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Vorlesung Vorlesung Verfahrenstechnik Verfahrenstechnik 6. Chemische Verfahrenstechnik 6. Chemische Verfahrenstechnik J. Evers Dezember J. Evers Dezember 2010
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Vorlesung Verfahrenstechnik 6. Chemische Verfahrenstechnik J. Evers Dezember J. Evers Dezember 2010.

Apr 05, 2015

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Jörg Schilke
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  • Folie 1
  • Vorlesung Verfahrenstechnik 6. Chemische Verfahrenstechnik J. Evers Dezember J. Evers Dezember 2010
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  • Extraktionsverfahren Fest/Flssig ExtraktionFlssig/Flssig Extraktion Bei den Extraktionsverfahren werden aus einem festen oder flssigen Stoffgemisch Mit Hilfe eines Lsemittels ein oder mehrere Stoffe herausgelst.
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  • Feststoffextraktion Unter Feststoffextraktion(Fest/Flssig-Extraktion) versteht man das Herauslsen von lslichen Bestandteilen mit Hilfe eines Lsemittels. (Kaffeekochen) Die Auswahl eines geeigneten Lsemittels ist von entscheidender Bedeutung. (Wasser, Alkohole, Suren) Anforderungen an das Lsemittel: Selektivitt Lslichkeit Siedeverhalten Grundstzlich darf das Lsemittel NICHT giftig, brennbar, explosiv, korrodierend sein.
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  • Feststoffextraktion Am Anfang ist die Konzentration an Extraktstoff nur in unmittelbarer Umge- bung hoch.(linke Abbildung) Nach einer gewissen Zeit stellt sich ein Gleichgewicht zwischen der Konzen- tration an Extraktstoff im Lsemittel und der Konzentration an Extraktstoff im Extraktionsgut ein. Es sollte mehrmals extrahiert werden, um die gewnschte Ausbeute zu erhalten. Die Extraktionsleistung(pro Zeiteinheit extrahierte Stoffmenge) hngt ab von: Oberflche Diffusionswiderstand Temperatur Nernst`sches Verteilungsgesetz:
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  • Feststoffextraktion absatzweise/kontinuierlich arbeitende Extraktoren Beispiele: Zuckersaftgewinnung aus Zuckerrben, Wirkstoffgewinnung aus Heilpflanzen
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  • Flssig/Flssig Extraktion Bei der Flssig/Flssig-Extraktion werden aus einem Flssigkeitsgemisch mit Hilfe eines Lsemittels ein oder mehrere Bestandteile herausgelst. Eingesetzt wird dieses Verfahren, wenn die Siedepunkte zu eng beieinander liegen, eine Temperaturempfindlichkeit vorliegt oder der Wertstoffgehalt sehr gering ist. Voraussetzung hierfr ist: das Lsemittel und die Trgerflssigkeit drfen sich nicht ineinander lsen Lsemittel und Trgerflssigkeit mssen unterschiedliche Dichten haben der Extraktstoff Muss sich besser im Lsemittel als in der Trgerflssigkeit lsen Nernst`sches Verteilungsgesetz:
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  • Flssig/Flssig-Extraktion absatzweise/kontinuierlich arbeitende Extraktoren Beispiel: Abtrennung von Vitaminen aus wssrigen Lsungen
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  • Aussalzen/Verdnnen Unter Aussalzen(Verdrngungskristallisation) versteht man ein Verfahren, bei dem die ber- sttigung einer Lsung durch Hinzufgen eines zweiten, leichter lslichen Feststoffes erzielt wird. (Dissoziation/Hydration) Beispiel: Auskristallisieren von organischen Farbstoffen aus Lsungen mit NaCl Beim Verdnnen wird ein zweites Lsemittel hinzugegeben, das die Wassermolekle an sich bindet, so dass die Konzentration des gelsten Stoffes ber die Sttigungs- grenze steigt und auskristallisiert.(Auskristallisieren von KCl durch Zugabe von Alkohol)
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  • Ausfllen/Ausflocken Beim Ausfllen wird der auszukristallisierende Stoff durch die Zugabe eines geeigneten Fllungsmittels in eine unlsliche chemische Verbindung berfhrt, die dann auskristallisiert. (FeCl3 in der Klranlage zur Ausfllung von Phosphor)
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