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Joanneum Research Graz | JOANNEUM RESEARCH - 2007/2008 · PDF file Spielautomaten wird mit Focus-Groups die sub-jektive Wahrnehmung von Klängen erhoben, parallel dazu werden objektive

Sep 23, 2020

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  • G E S C H Ä F T S B E R I C H T

    www.joanneum.at

    INNOVATION aus TRADITION

    2007/2008

  • Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH Steyrergasse 17, 8010 Graz Tel: +43 316 876-0, Fax: +43 316 876-1181 E-Mail: [email protected], www.joanneum.at Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Edmund Müller, Hon.-Prof. Dr. Bernhard Pelzl

    Redaktionelle Bearbeitung: Hans-Peter Weingand Fotos: Dr. Peter Ramspacher, JOANNEUM RESEARCH; S. 3: Foto Krug

    Gestaltung und Layout: Werbeagentur RoRo + Zec, www.roro-zec.at Druck: Druckerei Bachernegg Erscheinungsdatum: Februar 2009

  • 1

    Seite Inhalt

    2 . . . . . . . Vorwort der Geschäftsführung

    3 . . . . . . . Vorwort der Landesrätin für Wissenschaft & Forschung, Verkehr und Technik

    5 . . . . . . . Forschen für die Wirtschaft

    8 . . . . . . . Highlights des Geschäftsjahres 2007/2008

    9 . . . . . . . JOANNEUM RESEARCH war dabei

    10 . . . . . . . Fachbereiche und Institute

    12 . . . . . . . Kennzahlen

    13 . . . . . . . Lagebericht

    14 . . . . . . .  Unternehmensorganisation 16 . . . . . . .  Geschäftsverlauf 18 . . . . . . .  Finanzlage 18 . . . . . . .  Ertragslage 19 . . . . . . .  Investitionsbericht 20 . . . . . . .  Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterbericht 21 . . . . . . .  Entwicklung und Risiken 23 . . . . . . .  Forschung und Entwicklung 27 . . . . . . .  Bericht des Aufsichtsrates/Gesellschafterbeschluss 30 . . . . . . . Bilanz zum 30. Juni 2008

    32 . . . . . . . Gewinn- und Verlustrechnung 2007/2008

    33 . . . . . . . Anhang für das Geschäftsjahr 2007/2008

    44 . . . . . . . Bestätigungsvermerk

    45 . . . . . . . Adressen

    48 . . . . . . . Gesellschaftsorgane im Geschäftsjahr 2007/2008

    JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH

    Bericht über das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2007 bis zum 30. Juni 2008

  • Die JOANNEUM RESEARCH versteht sich als unternehmerisch operierender Inno- vations- und Technologieanbieter mit hoher

    Wertschöpfungstiefe und mit dem zentralen

    Auftrag, sich am Standort Steiermark als ex-

    zellenter Technologieanbieter zu behaupten.

    Um diesen Anforderungen gerecht zu werden,

    bedarf es Spitzenforschung mit internationaler

    Sichtbarkeit und gleichzeitig hoher Relevanz für

    die steirische Wissenschafts- und Wirtschafts-

    landschaft.

    Zentrales Dokument dafür ist der »Strategische

    Rahmenplan«, der nach eingehender Diskus-

    sion vom Mehrheitseigentümer, dem Land Stei-

    ermark, im Juni durch die Landesregierung und

    im Oktober durch den Landtag beschlossen

    worden ist. Dies ist für uns nun die Grundlage für

    die weitere Entwicklung des Unternehmens.

    Gerade in Zeiten gebremsten Wirtschafts-

    wachstums kommt der Forschung – und damit

    auch der JOANNEUM RESEARCH – besondere

    Bedeutung zu, verstehen wir uns doch als ein

    Instrument zur Sicherung der Wettbewerbsfä-

    higkeit des Forschungs- und Wirtschaftsstand-

    ortes Steiermark. Die Rahmenbedingungen

    sind durchaus günstig. Denn die Steiermark ist

    im Bereich Forschung Spitzenreiter.

    Die F&E-Quote hat in der Steiermark nach den

    aktuellsten vorliegenden Berechnungen den

    Rekordwert von 3,9% erreicht. Die Steiermark

    liegt damit mit deutlichem Abstand an der Spitze

    der österreichischen Bundesländer und mar-

    kant über dem Österreich-Schnitt von 2,46%.

    Erfreulicherweise übertrifft unser Bundesland

    bereits seit mehreren Jahren die von der EU

    im Barcelona-Ziel 2010 proklamierte Quote von

    3% signifikant und befindet sich damit unter

    den europäischen Top-Regionen. Wir sind also

    auf dem besten Weg, den in der Forschungs-

    strategie Steiermark als Ziel für 2010 definierten

    Wert von 4% zu erreichen. Die JOANNEUM RE-

    SEARCH will dazu weiterhin einen wichtigen

    Beitrag leisten.

    Verstärkte Wirtschaftsorientierung

    2

    Hon.-Prof. Dr. Bernhard Pelzl

    Geschäftsführer

    Mag. Edmund Müller

    Geschäftsführer

  • 3

    Forsch voraus

    Forschung und Entwicklung sind die wesent-lichen Treiber für gesellschaftliche Entwick- lung und wirtschaftliches Wachstum. Laut WIFO

    sind rund zwei Drittel unseres Wohlstandes di-

    rekt und indirekt auf Leistungen aus Forschung

    und Entwicklung, Technologie und Innovation

    zurückzuführen.

    Durch die wachsende internationale Dimension

    von Forschung und die immense realpolitische

    Bedeutung von F&E wird die Notwendigkeit re-

    gionaler Strategien evident. Neben den großen

    Leitlinen (wie der Forschungsstrategie Stei-

    ermark) und der Einbindung externer Exper-

    ten (Forschungsrat Steiermark) bedarf es vor

    allem eines effizienten Umsetzungssystems

    zur Entwicklung eines Standortes. Je früher die

    für einen Erfolg erforderlichen Akteure in die

    konkrete Arbeit eingebunden werden, desto ra-

    scher und nachhaltiger kann sich F&E für den

    Standort entwickeln. Unsere Forschungsgesell-

    schaft JOANNEUM RESEARCH ist in diesem

    ständigen Wachstumsprozess ein starker und

    verlässlicher Partner.

    Die Steiermark als die österreichweit führende

    Forschungsregion führt nicht nur den Bundes-

    ländervergleich in der F&E-Quote an, verfügt

    über eine besonders hohe Dichte an kompe-

    tenten Forschungsstätten, sondern auch über

    einen – mittlerweile unter den EU-Regionen als

    Best-Practice-Beispiel geltenden – beeindru-

    ckenden Grad an Vernetzung. Ein Grund dieser

    Erfolge ist sicher dem Umstand zu verdanken,

    dass die Steiermark vordenkt; sowohl was neue

    Themen und künftige Schwerpunktsetzungen,

    aber auch was klare strategische Zielformulie-

    rungen betrifft.

    Gerade aus dieser Position der Stärke heraus

    begannen wir 2007 mit einem intensiven Vor-

    denk- und Diskussionsprozess über die zukünf-

    tige Rolle und Ausrichtung von JOANNEUM

    RESEARCH am und für den Standort Steier-

    mark. Konkrete Zielsetzungen – wie Schwer-

    punktsetzungen in den Spitzeninstituten, Tech-

    nologietransfer und Standortwirksamkeit – wur-

    den im Rahmenplan beschlossen. JOANNEUM

    RESEARCH kann damit als wesentlicher Motor

    die weitere Standortentwicklung maßgeblich

    vorantreiben. Ich bedanke mich bei allen Mit-

    arbeiterinnen und Mitarbeitern und den Bera-

    tungsgremien für die engagierte Arbeit in der

    Umsetzung unseres gemeinsamen Auftrages:

    die Steiermark weiterhin als internationale TOP-

    Forschungsregion zu gestalten!

    Mag.a Kristina Edlinger-Ploder

    Landesrätin für Wissenschaft und Forschung, Verkehr und Technik

  • 5

    Meyers Lexikon online, eines der größten

    Nachschlagwerke im deutschen Sprachraum,

    integriert benutzergenerierte Inhalte mit redak-

    tionell geprüften Artikeln und schafft so eine

    aktuelle und gesicherte Wissensbasis. Wesent-

    liche Komponenten dieses innovativen Wissen-

    sportals wurden vom Institut für vernetzte Me-

    dien der JOANNEUM RESEARCH gemeinsam

    mit dem Know-Center entwickelt.

    Know-how aus Graz steckt auch in anderen

    Produkten, etwa in der Brockhaus Enzyklopädie

    Digital oder im gerade erschienenen Brockhaus

    Multimedial 2009.

    Ein ganzes Lexikon wäre auch notwendig,

    um die vielen Projekte zu dokumentieren, bei

    denen das steirische Forschungsunternehmen

    JOANNEUM RESEARCH für die Wirtschaft

    forscht bzw. gemeinsam mit Unternehmen

    Entwicklungen vorantreibt. Zentrales Enga-

    gement zugunsten unseres Wirtschaftsstand-

    ortes. Möglich durch international angesehenes

    Know-how.

    So z.B. bei Werkstoffen. Hier sorgt das Institut

    für Nanostrukturierte Materialien und Photonik

    für verblüffende Anwendungen: Weißes Licht

    ist im Alltag allgegenwärtig, sorgt für unser

    Wohlbefinden und steigert unsere Konzentra-

    tion. Doch bei weißem Kunstlicht mit LED ist

    das technische Potenzial noch nicht ausgereizt.

    Deswegen ist das Ziel der Kooperation mit der

    LEDON Lighting Jennersdorf GmbH, ein Un-

    ternehmen der Zumtobel-Gruppe, im Rahmen

    eines langjährigen Forschungsvertrages auch

    die Optimierung und Miniaturisierung von Tech-

    nologien zur Erzeugung weißen LED-Lichts.

    Mit Licht als Werkzeug befasst sich das Laser-

    zentrum Leoben. Denn Laserschweißen konnte

    sich im letzten Jahrzehnt im Bereich des Au-

    tomobilbaues als Schlüsseltechnologie eta-

    blieren. Hier erstellt JOANNEUM RESEARCH

    Konstruktionskonzepte für lasergeschweißte

    Getriebe- und Antriebskomponenten und er-

    möglicht dadurch eine möglichst einfache und

    kostengünstige Fertigung. Laufende Zusam-

    menarbeit besteht mit Magna, weiters werden

    bei JOANNEUM RESEARCH Getriebeteile in

    Kleinserie für Kunden wie z.B. ZF-Steyr laser-

    geschweißt.

    Für Sicherheit sorgt das vom Institut für Digi-

    tale Bi

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