegsgeschwindigkeit Maximale Aufstiegsgeschwindigkeit

= 18 Meter/60 Fuss pro Minute= 18 Meter/60 Fuss pro Minute�� Vermeide GrenzwerteVermeide Grenzwerte�� Kalter oder anstrengender Kalter oder anstrengender

TauchgangTauchgang -- nimm an, die Tiefe sei nimm an, die Tiefe sei f Meter/10 Fuss tiefer als f Meter/10 Fuss tiefer als tatstatsäächlichchlich

Page 105: Open Water Diver Course

6. Planst du einen Tauchgang in kaltem Wasser oder falls die Bedingungen anstrengend sein könnten, dann plane den Tauchgang so, als wäre er 4 Meter tiefer, als er tatsächlich ist.

7. Plane Wiederholungstauchgänge so, dass jeder nachfolgende Tauchgang in eine gerin-gere Tiefe führt. Die Gemeinschaft der hyper-baren Mediziner empfiehlt niemals einen Wiederholungstauchgang tiefer zu machen als den vorherigen Tauchgang – du kannst so einen Tauchgang mit der Tabelle oder dem Tauchcomputer berechnen und durchführen, aber das Risiko der Dekompressions-Krankheit ist unproportional hoch. Plane deinen tiefsten Tauchgang immer als ersten Tauchgang. Der RDP wurde gemäss dieser anerkannten Praxis entwickelt und getestet. Anders zu tauchen verstösst gegen die Parameter des RDP und erhöht das Risiko der Dekompressions-Krankheit.

8. Begrenze alle Wiederholungstauchgänge auf maximal 30 Meter.

9. Begrenze deine maximale Tiefe auf deine Aus-bildungsstufe und deine Erfahrung. Beginner = 18 Meter. Empfohlene Tiefe für Advanced Open Water Diver = 30 Meter. Taucher mit Tief-taucher-Spezialkurs und einem vernünftigen Ziel in dieser Tiefe = 40 Meter als absolutes Maximum.

C. Worin unterscheidet sich ein Tauchcomputer von einer Tauchtabelle und welche Richtlinien und Empfehlungen gelten für ihn?

1. Ein Tauchcomputer erstellt einfach eine Tauch-tabelle „nach Mass“ für exakt den jeweiligen Tauchgang und verwendet dabei die selben Theorien und Modelle, die auch von Tauchta-bellen verwendet werden.

2. Tauchcomputer erfüllen ihre Aufgabe weder besser noch schlechter als Tauchtabellen.

3. Beim Gebrauch eines Tauchcomputers gelten die selben Richtlinien und Empfehlungen, wie beim Tauchen mit einer Tauchtabelle (führe Wiederholungstauchgänge in immer geringer werdenden Tiefen durch, mache deinen tiefs-ten Tauchgang zuerst, etc.).

3-40

Lesson Guide f - 10

TauchtabellenTauchtabellen--EinfEinfüührunghrung

Wie lauten die allgemeinen Wie lauten die allgemeinen Regeln zum Gebrauch des RDP?Regeln zum Gebrauch des RDP?�� WiederholungstauchgangWiederholungstauchgang -- flacherflacher

als vorheriger Tauchgangals vorheriger Tauchgang�� BegrenzeBegrenze

WiederholungstauchgWiederholungstauchgäänge auf nge auf maximal �0 Meter/100 Fussmaximal �0 Meter/100 Fuss

�� Begrenze deine maximale Tiefe auf Begrenze deine maximale Tiefe auf deine Ausbildung / Erfahrungdeine Ausbildung / Erfahrung

Page 106: Open Water Diver Course

4. Tauche immer deutlich innerhalb der Grenzen des Computers. Dein Tauchcomputer sollte immer eine ausreichende Restnullzeit anzei-gen. {Wenn du Tauchschüler den Gebrauch der Tabellen-Version des RDP lehrst, überspringe den folgenden Abschnitt und gehe weiter zuIV-B.}

IV-A. Der Gebrauch des Wheels {Während dieses Vortrags verwende die Demo-Version des Wheels für deine Erläuterungen.}

A. Wie kontrollierst du das Wheel auf korrekte Jus-tierung?

1. Bevor du dein Wheel benutzt, kontrolliere immer dessen Justierung. {Lasse die Tauch-schüler die Justierung ihres Wheels kontrollie-ren.}

2. Pflege dein Wheel – säubere es sorgfältig nach Gebrauch und bewahre es entsprechend auf.

B. Wie findest du die Nullzeitgrenzen für jede Tiefe zwischen 0 und 40 Metern?

1. Merkmale auf Seite 1 des Wheels.

• Tiefenkurven.

• NDL und ML Markierungen.

• Äusserer, gelber Grundzeitenring (GZ-Ring).

• Weisser Wiederholungsgruppenindex (WG-Index) mit weissem Dreieck.

• Drehbarer Stellzeiger mit gelbem Dreieck.

2. Einstellen der Tiefe: Zeige mit dem weissen Dreieck auf die exakte oder nächstgrössere Tiefe im Fenster des äusseren, gelben Grund-zeitenrings.

3. Finden der Nullzeitgrenze (NDL) für diese Tiefe: Bringe die schwarze Mittellinie des Stellzeigers in Übereinstimmung mit der NDL Markierung auf der entsprechenden Tiefenkurve – gelbes Dreieck auf dem Stellzeiger zeigt die NDL auf dem Grundzeitenring an.

4. Musteraufgabe. Dein erster Tauchgang des Tages geht auf 17 Meter; in dieser Tiefe liegt ein populäres Riff, das für seine Pracht an Fischen, Robben und Mantas berühmt ist.

3-41

Lesson Guide f - 11

Wheel oder Tabelle?Wheel oder Tabelle?

Das Wheel (Metrisch)Das Wheel (Metrisch)Das Wheel (Imperial)Das Wheel (Imperial)TabellenTabellen--Version (Metrisch)Version (Metrisch)TabellenTabellen--Version (Imperial)Version (Imperial)

Lesson Guide f - 1�

SI� PG PG:SI� PG PG:

Das Wheel (Metrisch)Das Wheel (Metrisch)

Wie kontrollierst du das Wheel Wie kontrollierst du das Wheel auf korrekte Justierung?auf korrekte Justierung?Wie findest du die Wie findest du die Nullzeitgrenzen fNullzeitgrenzen füür jede Tiefe r jede Tiefe zwischen 0 und f 0 Metern?zwischen 0 und f 0 Metern?

NZG?NZG?17 m17 m

Page 107: Open Water Diver Course

Was ist die maximal erlaubte Grundzeit, d.h. die Nullzeitgrenze (NDL) für diesen Tauchgang? {NDL = 56}

C. Wie findest du die Wiederholungsgruppe für eine bestimmte Tiefe und Zeit?

1. Um die Wiederholungsgruppe (WG) nach einem Tauchgang zu finden:

• Während das weisse Dreieck auf die exakte oder nächstgrössere Tiefe des Tauchgangs zeigt, stelle das gelbe Dreieck auf die tatsächliche Tauchzeit auf dem gelben Grundzeitenring.

• Folge vom gelben Dreieck der Mittellinie des Stellzeigers nach oben und finde den Schnittpunkt mit der entsprechenden Tiefenkurve.

• Die Wiederholungsgruppen sind in gelben Kreisen angegeben, von denen kleine, schwarze Pfeile ausgehen.

• Finde den dem gelben Dreieck am nächs-ten gelegenen Pfeil, der die entsprechende Tiefenkurve schneidet (nicht nur berührt, sondern schneidet). Merke dir – Gelb muss immer schneiden.

Musteraufgabe. Setzen wir die vorherige Aufgabe fort. Nachdem du 30 Minuten Fische beobachtest hast, auf einer maximalen Tiefe von 17 Metern, zeigt dir dein Fini-meter, dass du bald deinen Aufstieg beginnen solltest. Also beendest du deinen Tauchgang. Was ist deine Wiederho-lungsgruppe (WG) am Ende dieses Tauchgangs?

{Wiederholungsgruppe = L}

D. Wie findest du die Wiederholungsgruppe nach einer Oberflächenpause?

1. Merkmale auf Seite 2 des Wheels.

• Schwarze Punkte mit gelben Wiederho-lungsgruppen.

• Äusserer, gelber Oberflächenpausenring (OFP-Ring).

3-42

Lesson Guide f - 1f

Das WheelDas Wheel

Wie findest du die WG fWie findest du die WG füür eine r eine bestimmte Tiefe und Zeit?bestimmte Tiefe und Zeit?

WG?WG?

17 m17 m

�0 min�0 min

Page 108: Open Water Diver Course

• Weisse Oberflächenpausenkurve – sie verläuft spiralförmig vom Zentrum zum äusseren, gelben OFP-Ring.

• Blau schattierte Wiederholungsgruppenbe-reiche, in zwei Schattierungen.

2. Suche dir deine gelbe Wiederholungsgruppe (in einem der schwarzen Punkte). Nimm dazu die WG von Seite 1, mit der du deinen Tauch-gang beendet hattest.

3. Finde auf dem äusseren, gelben OFP-Ring die Zeit der zwischen den beiden Tauchgängen tatsächlich durchgeführten Oberflächenpause.

4. Bringe die OFP-Zeit auf dem OFP-Ring in Über-einstimmung mit deiner Wiederholungsgruppe im schwarzen Punkt.

5. Folge der vom schwarzen Punkt ausgehenden schwarzen Linie, die zum Zentrum des Wheels führt.

6. Deine neue Wiederholungsgruppe, d.h. die WG am Ende deiner OFP, findest du dort, wo die schwarze Linie die weisse OFP-Spiralkurve schneidet, und zwar an deren OBERKANTE. Der WG-Buchstabe steht im blau schattierten Bereich.

7. Falls die Oberkante der weissen OFP-Kurve genau im Schnittpunkt von zwei WG-Gruppen liegt, lies nach unten die grössere Gruppe ab (dies gibt dir den konservativeren Wert).

Musteraufgabe. Setzen wir die vorherige Aufgabe weiter fort. ... Das Wetter ist super. Nach dem Mittagessen ent-scheidest du mit deinem Buddy, einen weiteren Tauchgang am selben Riff zu machen. Kurz vor dem Anlegen der Ausrüstung kontrollierst du die Zeit und stellst fest, dass ihr seit dem ersten Tauchgang 1 Stunde und 30 Minuten aus dem Wasser wart. Was ist unter Verwendung deines Wheels und der Wiederholungsgruppe nach eurem ersten Tauchgang („L”) eure neue WG am Ende eurer OFP?

{Wiederholungsgruppe = B}

3-43

Lesson Guide f - 16

:PG SI PG PG

:LL 1 �01 �0

Das WheelDas Wheel

Wie findest du die WG nach einer Wie findest du die WG nach einer OberflOberfläächenpause?chenpause?

WG?WG?

17 m17 m

�0 min�0 min

Page 109: Open Water Diver Course

E. Wie planst du Wiederholungstauchgänge?

1. Kehre auf Seite 1 deines Wheels zurück.

2. Drehe die Scheibe, bis die neue WG (von Seite 2) auf der Mittellinie des weissen WG-Indexes die Tiefenkurve des Wiederholungstauch-gangs berührt (nur berührt, nicht schneidet). Beachte: Verwende nicht das weisse Dreieck, um die Tiefe einzustellen!

3. Stelle wie zuvor den Stellzeiger auf die tatsächliche Grundzeit des Wiederholungs-tauchgangs.

Musteraufgaben.

a. Finden der NZG für einen Wiederholungstauchgang. Setzen wir die vorherige Aufgabe weiter fort. flacherer Riffbereich aufgefallen, den ihr aufsuchen könntet – die Tiefe betrug etwa 16 Meter, und ihr habt dortmehrere Mantas gesehen. Als „B”-Taucher nach eurer OFP – was ist die maximale Zeit, die ihr zum Beobachten der Mantas hättet? {NDL = 60 Minuten}

b. Abschluss eines Tauchprofils mit zwei Tauchgängen. Bringen wir die vorherige Aufgabe zum Abschluss. Du weisst, dass du als maximale Zeit zur Fischbeobach-tung bei diesem zweiten Tauchgang 60 Minuten hättest. Jedoch zeigt dir dein Finimeter nach 35 Minuten auf 16 Meter, dass es an der Zeit wäre, das Beobachten der Fische zu beenden und mit dem Auf-stieg zu beginnen. Auf das Tauchboot zurückgekehrt, bestimmen sie die Wiederholungsgruppe – wie lautet sie? {Wiederholungsgruppe = Q}

F. Wie lauten die speziellen Regeln für drei oder mehr Wiederholungstauchgänge an einem Tag? {Erläutere anhand spezifischer Beispiele, wann diese Regeln in tatsächlichen Tauchsituationen Anwendung finden können - Bootstauchgänge,Tauchurlaub usw.} Planst du 3 oder mehr Tauch-gänge am Tag, so gilt:

1. Erreichst du bei irgendeinem dieser Tauch-gänge die Wiederholungsgruppe W oder X – mindestens 1 Stunde Oberflächenpause zwischen allen darauffolgenden Tauchgängen.

3-44

Lesson Guide f - 18

:PG SI PG PG

:LL 1 �01 �0 BB

Das WheelDas Wheel

Wie planst du Wie planst du WiederholungstauchgWiederholungstauchgäänge?nge?

WG?WG?

17 m17 m

�0 min�0 min

16 m16 m

�� min�� minNZG fNZG füür �. Tauchgang?r �. Tauchgang?

Page 110: Open Water Diver Course

2. Erreichst du bei irgendeinem dieser Tauch-gänge die Wiederholungsgruppe Y oder Z – mindestens 3 Stunden Oberflächenpause zwischen allen darauffolgenden Tauchgängen.

Wichtiger Hinweis: Da gegenwärtig nur wenig über die physiologischen Effekte von mehrfachen Wiederholungs-tauchgängen über mehrere Tage bekannt ist, verhalten sich Taucher klug und weise, wenn sie gegen Ende ihrer Tauchgangs-Serie über mehrere Tage weniger Tauchgänge machen und ihre Zeit unter Wasser begrenzen.

{Wenn du Tauchschülern den Gebrauch des Wheels lehrst, überspringe den folgenden Abschnitt und gehe weiter zur „Zusammenfassung”.}

IV-B. Der Gebrauch der Tabellen-Version des RDP

A. Wie findest du die Nullzeitgrenzen für jede Tiefe zwischen 0 und 40 Metern? Wie findest du die Wie-derholungsgruppe für eine bestimmte Tauchzeit und Tauchtiefe?

1. Beginne mit Tabelle 1 um deinen ersten Tauch-gang des Tages zu planen, oder wann immer du einen Nullzeit-Tauchgang nach 6 Stunden planst.

2. Die Merkmale von Tabelle 1 sind:

• Startpunkt.

• Tiefen.

• Grundzeiten (GZ).

• Nullzeitgrenzen (NZG).

• Wiederholungsgruppen (WG).

3-45

Lesson Guide f - �1

TabellenTabellen--VersionVersion(Metrisch)(Metrisch)

Wie findest du die Nullzeitgrenzen fWie findest du die Nullzeitgrenzen füürrjede Tiefe zwischen 0 und f 0 Metern?jede Tiefe zwischen 0 und f 0 Metern?Wie findest du die Wie findest du die Wiederholungsgruppe fWiederholungsgruppe füür eine r eine bestimmte Tiefe und Zeit?bestimmte Tiefe und Zeit?

WG?WG?

17 m17 m

�� min�� min NZG?NZG?

Lesson Guide f - �0

DerDer RecreationalRecreational DiveDive PlannerPlanner

Wie lauten die speziellen Regeln Wie lauten die speziellen Regeln ffüür drei oder mehr?r drei oder mehr?�� W/XW/X--Regel: 1 Stunde OFPRegel: 1 Stunde OFP�� Y/ZY/Z--Regel: � Stunden OFPRegel: � Stunden OFP

Page 111: Open Water Diver Course

Musteraufgaben.

a. Finden der Nullzeitgrenze (NZG) eines Tauchgangs. Dein erster Tauchgang des Tages geht auf 17 Meter; in dieser Tiefe liegt ein populäres Riff, das für seine Pracht an Fischen, Robben und Mantas berühmt ist. Was ist die maximal erlaubte Grundzeit, d.h. die Null-zeitgrenze (NZG) für diesen Tauchgang? {NZG = 56 Minuten}

b. Finden der Wiederholungsgruppe (WG) nach einem Tauchgang. Setzen wir die vorherige Aufgabe fort. Nachdem du 33 Minuten Fische beobachtest hast, auf einer maximalen Tiefe von 17 Metern, zeigt dir deinFinimeter, dass du bald deinen Aufstieg beginnen solltest. Also beendest du deinen Tauchgang. Was ist deine Wiederholungsgruppe (WG) am Ende dieses Tauchgangs? {Wiederholungsgruppe = M}

B. Wie findest du in Tabelle 2 die Wiederholungs-gruppe nach einer Oberflächenpause?

1. Tabelle 2 wird gebraucht um zu bestimmen, wie viel Stickstoff von einem Taucher während einer Oberflächenpause abgebaut wird.

2. Gehe in Tabelle 2 mit der in Tabelle 1 gefun-denen Wiederholungsgruppe hinein.

3. Suche die entsprechende Oberflächenpause. Die Zahlen in den Feldern sind Zeiten in Stun-den und Minuten. Beispiel: 1:30 = 1 Stunde und 30 Minuten.

4. Gehe von diesem Feld senkrecht nach unten an den Rand von Tabelle 2 und finde die neue Wiederholungsgruppe am Ende der Ober-flächenpause.

5. Beachte: Längere Zeit an der Oberfläche – weniger Reststickstoff; kürzere Zeit an der Oberfläche – mehr Reststickstoff. Denke daran, dass der Reststickstoff gering in Wie-derholungsgruppe „A” ist, und zunimmt, je höher man sich auf Wiederholungsgruppe „Z” zu bewegt.

3-46

Lesson Guide f - ��

:PG SI PG PG

:MM 1 �01 �0

TabellenTabellen--VersionVersion

Wie findest du in Tabelle � die Wie findest du in Tabelle � die Wiederholungsgruppe nach einer Wiederholungsgruppe nach einer OberflOberfläächenpause?chenpause?

WG?WG?

17 m17 m

�� min�� min

Page 112: Open Water Diver Course

Musteraufgabe. Setzen wir die vorherige Aufgabe weiter fort. Das Wetter ist super. Nach dem Mittagessen ent-scheidest du mit deinem Buddy, einen weiteren Tauchgang am selben Riff zu machen. Kurz vor dem Anlegen der Aus-rüstung kontrollierst du die Zeit und stellst fest, dass ihr seit dem ersten Tauchgang 1 Stunde und 30 Minuten aus dem Wasser wart. Was ist unter Verwendung von Tabelle 2 eure neue WG am Ende eurer OFP?

{Wiederholungsgruppe = B}

C. Wie findest du in Tabelle 3 den (Reststickstoff-) Zeitzuschlag und wie findest du in Tabelle 3 die Restnullzeiten?

1. Tabelle 3 wird gebraucht um herauszufinden, wie viel Reststickstoff, ausgedrückt in Minuten, im Körper eines Tauchers zurückgeblieben ist, bevor er für einen Wiederholungstauchgang wieder ins Wasser steigt.

2. Dieser Wert wird als (Reststickstoff-) Zeitzu-schlag (ZZ) bezeichnet.

3. Gehe von oben in Tabelle 3 hinein, mit der neuen Wiederholungsgruppe, in der du dich am Ende der Oberflächenpause befindest.

4. Suche dir in der Spalte am linken Rand die Tiefe des Wiederholungstauchgangs.

5. Im Schnittpunkt der Tiefenzeile mit der Wieder-holungsgruppenspalte findest du ein Feld mit zwei Zahlen.

6. Der Zeitzuschlag (ZZ) ist die Zahl im weissen Teil des Feldes.

7. Die Restnullzeit (RNZ) ist im blauen Teil des Feldes ausgewiesen. Die Restnullzeit ist die aufgrund deines Reststickstoffs maximale Zeit, die du bei deinem Wiederholungstauchgang in dieser Tiefe verbringen kannst.

8. Die Restnullzeit ergibt sich durch Subtraktion des Zeitzuschlags von der Nullzeitgrenze für die maximale Tiefe des Wiederholungstauch-gangs (RNZ = NZG – ZZ).

3-47

Lesson Guide f - ��

:PG SI PG PG

:MM 1 �01 �0 BB

TabellenTabellen--VersionVersion

Wie findest du in Tabelle � den Wie findest du in Tabelle � den (Reststickstoff(Reststickstoff--) Zeitzuschlag?) Zeitzuschlag?Wie findest du in Tabelle � die Wie findest du in Tabelle � die Restnullzeit?Restnullzeit?

17 m17 m

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Page 113: Open Water Diver Course

Musterbeispiele.

a. Finden des Zeitzuschlags (ZZ) für einen Wiederholungs-tauchgang. Setzen wir die vorherige Aufgabe weiter fort. Bei eurem ersten Tauchgang ist euch ein flacherer Riffbereich aufgefallen, den ihr aufsuchen könntet – die Tiefe betrug etwa 15 Meter, und ihr habt dort mehrere Mantas gesehen. Als „B”-Taucher nach eurer OFP – wie viele Minuten beträgt dein Zeitzuschlag? {ZZ = 13 Minuten}

b. Finden der Restnullzeit (RNZ) vor einem Wiederhoungs-tauchgang. Setzen wir das vorherige Beispiel weiter fort. Wie viele Minuten beträgt deine Restnullzeit für diesen Wiederholungstauchgang?{RNZ = 59 Minuten}

D. Wie planst du Wiederholungstauchgänge?

1. Plant ein Taucher mehr als 2 Tauchgänge pro Tag, muss er wissen, wie er zu seiner neuen Wiederholungsgruppe am Ende eines Wieder-holungstauchgangs kommt.

2. Finde den (Reststickstoff) Zeitzuschlag (ZZ) nach einem Wiederholungstauchgang in Tabelle 3.

3. Addiere den ZZ zur Effektiven Grundzeit (EGZ).

• Die Effektive Grundzeit ist die während des Wiederholungstauchgangs tatsächlich unter Wasser verbrachte Zeit.

4. Die Summe aus ZZ und EGZ ergibt die Totale Grundzeit (TGZ).

a. Die Totale Grundzeit ist die Zeit, welche die Gesamtmenge des Stickstoffs repräsen-tiert, die ein Taucher nach einem Wieder-holungstauchgang in seinem Körper angesammelt hat.

b. ZZ + EGZ = TGZ

c. Der von Tauchschülern beim Erlernen der Tauchtabelle am häufigsten gemachte Fehler ist, dass sie vergessen den ZZ zur EGZ zu addieren, um die TGZ zu erhalten. Daher noch einmal:ZZ + EGZ = TGZ

3-48

Lesson Guide f - �7

:PG SI PG PG

:MM 1 �01 �0 BB

TabellenTabellen--VersionVersion

Wie planst du Wie planst du WiederholungstauchgWiederholungstauchgäänge?nge?

17 m17 m

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WG?WG?

ZZ 1� minutes = EGZ �0 minutes = TGZ?ZZ 1� minutes = EGZ �0 minutes = TGZ?

Page 114: Open Water Diver Course

5. Deine neue Wiederholungsgruppe am Ende des Wiederholungstauchgangs findest du in Tabelle 1, indem du die maximale Tiefe des Wiederholungstauchgangs und die Totale Grundzeit (TGZ) verwendest.

Musteraufgabe. Setzen wir die vorherige Aufgabe weiter fort. Dein zweiter Tauchgang auf 15 Meter für 30 Minuten hätte nicht besser sein können – du hattest das Glück, einen Manta von ganz nah beobachten zu können. Jetzt, wo der Tauchgang beendet und du zurück an der Ober-fläche bist, stellt sich die Frage: „Was ist deine TGZ und deine neue WG?”

{TGZ = 43 Minuten; neue Wiederholungsgruppe = O}

E. Wie lauten die speziellen Regeln für drei oder mehr Wiederholungstauchgänge an einem Tag (bei Benutzung des RDP)? {Erläutere anhand spe-zifischer Beispiele, wann diese Regeln in tatsächli-chen Tauchsituationen Anwendung finden können – Bootstauchgänge, Tauchurlaub usw.} Planst du 3 oder mehr Tauchgänge am Tag, so gilt:

1. Erreichst du bei irgendeinem dieser Tauch-gänge die Wiederholungsgruppe W oder X – mindestens 1 Stunde OFP zwischen allen nachfolgenden Tauchgängen.

2. Erreichst du bei irgendeinem dieser Tauch-gänge die Wiederholungsgruppe Y oder Z – mindestens 3 Stunden OFP zwischen allen nachfolgenden Tauchgängen.

Wichtiger Hinweis: Da gegenwärtig nur wenig über die physiologischen Effekte von mehrfachen Wiederholungs-tauchgängen über mehrere Tage bekannt ist, verhalten sich Taucher klug und weise, wenn sie gegen Ende ihrer Tauch-gang-Serie über mehrere Tage weniger Tauchgänge machen und ihre Zeit unter Wasser begrenzen.

Lesson Guide f - �9

DerDer RecreationalRecreational DiveDive PlannerPlanner

Wie lauten die speziellen Regeln Wie lauten die speziellen Regeln ffüür drei oder mehr r drei oder mehr WiederholungstauchgWiederholungstauchgäänge an nge an einem Tag?einem Tag?�� W/XW/X--Regel: 1 Stunde OFPRegel: 1 Stunde OFP�� Y/ZY/Z--Regel: � Stunden OFPRegel: � Stunden OFP

3-49

Page 115: Open Water Diver Course

3-50

Zusammenfassung {Wiederhole die Hauptpunkte und die Ziele – wiederhole sie jetzt in Form von Antworten auf die Fragen; und nenne noch einmal den Wert bzw. den Nutzen der Thematik.}

Zur Vorbereitung auf die nächste Lektion:

Modul Fünf

Gehe die Bedienungsanleitung für die RDP Tabelle oder das Wheel zu Ende durch. Diese Informationen sind auch auf der Open Water Diver CD-ROM enthalten.

Lesson Guide f - �0

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil VierEntwicklung deiner Kenntnisse Teil Vier

ZusammenfassungZusammenfassungStickstoffnarkoseStickstoffnarkoseDekompressionsDekompressions -- KrankheitKrankheitTauchtabellenTauchtabellen -- EinfEinfüührunghrungDer Gebrauch des Der Gebrauch des RecreationalRecreationalDiveDive PlannersPlanners

Besprechung der Besprechung der WiederholungsfragenWiederholungsfragen -- QuizQuiz

Lesson Guide f - �1

Fragen?Fragen?

Page 116: Open Water Diver Course

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Fünf

Empfohlene Lernhilfen

1. Lesson Guides.

2. PADI Open Water Diver Video.

3. Demoversionen des Recreational Dive Planners – Wheel oder Tabelle.

Vortrag {Anweisung: Diese Einheit ist gemeint als Wiederholung und zur Ver-tiefung. Gehe schnell über die Teilbereiche, wo die Schüler auf Grund ihrer Wiederholungsfragen und ihrer Antworten aus dem Quiz, ein gutes Grundwissen haben. Verbringe mehr Zeit mit den Bereichen, wo die Schüler Schwierigkeiten hatten, wo du noch weitere Details deinen Schülern erklären und sie über die örtlichen Tauchumgebung informie-ren willst, und wo deine Schüler weiteres Interesse zeigen.}

Ideen zum Kontakt

1. Frage die Tauchschüler ob sie sich vorstellen können, jemals in kaltem Wasser zu tauchen oder zum Tauchen irgendwohin zu fliegen. Die meisten werden wohl die eine oder andere Frage mit einem „Ja” beantworten. Leite zu der Feststellung über, dass es – um ein sicherer Taucher zu sein – ein paar Besonderheiten zum Recreational Dive Planner zu lernen gibt.

2. Knüpfe an eigene Erfahrungen an und erkläre, wie ein Sicher-heits-Stop ein potentielles Problem verhinderte (Anpassen schlecht sitzender Ausrüstung, Überprüfung der Tabellengrenz-werte und der Tauchzeit, Schauen nach Booten an der Ober-fläche usw.). Hebe die Bedeutung des Sicherheits-Stops durch deine Geschichte hervor.

3. Erzähle den Tauchschülern von deinem letzten Tauchtrip, bei dem du die Richtlinien für das Fliegen nach dem Tauchen anzu-wenden hattest, oder wo du nach dem Tauchen über einen Pass /in die Berge gefahren bist.

Überblick, Lernziele und Beispiele zu Wert- / Nutzenangaben

I. Sei ein S.A.F.E. Taucher – Mache Sicherheits-Stops

• Wann musst du einen Sicherheits-Stop machen?

• Wenn du verstehst, wann ein Sicherheits-Stop empfohlen und wann ein solcher verbindlich ver-langt wird, hilft dir dies, das Risiko einer Dekom-pressions-Krankheit zu verringern.

OpenOpen WaterWaterDiverDiver KursKurs

Entwicklung deiner Entwicklung deiner Kenntnisse Teil FKenntnisse Teil Füünfnf

Lesson Guide � - �

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil FEntwicklung deiner Kenntnisse Teil Füünfnf

ÜÜberblickberblickSicherheitsSicherheits--StopsStopsNotfallNotfall--DekompressionDekompressionTauchen und HTauchen und HööhenwirkungenhenwirkungenFinden einer MindestFinden einer Mindest--OberflOberfläächenpausechenpauseTauchgangsplanungTauchgangsplanung& Computer& Computer

3-51

Page 117: Open Water Diver Course

II. Notfall-Dekompression

• Was solltest du tun, wenn du versehentlich eineNullzeitgrenze überschritten hast?

• Fehler können passieren. Für den Fall, dass du die Nullzeitgrenzen für den Recreational Dive Planner überschreitest, musst du wissen was du tun musst, um das Risiko der Dekompressions-Krankheit zu verringern.

III. Tauchen und Höhenwirkungen

• Oberhalb welcher Höhe sind spezielle Verfahrenbeim Tauchen mit dem RDP anzuwenden?

• Wie lauten die Richtlinien für das Fliegen nachdem Tauchen?

• Die Höhe macht es Bläschen einfacher sich in deinem Körper zu bilden, deswegen musst du bestimmte Regeln einhalten, um das Risiko der Dekompressions-Krankheit für dich zu verringern.

IV-A. Gebrauch des Wheels – Finden einer Mindest-Ober-flächenpause und Berechnen eines Multilevel-Tauch-gangs {Verwende diesen Teil des Vortrags, IV-A, wenn du den Tauchschülern den Gebrauch der Wheel-Version des Recreational Dive Planners lehrst. Beim Berechnen von Musterbeispielen denke daran Tauch-profile zu verwenden, um es den Tauchschülern zu erleichtern dir zu folgen.}

• Wie findest du zwischen zwei Nullzeittauchgän-gen mit dem Wheel eine Mindest-Oberflächen-pause?

• Wie planst du mit dem Wheel einen Multilevel-Tauchgang?

• Zu wissen, wie man mit dem Wheel eine Mindest-Oberflächenpause findet, hilft dir beim Planen von Wiederholungstauchgängen.

IV-B. Gebrauch der Tabellen-Version des RDP – Findeneiner Mindest-Oberflächenpause {Verwende diesen Teil des Vortrags, IV-B, wenn du den Tauchschülern die Tabellenversion des RDPs lehrst.}

• Wie findest du zwischen zwei Nullzeittauchgän-gen mit der Tabellen-Version des RDP eine Min-dest-Oberflächenpause?

• Zu wissen, wie man mit der Tabellen-Version des RDP eine Mindest-Oberflächenpause findet, hilft dir beim Planen von Wiederholungstauchgängen.

3-52

Page 118: Open Water Diver Course

V. Tauchgangsplanung & Computer

• Was ist ein Tauchcomputer?

• Wie werden Tauchcomputer beim Tauchen ver-wendet?

• Tauchcomputer sind mittlerweile sehr populär, und es ist eher selten einen Taucher ohne Tauch-computer, als mit einem zu sehen. Da das Tauchen mit einem Tauchcomputer viele Vorteile mit sich bringt, möchtest du wahrscheinlich wissen, wie du einen solchen benutzt.

Durchführung

{Fordere die Tauchschüler auf, sich auf deinen Vortrag zu konzentrie-ren und falls notwendig, Fragen zu stellen Halte es locker und lustig.}

Vortragsausarbeitung

I. Sei ein S.A.F.E. Taucher – Mache Sicherheits-Stops

A. Wann musst du einen Sicherheits-Stop machen?

1. Nach einem Tauchgang auf 30 Meter oder tiefer.

2. Wenn unter Verwendung des RDP deine Wiederholungsgruppe (WG) am Ende deines Tauchgangs einer der drei letzten Gruppen-buchstaben vor Erreichen der Nullzeitgrenze ist.

3. Wenn du beim Tauchen irgendeinen Grenzwert des Recreational Dive Planners oder deines Tauchcomputers erreichst.

Wichtiger Hinweis: Mache nach jedem Tauchgang einen Sicherheits-Stop.

{Erkläre PADIs S.A.F.E.-Taucher Kampagne – Sei ein „SAFE”, d.h. ein sicherer Taucher -Slowly Ascend From Every dive- Tauche nach jedem Tauchgang langsam auf und mache nach jedem Tauchgang einen Sicherheits-Stop.}

Lesson Guide � - �

Sei ein S.A.F.E. Taucher Sei ein S.A.F.E. Taucher ——Mache SicherheitsMache Sicherheits--StopsStops

Wann musst du einenWann musst du einenSicherheitsSicherheits--Stop machen?Stop machen?�� Nach Tauchgang auf �0 Meter/100 FussNach Tauchgang auf �0 Meter/100 Fuss

oder tiefer oder tiefer �� Wenn Wiederholungsgruppe amWenn Wiederholungsgruppe am

Ende eines Tauchgangs einer derEnde eines Tauchgangs einer derdrei letzten Gruppenbuchstaben vor drei letzten Gruppenbuchstaben vor Erreichen der NullzeitgrenzeErreichen der Nullzeitgrenze

�� Bei Erreichen eines GrenzwertesBei Erreichen eines Grenzwertesdesdes RDPsRDPs / Computers/ Computers

3-53

Page 119: Open Water Diver Course

II. Notfall-Dekompression

A. Was solltest du tun, wenn du versehentlich eine Nullzeitgrenze überschritten hast?

1. Bei Verwendung des RDP – solltest du eine Nullzeitgrenze oder eine Restnullzeit um nicht mehr als 5 Minuten überschritten haben, musst du mit einer maximalen Aufstiegsge-schwindigkeit von 18 Meter pro Minute auf 5 Meter aufsteigen und dort einen Notfall-Dekompressions-Stop für 8 Minuten machen, bevor du zur Oberfläche aufsteigen darfst. Nach dem Auftauchen musst du mindestens 6 Stunden vor einem weiteren Tauchgang aus dem Wasser bleiben.

2. Bei Verwendung des RDP – solltest du eine Nullzeitgrenze oder eine Restnullzeit um mehr als 5 Minuten überschritten haben, musst du mit einer maximalen Aufstiegsgeschwindigkeit von 18 Meter pro Minute auf 5 Meter aufstei-gen und dort einen Notfall-Dekompressions-Stop für mindestens 15 Minuten machen, bevor du zur Oberfläche aufsteigen darfst, vorausgesetzt dein Luftvorrat ist ausreichend. Nach dem Auftauchen musst du mindestens 24 Stunden vor einem weiteren Tauchgang aus dem Wasser bleiben.

3. Wenn du einen Tauchcomputer benutzt, wird dein Tauchcomputer dir die erforderlichen Not-fall-Dekompressions-Anforderungen angeben. Nach Erreichen der Oberfläche bleibe aus dem Wasser und befolge die Empfehlungen in der Bedienungsanleitung des Herstellers. Einen Wiederholungstauchgang nach einem Tauch-gang zu machen, der einen Dekompressions-Stop erforderte, ist generell nicht empfohlen.

III. Tauchen und Höhenwirkungen

A. Oberhalb welcher Höhe sind spezielle Verfahren beim Tauchen mit dem RDP anzuwenden?

1. Tauchen in einer Höhe oberhalb 300 Meter erfordert den Gebrauch spezieller Tabellen und Verfahren, um dem geringeren atmos-phärischen Druck Rechnung zu tragen. Bei dem Gebrauch eines Tauchcomputers, lies die Bedienungsanleitung des Herstellers – viel-leicht musst du den Tauchcomputer auf den Bergsee Modus einstellen.

Lesson Guide � - �

NotfallNotfall--DekompressionDekompression

Was solltest du tun, wenn du Was solltest du tun, wenn du versehentlich eine Nullzeitgrenze versehentlich eine Nullzeitgrenze üüberschritten hast?berschritten hast?�� ÜÜberschreiten einer NZG/RNZ um berschreiten einer NZG/RNZ um

MEHR als � Minuten = Stop auf � MEHR als � Minuten = Stop auf � Meter/1� Fuss fMeter/1� Fuss füür nicht weniger als r nicht weniger als 1� Minuten 1� Minuten -- innerhalb von �f innerhalb von �f Stunden nicht tauchen Stunden nicht tauchen -- bis zum bis zum Fliegen �f Stunden wartenFliegen �f Stunden warten

Lesson Guide � - 6

Tauchen und HTauchen und Hööhenwirkungenhenwirkungen

Oberhalb welcher HOberhalb welcher Hööhe sind he sind spezielle Verfahren beim spezielle Verfahren beim Tauchen mit dem RDP Tauchen mit dem RDP anzuwenden?anzuwenden?�� HHööher als �00 Meter/1000 Fuss her als �00 Meter/1000 Fuss ——

verwende spezielle Tabellenverwende spezielle Tabellenund Verfahrenund Verfahren

�� SpezialausbildungSpezialausbildungerforderlicherforderlich

3-54

Lesson Guide � - f

NotfallNotfall--DekompressionDekompression

Was solltest du tun, wenn du Was solltest du tun, wenn du versehentlich eine Nullzeitgrenze versehentlich eine Nullzeitgrenze üüberschritten hast?berschritten hast?�� ÜÜberschreiten einer NZG/RNZ um berschreiten einer NZG/RNZ um

NICHT MEHR als � Minuten = Stop NICHT MEHR als � Minuten = Stop auf � Meter/1� Fuss fauf � Meter/1� Fuss füür 8 Minuten r 8 Minuten --innerhalb von 6 Stunden nicht innerhalb von 6 Stunden nicht tauchentauchen -- bis zum Fliegen �f bis zum Fliegen �f Stunden wartenStunden warten

Page 120: Open Water Diver Course

2. Spezialausbildung ist erforderlich. {Falls das Freiwassertraining in einer grösseren Höhe als 300 Meter erfolgt, erläutere die Kursmo-dalitäten für das Tauchen in dieser Höhe. Denke auch an Werbung für deine nächsten Spezialkurse „Tauchen in grösserer Höhe”.}

B. Wie lauten die Richtlinien für das Fliegen nach dem Tauchen? Empfehlungen für das Fliegen und das Aufsuchen einer grösseren Höhe nach dem Tauchen.

1. Für Einzeltauchgänge innerhalb der Nullzeit-grenze wird eine Oberflächenpause vor dem Fliegen von mindestens 12 Stunden emp-fohlen.

2. Für Wiederholungstauchgänge und/oder Tauchgänge über mehrere Tage wird eine Ober-flächenpause vor dem Fliegen von mindestens 18 Stunden empfohlen.

3. Für Tauchgänge, die Dekompressions-Stops erfordern, wird eine Oberflächenpause vor dem Fliegen, die mehr als 18 Stunden beträgt, empfohlen. {Erkläre, wie du diese Richtlinien bei einem deiner Tauchgänge angewendet hast.}

Wichtiger Hinweis: Es gibt zur Zeit keine Empfehlung für den Fall, dass du nach dem Tauchen in eine grössere Höhe fährst. Konservatives Verhalten ist daher angezeigt. Ausser-dem kann es niemals eine Verhaltensregel für das Fliegen nach dem Tauchen geben, die das Auftreten der Dekom-pressions-Krankheit garantiert verhindert. Diese Richtlinien sind die aktuell beste Schätzung für eine konservative, sichere Oberflächenpause für die grosse Mehrheit der Taucher. Die Verantwortung für ein sicheres Tauchen und richtiges Verhalten liegt bei dir. Dazu gehört auch, dass du dich regelmässig über Änderungen der Verfahrens-weisen informierst, die auf neuen Forschungsergebnissen beruhen.

{Wenn du Tauchschülern den Gebrauch der Tabellen-Version des RDP lehrst, überspringe den folgenden Abschnitt und gehe weiter zu IV-B.}

Lesson Guide � - 7

Tauchen und HTauchen und Hööhenwirkungenhenwirkungen

Wie lauten die Richtlinien fWie lauten die Richtlinien füür dasr dasFliegen nach dem Tauchen?Fliegen nach dem Tauchen?�� Warte mindestens 1� Stunden vor Warte mindestens 1� Stunden vor

dem Fliegendem Fliegen

Lesson Guide � - 8

Tauchen und HTauchen und Hööhenwirkungenhenwirkungen

Wie lauten die Richtlinien fWie lauten die Richtlinien füür dasr dasFliegen nach dem Tauchen?Fliegen nach dem Tauchen?�� Planst du, Planst du, üüber mehrere Tage tber mehrere Tage tääglichglich

mehrfach zu tauchen oder erfolgte einmehrfach zu tauchen oder erfolgte einTauchgang, der einen DekompressionsTauchgang, der einen Dekompressions--stopstop erforderte, ergreife eine besondereerforderte, ergreife eine besondereVorsichtsmassnahmeVorsichtsmassnahme —— warte vor dem warte vor dem Fliegen lFliegen läänger als 18 Stundennger als 18 Stunden

3-55

Page 121: Open Water Diver Course

IV-A. Gebrauch des Wheels – Finden einer Mindest-Oberflächenpause und Berechnen eines Multilevel-Tauchgangs

A. Wie findest du zwischen zwei Nullzeittauch-gängen mit dem Wheel eine Mindest-Ober-flächenpause? {Erkläre den Tauchschülern, dass man Mindest-Oberflächenpausen bei der Planung von Wiederholungstauchgängen mit bekannten Tiefen berechnet (die Tiefe ist uns von früheren Tauchgängen, dem Tiefen-messinstrument des Bootes, U/W-Karten usw. bekannt). Dies erlaubt uns die kürzeste Zeit-spanne zu berechnen, die wir nach unserem ersten Tauchgang mindestens warten müssen (d.h. die Mindest-Oberflächenpause), um den zweiten Tauchgang für die gewünschte Zeit machen zu können.}

1. Stelle die Tiefe des ersten Tauchgangs mit-tels weissem Dreieck ein (Seite 1 deines Wheels).

2. Ermittle die Wiederholungsgruppe (WG) am Ende des ersten Tauchgangs.

• Stelle das gelbe Dreieck auf die tatsächliche Tauchzeit.

• Lies an der Mittellinie des Stellzeigers vom gelben Dreieck ausgehend nach oben ab, wo die entsprechende Tiefen-kurve geschnitten wird. Finde die WG im gelben Kreis – nimm den dem gelben Dreieck nächstgelegenen Pfeil, der die Tiefenkurve schneidet.

3. Ermittle die WG zu Beginn des zweiten Tauchgangs.

• Bringe die gewünschte Tauchzeit auf dem äusseren, gelben GZ-Ring mit der NDL-Markierung der gewünschten Tiefenkurve in Übereinstimmung.

• Fahre die Tiefenkurve entlang und lies die Wiederholungsgruppe auf dem weissen WG-Index ab.

3-56

Lesson Guide � - 10

:PG SI PG PG

:

Das Wheel Das Wheel ((MetrischMetrisch))

Wie findest du zwischen zwei Wie findest du zwischen zwei NullzeittauchgNullzeittauchgäängen mit dem ngen mit dem Wheel eine MindestWheel eine Mindest--OberflOberfläächenpause?chenpause?

MindestMindest--OberflOberfläächenpause?chenpause?

17 m17 m

f 1 minf 1 min

17 m17 m

f 1 minf 1 min WG?WG?

Page 122: Open Water Diver Course

4. Bestimme die Mindest-Oberflächenpause auf Seite 2 des Wheels.

• Finde auf Seite 2 den schwarzen Punkt mit der Wiederholungsgruppe, die du auf Seite 1 als WG am Ende deines ersten Tauchgangs ermittelt hast.

• Drehe die Scheibe, bis die Oberkante der weissen Spiralkurve einen Schnitt-punkt mit dem blau schattierten WG-Bereich bildet, den du auf Seite 1 als WG zu Beginn des zweiten Tauchgangs ermittelt hast.

• Lies die Mindest-Oberflächenpause auf dem äusseren, gelben Ring über deinem schwarzen WG-Punkt ab.

Musteraufgabe. Dein Tauchurlaub in den Tropen beinhaltet einen populären Wracktauchgang. Von seinem Echolot gibt euch der Bootsführer die Tiefe mit 17 Metern an und informiert euch, dass ihr an diesem Platz zwei Tauchgänge machen werdet. Euer erster Tauchgang an diesem fantas-tischen Wrack soll 41 Minuten dauern. Da ihr so schnell wie möglich erneut ins Wasser wollt, um euch den Rest des Wracks anzuschauen, wollt ihr die Mindestzeit wissen, die ihr an der Oberfläche pausieren müsst, um einen weiteren Tauchgang auf 17 Meter für nochmals 41 Minuten machen zu können.

{WG nach dem ersten Tauchgang = Q; WG zu Beginn des zweiten Tauchgangs = C; Mindest-Oberflächenpause =1 Stunde und 22 Minuten.}

Wichtiger Hinweis: Das Bestimmen von Mindest-Ober-flächenpausen bedeutet, an die Grenzen des RDP zu gehen. Gebrauchst du die Tabelle zur Ermittlung einer Mindest-OFP, so kannst du das Ergebnis zu einem konser-vativeren Tauchgang hin korrigieren, indem du für den Beginn des zweiten Tauchgangs eine niedrigere WG als die ermittelte nimmst („niedriger” = in Richtung Wiederho-lungsgruppe „A”). Eine andere Möglichkeit konservativer zu tauchen, ist die Verkürzung der tatsächlichen Tauchzeit deines zweiten Tauchgangs. Und vergiss nicht deinen Sicherheits-Stop vor dem Auftauchen.

3-57

Page 123: Open Water Diver Course

B. Wie planst du mit dem Wheel einenMultilevel-Tauchgang? {Besprich mit den Tauchschülern Abschnitt Sieben ihrer Bedienungs- und Studienanleitung für das Wheel.}

Musteraufgabe. Das Tauchboot auf dem du dich befin-dest, ankert über einem wunderschönen Riff, das meh-rere Tiefenbereiche aufweist – es gibt dort Gipfel, Täler und Ebenen am Grund. Nimm an du seist bereits PADI Advanced Diver, und somit dazu qualifiziert, an einem sol-chen Platz mit solchen Tiefen zu tauchen. Den allgemeinen Richtlinien entsprechend tauchst du sofort zum tiefsten Punkt deines Tauchgangs ab, der bei 32 Metern liegt. Wie viele Minuten beträgt die Nullzeitgrenze für diese Tiefe?

{NDL = 17 Minuten}

Nimm an du entscheidest dich, 12 Minuten auf 32 Meter zu bleiben – in welcher WG befindest du dich dann?

{Wiederholungsgruppe = H}

In 18 Meter Tiefe hattest du einige Korallen gesehen, die du dir anschauen möchtest; du steigst daher auf diese zweite Tiefenstufe auf. Wie lange kannst du maximal auf dieser 18-Meter-Stufe bleiben?

{Multilevel-Nullzeitgrenze „ML” = 23 Minuten}

Und schliesslich nehmen wir an, dass du nach 10 Minuten auf 18 Meter auf eine dritte Tiefenstufe aufsteigen möchtest. In welcher WG befindest du dich jetzt?

{Wiederholungsgruppe = M}

Angenommen, du wählst als dritte Stufe 12 Meter – wie lange kannst du dort maximal bleiben?

{Multilevel-Nullzeitgrenze „ML” = 76 Minuten}

{Wenn du deinen Tauchschülern den Gebrauch der Wheel-Version des RDP lehrst, überspringe den folgenden Abschnitt und setze deinen Vortrag fort mit Abschnitt „V. Tauchgangsplanung & Computer”.}

3-58

Lesson Guide � - 1�

Das WheelDas Wheel

Wie planst du mit demWie planst du mit demWheel einen MultilevelWheel einen Multilevel--Tauchgang?Tauchgang?�� 1. Tiefenstufe 1. Tiefenstufe ——

�� m / 1� min�� m / 1� min�� �. Tiefenstufe �. Tiefenstufe ——

18 m / 10 min18 m / 10 min�� �. Tiefenstufe �. Tiefenstufe ——

1� m / ? Minuten1� m / ? Minuten

:OFP WG

T WG

Zmax. Zgepl.

TIEFE 1

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TIEFE �T WG

Zmax. Zgepl.

T WG

Zmax. Zgepl.

TIEFE WG AM

ENDE DER STUFE

MAXIMALZEIT

GEPLANTE ZEIT

Page 124: Open Water Diver Course

IV-B. Gebrauch der Tabellen-Version des RDP – Findeneiner Mindest-Oberflächenpause

A. Wie findest du zwischen zwei Nullzeittauchgängen mit der Tabellen-Version des RDP eine Mindest-Oberflächenpause? {Erkläre den Tauchschülern, dass man Mindest-Oberflächenpausen bei der Planung von Wiederholungstauchgängen mit bekannten Tiefen berechnet (die Tiefe ist uns von früheren Tauchgängen, dem Tiefenmessinstru-ment des Bootes, U/W-Karten usw. bekannt). Dies erlaubt uns die kürzeste Zeitspanne zu berechnen, die wir nach unserem ersten Tauchgang min-destens warten müssen (d.h. die Mindest-Ober-flächenpause), um den zweiten Tauchgang für die gewünschte Zeit machen zu können.}

1. Ermittle in Tabelle 1 die WG am Ende deines ersten Tauchgangs.

2. Suche dir in Tabelle 3 am linken Rand die Tiefe des zweiten Tauchgangs und gehe in dieser Zeile horizontal nach rechts, bis du die genaue oder nächstgrössere Zeit des zweiten Tauch-gangs im blauen Teil eines der Felder findest. (Beachte: Diese Zeit ist eine Restnullzeit.) Ermittle die Wiederholungsgruppe am oberen Rand der Tabelle über dieser Spalte – es ist die WG zu Beginn des zweiten Tauchgangs bzw. am Ende der OFP.

3. Gehe in Tabelle 2 und finde den Schnittpunkt der WG des ersten Tauchgangs mit der WG, die du in Tabelle 3 ermittelt hast. Du findest in diesem Feld zwei Zahlen, deren obere, kleinere Zahl die Mindest-Oberflächenpause darstellt.

Musteraufgabe. Dein Tauchurlaub in den Tropen beinhaltet einen populären Wracktauchgang. Von seinem Echolot gibt euch der Bootsführer die Tiefe mit 17 Metern an und informiert euch, dass ihr an diesem Platz zwei Tauchgänge machen werdet. Euer erster Tauchgang an diesem fantas-tischen Wrack soll 41 Minuten dauern. Da ihr so schnell wie möglich erneut ins Wasser wollt, um euch den Rest des Wracks anzuschauen, wollt ihr die Mindestzeit wissen, die ihr an der Oberfläche pausieren müsst, um einen weiteren Tauchgang auf 17 Meter für nochmals 41 Minuten machen zu können.

3-59

Lesson Guide � - 1f

:PG SI PG PG

:

TabellenTabellen--VersionVersion((MetrischMetrisch))

Wie findest du zwischen zwei Wie findest du zwischen zwei NullzeittauchgNullzeittauchgäängen mit der Tabellenngen mit der Tabellen--Version des RDP eine MindestVersion des RDP eine Mindest--OberflOberfläächenpause?chenpause?

MindestMindest--OberflOberfläächenpause?chenpause?

17 m17 m

f 1 minf 1 min

17 m17 m

f 1 minf 1 minWG?WG?

Page 125: Open Water Diver Course

{WG nach dem ersten Tauchgang = P; WG zu Beginn des zweiten Tauchgangs = C; Mindest-Oberflächenpause =1 Stunde und 17 Minuten.}

Wichtiger Hinweis: Das Bestimmen von Mindest-Ober-flächenpausen bedeutet, an die Grenzen des RDP zu gehen. Gebrauchst du das Wheel zur Ermittlung einer Mindest-OFP, so kannst du das Ergebnis zu einem kon-servativeren Tauchgang hin korrigieren, indem du für den Beginn des zweiten Tauchgangs eine niedrigere WG als die ermittelte nimmst („niedriger” = in Richtung Wiederho-lungsgruppe „A”). Eine andere Möglichkeit konservativer zu tauchen, ist die Verkürzung der tatsächlichen Tauchzeit deines zweiten Tauchgangs. Und vergiss nicht deinen Sicherheits-Stop vor dem Auftauchen.

V. Tauchgangsplanung & Computer

A. Was ist ein Tauchcomputer?

1. Ein Tauchcomputer ist ein spezieller Rechner, welcher deine Tiefe und Zeit misst und diese Daten in einem Rechenmodell verarbeitet. Als Resultat gibt er dir dann deine Restnullzeit an. {Zeige den Tauchschülern ein paar Tauch-computer und erläutere einige Merkmale / Vorzüge.}

2. Sie berechnen auch Multilevel-Profile – wie das Wheel. Multilevel-Tauchen ist eine Technik, um die Nullzeitgrenze auf sichere Weise über die Nullzeitgrenze deiner grössten Tiefe hinaus auszudehnen. Dies wird dadurch erreicht, dass du sukzessive in geringere Tiefenstufen („levels”) aufsteigst, wo du langsamer Stick-stoff absorbierst. {Nenne den Tauchschülern Beispiele von Multilevel-Tauchgängen, die sie vielleicht machen werden.}

3. Der Hauptzweck eines Tauchcomputers ist es jedoch, dir deine restliche Nullzeit anzuzeigen. Alle Tauchcomputer zeigen im Display die Tiefe, die verbleibende Nullzeit in dieser Tiefe sowie die verstrichene Zeit an. Einige Tauchcomputer berechnen auch die dir verbleibende Zeit unter Wasser unter Berücksichtigung deines Luftver-brauchs.

3-60

Lesson Guide � - 16

TauchgangsplanungTauchgangsplanung& Computer& Computer

Was ist ein Tauchcomputer?Was ist ein Tauchcomputer?Wie werden Tauchcomputer beim Wie werden Tauchcomputer beim Tauchen verwendet?Tauchen verwendet?

Page 126: Open Water Diver Course

B. Wie werden Tauchcomputer beim Tauchenverwendet?

1. Sämtliche Richtlinien, die du zum Recreational Dive Planner gelernt hast, gelten auch für das Tauchen mit einem Tauchcomputer (tiefste Tauchgänge zuerst, Wiederholungstauchgänge auf maximal 30 Meter begrenzen usw.).

2. Jeder Taucher eines Buddy-Teams sollte seinen eigenen Tauchcomputer haben, d.h. seinen Tauchcomputer nicht mit anderenTauchern teilen. Ein Tauchcomputer verfolgt deine Stickstoff-Aufnahme und Stickstoff-Abgabe während einem ganzen Tag, deswegen kannst du nicht mit mehreren Tauchern einen Computer benutzen oder diese austauschen.

3. Schalte deinen Computer zwischen den Tauch-gängen nicht ab oder entferne die Batterien, weil der Computer ansonsten sein „Gedächt-nis”, also die Daten deines Reststickstoffs verliert. Dein Computer wird sich selbständig ausschalten.

4. Tauchcomputer arbeiten mit unterschiedli-chen Rechenmodellen und zeigen daher unterschiedliche Werte. Richtet euch immer nach dem Computer mit den konservativsten Werten.

5. Falls dein Tauchcomputer während des Tauch-gangs ausfällt, tauche sofort gemäss der Bedienungsanleitung des Herstellers auf. Falls es hierfür keine Hersteller-Empfehlung gibt, so tauche mit maximal 18 Metern pro Minute oder mit der für den Computer geltenden maximalen Geschwindigkeit und zwar mit der langsameren dieser beiden Geschwindigkeiten auf 5 Meter Tiefe auf, und mache dort einen langen Sicherheits-Stop, vielleicht so lange, wie deine Luft es gestattet. Tauche nicht innerhalb der nächsten 24 Stunden bzw. so lange nicht, wie es die Bedienungsanleitung des Tauch-computerherstellers empfiehlt.

3-61

Page 127: Open Water Diver Course

6. Verwende deinen RDP als „backup” für deinen Tauchcomputer und berechne deinen Tauch-gang auch mit deinem RDP. Da kein Tauchcom-puter gegen Ausfall gefeit ist, ist es nach wie vor wichtig, dass du deinen RDP hast und ver-wendest. Wenn dein Computer ausfällt kannst du vielleicht bis zum nächsten Tag nicht mehr tauchen, um vollständig von Reststickstoff frei zu sein. Aber dann kannst du unter Benutzung des RDP wieder tauchen. An vielen Orten kann man Tauchcomputer auch ausleihen, aber ver-lasse dich nicht darauf – nimm deinen RDP mit damit du das Tauchen nicht aussetzen musst.

Wichtiger Hinweis: Ermutige deine Schüler zur Teilnahme an PADIs Spezialkurs „Multilevel-Tauchen”, das ist ein guter Weg um mehr über Tauchcomputer, Multilevel-Tauchen und Dekompressionstheorie zu lernen.

VI. Dein nächstes Abenteuer {Zeige den Tauchschülern Dias und Videos von Leuten aus deinem Dive Center, die Spass beim Tauchen haben.} Nimm dir Zeit, die Tauchschüler planen zu lassen, was sie unternehmen möchten, nachdem sie Taucher geworden sind. Muntere sie dazu auf eine oder mehrere der folgenden Möglichkeiten wahrzunehmen:

A. dem Tauchclub deines Dive Center und der PADI Diving Society beizutreten.

B. sich für einen Abenteuer-Tauchgang anzumelden

C. sich an einem Weiterbildungskurs (Adventures in Diving oder Spezialkurs) anzumelden.

D. sich für eine Tauchreise anzumelden.

E. sich für geführte Tauchgänge unter deiner Leitung beim Tauchcenter anzumelden.

F. sich einen Lungenautomaten und Jacket, oder einen Tauchanzug anzuschaffen.

Betone, dass Taucher, die gleich nach dem Kurs ein oder mehrere der erwähnten Dinge unternehmen, eher dazu tendieren aktiv beim Tauchen zu bleiben und vom Tauchen das bekommen, was sie erwarten. Diejenigen, welche nichts unternehmen, verbringen wahrscheinlich eine längere Zeit ohne zu tauchen, oder werden nicht wieder tauchen gehen und haben damit die Zeit und Geld damit verschwendet, dass sie investiert haben.

3-62

Page 128: Open Water Diver Course

Weise die Tauchschüler darauf hin, deren Namen und Kon-taktadressen auszutauschen. Dies gibt ihnen einige erste unmittelbare Kontakte um tauchen gehen zu können.

Zusammenfassung {Wiederhole die Hauptpunkte und die Ziele – wiederhole sie jetzt in Form von Antworten auf die Fragen; und nenne noch einmal den Wert bzw. den Nutzen der Thematik.}

3-63

Lesson Guide � - 17

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil FEntwicklung deiner Kenntnisse Teil Füünfnf

ZusammenfassungZusammenfassungSicherheitsSicherheits--StopsStopsNotfallNotfall--DekompressionDekompressionTauchen und HTauchen und HööhenwirkungenhenwirkungenFinden einer MindestFinden einer Mindest--OberflOberfläächenpausechenpauseTauchgangsplanung & ComputerTauchgangsplanung & Computer

Besprechung derBesprechung derWiederholungsfragenWiederholungsfragen --AbschlussprAbschlussprüüfungfung

Lesson Guide � - 18

Fragen?Fragen?

Page 129: Open Water Diver Course

Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie –Lernziele Die folgende Liste umfasst alle Lernziele der Entwicklung derKenntnisse in Tauchtheorie des Open Water Diver Kurses, formuliert als Fragen, wie sie im Open Water Diver Manual erscheinen. Diese Liste fasst alle Lernziele an einer Stelle zusammen, um dir als Nach-schlagemöglichkeit und Unterstützung zu dienen. Sie ist nicht für deine Theorievorträge gedacht, da diese Lernziele den Tauchschülern bereits beim Selbststudium durch die CD-ROM oder das Open Water Diver Manual präsentiert werden.

Am Ende von Kapitel Eins wird der Tauchschüler in der Lage sein, folgende Fragen zu beantworten:

1. Wie wird der Auftrieb eines Objektes sein (positiv, neutral odernegativ), wenn es eine Wassermenge verdrängt, die:

• grösser ist als sein Eigengewicht?

• kleiner ist als sein Eigengewicht?

• seinem Eigengewicht entspricht?

2. Welche beiden Ausrüstungsgegenstände werden für dieKontrolle des Auftriebs eines Tauchers benutzt?

3. Warum ist Tarierungskontrolle sowohl an der Oberfläche als auch unter Wasser eine der wichtigsten Fertigkeiten, die ein Taucher beherrschen muss?

4. Wie unterscheidet sich der Auftrieb eines Objektes in Süss-wasser im Vergleich zu Salzwasser?

5. Welchen Einfluss übt das Lungenvolumen auf den Auftrieb aus?

6. Warum verspürst du Änderungen des Drucks normalerweise nur in den luftgefüllten Hohlräumen deines Körpers?

7. Warum sind Druckveränderungen während eine Aufstieges oder eines Abstieges unter Wasser wesentlich stärker als während eines Aufstieges oder eines Abstieges über die selbe Distanz an der Oberfläche?

8. Was ist die Beziehung zwischen zu- und abnehmender Tiefe und dem Wasserdruck?

9. Wie ist der absolute Druck in bar für eine Tiefe von

• 10 Meter?

• 20 Meter?

• 30 Meter?

• 40 Meter?

10. Was ist die Beziehung zwischen Volumen und Dichte, und wie verändern sich beide aufgrund dieser Beziehung, wenn der Druck zu- und abnimmt?

11. Was sind die drei wichtigsten Hohlräume, die durch Druck-wirkungen beeinflusst werden?

12. Was ist ein „Barotrauma“?

13. Was bedeutet „Druckausgleich“?

3-64

Page 130: Open Water Diver Course

14. Was sind drei Techniken, mit denen der Druckausgleich während des Abstiegs durchgeführt wird?

15. Wie oft solltest du den Druckausgleich während des Abstiegs durchführen?

16. Welche drei Schritte unternimmst du, wenn während des Abstiegs Beschwerden in den luftgefüllten Hohlräumenauftreten?

17. Was ist die wichtigste Regel beim Gerätetauchen?

18. Was sind die Folgen, wenn du die wichtigste Regel beim Gerätetauchen missachtest?

19. Was ist eine „Umkehrblockierung“?

20. Was musst du tun, wenn du während des Auftauchens auf-grund von sich ausdehnender Luft in Ohren, Nebenhöhlen, dem Magen-Darm-Bereich oder den Zähnen Beschwerden ver-spürst?

21. Wie wird die Zeit, wie lange dein Luftvorrat ausreicht, von der zunehmenden Tiefe beeinflusst?

22. Was ist die wirksamste Art, dichtere Luft unter Wasser zu atmen?

23. Warum braucht ein Taucher eine Maske?

24. Warum muss die Nase von der Maske umschlossen sein?

25. Auf welche sechs Merkmale solltest du bei einer Maske achten?

26. Was sind die beiden wichtigsten Faktoren beim Kauf einer Maske?

27. Wie bereitest du eine neue Maske für den Gebrauch vor?

28. Welche drei allgemeinen Regeln sollen bei der Pflege der Maske beachtet werden?

29. Warum braucht ein Taucher einen Schnorchel?

30. Welche drei Merkmale hat ein Schnorchel, aus dem sich leicht atmen lässt?

31. Wie überprüfst du Passform und Komfort, wenn du dir einen Schnorchel kaufst?

32. Wie bereitest du einen neuen Schnorchel für den Gebrauch vor?

33. Warum braucht ein Taucher Flossen?

34. Was sind die zwei Flossentypen?

35. Welche Eigenschaften eines Flossenblattes sind geeignet, die Leistung einer Flosse zu verbessern?

36. Wie bereitest du neue Flossen für den Gebrauch vor?

37. Welche drei Überlegungen stellst du an, wenn du einen spezi-fischen Flossentyp kaufen möchtest?

38. Warum braucht ein Taucher ein Tarierweste/Jacket?

39. Warum braucht ein Taucher ein Backpack?

3-65

Page 131: Open Water Diver Course

40. Welcher der drei Grundtypen der Tarierweste/des Jackets werden am meisten von Sporttauchern verwendet?

41. Welche fünf Merkmale hat ein Tarierweste/Jacket im Allge-meinen?

42. Wie bereitest du ein Tarierweste/Jacket für den Gebrauch vor?

43. Welche beiden Pflegeverfahren finden bei einem Tarierweste/Jacket Anwendung?

44. Warum braucht ein Taucher eine Pressluftflasche?

45. Was ist die Aufgabe des Flaschenventils?

46. In welches Teil der Tauchausrüstung ist der das Backpack übli-cherweise integriert?

47. Was sind die drei gebräuchlichsten Grössen und die zwei ver-wendeten Materialien von Pressluftflaschen?

48. Welche fünf Markierungen findet man üblicherweise am Hals einer Pressluftflasche?

49. Was sind die beiden Grundtypen von Flaschenventilen?

50. Wie funktioniert ein Ventil mit Reserveschaltung und warum geht ihr Gebrauch zurück?

51. Was ist der Unterschied zwischen einem DIN-Ventil und einem INT-Ventil?

52. Was ist der Zweck einer Berstscheibe in einem Flaschen-ventil?

53. Welche drei Sicherheitsvorkehrungen solltest du im Umgang mit Pressluftflaschen während des Transportes und am Tauch-platz treffen?

54. Wie soll ein Flaschenventil auf- und zugedreht werden?

55. Was ist die beste Möglichkeit, um Eindringen von Wasser in eine Pressluftflasche zu verhindern?

56. Warum müssen bei einer Pressluftflasche visuelle Inspek-tionen und Druckprüfungen durchgeführt werden?

57. Was ist die Aufgabe eines Lungenautomaten?

58. Welche sind die folgenden Teile an einem Lungenautomaten:

• Erste Stufe?

• Zweite Stufen?

• Staubschutzkappe?

• Luftdusche?

59. Was ist das wichtigste Merkmal bei der Wahl eines Lungen-automaten?

60. Wie spülst du deinen Lungenautomaten nach dem Gebrauch und welche drei Punkte musst du dabei beachten?

61. Warum brauchen Taucher ein Finimeter?

62. Was sind die drei Gründe, warum du immer mit einem Tauch-partner tauchen solltest?

3-66

Page 132: Open Water Diver Course

Am Ende von Kapitel Zwei wird der Tauchschüler in der Lage sein, folgende Fragen zu beantworten:

1. Wie wird die scheinbare Grösse eines Objektes beeinflusst,wenn es unter Wasser betrachtet wird?

2. Welche Einwirkungen hat das Wasser auf die Lichtintensitätund die Farben?

3. Wie wird das Hören unter Wasser beeinflusst?

4. Wie verhält sich der Wärmeverlust im Wasser im Vergleich zumWärmeverlust an der Luft?

5. Was sollst du tun, wenn du unter Wasser kontinuierlich zu zit-tern beginnst?

6. Wie solltest du dich unter Wasser bewegen, um den erhöhtenWasserwiderstand zu kompensieren?

7. Wie sollst du unter Wasser atmen, um ein Maximum an Effi-zienz zu erreichen?

8. Was sind die acht Symptome einer Überanstrengung beimTauchen?

9. Wie kannst du Überanstrengung beim Tauchen vermeiden?

10. Was solltest du tun, wen du dich beim Tauchen überanstrengst – sei es an der Oberfläche oder unter Wasser?

11. Was sind die drei Techniken zur Kontrolle der Atemwege?

12. Was sind die zwei Gründe, während des Tauchens einenTauchanzug zu tragen?

13. Wie sind Nasstauchanzüge und Trockentauchanzüge konzi-piert, um zu verhindern, dass ein Taucher friert?

14. Warum ist bei einen Nasstauchanzug eine gute Passformwichtig?

15. Welche zwei Eigenschaften kann ein Tauchanzug mit zunehm-ender Tiefe verlieren?

16. Welche drei Überlegungen solltest du bei der Auswahl einesTauchanzuges berücksichtigen?

17. Welche vier Prozeduren dienen der Pflege eines Tauchan-zuges?

18. Warum benötigst du eine Kopfhaube und was sind die dreiGrundtypen von Kopfhauben?

19. Warum solltest du es vermeiden, eine extrem eng anliegendeKopfhaube zu tragen?

20. Was sind die zwei Gründe für das Tragen von Tauchhand-schuhen?

21. Was sind die drei Gründe, um beim Tauchen Füsslinge zutragen?

22. Welche sechs Möglichkeiten hast du, um eine Überhitzung imTauchanzug vor dem Tauchgang zu vermeiden?

23. Was sind die beiden Typen von Gewichtssystemen?

3-67

Page 133: Open Water Diver Course

24. Was ist das wichtigste Merkmal eines jeden Gewichtssys-tems?

25. Wie kannst du bestimmen, welche Bleimenge du für einenTauchgang benötigst?

26. Was ist eine alternative Luftversorgung?

27. Welche beiden Typen der alternativen Luftversorgung machendie erfordern Hilfe und Mitarbeit eines anderen Taucherserforderlich?

28. Welcher Typ einer alternativen Luftversorgung macht keineHilfe und Mitarbeit eines anderen Tauchers erforderlich?

29. Warum ist es wichtig, eine zusätzliche zweite Stufe, die alsalternative Luftversorgung verwendet wird, speziell zu kenn-zeichnen?

30. Wo und wie solltest du deine alternative Luftversorgung befes-tigen?

31. Warum brauchst du einen Inflator?

32. Warum brauchst du ein Tauchermesser oder -werkzeug?

33. Welche drei Auswahlkriterien solltest du berücksichtigen,wenn du dir ein Tauchermesser oder -werkzeug aussuchst?

34. Für was brauchst du eine Tauchtasche?

35. Wie packst du deine Tauchtasche vor einem Tauchgang?

36. Was sind die fünf Arten von Informationen, die du von Tauch-instrumenten erhalten kannst?

37. Welches sind die zwei Arten von Unterwasser-Zeitmessinstru-menten, die beim Tauchen verwendet werden?

38. Warum brauchst du einen Tiefenmesser?

39. Was ist der Zweck eines Tauchcomputers?

40. Was sind die drei Gründe, einen Unterwasser-Kompass zu ver-wenden?

41. Welche zwei Möglichkeiten gibt es, um unter Wasser dieAufmerksamkeit eines anderen Tauchers zu erregen?

42. Was sind die zwei Möglichkeiten, sich unter Wasser mit einemanderen Taucher zu verständigen?

43. Was sind die 25 Standard Handsignale (visuell) und was bedeu-ten sie?

44. Was solltest du tun, wenn du einen Unterwasserrückruf wahr-nimmst?

45. Welche neun Überlegungen solltest du mit deinem Tauchpart-ner bei der Planung eines Tauchgangs anstellen?

46. Was sind die Schritte des Sicherheitschecks vor dem Tauch-gang?

47. Was solltest du tun, wenn du unter Wasser den Kontakt zudeinem Tauchpartner verlierst?

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Page 134: Open Water Diver Course

Am Ende von Kapitel Drei wird der Tauchschüler in der Lage sein, folgende Fragen zu beantworten:

1. Welche sechs allgemeinen Umweltbedingungen können dichals Taucher in jeder Tauchumgebung beeinflussen?

2. Wie kannst du dir in einer unbekannten Tauchumgebung eineOrientierung verschaffen?

3. Welche Temperaturveränderungen sind mit zunehmender Was-sertiefe zu erwarten?

4. Was ist eine thermische Sprungschicht?

5. Wie solltest du einen Tauchgang in einem Gebiet planen, vondem bekannt ist, dass es dort eine thermische Sprungschichtgibt?

6. Wie wird die Sichtweite unter Wasser definiert?

7. Welche vier Hauptfaktoren beeinflussen die Sichtweite unterWasser?

8. Welche drei Konsequenzen können durch beschränkte Sichtentstehen?

9. Wie kann man Probleme im Zusammenhang mit dem Tauchenin sehr klarem Wasser vermeiden?

10. Durch welche vier Hauptursachen werden Strömungen an derOberfläche und unter Wasser hervorgerufen?

11. Was musst du tun, wenn du in einer Strömung gefangenbist und am festgelegten Bestimmungsort oder an der Aus-stiegsstelle vorbei getrieben wirst?

12. In welche Richtung solltest du der Regel nach deinen Tauch-gang beginnen, wenn eine leichte Strömung vorhanden ist?

13. Was musst du tun, wenn du beim Tauchen von einem Boot aus,erschöpft und in einer Oberflächenströmung gefangen bist?

14. Welche sechs verschiedenen Formen der Bodenbeschaffenheitkannst du unter Wasser finden?

15. Was sind die zwei Methoden um den Kontakt mit dem Grund zuvermeiden?

16. Welche zwei grundsätzlichen Formen kann die Beziehungzwischen Mensch und Wasserlebewesen annehmen?

17. Wodurch werden fast alle Verletzungen durch Unterwasser-lebewesen verursacht?

18. Wie solltest du dich verhalten, wenn dir unter Wasser einaggressives Tier begegnet?

19. Neun einfache Vorsichtsmassnahmen verringern die Wahr-scheinlichkeit, durch ein Unterwasserlebewesen verletzt zuwerden auf ein Minimum. Welches sind diese?

20. Warum sollten auch Taucher die örtlichen Fischerei- undSchutzbestimmungen befolgen?

21. Wie kannst du einen Sonnenbrand ausserhalb des Wassersvermeiden (drei Möglichkeiten) und welche zwei Möglichkeitenhast du beim Schnorcheln einen Sonnenbrand zu vermeiden?

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Page 135: Open Water Diver Course

22. Was sind jeweils wichtige Faktoren, die du berücksichtigenmusst, wenn du im Süsswasser bzw. im Salzwasser tauchenwillst ?

23. Wodurch werden Wogen verursacht und wie kannst du sie ver-meiden?

24. Was verursacht Strömungen entlang der Uferzone und welcheFolgen können sie für dich haben?

25. Aus welchen Gründen kann sich eine Welle in Küstennähe bre-chen?

26. Wodurch wird eine Rissströmung hervorgerufen, und worankann man sie erkennen?

27. Was solltest du tun, wenn du in einer Rissströmung gefangenbist?

28. Wodurch wird eine ablandige Strömung verursacht und wiewird sie die örtlichen Tauchbedingungen beeinflussen?

29. Welche drei Umweltbedingungen werden durch die Gezeitenverändert?

30. Welcher Stand der Gezeiten ist im allgemeinen am besten zumTauchen geeignet?

31. Aus welchen drei Gründen ist es nötig, dass du deinen Tauch-gang planst?

32. Was sind die vier Schritte einer richtigen Tauchgangsplanung?

33. Welche fünf grundlegenden Schritte befolgst du während derVorausplanungsphase der Tauchgangsplanung?

34. Welche vier grundlegenden Schritte befolgst du während derVorbereitungsphase der Tauchgangsplanung?

35. Welche fünf Schritte befolgst du während der Vorbereitungs-phase in letzter Minute?

36. Welche sieben Schritte befolgst du während der Planungs-phase unmittelbar vor dem Tauchgang?

37. Welche drei Vorteile sprechen für das Tauchen von einem Bootaus?

38. Welche fünf allgemeinen Überlegungen sind bei der Vorbe-reitung für einen Bootstauchgang im Hinblick auf die Ausrüs-tungsvorbereitung anzustellen?

39. Welche vier allgemeinen Überlegungen sind bei der Vorberei-tung für einen Bootstauchgang im Hinblick auf die persönlicheVorbereitung anzustellen?

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Page 136: Open Water Diver Course

40. Welche Teile des Bootes sind mit folgenden Begriffen gemeint:

• Bug (bugwärts)?

• Heck (achtern)?

• Steuerbord?

• Backbord?

• Lee?

• Luv?

• Brücke?

• WC?

• Kombüse?

41. Mit welchen vier Methoden kannst du die Wirkung einer Seekrankheit verringern, wenn du dich auf einem Bootbefindest?

42. Durch welche drei Massnahmen kannst du die meisten Pro-bleme, die an der Oberfläche auftreten, verhindern oderkontrollieren?

43. Was solltest du tun, wenn an der Oberfläche, ein mit dem Tauchen zusammenhängendes Problem auftritt?

44. Wodurch unterscheiden sich Verhalten und Handlungen eines Tauchers, der sich unter Kontrolle hat vom Verhalten und den Handlungen eines Tauchers, der bereits panisch auf ein Pro-blem reagiert oder gleich reagieren wird?

45. Welches sind die vier grundlegenden Schritte bei der Hilfe-leistung für einen anderen Taucher?

46. Durch welche drei Massnahmen, kannst du die meisten Pro-bleme, die unter Wasser auftreten könnten, kontrollieren oder verhindern?

47. Was sind die vier Probleme, die unter Wasser auftreten könnten?

48. Was sind die fünf Notfall-Verfahren für eine Situation mit wenig Luft bzw. ohne Luft (In der Reihenfolge ihrer Priorität)?

49. Wie kannst du aus einem abblasenden Lungenautomaten atmen?

50. Wie solltest du dich verhalten, wenn du dich unter Wasser ver-fängst bzw. hängen bleibst?

51. Was sind die vier allgemeinen Verfahrensweisen, die beim Umgang mit einem bewusstlosen Taucher befolgt werden müssen.

Am Ende von Kapitel Vier wird der Tauchschüler in der Lage sein, fol-gende Fragen zu beantworten:

1. Was sind die fünf Verwendungsmöglichkeiten für einenSchwimmkörper?

2. Was kannst du tun, um dich in dem Seil, an dem du einenSchwimmkörper hinter dir herziehst, nicht zu verheddern?

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Page 137: Open Water Diver Course

3. Warum solltest du beim Tauchen eine Taucherflagge verwen-den?

4. Wie nahe solltest du bei deiner Taucherflagge bleiben und wieweit sollten Boote, Wasserskifahrer und andere Wasserfahr-zeuge sich davon entfernt halten?

5. Welche drei Merkmale hat ein typischer Sammelbeutel?

6. Aus welchen beiden Gründen wirst du beim Tauchen manch-mal auch bei Tageslicht eine Taucherlampe verwenden?

7. Was sind die zwei Gründe, eine Unterwasserschreibtafel alsStandard-Teil deiner Ausrüstung zu verwenden?

8. Warum solltest du eine Ersatzteilbox mitführen, wenn duTauchen gehst?

9. Was sollte eine Ersatzteilbox beinhalten?

10. Was sind die drei Hauptgründe, ein Logbuch zu führen?

11. Welche drei Substanzen solltest du vor dem Tauchen meiden?

12. Wie oft solltest du dich als Taucher tauchsportärztlich unter-suchen lassen?

13. Welche beiden Impfungen sollte ein Taucher regelmässig auf-frischen lassen?

14. Was kannst du tun, um deine Tauchfertigkeiten zu erhaltenoder sie aufzufrischen, wenn du für längere Zeit nicht getauchtbist?

15. Welche Auswirkungen hat die Menstruation auf das Tauchen?

16. Warum ist es empfohlen, dass schwangere Frauen nichtTauchen sollten?

17. Was sind die zwei Hauptgase, die in unserer Atemluft vorhan-den sind?

18. Was sind die fünf möglichen Symptome des Atmens von verun-reinigten Luft?

19. Wie solltest du einen Taucher behandeln, der möglicherweiseverunreinigte Luft geatmet hat?

20. Wie können Probleme mit verunreinigter Luft vermiedenwerden?

21. Wie können Probleme mit reinem Sauerstoff vermiedenwerden?

22. Was sind die fünf Symptome einer Stickstoffnarkose („Tiefen-rausch“)?

23. Wie solltest du vorgehen, wenn „Tiefenrausch“ zu einem Pro-blem wird?

24. Wie kannst du eine Stickstoffnarkose vermeiden?

25. Welche beiden Hauptfaktoren wirken sich auf die Stickstoff-aufnahme und -ausscheidung eines Tauchers aus?

26. Wie nennt man den Zustand, der auftritt, wenn ein Tauchersich nicht an die festgelegten Zeit- und Tiefengrenzen hält undsich aus diesem Grund während und nach dem Aufstieg Gas-blasen im Körper bilden ?

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Page 138: Open Water Diver Course

27. Welche neun Nebenfaktoren üben Einfluss auf die Stickstoff-aufnahme und -ausscheidung des Körpers aus?

28. Welche Anzeichen und Symptome werden mit der Dekompres-sions-Krankheit in Verbindung gebracht?

29. Was ist der Unterschied zwischen den Begriffen „Dekompres-sions-Erkrankung“ und „Dekompressions-Krankheit“?

30. Wie muss eine Taucher behandelt werden, bei dem ein Dekom-pressionsunfall vermutet wird?

31. Wie ist das Erste-Hilfe-Verfahren für einen Taucher, der einenDekompressionsunfall erlitten hat?

32. Wie kann die Dekompressions-Krankheit vermieden werden?

33. Was ist der hauptsächliche Verwendungszweck von Tauch-tabellen und -Computern?

34. Was bedeuten die Begriffe „Nullzeittauchen“ und „Dekom-pressionstauchen“?

35. Was ist eine Nullzeitgrenze?

36. Warum solltest du nicht an die Grenzen deiner Tauchtabelleoder deines Tauchcomputers gehen?

37. Wie unterscheidet sich der Recreational Dive Planner, der vonPADI vertrieben wird, von anderen Tauchtabellen?

38. Warum ist der Stickstoffgehalt deines Körpers nach einemWiederholungs-Tauchgang höher, als wenn du diesen Tauch-gang als einzelnen Tauchgang durchführen würdest?

39. Was ist „Reststickstoff“?

40. Was ist ein Wiederholungs-Tauchgang?

41. Welches sind die allgemeinen Regeln für den Gebrauch desRecreational Dive Planners und wie werden sie angewendet?

42. Was bedeutet „Grundzeit“?

43. Wie tief ist die maximale Tiefengrenze für das Sporttauchen?

44. Wie kannst du die Nullzeitgrenze für eine beliebige Tiefezwischen 0 und 40 Meter finden, wenn du den RecreationalDive Planner verwendest?

45. Was ist eine Wiederholungsgruppe (WG)?

46. Wie findest du die Wiederholungsgruppe für eine bestimmteTauchtiefe und -zeit, wenn du den Recreational Dive Plannerverwendest?

47. Was ist eine Oberflächenpause (OFP)?

48. Wie findest du die Wiederholungsgruppe nach einer Ober-flächenpause, wenn du den Recreational Dive Planner ver-wendest?

49. Was ist der Zeitzuschlag (ZZ)? (nur bei der Tabellen-Versiondes RDP)

50. Wie findest du in Tabelle Drei des Recreational Dive Plannersden Zeitzuschlag für bestimmte Tiefen und Wiederholungs-gruppen? (nur bei der Tabellen-Version des RDP)

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Page 139: Open Water Diver Course

51. Was ist die Restnullzeit?

52. Wie findest du in Tabelle Drei des Recreational Dive Plannersdie Restnullzeit für bestimmte Tiefen und Wiederholungsgrup-pen? (nur bei der Tabellen-Version des RDP)

53. Was ist ein Tauchprofil?

54. Zeichne ein Tauchprofil für drei Tauchgänge und beschrifte:

• Oberflächenpausen?

• Wiederholungsgruppen?

• Tiefen?

• Grundzeiten?

55. Was ist die „Effektive Grundzeit“? {nur bei der Tabellen-Version des RDP}

56. Was ist die „totale Grundzeit“? {nur bei der Tabellen-Version des RDP}

57. Wie berechnest du die totale Grundzeit eines Wiederholungs-Tauchgangs? {nur bei der Tabellen-Version des RDP}

58. Wie findest du die letzte Wiederholungsgruppe nach einer Reihe von Wiederholungs-Tauchgängen, wenn du denRecreational Dive Planner verwendest?

59. Was sind die zwei speziellen Regeln für mehrfache Wiederho-lungs-Tauchgänge?

60. Was sind die Mindest-Oberflächenpausen, die bei der Planung von drei oder mehreren Tauchgängen einzuhalten sind, wenn: Die letzte Wiederholungsgruppe nach irgendeinem Tauchgang „W“ oder „X“ ist? Die letzte Wiederholungsgruppe nach irgend-einem Tauchgang „Y“ oder „Z“ ist?

Am Ende von Kapitel Fünf wird der Tauchschüler in der Lage sein, folgende Fragen zu beantworten:

1. Was sind die empfohlene Tiefe und Zeitdauer eines Sicher-heitsstops?

2. Was ist der Zweck eines Sicherheitsstops?

3. In welchen drei Situationen wird ein Sicherheitsstop alserforderlich betrachtet?

4. Welche Massnahmen solltest du ergreifen, wenn du unter Ver-wendung des RDP eine Nullzeitgrenze, um nicht mehr als5 Minuten überschreitest?

5. Welche Massnahmen solltest du ergreifen, wenn du unter Ver-wendung des RDP eine Nullzeitgrenze, um mehr als 5 Minutenüberschreitest?

6. Wie kannst du die Anforderungen (Zeit, Tiefe) für eine Notfall-Dekompression bei der Verwendung eines Tauchcomputersbestimmen?

7. Ab welcher Höhe musst du beim Tauchen spezielle Verfahrenverwenden?

8. Wie lauten die Empfehlungen, wenn du nach dem Tauchen ineinem Verkehrsflugzeug fliegst?

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Page 140: Open Water Diver Course

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9. Welches sind die Verfahren für die Planung eines Tauchgangs,der unter kalten oder anstrengenden Bedingungen erfolgt?

10. Wie kannst du für eine Serie von Nullzeit-Tauchgängen dieMindest-Oberflächenpause finden, wenn du den RecreationalDive Planner verwendest?

11. Wie planst du einen Multileveltauchgang mit dem Wheel? {nurWheel Benutzer}

12. Welche Verfahren und allgemeinen Empfehlungen gelten beider Verwendung eines Tauchcomputers?

13. Was sind die vier grundlegenden Merkmale eines Unter-wasserkompasses?

14. Was ist die korrekte Hand- und Armhaltung bei der Verwen-dung eines Kompasses, der am Handgelenk getragen wird?

15. Wie ist die korrekte Methode, einen Kompass zu halten, der ineiner Instrumentenkonsole eingebaut ist?

16. Wie stellst du einen Kompass ein, um einen Geradeaus-Kurszwischen einem Ausgangspunkt und einem festgelegtenBestimmungsort zu navigieren?

17. Wie stellst du einen Unterwasserkompass für einen Umkehr-kurs ein?

18. Was ist der Zweck des PADI Systems der Tauchausbildung?

19. Was sind drei Vorteile, deine Tauchausbildung über den OpenWater Diver Kurs hinaus fortzusetzen?

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Vier Freiwasser-Tauchgänge Die Freiwasser-Tauchgänge führen Scuba Diver und Open Water Diver in die Freiwasserumgebung ein, indem die Tauchschüler das verbin-den und anwenden, was im Rahmen der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und der Schwimmbad-Tauchgänge gelernt haben. Obwohl sie die Fertigkeiten, die sie durchführen werden, bereits geübt haben, macht das Auftreten neuer Variablen und Bedingungen die Freiwasser-Tauchgänge zum wichtigsten Teil des Kurses. Zusätzlich zur Lernerfahrung wird dies für viele Tauchschüler die erste Einführung in das Abenteuer und die Aufregung sein, die das Tauchen bieten kann. Daher ist es wichtig, ihnen einen angenehmen Einstieg zu bieten, der bewirkt, dass sie mehr wollen – nicht eine Erfahrung, bei der sie froh sind, sie hinter sich zu haben und die sie keinesfalls wiederholen möchten.

Standards, Empfehlungen und Verfahren Der Open Water Diver Kurs erfordert vier Freiwasser-Tauchgängemit Tauchgerät, die du entsprechend der verlangten Reihenfolgeund mit den Übungen durchführen musst, wie sie in diesem Teildieses Leitfadens für den Instructor beschrieben sind. Der ScubaDiver Kurs erfordert zwei Freiwasser-Tauchgänge mit Tauchgerät.Du kannst die Reihenfolge der Übungen innerhalb eines Tauch-gangs verändern, du darfst jedoch keine Übung weglassen odervon einem Tauchgang in einen anderen verschieben, ausser wiebeschrieben. Die vier Tauchgänge mit Gerät werden Freiwasser-Tauchgang Eins, Zwei, Drei und Vier genannt. Zusätzlich gibt es einen optionalen Schnorchel-Tauchgang. Die Tauchschüler müssen zeigen,dass sie die Leistungsanforderungen jedes einzelnen Tauchgangsbeherrschen, bevor sie zum nächsten Tauchgang übergehen dürfen.Bei den Freiwasser-Tauchgängen ist das „Beherrschen“ einerFertigkeit definiert als die Durchführung der Fertigkeit, so dass diefestgesetzte Leistungsanforderung erfüllt ist und die Ausführung ineiner entsprechend leichten, flüssigen und wiederholbaren Weiseerfolgt, wie man es von einem Open Water Diver erwarten kann. Wie im Schwimmbad / begrenzten Freiwasser entspricht das blosse Erfül-len der Leistungsanforderung nicht der Definition von „Beherrschen“. Von einem beginnenden Taucher wird nicht erwartet, die Übungen ganz ohne Stress durchzuführen, aber du sollst sicher sein können, dass der Tauchschüler die Übung zuverlässig ausführen kann.

Falls die Tauchschüler aufgrund besonderer Umstände (wie Luft-knappheit, frieren usw.) nicht alle Übungen eines Trainings-Tauch-gangs abschliessen, kannst du diese Übungen am Anfang des nächs-ten Tauchgang durchführen. Falls es dadurch zu einer Überforderung der Tauchschüler mit Übungen kommen könnte, wird empfohlen, dass du und deine Tauchschüler einen separaten Tauchgang dazwischen schieben, um noch nicht absolvierte Übungen vor dem nächstenFreiwasser-Tauchgang abzuschliessen.

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Supervision und Verhältnis Tauchschüler / Tauchlehrer

Die folgenden Verhältniszahlen stellen das Maximum dar. Es ist ofterforderlich, ein gutes Urteilsvermögen zu beweisen und aufgrundverschiedener Umstände niedrigere Verhältniszahlen festzusetzen.Während aller Freiwasser-Tauchgänge müssen die Tauchschülerunter der Supervision eines PADI Instructors im Lehrstatus stehen.Ein PADI Instructor im Lehrstatus muss alle Fertigkeiten beurteilen,mit Ausnahme derer, die durch einen PADI Assistant Instructorbeurteilt werden dürfen. Die Tauchschüler müssen während desFreiwasser-Tauchgangs Eins unter deiner direkten Supervisionstehen. Das maximale Verhältnis Tauchschüler zu Tauchlehrer beiden Freiwasser-Tauchgängen des PADI Scuba Diver/Open WaterDiver Kurses beträgt 8 Tauchschüler je Instructor, mit je einem„zertifizierten Assistenten”

für je 2 zusätzliche Tauchschüler, bis zu einem absoluten Maximumvon 12 Tauchschülern. Du kannst mehr als 2 „zertifizierteAssistenten” einsetzen, aber das Maximum von 12 Tauchschülernerhöht sich dadurch nicht. (TB Spezial 2000).

Aktive „zertifizierte Assistenten“ dürfen Tauchschüler während der „Unterwasser-Touren“ im Rahmen der Freiwasser-Tauchgänge Zwei, Drei und Vier selbstständig begleiten und zwar im Verhältnis von 2:1, d.h. 2 Tauchschüler je zertifiziertem Assistenten, unter deiner indi-rekten Supervision.

Zertifizierte Assistenten dürfen weiterhin die Tauchschüler an der Oberfläche beim Schwimmen von und zur Ein- / Ausstiegsstelle beglei-ten und bei den Tauchschülern an der Oberfläche oder unter Wasser bleiben, während der Instructor mit einem Tauchschüler eine spezielle Übung (wie z.B. einen Aufstieg) durchführt. Zertifizierte Assistenten dürfen die Tauchschüler auch bei der zweiten Navigationsübung begleiten, und sie dürfen den optionalen Schnorchel-Tauchgang im Freiwasser durchführen.

PADI Assistant Instructors dürfen bestimmte Fertigkeiten beurteilen: 25 Meter schleppen / schieben eines ermüdeten Tauchers, Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat, Tarierungskontrolle an der Ober-fläche, Lösen eines Krampfes, Kompassnavigation an der Oberfläche, Ablegen und Anlegen des Tauchgeräts an der Oberfläche sowie Able-gen und Anlegen des Gewichtssystems an der Oberfläche.

Hinweis: Das maximal erlaubte Verhältnis Tauschüler zu Instructor beträgt für sämtlichen Freiwasser-Trainingstauch-

gänge, welche mit Kindern zwischen 10 und 11 Jahren durchgeführt werden, 4:1. Es dürfen nicht mehr als 2 Kinder zwischen 10 und 11 Jahren in eine Gruppe von 4 Tauchschülern integriert werden. (TB 4/2001) Dieses Verhältnis kann durch den Einsatz „zertifizierter Assistenten„ nicht erhöht werden.

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Page 143: Open Water Diver Course

Erforderliche Ausrüstung Während der Freiwasser-Tauchgänge mit Tauchgerät im Rahmendes Open Water Diver Kurses und des Scuba Diver Kurses müssendie Tauchschüler mit folgendem ausgerüstet sein: Maske,Schnorchel, Flossen, Pressluftflasche mit Ventil, Tarierjacket mitInflator, Backpack (falls nicht im Jacket integriert), Lungenauto-mat, alternativer Luftversorgung, Finimeter, Gewichtssystem mitSchnellabwurfmöglichkeit (wenn Gewichte angemessen sind) undfür die Tauchumgebung angemessener Kälteschutz. Jeder Tauchermuss einen Tiefenmesser haben. Bei Freiwasser-Tauchgang Eins sind alternative Luftversorgung und Tiefenmesser optional, jedoch empfohlen. Anstatt eines Tiefenmessers können die Tauchschüler auch einen Tauchcomputer verwenden. Es wird empfohlen, dass jeder Tauchschüler über ein Zeitmessinstrument (z.B. Uhr, Tauchcom-puter usw.) und einen Kompass verfügt. Wenn Tauchschüler bei denFreiwasser-Tauchgängen im Rahmen des Open Water Diver Kursesoder Scuba Diver Kurses Trockentauchanzüge verwenden, müssensie im Schwimmbad (bzw. „confined water“) eine Orientierungslek-tion zum Gebrauch des Trockentauchanzuges erhalten, bevor sie anirgendeinem der Freiwasser-Tauchgänge teilnehmen dürfen.

Freiwasser-Tauchgang Eins Dies ist der erste Tauchgang im Freiwasser. Die Fertigkeiten, die hier geübt werden, sind jene, die man beim Tauchen normalerweise braucht. Dieser Tauchgang ist eine „Unterwasser-Tour“, die dazu dient, den Tauchschülern die Möglichkeit zu geben, sich ohne Über-forderung durch viele Aufgaben an die neue Umgebung zu gewöhnen und sie ohne die Formalität einer festgesetzten Übungsabfolge in die Unterwasserwelt einzuführen. Obwohl der gesamte Tauchgang eine „Unterwasser-Tour“ ist, solltest du nie vergessen, dass die Tauch-schüler enorm viel lernen, indem sie die grundlegenden Fertigkeiten anwenden, die sie brauchen, um einfach zu tauchen. Dieser Tauch-gang sollte interessant gestaltet sein und so viel Spass wie möglich machen.

Nach deinem Ermessen können Tauchschüler, die den Open Water Diver Kurs oder den Scuba Diver Kurs beginnen, nachdem sie das Discover Scuba Diving Programm absolviert haben, eine Anrech-nung auf diesen Tauchgang erhalten (zusätzlich zur Anrechnung auf Schwimmbad-Tauchgang Eins). Es liegt in deiner Verantwortungsicherzustellen, dass diese Tauchschüler ausreichend auf dienächsten Trainingseinheiten vorbereitet sind. Falls dies nicht derFall ist, wiederhole und übe, im erforderlichen Umfang.

Voraussetzungen

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie die Voraussetzungen zur Teilnahme an Freiwasser-Tauchgang Eins erfüllt werden können. Damit wird beab-sichtigt, dir grösstmögliche Flexibilität zur Anpassung an Kursgrösse und Zeitplan zu verschaffen und dir zu ermöglichen, die Tauchschüler schnell zum Tauchen zu bekommen.

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Page 144: Open Water Diver Course

Option 1

Tauchschüler, die bei einem PADI Instructor im Lehrstatus amDiscover Scuba Diving Briefing und auch erfolgreich am Üben derDSD-Fertigkeiten teilgenommen haben, können am DSD Freiwas-ser-Tauchgang teilnehmen (der mit Freiwasser-Tauchgang 1 desOpen Water Diver Kurs identisch ist).

Hierbei gelten die Standards des DSD Programms, d.h. die maxi-male „Ratio“ im Freiwasser beträgt 4 Teilnehmer je Instructor, bzw.6 Teilnehmer je Instructor mit einem oder mehreren „zertifiziertenAssistenten“.

Option 2

Tauchschüler, die Teil Eins der Entwicklung der Kenntnisse inTauchtheorie (einschliesslich dem Quiz) und Schwimmbad-Tauch-gang Eins erfolgreich abgeschlossen haben, können an Freiwas-ser-Tauchgang Eins teilnehmen. Die maximale VerhältniszahlTauchschüler/Instructor beträgt 4:1, oder 6:1 mit einem „zertifi-zierten Assistenten“. Du kannst mehrere „zertifizierte Assistenten“einsetzen, die maximale Zahl von Tauchschülern bleibt jedoch 6.Tauchschüler, die Teil Eins der Entwicklung der Kenntnisse inTauchtheorie (einschliesslich dem Quiz) und die Schwimmbad-Tauchgänge Eins, Zwei und Drei erfolgreich abgeschlossen haben,können an Freiwasser-Tauchgang Eins teilnehmen. Die maximaleVerhältniszahl Tauchschüler/Instructor beträgt 8:1 plus zweiweitere Tauchschüler je einem „zertifizierten Assistenten“, bis zueinem Maximum von 12 Tauchschülern. Du kannst mehrere„zertifizierte Assistenten“ einsetzen, die maximale Zahl von Tauch-schülern bleibt jedoch 12.

Tauchexkursionen PADI Instructors können zwischen den Freiwasser-Tauchgängen des Open Water Diver Kurses zusätzliche Tauchgänge in Form von Tauch-exkursionen durchführen. Zusätzliche Tauchgänge zum Spass fördern das Lernen der Tauchschüler. „Tauchexkursionen“ sind definiert als: Ein Tauchgang ohne formale Leistungsanforderungen, der vor Abschluss der Freiwasser-Trainingstauchgänge erfolgt. Die Anzahl der Tauchexkursionen, an denen ein Tauchschüler während seines Tauch-kurses teilnimmt, ist nicht beschränkt.

Tauchexkursionen können vor allem dann von Nutzen sein, wenn der Luftverbrauch des Tauchschülers während der Freiwasser-Tauchgänge die vorgesehene U/W-Tour beschränkt, oder wenn nach zwei absol-vierten Freiwasser-Tauchgängen noch extra Zeit ist und die Tauch-schüler Lust haben, nur zum Vergnügen einen weiteren Tauchgang zu machen.

Tauchexkursionen ermöglichen Tauchschülern zusätzliche Erfahrung unter Supervision und geben ihnen weitere Gelegenheit zur Anwen-dung ihrer allgemeinen Tauchfertigkeiten, wie etwa die Tarierungskon-trolle in der tatsächlichen Umgebung des Freiwassers. Die Tiefe fürTauchexkursionen ist bis zum kompletten Abschluss des Freiwas-ser-Tauchgang 3 auf 12 Meter begrenzt, danach auf 18 Meter.

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Page 145: Open Water Diver Course

Falls eine Tauchexkursion der dritte Tauchgang des Tages ist, darfdie Tiefe 12 Meter nicht überschreiten. (TB 3/2000)

Es gilt das gleiche wie für die U/W-Touren des Open Water DiverKurses. Nach Abschluss des Freiwasser-Tauchgangs 1 können „zer-tifizierte Assistenten“ selbständig Tauchschüler bei Tauchexkur-sionen begleiten, bei einer „ratio“ von zwei Tauchschülern je„zertifiziertem Assistenten” (2:1), unter der indirekten Supervisiondes Instructors. (TB Spezial 2000)

Freiwasser-Tauchgänge Zwei, Drei und Vier Diese Tauchgänge beinhalten Fertigkeiten, die die Tauchschüler im Freiwasser üben und anwenden. Die Tauchschüler dürfen an Frei-wasser-Tauchgang Zwei teilnehmen, nachdem sie die Teile Einsbis Drei der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie (ein-schliesslich der Quizzes) und die Schwimmbad-Tauchgänge Eins bisDrei erfolgreich abgeschlossen haben. Sie dürfen an den Tauchgän-gen Drei und Vier teilnehmen, nachdem sie alle Teile der Entwick-lung der Kenntnisse in Tauchtheorie (einschliesslich Quizzes) undalle Schwimmbad-Tauchgänge erfolgreich abgeschlossen haben.Die Tauchschüler müssen die Leistungsanforderungen aller Fertig-keiten aus dem vorigen Tauchgang erfolgreich erfüllt haben, bevorsie mit den Übungen des nächsten Tauchgangs beginnen dürfen.

Beim Ausstellen einer Überweisung müssen die Tauchschüler ersterfolgreich alle Leistungsanforderungen eines Tauchgangs erfüllthaben, bevor der Instructor den Tauchgang auf dem Open WaterDiver Kurs Überweisungsformular als abgeschlossen unterschreibt.

Optionaler Schnorchel-Tauchgang Obschon er nicht verlangt ist, so führt dieser optionale Tauchgang doch die Tauchschüler in das Schnorcheltauchen im Freiwasser ein. Du kannst diesen Tauchgang an irgendeiner Stelle in der Reihenfolge der Freiwasser-Tauchgänge durchführen. Dieser Tauchgang darf auch von einem haftpflichtversicherten „zertifizierten Assistenten” durchge-führt werden.

Empfehlungen

1. Beziehe die Tauchschüler in deine Tauchgangsplanung mit ein. Das ist deine Möglichkeit, ihnen beizubringen, die Bedingungen einzuschätzen und gutes Urteilsvermögen zu entwickeln, im Hinblick auf die Entscheidung, ob ein Tauchgang stattfinden soll oder nicht, und welche Techniken verwendet werden.

2. Ein Tauchkurs taucht zwar als Gruppe, aber du musst sicherstel-len, dass die Tauchschüler das „Buddy System“ üben und anwen-den.

3. Achte auf Anzeichen, die bei den Tauchschülern auf Stress hin-deuten könnten. Weil sie keine erfahrenen Taucher sind, können Tauchschüler schneller ermüden, schneller auskühlen und mehr Angst entwickeln. Sei dir bewusst, dass die Dinge, die für dich Routine sind, für deine Tauchschüler meist weder einfach noch offensichtlich sind.

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4. Zeige auffälliges Vorbildverhalten. Erfahrene Taucher gehen so schnell durch den Sicherheitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung und den Gebrauch der Tauchtabelle, dass es leicht übersehen werden kann. Tauchschüler lernen ebensoviel dadurch, dass sie beobachten, was du tust, wie durch das, was du ihnen sagst. Also erleichtere es ihnen, deine guten Angewohnheiten sehen zu können. Halte dir in Erinnerung, dass sie schlechte Tauchge-wohnheiten ebenso schnell übernehmen werden – also habe keine!

5. Stelle sicher, dass alle Mitglieder des Ausbildungsteams ihrePflichten kennen, sich der Notfallmassnahmen für den betreffen-den Tauchplatz bewusst sind und wissen, wo die Notfallaus-rüstung zu finden ist.

6. Es ist oft hilfreich, kompliziertere Fertigkeiten, wie zum Beispiel den „kontrollierten, schwimmenden Notaufstieg“ oder auch neue Fertigkeiten, wie den Gebrauch des Kompass‘, zu üben und zu wiederholen, bevor es ins Wasser geht.

7. Sei gewissenhaft beim Beurteilen der Bedingungen und beim Festsetzen der Verhältniszahl Tauchschüler / Instructor. Senke die Verhältniszahl, wenn die Bedingungen es erfordern. Zeige gesundes Urteilsvermögen und neige zur Vorsicht. Die Tauch-schüler mögen zwar enttäuscht sein, wenn ein Tauchgang nicht stattfinden kann, aber sie lernen eine wichtige Lektion – wenn die Bedingungen nicht entsprechend sind, wird nicht getaucht.

8. Stelle sicher, dass die Tauchschüler ihre Ausrüstung korrekt zusammengebaut haben, um unnötiges Hinterherschleifen von Ausrüstungsteilen zu verhindern und versehentliche Beschädi-gungen der Unterwasserwelt zu vermeiden. Empfehlungen, um dieses Ziel zu erreichen beinhalten:

• Die alternative Luftversorgung befindet sich im Dreieck zwischen Mund und unteren Rippen, frei sichtbar, gesichert, so dass sie nicht herumbaumelt und durch ein kräftiges Ziehen benutzt werden kann.

• Die Instrumentenkonsole/das Finimeter ist korrekt gesi-chert, so dass sie/es nicht schleift oder herumbaumelt und dass sie/es sich nicht von selbst lösen kann.

• Beim Schwimmen in einer horizontalen Position darf unter dem Tauchschüler nichts deutlich hervorstehen (hängen). Ein Hervorstehen von nicht mehr als 20 cm ist das emp-fohlene Maximum.

9. Die Tauchschüler müssen jeden Tauchgang in ihrem persönli-chen Logbuch eintragen und du musst persönlich jeden Ein-trag unterschreiben (Unterschrifts-Stempel sind nicht erlaubt).Es ist empfohlen, dass du deine Vorbildfunktion wahrnimmst und die Tauchschüler deine Logbucheintragungen unterschreiben lässt.

10. Vergiss nicht, dass die Tauchschüler Spass haben wollen. Die Tauchgänge sind nicht einfach nur Übungen, um Überleben zu lernen, sondern das Tor zu einer wundervollen Freizeit-Aktivität. Neue Taucher haben schon wegen unangenehmer Bedingungen während ihrer Freiwasser-Tauchgänge das Gerätetauchen wieder aufgehört. Pass auf, dass dir dies nicht mit deinen Schülern passiert.

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Anpassung an Lernstile und Menschen mitBehinderungen

Um die Brevetierung zum PADI Open Water Diver oder Scuba Diver zu erlangen, müssen die Tauchschüler bei jeder Leistungsanforderung demonstrieren, dass sie sie beherrschen. Bei den Schwimmbad-Tauchgängen kannst du dich individuellen Anforderungen anpassen, indem du die Techniken zum Erreichen der Leistungsanforderungen variierst. In der Freiwasserumgebung wirst du Personen mit körperli-cher Behinderung vielleicht helfen müssen, um ihnen den Zugang ans Ufer, zu Booten und zu anderen Einrichtungen zu ermöglichen.

Tauchplatz, Tiefen und Tageszeiten

Du musst die Freiwasser-Tauchgänge an einem Tauchplatz mitBedingungen und einer Umgebung durchführen, die sich fürTaucher eignen, die mit dem Tauchen erst beginnen. Die geplantemaximale Tiefe für die OWD Freiwasser-Tauchgänge 1 und 2 darf12 Meter nicht überschreiten. Die geplante maximale Tiefe für dieOWD Freiwasser-Tauchgänge 3 und 4 darf 18 Meter nicht über-schreiten (12 Meter für 10- und 11-jährige „Juniors“). Alle Tauch-gänge des Open Water Diver und Scuba Diver Kurses müssen beiTageslicht stattfinden. Die Tauchschüler dürfen pro Tag maximal3 Tauchgänge im Freiwasser machen. Diese Tauchgänge können jegliche Kombination von verbindlichen Trainingstauchgängen und zusätzlichen Tauchexkursionen sein.

Die folgenden Bestimmungen sind zu beachten:

• Falls der Tauchschüler an diesem Tag an einem Schwimmbad-Tauchgang (Schwimmbad bzw. begrenztes Freiwasser) teil-genommen hat, sind nur noch 2 Freiwasser-Tauchgängezulässig.

• Erfolgt vor OWD Freiwasser-Tauchgang 3 eine Tauchexkursion,so darf hierfür die geplante Tiefe maximal 12 Meter betragen.

• Die maximale Tiefe des dritten Tauchgangs am Tag beträgtgenerell 12 Meter.

Zusätzlich zu diesen Tauchgängen kannst du den optionalen Schnorcheltauchgang durchführen, und der empfohlene Abenteuer-tauchgang kann der dritte Tauchgang nach OWD Freiwasser-Tauch-gang 4 sein.

Hinweis: PADI Instructors sollten mehrere Faktoren sorgfältig bedenken, bevor sie einen dritten Freiwasser-Tauchgang an

einem Tag planen. Hierzu zählen:

• Überforderung des Tauchschülers

• Ausdauer, Fähigkeiten und Wohlbefinden des Tauchschülers

• Angemessene Oberflächenpausen für den Tauchschüler, damit dieser sich ausruhen und auf den nächsten Tauchgang vor-bereiten kann

• Interesse, Bereitschaft und Motivation der Tauchschüler zur Teil-nahme

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• Einhalten der Verfahren für sicheres Tauchen

• Reststickstoff

• Umgebungsbedingungen, usw.

Die Möglichkeit zur Durchführung von drei Freiwasser-Tauchgängen an einem Tag bietet zusätzliche logistische Flexibilität. Diese Option erlaubt Tauchschülern, versäumte Ausbildungstauchgänge nachzu-holen, oder Erfahrung zu sammeln, um Sicherheit vor dem Abschluss der Freiwasser-Tauchgänge zu gewinnen. Taucher können auch ihre Ausbildung fortsetzen, indem sie nach Abschluss des letzten Frei-wasser-Tauchgangs des Open Water Diver Kurses an einemSpezialkurs mit zwei Freiwasser-Tauchgängen am selben Tagteilnehmen. (TB 1/2000 spezial)

Auswahl von Tauchplätzen für die Trainings-Tauchgänge

Nach welchen Kriterien du einen Tauchplatz für deine Freiwasser-Tauchgänge aussuchst, ist wichtig, aber nicht unbedingt einfach. Einerseits möchtest du einen Tauchplatz, der leicht zu kontrollieren und sicher ist, andererseits möchtest du keinen Tauchplatz, der so steril ist, dass er nicht repräsentativ für die Realität des Tauchens im Freiwasser ist. Du willst einen Tauchplatz, der sicher ist und den Fähig-keiten deiner Tauchschüler entspricht, aber trotzdem die Unterwas-serumgebung aufweist, die ein Tauchanfänger in der lokalen Gegend vorfinden würde. Achte speziell darauf, dass du die maximalen Tiefen-grenzen nicht überschreitest und vermeide natürlich Tauchplätze mit bekannten Risiken, z.B. des Verfangens oder Verhedderns. Halte dir in Erinnerung, dass die Freiwasserumgebung an sich bei den Tauch-schülern schon psychischen und physischen Stress erzeugt, zusätzlich zu den Fertigkeiten, die sie demonstrieren müssen. Achte deshalb darauf, die Tauchschüler nicht zu überfordern, indem du, zusätzlich zu den ohnehin erforderlichen Übungen, schwierige Ein- oder Ausstiege oder andere spezielle Techniken einbaust.

Sei dir auch bewusst, dass die Taucher nach der Brevetierung oft-mals zu den Plätzen zurückkehren, an denen sie ausgebildet wurden. Wähle daher Tauchplätze aus, die für einen frisch brevetierten Taucher angemessen sind – auch ohne die Anwesenheit des Instructors. Wenn du über die Angemessenheit eines Freiwasser-Trainings-Tauch-platzes Zweifel hegst, setze dich mit deinem zuständigen PADI Büro in Verbindung, um Rat einzuholen.

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Tauchgangs-flexible Fertigkeiten

(Fertigkeiten, die zwischen den Tauchgängen verschoben werden können)

Im folgenden sind die Übungen aufgelistet, die du nach eigenem Ermessen in den Freiwasser-Tauchgängen Zwei, Drei oder Vier (ausser wenn anders vermerkt) durchführen kannst, vorausgesetzt, dieTauchschüler haben bereits während der Schwimmbad-Tauchgängegezeigt, dass sie die jeweilige Übung beherrschen. Diese Übungen erscheinen in Klammern im Überblick für den vorgeschlagenen Tauch-gang und an der vorgeschlagenen Stelle in der Reihenfolge innerhalb dieses Tauchgangs, aber du kannst sie beliebig einplanen, je nach logistischer Notwendigkeit.

Bedenke, dass einige dieser Fertigkeiten für die Brevetierung zum Scuba Diver verlangt sind.

Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg • Du hast die Möglichkeit, den kontrollierten, schwimmenden

Notaufstieg während der Freiwasser-Tauchgänge Zwei, Drei oder Vier durchzuführen.

• Wenn du zwischen ihren Freiwasser-Tauchgängen überwieseneOpen Water Diver Tauchschüler annimmst oder mit ScubaTauchern den Open Water Diver Kurs vervollständigst odersonst eine Open Water Diver Brevetierung mit Tauchschülernabschliesst, mit denen du nicht selbst alle Freiwasser-Tauch-gänge durchgeführt hast, liegt es in deiner Verantwortung,sicherzustellen, dass die betreffenden Tauchschüler alleLeistungsanforderungen dieser Übung erfüllt haben.

Leistungsanforderung: Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg

Der Tauchschüler wird einen kontrollierten, schwimmenden Notauf-stieg aus einer Tiefe von 6-9 Metern durchführen und an der Ober-fläche positiven Auftrieb herstellen. Diese Übung muss exakt sowie beschrieben durchgeführt werden.

Mit dem Training dieser Übung werden zwei Ziele verfolgt: Erstens sollen die Tauchschüler die Fähigkeit entwickeln, in Notsituationen selbstständig an die Oberfläche zu gelangen; und zweitens soll ihr Ver-trauen in ihre Fähigkeit gestärkt werden, auch bei plötzlicher Luftnot selbstständig mit dieser Situation fertig zu werden.

Der kontrollierte, schwimmende Notaufstieg wird empfohlen, als die vorzugsweise zu praktizierende Aufstiegstechnik für eine Notsitua-tion im Fall eines plötzlich eintretenden Endes der Luftzufuhr beim Gerätetauchen in Tiefen bis 9 Meter oder weniger, wenn ein Taucher mit einer alternativen Luftversorgung nicht unmittelbar verfügbar ist.

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Der Taucher wählt diese Aufstiegstechnik in Abhängigkeit von vielen Faktoren wie z.B. Tiefe, Entfernung von anderen Tauchern, ob die Aufmerksamkeit anderer auf ihn gerichtet ist usw. Bevor ein Taucher sich zu einem Notaufstieg entschliesst, sollte er kurz innehalten, über-legen, dann handeln, indem er versucht zu atmen und wenn dies geht, einen normalen Aufstieg durchzuführen.

Briefing dieser Übung

Während des Briefings des Freiwasser-Tauchgangs, indem du den kon-trollierten, schwimmenden Notaufstieg durchführen wirst, musst du die Tauchschüler über alle Aspekte der Übung informieren. Dies bein-haltet auch die spezifischen Handsignale dieser Übung. Empfohlen wird ein „Probelauf auf dem Trockenen“ vor dem Tauchgang.

Halte die Tauchschüler dazu an:

• Den Lungenautomaten im Mund zu behalten.

• Nicht zu versuchen, die Gewichte abzuwerfen.

• Das Kontrollseil nicht als Hilfsmittel zu verwenden – das Seilwird nur vom Instructor gebraucht, um notfalls anhalten zukönnen und zur Kontrolle.

• Eine normale Aufstiegsgeschwindigkeit beizubehalten.

• Während des ganzen Aufstiegs einen kontinuierlichen(A-a-a-h-h-h) Laut von sich zu geben.

• Die normale Atmung wieder aufzunehmen, falls du den Auf-stieg stoppst oder wenn bei ihnen irgendein Problem auftritt.

• Beim Erreichen der Oberfläche das Tarierjacket mit dem Mund aufzublasen oder Blei abzuwerfen.

Es ist hilfreich, die Tauchschüler daran zu erinnern, dass sie diese Übung bereits während der Schwimmbad-Tauchgänge geübt haben.

Wie die Übung zu organisieren ist

Du musst ein vertikales Kontrollseil verwenden, das einenDurchmesser von mindestens 13 Millimetern hat, damit man esleicht greifen kann und muss an einem Schwimmkörper an derOberfläche befestigt sein. Stelle sicher, dass das Seil entwedersicher am Grund befestigt ist oder von ausreichend Gewichtenunten gehalten wird, so dass du den Aufstieg jederzeit stoppenkannst, indem du das Seil mit einer Hand oder einem Bein greifstund gleichzeitig den Taucher leicht festhalten kannst. Diese Mass-nahmen stellen sicher, dass du den Aufstieg stoppen kannst, falls der Taucher nicht kontinuierlich ausatmet, während des Aufstiegs die Luft anhält oder ein anderes Problem hat. Du führst den kontrollierten,schwimmenden Notaufstieg jeweils nur mit einem Schüler durch.Während dieser Übung musst du physischen Kontakt mit demTauchschüler und dem Kontrollseil halten.

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Tauchplatz

Wähle einen Tauchplatz, der eine Tiefe von mindestens 6 Meternaber nicht mehr als 9 Metern aufweist. Das Training des kontrol-lierten, schwimmenden Notaufstieges sollte nur unter günstigen Bedingungen stattfinden. Meide widrige Bedingungen wie hohen Wellengang, starke Brandung, grosse Tiefe oder starke Strömung. Wäge alles gut ab, wenn du einen passenden Tauchplatz aussuchst.

Die Durchführung der Übung

Vermeide die Durchführung des kontrollierten, schwimmenden Notauf-stiegs als erste Übung des Tauchgangs. Führe statt dessen zuerst andere Übungen oder eine „Unterwasser-Tour“ durch, damit die Tauch-schüler Zeit haben, sich an die Umgebungsbedingungen zu gewöhnen.

Stelle vor dem Beginn der Übung sicher, dass der Tauchschüler neu-tral tariert ist. Die Übung „Balancieren auf den Flossenspitzen“ ist dazu eine Möglichkeit.

Führe die Übung durch wie folgt durch:

1. Halte den Taucher mit einer Hand fest und halte gleichzeitigKontakt zum Kontrollseil. Dieser Schritt orientiert dich und den Tauchschüler zum Kontrollseil und zueinander. Halte den Tauch-schüler an einer Stelle fest, die sichere Kontrolle ermöglicht. Du kannst wählen, ob du eine Hand am Seil hältst oder ein Bein um das Seil schlingst. Es ist wichtig, mit dem Seil Kontakt zu halten, falls es nötig sein sollte, den Aufstieg zu stoppen.

2. Gib das Handsignal zum Aufsteigen. Der Aufstieg beginnt,wenn der Tauchschüler mit dem Ausatmen beginnt. Halte Kontakt zum Seil und dem Tauchschüler aufrecht, während du das Handsignal gibst (siehe Bild 1). Der Tauchschüler darf nicht vor Verlassen des Grundes ausatmen (also nicht: Luft raus und hoch), sondern sollte während dem ganzen Aufstieg langsam und kontinuierlich ausatmen. (Eine hervorragende Methode, die kor-rekte Ausatem-Geschwindigkeit sicherzustellen, ist, den Tauch-schüler nach oben schauen zu lassen, um die Atemwege offen zu halten und ihn bis zur Oberfläche einen A-a-a-h-h-h Laut erzeugen zu lassen). Die Tauchschüler sollen verstehen, dass ein neutrales Lungenvolumen wünschenswert ist, d.h. weder ein zu grosses noch ein zu kleines.

3. Der Tauchschüler führt einige Flossenschläge aus, um vomGrund wegzukommen. Danach reduziert er seine Bemühungen,fährt aber fort, kontinuierlich mit den Flossen zu schlagen. Der Tauchschüler verwendet (ergreift) während des Aufstieges nicht das Kontrollseil. Stelle sicher, dass der Tauchschüler seinenLungenautomaten im Mund behält und seine Gewichte nicht abwirft. Die Luftzufuhr des Tauchschülers darf während des ganzen Aufstieges nicht unterbrochen werden. Du darfst dem Tauchschüler beim Aufstieg nicht helfen.

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4. Während dem Aufstieg kontrolliert der Tauchschüler denLuftablass-Mechanismus seines Jackets oder des Trocken-tauchanzuges, um überschüssige Luft während dem Aufstiegablassen zu können. Während dem Aufstieg wird der Tauch-schüler durch die sich ausdehnende Luft im Tarierjacket immer mehr Auftrieb erhalten. Erinnere die Tauchschüler während des Briefings daran, dass sie auch in einer wirklichen Notsituation die Gewichte nur dann abwerfen, wenn es zweifelhaft ist, ob sie sonst die Oberfläche erreichen würden.

5. Beobachte und behalte die Kontrolle während dem ganzen Auf-stieg. Während dem Aufstieg solltest du den Tauchschüler nahe bei dir und etwas unterhalb halten. Diese Position erlaubt es dir, den A-a-a-h-h-h Laut des Tauchschülers zu bemerken und aus-serdem wird der Tauchschüler eher daran denken, nach oben, zu dir, zu schauen. Überwache ununterbrochen, ob der Tauchschüler kontinuierlich ausatmet. Stoppe sofort den Aufstieg, falls daran irgendwelche Zweifel bestehen. Falls du den Aufstieg stoppst, muss der Tauchschüler die Übung von vorne beginnen.

6. Lasse den Tauchschüler an der Oberfläche das Jacket mitdem Mund aufblasen oder Blei abwerfen und halte ihn einige Minuten unter Beobachtung, bevor er andere Übungen in Angriff nimmt.

Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg für Taucher mit Behinderungen

Manche Tauchschüler sind vielleicht nicht in der Lage, mit den Flos-sen zu schlagen, um den Aufstieg zu beginnen, wie es in Punkt 3. be-schrieben ist. Der entscheidende Punkt ist, den Aufstieg zu beginnen; im Falle eines Tauchschülers, der seine Beine nicht oder nur minimal bewegen kann, ist auch eine andere Antriebsmethode zulässig, z.B. kräftiges Abstossen oder Schwimmen mit den Armen.

Das Aufblasen des Jackets mit dem Mund oder mit dem Inflator, oder die Hilfe des Tauchpartners, sind nicht geeignet, das gewünschte Ziel zu erreichen, weil der Tauchschüler lernen soll, auf eine „Ohne-Luft-Situation“ selbstständig zu reagieren.

Während des Aufstiegs: Solange du den A-a-a-h-h-h Laut hören oder Luftblasen entweichen sehen kannst, kannst du sicher sein, dass der Tauchschüler ausatmet. Besprich vorher spezielle Handsignale, so dass du dich mit dem Tauchschüler verständigen kannst, falls er doch den Atem anhält. Falls du den Aufstieg aus irgend einem Grund mit Hilfe des Kontrollseils stoppst, musst du dem Tauchschüler sofort signalisieren, die normale Atmung wieder aufzunehmen. Du kannst beide Hände verwenden, wenn du die Tiefe dadurch konstant hältst, indem du ein Bein um das Seil schlingst (siehe Bild 2). Erkläre den Tauchschülern im Briefing, dass sie jederzeit aus ihrem Lungenauto-maten atmen dürfen, wenn sie ein dringendes Verlangen danach ver-spüren. Es ist von Vorteil, während dieser Übung alles ganz genau zu beobachten, um Probleme jeglicher Art von vornherein zu verhindern, statt hinterher auf ein eingetretenes Problem zu reagieren.

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Verwende eine maximale Aufstiegsgeschwindigkeit von 18 Metern pro Minute (oder langsamer), auch wenn in einem tatsächlichen Notfall dieses Tempo wahrscheinlich überschritten wird. Das Begrenzen der Aufstiegsgeschwindigkeit gewährleistet grössere Sicherheit und Kontrolle, und du kannst die Tauchschüler darauf hinweisen, dass Aufstiege aus grösseren Tiefen mit höherem Tempo in der gleichen Zeitdauer durchgeführt werden könnten. Nach dem Erreichen der Oberfläche lasse die Tauchschüler das Aufblasen ihres Jackets mit dem Mund üben.

Lösen eines Krampfes

Leistungsanforderung

(Assistant Instructors dürfen diese Übung bewerten) An der Ober-fläche einen simulierten Wadenkrampf bei sich und beim Tauch-partner lösen. Diese Fertigkeit ist für die Brevetierung zum ScubaDiver erforderlich.

Lasse die Tauchschüler an der Oberfläche üben, einen Wadenkrampf zu lösen, durch ziehen an der Flossenspitze und durch drücken auf das Flossenblatt, während der Tauchpartner das Bein gestreckt hält, wie sie es bereits während der Schwimmbad-Tauchgänge gemacht haben.

Schleppen / Schieben eines ermüdeten Tauchers

Leistungsanforderung

(Assistant Instructors dürfen diese Übung bewerten) Einen simulier-enden, ermüdeten Taucher an der Oberfläche in voller Tauchausrüs-tung 25 Meter schieben oder schleppen. Diese Fertigkeit ist für dieBrevetierung zum Scuba Diver erforderlich.

Lasse die Taucher abwechselnd auf einer Strecke von 25 Metern simulieren, wie einem ermüdeten Tauchpartner geholfen wird, indem sie ihn am Flaschenventil ziehen, mit einer Hand unter die Achsel greifen oder neben sich her schieben usw.

50 Meter an der Oberfläche mit einem Kompass einen Geradeauskurs schwimmen

Leistungsanforderung

(Assistant Instructors dürfen diese Übung bewerten) EinenGeradeauskurs an der Oberfläche für 50 Meter Schnorcheln,während das Gesicht im Wasser bleibt und der Kompass lediglichals Referenz für die Richtung dient.

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Page 154: Open Water Diver Course

Diese Übung gibt den Tauchschülern eine Einführung in den Gebrauch des Kompasses. Fange während des Briefings mit Navigationsübun-gen an Land an, bevor du die Tauchschüler mit dem Kompass im Wasser navigieren lässt. Zeige ihnen während deines Briefings:

• Wie man einen Kurs und den zugehörigen Umkehrkurs bestimmt und festlegt.

• Wie man den Körper in einer Linie mit der Peillinie des Kom-passes hält.

• Die Notwendigkeit, während der Navigation nicht auf den Kom-pass hinab, sondern vielmehr darüber hinweg zu schauen.

Lasse sie diese Punkte üben, indem sie mit dem Kompass eine gerade Linie gehen. Im Wasser lasse den Taucher die Führung über-nehmen, der den Kompass benutzt, indem er einen vorbestimmten Kurs in Richtung eines entfernten Objektes einschlägt. Der Taucher kann eine bestimmte Anzahl von Flossenschlägen verwenden, um die erforderliche Distanz abzuschätzen und er darf während dieser Übung nicht aufsehen, um seine Position zu überprüfen. Nach 50 Metern gibt der Tauchpartner (der nicht den Kompass benutzt) ein Zeichen und die Rollen werden getauscht, indem nun der Tauchpartner auf dem Umkehrkurs zum Ausgangspunkt zurück navigiert. Ermuntere jeden Taucher, einen eigenen Kompass zu haben; jedoch ist mindestens ein Kompass pro Tauch-Team verlangt.

Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat

Leistungsanforderung

(Assistant Instructors dürfen diese Übung bewerten)

1. An der Oberfläche, in den Schnorchel eingedrungenes Wasserausblasen und durch ihn atmen, ohne dabei den Schnorchelaus dem Mund zu nehmen

2. An der Oberfläche abwechselnd durch den Schnorchel bzw.den Lungenautomaten atmen, ohne dabei das Gesicht aus demWasser zu nehmen.

Diese Fertigkeit ist für die Brevetierung zum Scuba Diver erforder-lich. Aller Wahrscheinlichkeit nach haben die Tauchschüler diese Fertigkeiten während der Tauchgänge bereits mehrmals durchgeführt, aber nun hast du die Möglichkeit, ihre Übungen „offiziell“ zu beur-teilen. Du kannst beide Übungen kombinieren, und die Tauchschüler ihren Schnorchel bei jedem Wechsel vom Lungenautomaten auf den Schnorchel ausblasen lassen. Lasse die Tauchschüler den Wechsel Schnorchel/Lungenautomat auch üben, während sie schwimmen.

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Ablegen und Wiederanlegen desGewichtssystems und des Tauchgeräts an der Oberfläche

Leistungsanforderung

(Assistant Instructors dürfen diese Übung bewerten)

1. Das Gewichtssystem an der Oberfläche ablegen und wiederanlegen, in Wasser, das zum Stehen zu tief ist.

2. Das Tauchgerät an der Oberfläche ablegen und wieder anle-gen, in Wasser, das zum Stehen zu tief ist.

Diese Übungen versetzen die Tauchschüler in die Lage, mit Ein- und Ausstiegstechniken umzugehen, die es erfordern, dass die Ausrüstung im Wasser an- oder abgelegt wird.

Eine Möglichkeit, diese Leistungsanforderung zu erfüllen, ist, sie zu einem Bestandteil des Ein- und Ausstieges zu machen.

Lasse die Tauchschüler zu Beginn des Tauchgangs ohne Tauchgerät und Gewichtssystem ins Wasser gehen. Die Tauchpartner oder Assi-stenten reichen ihnen die Tauchgeräte hinein, oder sie sind an einer Leine befestigt usw., um sie im Wasser anzulegen. Ebenso machen sie es danach mit ihren Gewichtssystemen.

Am Ende des Tauchgangs lasse die Tauchschüler zuerst ihre Gewichts-systeme ablegen und nach oben reichen, an einer Leine befestigen usw. Als nächstes legen sie ihre Tauchgeräte ab und reichen sie nach oben, befestigen sie an der Leine usw. Die Flossen werden während der ganzen Übung anbehalten.

Manche Gewichtssysteme erfordern, vor dem Tauchgerät angelegt zu werden und müssen nach dem Tauchgerät abgelegt werden (ohne den Schnellabwurf-Mechanismus zu betätigen). Obschon dies kein Pro-blem darstellen sollte, wenn der Taucher korrekt austariert ist, lasse jemanden im Wasser auf die Tauchschüler achten, die so einGewichtssystem verwenden, und einen Auftriebskörper bereithalten.

Jackets mit integrierten Gewichtssystemen erfüllen die Anforderungen für Ab- und Anlegen von Gewichtssystem und Tauchgerät gleichzeitig.

U/W Navigation mit dem Kompass

Leistungsanforderung

Eine U/W Navigation mit Kompass ausführen, indem er / sie ineiner geraden Linie hin und auf dem Umkehrkurs zurück schwimmt(Jeder Taucher navigiert hin und zurück).

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Beginne diese Übung an einem festgelegten Orientierungspunkt, wie zum Beispiel dem Abstiegs- oder Ankerseil. Lasse die Partner Teams dann unter deiner Begleitung (oder der eines zertifizierten Assistenten in einem Verhältnis von 2 Tauchschülern je zertifiziertem Assistenten in den Freiwasser-Tauchgängen Zwei, Drei und Vier) für eine festge-legte Anzahl von Flossenschlägen (10 bis 20) einen vorbestimmten Kurs weg vom Ausgangspunkt schwimmen, dann wenden und dem Umkehrkurs zurück zum Ausgangspunkt folgen.

Lasse die Tauchschüler am Grund entlang tauchen, der eine zusätz-liche Referenz zum Kompass bietet. Wenn die Tauchschüler den Ausgangspunkt am Ende des Umkehrkurses nicht gleich finden, lasse sie auftauchen, um den Ausgangspunkt erneut anzupeilen und die Genauigkeit ihrer Navigation zu überprüfen.

Wie beim Kompasskurs an der Oberfläche, kannst du das Lernen leichter und wirkungsvoller machen, indem du die Tauchschüler diese Übung an Land als Teil deines Briefings üben lässt.

Freiwasser-Tauchgang Eins Die Ziele von Freiwasser-Tauchgang Eins sind:

1. Den Übergang von den Schwimmbad-Tauchgängen zum Freiwas-ser glatt ablaufen zu lassen, indem eine zu hohe Anforderung des Tauchgangs mit Unterwasserübungen vermieden wird und die Tauchschüler eine Einführung in die neue Umgebung bekommen.

2. Die praktische Anwendung der grundlegenden Fertigkeiten des Tauchens zu entwickeln – der Fertigkeiten, die bei jedem belie-bigen Tauchgang verwendet werden wie gutes Urteilsvermögen, Tarierungskontrolle, sich der Unterwasserwelt bewusst zu sein, Aufstiege und Abstiege usw. – indem die Tauchschüler einen ähnlichen Tauchgang machen wie nach ihrer Brevetierung.

3. Die Motivation der Tauchschüler zu verstärken, indem sie einen Tauchgang machen, der die Erfahrung, das Abenteuer und den Spass des Tauchens betont.

Überblick

• Briefing

• Vorbereiten der Ausrüstung

• Anlegen und Einstellen der Ausrüstung

• Sicherheitscheck vor dem Tauchgang

• Einstieg

• Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte

• Kontrollierter Abstieg (maximal 12 Meter)

• Erkundung der Unterwasserwelt

• Aufstieg

• Ausstieg

• Debriefing und Logbuch-Eintrag

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Page 157: Open Water Diver Course

Leistungsanforderungen

Während des ersten Freiwasser-Tauchgangs wird der Tauchschülerunter Supervision des Instructors:

1. Dem Briefing und der Planung für den Tauchgang zuhören unddaran teilnehmen.

2. Mit minimaler Hilfe des Instructor/Assistenten das Tauchgerätvorbereiten und zusammen mit dem Tauchpartner anlegen undeinstellen.

3. Ins Wasser auf die Weise einsteigen, die im Briefing festgelegtwurde.

4. Die Gewichte so einstellen, dass der Tauchschüler mit entleer-tem Jacket und einem normalen, angehaltenem Atemzug aufAugenhöhe treibt.

5. Auf eine kontrollierte Weise abtauchen, indem er einAbstiegsseil oder die Bodenkonturen als Kontrolle und Refe-renz benutzt.

6. Unter der direkten Supervision des Instructors die Unterwas-serwelt erkunden, um Erfahrungen zu sammeln.

7. Aus dem Wasser auf die Weise aussteigen, die im Briefingfestgelegt wurde.

8. Dem Debriefing des Instructors zuhören.

9. Den Tauchgang zur Unterschrift durch den Instructor in dasLogbuch eintragen.

Empfohlene Techniken, um die Leistungsanforderungen zu erfüllen

1. Akklimatisierung vor dem Tauchgang. Falls durchführbar und angemessen, wird empfohlen, dass du vor dem Tauchgang die Tauchschüler sich an Wassertemperatur und Bedingungen gewöhnen lässt, indem sie mit Maske, Flossen, Schnorchel und Tauchanzug (ohne Gewichte) ins Wasser einsteigen und ein bisschen herumspritzen / -spielen lässt. Die Absicht dahinter ist, sie damit vertraut zu machen, wie sich der Tauchplatz vom Schwimmbad unterscheidet und ihnen den Auftrieb eines Tauchanzuges zu zeigen, falls sie noch nie vorher einen getragen haben.

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Page 158: Open Water Diver Course

2. Briefing und Tauchgangsplanung. Beschreibe während des Brief-ings den Tauchgang vom Anfang bis zum Ende, einschliesslich dem, was die Tauchschüler erwarten können zu sehen, wo und wie sie ins Wasser ein- und aussteigen sowie ab- und auftauchen werden usw. Die Absicht ist es, ihnen ein „Drehbuch“ zu geben, was passieren wird und was ihre Rollen sind. Schliesse die Tauchschüler gleichzeitig in deine Tauchgangsplanung mit ein, indem du Ihnen mitteilst, warum du bestimmte Entscheidungen triffst oder Empfehlungen gibst. Dadurch lernen sie, Tauchgänge zu planen und Bedingungen zu beurteilen. Zeige ihnen, was du siehst, wenn du Bedingungen beurteilst – halte dir gegenwärtig, dass das, was für dich offensichtlich scheint, für einen neuen Taucher nicht offensichtlich sein mag. Eine mögliche Technik ist, Fragen zu stellen, die das Nachdenken leiten wie z.B. „Was sagt uns die Richtung, in die diese ankernden Boote zeigen?“

3. Zusammenbauen, Einstellen und Anlegen der Ausrüstung

4. Einstieg. Wähle einen Einstieg, der der Umgebung angemessen ist. Insbesondere für den ersten Tauchgang gilt: Je einfacher desto besser, um ein Überfordern zu vermeiden.

5. Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte. Verwende die folgenden Schritte, um den Tauchschülern dabei zu helfen, ihre Gewichte korrekt einzustellen.

• Hilf den Tauchschülern beim Schätzen der anfänglich ver-wendeten Bleimenge.

• Führe, wann immer möglich, die Tarierungskontrolle in flachem Wasser durch, wo die Tauchschüler noch stehen können.

• Lasse die Tauchschüler mit ihren Lungenautomaten im Mund einen normalen Atemzug anhalten, bis auf Augen-höhe ins Wasser eintauchen, die Füsse vom Grund nehmen und bewegungslos verharren. Bei korrekter Gewichtsmenge werden die Tauchschüler an der Oberfläche treiben, mit dem Wasserspiegel auf Augenhöhe. Füge Gewichte hinzu oder nimm Gewichte weg, falls erforderlich und lasse sie dieTarierung erneut überprüfen. Da dies üblicherweise mit vollen Pressluftflaschen durchgeführt wird, füge Gewichte hinzu, um den Gewichtsverlust durch den Luftverbrauch während des Tauchgangs auszugleichen, üblicherweise 2 Kg für eine einzelne Flasche.

• Habe zusätzliche Bleigewichte bei der Hand, vielleicht auf einem Schwimmkörper, wenn du dich nicht in der Nähe eines Steges oder Bootes befindest. Du kannst die Dinge beschleunigen, indem du die Tauchschüler die zusätzlichen Gewichte in der Hand halten lässt, bis du die exakteGewichtsmenge bestimmt hast. Führe danach eine einzige Anpassung der Gewichtssysteme durch.

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• Wenn du die Tarierungskontrolle in Wasser durchführst, das zum Stehen zu tief ist, musst du die Tauchschüler genauer überwachen. Stelle sicher, dass du oder ein Assistent nahe genug bei den Tauchschülern bleiben, die vielleicht überbleit sein könnten, um zu gewährleisten, dass sie mit leeren Jack-ets / Tarierwesten nicht zu weit absinken. Du wirst mögli-cherweise die Tauchschüler ihre Gewichte nacheinander einstellen lassen müssen.

• Gelegentlich wirst du vielleicht einen Tauchschüler haben, der Probleme hat, unten zu bleiben, obwohl er die „korrekte“ Gewichtsmenge hat. Angst (dazu ein grosses Lungenvolu-men) und andere Faktoren können so etwas verursachen; halte ein paar Gewichte zur Hand, so kannst du falls nötig, die Gewichtsmenge auch während des Tauchgangs anpas-sen.

6. Kontrollierter Abstieg. Die Tauchschüler brauchen eine Kon-trollmöglichkeit und etwas als Bezugspunkt während der ersten Abstiege im Freiwasser. Sie können den Bodenkonturen folgen, einem Seil, das am Grund entlang vom Ufer zum Trainingsgebiet führt, dem Ankerseil des Bootes oder einem vertikal verlaufen-den Abstiegsseil. Diese Referenz bietet eine Orientierungshilfe und hilft den Tauchschülern dabei, ihren Abstieg physisch zu kontrollieren, wenn sie es mit ihren Jackets / Tarierwesten nicht entsprechend tun. Bevor du mit dem Abstieg beginnst, ist es hilfreich, wenn du die Tauchschüler noch einmal daran erin-nerst, was du unter Wasser tun wirst – eine Art „Mini Briefing“. Lasse sie den Abstieg unter Anwendung der 5-Punkte-Methode durchführen, wenn sie bereits Schwimmbad-Tauchgang Zwei abgeschlossen haben. Falls nicht, demonstriere ihnen vor dem Abstieg:

• Gib das Handsignal für die Absicht zum Abtauchen und warte auf die Bestätigung durch den Tauchpartner.

• Wähle als Bezugspunkt ein Objekt an der Oberfläche, an dem man sich orientieren kann.

• Wechsle vom Schnorchel auf den Lungenautomaten.

• Halte die Zeit fest / schalte die Stoppuhr-Funktion an

• Entleere das Tarierjacket komplett um den Abstieg zu begin-nen

Erinnere die Tauchschüler daran, mit den Füssen voran abzutauchen, oder zumindest mit dem Kopf oberhalb der Füsse, um die Orientierung nicht zu verlieren. Erinnere sie daran, den Druckausgleich frühzeitig und oft genug durchzuführen, und den Abstieg zu stoppen, wenn sie mit dem Druckausgleich Schwierig-keiten haben sollten. Der Grund wird für sie eine neue Erfahrung sein; die meisten Tauchplätze im begrenzten Freiwasser haben keine Probleme mit Schlick. Warne die Tauchschüler, nicht den Grund aufzuwirbeln, wenn sie sich ihm nähern.

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7. Grundlegende Tarierungskontrolle demonstrieren. Beim ersten Freiwasser-Tauchgang liegt das Gewicht auf Fertigkeiten dergrundlegenden Tarierungskontrolle. Achte auf elementareKontrolle und generelles Wegbleiben vom Grund. Da man davon ausgehen kann, dass versehentlicher Bodenkontakt der Tauch-schüler mehr als wahrscheinlich auftreten wird, solltest du versuchen, über unempfindlichem Grund zu bleiben. Du kannst die Tauchschüler zum Gebrauch ihres Jackets / ihrer Tarierweste veranlassen, indem du es ihnen mit der Hand signalisierst, es vormachst und, falls nötig, selbst die Tarierung desTauchschülers kontrollierst.

8. Erkundung der Unterwasserwelt. Dies ist das Kernstück des ersten Freiwasser-Tauchgangs. Obschon es für den erfahrenen Taucher ein „einfaches Herumschwimmen“ ist, wird der Neu-ling eine Menge lernen und aufnehmen wie Tarierungskontrolle, Körperhaltung, Kontakt zum Tauchpartner, Kommunikation und Atmen (unter Wasser) und Dutzende anderer Unterwas-serfähigkeiten, die dem erfahrenen Taucher zur zweiten Natur geworden sind. Der Tauchgang spielt auch eine wichtige Rolle bei der Motivation und Befriedigung der Tauchschüler indem er die Aufregung, das Abenteuer und die Wunder zeigt, die das Tauchen bietet. Stelle sicher, dass der Tauchgang diese Absichten erreicht. Nimm dir Zeit, auf lokale Unterwasserlebewesen hinzuweisen, auf interessante Stellen und kleine Dinge, die Beginner leicht übersehen. Zeige oder signalisiere ihnen ebenso das, was du hörst wie das, was du siehst. Diese Erkundungs-Tour muss unterdeiner direkten Supervision durchgeführt werden und darfnicht einem zertifizierten Assistenten übertragen werden.

9. Aufstieg

10. Ausstieg. Wähle einen Ausstieg, der der Umgebung angemessen ist, je einfacher, desto besser.

11. Debriefing. Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen – was gut war, was sie verbessern können und so weiter. Gehe dann dazu über, was du ihnen während der „Erkundungs-Tour“ gezeigt hast, indem du Fakten erklärst oder besprichst, die du unter Wasser mit Handzeichen nicht beschreiben konntest. Falls die Tauchschüler Teil Vier der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie bereits abgeschlossen haben, kannst die Ver-wendung des RDP einbauen, um sie ihre Wiederholungsgruppe finden zu lassen.

12. Eintrag des Tauchgangs ins Logbuch zur Unterschrift durch den Instructor. Da dies das erste Mal sein wird, dass sie einen Tauch-gang ins Logbuch eintragen, gib ihnen dabei Anleitung. Gib ihnen den Namen des Tauchplatzes, die Tiefe und andere erforderliche Informationen. Schlage vor, hilfreiche Informationen zu verfolgen, wie z.B. welchen Typ Anzug sie getragen haben, wie die Wasser-temperatur war und welche Gewichtsmenge sie benötigen.

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Freiwasser-Tauchgang Zwei Die Ziele von Freiwasser-Tauchgang Zwei sind:

1. Den Übergang der Tauchschüler zum Freiwasser fortzusetzen.

2. Die praktische Anwendung der Tauchfertigkeiten in der Freiwas-serumgebung zu fördern.

3. Das Selbstvertrauen, das Urteilsvermögen und die allgemeine Tauchfähigkeit der Tauchschüler zu steigern.

*Tauchgangs-flexible Fertigkeiten – empfohlenen Reihenfolge wie unten aufgeführt, können jedoch nach dem Ermessen des Instructors oder aufgrund logistischer Überlegungen in Freiwas-ser-Tauchgang Zwei, Drei oder Vier durchgeführt werden.

Überblick

• Briefing

• Vorbereiten der Ausrüstung

• Anlegen und Einstellen der Ausrüstung

• Sicherheitscheck vor dem Tauchgang

• Einstieg

• Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte

• (Krampf lösen - bei sich und beim Partner)*

• (Ermüdeten Taucher 25 Meter schleppen / schieben)*

• (Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat)*

• Kontrollierter Abstieg (maximal 12 Meter)

• Ablegen des Gewichtssystems an der Oberfläche

• Neutraler Auftrieb z.B. Pivotieren (mit dem Inflator)

• Teilweise und total geflutete Maske ausblasen

• Lungenautomat wiedererlangen und ausblasen

• Atmen aus der alternativen Luftversorgung, stationär und Auf-stieg

• Erkundung der Unterwasserwelt und Tarierungskontrolle

• Aufstieg

• Ausstieg

• Debriefing und Logbuch-Eintrag

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Leistungsanforderungen

Während des zweiten Freiwasser-Tauchgangs wird der Tauchschülerunter Supervision des Instructors:

1. Dem Briefing und der Planung für den Tauchgang zuhören unddaran teilnehmen.

2. Mit minimaler Hilfe des Instructor/Assistenten das Tauchgerätvorbereiten und zusammen mit dem Tauchpartner anlegen undeinstellen.

3. Mit dem Tauchpartner den Sicherheitscheck zur Kontrolle derAusrüstung vor dem Tauchgang durchführen

4. Ins Wasser auf die Weise einsteigen, die im Briefing festgelegtwurde.

5. Die Gewichte so einstellen, dass der Tauchschüler mit entleer-tem Jacket und einem normalen, angehaltenem Atemzug aufAugenhöhe treibt.

6. Unter Verwendung der 5-Punkte-Methode auf eine kontrollierteWeise in eine Tiefe von nicht mehr als 12 Metern abtauchen,indem er ein Abstiegsseil oder die Bodenkonturen als Kontrolleund Referenz benutzt.

7. Stelle unter Wasser neutrale Tarierung her und halte sie auf-recht, indem du dein Jacket (bzw. deinen Trockentauchanzug)mittels Inflator aufbläst. (TB 2/99)

8. Eine teilweise geflutete Maske ausblasen

9. Eine vollständig geflutete Maske ausblasen

10. In der Tiefe den Lungenautomaten wiedererlangen undausblasen

11. In einer stationären Position die alternative Luftversorgungeines anderen Tauchers sichern und daraus atmen. Die Tauch-schüler tauschen Rollen als Luftspender und Luftempfänger.

12. Entweder, als Spender oder als Empfänger, einen angemessenAufstieg unter Verwendung der alternativen Luftversorgungdurchführen, und an der Oberfläche positiven Auftrieb herstel-len.

13. Unter der direkten Supervision des Instructors oder eineszertifizierten Assistenten die Unterwasserwelt erkunden, umErfahrungen zu sammeln.

14. Unter Verwendung der 5-Punkte-Methode nicht schneller als18 Meter pro Minute aufsteigen und dabei den Kontakt zumTauchpartner aufrecht erhalten.

15. An der Oberfläche Auftrieb herstellen indem er / sie an derOberfläche den Schnellabwurf-Mechanismus seines / ihresGewichtssystems betätigt.

16. Aus dem Wasser auf die Weise aussteigen, die im Briefingfestgelegt wurde.

17. Dem Debriefing des Instructors zuhören.

18. Den Tauchgang zur Unterschrift durch den Instructor in dasLogbuch eintragen.

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Page 163: Open Water Diver Course

Empfohlene Techniken, um die Leistungsanforderungen zu erfüllen

1. Briefing und Tauchgangsplanung. Fahre damit fort, die Tauch-schüler in die Tauchgangsplanung einzubeziehen. Falls sie Teil Vier der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie bereits abgeschlossen haben, beziehe auch den Gebrauch des RDP zur Planung der Zeitbegrenzungen des Tauchgangs mit ein.

2. Zusammenbauen, Einstellen und Anlegen der Ausrüstung und Durchführung des Sicherheitschecks zur Kontrolle der Ausrüs-tung vor dem Tauchgang. Die Tauchschüler sollten dazu in der Lage sein, ihre Ausrüstung mit minimaler oder ganz ohne Hilfe zusammenzubauen; erlaube nicht, dass ein Tauchpartner die Ausrüstung für den anderen zusammenbaut. Ermutige die Tauch-partner, sich gegenseitig beim Anlegen und Einstellen der Ausrüs-tung zu helfen. Lasse die Buddy-Teams den Sicherheitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung durchführen und durch dich oder deine Assistenten bestätigen.

3. Einstieg. Wähle einen Einstieg, der der Umgebung angemessen ist.

4. Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte. Bestimme die Gewichtsmenge neu, wenn dieser Tauchgang in einer anderen Umgebung stattfindet oder die Tauchschüler eine andere Ausrüs-tungskonfiguration verwenden als in Freiwasser-Tauchgang Eins. Anderenfalls sollte nicht mehr als eine kurze Überprüfung nötig sein.

5. Kontrollierter 5-Punkte-Abstieg. Führe diesen Abstieg durch, wie in Freiwasser-Tauchgang Eins vorgeschlagen.

6. Neutrale Tarierung / z.B. Balancieren auf den Flossenspitzen, Inflator. Die Tauchschüler verwenden den Inflator, um auf den Flossenspitzen zu balancieren (oder einem anderen Kontakt-punkt ihres Körpers, falls erforderlich). Erinnere die Tauchschüler im Briefing daran, dass sich diese Übung kaum von der Übung im Schwimmbad unterscheidet, ausser dass sie darauf achten müssen, den Grund nicht aufzuwirbeln und dass sie feststellen werden, dass sie aufgrund der Komprimierung des Tauchan-zuges in der Tiefe mehr Luft in ihr Tarierjacket geben müssen. Du kannst andere Techniken verwenden, um die Fähigkeit von Tauschschülern zu beurteilen, ob sie ihre Tarierung kontrollieren können. Eine akzeptable Technik ist z.B., die Tauchschüler ihre Fähigkeit zur Tarierungskontrolle dadurch zeigen zu lassen, dass sie mit Blick auf ein vertikales Seil oder eine Unterwasserplatt-form im Wasser schweben. Das Schweben über einem schlam-migen Grund, und zwar nicht notwendigerweise bewegungslos, ist eine weitere Option (TB2/99)

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Page 164: Open Water Diver Course

7. Maske ausblasen. Die Tauchschüler blasen eine teilweise geflu-tete Maske und eine vollständig geflutete Maske aus. Du kannst beides in einer einzigen Übung zusammenfassen, indem du jeden Tauchschüler zuerst die teilweise geflutete Maske ausbla-sen und dann das O.K.-Signal geben lässt, wonach dieser die Maske komplett flutet und ausbläst. Das teilweise Fluten am Anfang gibt den Tauchschülern die Möglichkeit, sich an Wasser-temperatur, Kopfhaube usw. zu gewöhnen, worin sich möglicher-weise ihre Schwimmbad-Tauchgänge unterschieden.

8. 2. Stufe des Lungenautomaten wiedererlangen und ausblasen. Die Tauchschüler führen das Wiedererlangen und Ausblasen der zweiten Stufe des Lungenautomaten genauso durch, wie sie es während der Schwimmbad-Tauchgänge gemacht haben, die Wahl der Methoden zum Wiedererlangen und Ausblasen bleibt dabei ihnen selbst überlassen. Es ist ratsam, dass du währenddessen deine alternative Luftversorgung griffbereit hast, falls die Tauch-schüler Probleme haben sollten, ihre zweite Stufe wiederzufin-den.

9. Gebrauch der alternativen Luftversorgung. Lasse die Tauch-schüler während des Briefings ihre Übungen der Schwimmbad-Tauchgänge auffrischen, indem sie durchgehen, wie sie und ihre Tauchpartner die alternative Luftversorgung sichern und positio-nieren werden. Im Falle eines überwiesenen Tauchschülers, der mit einer anderen Konfiguration der alternativen Luftversorgung geübt hat, ist dies besonders wichtig. Stelle sicher, dass die Tauchschüler wissen, wo bei der von ihnen verwendeten alterna-tiven Luftversorgung oben und unten ist, um das Einatmenvon Wasser oder das Fluten der Maske zu vermeiden, das durch den Gebrauch einer umgedrehten zweiten Stufe verursacht werden kann. Die gebräuchlichste alternative Luftversorgung ist die zusätzliche zweite Stufe oder „Octopus“, die üblicherweise gut sichtbar im Bereich des Dreiecks zwischen Mund und unteren Rippen befestigt ist. Ob der Luftspender aus dem ersten oder dem zweiten Lungenautomaten atmet, hängt von der Lungen-automaten-Konfiguration und anderen Faktoren ab. Im Allge-meinen ist es für den Luftspender wünschenswert, dass er seine zweite Stufe behält und den „Octopus“ weitergibt, aber mit dem Inflator kombinierte Zweitautomaten und andere Konfigurationen erfordern es, dass der Luftspender seinen ersten Lungen-automaten an den Luftempfänger weitergibt und selbst zum zweiten wechselt. Das wichtigste ist, dass die Tauchpartner wissen, wie das System des anderen funktioniert.

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Page 165: Open Water Diver Course

Lasse die Tauchschüler die Übung beginnen, indem sie die Standard-Handsignale „Habe keine Luft mehr“ und „gib mir Luft“ verwenden. Der Luftempfänger sichert selbstständig die alter-native Luftversorgung, ausser bei Konfigurationen, bei denen der Luftspender seinen ersten Lungenautomaten weitergibt. In diesem Fall übergibt der Luftspender dem Luftempfänger seine 2. Stufe und wechselt zum Zweitautomaten. Nach ausreichend Zeit, um sich auf die Situation einzustellen, Kontakt herzustellen und sich wohl zu fühlen, beendet das Team die Übung und wie-derholt sie mit vertauschten Rollen. Nachdem die Tauchschüler erneut Kontakt hergestellt haben und sich wohl fühlen, taucht das Team je nach Ausrüstungs-Konfiguration Seite an Seite oder vis-à-vis auf, wobei die gebräuchlichste Methode die ist, dass sich das Team vis-à-vis befindet, und jeder den rechten Unterarm des Partners ergreift. Die Tauchschüler kontrollieren während des Aufstiegs ihre Tarierung, um eine normale Aufstiegsgeschwind-igkeit beizubehalten. An der Oberfläche bläst der Luftempfänger sein Tarierjacket mit dem Mund auf, um zu simulieren, dass er keine Luft mehr hat und daher den Inflator nicht verwenden kann. Weise die Tauchschüler an, auf den eigenen Lungenauto-maten zurückzugreifen, falls sie zu irgendeiner Zeit Schwierig-keiten, gleich welcher Art, haben sollten. Sei darauf vorbereitet, den Tauchschülern deine eigene alternative Luftversorgung zu reichen.

Jeder Tauchschüler muss diese Übung in der stationären Posi-tion einmal als Luftempfänger durchführen. Das Team muss nur einen Aufstieg mit der alternativen Luftversorgung durchführen, aber es ist akzeptabel, mehrere Aufstiege durchzuführen, so dass auch jeder Tauchschüler einmal Luftspender gewesen sein kann.

10. Erkundung der Unterwasserwelt („Tour“). Setzt die Entwicklung der Tauchfähigkeit der Tauchschüler wie bei Freiwasser-Tauch-gang Eins beschrieben weiter fort. Diese Erkundungs-Tour kanndurch einen zertifizierten Assistenten im Verhältnis 2Tauchschüler je zertifiziertem Assistenten durchgeführtwerden (2:1).

11. 5-Punkte-Aufstieg. Die Betonung beim Aufstieg liegt darauf, die Tarierungskontrolle, eine korrekte Aufstiegsgeschwindigkeit und den Kontakt zum Tauchpartner aufrecht zu erhalten. Es ist emp-fohlen, dass der Aufstieg der Bodenkontur, einem Seil oder einer anderen Referenz folgt, die den Tauchschülern dabei hilft, ihren Aufstieg abzuschätzen und zu kontrollieren. Obschon du sie am Ende des Tauchgangs vielleicht durch ein Handsignal daran erin-nern wirst müssen, solltest du den Tauchschülern schon im Brief-ing erklären, dass sie unter Verwendung der 5-Punkte-Methode aufsteigen werden, die sie bereits während der Schwimmbad-Tauchgänge geübt haben.

• Gib das Handsignal „nach oben“ und warte auf die Bestäti-gung durch den Tauchpartner.

• Halte Zeit und Tiefe fest.

• Halte den Ablassmechanismus des Tarierjackets und/oder des Trockentauchanzugs nach oben, um während des Auf-stiegs Luft abzulassen.

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Page 166: Open Water Diver Course

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• Strecke die andere Hand über dem Kopf nach oben.

• Tauche auf und schaue nach oben, drehe dich dabei, um einen besseren Überblick zu bekommen.

Betone, dass sie nicht schneller als 18 Meter pro Minute auftauchen dürfen. Wenn möglich, kannst du sie bei 5 Metern anhalten lassen, um einen Sicherheits-Stop durchzuführen und / oder um nach Booten zu hören und die Kontrolle über den Aufstieg wieder zu gewinnen. Lasse die Tauchschüler an der Oberfläche zuerst ihr Tarierjacket aufblasen, bevor sie vom Lungenautomaten auf den Schnorchel wechseln und danach zum Boot oder Ufer „O.K.“ signalisieren.

Da Anfänger oft Schwierigkeiten haben, ihre Aufstiegsgeschwin-digkeit zu bestimmen, kannst du sie hinter dir her tauchen lassen, damit sie ein Gefühl für die korrekte Geschwindigkeit bekommen. Rate den Tauchschülern, auf die Umgebung, das Aufstiegsseil oder eine andere Referenz zu achten. Da die Luft im Tarierjacket sich während des Aufstiegs ausdehnt, werden die Tauchschüler Auftrieb bekommen. Signalisiere ihnen, die sich ausdehnende Luft abzulassen, bevor der Auftrieb zu stark wird.

Es kann hilfreich sein, dass du im Briefing erklärst, wie man einen zu schnellen Aufstieg kontrollieren kann. Der einfachste Weg ist, sich auf den Rücken zu legen und Arme und Beine auszustrecken, um den grösstmöglichen Wasserwiderstand zu verursachen und dadurch den Aufstieg zu verlangsamen. Gleich-zeitig ist wichtig, Luft aus dem Tarierjacket abzulassen, nicht zu vergessen, normal zu atmen und / oder einen A-a-a-h-h-h Laut zu erzeugen.

12. Ablegen der Gewichte an der Oberfläche. Diese Übung entwick-elt die Fähigkeit, im Fall einer Notlage die Gewichte abwerfen zu können. Die Tauchschüler üben den Gebrauch des Schnell-abwurf-Mechanismus‘ ihres Gewichtssystems. Im Idealfall legen die Tauchschüler die Gewichte ab und lassen sie fallen, aber das wird sich nicht immer durchführen lassen. Es ist akzeptabel, die Gewichte abzulegen und sie dir, deinem Assistenten, jeman-dem auf dem Boot usw. auszuhändigen. Es ist bekannt, dass manche Gewichtssysteme alle Gewichte einzeln verlieren. Bei solchen Systemen kannst du die Tauchschüler vor der Übung alle Gewichte bis auf eins oder zwei entfernen lassen, damit du oder dein Assistent lediglich diese Gewichte auffangen oder holen müssen, wenn sie abgeworfen werden. Vergewissere dich, dass keine Taucher unterhalb von euch sind, wenn du diese Übung durchführst, um Verletzungen durch herabfallende Bleistücke zu vermeiden. Du kannst deine Tauchschüler die Gewichte wieder anlegen lassen, wenn dies für den Ausstieg erforderlich ist, aber es wird das Einfachste sein, die Tauchschüler ohne Gewichte aus dem Wasser steigen zu lassen.

13. Ausstieg. Wähle einen Ausstieg, der der Umgebung angemessen ist.

14. Debriefing. Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen. Falls die Tauchschüler Teil Vier der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie bereits abgeschlossen haben, kannst die Verwen-dung des RDP einbauen, um sie ihre Wiederholungsgruppe finden zu lassen.

Page 167: Open Water Diver Course

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15. Eintrag des Tauchgangs ins Logbuch zur Unterschrift durch den Instructor.

Freiwasser-Tauchgang Drei Die Ziele von Freiwasser-Tauchgang Drei sind:

1. Die praktische Anwendung der Tauchfertigkeiten in der Freiwas-serumgebung zu fördern.

2. Das Selbstvertrauen, das Urteilsvermögen und die allgemeine Tauchfähigkeit der Tauchschüler weiter zu steigern.

3. Grundlegende Navigationsfertigkeiten mit einem Kompass zu entwickeln.

*Tauchgangs-flexible Fertigkeiten – empfohlenen Reihenfolge wie unten aufgeführt, können jedoch nach dem Ermessen des Instructors oder aufgrund logistischer Überlegungen in Freiwas-ser-Tauchgang Zwei, Drei oder Vier durchgeführt werden.

Überblick

• Briefing

• Vorbereiten der Ausrüstung

• Anlegen und Einstellen der Ausrüstung

• Sicherheitscheck vor dem Tauchgang

• Einstieg

• Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte

• (50 Meter Geradeauskurs mit Kompass an der Oberfläche)*

• Freier Abstieg mit Referenz auf eine Tiefe von 6-9 Metern(maximale Tauchtiefe 18 Meter)

• Tarierungskontrolle (mit dem Mund) – Neutrale Tarierung amGrund, z.B. balancieren auf den Flossenspitzen

• Vollständig geflutete Maske ausblasen

• (Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg)*

• Wechselatmung – stationär und Aufstieg aus 6-9 Metern(optional)

• Erkundung der Unterwasserwelt

• Aufstieg

• (Ablegen und Wiederanlegen des Tauchgerätes an der Ober-fläche)*

• Ausstieg

• Debriefing und Logbuch-Eintrag

Page 168: Open Water Diver Course

Leistungsanforderungen

Während des dritten Freiwasser-Tauchgangs wird der Tauchschülerunter Supervision des Instructors:

1. Dem Briefing und der Planung für den Tauchgang zuhören unddaran teilnehmen.

2. Mit minimaler Hilfe des Instructor/Assistenten das Tauchgerätvorbereiten und zusammen mit dem Tauchpartner anlegen undeinstellen.

3. Mit dem Tauchpartner den Sicherheitscheck zur Kontrolle derAusrüstung vor dem Tauchgang durchführen

4. Ins Wasser auf die Weise einsteigen, die im Briefing festgelegtwurde.

5. Die Gewichte so einstellen, dass der / die Tauchschüler / inmit entleertem Jacket und einem normalen, angehaltenemAtemzug auf Augenhöhe treibt.

6. Unter Verwendung der 5-Punkte-Methode auf eine kontrollierteWeise in eine Tiefe von nicht mehr als 12 Metern abtauchen,indem er / sie lediglich eine visuelle Referenz benutzt.

7. Unter Wasser durch Aufblasen des Jackets / der Tarierwestemit dem Mund neutrale Tarierung herstellen und aufrechter-halten. (TB 2/99)

8. Eine vollständig geflutete Maske ausblasen

9. In einer stationären Position Wechselatmung durchführen (optional)

10. Einen Aufstieg unter Wechselatmung aus einer Tiefe von 6-9 Metern durchführen (optional).

11. Die Unterwasserwelt erkunden, um Erfahrungen zu sammeln.

12. Unter Verwendung der 5-Punkte-Methode nicht schneller als18 Meter pro Minute aufsteigen und dabei den Kontakt zumTauchpartner aufrechterhalten.

13. Aus dem Wasser auf die Weise aussteigen, die während derTauchgangsplanung festgelegt wurde.

14. Dem Debriefing des Instructors zuhören.

15. Den Tauchgang zur Unterschrift durch den Instructor in dasLogbuch eintragen.

Empfohlene Techniken, um die Leistungsanforderungen zu erfüllen

1. Briefing und Tauchgangsplanung. Fahre damit fort, die Tauch-schüler in die Tauchgangsplanung einzubeziehen. Dies sollte beinhalten, die Tauchschüler auch den RDP zur Planung der Zeitbegrenzungen des Tauchgangs gebrauchen zu lassen.

2. Zusammenbauen, Einstellen und Anlegen der Ausrüstung und Durchführung des Sicherheitschecks zur Kontrolle der Ausrüs-tung vor dem Tauchgang. Lasse die Buddy-Teams den Sicher-heitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung durchführen und durch dich oder deine Assistenten bestätigen.

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Page 169: Open Water Diver Course

3. Einstieg. Wähle einen Einstieg, der der Umgebung angemessen ist. Eine Möglichkeit findest du bei der Beschreibung der Übung „Ablegen und Wiederanlegen des Gewichtssystems und des Tauchgeräts an der Oberfläche“ (weiter unten).

4. Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte. Bestimme die Gewichtsmenge neu, wenn dieser Tauchgang in einer anderen Umgebung stattfindet oder die Tauchschüler eine andere Ausrüs-tungskonfiguration verwenden als im vorigen Freiwasser-Tauch-gang.

5. Kontrollierter 5-Punkte-Abstieg mit visueller Referenz. Die Tauch-schüler verwenden die 5-Punkte-Methode und kontrollieren ihren Abstieg mit Hilfe ihres Tarierjackets. Erinnere die Tauchschüler daran, nahe beim Tauchpartner zu bleiben, früh genug und oft genug Druckausgleich durchzuführen und fortwährend kleine Mengen Luft in ihr Tarierjacket zu geben, so dass sie während des Abstieges neutrale Tarierung eher beständig beibehalten, anstatt sie immer wieder aufs neue herzustellen. Sie dürfen dabei ein Seil oder einen festen Orientierungspunkt als visuelle Referenz verwenden. Rate den Tauchschülern, sich nicht am Seil festzuhalten, ausser wenn sie ein Problem haben und Unterstüt-zung brauchen.

6. Neutrale Tarierung am Grund / Balancieren auf den Flossen-spitzen, Jacket / Tarierweste mit dem Mund aufblasen. Die Tauchschüler sollten nahezu automatische Tarierungskontrolle demonstrieren, vom Grund wegbleiben und beständig auf ihren Auftrieb achten. Die Tauchschüler balancieren auf den Flossen-spitzen (oder balancieren auf einem anderen Kontaktpunkt ihres Körpers, falls erforderlich), indem sie das Tarierjacket mit dem Mund aufblasen. Erinnere die Tauchschüler im Briefing daran, dass sich diese Übung kaum von der Übung im Schwimmbad unterscheidet, ausser dass sie darauf achten müssen, den Grund nicht aufzuwirbeln und dass sie feststellen werden, dass sie aufgrund der Komprimierung des Tauchanzuges in der Tiefe mehr Luft in ihr Tarierjacket geben müssen. Du kannst andere Techniken verwenden, um die Fähigkeit von Tauschschülern zu beurteilen, ob sie ihre Tarierung kontrollieren können. Eine akzeptable Technik ist z.B., die Tauchschüler ihre Fähigkeit zur Tarierungskontrolle dadurch zeigen zu lassen, dass sie mit Blick auf ein vertikales Seil oder eine Unterwasserplattform im Wasser schweben. Das Schweben über einem schlammigen Grund, und zwar nicht notwendigerweise bewegungslos, ist eine weitere Option (TB2/99)

7. Maske ausblasen. Die Tauchschüler blasen eine vollständig geflu-tete Maske aus.

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Page 170: Open Water Diver Course

8. Wechselatmung (optional). Die Wechselatmungsübungen demon-strieren Kontrolle und Vertrauen der Tauchschüler in ihre Fähig-keit, sich zu zweit eine einzige Luftquelle zu teilen, falls dies in einem Notfall erforderlich sein sollte. Da davon ausgegangen werden kann, dass die alternative Luftversorgung inzwischen als obligatorischer Ausrüstungsgegenstand etabliert ist, betrachtet man diese Übung nicht länger als notwendig für Taucher auf Beginner-Niveau. Besprich während des Briefings alle Vorge-hensweisen und Handsignale. Vielleicht möchtest du die Buddy-Teams während des Briefings proben / wiederholen lassen. Üblicherweise werden Wechselatmungsübungen in Buddy-Teams durchgeführt. Eine Technik, die sich bewährt hat, ist, auf einen der Tauchpartner zu zeigen und das Signal „Habe keine Luft mehr“ zu geben. Dieser Tauchschüler beginnt die Wechselat-mung als Luftempfänger und gibt die Handsignale „Habe keine Luft mehr“ und „Gib mir Luft“. Erinnere die Tauchschüler daran, langsam und kontinuierlich auszuatmen (einen A-a-a-h-h-h Laut zu erzeugen) wenn sie die zweite Stufe des Lungenautomaten nicht im Mund haben. Die übliche Vorgehensweise ist, dass jeder Taucher vor dem Wechseln des Lungenautomaten zwei Atemzüge nimmt. Lasse die Tauchschüler zuerst in einer stationären Posi-tion am Grund demonstrieren, dass sie die Übung beherrschen und danach die Rollen tauschen. Nachdem sie bei den Wechseln einen komfortablen Rhythmus erreicht haben, tauchen sie (aus 6-9 Metern Tiefe) unter kontinuierlicher Wechselatmung bis zur Oberfläche auf. Die Wechselatmung ist eine komplexe Übung – erwarte nicht von den Tauchschülern, dass sie die Luftmenge in ihren Jackets / Tarierwesten während des Aufstieges anpas-sen. Erinnere sie statt dessen daran, zwischen den Atemzügen nach oben zu schauen, Beine und Flossen seitlich abzuspreizen, falls der Aufstieg verlangsamt werden soll und beständig aus-zuatmen, wenn sie die zweite Stufe des Lungenautomaten nicht im Mund haben. Wenn du dich dazu entscheidest, die Wechsel-atmung in dein Freiwasser-Training mit aufzunehmen, stellesicher, dass die Tauchschüler die Übung im Schwimmbadbeherrschen, bevor sie diese während des Freiwasser-Tauch-gangs Drei in Angriff nehmen. Das kann dann ein Thema sein, wenn ein überwiesener Tauchschüler diese Fertigkeit während seiner Schwimmbad-Tauchgänge nicht geübt hat.

9. Erkundung der Unterwasserwelt („Tour“). Setzt die Entwicklung der Tauchfähigkeit der Tauchschüler wie bei Freiwasser-Tauch-gang Eins beschrieben weiter fort. Diese Erkundungs-Tour kanndurch einen zertifizierten Assistenten im Verhältnis 2 Tauch-schüler je zertifiziertem Assistenten durchgeführt werden.

10. 5-Punkte-Aufstieg.

11. Ausstieg. Wähle einen Ausstieg, der der Umgebung angemessen ist.

12. Debriefing. Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen. Dies sollte beinhalten, die Tauchschüler auch den RDP gebrauchen zu lassen, um die Wiederholungsgruppe nach dem Tauchgang festzustellen.

13. Eintrag des Tauchgangs ins Logbuch zur Unterschrift durch den Instructor.

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Page 171: Open Water Diver Course

Freiwasser-Tauchgang Vier Die Ziele von Freiwasser-Tauchgang Vier sind:

1. Die praktische Anwendung der Tauchfertigkeiten in der Freiwas-serumgebung bis zu einer maximalen Tiefe von 18 Metern zu fördern.

2. Das Selbstvertrauen, das Urteilsvermögen und die allgemeine Tauchfähigkeit der Tauchschüler weiter zu fördern.

*Tauchgangs-flexible Fertigkeiten – empfohlenen Reihenfolge wie unten aufgeführt, können jedoch nach dem Ermessen des Instructors oder aufgrund logistischer Überlegungen in Freiwas-ser-Tauchgang Zwei, Drei oder Vier durchgeführt werden.

Überblick

• Briefing

• Vorbereiten der Ausrüstung

• Anlegen und Einstellen der Ausrüstung

• Sicherheitscheck vor dem Tauchgang

• Einstieg

• Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte

• Freier Abstieg ohne Referenz nicht tiefer als 18 Meter

• Tarierungskontrolle – Schweben

• Maske abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen

• (U/W Navigation mit dem Kompass)*

• Erkundung der Unterwasserwelt

• Aufstieg

• Ausstieg

• Debriefing und Logbuch-Eintrag

Leistungsanforderungen

Während des vierten Freiwasser-Tauchgangs wird der Tauchschülerunter Supervision des Instructors:

1. Dem Briefing und der Planung für den Tauchgang zuhören unddaran teilnehmen.

2. Mit minimaler Hilfe des Instructor/Assistenten das Tauchgerätvorbereiten und zusammen mit dem Tauchpartner anlegen undeinstellen.

3. Mit dem Tauchpartner den Sicherheitscheck zur Kontrolle derAusrüstung vor dem Tauchgang durchführen

4. Ins Wasser auf die Weise einsteigen, die im Briefing festgelegtwurde.

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Page 172: Open Water Diver Course

5. Die Gewichte so einstellen, dass der / die Tauchschüler / inmit entleertem Jacket und einem normalen, angehaltenemAtemzug auf Augenhöhe treibt. Wenn dies mit einer vollen Pressluftflasche durchgeführt wird, füge Gewichte hinzu, um den Gewichtsverlust durch den Luftverbrauch während des Tauch-gangs auszugleichen (üblicherweise ca. 2 Kg).

6. Unter Verwendung der 5-Punkte-Methode einen Abstieg ohnevisuelle Referenz in eine Tiefe von nicht mehr als 18 Meterndurchführen.

7. Unter Wasser neutrale Tarierung herstellen und mitten imWasser nur unter Verwendung der Tarierungskontrolle bewe-gungslos schweben, ohne zu schwimmen oder mit den Armenzu rudern oder die Flossen zu gebrauchen.

8. Die Maske unter Wasser abnehmen, wieder aufsetzen undausblasen

9. Die Unterwasserwelt erkunden, um Erfahrungen zu sammeln.

10. Unter Verwendung der 5-Punkte-Methode nicht schneller als18 Meter pro Minute aufsteigen und dabei den Kontakt zumTauchpartner aufrechterhalten.

11. Aus dem Wasser auf die Weise aussteigen, die während derTauchgangsplanung festgelegt wurde.

12. Dem Debriefing des Instructors zuhören.

13. Den Tauchgang zur Unterschrift durch den Instructor in dasLogbuch eintragen.

Empfohlene Techniken, um die Leistungsanforderungen zu erfüllen

1. Briefing und Tauchgangsplanung. Fahre damit fort, die Tauch-schüler in die Tauchgangsplanung einzubeziehen. Dies sollte beinhalten, die Tauchschüler auch den RDP zur Planung der Zeitbegrenzungen des Tauchgangs gebrauchen zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Tauchschüler dazu in der Lage sein, die Beurteilung der grundlegenden Tauchbedingungen selbst vorzunehmen und in umfassender Weise an der Planung des Tauchgangs mitzuwirken.

2. Zusammenbauen, Einstellen und Anlegen der Ausrüstung und Durchführung des Sicherheitschecks zur Kontrolle der Ausrüs-tung vor dem Tauchgang. Lasse die Partner-Teams den Sicher-heitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung durchführen und durch dich oder deine Assistenten bestätigen.

3. Einstieg. Wähle einen Einstieg, der der Umgebung angemessen ist.

4. Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte. Bestimme die Gewichtsmenge neu, wenn dieser Tauchgang in einer anderen Umgebung stattfindet oder die Tauchschüler eine andere Ausrüs-tungskonfiguration verwenden als im vorigen Freiwasser-Tauch-gang.

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Page 173: Open Water Diver Course

5. Kontrollierter 5-Punkte-Abstieg ohne visuelle Referenz. Die Tauch-schüler haben nun schon Erfahrungen mit verschiedenen Abstie-gen gemacht und haben ein Gefühl für die Tarierung entwickelt. Erkläre den Tauchschülern im Briefing, dass sie ihren Tiefen-messer, die Häufigkeit, mit der sie Druckausgleich durchführen müssen, Schwebeteilchen im Wasser, usw. verwenden können, um die Abstiegsgeschwindigkeit abzuschätzen und zu kontrollie-ren. Verwende dabei ein Seil als Referenz, aber lasse die Tauch-schüler mit dem Rücken zum Seil abtauchen. Das gibt dir eine Kontrollmöglichkeit und die Leistungsanforderung wird trotzdem erfüllt. Sage den Tauchschülern, dass du während des ganzen Abstieges bei ihnen sein wirst und dass sie selbst die Abstiegsge-schwindigkeit festlegen werden. Dadurch wird erreicht, dass sie ihre Geschwindigkeit selbst kontrollieren, anstatt sich dabei nach deinem Tempo richten.

6. Neutrale Tarierung und Schweben. Die Tauchschüler führen diese Übung so durch, wie sie es auch während der Schwimmbad-Tauchgänge getan haben. Im Idealfall führst du sie in der Nähe eines Seils oder eines anderen Objektes durch, das die Tauch-schüler als optische Referenz verwenden können. Bleib nahe genug, um einen Tauchschüler aufhalten zu können, der unmerk-lich zu steigen beginnt oder die Kontrolle verloren hat. Diese Übung hat keine Zeitbegrenzung, weil du erreichen willst, dass die Tauchschüler das Schweben wirklich beherrschen. Manche Taucher können sofort einen kontrollierten Schwebezustand her-stellen, andere müssen sich vielleicht erst „aufwärmen“, bevor auch sie kontrolliert schweben.

7. Maske abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen. Wenn Kopfhauben getragen werden, erinnere die Tauchschüler, dass sie sicherstellen müssen, dass die Maske auf dem Gesicht dicht abschliesst (ausgenommen Trockentauch-Kopfhauben aus Latex, bei denen die Maske über der Kopfhaube sitzen muss).

8. Erkundung der Unterwasserwelt („Tour“). Setzt die Entwicklung der Tauchfähigkeit der Tauchschüler wie bei Freiwasser-Tauch-gang Eins beschrieben weiter fort. Diese Erkundungs-Tour kann durch einen zertifizierten Assistenten im Verhältnis 2 Tauch-schüler je zertifizierter Assistent durchgeführt werden.

9. 5-Punkte-Aufstieg.

10. Ausstieg. Wähle einen Ausstieg, der der Umgebung angemessen ist.

11. Debriefing. Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen. Dies sollte beinhalten, die Tauchschüler auch den RDP gebrauchen zu lassen, um die Wiederholungsgruppe nach dem Tauchgang festzustellen.

12. Eintrag des Tauchgangs ins Logbuch zur Unterschrift durch den Instructor.

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Page 174: Open Water Diver Course

Optionaler Schnorchel-Tauchgang Die Ziele des optionalen Schnorchel-Tauchgangs sind:

1. Die Schnorcheltauch-Fähigkeiten der Tauchschüler zu entwickeln.

2. Den Tauchschülern zu ermöglichen, Spass zu haben und Ver-trauen in ihre Schnorcheltauch-Fähigkeiten zu entwickeln.

Die Durchführung dieses Tauchgangs ist für die Brevetierung vollkommen freigestellt und es obliegt einzig deiner Einschät-zung, ob und an welcher Stelle er in den Kurs mit eingeschlossen wird. Ganz nach deinem Ermessen kann dieser Tauchgang auch von einem zertifizierten Assistenten durchgeführt werden.

Überblick

• Briefing

• Vorbereiten der Ausrüstung

• Anlegen der Ausrüstung

• Ausrüstungskontrolle

• Einstieg

• Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte

• Schwimmen an der Oberfläche

• Abtauchen von der Oberfläche und Schwimmen unter Wasser

• Schnorchel ausblasen

• Erkundung der Unterwasserwelt

• Ausstieg

• Debriefing und Logbuch-Eintrag

Leistungsanforderungen

Während des optionalen Schnorchel-Tauchgangs wird der Tauch-schüler unter Supervision des Instructors, eines Divemasters oder eines Assistant Instructors:

1. Dem Briefing und der Planung für den Tauchgang zuhören und daran teilnehmen.

2. Mit minimaler Hilfe des Instructor/Assistenten das die Schnorchel-Tauchausrüstung vorbereiten und zusammen mit dem Tauchpartner anlegen und einstellen.

3. Mit dem Tauchpartner gegenseitig die Ausrüstung kontrollie-ren.

4. Ins Wasser auf die Weise einsteigen, die im Briefing festgelegt wurde.

5. Die Gewichte so einstellen, dass der / die Tauchschüler / -in leicht positiv tariert ist.

6. Mit Schnorcheltauch-Ausrüstung an der Oberfläche schwim-men, und dabei korrekte Ab- und Auftauchtechniken demon-strieren.

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Page 175: Open Water Diver Course

7. Wasser aus dem Schnorchel ausblasen.

8. Aus dem Wasser aussteigen, wie im Briefing geplant.

9. Dem Debriefing zuhören.

10. Den Tauchgang zur Unterschrift in das Logbuch eintragen.

Empfohlene Techniken, um die Leistungsanforderungen zu erfüllen

1. Briefing und Tauchgangsplanung. Beziehe die Tauchschüler in die Planung mit ein. Betone, dass dieser Tauchgang eine „Pause“ zwischen den Tauchgängen mit Gerät sein wird, die Spass und Entspannung bringt.

2. Zusammenbauen, Einstellen und Anlegen der Ausrüstung und Ausrüstungskontrolle. Lasse die Partnerteams sich gemeinsam vorbereiten und gegenseitig die Ausrüstung kontrollieren.

3. Einstieg. Wähle einen Einstieg, der der Umgebung angemessen ist.

4. Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte. Schnorcheltaucher tarieren sich ebenso wie Gerätetaucher, aber die benötigte Gewichtsmenge wird gewöhnlich nicht die Selbe sein wie bei der Verwendung von Gerätetauch-Ausrüstung. Auch wollen Schnorcheltaucher oft ein wenig positiv tariert sein. Aus diesem Grunde kann akzeptiert werden, weniger Gewichte zu verwenden als nötig wären, dass der / die Tauchschüler / in mit entleertem Jacket und einem normalen, angehaltenem Atemzug auf Augen-höhe treibt. Tauchschüler, die nicht durch einen Tauchanzug positiven Auftrieb gewinnen, brauchen daher von woanders ent-sprechenden positiven Auftrieb; Schnorchelwesten können dies gewährleisten.

5. Schwimmen an der Oberfläche, Ab- und Aufstiegstechniken. Lasse die Tauchpartner zusammen schwimmen, das Gesicht im Wasser, wobei sie ihren Schnorchel verwenden und den Kontakt zum Partner aufrecht erhalten. Fordere die Tauchschüler im Brief-ing auf, mit dem Kopf voran abzutauchen, korrekt aufzutauchen, wie sie es während der Schwimmbad-Tauchgänge geübt haben und das Verfahren „Einer oben – einer unten“ anzuwenden, um mit dem Tauchpartner abwechselnde Tauchgänge durchzufüh-ren. Üblicherweise wirst du die Leistung der Teams gut ein-schätzen können, wenn du sie abwechselnd beim Schnorcheln beobachtest.

6. Ausblasen des Schnorchels. Gewöhnlich wirst du das jeden Tauchschüler machen sehen, ohne ihn speziell dazu auffordern zu müssen. Falls nötig, fordere einzelne Schüler auf, es dir vorzu-machen.

7. Ausstieg. Wähle einen Ausstieg, der der Umgebung angemessen ist.

8. Debriefing. Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen, was sie gesehen haben und andere Aspekte des Tauchgangs, die das Lernen unterstützen.

9. Eintrag des Tauchgangs ins Logbuch zur Unterschrift.

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Page 176: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Anhang Inhaltsverzeichnis Open Water Diver Video „Diving With The Wheel“ Zum Gebrauch des Videos in PADI-

Tauchkursen Arbeitsblatt zum Video „Diving With The Wheel“ Wiederholungsfragen Open Water Diver Manual Module 1 bis

5 – Antworten Überblick über die PADI OPEN WATER DIVER KURS

Freiwasser-Trainingstauchgänge Open Water Diver Kurs – Quizzes 1-4 – Antwortbogen Open Water Diver Kurs – Exams – Antwortbogen [70024G] Open Water Diver Kurs Planung von Multilevel-Tauchgängen

– Antwortbogen [70024G] Überweisungsformular für Open Water Tauchschüler [10056G] Formular für die Vorab-Registrierung und Team-Teaching Scuba Diver Erklärung [10062G]

Teile des Anhangs dürfen von PADI-Mitgliedern für den Gebrauch in PADI-Kursen vervielfältigt werden, nicht aber für den Verkauf oder zur Gewinnerzielung. Ohne ausdrückliche, schriftliche Genehmigung durch PADI dürfen keine anderen Vervielfältigungen angefertigt werden.

Page 177: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Open Water Diver VideoDeutsche Ausgabe –

Video-Inhaltsverzeichnis

Der Videokurs PADI Open Water Diver und dasVideo-Inhaltsverzeichnis sind aufeinander abgestimmt.Zwei Zahlen erscheinen in der unteren rechten Eckedeines Fernsehbildschirms: Die erste kennzeichnet dasspezifische Modul, und die zweite bezieht sich auf dasentsprechende Thema innerhalb des Moduls. Um einbestimmtes Thema auf dem Videoband zu finden,stellst du die dazugehörige Zahl anhand des Video-Inhaltsverzeichnisses fest, und dann lasse dasVideoband je nachdem vorwärts- oder rückwärtsspulen, bis die gewünschte Zahl angezeigt wird.

Modul Einsl Einleitung 1:1l Die Unterwasserwelt 1:2l Tauchausrüstung 1:3l Das Partnersystem 1:4l Vorschau auf die Schwimmbadausbildung 1:5

l Montieren der Tauchausrüstung 1:6l Anlegen der Ausrüstung 1:7l Aufblasen und Entleeren des Jackets

bzw. der Tarierweste 1:8l Die ersten Atemzüge unter Wasser 1:9l Ausblasen des Lungenautomaten 1:10l Wiedererlangen des Lungenautomaten 1:11l Ausblasen der Maske 1:12l Gebrauch der Flossen 1:13l Neutrale Tarierung an der Oberfläche 1:14l Der Abstieg 1:15l Der Aufstieg 1:16l Demontage der Ausrüstung 1:17

Modul Zweil Anpassung an die Unterwasserwelt 2:1l Atmung unter Wasser 2:2l Tauchausrüstung 2:3l Verständigung beim Tauchen 2:4l Vorgehen beim Partnersystem 2:5l Vorschau auf die Schwimmbadausbildung 2:6

l Sicherheitsdrill vor dem Tauchgang 2:7l Einstiegstechniken 2:8l Richtiges Austarieren 2:9l Wechsel Schnorchel/Lungenautomat 2:10l Atmen aus dem Schnorchel und die

Ausblasmethode 2:11l Atmen unter Wasser ohne Maske 2:12l Wiederaufsetzen der Maske

unter Wasser 2:13l Behandlung eines simulierten Krampfes 2:14l Schleppen/Schieben eines ermüdeten

Tauchers 2:15l Ausstieg aus tiefem Wasser 2:16

Modul Dreil Umgebung beim Tauchen 3:1l Tauchgangsplanung 3:2l Bootstauchgänge 3:3

l Problem-Management 3:4l Vorschau auf die

Schwimmbadausbildung 3:5l Schwimmen unter Wasser ohne Maske 3:6l Neutrale Tarierung unter Wasser 3:7l Balancieren auf den Flossenspitzen 3:8

l Verwendung einer alternativenLuftversorgung 3:9

l Atmen aus einem abblasendenLungenautomaten 3:10

l kontrollierter, schwimmenderNotaufstieg 3.11

l Vorschau auf das Freiwasser-Training 3.12l Beurteilung der Tauchbedingungen 3:13l Anlegen der Ausrüstung 3:14l Einstiegstechniken im Freiwasser 3:15l Schwimmen an der Oberfläche 3:16l Abstieg im Freiwasser 3:17l Ausstiegstechniken im Freiwasser 3:18

Modul Vierl Zusatz-Tauchausrüstung 4:1l Gesundheit und Tauchen 4:2l Atmen von Luft in der Tiefe 4:3l Einführung in die Tauchtabellen 4:4l Hyperventilation 4:6

l Abtauchen von der Oberfläche mitABC-Ausrüstung 4:7

l Ausblasen des Schnorchels mit derVerdrängungs-Methode 4:8

l Einstieg aus dem Sitzen mit Rollerückwärts 4:9

l Tarierungskontrolle / Schweben mittenim Wasser 4:10

l Wechselatmung 4:11

Modul Fünfl Besonderheiten des Recreational Dive

Planner 5:1l Grundlagen der Kompaßnavigation 5:2l Vorschau auf die Schwimmbadausbildung 5:3

l Handhabung des Bleigurtes 5:4l Ab- und Anlegen des Tauchgerätes 5:5l Simulationsübung: Die Luft geht zu Ende 5:6

l Vorschau auf das Freiwasser-Training 5:7l Das PADI Weiterbildungsprogramm 5:8l Verfahren für sicheres Tauchen 5:9

Verwendungszweck der Videokassetten:Benutze diesen Videokurs zusammen mit dem PADIOpen Water Diver Manual.Falls sich beim Betrachten des VideokursesUnklarheiten ergeben sollten:l Spule das Videoband zurück, und schau dir

besagten Abschnitt nochmals an;l Wiederhole in deinem PADI Open Water Diver

Manual den dazugehörigen Stoff;l Notiere dir deine Fragen zum Videokurs, und

wende dich damit an deinen PADI-Instructor.

WarnungBeginne mit dem Gerätetauchen nur unter direkterAufsicht eines brevetierten Tauchlehrers. Andern-falls setzt du dich dem Risiko einer schwerwie-genden körperlichen Verletzung aus. DieserVideokurs, das Buch PADI Open Water DiverManual und andere Unterrichtswerke von PADIsind nur in Verbindung mit einem PADI OpenWater Diver Kurs, der von einem brevetiertenPADI-Instructor geleitet wird, zu verwenden.

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Page 180: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Arbeitsblatt zum Video"Diving with The Wheel"

(Tauchen mit dem WHEEL)Dieses Arbeitsblatt kann von PADI-Mitgliedern zurVerwendung in PADI-Kursen vervielfältigt werden,jedoch nicht zum Weiterverkauf oder zurGewinnerzielung. Ohne die ausdrücklicheschriftliche Genehmigung von PADI dürfen keineanderen Vervielfältigungen angefertigt werden.

Anleitung:Schaue das Video aufmerksam an – drehe andeinem WHEEL nicht herum, bevor du dazuaufgefordert wirst. Dieses Programm wird dich vonZeit zu Zeit dazu auffordern, den Recorderanzuhalten und die Musterbeispiele mit Hilfe deinespersönlichen WHEELs zu bearbeiten. DieseMusterbeispiele aus dem Video findest du nocheinmal hier auf dem Arbeitsblatt. Hast du einBeispiel gelöst, so kreuze deine gefundene Lösungan; lasse danach das Band weiter laufen, um dierichtige Antwort zu sehen. Falls deine Lösungfalsch war, spule das band zurück und schau' dirden vorigen Teil noch einmal an. Stelle sicher, daßdu jedes der Musterbeispiele verstehst und richtiglösen kannst, bevor du dir den nächsten Teilansiehst.

1. Kontrolliere, ob die Justierung deinesWHEELs stimmtBevor du dein WHEEL gebrauchst, kontrollierejede Seite auf korrekte Justierung. Beachtedabei, daß die schwarzen Punkte innerhalb derKreise liegen müssen, ohne den Kreisrand zuberühren. Wird ein Kreisrand berührt oder paßtein solcher Punkt nicht in den Kreis, dannstimmt die Justierung deines WHEELs nicht,und es darf nicht verwendet werden.

Punkte außerhalb Kreis Kreis mit Punkt justiert

BAND WEITERLAUFEN LASSEN

2. Planung eines Tauchgangs mit nureiner TiefeWas ist die Nullzeitgrenze (NZG/NDL) füreinen Einzeltauchgang auf 10 m?

o a. 200 Min. o c. 45 Min.

o b. 140 Min. o d. 219 Min.Was ist die Nullzeitgrenze (NZG/NDL) füreinen Einzeltauchgang auf 20 m?

o a. 45 Min. o c. 39 Min.

o b. 35 Min. o d. 65 Min.

BAND FÜR DIE LÖSUNGWEITERLAUFEN LASSEN

3. Finden deiner Wiederholungsgruppenach einem TauchgangWas ist deine Wiederholungsgruppe nach einemTauchgang auf 20 m für 30 Min.?o a. Wiederholungsgruppe Jo b. Wiederholungsgruppe Lo c. Wiederholungsgruppe No d. Wiederholungsgruppe P

BAND FÜR DIE LÖSUNGWEITERLAUFEN LASSEN

4. Finden deiner Wiederholungsgruppe(WG) nach einer Oberflächenpause(OFP)Du beendest mit deinem/r Tauchpartner/in denletzten Tauchgang als P-Taucher. Wie lautetdeine neue WG nach einer OFP von 49 Min.(0:49)?o a. Wiederholungsgruppe Fo b. Wiederholungsgruppe Ho c. Wiederholungsgruppe Co d. Wiederholungsgruppe G

BAND FÜR DIE LÖSUNGWEITERLAUFEN LASSEN

5. Finden der Nullzeitgrenze (NZG /NDL) für einen Wiederholungs-tauchgangWas ist deine NZG für einen Wiederholung-stauchgang auf 18 m als E-Taucher?

o a. 37 Min. o c. 38 Min.

o b. 28 Min. o d. 40 Min.

BAND FÜR DIE LÖSUNGWEITERLAUFEN LASSEN

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Page 181: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

A-6

6. Finden deiner Wiederholungsgruppe amEnde eines WiederholungstauchgangsDu planst eine Serie von zwei Tauchgängen. Dererste geht auf 18 m für 44 Minuten. Nach einerOberflächenpause von 30 Minuten planst du, auf15 m für 25 Minuten zurückzukehren. Was wirddeine Wiederholungsgruppe am Ende deines zweitenTauchgangs sein?o a. Wiederholungsgruppe Qo b. Wiederholungsgrupps So c. Wiederholungsgruppe Uo d. Wiederholungsgruppe W

BAND FÜR DIE LÖSUNGWEITERLAUFEN LASSEN

7. Planung von Multilevel-TauchgängenDu planst einen Multilevel-Tauchgang, der in einerTiefe von 30 m beginnt. Nach 9 Minuten auf 30 mwillst du auf 14 m aufsteigen. Was ist deine neueNullzeitgrenze für die 14-m-Stufe?o a. 74 Min. o c. 30 Min.o b. 49 Min. o d. 63 Min.

BAND FÜR DIE LÖSUNGWEITERLAUFEN LASSEN

Wenn du das Video "Diving With The Wheel" zu Ende gesehen hast ...Es ist nun an der Zeit, daß du eigenständig einige Beispiele

rechnest, um zu sehen, ob du es alleine kannst. DieseBeispiele geben dir Gelegenheit, mit deinem WHEEL zuüben, und dir zu bestätigen, daß du es beherrschst. Trage dieBeispiele mittels Bleistift auf dem Datenträger desWHEELs ein, was dir die Beispiele besser veranschaulicht.Die Antworten sind angegeben, so daß du prüfen kannst, obdu richtig gerechnet hast.

Stelle sicher, daß du sämtliche Probleme richtig losenkannst, bevor du dein WHEEL zum Tauchen verwendest.Bist du nicht in der Lage, die richtigen Lösungenselbständig zu finden, so lasse dir das WHEEL von einem/r zertifizierten PADI Instructor/ in erklären, bevor du es zurPlanung und Durchführung tatsächlicher Tauchgängeverwendest.

1. Was ist die Nullzeitgrenze für einen Tauchgang auf6 m?o a. 180 Min. o c. 210 Min.o b. 219 Min. o d. 200 Min.

2. Wie lautet die Wiederholungsgruppe nach einemTauchgang auf 17 m für 24 Minuten?o a. Wiederholungsgruppe Jo b. Wiederholungsgrupps Io c. Wiederholungsgruppe Mo d. Wiederholungsgruppe O

3. Nach einem Tauchgang befindest du dich in derWiederholungsgruppe G. Was ist deine neueWiederholungsgruppe nach einer Oberflächenpausevon 1 Stunde und 30 Minuten (1:30)?o a. Wiederholungsgruppe Ao b. Wiederholungsgrupps Bo c. Wiederholungsgruppe Co d. Wiederholungsgruppe D

4. Nach einer Oberflächenpause bist du in Wieder-holungsgruppe E. Du planst einen weiteren Tauch-gang auf 18 m. Was ist die Nullzeitgrenze für diesenTauchgang?o a. 32 Min. o c. 38 Min.o b. 35 Min. o d. 40 Min.

5. Du planst als ersten Tauchgang am Tags eins Tiefevon 18 m für 40 Minuten. Nach einer Ober-flächenpause von 1 Stunde (1:00) soll ein weitererTauchgang auf 18 m erfolgen. Was ist dieNullzeitgrenze für den zweiten Tauchgang?o a. 30 Min. o c. 38 Min.o b. 36 Min. o d. 42 Min.

6. Du planst eine Serie von drei Tauchgängen. Der erstegeht auf 18 m für 44 Minuten. Nach einer Ober-flächenpause von 30 Minuten (0:30) planst du, für25 Minuten auf 15 m zu gehen. Nach einerOberflächenpause von 48 Minuten (0:48) soll einweiterer Tauchgang erfolgen, auf 12 m für25 Minuten. Was wird die Wiederholungsgruppe amEnde des dritten Tauchgangs sein?o a. Wiederholungsgruppe X o c. Wiederholungsgruppe Uo b. Wiederholungsgrupps S o d. Wiederholungsgruppe W

7. Du planst einen Multilevel-Tauchgang, der in 30 mTiefe beginnen soll. Du planst, 9 Minuten auf 30 mzu bleiben und dann auf 14 m aufzusteigen, wo du30 Minuten bleiben willst.o a. Kannst du gemäß der gelben ML-Felder auf

dem WHEEL einen Multilevel-Tauchgangauf 30 m machen und dann auf die 14-m-Stufe aufsteigen? o JA o NEIN

o b. Wie lautet deine Wiederholungsgruppe nach9 Minuten auf 30 m? o Wiederholungsgruppe A o Wiederholungsgruppe F o Wiederholungsgruppe E o Wiederholungsgruppe H

o c. Wie lautet die neue Nullzeitgrenze für deinezweite Stufe von 14 m?o 65 Min. o 72 Min.o 63 Min. o 74 Min.

8. Du planst einen Multilevel-Tauchgang, der in 36 mTiefe beginnen soll. Du planst, 10 Minuten auf 36 mzu bleiben und dann auf 18 m aufzusteigen, wo du15 Minuten bleiben willst. Danach willst du auf 10 maufsteigen, für weitere 30 Minuten. Was wird deineWiederholungsgruppe nach dem Auftauchen sein?o a. Wiederholungsgruppe S o c. Wiederholungsgruppe Uo b. Wiederholungsgrupps T o d. Wiederholungsgruppe V

Antworten1. b. 219 Minuten 6. a. Wiederholungsgruppe X2. b. Wiederholungsgruppe I 7. a. Ja3. b. Wiederholungsgruppe B b. Wiederholungsgruppe E4. c. 38 Minuten c. 63 Minuten5. b. 38 Minuten 8. Wiederholungsgruppe T

18 m 15 m

25 Min.44 Min.

14

?? 30

30 9

Page 182: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Name Datum

Wiederholungsfragen — Modul Eins

1. Richtig oder falsch? "Ein Gegenstand hat neutralen Auftrieb, wenn das Gewicht der von ihmverdrängten Wassermenge geringer ist als sein eigenes Gewicht."

Falsch

2. Erkläre, weshalb Auftriebs-/Tarierungskontrolle an der Oberfläche wie unter Wasser eineder wichtigsten Tauchfertigkeiten darstellt, die jeder Taucher beherrschen sollte.An der Oberfläche: Um beim Ausruhen oder Schwimmen Kraft und Energie zu

sparen.Unter Wasser: Um vom Grund weg zu bleiben und damit die Schädigung

empfindlichen Lebens zu vermeiden.

3. Setze in die Lücken die passenden "Süsswasser" oder "Salzwasser" ein:

"Der selbe Gegenstand wird in Salzwasser mehr Auftrieb haben als in Süßwasser.

4. Richtig oder falsch? "Da Wasser eine wesentlich grössere Dichte hat als Luft, stellen sichÄnderungen des Drucks unter Wasser schneller ein."

Richtig

5. Vervollständige die folgende Tabelle für einen abgeschlossenen, flexiblen Behälter, deran der Oberfläche total mit Luft gefüllt ist.

Tiefe Druck Volumen Dichte0 m 1 bar 1 x 1

10 m 2 bar 1/2 x 230 m 4 bar 1/4 x 440 m 5 bar 1/5 x 5

6. Kreuze die beste Definition für Barotrauma an.o a. Ein Zustand, der Schmerzen und Beschwerden verursacht, wenn der Druck

ausserhalbeines mit Luft gefüllten Hohlraums in deinem Körper kleiner ist als derDruck innerhalb dieses Hohlraums.

þ b. Ein Zustand, der Schmerzen und Beschwerden verursacht, wenn der Druck innerhalbeines mit Luft gefüllten Hohlraums in deinem Körper kleiner ist als der Druckausserhalb dieses Hohlraums.

7. Kreuze jede Aussage an, mit der eine Druckausgleichstechnik während des Abstiegsbeschrieben wird.þ a. Halte deine Nase zu und versuche sanft auszuatmen.þ b. Schlucke und bewege deinen Kiefer von links nach rechts.þ c. Kombination der Methoden a) und b).

8. Erläutere. wie oft du während des Abstiegs Druckausgleich in den luftgefüllten Hohlräumendurchführen sollst.

Vom Beginn des Abstiegs an, in kurzen Abständen, bevor Beschwerdenauftreten.

Page 183: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

9. Richtig oder falsch? "Falls du Beschwerden in deinen Ohren beim Abstieg verspürst, dannsetze den Abstieg fort, bis die Beschwerden vorbei sind."

Falsch

10. Nenne die wichtigste Regel für das Gerätetauchen.

Atme ständig (d.h. ohne Pausen zwischen Ein- und Ausatmen) und halteniemals den Atem an.

11. Kreuze die Aussage an, welche die beste Definition für eine Umkehrblockierung darstellt.

þ a. Ein Zustand, der dann eintritt, wenn Luft aus einem Hohlraum in deinem Körper beimAufstieg nicht entweichen kann; dies verursacht Schmerzen und Beschwerden.

o b. Ein Zustand, der dann eintritt, wenn Luft aus einem Hohlraum in deinem Körper beimAufstieg entweicht und dabei Schmerzen und Beschwerden verursacht.

12. Beschreibe, was du tun sollst, wenn du aufgrund sich ausdehnender Luft beim AufstiegBeschwerden in den Ohren, den Nebenhöhlen, dem Magen, den Därmen oder den Zähnenverspürst.

Verlangsame deinen Aufstieg oder halte an, tauche wieder etwas ab und gibso der eingeschlossenen Luft die Möglichkeit zu entweichen.

13. Weshalb muss sich beim Gerätetauchen die Nase innerhalb der Maske befinden?

Damit man in die Maske ausatmen und dadurch Druckausgleich in derMaske durchführen kann.

14. Erläutere die beste Art, um das Eindringen von Wasser in deine Pressluftflasche zuverhindern.

Darauf achten, daß niemals der ganze Druck aus der Flasche entweicht.

15. Kreuze die richtige Aussage an. Das wichtigste Merkmal bei der Auswahl einesLungenautomaten ist:

o a. seine Farbe.o b. die Zahl seiner Schlauchanschlüsseþ c. ein geringer Atemwiderstando d. seine Grösse

Page 184: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Name Datum

Wiederholungsfragen — Modul Zwei

1. Kreuze die richtige Aussage an: "Unter Wasser erscheinen Objekte 25% ______ und_______."o a. kleiner, weiter entfernt þ b. grösser, näher

2. Kreuze die richtige Aussage an: "Da es sich im Wasser viermal schneller als in Luftfortbewegt, wirst du U/W Schwierigkeiten haben, die Richtung zu bestimmen, aus der___________ kommt."o a. das Licht þ b. ein Geräusch

3. Setze das richtige Wort ein: Schneller oder langsamer.

"Wasser leitet Wärme von deinem Körper schneller ab als Luft.

4. Beschreibe, was du tun solltest, wenn du U/W vor Kälte fortwährend zu zittern beginnst.

Verlasse das Wasser, trockne dich gut ab, und ziehe trockene, warme Kleidungan, wärme deinen Körper auf.

5. Kreuze von den Verfahren, die du praktizieren kannst, um den erhöhten Widerstand desWassers beim Tauchen auszugleichen, die hier angegebenen an:þ a. Bringe dich und deine Ausrüstung in Stromlinienform.þ b. Vermeide schnelle, ruckartige Bewegungen.þ c. Schwimme langsam und gleichförmig.þ d. Begrenze dein Tempo U/W.

6. Kreuze die Aussage an, welche das richtige Atmen beim Tauchen am besten beschreibt.o a. fortwährend schnell und flach þ b. fortwährend langsam und tief

7. Es ist einfach, Überanstrengung beim Tauchen zu vermeiden. Kreuze die hier angegebenenrichtigen, vorbeugenden Massnahmen an.þ a. Schwimme langsam, und vermeide lang anhaltende Aktivitäten.o b. Verwende zum Vorankommen unter Wasser vorzugsweise die Arme statt der Beine.þ c. Kenne deine physischen Grenzen.

8. Erkläre was zu tun ist, wenn du dich beim Tauchen überanstrengt hast.a. Unter Wasser:

Stoppe jegliche Aktivität, atme tief ein und ruhe dich aus. Halte dich möglichstirgendwo fest.

b. An der Oberfläche:Blase dein Tarierjacket auf, stelle deine Bewegungen ein, ruhe dich aus undkomme wieder zu Atem. Wenn du dich wieder erholt hast: Schwimmelangsamer weiter.

9. Kreuze alle Aussagen an, welche eine Technik zur Kontrolle der Atemwege darstellen:þ a. Verwende deine Zunge als "Spritzschutz", indem du sie gegen den Gaumen drückst,

wenn beim Einatmen Wasser mitkommt.þ b. Atme langsam ein.o c. Vermeide schnelle, ruckartige Bewegungen.þ d. Atme vorsichtig ein.

Page 185: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

10. Erläutere, weshalb man keine zu eng sitzende Kopfhaube tragen sollte.

Eine am Hals zu eng sitzende Kopfhaube kann, aufgrund des Druckes aufdie Halsschlagader, den Herzschlag (den Puls) negativ beeinflussen.

11. Kreuze die zutreffende Aussage an. Das wichtigste Merkmal jedes Gewichtssystems ist:o a. Grösse und Form der Bleigewichte.o b. Die Leichtigkeit der Einstellung.þ c. Eine Schnellabwurfschnalle.

12. Kreuze die richtige Aussage an. Eine alternative Luftversorgung sollte auffällig markiertsein, damit sie schnell und leicht von einem Taucher, der Luft braucht identifiziert werdenkann.o a. unter dem Bleigurt verstautþ b. auffällig markiert

13. Beschreibe, wo deine alternative Luftversorgung am Körper angebracht sein sollte.

In dem Dreieck zwischen deinem Mund und den unteren Rippen.

14. Richtig oder falsch? Ein Tauchermesser wird als Werkzeug verwendet (zum Messen,Stochern, Graben, Schneiden, Hämmern), aber es ist nicht als Waffe gedacht, noch sollte esals eine solche verwendet werden.

Richtig

15. Bestimme die Bedeutung des hier dargestellten Standard-Handzeichens.

o a. OK?OK. þ b. Notlage, Hilfe o c. Habe keine Luft

16. Erkläre, wie ein korrekte Tarierungskontrolle durchgeführt wird

Man sollte an der Oberfläche mit entleertem Jacket und einem normalen,angehaltenem Atemzug auf Augenhöhe treiben.

17. Zähle die einzelnen Schritte des Sicherheitschecks zur Kontrolle der Ausrüstung vor demTauchgang auf, beschreibe sie und erkläre, wann du diesen Check durchführen solltest.

Merksatz: "Taucher brauchen saubere Luft, OK" –

T = Tarierung,

b = Bleigurt/ Gewichtssystem,

s = Schnallen und Verschlüsse,

L = Luftversorgung

OK = abschliessendes OK

Der Sicherheitscheck sollte vor jedem Tauchgang durchgeführt werden.

Page 186: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Name Datum

Wiederholungsfragen — Modul Drei

1. Es gibt mehrere Faktoren, welche die Sichtweite U/W beeinflussen. Kreuze die hierangegebenen an.þ a. Wetter o c. Umgebungsdruckþ b. Strömungen þ d. Schwebeteilchen

2. Richtig oder falsch? "Um Probleme beim Tauchen in klarem Wasser zu vermeiden,verwende einen präzisen Tiefenmesser, schaue häufig darauf, und verwende zum Abstiegund zum Aufstieg das empfohlene Seil."

Richtig

3. Erkläre, was du tun sollst, wenn du an der Oberfläche von einer Strömung erfasst wirst.

Schwimme im rechten Winkel zur Strömung, blase dein Tarierjacket auf,signalisiere nach Hilfe und warte, bis diese kommt.

4. Richtig oder falsch? "Du wirst das Schwimmen gegen eine leichte Strömung am Grundeinfacher finden, da Strömungen am Grund im allgemeinen schwächer sind als an derOberfläche."

Richtig

5. Kreuze die richtige Aussage an. Bei Strömung solltest du generell deinen Tauchgangbeginnen:

o a. mit der Strömung o b. schräg zur Strömung þ c. gegen die Strömung

6. Kreuze die richtige Aussage an. Fast alle Verletzungen, an denen Lebewesen im Wasserbeteiligt sind, werden verursacht durch ein defensives Verhalten des Tieres.

o a. unvorhersehbares o b. unprovoziertes þ c. defensives

7. Beschreibe, was du tun sollst, wenn du U/W ein potentiell aggressives Tier erblickst.

Bleibe ruhig und ohne Bewegung nahe am Grund und beobachte, wases macht. Verlasse das Gebiet, indem du in aller Ruhe nahe am Grundwegschwimmst. Verlasse ggf. das Wasser.

8. Richtig oder falsch? "Aus Gründen der Sicherheit und zum Spasses beim Tauchen,verschaffe dir immer zunächst eine Orientierung, wenn du in einem neuen Gebiet tauchenoder an einer neuen Aktivität teilnehmen willst."

Richtig

9. Eine Rissströmung lässt sich erkennen an einer trüben, schäumenden Wasserzone, die____________ fliesst."o a. Richtung Ufer þ b. seewärts o c. parallel zur Küste

10. Stelle drei Möglichkeiten dar, wie sich beim Tauchen die meisten an der Oberflächeauftretenden Probleme vermeiden oder kontrollieren lassen.1. Innerhalb seiner Grenzen tauchen.2. Beim Tauchen entspannen.3. An der Oberfläche das Tarierjacket aufblasen.

Page 187: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

11. Richtig oder falsch? "Der erste Schritt bei der Hilfeleistung für eine/n anderen Taucher/inmit einem Problem an der Oberfläche besteht darin, ihn/sie anzusprechen, um ihm/ihr Mutzu machen und ihn/sie zu überzeugen, sich zu entspannen."

Falsch

12. Ordne den fünf Optionen für eine Situation "Luft wird knapp/Keine Luft mehr" diePrioritäten 1 bis 5 zu.

5 Notaufstieg unter Einsatz von Auftrieb

3 kontrollierter, schwimmender Notaufstieg

1 normaler Aufstieg

4 Aufstieg unter Wechselatmung

2 Aufstieg unter Verwendung einer alternativen Luftversorgung

13. Kreuze die richtige Aussage an. Wenn du U/W dich verfängst / irgendwo hängenbleibst,so sollst du:o a. dich um die eigene Achse drehen und winden, um dich zu befreien.þ b. inne halten, überlegen, und dann in aller Ruhe daran gehen, dich zu befreien.

14. Richtig oder falsch? "Bei einem/r bewusstlosen Taucher/in ist von vorrangiger Bedeutung,ihn/sie aus dem Wasser zu bringen."

Falsch

15. Richtig oder falsch? "Sobald ein/e bewusstlose/r Taucher/in aus dem Wasser gebrachtwurde, sollte man ihm/ihr Sauerstoff verabreichen, falls verfügbar."

Richtig

Page 188: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Name Datum

Wiederholungsfragen — Modul Vier

1. Ein detailliertes Logbuch stellt den Nachweis deiner Erfahrung dar, der in vielenSituationen verlangt wird. Kreuze diejenigen an, für die diese Aussage gilt.

þ a. für die Teilnahme an Weiterbildungo b. von Tauchgeschäften, wenn du Ausrüstung kaufstþ c. wenn du auf Tauchbasen oder vom Boot tauchst

2. Erkläre, wie sich Probleme mit verunreinigter Luft vermeiden lassen.

Lasse Pressluftflaschen ausschliesslich mit reiner, trockener, gefilterterPressluft von einer Kompressorstation mit gutem Ruf bzw. einemanerkannten Tauchgeschäft füllen.

3. Nenne zwei Möglichkeiten, wie Taucher Probleme mit Sauerstoff vermeiden.

a. Fülle Pressluftflaschen niemals mit reinem Sauerstoff.

b. Verwende niemals Nitrox oder eine Flasche, die für den Gebrauch mit Nitroxgekennzeichnet ist, bevor du eine entsprechende Ausbildung durchlaufen hast.

4. Kreuze die in Zusammenhang mit Stickstoffnarkose ("Tiefenrausch") stehenden Symptomean:

þ a. Koordinationsschwierigkeitenþ b. unsinniges Verhalteno c. Schmerzen in Gelenken und Gliedern

5. Kreuze nur eine Antwort an: Um Stickstoffnarkose zu vermeiden,

o a. halte zwischen den Atemzügen die Luft kurz an.o b. führe frühzeitig und häufig Druckausgleich durch.þ c. vermeide tiefe Tauchgänge.

6. Kreuze jedes Symptom an, das in Zusammenhang mit der Dekompressions-Krankheit stehenkann:o a. unsinniges Verhaltenþ b. leichtes Prickelno c. kirschrote Lippenþ d. Schwäche und anhaltende Erschöpfung

7. Erläutere das Erste-Hilfe-Verfahren, um jemandem mit Dekompressions-Krankheit zuhelfen.

Sorge für ärztliche Behandlung dieser Person. Verhindere/ behandle Schock,gib Sauerstoff, führe ggf. Herz-Lungen-Wiederbelebung durch. Lagere diePerson möglichst mit der linken Seite unten, den Kopf unterstützt.

8. Richtig oder falsch? "Bei beiden Versionen des Recreational Dive Planner, PADI's"Tauchgangs-Planer für Sporttaucher", musst du eine Auftauchgeschwindigkeit einhalten,die 18 Meter pro Minute nicht überschreitet."

Richtig

Page 189: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

9. Ordne die richtigen Buchstaben zu.

a. Maximale Tiefe für Open Water Taucher

c. Maximale Tiefe für Taucher mit Ausbildung und Erfahrung oberhalb derOpen Water Stufe

b. Maximale Tiefe für Taucher mit Ausbildung in Tieftauchen (Deep DiverSpezialkurs)

a. 18 Meter b. 40 Meter c. 30 Meter

10. Gemäß Recreational Dive Planner (Tabellen-Version) beträgt die Nullzeitgrenze für18 Meter:

56 Minuten.

11. Welches ist die WG nach einem Tauchgang auf 12 Meter für 24 Minuten?

Wiederholungsgruppe D

12. Nach einem Tauchgang bist du in Wiederholungsgruppe K. Welches ist deine neueWiederholungsgruppe nach einer Oberflächenpause von 34 Minuten?

Wiederholungsgruppe F

13. Ein Taucher in Wiederholungsgruppe G plant einen Tauchgang auf 17 Meter. Welches istseine maximal erlaubte Grundzeit gemäss Recreational Dive Planner (Tabellen-Version)?

Maximal erlaubte Grundzeit 34 Minuten

14. Gib die letzte Wiederholungsgruppe beim Auftauchen nach folgender Abfolge vonTauchgängen an.

Erster Tauchgang: 16 Meter / 23 Minuten;

Oberflächenpause: 1:30

Zweiter Tauchgang: 10 Meter / 46 Minuten.

Letzte Wiederholungsgruppe = M

15. Gib die letzte Wiederholungsgruppe beim Auftauchen nach folgender Abfolge vonTauchgängen an.

Erster Tauchgang: 18 Meter / 15 Minuten;

Oberflächenpause: 1:00

Zweiter Tauchgang: 12 Meter / 30 Minuten.Letzte Wiederholungsgruppe = K

Page 190: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Name Datum

Wiederholungsfragen — Modul Fünf

(Beantworte alle Fragen, gleichgültig ob du die Tabellen-Version oder die "Wheel"-Versiondes Recreational Dive Planner, PADI's "Tauchgangs-Planer für Sporttaucher", verwendest.)

1. Beschreibe die drei Situationen, in denen ein Sicherheits-Stop immer gemacht werden sollte.

a. Wenn ein Tauchgang 30 Meter tief oder tiefer war.

b. Wenn die Wiederholungsgruppe am Ende des Tauchgangs eine der letzten drei Wiederholungsgruppen vor Erreichen der Nullzeitgrenze ist.

c. Wenn bei einem Tauchgang irgendein Grenzwert des Recreational DivePlanners berührt wurde.

2. Kreuze eine Antwort an. "Wenn du zufällig eine Nullzeitgrenze oder eine Restnullzeit fürnicht mehr als 5 Minuten überschritten hast, dann solltest du langsam mit maximal 18 Meterpro Minute auftauchen bis auf 5 Meter und dort ________ bleiben, bevor du zur Oberflächeauftauchst. Nach dem Erreichen der Oberfläche tauche nicht für mindestens __________."

þ a. 8 Minuten, 6 Stundeno b. 15 Minuten, 24 Stunden

3. Nenne die Höhe (in Metern), über welcher der Recreational Dive Planner, PADI's"Tauchgang- Planer für Sporttaucher" nicht verwendet werden darf, falls nicht besondereVerfahrensweisen angewendet werden.

300 Meter.

4. Richtig oder falsch? "Um hinreichend sicher sein zu können, dass du frei von Symptomender Dekompressions-Krankheit bleibst, wenn du nach dem Tauchen in einemVerkehrsflugzeug fliegst, solltest du mindestens 12 Stunden warten."

Richtig

5. Erkläre die zu praktizierende Verfahrensweise, wenn du einen Tauchgang in kaltemWasser oder unter anstrengenden Bedingungen mit dem Recreational Dive Planner planst.

Plane den Tauchgang so, als würdest du 4 Meter tiefer tauchen, als du diestatsächlich tust.

6. Was ist die erforderliche Mindest-Oberflächenpause zwischen einem Tauchgang auf 18 mfür 40 Min. und einem nachfolgenden Tauchgang auf 14 m für 60 Min.?

Mindest-Oberflächenpause = 0:28

7. Was ist die erforderliche Mindest-Oberflächenpause zwischen einem Tauchgang auf 20 mfür 29 Min. und einem nachfolgenden Tauchgang auf 14 m für 39 Min.?

Mindest-Oberflächenpause = 0:00

Page 191: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

8. Welcher der dargestellten Kompasskurse — A, B oder C — zeigt den Umkehrkurs zu Bild 1an?

Bild 1 A B C

Der Umkehrkurs wird angezeigt in Bild: B

9. Was ist der Zweck des PADI Weiterbildungs-Systems?

Weiterbildungskurse ermöglichen dir, sicher und mit Selbstvertrauen:

1. an vielen spassbringenden, spezialisierten Tauchaktivitäten teilzunehmen,wie zum Beispiel Tauchen in der Nacht, Tauchen an Schiffswracks, Tauchenin grösseren Tiefen, unter Wasser Fotos aufnehmen und viele mehr.

2. unter anspruchsvolleren Bedingungen zu tauchen, als die, für die du alsOpen Water Diver qualifiziert bist.

3. in einer Vielzahl verschiedener Unterwasserumgebungen zu tauchen.

10. Welches sind die Vorteile der PADI "Adventure" Tauchgänge und des PADI AdvancedOpen Water Programms?

1. Die Entdeckung aufregender neuer Unterwasseraktivitäten.2. Begleitete/ betreute zusätzliche Taucherfahrungen.3. Steigerung des Selbstvertrauens.4. Die Entwicklung zusätzlicher Tauchfertigkeiten.5. Die Möglichkeit, verschiedene Tauchplätze zu besuchen.

11. Nenne den Zweck des PADI Discover Local Diving Programms:

Betreuter/ begleiteter Freiwasser-Tauchgang zum Kennenlernen einesneuen Tauchgebietes/ -platzes.

12. Wann solltest du die Teilnahme an PADI's "Scuba Review" Auffrischungs- undWiederholungsprogramm in Betracht ziehen?

Wenn du einige Monate nicht getaucht bist.

13. Was sind die Beziehungen zwischen "Adventure" Tauchgängen, Advanced Open WaterFreiwasser-Tauchgängen und den Freiwasser-Tauchgängen der PADI Spezialkurse?

"Adventure" Tauchgänge können im Advanced Open Water Diver Kursangerechnet werden. Ebenso können sie auf den jeweils ersten Tauchgangdes entsprechenden Spezialkurses angerechnet werden.

Page 192: Open Water Diver Course

A-17

Überblick über die Freiwasser-Trainingstauchgänge des PADI Open Water Diver Kurses

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Freiwasser-Tauchgang EinsBriefi ngVorbereiten der AusrüstungAnlegen und Einstellen der Aus-

rüstungSicherheitscheck vor dem TauchgangEinstiegTarierungskontrolle/ Kontrolle der

TauchgewichteKontrollierter Abstieg (maximal

12 Meter)Erkundung der UnterwasserweltAufstiegAusstiegDebriefi ng und Logbuch-Eintrag

Freiwasser-Tauchgang ZweiBriefi ngVorbereiten der AusrüstungAnlegen und Einstellen der Aus-

rüstungSicherheitscheck vor dem TauchgangEinstiegTarierungskontrolle/ Kontrolle der

Tauchgewichte(Krampf lösen, bei sich und beim

Partner)*(ermüdeten Taucher 25 Meter

schleppen/ schieben)*(Wechsel von Schnorchel auf

Lungenautomat)*Kontrollierter Abstieg (maximal

12 Meter)Tarierungskontrolle (mit dem

Infl ator) - Balancieren auf den Flossenspitzen

Teilweise und total gefl utete Maske ausblasen

Lungenautomat wiedererlangen und ausblasen

Atmen aus der alternativen Luftversorgung, stationär und Aufstieg

Erkundung der Unterwasserwelt und Tarierungskontrolle

AufstiegAblegen der Tauchgewichte an der

Oberfl ächeAusstieg Debriefi ng und Logbuch-Eintrag

Freiwasser-Tauchgang DreiBriefi ngVorbereiten der AusrüstungAnlegen und Einstellen der Aus-

rüstungSicherheitscheck vor dem TauchgangEinstiegTarierungskontrolle/ Kontrolle der

Tauchgewichte(50 Meter Geradeauskurs mit

Kompass an der Oberfl äche)*Freier Abstieg mit Referenz auf eine

Tiefe von 6-9 Metern (maximale Tauchtiefe 18 Meter)

Tarierungskontrolle (mit dem Mund) - Neutrale Tarierung am Grund, balancieren auf den Flossenspitzen

Vollständig gefl utete Maske aus-blasen

(Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg)*

Wechselatmung - stationär und Auf-stieg aus 6-9 Metern (optional)

Erkundung der UnterwasserweltAufstieg(Ablegen und Wiederanlegen

des Gewichtssystems an der Oberfl äche)*

(Ablegen und Wiederanlegen des Tauchgerätes an der Oberfl ä-che)*

AusstiegDebriefi ng und Logbuch-Eintrag

Freiwasser-Tauchgang VierBriefi ngVorbereiten der AusrüstungAnlegen und Einstellen der Aus-

rüstungSicherheitscheck vor dem Tauch-

gangEinstiegTarierungskontrolle/ Kontrolle der

TauchgewichteFreier Abstieg ohne Referenz nicht

tiefer als 18 MeterTarierungskontrolle - SchwebenMaske abnehmen, wieder aufset-

zen und ausblasen(U/W Navigation mit dem Kompass)*Erkundung der UnterwasserweltAufstiegAusstiegDebriefi ng und Logbuch-Eintrag

Optionaler Schnorchel-TauchgangBriefi ngVorbereiten der AusrüstungAnlegen der AusrüstungAusrüstungskontrolleEinstiegTarierungskontrolle/ Kontrolle der

TauchgewichteSchwimmen an der Oberfl ächeAbtauchen von der Oberfl äche

und Schwimmen unter WasserSchnorchel ausblasen mittels

VerdrängungsmethodeErkundung der UnterwasserweltAusstiegDebriefi ng und Logbuch-Eintrag

*Tauchgangs-fl exible Fertigkei-ten – Reihenfolge empfohlen wie gezeigt, dürfen aber nach dem Ermessen des Instructors und in Abhängigkeit von logistischen Erwägungen auch während der Freiwasser-Tauchgänge Zwei, Drei oder Vier durchgeführt werden.

Page 193: Open Water Diver Course

Name (Druckschrift, bitte) Datum

Open Water Diver Kurs - Quizzes 1-4 - AntwortbogenAnleitung: Fülle das Kästchen ¨ neben dem Buchstaben deiner Antwort GANZ aus. Bei einer Korrektur entweder

ausradieren oder mit einem X deutlich durchstreichen.

Quiz 1 A ¨ B ¨

1. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

2. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

3. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

4. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

5. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

6. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

7. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

8. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

9. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

10. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

ERKLÄRUNG DES TAUCHSCHÜLERS: Die von mir nicht oder falsch beantworteten Fragen wurden mir erklärt, und ich verstehe sie jetzt.

Unterschrift Tauchschüler

Datum: Tag / Monat / Jahr

Quiz 2 A ¨ B ¨

1. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

2. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

3. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

4. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

5. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

6. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

7. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

8. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

9. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

10. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

ERKLÄRUNG DES TAUCHSCHÜLERS: Die von mir nicht oder falsch beantworteten Fragen wurden mir erklärt, und ich verstehe sie jetzt.

Unterschrift Tauchschüler

Datum: Tag / Monat / Jahr

Quiz 3 A ¨ B ¨

1. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

2. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

3. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

4. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

5. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

6. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

7. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

8. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

9. Trage die richtige Reihenfolge ein

10. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

ERKLÄRUNG DES TAUCHSCHÜLERS: Die von mir nicht oder falsch beantworteten Fragen wurden mir erklärt, und ich verstehe sie jetzt.

Unterschrift Tauchschüler

Datum: Tag / Monat / Jahr

Quiz 4 A ¨ B ¨

1. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

2. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

3. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

4. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

5. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

6. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

7. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

8. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

9. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

10. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

ERKLÄRUNG DES TAUCHSCHÜLERS: Die von mir nicht oder falsch beantworteten Fragen wurden mir erklärt, und ich verstehe sie jetzt.

Unterschrift Tauchschüler

Datum: Tag / Monat / Jahr

Product No. 70024G (Rev. 09/02) Ver. 3.0 NUR ZU VERWENDEN MIT OPEN WATER DIVER QUIZZES & EXAMS VERSION 3.0 / 3.1 © International PADI, Inc. 2002, PADI Europe 2004

6

Page 194: Open Water Diver Course

Open Water Diver Kurs - Exams - AntwortbogenAnleitung: Fülle das Kästchen ¨ neben dem Buchstaben deiner Antwort GANZ aus. Bei einer Korrektur entweder ausradieren oder mit einem X

deutlich durchstreichen.

Exam A ¨ B ¨

ERKLÄRUNG DES TAUCHSCHÜLERS: Die von mir nicht oder falsch beantworteten Fragen wurden mir

erklärt, und ich verstehe sie jetzt. Datum Unterschrift Tauchschüler Tag / Monat / Jahr

Product No. 70024G (Rev. 09/02) Ver. 3.0 © International PADI, Inc. 2002, PADI Europe 2004

NUR ZU VERWENDEN MIT OPEN WATER DIVER QUIZZES & EXAMS VERSION 3.0 / 3.1

Name (Druckschrift, bitte) Datum

1. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨2. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨3. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨4. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨5. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨6. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨7. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨8. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨9. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨10. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨11. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨12. Ordne den Teilen die Nr. zu: Nummer Nummer Nummer Nummer Nummer Nummer (Beispiel)13. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨14. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨15. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨16. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨17. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨18. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨19. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨20. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨21. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨22. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨23. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨24. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨25. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

26. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨27. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨28. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨29. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨30. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨31. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨32. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨33. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨34. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨35. Trage die Reihenfolge ein. Nummer Nummer Nummer (Beispiel) Nummer Nummer Nummer 36. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨37. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨38. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨39. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨40. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨41. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨42. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨43. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨44. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨45. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨46. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨47. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨48. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨49. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨50. A ¨ B ¨ C ¨ D ¨

6

6

Page 195: Open Water Diver Course

Name (Druckschrift, bitte) Datum

Planung von Multilevel-Tauchgängen Antwortbogen

Anleitung: Fülle das Kästchen ¨ neben dem Buchstaben deiner Antwort GANZ aus. Bei einer Korrektur entweder ausradieren oder mit einem X

deutlich durchstreichen.

Product No. 70024G (Rev. 09/02) Ver. 3.0 © International PADI, Inc. 2002, PADI Europe 2004

NUR ZU VERWENDEN MIT OPEN WATER DIVER QUIZZES & EXAMS VERSION 3.0 / 3.1

1. A ¨ B ¨ C ̈ D ̈

2.1. A ¨ B ¨ C ̈ D ̈

2.2. A ¨ B ¨ C ̈ D ̈

2.3. A ¨ B ¨ C ̈ D ̈

2.4. A ¨ B ¨ C ̈ D ̈

2.5. A ¨ B ¨ C ̈ D ̈

3. A ¨ B ¨ C ̈ D ̈

4. A ¨ B ¨ C ̈ D ̈

ERKLÄRUNG DES TAUCHSCHÜLERS: Die von mir nicht oder falsch beantworteten Fragen wurden mir erklärt, und ich verstehe sie jetzt.

Unterschrift Tauchschüler

Datum: Tag / Monat / Jahr

Page 196: Open Water Diver Course

Open Water Diver Kurs Überweisungsformular

Name Geb. Datum (Tag/Monat/Jahr)

Strasse Geschlecht M FPostleitzahl Stadt Land Tel. Privat Tel. Geschäft

Fax E-mail

Translation by PADI EuropeProduct No. 10056G (Rev. 03/05) Version 3.3 © International PADI, Inc. 2005

Alle PADI Instructors , die dieses Dokument mit ihren Initialen versehen, müssen den nachfolgenden Identifizierungsteil ausfüllen.PADI Instructor Unterschrift PADI Nr. Dive Center/Resort Nr. Datum (Tag/Monat/Jahr)Telefon Fax E-mail

PADI Instructor Unterschrift PADI Nr. Dive Center/Resort Nr. Datum (Tag/Monat/Jahr)Telefon Fax E-mail

Anmerkung: Füge ein zusätzliches Blatt für weitere Instructoren hinzu, falls erforderlich.Wenn du einen PADI Scuba Diver oder Open Water Diver Tauchschüler überweist:a. Fülle die Informationen über den Tauchschüler und den PADI Tauchlehrer aus.b. Füge dem Formular eine Kopie der „Erklärung zum Gesundheitszustand“ bzw. des Ärztlichen

Attestes des Tauchschülers bei.c. Informiere den Tauchschüler, dass er für die Bearbeitung seiner Brevetierung ein Passbild benötigt.d. Ermutige den Tauchschüler, seine Ausbildung so bald wie möglich abzuschliessen und erkläre ihm,

dass dieses Formular nur ein Jahr gültig ist, gerechnet jeweils ab dem Datum des letzten abge-schlossenen Ausbildungsteils (d.h. Teil der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, Schwimm-bad-Tauchgang oder Freiwasser-Tauchgang).

**Ich bestätige, dass dieser Tauchschüler zufriedenstellend diese Übung / diesen Teil / diesen Tauchgang gemäss PADI Instructor Manual abgeschlossen hat. Ich bin PADI Instructor im Lehrstatus.

Unterschrift Instructor** PADI # Datum / /

A. Schwimmbad-Tauchgänge Abschlussdatum Initialen (Tag/Monat/Jahr) Instructor** PADI #

TG 1 / / TG 2 / / TG 3 / / TG 4 / / TG 5 / /

Beurteilung der WassertauglichkeitAbschlussdatum Initialen (Tag/Monat/Jahr) Instructor** PADI #

200 m Streckenschwimmen oder 300 m mit Maske/Schnorchel und Flossen / / 10 Min. Überlebensübung / /

*Discover Scuba Diving Waterskills Development session = OWD Schwimmbad-Tauchgang 1.(Anmerkung: Wenn alle Schwimmbad-Tauchgänge und die Beurteilung der Wassertauglichkeit abgeschlossen sind, ist lediglich eine einzige Unterschrift erforderlich.)Alle Schwimmbad-Tauchgänge und die Beurteilung der Wassertauglichkeit wurden abgeschlossen.

Unterschrift Instructor** PADI # Datum / /

Unterschrift Instructor** PADI # Datum / /

Unterschrift Schüler Datum / /

Unterschrift Instructor** PADI # Datum / /

B. Entwicklung der Kenntnisse in TauchtheorieAbschlussdatum Wiederholungsfragen Quiz / Exam Open Water Video / Initialen (Tag/Monat/Jahr) angeschaut bestanden CD-ROM angeschaut Instructor** PADI #

Teil 1 / / Teil 2 / / Teil 3 / / Teil 4 / / Teil 5 / / (Anmerkung: Wenn alle Teile der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie abgeschlossen sind, ist lediglich eine einzige Unterschrift erforderlich.)Alle Teile der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie wurden abgeschlossen.

Tauchgangs-flexible Fertigkeiten

Abschlussdatum Initialen PADI # Instructor**1. Krampf lösen TG # 2. Ermüdeten Taucher schleppen/schieben TG # 3. Geradeauskurs an der Oberfläche mit Kompass TG # 4. Wechsel Schnorchel/Lungenautomat TG # 5. Tauchgerät ab-/anlegen (Oberfläche) TG # 6. Gewichte ab-/anlegen (Oberfläche) TG # 7. Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg (TG 2, 3 oder 4) TG # 8. U/W Navigation mit Kompass TG #

(Anmerkung: Wenn alle Tauchgangs-flexible Fertigkeiten abgeschlossen sind, ist lediglich eine einzige Unterschrift erforder-lich.)Alle aufgeführten Tauchgangs-flexible Fertigkeiten wurden abgeschlossen.

Erklärung des Tauchschülers: Ich kenne die Ausbildungsanforderungen für diesen Kurs und habe alle Voraussetzungen für die Brevetierung erfüllt. Ich bin angemessen darauf vorbereitet, in Umgebungen und unter Bedingungen zu tauchen, die denen ähneln, wo ich ausgebildet wurde. Ich weiss auch, dass für die Teilnahme an speziellen Aktivitäten, das Tauchen in anderen Gebieten und das Tauchen nach Pausen von länger als sechs Monaten zusätzliches Training erforderlich ist. Ich erkläre, dass ich PADI‘s Standard Verfahren für sicheres Tauchen beachten werde.

Es wurden alle Anforderungen für die Brevetierung zum PADI Scuba Diver erfüllt. (Abschluss von Teil 1, 2, 3 der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, Schwimmbad-Tauchgänge 1, 2, 3 sowie Freiwasser-Tauchgänge 1, 2.)

Es wurden alle Anforderungen für die Brevetierung zum PADI Open Water Diver erfüllt.

Unterschrift Instructor** PADI # Datum / /

Diese Tauchfertigkeiten können in jedem der vier Freiwasser-Tauchgänge durchgeführt werden.

C. Freiwasser-Tauchgänge Abschlussdatum Initialen (Tag/Monat/Jahr) Instructor** PADI #

TG 1 / / TG 2 / /

Abschlussdatum Initialen (Tag/Monat/Jahr) Instructor** PADI #

TG 3 / / TG 4 / /

Page 197: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Wichtige Punkte für den Taucher und den TauchlehrerFür den Taucher1. Kontaktiere das PADI Dive Center, PADI Resort oder einen PADI Tauchlehrer und kläre vorab alle logistischen

und fi nanziellen Fragen für den Abschluss deines Open Water Diver Kurses. Vergewissere dich, dass der / die PADI Tauchlehrer, der / die deine Ausbildung mit dir abschliessen, sich im sog. „Lehrstatus„ befi nden.

2. Übergib dieses Formular, eine Kopie deiner „Erklärung zum Gesundheitszustand„ bzw. deines Ärztlichen Attes-tes sowie ein Passbild deinem PADI Dive Center, PADI Resort oder PADI Tauchlehrer, bei dem dein Kursab-schluss erfolgt.

3. Dieses Überweisungsformular ist ein Jahr gültig, gerechnet jeweils ab dem Datum deines letzten abgeschlosse-nen Ausbildungsteils (d.h. Teil der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, Schwimmbad-Tauchgang oder Freiwasser-Tauchgang), trotzdem solltest du deine Tauchausbildung so rasch wie möglich beenden.

4. Behalte dieses Formular, bis du alle verlangten Ausbindungsteile absolviert hast.5. Der/ Die PADI Instructor/ en, der/ die deine Ausbildung weiterführen, werden vor Beginn der Freiwasser-

Trainingstauchgänge deine theoretischen Kenntnisse und deine im Schwimmbad erlernten Tauchfertigkeiten einschätzen und alles, was vielleicht unklar ist, wiederholen.

6. Nach erfolgreichem Abschluss aller verlangten Freiwasser-Trainingstauchgänge wirst du mit deinem PADI Instructor einen Brevetierungsantrag (genannt „PIC„-Umschlag) ausfüllen. Dieser Umschlag muss mit einem Passbild an PADI geschickt werden, damit du von dort dein Brevet als PADI Open Water Diver erhältst.

Hinweis: Nach deiner Brevetierung wirst du deine Tauchabenteuer sicher fortsetzen wollen. Besuche ein PADI Dive Center, PADI Resort oder eine/n PADI Tauchlehrer/in und erkundige dich nach PADIs begleiteten Tauchgän-gen im Rahmen des „Discover Local Diving„ Programms oder nach anderen PADI-Kursen.

Für den/die überweisenden Tauchlehrer1. Fülle die erforderlichen Stellen im Formular aus, einschl. Name, Adresse und Kontaktinformationen des Tauch-

schülers. Bevor du den Tauchschüler überweist, trage die entsprechenden Ausbildungsteile ein, die komplett abgeschlossen sind.

2. Füge dem Formular eine Kopie der „Erklärung zum Gesundheitszustand„ bzw. des Ärztlichen Attestes des Tauchschülers bei. Informiere den Tauchschüler, dass er für die Bearbeitung seiner Brevetierung ein Passbild benötigt.

3. Händige dem Tauchschüler das gesamte Formular aus. Behalte du eine Kopie in deinen Unterlagen. Wenn möglich übernimm du für den Tauchschüler die erforderlichen Arrangements mit dem PADI Dive Center, PADI Resort oder PADI Tauchlehrer, bei dem er seine Ausbildung fortsetzen wird, da vielleicht zusätzliche örtliche Modalitäten zu beachten sind.

4. Ermutige den Tauchschüler, seine Ausbildung so bald wie möglich abzuschliessen und erkläre ihm, dass dieses Formular nur ein Jahr gültig ist, gerechnet jeweils ab dem Datum des letzten abgeschlossenen Ausbildungsteils (d.h. Teil der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, Schwimmbad-Tauchgang oder Freiwasser-Tauchgang).

Für den/die Tauchlehrer, welche die Überweisung entgegennehmen1. Führe eine Beurteilung der theoretischen Kenntnisse und der Tauchfertigkeiten durch. Stelle sicher, dass der

Tauchschüler angemessen vorbereitet ist, seine Ausbildung fortzusetzen.2. Ein Tauchschüler kann zu jeder Zeit nach komplettem Abschluss einer Theorielektion, eines Schwimmbad-

Tauchgangs (bzw. „begrenztes Freiwasser„) oder eines der Freiwasser-Tauchgänge 1 - 4 überwiesen werden.3. Nach Abschluss eines Ausbildungsbestandteils zeichne diesen im Formular ab und trage das Abschlussdatum

ein. Der Tauchschüler behält das Überweisungsformular, bis sämtliche Brevetierungsanforderungen erfüllt sind. Behalte du eine Kopie in deinen Unterlagen.

4. Wenn du den Freiwasser-Tauchgang Nr. 4 durchführst, bist du der brevetierende Instructor. Fülle den Breve-tierungsantrag (PIC) aus und schicke ihn an PADI Europe. Behalte du eine Kopie des komplett ausgefüllten Überweisungsformulars in deinen Unterlagen und schicke dem Instructor, der die Überweisung begonnen hat, eine Kopie für seine Unterlagen.

Falls du Fragen zur Verwendung dieses Formulars hast – kontaktiere PADI Europe.

PADI Scuba Diver ErklärungDein Brevet als PADI Scuba Diver ermöglicht es dir, unter direkter professioneller Supervision Taucherfahrung zu sammeln. Die vorliegende Vereinbarung defi niert die Einschränkungen, denen deine PADI Scuba Diver Brevetierung vor der Beginner-Stufe unterliegt und beschreibt die Verfahren, die nötig sind, um deine Sicherheit beim Tauchen zu gewährleisten.

Ich, , verstehe, dass ich als PADI Scuba Diver folgendes befolgen sollte:1. Nur unter der direkten Supervision (Begleitung im Wasser) eines PADI Divemasters, Assis-

tant-Instructors oder Instructors tauchen. Den Tauchgangs-Vorbesprechung („Briefi ngs“) und -Anweisungen aufmerksam zuhören und Ratschläge meines Tauchgangs-Begleiters befolgen. Während jedes Tauchgangs das Partner-System anwenden.

2. Unter Bedingungen tauchen, die denen entsprechen, unter denen meine Ausbildung stattgefunden hat, oder besser sind als diese. Dies beinhaltet auch die Begrenzung meiner Tauchgänge auf 12 Meter bzw. das Durchlaufen zusätzlicher Ausbildung, bevor ich tiefer tauche.

3. Angemessen fi t für das Tauchen sein und bleiben und innerhalb meiner Grenzen tauchen. Überanstrengung beim Tauchen vermeiden und nicht unter dem Einfl uss von Alkohol oder Drogen tauchen.

4. Flaschenfüllungen und Mietausrüstung nur von einer Kompressorstation mit gutem Ruf bzw. einem anerkannten Tauchgeschäft beziehen, wie zum Beispiel einem PADI Dive Center oder Resort, um verunreinigte Luft zu vermeiden. Überprüfen, dass die verwendete Pressluftfl asche nicht für den Gebrauch mit Nitrox gekennzeichnet ist.

5. Beim Tauchen auf korrekte Tarierung achten. An der Oberfl äche die Tarierungsgewichte so anpassen, dass ohne Luft im Tarierjacket neutrale Tarierung besteht, dabei aber Auftriebs-veränderungen einkalkulieren, die durch den Luftverbrauch während des Tauchgangs entstehen. Bei einer Notlage an der Oberfl äche durch Abwerfen des Bleigurts und/ oder Aufblasen des Tarierjackets Auftrieb herstellen.

6. Die Tauchausbildung fortsetzen, um angemessene Ausbildung und Taucherfahrung sicher-zustellen, bevor ich die Grenzen der PADI Scuba Diver Stufe überschreite. Die tauche-rischen Fertigkeiten unter kontrollierten Bedingungen auffrischen, wenn ich längere Zeit nicht getaucht bin.

7. Beim Tauchen richtig atmen. Beim Atmen von Pressluft niemals den Atem anhalten oder Sparatmung praktizieren.

8. Von jeden Tauchgang mit 18 Metern pro Minute oder langsamer auftauchen und am Ende jedes Tauchgangs einen Sicherheitsstop durchführen.

9. Nur mit kompletter, gut passender, gut gewarteter und vertrauter Ausrüstung tauchen. Einen professionellen Taucher ansprechen, um Hinweise und eine Einführung zu nicht vertrauten Ausrüstungsgegenständen zu erhalten.

10. Örtliche Bestimmungen und Gesetze befolgen, die sich auf das Sporttauchen beziehen.11. Verstehen, dass ich meine Tauchausbildung zum PADI Open Water Diver jederzeit fortset-

zen kann, um danach ohne professionelle Supervision (Begleitung) tauchen zu können.12. Verstehen, dass das Abweichen von den Verfahren für sicheres Tauchen das Risiko der

Dekompressions-Krankheit, weiterer Verletzungen oder des Todes erhöht, und erkennen, dass Taucher, die als PADI Scuba Diver brevetiert sind, diese Regeln im Interesse ihrer eigenen Sicherheit und Gesundheit einhalten, und zusätzliche Informationen und Rat-schläge einholen sollten, bevor sie in ungewohnten Situationen tauchen.

A-19

Page 198: Open Water Diver Course

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Translation by PADI Europe Product No. 007DT G (11/05) 1/1 © PADI 2005

Formular für Vorab-Registrierung und Team-TeachingOpen Water Diver Kurs

TheorieOpen Water

Initialen VideoAbschlussdatum Instructor Name und Nummer Instructor* Schüler gesehen Instructor Name und Nummer Instructor* Schüler gesehen Instructor Name und Nummer

Modul 1 ❑T/M/J Name Nummer

Modul 2 ❑T/M/J Name Nummer

Modul 3 ❑T/M/J Name Nummer

Modul 4 ❑T/M/J Name Nummer

Modul 5 ❑T/M/J Name Nummer

SchwimmbadInitialen

Abschlussdatum Instructor Name und Nummer Instructor* Schüler Instructor Name und Nummer Instructor* Schüler Instructor Name und Nummer

Modul 1 T/M/J Name Nummer

Modul 2 T/M/J Name Nummer

Modul 3 T/M/J Name Nummer

Modul 4 T/M/J Name Nummer

Modul 5 T/M/J Name Nummer

FreiwasserInitialen

Abschlussdatum Instructor Name und Nummer Instructor* Schüler Instructor Name und Nummer Instructor* Schüler Instructor Name und Nummer

TauchgangTauchgangT 1T/M/J Name Nummer

TauchgangTauchgangT 2T/M/J Name Nummer

TauchgangTauchgangT 3T/M/J Name Nummer

TauchgangTauchgangT 4 T/M/J Name Nummer

TauchgangTauchgangT 5T/M/J Name Nummer

Für den Instructor des Tauchgangs 5: Ich bestätige, dass diese Person im Rahmen des Kurses akzeptable Leistungen gezeigt und alle Leistungsanforderungen (inkl. Freiwasser Training) erfüllt hat, um ein PADI Zertifi kat zu erhalten.

Unterschrift des Instruktors von Tauchgang 5

Wassertauglichkeit

200 Meter Schwimmen oder Schwimmen oder Schwimmen oder 10 Minuten Wassertreten300 Meter Schwimmen mit Maske,Schnorkel und Flossen

durch durch T/M/J T/M/J

WichtigName des Instructors bei Vorabregistrierung (wenn dieser nicht mit dem In-structor von Tauchgang 5 übereinstimmt):

Name in Druckschrift Instructornummer

*Die Initialen des Instructors bestätigen, dass der Schüler alle Leistungsanforderungen für dieses Modul erfüllt hat.(Im Student Record File des Schüler aufbewahren)

T/M/J T/M/J

Page 199: Open Water Diver Course

Translation by PADI Europe 2006Product No. 10062G (11/05) Version 1.02 1/1 © PADI 2005

PADI Scuba Diver Erklärung

ANHANG OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Dein Brevet als PADI Scuba Diver ermöglicht es dir, unter direkter professioneller Supervision Taucherfahrung zu sammeln. Die vorliegende Vereinbarung defi niert die Einschränkungen, denen deine PADI Scuba Diver Breve-tierung vor der Beginner-Stufe unterliegt und beschreibt die Verfahren, die nötig sind, um deine Sicherheit beim Tauchen zu gewährleisten.

Ich, , verstehe, dass ich als PADI Scuba Diver folgendes befolgen sollte:

1. Nur unter der direkten Supervision (Begleitung im Wasser) eines PADI Divemasters, Assistant-Instructors oder Instructors tauchen. Den Tauchgangs-Vorbesprechung („Briefi ngs“) und -Anweisungen aufmerksam zuhören und Ratschläge meines Tauchgangs-Begleiters befolgen. Während jedes Tauchgangs das Partner-System anwenden.

2. Unter Bedingungen tauchen, die denen entsprechen, unter denen meine Ausbildung stattgefunden hat, oder besser sind als diese. Dies beinhaltet auch die Begrenzung meiner Tauchgänge auf 12 Meter bzw. das Durchlaufen zusätzlicher Ausbildung, bevor ich tiefer tauche.

3. Angemessen fi t für das Tauchen sein und bleiben und innerhalb meiner Grenzen tauchen. Überanstrengung beim Tauchen vermeiden und nicht unter dem Einfl uss von Alkohol oder Drogen tauchen.

4. Flaschenfüllungen und Mietausrüstung nur von einer Kompressorstation mit gutem Ruf bzw. einem anerkann-ten Tauchgeschäft beziehen, wie zum Beispiel einem PADI Dive Center oder Resort, um verunreinigte Luft zu vermeiden. Überprüfen, dass die verwendete Pressluftfl asche nicht für den Gebrauch mit Nitrox gekennzeich-net ist.

5. Beim Tauchen auf korrekte Tarierung achten. An der Oberfl äche die Tarierungsgewichte so anpassen, dass ohne Luft im Tarierjacket neutrale Tarierung besteht, dabei aber Auftriebsveränderungen einkalkulieren, die durch den Luftverbrauch während des Tauchgangs entstehen. Bei einer Notlage an der Oberfl äche durch Abwerfen des Bleigurts und/ oder Aufblasen des Tarierjackets Auftrieb herstellen.

6. Die Tauchausbildung fortsetzen, um angemessene Ausbildung und Taucherfahrung sicherzustellen, bevor ich die Grenzen der PADI Scuba Diver Stufe überschreite. Die taucherischen Fertigkeiten unter kontrollierten Bedingungen auffrischen, wenn ich längere Zeit nicht getaucht bin.

7. Beim Tauchen richtig atmen. Beim Atmen von Pressluft niemals den Atem anhalten oder Sparatmung prakti-zieren.

8. Von jeden Tauchgang mit 18 Metern pro Minute oder langsamer auftauchen und am Ende jedes Tauchgangs einen Sicherheitsstop durchführen.

9. Nur mit kompletter, gut passender, gut gewarteter und vertrauter Ausrüstung tauchen. Einen professionellen Taucher ansprechen, um Hinweise und eine Einführung zu nicht vertrauten Ausrüstungsgegenständen zu erhalten.

10. Örtliche Bestimmungen und Gesetze befolgen, die sich auf das Sporttauchen beziehen.11. Verstehen, dass ich meine Tauchausbildung zum PADI Open Water Diver jederzeit fortsetzen kann, um

danach ohne professionelle Supervision (Begleitung) tauchen zu können.12. Verstehen, dass das Abweichen von den Verfahren für sicheres Tauchen das Risiko der Dekompressions-

Krankheit, weiterer Verletzungen oder des Todes erhöht, und erkennen, dass Taucher, die als PADI Scuba Diver brevetiert sind, diese Regeln im Interesse ihrer eigenen Sicherheit und Gesundheit einhalten, und zusätzliche Informationen und Ratschläge einholen sollten, bevor sie in ungewohnten Situationen tauchen.

Ich habe diese Erklärung gelesen, und alle Fragen wurden zu meiner Zufriedenheit beantwortet. Ich verstehe die Wichtigkeit und den Zweck dieser etablierten Verfahren für sicheres Tauchen, und ich bin mir bewusst, dass sie zu meiner eigenen Sicherheit und Gesundheit notwendig sind und Nichtbefolgung mich beim Tauchen In Gefahr bringen kann.

Unterschrift Teilnehmer Unterschrift Teilnehmer Unterschrift Teilnehmer Datum (Tag/Monat/Jahr)

Unterschritt Eltern / Erziehungsberechtigter (wenn minderjährig) Datum (Tag/Monat/Jahr)


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