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Jahresbericht 2011/2012 - association basmati

Mar 11, 2016

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Doppel-Jahresbericht 2011/2012 der association basmati.

  • jahresbericht 2011 / 2012

  • 2 | 3

    editorial

    WOW! VIELEN DANK!

    Die Entwicklung von basmati authentic help ist bekanntermassen eine eher gemchliche. Dies liegt daran, dass wir unsere Schritte immer sehr bewusst whlen und nichts berstrzen. Unser zugegebenermassen sehr kleines Budget erlaubt auch keine hastigen Entscheide oder grosse Risiken.

    Umso erfreuter sind wir, dass es uns gelungen ist, bei den Spendenertrgen im vergangenen Jahr einen grossen Sprung vorwrts zu machen. Wir freuen uns schon darauf, unsere Projekte in den nchsten Monaten dadurch substanziell untersttzen zu knnen.

    Der Jahresanfang ist fr uns jeweils der Moment, in dem wir mit einem Auge in die Vergangenheit schielen, um uns ein Bild ber die Zukunft zu machen. Es ist der Moment der Standortbestimmung, der Moment zu berprfen, ob wir uns noch auf dem richtigen Weg befi nden, und zu betrachten, wohin uns unser Weg bislang gebracht hat. Wir tun dies in diesem Fall erneut in einem Doppelbericht fr die vergangenen zwei Jahre.

    Wir mchten an dieser Stelle jenen danken, die uns und unsere Projekte gross-zgigerweise untersttzen und unsere Idee mittragen! Vielen Dank!

    Raphal Surber

    Direktor association basmati

  • BupayaPagode am ufer des Aeyarwady (Burma), mit einem Alter von ber 1400 Jahren eine der ltesten Pagoden Bagans und beliebte Pilgersttte fr verliebte Teenager.

  • 4 | 5

    5 jahre basmati authentic help

    Nothing is impossible, the word itself says Im possible!AUDREY HEPBURN

    ber fnf Jahre ist es her, seit ich basmati authentic help aus einer guten

    Laune heraus ins Leben gerufen habe. Weil mir danach war, weil ich es fr eine

    gute Idee hielt. Und natrlich weil ich auch etwas auf dieser Welt ndern wollte.

    Doch nicht mit dem Gedanken, der grosse Philanthrop und Wohltter zu sein,

    sondern eben mehr mit einem gewissen Augenzwinkern, wie es in der eingangs

    erwhnten Aussage Audrey Hepburns zum Ausdruck kommt. Ich wollte versu-

    chen, meine Vorstellung von Hilfe fr die Menschen, die sie brauchen, fr mich

    selbst umzusetzen und andere dafr zu begeistern.

    Seit fnf Jahren luft dieses Unterfangen jetzt also schon. Ich war damals in den

    30ern und hatte mir selber versprochen, diese Idee auf 40 Jahre auszulegen. Von

    daher msste man eher von erst fnf Jahren sprechen. Dennoch freue ich mich

    sehr und bin ehrlich gesagt - auch ein bisschen stolz, dass es die association

    basmati nun tatschlich schon so lange gibt. Vor allem auch, weil das Gefhl nicht

    abreisst, dass wir erst am Anfang stehen.

    Damit meine ich den Umstand, dass wir die ersten Jahre der association bas-

    mati vor allem darauf verwendet haben, mit den Menschen in Sdostasien zu

    sprechen, ihre Projekte zu begutachten, zu begleiten und zu beurteilen. In dieser

    Zeit sind Projekte dazugekommen, andere sind weggefallen (aus unterschied-

    lichen Grnden), wir haben viele wunderbare Freundschaften geschlossen und

    die Gewissheit gewonnen, dass unser Ansatz ein guter ist. Wir sind mit unseren

    Projekten gewachsen.

    Weniger intensiv war der Kontakt von basmati mit den Menschen hier, diejeni-

    gen, die wir eigentlich ansprechen und denen wir Optionen fr eine sinnvolle

    Spende aufzeigen mchten. Das lag einzig daran, dass wir unser Konzept erst

    auf den Prfstand stellen wollten. Umso berzeugter treten wir heute auch

    hier auf.

    Anfang 2011 haben wir erstmals aktiv Frdermitglieder und Spender gesucht

    und gefunden. Ende 2011 haben wir mit der Verffentlichung unseres Reisenotiz-

    buches versucht, fr Interessierte einen anderen Zugang zu unserer Organi-

    sation und damit einen Mehrwert zu schaffen. Letztes Jahr haben wir mehrere

    Wiederholungstter unter unseren Spendern entdeckt. Etwas, das uns be-

    sonders freut, denn nur weil jemand einmal gespendet hat, heisst das ja nicht,

    dass wir auf diese Hilfe auch im folgenden Jahr zhlen knnen. Ausserdem

    konnten wir 2012 erstmals namhafte Grossspenden verzeichnen.

    Auch eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit einem einzelnen Schritt. Und wir

    setzen weiterhin einen Fuss vor den anderen, so wie unsere aktuell sieben Pro-

    jekte, von denen ich Ihnen jedes einzelne wrmstens empfehlen kann.

    Es wrde mich freuen, wenn Sie uns auf unserer Reise begleiten.

    Raphal SurberGrnder und Direktor association basmati

  • Navy (vorne), Cath Waugh, langjhrige (ehemalige) Leiterin von Azizas Place (links) und Raphal Surber, Direktor basmati authentic help, 2011 bei einem unserer Besuche.

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    rckblick 2011 die highlights

    Der Vorsatz, unsere Projekte regelmssig zu besuchen und dabei auch neue zu finden, ist nicht immer ganz einfach einzuhalten. Sdostasien ist trotz allem ein recht grosses Gebiet und oftmals sind wir nur ganz kurz an einem be-stimmten Ort. Das Reisen ist gemeinhin aufwndig und zeitraubend. Innerhalb dreier Wochenn fnf oder sechs Lnder zu besuchen, ist also praktisch unmglich. 2011 ha-ben wir uns deshalb auf drei davon konzentriert: Thailand, Laos und Kambodscha.

    APOPO/PRO THAILAND UNSER NEUZUGANG

    Es geht nicht um die Ratten, sagte mir Andrew Sully, der damalige Programmmanager in Thailand bei meinem Be-such nahe der thailndischen Stadt Trat. Es geht darum, das Minenproblem zu lsen und zwar so effektiv und vor allem effizient wie mglich. Die Organisation APOPO, die in Afrika mit trainierten Ratten hocheffizient auf Minen-suche geht, wurde vom thailndischen Militr gebeten, eine Erfassung aller minenverdchtigen Gebiete der Provinzen Trat und Chantaburi entlang der thailndisch-kambod-schanischen Grenze vorzunehmen. Dies tut sie zusammen mit der Peace Road Organization (PRO), einer regierungs-unabhngigen, thailndischen Organisation, die mit den Landminenproblematik entlang der Grenzen vertraut ist. APOPO hilft also mit Knowhow und bildet die Mitglieder von PRO aus. Die Berichte ber erreichte Landfreigaben durch APOPO /PRO Thailand suchen ihresgleichen. Es ist ausserdem beabsichtigt, das Programm zu einem spteren Zeitpunkt nach Mglichkeit auf die kambodschanische Sei-te der Region auszudehnen, um das Problem gesamtheit-licher anzugehen. Schliesslich ist die ganze Grenzregion nach wie vor hoch explosives Terrain.

    EDF LAO/BOOKS TO SCHOOL WELCOME BACK IN NADONE

    Die Reise in den Sden Laos hatte eigentlich nicht beson-ders gut angefangen: Nach nicht einmal drei Minuten am Geldautomaten hatten wir bereits eine Kralle an unserem Auto, weil wir dieses am Strassenrand abgestellt hatten. Vientianes Polizei scheint den Ordnungsbussen-Katalog als valable Einnahmequelle entdeckt zu haben

    Leider fliesst das Geld, welches der laotische Staat ein-nimmt, nach wie vor nicht zur Genge ins Bildungswesen zurck. Der Mangel an Schul- und anderen Bchern ist ek-

    latant, die Infrastruktur mangelhaft. Unsere Wiederholungs-besuche in den Schulen von Thakhek (Sekundarschule) und Nadone (Primarschule) haben dies klar gezeigt. Umso er-freulicher ist es, zu sehen, dass EDF Lao mit neuen Model-len und Wegen nach Lsungen sucht, etwa mit dem Projekt Books2School, welches zustzliche Mittel fr die Produktion von dringend bentigen Schulbchern anstrebt.

    Altes Schulzimmer der Primarschule in Nadone, Khammouane

    Province (Laos) und ein Foto, das uns die Schler als Zeichen des

    Dankes geschickt haben (unten).

    CHIBODIA

    Die Dinge in Kambodscha ndern sich ausserordentlich schnell. Etwas, das uns heute noch jedesmal berrascht, wenn wir alle paar Monate auf Visite gehen. Als Hilfsor-ganisation kann man hier schon mal unter Druck kom-men doch bei Chibodia scheint man der Zeit immer einen kleinen Schritt voraus zu sein. In den letzen fnf Jahren hat Sam zusammen mit seiner Frau Anne und Mitstreitern Chibodias eine Landschule fr rund 400 Kinder ausge-baut, zwei Kinderheime und zwei Studentenwohnheime in Phnom Penh erffnet, drei Motomedix-Kliniken aus dem Boden gestampft und ein riesiges Ab- und Trinkwasser-Projekt in Andoung verwirklicht. Die Um- und Weitsicht, mit der Sam ans Werk geht, ist fr uns mit ein Grund, war-um wir so gerne mit Chibodia zusammenspannen.

  • Warnschild im Dickicht nahe Trat, nur einige 100 Meter von der thailndischkambodschanischen Grenze entfernt. Mit Signalband sind die Fundstellen von Tret und Antipersonenminen markiert.

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    rckblick 2012 die highlights

    Nennen wir es das Jahr der Konsolidierung. Unser Pro-jekt-Portfolio schien erstmals wirklich komplett, so dass etwas fr alle Interessen dabei zu sein schien. Wir hat-ten es endlich auch geschafft, jedes der Projekte so auf unserer Website vorzustellen, wie wir das eigentlich von Anbeginn im Sinn hatten. Aufgrund einer vllig unntigen Hacker-Attacke auf basmati.ch (der 2. in unserer kurzen Geschichte) mussten wir die ganze Geschichte anschlies-send zwar noch einmal von vorne beginnen. Doch davon liessen wir uns nicht beirren. 2012 hatten wir ausser-dem die Mglichkeit, erstmals nach Burma zu reisen (wir mgen den alten Namen lieber als den neuen). Eine ein-drckliche Erfahrung in einem sdostasiatischen Land, das sich noch einmal stark von all jenen Lndern unter-scheidet, die wir in den letzten Jahren intensiv bereist haben.

    LANGKAWI ANIMAL SHELTER AND SANCTUARY

    Unser letzter Besuch auf Langkawi lag schon ein Weil-chen zurck doch der Empfang bei LASSie war herz-lich wie eh und je. Die Beziehung zu diesem spannenden Tierheim ist noch lter als basmati selber, denn erstmals teilten wir uns hier die wundervolle, palmengesumte Anlage des Bonton Resorts mit all den furry residents schon 2006. Das Animal Shelter wurde seit unserem letzten Besuch stark ausgebaut dh. es musste stark vergrssert werden. Zugenommen haben nicht nur die Pflege- und Beheimatungsflle, zugenomm

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