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Kind & Handy: sicher im Netz! - Deutsche Telekom · PDF file schnell stellen sie fest, dass die kleinen Geräte etwas Großartiges können: Langeweile wird im Handum-drehen....

Jul 30, 2020

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  • Eine Verlagssonder- veröffentlichung in

    Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom

    Kind & Handy: sicher im Netz!

    Smartphones und Tablets machen im Familienalltag vieles leichter, und es macht Freude: Bilderbuch-Apps mit den Kleinsten anschauen, kleine Spiele mit Vorschulkindern spielen, die ersten Foto- alben mit dem Erstklässler anlegen und schließlich: sich spannende Informationen aus dem Internet holen, sich vernetzen, erreichbar sein. Damit das alles gut geht, haben ELTERN und ELTERN family ge-

    Medienerziehung ist eine der größten Herausforderungen für Eltern. Ihr Kind schützen – und es gleichzeitig seinen Platz in der

    digitalen Welt finden lassen, das ist eine große Aufgabe. Dabei unterstützen wir von ELTERN und ELTERN family mit pädagogischen,

    aber auch technischen Hinweisen

    meinsam mit der Telekom diesen Sonderteil für Sie gestaltet. Er geht der Frage nach, wie Kinder von klein auf lernen, Medien sicher und bewusst zu nutzen – und was wir El- tern dafür tun können, dass alles in sicheren Bahnen verläuft. Aber es geht auch darum, die Faszination zu verstehen, die Smart- phone und Co. auf Kinder nun mal ausüben. Viel Spaß beim Lesen!

    Kind & Handy: sicher im Netz!

    Eine Aktion von

  • Mit den digitalen Medien ist es wie mit dem Straßenverkehr: Ganz gleich, welche Gefahren sie ber-gen, sie gehören zu der Welt, in der unsere Kinder groß werden. Mit einem großen Unterschied: Während wir selbst als Kind gelernt haben, wie man einen Zebrastreifen benutzt und was das rote Licht der Ampel bedeutet, gibt es keine Tradition der Medienerziehung, auf die wir zurückgreifen können. Jede Familie muss ihren ei- genen Weg finden. So wie die eine möglichst viel mit Rad und öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist und die andere nicht aufs Auto verzichten möchte, so unterschiedlich ist der Umgang mit Smartphone, Ta- blet und Konsolen. Spielen sie in der Familie nur eine kleine Rolle, versäumt kein Kind etwas – für digitale Medien ist es im Schulalter immer noch früh genug. Haben digitale Medien dagegen im Alltag einen festen Platz, profitiert das Kind davon, dass Mama und Papa gute Kinder-Apps installieren oder die Antwort auf eine Kinderfrage gemeinsam im Netz recherchieren. Unabhängig vom Erziehungsstil aber gilt: Je kleiner das Kind, desto mehr braucht und liebt es Erfahrun- gen mit allen Sinnen. Deshalb hat auch die tollste Pferde-App keine Chance gegen einen Nachmittag auf dem Ponyhof.

    Linktipps: Mehr ausge- zeichnete Infos rund um

    den sicheren und kreativen Umgang mit dem Smart- phone und Internet gibt

    es zum Beispiel unter www.handysektor.de, www.internet-abc.de, www.klicksafe.de und

    www.seitenstark.de. Sicher im Netz surfen, auch mobil, können Kinder am besten

    mit www.fragfinn.de.

    Ab dem Schulalter wird es dann für alle Eltern wich- tig, ihrem Kind die wichtigsten Regeln fürs Internet beizubringen. Denn jetzt dauert es nicht mehr lang, bis es sich zum ersten Mal allein im Netz bewegen wird, ob nun zu Hause oder bei Freunden. Gut, wenn es von seinen Eltern dann schon Folgendes weiß:

    • SICHER CHATTEN: Ein Chat wird nicht sicher da- durch, dass er sich Kinderchat nennt. Chatte am bes- ten nur auf z. B. www.seitenstark.de, da passt immer ein Erwachsener auf. • IDENTITÄT SCHÜTZEN: Gib niemals deinen Na- men, deine Adresse, deine Telefonnummer raus. • PRIVATES SCHÜTZEN: Überleg dir genau, was du im Netz schreibst oder zeigst. Alle können es sehen, auch der blöde XY, den du gar nicht leiden kannst. • NICHT ALLES GLAUBEN: Ein kleines Experi- ment: Chatten Sie mit Ihrem Kind und geben Sie sich (mit Wissen des Kindes!) als jemand anderes aus. Da- nach tauschen Sie die Rollen. Oder zeigen Sie Ihrem Kind, wie leicht man in einem Bildbearbeitungspro- gramm ein Foto verfälschen kann. • NICHT ÜBERS OHR HAUEN LASSEN: Spiele, bei denen man nur weiterkommt, indem man Heu, Waffen, Möbel oder Haustiere per Klick kauft, gren- zen an Betrug. Und der Klick kostet echtes Geld. • MAMA UND PAPA VERTRAUEN: Wenn du ein mulmiges Gefühl oder etwas Schlimmes im Netz er- lebt hast: Sag uns Bescheid. Egal, was passiert ist, wir stehen dir bei und werden dich nicht bestrafen.

    Unterwegs in Neuland

    Medienkompetenz – wie viel braucht man davon in welchem Alter? Was sollten

    Kinder wissen, bevor sie sich in der digitalen Welt bewegen?

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    Auf die Plätze, fertig – Medien!

    Warum ist der Deutschen Telekom die Initiative Teachtoday so wichtig? Wir sehen uns in der Verantwortung, Kinder sowie Jugendliche fit für die di- gitale Gesellschaft zu machen. Der erste Computer, das eigene Smartphone oder Tablet – alles ist aufregend und die Kin- der sind oft noch unsicher. Ebenso ihre Eltern. Dabei bietet ein mobiler Start vie- le Chancen – wenn er bewusst gestaltet wird.

    Chancen? Klingt gut. Wie sehen diese konkret aus? Mit einem eigenen Handy für Kinder signalisieren Eltern: Wir vertrauen dir. Da- mit der Einstieg gelingt, haben wir auf www.teachtoday.de viele Tipps und Infos zusammengestellt – für Eltern und Kinder.

    Warum für Eltern und Kinder? Es ist uns wichtig, dass sie sich gemeinsam informieren. Im digitalen Zeitalter ist Me- dienkompetenz zu einer unverzichtbaren Fähigkeit für alle Menschen geworden. Wenn sich Eltern und Kinder darüber im Klaren sind, was zum Beispiel das erste eigene Handy bedeutet und wie man am besten damit umgeht, stärkt das den si- cheren Umgang mit Medien.

    Woher kommt die Unsicherheit? Eltern nutzen doch selbst Smartphones. Gerade deswegen. Sie sehen die Chan- cen, können aber auch Risiken besser ein- schätzen. Sie wollen ihre Kinder schützen, ohne überfürsorglich zu sein. Wie kann die Privatsphäre des Kindes im Internet bewahrt werden? Ab wann ist digitales

    Spielen okay? Und wie lange? Alles bren- nende Fragen. Wichtig ist aber auch eine Art Verhaltenskodex, um zum Beispiel Cyber-Mobbing zu vermeiden.

    Worauf müssen Eltern für einen gelun- genen mobilen Start noch achten? Sie sollten gemeinsam mit den Kindern Regeln und Nutzungszeiten festlegen. Eine Vorlage hierfür finden sie auch auf www.teachtoday.de. Vielleicht können sie auch von eigenen Erlebnissen berich- ten, die deutlich machen, was passiert, wenn die falschen oder zu private Daten im Netz landen – ohne mit erhobenem- Zeigefinger daherzukommen.

    Damit der Start der Kinder in die digitale Welt gelingt, fördert die Telekom die Initiative Teachtoday – ein besonderes Anliegen, wie Gabriele Kotulla,

    Leiterin Group Corporate Responsibility, im Interview verrät

    Noch Fragen? Nutzen Sie unseren WhatsApp-Chat!

    Sie haben noch Fragen rund um das Thema Kinder & Medien? Nutzen Sie den direkten Draht zur Redaktion! ELTERN und die Telekom bieten Ihnen einen besonderen Service: Die ELTERN online-Redaktion beantwortet Ihre Fragen per WhatsApp. Einfach eine Nachricht mit Ihrer Frage an die Nummer 0160-92549322 schicken, sie wird (je nach Fragen-Aufkommen) so bald wie möglich individuell beantwortet. Die Aktion läuft werktags vom 15. September bis 13. Oktober 2015. Mehr Infos finden Sie unter www.eltern.de/medienfragen. Wir freuen uns auf Ihre Frage!

    Weitere Informationen finden Sie unter www.telekom.com/verantwortung

    Was ist Teachtoday? Teachtoday ist eine Initiative der Deutschen Telekom zur Förderung der Medienkompe- tenzentwicklung von jungen Menschen. Sie unterstützt Kinder und Jugendliche, Eltern und Großeltern sowie pädagogische Fach- kräfte mit praxis- und alltagsnahen Tipps und Materialien zum ver- antwortungsvollen und sicheren Umgang mit neuen Informations- und Kommunikations- technologien.

  • In der digitalen Steinzeit freute sich Boris Becker, dass er drin war. Denn normalerwei-se war man draußen. Wenn man ins Internet wollte, war das umständlich und teuer. Ent-sprechend leicht konnten Eltern die von Me- dienpädagogen empfohlenen Bildschirmzeiten über- blicken: Kleinkinder sollten möglichst gar nicht vor einem Bildschirm sitzen, Vorschulkinder höchstens eine halbe Stunde und Grundschüler nicht mehr als eine Stunde.

    Seit Smartphones und Tablets samt Flatrate allgegen- wärtig sind, und mit ihnen Internet und Apps, ist es für Eltern viel schwieriger geworden, den Überblick zu behalten. Es geht früh los: Schon Zweijährige sind scharf auf diese Kästchen, die Mama und Papa ständig in die Hand nehmen. Muss doch spannend sein! Und schnell stellen sie fest, dass die kleinen Geräte etwas Großartiges können: Langeweile wird im Handum- drehen weggezaubert. Und da kindliche Langeweile für die Eltern fast so schwer erträglich ist wie für die Kinder selbst, reichen wir unser Smartphone immer mal wieder rüber. „Aber nur fünf Minuten!“ (Schließ- lich muss man dann ja auch wieder die Mails checken.) So weit Phase 1. Richtig hart werden Eltern und Kin- der geprüft, was die Bildschirmzeit betrifft, wenn das

    Ausgezeichnete Software

    Witzige und intelligente Kinderspiele fürs Smart-

    phone gibt es inzwischen jede Menge. Aber woran

    erkennt man sie? Zum Beispiel an der GIGA-Maus.

    Diese Auszeichnung verleiht ELTERN family seit 18 Jahren für erstklassige Spiel- und Lernsoftware. Mehr Infos und preisge- krönte Spiele finden Sie

    unter www.gigamaus.de.

    eigene Smartphone dazukommt. (Laut KIM-Studie* von 2014 haben 47 Prozent der Sechs- bis Elfjährigen ein Mobiltelefon, die Hälfte davon sind Smartpho- nes. Übrigens: Je jünger die Kinder, desto eher wird das Handy auf Wunsch der Eltern angeschafft.) So be- tracht

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