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Klinik-Clown Knuddel und Flotti Lotti in der Geriatrie Kontakte Dr. med. Anja Kwetkat komm. Direktorin / Chefärztin E-Mail: [email protected] Sekretariat Doreen Sobol E-Mail: [email protected] Telefon 03641 9-3 49 01 Telefax 03641 9-3 49 02 Stationen Geriatrie 1: Tel. 03641 9-3 81 15 Geriatrie 2: Tel. 03641 9-3 49 06 Tagesklinik: Tel. 03641 9-3 81 23 So finden Sie uns UNIVERSITÄTSKLINIKUM JENA Klinik für Geriatrie Bachstraße 18, Haus 1, 07740 Jena (Zentrum) Klinik für Geriatrie Unsere Klinik ist eine internistische Klinik mit dem Schwerpunkt Akutgeriatrie und geriatrische Frührehabilitation. In der Geriatrie begegnet man Fragestellungen aus nahezu allen anderen medizinischen Gebieten. In diesem Fachgebiet tätig zu sein, bedeutet daher mehr als in den meisten medizinischen Fachgebieten, sich mit allen beteiligten Berufsgruppen kontinuierlich auszutauschen. Aus diesem Grund finden in unserer Klinik einmal wöchentlich interdisziplinäre Teambe- sprechungen statt. Unser therapeutisches Team besteht aus Ärzten, Pflegekräften, Physiotherapeuten, einer Logopädin, Ergotherapeuten, einer Neuropsychologin und dem Sozialdienst. Im Rahmen des ganzheitlichen Therapie- konzeptes ist das gesamte therapeutische Team in die Patientenversorgung einbezogen. Im Mittelpunkt steht die aktivierend-therapeutische Pflege, deren Zielstel- lung das Erreichen der größtmöglichen Selbständigkeit des Patienten ist. Dieses Konzept beinhaltet vor allem das Wiedererlernen und die Förderung der Aktivitäten des täglichen Lebens. Unsere Patienten bekommen jede Woche Besuch von den „Grünen Damen“, dem ehrenamtlichen Besuchs- dienst des Universitätsklinikums. Für Gespräche stehen darüber hinaus auch unsere Klinikseelsorger/- Innen zur Verfügung. Um den Betroffenen und ihren Angehörigen die Orien- tierung zu erleichtern, gibt es in allen Bereichen klare Ansprechpartner und Zuständigkeiten.
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Sep 11, 2019

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Klinik-ClownKnuddel undFlotti Lottiin der Geriatrie

KontakteDr. med. Anja Kwetkatkomm. Direktorin / ChefärztinE-Mail: [email protected]

SekretariatDoreen SobolE-Mail: [email protected] Telefon 03641 9-3 49 01Telefax 03641 9-3 49 02

StationenGeriatrie 1: Tel. 03641 9-3 81 15 Geriatrie 2: Tel. 03641 9-3 49 06Tagesklinik: Tel. 03641 9-3 81 23

So fi nden Sie unsUNIVERSITÄTSKLINIKUM JENAKlinik für GeriatrieBachstraße 18, Haus 1, 07740 Jena (Zentrum)

Klinik für Geriatrie

Unsere Klinikist eine internistische Klinik mit dem Schwerpunkt Akutgeriatrie und geriatrische Frührehabilitation.

In der Geriatrie begegnet man Fragestellungen aus nahezu allen anderen medizinischen Gebieten. In diesem Fachgebiet tätig zu sein, bedeutet daher mehr als in den meisten medizinischen Fachgebieten, sich mit allen beteiligten Berufsgruppen kontinuierlich auszutauschen. Aus diesem Grund finden in unserer Klinik einmal wöchentlich interdisziplinäre Teambe-sprechungen statt.

Unser therapeutisches Team besteht aus Ärzten, Pflegekräften, Physiotherapeuten, einer Logopädin, Ergotherapeuten, einer Neuropsychologin und dem Sozialdienst. Im Rahmen des ganzheitlichen Therapie-konzeptes ist das gesamte therapeutische Team in die Patientenversorgung einbezogen. Im Mittelpunkt steht die aktivierend-therapeutische Pflege, deren Zielstel-lung das Erreichen der größtmöglichen Selbständigkeit des Patienten ist. Dieses Konzept beinhaltet vor allem das Wiedererlernen und die Förderung der Aktivitäten des täglichen Lebens.

Unsere Patienten bekommen jede Woche Besuch von den „Grünen Damen“, dem ehrenamtlichen Besuchs-dienst des Universitätsklinikums. Für Gespräche stehen darüber hinaus auch unsere Klinikseelsorger/-Innen zur Verfügung.

Um den Betroffenen und ihren Angehörigen die Orien-tierung zu erleichtern, gibt es in allen Bereichen klare Ansprechpartner und Zuständigkeiten.

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Was ist Geriatrie?Gemäß WHO-Definition von 1989 ist die Geriatrie der Zweig der Medizin, der sich mit der Gesundheit im Alter sowie den prophylaktischen, medizinischen, rehabili-tativen und sozialen Aspekten von Krankheiten beim älteren Menschen beschäftigt. Dabei werden die beson-deren Aspekte des Alters und der damit häufig verbun-denen Mehrfacherkrankungen berücksichtigt.

Wer ist ein geriatrischer Patient?Geriatrische Patienten sind definiert durch geriatrie-typische Multimorbidität (Mehrfacherkrankungen) und höheres Lebensalter (meist über 70 Jahre).

Es werden Patienten mit Beschwerden aus dem gesamten internistischen Spektrum behandelt, wie z. B. Erkran-kungen der Atemwege, des Herzens und des Kreislaufs, des Verdauungstraktes und des Stoffwechsels einschließ-lich Diabetes mellitus.Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Behandlung neurologischer Erkrankungen sowie akute und chronische, oft schmerzhafte Veränderungen des Bewegungsapparates.

Diagnostik und ganzheitliche Therapie werden im Wissen um körperliche und psychische Veränderungen des alternden Menschen auf diesen individuell zugeschnitten.

Warum ein Clown in der Geriatrie?Seit Jahren werden Klinik-Clowns eingesetzt, jedoch selten in geriatrischen Einrichtungen. Da der Clown vom Patienten weder etwas fordert noch sein Tun bewertet, steht der Patient ganz allein als Mensch im Mittelpunkt und wird mit seinem jeweiligen Bedürfnis im Rahmen des Besuchs wahrgenommen. Das kann dann auch mal das Blödeln und Lachen sein, viel häufiger sind es aber Gespräche, die den Clown als guten Zuhörer fordern.

Dabei ermöglicht die Besonderheit der Figur des Clowns auch das Ansprechen schwieriger Themen und das Schmunzeln über die Unzulänglichkeiten der Welt, des Clowns und auch der eigenen. Damit fördern die Besuche des Clowns schließlich das Wohlbefinden der Patienten und verbessern deren Möglichkeiten, die aktu-ellen Schwierigkeiten ihres Lebens besser zu meistern.

Mittlerweile ist durch wissenschaftliche Evaluationen belegt, dass Clown-Besuche positive Gefühle auslösen negative Stim-mungen senken und damit Resilienz fördern.

Spenden können Sie richten an:

Spendenkonto der Stiftung HUMOR HILFT HEILENBankverbindung: Postbank HamburgBLZ: 200 100 20 / Konto: 999 222 200IBAN DE24 2001 0020 0999 2222 00BIC (SWIFT-Code) PBNKDEFF

Klinik-Clown Knuddel und Flotti Lotti in der Geriatrie JenaVorbild für Jena waren die positiven Erfahrungen mit dem Klinik-Clown Knolle in der Geriatrie des Evangelischen Krankenhauses Gesundbrunnen, Hofgeismar.

Frau Kromphardt blickt mittlerweile auf 16 Jahre Erfah-rung als Klinik-Clown Knuddel zurück mit Einsätzen vor allem in der Kinderonkologie und Palliativver-sorgung sowie bei Wachkomapatienten und Pflege-heimbewohnern. Frau Esche ist als Flotti Lotti bereits seit 12 Jahren in Senioren- und Pflegeeinrichtungen, auf Komastationen, in Behindertenheimen sowie auf Kinderstationen tätig.

Die beiden Clowns besuchen die beiden Stationen der Geriatrie im 2-wöchentlichen Rhythmus mit einer Dauer von ca. 4 Stunden pro Besuch. Dazu halten sie zunächst vorab kurze Rücksprache mit dem Pflegepersonal, um Besonderheiten abzuklären, die entweder den Besuch nicht ermöglichen oder aber spezielle Maßnahmen erfor-derlich machen wie z. B. Besonderheiten in der Hygiene.

Um mit den Patienten in Kontakt zu kommen, nutzen unsere Clowns neben den allgemein bekannten Ballon-figuren vor allem auch eine Sammlung von Spieluhren und Musik. Dies ermöglicht meist einen schnellen und direkten Gesprächskontakt. Dabei geht es primär nicht um die „Belustigung“ der Patienten wie beim dummen August im Zirkus. Vielmehr knüpfen Clown Knuddel und die Flotti Lotti an positive Erinnerungen und Gefühle aus vorangegangenen Tagen an und fördern darüber das Wohlbefinden der Patienten. Daraus schöpfen sie Kraft, um die aktuelle Lebenssituation besser zu meistern.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt bisher vom Förderverein des UKJ und der Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland sowie privaten Spenden. Aktuell werden die Klinik Clowns Knuddel und Flotti Lotti über die Stiftung Humor Hilft Heilen (HHH) von Herrn Dr. von Hirschhausen gefördert. Um dieses Projekt fortsetzen zu können, sind wir auf weitere Unterstützung angewiesen.