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ausbildung entwicklungskonzept master wissenstransfer forschung bachelor verwaltungen europa netzwerk projekte praxismesse workshop publikation internationalisierung kompetenzzentrum praxiskooperation weiterbildung „Stillstand ist Rückschritt“ Das gemeinsame Ziel, den Fachbereich Verwaltungswissenschaften für die nahe Zukunft zu rüsten und konkur- renzfähig zu halten, wurde im Oktober 2010 durch den Beschluss eines Entwicklungskonzeptes für die kom- menden Jahre festgeschrieben. Dieses basiert auf vier zentralen Säulen und geht weit über die grundständigen Studiengangsangebote hinaus. TitelStory > Entwicklungskonzeption am Verwaltungswissenschaften Aus dem Fachbereich > Chinas Regierungsreformer > Europa in der Verwaltung > Der neue Personalausweis Hochschule > Hochschule Harz zeigt Zukunftsperspektiven > Auszeichnung mit Honorarprofessur Absolventen > Faszination Zahlen – Stadtverwaltung Goslar Studium+Praxis > Studienfahrt nach Genf Forschung+Kooperation > Forschungsprojekt KoMoServ > Kooperation mit Fachhochschule Berner > OptimUSE > Outputorientierte Budgetierung > Öffentlicher Wandel in Mitteleuropa PubliCConsult > Mitgliederversammlung von PubliCConsult Vermischtes > Abschlussurkunden > Tag der offenen Tür 2010 Informationen des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz in Halberstadt Ausgabe 1-2011
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entwicklungskonzept wissenstransfer - hs-harz.de · ausbildung entwicklungskonzept master wissenstransfer forschung bachelor verwaltungen europa netzwerk projekte praxismesse workshop

Sep 17, 2018

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    praxiskooperationweiterbildung

    Stillstand ist RckschrittDas gemeinsame Ziel, den Fachbereich Verwaltungswissenschaften fr die nahe Zukunft zu rsten und konkur-renzfhig zu halten, wurde im Oktober 2010 durch den Beschluss eines Entwicklungskonzeptes fr die kom-menden Jahre festgeschrieben. Dieses basiert auf vier zentralen Sulen und geht weit ber die grundstndigen Studiengangsangebote hinaus.

    TitelStory> Entwicklungskonzeption am Verwaltungswissenschaften

    Aus dem Fachbereich> Chinas Regierungsreformer> Europa in der Verwaltung> Der neue Personalausweis

    Hochschule> Hochschule Harz zeigt Zukunftsperspektiven> Auszeichnung mit Honorarprofessur

    Absolventen> Faszination Zahlen Stadtverwaltung Goslar

    Studium+Praxis> Studienfahrt nach Genf

    Forschung+Kooperation> Forschungsprojekt KoMoServ> Kooperation mit Fachhochschule Berner> OptimUSE> Outputorientierte Budgetierung> ffentlicher Wandel in Mitteleuropa

    PubliCConsult> Mitgliederversammlung von PubliCConsult

    Vermischtes> Abschlussurkunden> Tag der offenen Tr 2010

    Informationen des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz in Halberstadt

    Ausgabe 1-2011

  • Editorial

    Leistung muss sich wieder lohnen, dieser bekannte Spruch aus frheren Zeiten wird nun auch in 2011 die Re-alitt an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt und damit auch an unserem Fachbereich Verwaltungswissenschaf-ten pr gen. Ausschlaggebende Fak-toren sind in Zukunft natrlich die Zahl der Studierenden in unterschiedlichen Phasen (= 80 % des Budgets; Erstse-mester, Regelstudienzeit und Absol-venten), die Forschung in Form von Drittmittelakquise (= 15 %) und nicht zuletzt das Thema Gleichstellung (= 5 % des Budgets). Die sog. Leistungsorien-tierte Mittelvergabe erfolgt jedoch nicht sofort und fr das gesamte Budget, sondern betrifft zunchst 5 % und in 2013 15 % des gesamten Budgets. Hrt sich wenig an, kann aber doch groe Auswirkungen auf den ohnehin relativ kleinen Teil des Sachmittelbud-gets haben. In hnlicher Form erfolgt zumindest fr die Hochschule Harz die Budget-berechnungen fr die Fachbereiche, freilich in gemilderter Form und mit Sockelbetrgen. Aufgrund seiner bis-lang groen Anziehungskraft auf Stu-dierende braucht sich der Fachbereich Verwaltungswissenschaften keine exis-tentiellen Sorgen zu machen. Ganz im Gegenteil, das Budget wird angesichts der studentischen Parameter eher stei-gen denn fallen. Allerdings ist die Forschung und hier vor allem die Drittmitteleinwerbung ein Problem zumindest ein relatives Problem. Whrend der Fachbereich innerhalb der Hochschule Harz eher unterdurchschnittliche Drittmittel ein-geworben hat, zeigen sich die Zahlen im Verhltnis zu anderen Hochschulen fr ffentliche Verwaltung in der Bun-desrepublik Deutschland als durchweg positiv, manchmal gar als beispielge-bend.Wie auch immer, wir wollen trotz der eher schwierigen Voraussetzungen im ffentlichen Bereich besser werden. Und dazu soll das Schwerpunktthema in diesem Newsletter einen weiteren informativen Beitrag leisten.

    Herzliche GreJrgen Stember

    EDITORIAL TitelStory 2

    Konzeptionen sind dazu da, Zuknfte zu gestalten und Ideen fr die Zukunft ein pragmatisches Gesicht zu ge-ben. Gleichzeitig sollen Sie zentrale Handlungsleitlinien in einem mittelfristigen Zeithorizont abbilden und damit Orientierung geben, nicht nur fr die Institution selbst, sondern auch und vor allem nach auen.

    Aus diesen Grnden wurde am Fachbereich Verwal-tungswissenschaften eine Entwicklungskonzeption erstellt, die genau diese Orientierungen auf der Grund-lage von realistischen Entwicklungen von Rahmenbe-dingungen nach innen und auen kommunizieren soll. Zentrale Stell- und Messgre fr alle Hochschulen ist natrlich die erwartbare Studierendenzahl in den nchsten drei Jahren, deren Entwicklung am Fachbe-reich Verwaltungswissenschaften allerdings als durch-aus positiv zu werten ist, insbesondere zum landesweit erkennbaren, eher rcklufigen Trend.

    Mit diesen wahrscheinlichen und erfreulichen Rahmen-bedingungen vor Augen stellt das Konzept 4 zentrale Sulen in den Vordergrund:

    Ausbildung Weiterfhrung, Verbesserung und ggfs. Aktualisierung des bestehenden Angebots,Fort- und Weiterbildung (insbesondere Erweiterung des berufsbegleitenden Master-Studiengangs Public Management),

    Angewandte Forschung, Praxiskooperationen, ver-strkte Projekt- und Drittmittel-Akquise sowie Wissenstransfer Weiterfhrung der Schriftenreihen und Veranstaltungen und Messeteilnahmen. Weiterfh-rung der Schriftenreihen, der Veranstaltungen und der Messeprsenz.

    Sule 1 D Ausbildung

    Das Studienprogramm wird sich in den nchsten Jahren kaum verndern. Die Studiengnge ffent-liche Verwaltung, Verwaltungskonomie und Eu-ropisches Verwaltungsmanagement werden aller Wahrscheinlichkeit nach auch in den kommenden drei Jahren gut nachgefragt und damit ohne Nachwuchs-probleme sein. Mit dem vorhandenen grundstndigen Studiengangsportfolio deckt der Fachbereich Verwal-tungswissenschaften alle derzeit in der Praxis des ffentlichen Sektors wichtigen Studienrichtungen und Inhalte ab. Innovationen in Form von Vernderungen oder Ergnzungen werden mglicherweise in den Ver-tiefungsrichtungen erforderlich sein, die sich jedoch kaum auf das vorhandene Budget auswirken werden.Weiterhin gestrkt werden soll die Internationalisierung in der Lehre, besonders in Form eines strkeren Studie-rendenaustausches, um dem Anspruch des Bologna- Prozesses gerecht zu werden.

    Entwicklungskonzeption fr den Fachbereich

    Verwaltungswissenschaften

  • 3 TitelStory

    Entwicklungskonzeption fr den Fachbereich

    Sule 2

    D Fort- und Weiterbildung

    Der Fachbereich Verwaltungswissenschaften bietet seit September 2010 einen ersten weiterbildenden Master-Studiengang mit dem Titel Public Manage-ment an. Um einen nachhaltigen Erfolg zu sichern, sind weitere Anstrengungen in Form von Marketing-Manahmen erforderlich. Auch die berzeugungsar-beit in den Landesministerien und in anderen Ver-waltungen muss noch verstrkt werden. ber diesen berufsbegleitenden Studiengang hinaus werden Fort-bildungsmanahmen am Fachbereich Verwaltungs-wissenschaften nur in kleinem Mastab angeboten. Hierzu gehren einerseits Veranstaltungen zum The-ma Doppik ber das An-Institut PublicConsult und andererseits Workshops und Vortragsthemen am Fachbereich im Zuge der jhrlichen Praxismesse und Veranstaltungs-reihen wie den Workshops fr Verwaltungsmodernisierung.Das Thema Weiterbildung ist fr den Fachbereich mit zahlreichen Chan-cen verbunden, u. a. in der Drittmittelakquise. In der allgemeinen Planung befinden sich derzeit zwei weitere Projekte: ein Weiterbildungsmasterstu-diengang Europisches Politik- und Verwaltungsmanagement mit der Universitt Magdeburg, Institut fr Politikwissenschaft, sowie ein Fortbil-dungsgesamtkonzept Wirtschaftsfrderung (Fortbildungszertifikate und Master-Studiengang), das derzeit gemeinsam mit der Fachkommission Wirtschaftsfrderung des Deutschen Stdtetages in der Diskussion steht.

    Sule 3 D Angewandte Forschung

    Forschung am Fachbereich Verwaltungswissenschaften ist mittlerweile zu einem wichtigen Pfeiler des Gesamtkonzepts Kompetenzzentrum Verwal-tungswissenschaften geworden. In Relation zu anderen Fachbereichen, der unterdurchschnittlichen professoralen Besetzung sowie vor allem zu anderen Fachhochschulen fr ffentliche Verwaltung, steht der Fachbereich Verwaltungswissenschaften mit ber 140.000,- Euro Drittmitteleinahmen insgesamt recht gut da. Mindestens drei Grnde sind jedoch dafr verantwortlich, dass diese Drittmitteleinnahmen derzeit absolut noch recht bersichtlich sind: Der traditionell geringere Stellenwert der Forschung in den Verwaltungsfach-

    hochschulen einerseits sowie in den Sozialwissenschaften andererseits, die schwierige finanzielle Situation in der Zielgruppe Verwaltung, insbesondere im kommunalen Bereich sowie nicht zuletzt der teils explizite Ausschluss des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften aus bestimmten Frderpro-grammen. Vor dem Hintergrund dieser schwierigen Rahmenbedingungen hat der Fachbereich Verwaltungswissenschaften ein Netzwerk wissen-schaftlicher und praktischer Partner aufgebaut, das in Zukunft helfen soll, mehr Projekte und damit auch mehr Kompetenzen und Drittmittel am Fach-bereich bndeln zu knnen.

    Zu verweisen ist in diesem Zusammenhang D auf Kooperationen mit staatlichen Institutionen, z. B. Staatskanzlei des

    Landes Sachsen-Anhalt,D auf Kooperationen mit kommunalen Einrichtungen, z. B. Deutscher

    Stdte- und Gemeindebund oder KGSt,D auf Kooperationen mit privaten Firmen und Unternehmen, z. B. AB DATA,

    PP oder PublicOne sowieD auf Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen, z. B. Berner

    Fachhochschule oder FH Krnten.

    Darber hinaus ergnzen zwei Institute die Aktivitten: Das mittlerweile zwlfjhrige An-Institut PubliCConsult zum einen versteht sich weniger als Ort der Projektabwicklung als vielmehr als Frderverein fr den Fach-bereich. Sowohl Schriftenreihen als auch Veranstaltungen werden hierber

  • TitelStory 4

    organisiert, finanziert und abgewickelt. Um gerade dem Aspekt der ange-wandten Forschung und den damit verbundenen Drittmittel-Einnahmen einen weiteren Impuls zu geben, ist zum anderen im Sommer 2010 ein In-Institut mit dem Titel Forschungs- und Beratungsinstitut fr Verwal-tungsmanagement gegrndet worden. Das In-Institut soll sich schwer-punktmig mit den grten Problembereichen und Herausforderungen in der verwaltungswissenschaftlichen Praxis beschftigen.

    Im Rahmen dieses Entwicklungskonzepts sind folgende fnf relevante Forschungsfelder des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften in den Fokus gestellt worden, in denen zuknftig erhebliche Potenziale fr die Forschung gesehen werden:D Innovations- und Organisationsforschung, insbesondere eGovernment

    und rechtliche Rahmenbedingungen,D Haushaltskonsolidierung und Einfhrung der Doppik,D Personalmanagement und demographischer Wandel,D Wirtschaftsfrderung und Strukturpolitik,D Mediation und Risikomanagement in der ffentlichen Verwaltung.

    Darber hinaus ist ein sog. Verwaltungsmonitoring wichtig, um aktuelle Entwicklungen stetig zu beobachten und neue Erkenntnisse zeitnah in den wissenschaftlichen Diskurs und in konkrete Angebote fr die Praxis ein-bringen zu knnen.

    Sule 4 D Wissenstransfer

    Im Bereich des Wissenstransfers sind in den letzten Jahren ebenfalls sehr gute Voraussetzungen am Fachbereich Verwaltungswissenschaften entstanden. Drei Schriftenreihen stehen den Publikationen aus dem ei-genen Fachbereich zur Verfgung, die teils ganz, teils anteilig auch vom An-Institut PubliCConsult finanziert werden:D Forschungsbeitrge zum Public Management (ab 2008, bislang 4 Bnde),D Schriften zur angewandten Verwaltungsforschung (seit 2005, 13 Bnde) sowieD Schriften zur verwaltungswissenschaftlichen Praxis (seit 2008, 3 Bnde).

    Ergnzt werden diese Schriftenreihen durch zwei halbjhrlich erscheinende Periodika, dem allgemein orientierten Newsletter sowie dem auf die Einfh-rung der Doppik fokussierten Reformmonitor. Auch eigene Veranstaltungen stellen Gsten die Potenziale des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften vor. Hierzu gehren die jhrliche Praxismesse Halberstadt in Kooperation mit einer renommierten Institution sowie die Workshops fr Verwaltungs-modernisierung. Darber hinaus nimmt der Fachbereich Verwaltungswis-senschaften sehr erfolgreich an externen Messen teil, insbesondere der Messe Moderner Staat in Berlin, aber auch an den bisherigen KomCom-Messen.

    Weiterfhrung der Aktivitten bis 2013Angesichts der erwartbaren Rahmenbedingungen und der bislang geleis teten Aktivitten ist der Fachbereich auf einem guten Weg, die zuknftigen Herausforderungen zu meistern.

    Prof. Dr. Jrgen Stember, jstember@hs-harz.de

    Mediation und Risikomanagement in der ffentlichen Verwaltung

    Wirtschaftsfrderung und Strukturpolitik

    Personalmanagement und demographischer Wandel

    Haushaltskonsolidierung und Einfhrung der Doppik

    Innovations- und Organisationsforschung,insbesondere eGovernment und rechtliche Rahmenbedingungen

  • 5 Aus dem Fachbereich

    Chinas Regierungsreformer informieren sich ber

    Die Forschung zur Verwaltungsmodernisierung am Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz (FH) stt erstmals auch in der Volksrepublik China auf Interesse. So besuchte am 19.10.2010 eine dreiigkpfige Delegation hoher Beamter einer Regierungsreformkommis-sion aus der chinesischen Jiangsu-Provinz den Halberstdter Campus am Domplatz. Der Dekan des Fachbereiches Verwaltungswissenschaften und Leiter des Forschungsprojektes Digitales Wirtschaftsfrderungsmanagement Prof. Dr. Jrgen Stember sowie sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Andr Gbel begrten die Gste aus Fernost mit einer kleinen Fhrung durch die modernen Rume der Hochschule in Halberstadt und einem Fachreferat zur Verwaltungsmoderni-sierung in Deutschland.In seinem einleitenden Vortrag stellte Prof. Dr. Stember die Entwicklung der Verwaltungsstruk-turen in Deutschland seit dem zweiten Weltkrieg dar, um folgend heutige Entwicklungen und For-schungsgebiete aufzuzeigen. Vor allem der Fokus auf den Mglichkeiten der modernen elektro-nischen Kommunikation mit der Verwaltung stie auf reges Interesse seitens der chinesischen Be-amten.Die simultan bersetzte Veranstaltung wurde anschlieend in der Darstellung der modernen

    Forschung an der Hochschule Harz zum Bereich der elektronischen Verwaltung durch Herrn Gbel vertieft. Dabei wurden unter anderem Ergebnisse der praxisnahen Untersuchungen von Verwal-tungsstrukturen und durchgefhrten Moderni-sierungsmanahmen beleuchtet. Die Forscher an der Hochschule Harz begleiten hierbei seit inzwi-schen fnf Jahren mit Untersttzung des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des KAT-Kompetenz-netzwerkes Kommunen bei der angewandten Ver-waltungsmodernisierung und sind dabei bereits deutschlandweit bekannt geworden.Die Gste waren sichtlich beeindruckt von den knftigen Mglichkeiten der elektronischen Ver-waltung in Deutschland. Zahlreiche Nachfragen im Anschluss an die zwei Referate zeigten das groe Interesse der chinesischen Verwaltungs-beamten an Erfahrungen aus dem Modernisie-rungsprozess. Der mitgereiste Vizedirektor Li Lu-obao der Entwicklungs- und Reformkommission bedankte sich zum Abschluss sehr herzlich bei den Referenten Prof. Dr. Stember und Herrn G-bel und sprach eine Einladung nach China aus.

    Andr Gbel, agoebel@hs-harz.deSebastian Ziervogel, sziervogel@hs-harz.de

    Die Hochschule Harz (Fachbereich Verwal-tungswissenschaf-ten) ist seit dem ver-gangenen Jahr Mitglied im Netzwerk The EU and the Civil Society. Dieses Netzwerk wird von der Generaldirek-tion Handel der Euro-pischen Kommission lanciert. Es dient der verbesserten Beteili-gung unterschiedlichster Gruppen der Zivil-gesellschaft bei der Vorbereitung der EU-Ge-setzgebung. Der wesentliche Zweck besteht darin, Konsultationen in Form des Dialogs zu fhren, um die Interessen aller Beteiligten und der ffentlichkeit bereits im Vorfeld zu bercksichtigen. Mitglieder sind Unterneh-men sowie private und ffentliche Organisa-tionen aus allen denkbaren politischen, wirt-schaftlichen und sozialen Bereichen. Hierzu gehren beispielsweise zahlreiche Interes-senvertretungen, Kammern, NGOs, Umwelt-schutzorganisationen ebenso wie soziale aber auch konfessionelle Gruppierungen.Die Mitgliedschaft erffnet der Hochschule eine Vielzahl von Mglichkeiten: So haben die Studierenden als Angehrige der Hoch-schule in ihrer Eigenschaft als Netzwerk-Mit-glied verbesserte Chancen, bei den anderen zahlreichen Mitgliedern aus den unterschied-lichsten Bereichen Auslandspraktika zu ab-solvieren. Hieraus knnen sich besonders interessante Themen fr die Abschluss-arbeiten ergeben und weiterreichende For-schungsthemen entwickeln. Darber hinaus knnen Hochschullehrer und Studierende die Veranstaltungen besuchen, die von The EU and the Civil Society organisiert werden und sich hier ber aktuelle europische Themen aus erster Hand informieren, aber auch ei-gene Forschungsergebnisse einbringen. Vor allem aber mchte die Hochschule aktiv an der Diskussion um die Weiterentwicklung des einheitlichen Europischen Hochschul-raumes (Bologna-Prozess) mitwirken. Nach unserer Auffassung bedarf es zur erfolg-reichen Gestaltung der Rahmenvorgaben fr die Bachelor- und Masterprogramme wesentlich auch eines Feedbacks durch die Hochschulen auf der europischen Ebene um so die Situation der Hochschulen und Studie-renden zu verbessern.

    Dr. Frank Altemller, faltemoeller@hs-harz.dewww.ec.europa.eu/civil_society/

    Verwaltungsforschung

    Den gemeinsamen euro-pischen Hochschulraum weiter entwickeln ...

  • Aus dem Fachbereich 6

    Im Rahmen der Generationenhochschule an der Hochschule Harz referierte Prof. Dr. Andr Niedostadek bereits am 4. Mai 2010 zum Thema Literatur vor Gericht. Nach einer kurzen Einfhrung folgte ein Streifzug durch mehr als 100 Jahre Literatur- und Rechtsgeschichte. Den Auftakt machte dabei die Bildergeschichte Der heilige Anton von Padua. Anschlieend standen Kunstfreiheit und Jugendschutz im Fokus, behandelt un-ter anderem am Beispiel des umstrittenen modernen Romans American Psycho von Bret Easton Ellis. Thematisiert wurde anhand der Romane Mephisto von Klaus Mann und Esra von Maxim Biller zudem die Verlet-zung des Persnlichkeitsrechts. Nicht fehlen durfte selbstverstndlich das wichtige Kapitel der Urheberrechtsverletzung. Hier hatte ein neueres und nicht weniger bekanntes Werk, nmlich Tannd von Andrea Maria Schen-kel in jngster Zeit gleich mehrere Gerichts-instanzen beschftigt. Der Vortrag endete schlielich ebenso international wie brisant mit Sakrileg von Dan Brown.

    Prof. Dr. Andr Niedostadek, aniedostadek@hs-harz.de

    Gemeinsam fr Vielfalt und Einigkeit in Europa zu werben und eine offene Plattform fr europa-politisch engagierte junge Menschen zu bieten, mit diesem Ziel wurden 1998 die Jungen Euro-pischen Fderalisten (JEF) Sachsen-Anhalt von Studierenden des Studiengangs Europisches Verwaltungsmanagement gegrndet. Seitdem or-ganisieren sie Veranstaltungen zur europischen Bildungsarbeit und sind Teil eines Netzwerks von ber 25.000 aktiven JEF-Mitgliedern aus ber 35 Lndern.Dass dieses Interesse fr den europischen Pro-zess in Sachsen-Anhalt nicht unbemerkt bleibt, zeigte sich am 25. November 2010, als Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Europaminis-ter des Landes Sachsen-Anhalt der Einladung auf den Halberstdter Campus folgte, um vor gut 70 Zuhrern zum Thema Europa in der Verwaltung zu referieren. Zuvor nutzte der Kanzler der Hoch-schule Harz, Michael Schilling, die Gelegenheit und gab einen Einblick in die verschiedenen Ein-flsse, die Europa auch auf eine verhltnismig kleine Hochschule hat. Der wohl augenschein-lichste Einfluss ist dabei der Bologna-Prozess und die damit verbundene Umstellung der Studienab-schlsse auf das Bachelor- und Master-System, so Schilling. Nahezu jeder Hochschulmitarbeiter ist heutzutage mit EU-Recht in Berhrung und viele der in den letzten Jahren erfolgten Investi-tionen an der Hochschule Harz wren ohne EU-Frdermittel kaum realisierbar gewesen.

    Robra betonte an-schlieend, dass der europische Prozess lngst Re-alitt geworden ist. Die Europaabteilung der Staatskanzlei stellt in diesem Pro-zess fr das Land Sachsen-Anhalt die Schnittstelle zwi-schen nationaler und europischer Kompetenz dar. Das nationale Recht ist heute zu einem Groteil von europischen Einflssen ge-prgt, was dazu fhrt, dass heute alle Ressorts mit der Umsetzung dieser europischen Prozes-se beschftigt sind. Gerade Sachsen-Anhalt hat in den letzten Jahren enorm von den Frderpro-grammen der EU profitiert und es gelte nun diese Programme fortzusetzen und damit Investitionen und die Frderung des Wohlstands im Land zu sichern, so Robra. Die grten Herausforderun-gen fr die nchsten Jahre bestnden darin, den Brgern das Vertrauen an die europische Idee wieder zurckzugeben und den Integrationspro-zess weiter voranzutreiben und sich dabei auch nicht von wirtschaftlichen Schwierigkeiten wie im aktuellen Beispiel Irland bremsen zu lassen.

    Sebastian Ziervogel, sziervogel@hs-harz.de

    Literatur vor Gericht

    Vortragsveranstaltung der Jungen Europischen Fderalisten zum Thema:

    Europa in der Verwaltung

    Die Mitglieder der JEF Sachsen-Anhalt gemeinsam mit Staatsminister Rainer Robra

  • 7 Aus dem Fachbereich

    Die vom Fachbereich Verwaltungswissenschaf-ten der Hochschule Harz (FH) veranstalteten Workshops fr Verwaltungsmodernisierung in-formieren seit mehreren Jahren regelmig ber aktuellen Themen der Verwaltung sowie Moder-nisierungsbestrebungen im ffentlichen Dienst. Am 24. November 2010 fanden sich mehr als 40 interessierte Gste zum bereits 15. Workshop ein,

    um sich auf dem Halberstdter Campus ber das Thema Der neue Personalausweis Potenziale und Perspektiven zu informieren.Nach der Begrung durch den Dekan des Fach-bereichs Verwaltungswissenschaften, Prof. Dr. Jrgen Stember, ging Jens Fromm vom Fraun-hofer FOKUS-Institut direkt auf die technischen Merkmale des neuen Personalausweises ein und

    hob dabei die Mglichkeit hervor, sich jetzt auch online identifizieren zu knnen. Er betonte dabei, dass Anbieter von Dienstleistungen nicht ohne weiteres die Daten des Kunden abfragen knnen, sondern sich zuerst in einem umfangreichen Ver-fahren selbst zertifizieren mssen und auch nur fr die Dienstleistung notwendige Daten auslesen knnen. Das Fraunhofer FOKUS-Institut hatte im Vorfeld der Einfhrung des neuen Personalaus-weises die elektronischen Funktionen in Zusam-menarbeit mit Unternehmen bereits umfangrei-chen Testreihen unterzogen. Fromm betonte, dass auch die Datenschutzbeauftragten von An-fang an in den Entwicklungsprozess involviert waren und dem elektronischen Personalausweis ein hohes Ma an Datenschutz und Datenspar-samkeit bescheinigten.Im Anschluss daran erluterte Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Stdte- und Ge-meindebundes, den Nutzen des neuen Ausweis-dokuments fr die kommunale Verwaltung. Ein Staat, der eine sichere Dateninfrastruktur bietet, hat international Wettbewerbsvorteile, so Habbel. Im Zuge der Einfhrung mussten 13.000 Mitarbeiter in 5.300 Meldestellen geschult wer-den, um den Brger umfassend ber die neuen Funktionen informieren zu knnen und Zweifel auszurumen. Er betonte die Notwendigkeit der elektronischen Zertifizierung fr Behrden, um die elektronischen Funktionen des neuen Perso-nalausweises vollstndig nutzen zu knnen und dem Brger mit elektronischen Dienstleistungen den Weg in die Behrde zu ersparen. Im Zuge der elektronischen Verwaltung knnte dann auch Habbels Vision des virtuellen Schliefachs Wirklichkeit werden, in dem alle wichtigen Doku-mente gesichert in elektronischer Form abgelegt werden.Die rechtlichen Anforderungen und Rahmenbe-dingungen bei der Einfhrung des neuen Per-sonalausweises wurden von Prof. Dr. Wolfgang Beck, Professor fr Verwaltungsrecht und Prode-kan des Fachbereichs Verwaltungswissenschaf-ten, erlutert. Er betonte, dass der elektronische Personalausweis nicht nur technisch, sondern auch rechtlich ein komplexes Produkt ist, dabei aber ein zeitgemes und sicheres Ausweisme-dium darstellt, bei dem die grundlegenden daten-schutzrechtlichen Standards gewahrt sind.

    Sebastian Ziervogel, sziervogel@hs-harz.de

    und sein Beitrag zum Identittsmanagement im Internetzeitalter

    Symposium Der neue Personalausweis

    Potenziale und Perspektiven

    Programm

    VeranstalterFachbereich Verwaltungswissenschaftender Hochschule Harz

    Ihre AnsprechpartnerinHeidrun Raabe

    Hochschule HarzFachbereich VerwaltungswissenschaftenDomplatz 1638820 Halberstadt

    Telefon (03943) 659400Telefax (03943) 659499hraabe@hs-harz.dewww.hs-harz.de/vw

    Die Teilnahme ist kostenfrei,es ist keine Anmeldung erforderlich.

    16:30 Einfhrung und Begrung Prof. Dr. Jrgen Stember, Dekan FB Verwaltungswissenschaften, Hochschule Harz

    16:40 Der neue Personalausweis Identittsmanagement 2.0? Jens Fromm, Fraunhofer FOKUS - Institut, Berlin

    17:15 Folgen und Konsequenzen des neuen Personalausweises fr die kommunalen Einrichtungen Franz - Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Stdte- und Gemeindebundes, Berlin

    17:50 Der neue Personalausweis Rechtliche Rahmenbedingungen Prof. Dr. Wolfgang Beck, Prodekan FB Verwaltungswissenschaften, Hochschule Harz

    18:10 Diskussion Prof. Dr. Jrgen Stember

    18:30 Ende des Workshops

    Zielgruppe der VeranstaltungDer Workshop richtet sich an Vertreter aus Kommunen und Behrden, interessierte Brgerinnen und Brger sowie Studierende.

    15. Workshop fr Verwaltungsmodernisierung

    24. November 2010

    PersonalausweisDer neue

  • Aus der Hochschule 8

    Anknpfend an die positive Entwicklung der Forschungsaktivitten der letzten fnf Jah-re ist es der Hochschule Harz in 2010 erneut gelungen, die Bestmarke des bislang hchsten Drittmittelvolumens deutlich zu bertreffen. Im Jahr 2010 wurden 1,62 Mio. Euro Drittmittel verausgabt. Dies bedeutet eine Steigerung des Drittmittelvolumens um 25 % im Vergleich zum Vorjahr.Mit der Jahresbilanz zeigt sich Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, Prorektor fr Forschung und Wis-senstransfer der Hochschule Harz, sehr zufrie-den. Die Steigerung ist insbesondere auf eine wachsende Nachfrage von Unternehmen aus der Harz-Region zurckzufhren, die die kom-petente Untersttzung fr die Forschung und Entwicklung innovativer Produkte vermehrt in Anspruch nahmen. Dies fhrte zu Verbund-projekten zwischen den Unternehmen und der Hochschule Harz, die vielfach mageblich durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) vom Bund untersttzt werden.An den drei Fachbereichen Automatisierung und Informatik, Verwaltungswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften wurden in 2010 mehr als 50 Forschungsprojekte umgesetzt. Die thematische Bandbreite der Projekte an den Standorten Wernigerode und Halberstadt reicht dabei von der Tourismusforschung im Harz und autarken, per Brennstoffzelle betriebenen Be-leuchtungssystemen fr Bushaltestellen ber die Effizienzsteigerung verwaltungskommuni-kativer Prozesse zum Nutzen von Unternehmen bis hin zu neuen Verfahren zur Geruchsvermei-dung bei der Klrung von Abwssern. Die Hochschule Harz, eine der kleinsten und jngsten Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt, hat sich dabei zum Ziel gesetzt, zustz-lich zur hervorragenden Lehrausbildung die Forschung und Entwicklung zu einem der be-deutendsten Standbeine der Hochschule weiter auszubauen und die Region Harz zu strken. Durch die Etablierung eines hochschulinternen Anreizsystems sind zustzliche Impulse zur Erhhung der Forschungs- und Entwicklungs-aktivitten, insbesondere im Verbund mit der regionalen Wirtschaft, geschaffen worden.Eine wichtige Sule der Forschungsaktivitten der Hochschule Harz ist das Kompetenzzen-trum fr Informations- und Kommunikations-technologien, Tourismus und Dienstleistungen, welches ber das Kultusministerium des Landes im Rahmen des Kompetenznetzwerks fr ange-wandte und transferorientierte Forschung (KAT) auch aus Mitteln der Europischen Kommissi-on aus dem Europischen Fonds fr regionale Entwicklung (EFRE) gefrdert wird.

    Andreas Schneider, pressestelle@hs-harz.de

    Erneut Drittmittel-Rekord im Jahr 2010 an der Hochschule Harz Hochschule Harz zeigt

    ZukunftsperspektivenFirmenkontaktmesse erffnete breiten Dialog zwischen namhaften Unternehmen und Fhrungskrften von morgen

    Mit der Firmenkontaktmesse 2010 Studenten treffen Absolventen initiierte das TransferZen-trum Harz der Hochschule Harz am Mittwoch, dem 10. November 2010, eine innovative Platt-form zum Austausch zwischen angehenden Stu-dienabsolventen und insgesamt 30 regionalen sowie berregionalen Unternehmen. Auf dem Wernigerder Hochschulcampus konnten sich Studierende der Hochschule Harz in der locker gestalteten Messeumgebung einen Nachmittag lang ber mgliche Berufswege und -einstiege in Unternehmen als auch ber diese selbst anhand von Absolventenprofilen, Messestnden und Aus-hngen informieren. Durch den rasanten Wandel auf dem Arbeitsmarkt und den drohenden Man-gel an Fach- und Fhrungskrften gilt es heute mehr denn je, leistungsfhige Studierende und zuknftige Arbeitgeber frhzeitig in Kontakt zu bringen. Der Austausch gegenseitiger Erwar-tungshaltungen ist zu frdern, betonte Hoch-schul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann bei der Veranstaltungserffnung. Besonders freut mich daher, dass unsere Aussteller heute in einer breiten Ttigkeitspalette aktiv sind. Die ausgewo-gene Mischung zwischen Tourismus, Wirtschaft, Informatik und Ingenieurwesen birgt fr nahezu jeden unserer Berufseinsteiger aus den Fachbe-reichen Automatisierung und Informatik sowie Wirtschaftswissenschaften einen passenden Ge-sprchspartner.

    Die Hlfte der ausstellenden Unternehmen zeigte mit dem reprsentativen Messeeinsatz von Mitar-beiterinnen und Mitarbeitern, die selbst ehemals an der Hochschule Harz studiert hatten, dass sie an der jngsten Hochschule des Landes Sachsen-Anhalts bereits in der Vergangenheit erfolgreich qualifiziertes Personal rekrutieren konnten. Die

    Nachwuchsfrderung ist in unserem Unterneh-men ein Anliegen hoher Wichtigkeit. Daher nutzen wir Gelegenheiten wie die Firmenkontaktmesse an der Hochschule Harz gern, um Studienabsol-venten verschiedene Mglichkeiten des Einsatzes in unseren Projektarbeiten zu zeigen, sagte Jost Altmeyer, Personalleiter bei Init, Berlin. Das breite Angebot an Praktika- und Traineeangeboten, wel-che die teilnehmenden Firmen mitbrachten, be-geisterte viele der studentischen Messebesucher. Carolin Hhre, Studentin der Hochschule Harz, bemerkte stellvertretend: Ich befinde mich ge-rade im letzten Studiensemester. Die Firmenkon-taktmesse kommt da gerade Recht. Einen ersten Kontakt zu fr mich interessanten Arbeitgebern kann ich so leicht herstellen.

    Die gem dem Veranstaltungsmotto Stu-denten treffen Absolventen hohe Beteiligung ehemaliger Studierender der Hochschule Harz als Unternehmensvertreter ist nur eines der vielen Highlights, so Diplom-Wirtschaftspsychologin (FH) Nancy Treuter vom hochschuleigenen Ca-reer Service des TransferZentrum Harz. Die diesjhrige Firmenkontaktmesse zielt auf Inter-aktivitt und nicht allein auf Messestnde. So knnen sich die Nachwuchskrfte von morgen auch in Ideenworkshops zu ausgewhlten Unter-nehmensproblemen uern und im Caf JobTalk potentiellen Arbeitgebern in einem persnlichen Gesprch prsentieren Tipps zum Jobeinstieg garantiert. Zudem offerierte die Veranstaltung die Chance, an individuellen Bewerbungs- und Imageberatungen teilzunehmen, mehr ber den so genannten Business-Knigge zu erfahren und das eigene Bewerbungsfoto zu optimieren.

    Andreas Schneider, pressestelle@hs-harz.de

    Zahlreiche Studierende nutzten zur Firmenkontakt-messe Studenten treffen Absolventen die Gele-genheit, mit unterschied-lichsten Unternehmensver-tretern in Kontakt zu treten und den Berufseinstieg professionell vorzubereiten.

  • 9 Aus der Hochschule

    Am Mittwoch, dem 19. Januar 2011, wurde dem Wernigerder Notar Dr. jur. Maximilian Zimmer in der Sitzung des Akademischen Senats von Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann der Eh-rentitel Honorarprofessor verliehen. Dies ist die hchste akademische Ehrung, mit der die Hochschule Harz einen besonders engagierten Externen auszeichnen kann, wrdigte Rektor Willingmann den seit mehr als zehn Jahren am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule aktiven Dozenten. Mit Rcksicht auf seine dortige Spezialisierung wurde Dr. Zimmer zum Honorarprofessor fr Wirtschaftsrecht, insbesondere Handels- und Gesellschaftsrecht bestellt.Maximilian Zimmer studierte Rechtswissen-schaften in Bonn und promovierte nach seiner Referendarzeit an der Universitt Gttingen. Seit 1999 hat er das Amt als Notar in Wernigerode inne. Neben dieser Hauptttigkeit ist er an ver-schiedenen Bildungseinrichtungen als Lehrkraft

    aktiv, beispielsweise an der Volkshochschule Harz, der Deutschen Anwalt Akademie und seit dem Jahr 2000 auch an der Hochschule Harz. Darber hinaus agiert er als nebenamtliches Mitglied des Landesjustizprfungsamtes beim Justizministerium des Landes Sachsen-Anhalt. Durch zahlreiche wissenschaftliche Verffentli-chungen und Vortrge ist Dr. Maximilian Zim-mer auch ber die Grenzen der Region hinaus als Jurist bekannt. Er hat sich in den letzten Jahren durch einen tatkrftigen Einsatz an der Hochschule, beispielsweise im Vorstand des Frderkreises, einen Namen gemacht. Ich wer-de auch weiterhin die Entwicklung der Hoch-schule aktiv begleiten und meine Erfahrungen gerne in die Lehre und die ehrenamtliche Ttig-keit einbringen, so der stolze Notar in seinem kurzen Dank an die Senatorinnen und Senatoren der Hochschule.Seit Grndung der Hochschule Harz im Jahr 1991 wurde dieser Ehrentitel erst an vier Per-

    snlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise fr unsere Entwicklung eingesetzt und uns mit ihren Erfahrungen in der Lehre unter-sttzt haben, erluterte Willingmann diese au-ergewhnliche akademische Ehrung, der ein Prfverfahren durch eine Kommission aus Mit-gliedern aller Fachbereiche der Hochschule und der einstimmige Beschluss des Akademischen Senats vorausgegangen waren. Zu Honorar-professoren knnen nebenberufliche Dozenten bestellt werden, die sich durch lange Lehrttig-keit im Nebenamt und besondere wissenschaft-liche oder berufliche Leistungen auerhalb der Hochschule ausgezeichnet haben und auch knftig der jeweiligen Bildungseinrichtung eng verbunden bleiben. Sie mssen unentgeltliche Lehrveranstaltungen in geringem Pflichtumfang abhalten und bleiben in der Regel weiter in ih-rem Beruf auerhalb der Hochschule ttig.

    Andreas Schneider, pressestelle@hs-harz.de

    Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann (l.) bergab Dr. Maximilian Zimmer (r.) die Bestellungsurkunde zum Honorarprofessor im Rahmen der Sitzung des Akademischen Senats der Hochschule Harz.

    Hochschule Harz verleiht zum vierten Mal hohe Auszeichnung

  • Absolventen 10

    Wieso arbeitet jemand freiwillig und womglich auch noch mit einem hohen Spaanteil in der Finanzabteilung einer Kommunalverwaltung? Diese Frage wurde mir oft nach Beendigung meines Studiums, whrend meiner Ttigkeit bei der Stadt Halberstadt gestellt, als ich im Fach-bereich Finanzen ttig war. Damit einhergehend kam auch die Frage auf, ob diese Ttigkeit von mir nur wahrgenommen wird, um ber das Ab-solventenprogramm des Landes Sachsen-Anhalt einen Einstieg in die Arbeitswelt des ffentlichen Dienstes zu finden. Ganz klar musste ich diese Fragen mit Jein beantworten. Zunchst ist je-der Absolvent einschlielich mir froh, sofort im Anschluss an das Studium einen Job zu finden. Hierfr ist das Absolventenprogramm sehr dien-lich. Was ist aber mit denjenigen, die sich im Ergebnis ihres Studiums nicht mit dem an das Absolventenprogramm geknpften Fachgebiet Finanzen identifizieren knnen. Das heit, eine Anstellung befristet auf zwei Jahre mit einem Stundenanteil von 75 % und mit fachlichem Be-zug zum Umstellungsprozess des Rechnungswe-sens. Sie nutzen den Einstieg mit Hilfe des Absol-vententreffens, um schnellstmglich aus dieser Position heraus in einen Bereich zu kommen, der ihnen nher liegt. Ich hingegen war dankbar da-fr, dass die an die Einstellung geknpften Bedin-gungen mit dem Reformprozess der Umstellung

    des Rechnungswesen zu tun hatten. Der Umgang mit Zahlen besttigte sich bereits in meiner Aus-bildung zum Vermessungstechniker als dienliche Gre zur Ergebnisfindung. Eine Aussage meines damaligen Ausbilders begleitet mich seit jeher in meiner beruflichen Laufbahn. Bei internen Tests war es schwer mglich, mehr als ein befriedigend zu erreichen. Seine Begrndung fr das durch-weg schlechte Abschneiden der Auszubildenden war die Aussage, dass nur Ergebnisse zhlen und diese nur richtig oder falsch sein knnen. Der Weg zur Ergebnisfindung war fr ihn zunchst zu vernachlssigen, Lsungswege waren fr die Bewertung uninteressant. Erst fr die Auswer-tung der Fehler wurden Lsungswege betrachtet. Auch im anschlieenden technisch orientierten Fachabitur lag die Richtigkeit der Ergebnisse im Fordergrund. In vielen naturwissenschaftlichen Fchern wie der Physik, der Chemie oder der Ma-thematik gibt es mit Ausnahmen immer klare Er-gebnisse innerhalb der schulischen Ausbildung. Wie kommt man mit dieser Prgung aber in die ffentliche Verwaltung. Hier ist das Stichwort Sicherheit ausschlaggebend. Die Sicherheit des Arbeitsplatzes war fr mich eine wesentliche Gr-e zur weiteren Orientierung nach meiner Ausbil-dung. Da die Ausbildung in der ffentlichen tech-nischen Verwaltung stattfand, habe ich seit jeher mit Beamten zu tun, deren unverwundbarer Sta-

    tus des Dienstverhltnisses, also die konstruierte Unkndbarkeit von Anfang an faszinierend war. Allerdings gab es in den Vermessungsbehrden schon zum Ende der 90er im letzten Jahrtausend die Situation, dass Personal massiv abgebaut werden musste. Schuld war hier unter anderem die hohe Automatisierung von Arbeitsprozessen, welche beispielsweise den klassischen Auen-dienst fast aussterben lie. Ergebnis dessen war eine befristete, auslaufende Anstellung. Diese Perspektivenlosigkeit hielt mich von einem Studi-um im Bereich Vermessungsingenieurwesen/ Ge-odsie ab, da diese Fachrichtung viel zu speziell war. Mchte man aber mit Zahlen arbeiten, einen zukunftsfhigen und sicheren Arbeitsplatz haben, welcher ein breit gefchertes Feld innerhalb der ffentlichen Hand abdeckt, so kommt man einfach nicht an den Finanzen vorbei. Dementsprechend lagen meine Vertiefungsrichtungen innerhalb des Studiums zum Dipl.-Verwaltungskonom zum einem im Bereich des Finanzmanagements/ Controllings und zum anderen im Bereich des Projektmanagements. Nach dem Studium fand ich also im November 2007 eine Anstellung bei der Stadtverwaltung Halberstadt, wo mein Aufga-benschwerpunkt die Bewertung des beweglichen Vermgens sowie die Begleitung und Leitung der Inventuren war. Whrend meiner Ttigkeit bahnte sich mit dem Beschluss zur Durchfhrung der

    Der Weg zur Ttigkeit in Finanzbereichen von Kommunalverwaltungen

    Faszination Zahlen

  • 11 Absolventen

    Kreisgebietsreform in Sachsen-Anhalt und den daraus resultierenden personellen berkapazi-tten mein baldiges Ende bei der Stadt Halber-stadt an.

    Dank des Hinweises durch einen Kommilitonen bewarb ich mich initiativ bei der Stadtverwaltung Goslar im Finanzbereich fr das Doppik-Projekt. Nach einem Vorstellungsgesprch wurde ein befristeter Vertrag vereinbart, der durch einen Aufhebungsvertrag mit der Stadt Halberstadt re-alisiert werden konnte. Hier erfolgte die Anstel-lung in Vollzeit zunchst fr ein Jahr, was meine Nebenttigkeit in einer gastronomischen Einrich-tung in Halberstadt, welche ich seit dem zweiten Semester meines Studiums wahrnahm, irgend-wann berflssig machte. Zudem bekam ich kurz vor Unterzeichnung des Vertrages in Goslar das Angebot, im Fachbereich Automatisierung und Informatik als nebenamtlicher Dozent die Vorle-sung Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen IT im Studiengang Informatik/E-Administration (B.Sc.) fr ein Semester zu halten, welches ich annahm. Es war eine interessante Erfahrung, nicht in einer Gruppe von Studenten als Mitstudent zu sitzen, sondern vor dieser Gruppe zu stehen und den Versuch zu wagen, Wissen zu vermitteln. Haupt-beruflich lief inzwischen meine Ttigkeit bei der Stadt Goslar. Meine wesentlichen Aufgaben wa-ren und sind bis heute die Untersttzung bei der Erstellung von Jahresabschlssen und die Kor-rektur von Bewertungsanstzen der Erffnungs-bilanz im Zuge der Einfhrung der Doppik. Die Stadt Goslar, welche seit 01.01.2006 allein dop-pisch arbeitet, kann inzwischen auf vier erstellte Jahresabschlsse (2006 2009) zurckblicken

    und arbeitet zurzeit an der Erstellung des Jahres-abschlusses 2010 sowie an der Projektinitiierung fr den konsolidierten Gesamtabschluss. Zudem wird natrlich auch intensiv an der Verringerung der Kassendefizite gearbeitet. Whrend dieser Arbeiten erfolgte Anfang 2010 die Festanstellung bei der Stadt Goslar. Durch den stndigen Kontakt zur Hochschu-le auch nach dem Studium erfuhr ich von der Mglichkeit, aufbauend zu meinem bisherigen Studium berufsbegleitend ein Masterstudium absolvieren zu knnen. Die Idee, weiter zu stu-dieren, stieg proportional zum Verlauf der Ak-kreditierungsphase. Schon vor Beginn meines ersten Studiums an der Hochschule Harz habe ich mir die Frage gestellt, ob eine Ausbildung al-les ist, was ich fr den Rest des Lebens vorwei-sen mchte. Und schon diese Frage musste ich mir gegenber verneinen. Diese Frage stellte ich mir auch, nachdem fest stand, dass der Master-studiengang aufgelegt wird, im Hinblick auf das abgeschlossene Diplomstudium. Nach einigen Verhandlungen mit meinem Arbeitgeber fanden wir ein fr beide Seiten vertrgliches und fr mich grozgiges Modell, was es mir berhaupt erst ermglicht hat, mit dem Studium zu beginnen. Zudem trug die uneingeschrnkte Untersttzung meiner Frau ihr briges zu meiner Entscheidung bei. Warum aber studiert jemand, der bereits eine Festeinstellung hat. Untersttzt hat mich bei die-ser Frage mein innerster Drang, Vernderungen vorzunehmen, wenn diese denn offensichtlich zu Verbesserungen fhren wrden. Nachdem ich einige Jahre im ffentlichen Dienst ttig bin, kann ich besttigen, dass die Einflussmglich-keiten erst mit zunehmender Qualifikation und

    der damit einhergehenden Position vorliegen und entsprechende Ideen zu Projekten erst ab einem gewissen Status Gehr finden. Zudem sehe ich das ganze Leben als einen lernenden Prozess an, welcher zumindest whrend des Studiums nach geordneten Strukturen verluft. Nachdem inzwischen das erste Semester des Mas terstudiengangs zu Ende ist, kann ich jeden, der sich mit dem Gedanken des Weitermachens beschftigt, nur bestrken, diese Chance zu nut-zen. Bisher wurde teils sehr theorielastiges aber auch praktisches Wissen vermittelt, was bisherige Erkenntnisse und Erfahrungen wieder auffrischt, vielmehr aber erweitert. Im Hinblick auf die fol-genden Semester wnsche ich mir eine weitere Publizierung des Studiengangs einschlielich seiner Inhalte, um eine grere Anerkennung zu erlangen. Die Gefahr in der Nullserie ist na-trlich, nicht die Anerkennung zu erhalten, die man sich mit Hilfe dieses Abschlusses erwnscht aber auch das untermalt eine gewisse Spannung, denn niemand kann derzeit vorhersagen, welche Tren sich durch den Abschluss ffnen bezie-hungsweise welche weiteren Chancen sich auf-tun. Und dieser Herausforderung haben sich 18 Kommilitonen mit mir gestellt, die den Schritt in die Ungewissheit gewagt haben.

    Matthias Drschke, matthias-duerschke@t-online.de

    Stadtverwaltung Goslar am Harz

  • Studium und Praxis 12

    Studienfahrt nach GENFThe Forces Shaping World Trade unter die-sem Titel veranstaltete die Welthandelsorga-nisation in Genf vom 15. bis 17. September 2010 das jhrliche Public Forum. Im Rahmen der Vorlesung Europisches Wirtschaftsrecht entschied sich der Kurs mit den Europischen Verwaltungsmanagerinnen 07/16, zusam-men mit Herrn Dr. Altemller die Reise nach Genf anzutreten, um einen Einblick in aktuelle Fragen der internationalen Handelspraxis zu erhalten. In Genf angekommen stand die Teilnahme an zahlreichen Panels zu den Themen nachhal-tige Energie, Umweltabkommen, Menschen-rechten sowie Finanzkrise auf dem Pro-gramm. Alle Panels standen stets im Kontext zu den aktuellen Handelsverhandlungen und der Rolle der Europischen Union als Akteur in den internationalen Handelsbeziehungen.Am 16. September 2010 besuchte die Studi-engruppe den Amtssitz der Vereinten Natio-nen in Genf. Eine Mitarbeiterin der UN fhrte durch die Gebude der internationalen Orga-nisation und informierte ber die Geschichte, Aufbau und Arbeitsweise der Vereinten Na-tionen. Trotz des straffen Zeitplans wurde auch die Stadt Genf erkundet. Bewunderung fiel dabei auf den Jet deau. Die Fontne, das Wahr-zeichen der Stadt, stt 500 l Wasser pro Sekunde mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h aus und ist besonders am Abend eine Augenweide. Zurck in Halberstadt konnten die Erkennt-nisse, die ber die Arbeit der Welthandels-organisation gewonnen wurden, direkt in der Lehrveranstaltung Europisches Wirtschaftsrecht Anwendung finden.

    Im Mrz wird der Landtag in Sachsen-Anhalt neu gewhlt. Mit der Auflsung des alten Landtags wird auch die Arbeit der En-quete-Kommission Zur zuknftigen Personalentwicklung im Land Sachsen-Anhalt und damit auch die wissenschaftliche Be-gleitforschung beendet, die Projektleiter Professor Dr. Stember und sein Mitarbeiter Karsten Wilke organisiert haben.

    Untersttzt wurde die Arbeit der Kommission in den letzten drei-einhalb Jahren nicht nur mit Vorschlgen zum operativen und strategischen Projektmanagement, sondern auch mit zahlreichen neuen inhaltlichen Ideen und studentischen Zuarbeiten in Form von Referaten und Ausarbeitungen. Auch einige Diplomarbeiten wurden zu diesem Thema vergeben, das alle Verwaltungen vor hnlich schwierige Probleme stellen wird.

    Im letzten September wurde darber hinaus ein erster kompletter Vorschlag der Hochschule Harz in der Kommission vorgestellt, der sehr breit diskutiert worden war. Dieser Vorschlag beinhaltete nicht nur eine vernderte Gesamtsteuerung des Landes, sondern vor allem auch spezifische, konzeptio-nelle und operative Instrumente der Personalentwicklung, wie sie in einigen innovativen Verwaltungen schon positiv ausprobiert worden sind.

    Die Ergebnisse der gesamten wissenschaftlichen Begleitforschung, inkl. des Vorschlags der Hoch-schule Harz und der beteiligten Parteien lassen sich in wenigen Wochen auch nachlesen. Denn Prof. Dr. Stember und Karsten Wilke haben bereits das dazu passenden Buch mit ber 370 Seiten in die Druckvorbereitungen gegeben. Dort wird es voraussichtlich im Mrz als Band 14 der Schriften fr angewandte Verwaltungsforschung erscheinen.

    Karsten Wilke, kwilke@hs-harz.deProf. Dr. Jrgen Stember, jstember@hs-harz.de

    Vorschlag an die

    Enquetekommissiondes Landes Sachsen-Anhalt

    Vroni Thiele, u22444@hs-harz.de Doreen Seltner, u22457@hs-harz.de

  • 13 Forschung und Kooperation

    Als Antwort auf die demografische Entwick-lung in Ostdeutschland entstehen seit einigen Jahren vermehrt Servicepartnernetzwerke der Wohnungswirtschaft fr lter werdende Mieter. Damit soll Menschen auch bei zunehmender Pflegebedrftigkeit ermglicht werden, in ihrer vertrauten Wohnumgebung zu bleiben und bis ins hohe Alter mglichst unkompliziert Unter-sttzung in allen Belangen des tglichen Lebens zu erhalten. Es handelt sich in naher Zukunft um ein sich rasant entwickelndes Marktsegment, das vielfltige Kommunikationsbeziehungen zwischen Kunden und Dienstleistern mit sich bringt. Neue Kommunikationswege und Kom-munikationsplattformen entstehen. Die Suche nach innovativen Geschftsmodellen fr die Entwicklung neuer Wohn- und Lebensformen im Alter erfordert die effiziente Koordinierung von Akteuren mit technisch-handwerklicher, sozialer, administrativer, aber auch zunehmend

    mit gesundheitlich-geriatrischer Fachexpertise, wofr es in Deutschland traditionell kaum Vor-bilder gibt. Das Projekt KoMoServ, das unter der wissen-schaftlichen Leitung von Prof. Dr. Birgit Ap-felbaum fr den Zeitraum 2011 bis 2013 im Rahmen des Kompetenzzentrums der Hoch-schule Harz aus Mitteln des Kultusministeri-ums gefrdert wird, reagiert auf die speziellen Anforderungen im Bereich des strategischen Netzwerkmanagements, insbesondere die Si-cherstellung des notwendigen Interessensaus-gleichs zwischen allen Netzwerkpartnern nach dem Win-Win-Prinzip. Ziel ist die Entwicklung, Erprobung und Evaluation geeigneter Steue-rungsinstrumente zur Konfliktprophylaxe und (Konflikt-)Moderation. Mit Methoden der em-pirischen Sozialforschung wird Claudia Schul-ze, als wissenschaftliche Mitarbeiterin diesen Prozess untersttzen. Die Implementierung der

    Instrumente erfolgt als Begleitforschung zum Auf- und Ausbau eines Servicepartnernetzwerks im Modellvorhaben Lebenslang zu Hause Woh-nen am Standort Wernigerode in Kooperation mit der Wohnungsgenossenschaft Wernigerode eG, der Firma GANG-WAY GmbH, Langenwed-dingen bei Magdeburg, und dem ORCA-Institut fr Konfliktmanagement und Training GbR, Bad Oeynhausen. Die Ergebnisse, in die auch das langjhrige Expertenwissen der Mitarbeiter des ORCA-Instituts einflieen wird, sollen als fallba-sierter Praxisleitfaden fr Netzwerkmoderatoren in der Wohnungswirtschaft verffentlicht wer-den.

    Prof. Dr. Birgit Apfelbaum, bapfelbaum@hs-harz.de

    Claudia Schulze, M.A., cschulze@hs-harz.de

    ForschungsprojektGruppenfoto vor dem WWG-Gebude

    KoMoServIn der vertrauten Wohnumgebung lter werden Forschungsprojekt KoMoServ zur Koordination und Moderation von Servicepartnernetzwerken der ostdeutschen Wohnungswirtschaft am Fachbereich Verwaltungswissenschaften gestartet.

  • Sukzessive erweitert sich das Forschungs- und Kooperationsnetzwerks des Fachbereichs Verwal-tungswissenschaften der Hochschule Harz (FH). Wurde im letzten Jahr ein Kooperationsvertrag mit der FH Krnten in Villach (sterreich) geschlossen, so reiste Dekan Prof. Dr. Jrgen Stember Mitte November nach Bern (Schweiz), um ebenfalls Kooperationen im Bereich der Forschung und der Lehre zu vereinbaren. Eingeladen wurde er vom Leiter des Bereichs Forschung und Dienstleistungen am Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung, Herrn Prof. Dr. Reinhard Riedl, der gerade beim Thema eGovernment auch international sehr bekannt ist. Whrend seines Aufent-haltes wurden neben der Vertragsunterzeichnung zahlreiche Gesprche mit unterschiedlichsten Partnern und Leitern von Forschungsprojekten gefhrt. Von den Berner Kollegen werden wir viel lernen, allerdings knnen wir auch zahlreiche Strken in diese Partnerschaft einbringen, war sich Dekan Stember sicher. Erste gemeinsame Projekte wurden schon vereinbart, so z. B. eine gemeinsame Publikation zum Thema ffentliches Risi-komanagement oder ein gemeinsames Forschungsprojekt zum Thema Kennzahlen in der Ver-waltung. Das wachsende Interesse am Fachbereich Verwaltungswissenschaften ist nicht zuletzt auch ein Ergebnis erfolgreicher Bemhungen um die Forschung im ffentlichen Bereich hier in Sachsen-Anhalt und damit Ansporn fr die Zukunft weitere Projekte zu entwickeln.

    Prof. Dr. Jrgen Stember, jstember@hs-harz.de

    Forschung und Kooperation 14

    Im Rahmen des Kompetenzzentrums fr ange-wandte und technologieorientierte Forschung der Hochschule Harz (kurz KAT) ist der Antrag von Prof. Dr. Jrgen Stember zum Projekt OptimUSE sehr positiv evaluiert und damit erfolgreich be-schieden worden. Das Forschungsprojekt Opti-mierte Unternehmensfrderung und StandortEnt-wicklung mit dem Krzel OptimUSE wird dem Arbeitsbereich 1 Sicherheit und vernetzte Syste-me / eGovernment und Verwaltung innerhalb des KAT Kompetenzzentrums an der Hochschule Harz (FH) zugeordnet werden.

    Aufbauend auf den bundesweit viel beachteten Ergebnissen des Vorgngerprojektes Digitales Wirtschaftsfrderungsmanagement (DiWiMa; in Kooperation mit der KGSt) wird das beantragte Forschungsprojekt OptimUSE gemeinsam mit lo-kalen und berregionalen Kooperationspartnern die neu identifizierte Optimierungslcke zwischen strategischer Standortsteuerung durch Politik und Verwaltung sowie der intelligenten, wissens- und kennzahlenbasierten Unternehmensfrde-rung untersuchen und nachhaltig verbessern.Die OptimUSE-Ergebnisse versprechen eine neue Art der Standortentwicklung. Dies steigert die Wettbewerbsfhigkeit der Kooperationsregionen und des Wirtschaftsstandortes Sachsen-Anhalt insgesamt.Mit dem Forschungsvorhaben zur Optimierten Unternehmensfrderung und Standortentwick-lung OptimUSE wird eine Zusammenfhrung und Weiterentwicklung der Forschungsergebnis-se aus zwei endenden Projekten angestrebt: Mit dem Forschungsprojekt Vergleichsring Wirt-schaftsfrderungen (Ende 03/2011) konnte ge-meinsam mit der KGSt und ausgewhlten Stdten ein neuartiges Kennzahlensystem zur Bewertung von Wirtschaftsfrderungsleistungen erarbeitet werden. Des Weiteren konnte im Forschungs-projekt Digitales Wirtschaftsfrderungsmanage-ment (Ende 12/2010) ein methodisches Unter-suchungskonzept erarbeitet werden, mit dem zur Zeit eine neuartige Komplexuntersuchung zur Bewertung von Dienstleistungen ffentlicher Institutionen an einem kommunalen Wirtschafts-standort erprobt wird.Das Forschungsvorhaben OptimUSE verfolgt das Ziel der Zusammenfhrung des neu entwickelten Kennzahlensystems und der Untersuchungsme-thodik zur Komplexanalyse ffentlicher Dienst-

    Kooperation mit der BERNER Fachhochschule

    Optimierte Unternehmens- und Standortentwicklung

  • 15 Forschung und Kooperation

    leistungserbringung. Ergnzt durch moderne Me-thoden des Business Intelligence soll hierdurch erstmals eine wissensbasierte, strategische Ent-scheidungsgrundlage zur wirtschaftsstrukturel-len Bewertung von Unternehmensfrderungen und Standortentwicklungen erarbeitet werden.Daraus entstehen konkrete Strkungen der teil-nehmenden Wirtschaftsstandorte (Landkreis Harz, Stadt Magdeburg, Stadt Halle/Saale) durch eine gezieltere Frderung der lokalen Wirtschafts-

    unternehmen, insbesondere fr die in Sachsen-Anhalt typische Wirtschaftsstruktur der klein- und mittleren Unternehmen (KMU), welche zum Beispiel unter Brokratielasten und standrtli-chen Fehlentwicklungen am deutlichsten leiden. Bereits whrend der Projektphase erfolgt ein breiter kostenfreier Wissenstransfer in die weite-ren Regionen Mitteldeutschlands und somit eine direkte Partizipation regionaler Institutionen an den Ergebnissen.

    Besonders erfreut zeigt sich Projektleiter Stem-ber darber, dass der bisherige wissenschaftliche Mitarbeiter, Herr Andr Gbel, seine sehr erfolg-reiche Arbeit fortsetzen und damit auch seine lau-fende Dissertation zum Thema Standortfaktor Verwaltung fortsetzen und beenden kann.

    Prof. Dr. Jrgen Stember, jstember@hs-harz.deAndr Gbel, agoebel@hs-harz.de

    Optimierte Unternehmens- und Standortentwicklung

    Neues Forschungsprojekt setzt Schwerpunkt

    Wirtschaftsfrderung am Fachbereich fort

    OptimUSEOptimUSE

  • Landkreis Goslar und Stadt Quedlinburg

    Prozessmanagement-Projekte abgeschlossenIn einer gemeinsamen Prsentation der Er-gebnisse wurde ein semesterbergreifendes Projekt in Zusammenarbeit mit dem Land-kreis Goslar und der Stadt Quedlinburg zum Thema Prozessmanagement abgeschlossen. In zwei Sitzungen wurden die Ergebnisse der Studierenden prsentiert, die als Grundla-genuntersuchungen fr ausgewhlte Teilbe-reiche der Verwaltungen gelten knnen und viele praktische Analysen und Empfehlungen hervorgebracht haben. Fr die Stadt Quedlinburg wurden die Be-reiche Forderungsmanagement und Be-schaffungsmanagement untersucht, beim Landkreis Goslar standen unter anderen die Einzelaspekte Urlaubs- und Dienstreisema-nagement, Vermietung des Kreishauses fr Externe und Insolvenzverfahren sowie BAfG auf dem Programm. Genutzt wurde von den Studierenden die Prozessmanage-ment-Software BONAPART, die dem Fach-bereich fr Lehrzwecke und Projektierungen von der Firma BTC AG kostenfrei zur Verf-gung gestellt worden war.Sowohl Dirk Bosse von der Stadt Quedlin-burg als auch Jens Goldmann vom Landkreis Goslar zeigten sich sehr zufrieden mit den konkreten Ergebnissen und Hinweisen fr ihre Verwaltungen. Gleichzeitig wurden sie dazu ermuntert, weitere aktuelle Themen in Zukunft von den Studierenden behandeln zu lassen.

    Weitere Informationen:Prof. Dr. Jrgen Stember, jstember@hs-harz.de

    Forschung und Kooperation 16

    Evaluierung des Pilotprojekts

    Outputorientierte Budgetierung im Bereich

    der Justiz

    Abschlussbericht Februar 2011

    Die Evaluation des Projektes der

    Outputorientierten Budgetierung im Geschftsbe reich des Ministeriums der Justiz LSA

  • 17 Forschung und Kooperation

    Evaluierung des Pilotprojekts

    Outputorientierte Budgetierung im Bereich

    der Justiz

    Abschlussbericht Februar 2011

    Risikomanagement

    Jngste Verffentli-

    chungen zum Thema

    Risikomanagement

    Niedostadek : Change Management und Risikomanagement Eine wechselseitige Beziehung? In: Eixelsberger/Stember (Hrsg.): Verwaltung im Wandel. Neue An-forderungen des modernen Verwal-tungsmanagements in Mitteleuro-pa, Mnster 2010, S. 118-141.

    Niedostadek : Arbeitsrechtliche Risiken beim Outsourcing in Kredi-tinstituten. In: Erben (Hrsg.), Risiko-Manager Jahrbuch 2010/2011, Kln 2010, S. 224-227.

    Niedostadek : Kommunalfinanzierung und (rechtliches) Risikomanage-ment. In: Grimberg/Niedostadek/ Stember (Hrsg.): Kommunalfinan-zierung im Brennpunkt, Ostbevern 2010, S. 323-340.

    Graumann/Niedostadek : Beurtei-lung und Bewertung von Entschei-dungsrisiken. In: Der Aufsichtsrat 12/2010, S. 174-176.

    Niedostadek : Aktuelles europisches Bankaufsichtsrecht: Die neuen CEBS-Leitlinien fr das Risikoma-nagement. In: Risiko-Manager, Aus-gabe 9/2010, S.12-17

    Niedostadek : Arbeitnehmerdaten-schutz aus Risikosicht. In: Risk, Compliance & Audit (RC&A), Ausga-be 02/2010, S. 23-27.

    Weitere Verffentlichungen in Koopera-tion mit der Praxis sind in Vorbereitung.

    Die ffentliche Verwaltung erfhrt gegenwrtig ihre Steuerung durch die Zuteilung diverser In-putfaktoren, vornehmlich monetre Ressourcen. Durch diese Art der Mittelvergabe wird sicherge-stellt, dass die ffentliche Verwal tung in bestimm-ten Aufgabenfeldern ttig wird. Die inputorien-tierte Mittelverteilung bringt u.a. die Erscheinung mit sich, dass es fr eine Behrde oftmals wenig attraktiv er scheint, entsprechend des gebotenen Wirtschaftlichkeitsmastabes zu handeln. Sofern Mitarbei ter in den ffentlichen Verwaltungen in einem Haushaltsjahr effi zient wirtschaften, fhrt das im kommenden Haushaltsjahr zur Verringe-rung der zuzuweisen den Mittel. Um die sem Effekt entgegen zu wirken, sollten in einem reformierten Haushaltpro zess entspre chende Anreize geschaf-fen und Informationsasymmetrien abgebaut wer-den.Im Zuge der Einfhrung neuer Steuerungsme-thoden im ffentlichen Haushalt sah man im Jahr 2007 in Sachsen-Anhalt die Chance der Einfh-rung einer Outputorientierten Budgetie rung im Geschftsbereich des Ministeriums der Justiz. Die Umsetzung erfolgte im Rahmen eines Pilot-projektes zunchst in den Amtsgerichten Burg, Gardelegen, Salzwedel und Sten dal und wurde nach erfolgreicher Zwischenevaluation 2009 auch auf die Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Dessau-Rolau sowie die Landgerichte Stendal und Dessau-Rolau ausge weitet. Die Grundlage hierfr bildet das Konzept der Outputorientierten Budgetierung im Bereich der Justiz, welches auf der Basis einer zuvor eingerichteten Kosten- und Leistungs rechnung im Ministerium der Justiz entwickelt und mit dem Ministerium der Finan-zen abgestimmt wurde. Die Outputorientierte Budgetierung als Bestandteil eines umfassen-den Controlling-Systems verbindet verschiede-ne Instrumente der Neuen Steuerung mit der Zielstellung einer effizienteren Gestaltung der Ju-stizstrukturen. Kernelemente sind die dezent rale Zusammenfhrung von Fach- und Ressourcen-verantwortung, die Kosten- und Leistungsrech-nung, die Outputorientierung und entsprechen-de Zielvereinbarungen bzw. Berichts systeme. In einer Zielvereinbarung zwischen beiden Res-sorts wurden die zentralen Zielstellungen bzw. Zwecksetzungen des genannten Konzeptes auf-genommen, konkretisiert sowie der hier fr erfor-derliche Finanzrahmen bemessen.

    Bestand teil der Zielvereinbarung ist neben einer abschlieenden Auswertung auch die Durchfh-rung einer Evaluation des vorgenannten Projek-tes. Mit einer unabhngigen und wissenschaft-lich fundierten Evaluation beschftigt sich der Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz. Der angehende Dip lom-Verwaltungskonom (FH) Stefan Hartung fhrt im Zuge seiner von Prof. Dr. Thomas Schneide-wind (Professur fr Public Management) be-treuten Diplomarbeit die Evaluation durch. Schwerpunkt der Evaluation ist die Ermittlung des status quo und die Bewertung der bisher erreich-ten Ergebnisse. Zudem ist zu analysieren, ob das eingefhrte Planungs- und Control ling-System unter Beachtung der Finanzlage des Lan des zur verbesserten Aufgabenerledi gung und zur Str-kung der Eigenverant wortung in den Dienststel-len fhrt. Besondere Bercksich tigung finden in diesem Zusammenhang die 7 und 17a LHO LSA. Die Erkennt nisse dieses Evaluierungsberich-tes werden dem Ministerium der Justiz und dem Ministerium der Finanzen vorgelegt und anschlie-end im Ausschuss fr Recht und Verfassung sowie dem Ausschuss fr Finanzen des Landta-ges behandelt. Die abschlieende Evaluation ist Voraussetzung fr die in der Projektlenkung am 25. Mrz 2010 beschlossene flchende ckende Einfhrung der Outputorien tierten Budgetie-rung bei den ordentlichen Gerichten und den Staatsanwaltschaf ten.

    Prof. Dr. Thomas Schneidewind, tschneidewind@hs-harz.de

    Die Evaluation des Projektes der

    Outputorientierten Budgetierung im Geschftsbe reich des Ministeriums der Justiz LSA

  • Forschung und Kooperation 18

    1.378 Unternehmen aus acht Grostdten Deutschlands beteiligten sich an einer Befragung des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften der Hoch-schule Harz (FH) zur Arbeit von Verwaltungen und Wirtschaftsfrderungen. Damit lag die Beteiligung auf einem Rekordniveau von durchschnittlich 21,7 % aller aktiven Unternehmen, viel mehr als das bei vergleichbaren Befragungen blich ist.Grund fr die Befragung: Wie erfolgreiche Unternehmen mssen auch in-novative Wirtschaftsfrderungseinrichtungen und Stadtverwaltungen ihre Dienstleistungen auf die Bedrfnisse ihrer Kunden abstimmen dies geht nicht ohne die Abfrage dieser Bedrfnisse.Deshalb konnten im vergangenen September und Oktober Unternehmen in Esslingen, Kaiserslautern, Rheine, Schwerin, Siegen, Witten, Worms und Wrzburg die Bedeutung stdtischer Dienstleistungen fr die Wirtschaft benennen und bisherige Erfahrungen bewerten. So konnten sich die Un-ternehmen aktiv an der Analyse der Dienstleistungen fr die Wirtschaft beteiligen.Die Befragung wurde am Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz (FH) unter der Leitung von Prof. Dr. Jrgen Stember im Rahmen eines Projekts der Kommunalen Gemeinschaftsstelle fr Verwal-tungsmanagement (KGSt) durchgefhrt. Durch den Vergleich mit anderen Stdten konnte die Qualitt zur Bewertung der Ergebnisse fr jeden Stand-ort der Befragung erheblich gesteigert werden.

    Ergnzt wurde die Unternehmensbefragung um eine Befragung jener Verwaltungsmitarbeiter und Verwaltungsmitarbeiterinnen der Stdte, die aufgrund ihrer Aufgaben regelmig Unternehmenskontakte haben. So knnen Hindernisse in der Zusammenarbeit identifiziert und ihre Beseiti-gung angegangen werden. Auch hierzu lagen rund 1.300 Rckmeldungen vor. In den kommenden Wochen werden die Ergebnisse der Befragung durch die Hochschule Harz (FH) wissenschaftlich im KAT-Kompetenzzentrum ausgewertet. Der zustndige Doktorand Andr Gbel ist sich bereits heute sicher, dass die Auswertungen eine groe Chance bieten: Mit mehr als 2.600 Aussagen zum Kontakt zwischen Unternehmen und ffentlichen Verwaltungen lassen sich fr die Zukunft sehr genaue Ableitungen zur Verbesserung des Standortfaktors Verwaltung fr die Unternehmen erreichen. Im Frhjahr werden die Erkenntnisse gemeinsam mit allen beteiligten Stdten der ffentlichkeit und der Fachwelt prsentiert. Die Wirtschaftsfrderer der beteiligten Stdte bedankten sich indes schon zur letzten Arbeitssitzung in Esslingen Anfang Dezember fr den erfolg-reichen Einsatz der Hochschule Harz.

    Andr Gbel, agoebel@hs-harz.de

    Kooperationspartner

    Rekordbeteiligung bei Unternehmensbefragung

    Seit einigen Jahren gewinnt das Thema Risikomanagement, also der be-wusste und planvolle Umgang mit unterschiedlichen Risikoformen, zuneh-mend an Bedeutung und das nicht nur in Unternehmen, sondern ebenso in den Verwaltungen. Eine Risikokategorie steht dabei allerdings bislang selten im Fokus der Betrachtung: das so genannte Rechtsrisiko. Diese Lcke zu schlieen ist das Ziel eines aktuell an der HS Harz gefrderten Projekts zum (rechtlichen) Risikomanagement. Dabei geht es insbesondere um folgende Fragen: Was sind Rechtsrisiken? Und wie lassen sie sich identifizieren, be-urteilen und gegebenenfalls steuern?

    Das Projekt bercksichtigt auch Querbezge zu verwandten Themenstel-lungen. Das gilt beispielsweise mit Blick auf die so genannte Corporate Go-vernance: Schon heute bildet das Risikomanagement insoweit ein zentrales Element guter und verantwortungsvoller Unternehmensfhrung. Berh-rungspunkte ergeben sich zudem zum Thema Compliance, also dem Einhal-ten von Regeln, Gesetzen und Richtlinien. Als interdisziplinrer Forschungs-ansatz zielt das Projekt nicht zuletzt darauf ab, eine Brcke zu schlagen, insbesondere zwischen Betriebswirtschaft und Rechtswissenschaft.

    Prof. Dr. Andr Niedostadek, aniedostadek@hs-harz.de

    Rechtliches RisikomanagementPraxisprojekt

  • 19 Forschung und Kooperation

    Einen groen Erfolg konnten die Studieren-den um Projektleiter Prof. Dr. Jrgen Stem-ber und den Verantwortlichen der Familien-karte und Amtsleiter Frank-Michael Kruckow verbuchen, denn sowohl die Befragung der Familienpartner (relevante Unternehmen im Landkreis Goslar, die die Familienkarte unter-sttzen) als auch die jngste Befragung der fast 15.000 Familien haben sehr gute Ergeb-nisse gebracht. So konnte bei den Familien-partnern eine Rcklaufquote von ber 30 % erzielt werden. Bei der Befragung der Fami-lien beteiligten sich bis jetzt mehr als 2.600 (!), eine ganze Menge Arbeit fr die Studie-renden der Projektgruppe, die diese Frageb-gen nicht nur sichten, sondern zur spteren Auswertung digitalisieren mussten.

    Das Projekt, ber das wir schon in der letzten Newsletter-Ausgabe berichteten, zielt darauf ab, ein grundlegendes und empirisch fun-diertes Marketing-Konzept fr die Familien-karte in Goslar zu entwickeln. Auf der Basis dieser beiden Grobefragungen werden nun die Strken und Schwchen analysiert und entsprechende Konzeptionen fr das weitere Vorgehen und die weiteren Instrumente ent-wickelt. Die abschlieenden Ergebnisse der Marketing-Konzeption werden im Juni 2011 zu erwarten sein.

    Prof. Dr. Jrgen Stember, jstember@hs-harz.de

    Landkreis Goslar Groer Erfolg bei Familienkarten-Evaluation

    In der Kooperation von Hochschule Harz (FH) und Fachhochschule Krnten in sterreich haben der Dekan des Fachbereichs Verwaltungswissen-schaften Prof. Dr. Jrgen Stember und FH-Prof. Dr. Wolfgang Eixelsberger versucht, die umfang-reichen Innovations- und Reformprozesse in den ffentlichen Verwaltungen auf mehr als 350 Seiten und vielen Abbildungen in den Fokus der Betrachtungen zu stellen. Dabei haben die beiden Herausgeber ihr umfangreiches wissenschaft-liches und persnliches Netzwerk genutzt und damit zahlreiche namhafte Autoren unterschied-lichster Ausrichtungen zusammengefhrt. Und das nicht nur national, sondern auch aus den mitteleuropischen Lndern Italien, Schweiz und sterreich. So sind nicht nur Autoren aus den Verwaltungen und Verbnden, sondern auch und besonders Wissenschaftler von Universitten und Hochschulen vertreten.

    Dieser wissenschaftlich vielseitige Ansatz hat denn auch Bundesinnenminister de Maizire dazu veranlasst, ein motivierendes Vorwort beizusteu-ern, in dem er insbesondere auf die Relevanz

    dieser Forschungen und Berichte fr die Verwal-tungsreform in Deutschland hinweist.

    Die Publikation beinhaltet neben dem einfh-renden Teil drei zentrale Bereiche, in denen die erforderlichen Wandlungsprozesse beschrieben und bewertet werden: eGovernment Verwaltung und neue Medien, demographische Wandlungs-prozesse und die spezielle Situation der Kommu-nen. Hier werden nicht nur detailliert die neuen Anforderungen an die Verwaltung beschrieben, sondern auch mgliche Lsungsanstze und Er-fahrungen aufgezeigt.

    Der vierte Band in der Reihe Forschungsbei-trge zum Public Management ist im LIT-Verlag, Mnster, erschienen und zum Preis von 49.90 Euro in jeder Buchhandlung zu erhalten. Die Herausgeber arbeiten an einem weiteren gemeinsamen Projekt, dass das Thema eGo-vernment ebenfalls im internationalen Rahmen aufgreift.

    Prof. Dr. Jrgen Stember, jstember@hs-harz.de

    ffentlicher Wandel in MitteleuropaNeue Publikation der Hochschule Harz mit einem Vorwort von Bundesinnenminister de Maizire

    Prsentiert stolz die internationale Publikation des Fachbereichs Ver-waltungswissenschaften: Dekan Prof. Dr. Jrgen Stember

  • PubliCConsult 20Mitgliederversammlung

    von

    Ein neuer Vorstand wur-de auf der Mitgliederver-sammlung des An-Institu-tes PubliCConsult Institut fr Verwaltungsmanage-ment e.V. in 2010 gewhlt. Whrend die bisherigen Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Kazmierski, Prof. Dr. Roschmann und Prof. Dr. Kolb sowie die Kassen-prferin Prof. Dr. Elfring mit Dank fr die geleis-tete Arbeit verabschiedet wurden, berief die Mitglie-derversammlung Prof. Dr. Andr Niedostadek, Prof. Dr. Thomas Schneidewind sowie Herrn Andr G-bel neu in den Vorstand. Gleichzeitig wurde die Vereinsfhrung mit Prof. Dr. Jrgen Stember (erster Vorsitzender), Dr. Michael Grimberg (2. Vorsitzender) sowie Matthias Kndler als Kassenfhrer in ihren mtern besttigt. Gleiches gilt fr die Vorstandsposi-tion fr den Kollegen Prof. Dr. Rainer O. Neugebauer. Als Kassenprfer wurde Prof. Dr. Thorsten Franz gewhlt.

    Besonders gewrdigt wur-de die finanziell uerst ge-sunde Situation. Als nach-haltiges Ziel gilt weiterhin die aktive Untersttzung des Fachbereichs Verwal-tungswissenschaften, ins-besondere bei der Umset-zung von Veranstaltungen und Publikationen. Auch bei gemeinsamen Werbe-aktivitten soll in Zukunft wesentlich enger zusam-mengearbeitet werden.

    Prof. Dr. Jrgen Stember, jstember@hs-harz.de

    Die 5. Ausgabe des Reformmonitor NEUE STEUERUNG ist im Dezember 2010 erschienen und unter http://publicconsult.hs-harz.de/download/ zu beziehen.

    Aktuelle Informationen und Projekte in Sachsen-Anhalt 5. Ausgabe, 11/2010

    1

    RefoRMMonitoRNeue SteueruNg

    Sehr geehrte Leserin-nen und Leser,

    mit der Verabschiedung des Haushaltsgrund-stzemodernisierungs-gesetzes durch den Deutschen Bundestag erhalten auch die Mo-dernisierungsbestre-bungen des staatlichen Haushalts- und Rech-nungswesens nunmehr den erforderlichen recht-lichen Rahmen. Als ers-tes flchenland hat das Land Hessen die Doppik als neues Haushaltswe-sen eingefhrt. Auch in Sachsen-Anhalt geht es mit der Haushaltsmoder-nisierung voran, wie aus dem Leitartikel zu ent-nehmen ist. im Rahmen des nKHR wird neben den aktuellen fragen zur Bewertung von Gebu-den und dem Produkt-plan fr die Buchfh-rung und finanzstatistik auf die Bewertung der forderungen fr die erffnungsbilanz ein-gegangen. Der aktuelle Rundbrief des innenmi-nisters weist nochmals auf den letzten Um-stellungstermin auf das nKHR zum 01.01.2013 ohne optionsmodell hin.

    Wir wnschen ihnen viel Spa bei der Lekt-re und freuen uns ber Hinweise oder Anregun-gen sowie interessante Beitrge.

    Dr. Michael Grimberg

    erik Gebauer

    Editorial Haushaltsmodernisierung in Sachsen-Anhalt - Quo vadis?

    inhaltsverzeichnis

    Die Reform des ffentlichen Haushalts- und Rechnungswe-sens hat mit der Prsentation der erffnungsbilanz des Landes Hessen einen neuen Hhepunkt erreicht. Hessen hat damit als erstes flchenland die Doppik als neues Haushaltswesen ein-gefhrt. Mit der Verabschiedung des Haushaltsgrundstzemoder-nisierungsgesetzes, kurz HgrG-MoG, durch den Deutschen Bun-destag am 03.07.2010 erhalten die Modernisierungsbestrebun-gen des staatlichen Haushalts- und Rechnungswesens nunmehr auch den erforderlichen rechtli-chen Rahmen. Auf kommunaler ebene ist dieser Prozess schon deutlich weiter vorangeschritten. in dem bevlkerungsreichsten Bundesland nord-rhein-Westfalen ist die einfhrung der kommunalen Doppik nach einem bergangs-zeitraum von 2005 bis 2008 weitgehend abgeschlossen. Mit dem Artikel 91 d GG hat im vergangenen Jahr ein bedeutendes instrument des neuen Steuerungsmodells sogar Verfassungsrang erhalten. Der Leistungsvergleich als Methodik moderner Ver-waltungskultur hat damit erheblich an Legitimation gewonnen!

    Auch in Sachsen-Anhalt wurden in den vergangenen Jahren verschiedenen Modell-projekte in der Landesverwaltung und im kommunalen Bereich umgesetzt. Auf der Landesebene besonders hervorzuheben sind die in den vergangenen Ausgaben des Reformmonitors bereits vorgestellten Projekte zur Reform des Haushaltswesens in der

    Haushaltsmodernisierung in Sachsen-Anhalt - Quo vadis? .......................................... 2

    Aktuelle fragen zur Bewertung von Gebuden.............................................................. 3

    Produktplan fr die Buchfhrung und finanzstatistik...................................................... 4

    Rundbrief des Mi: neues Kommunales Haushalts- und Rechnungswesen; Stichtag zur einfhrung der Doppik.............................................................................................. 7

    Bewertung der forderungen fr die erffnungsbilanz................................................. 8

    e- Learning Software Kosten- und Leistungsrechnung.................................................. 10

    Semesterbergreifende Projelte zum nKHR............................................................. 13

    Start des Masterstudiengang Public Management....................................................... 12

    Buchvorstellungen und impressum

  • Vermischtes21

    AbschlussURKUNDEN an Diplom- und Bachelor-Absolventen bergebenAnlsslich der feierlichen Verleihung ihrer Ab-schlussurkunden konnten am Freitag, dem 26. November 2010, rund 100 Absolventen des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz in der Aula des Kthe-Kollwitz-Gymnasiums in Halberstadt ihre Diplom- und Bachelor-Zeugnisse in Empfang nehmen.Neben den Gruworten durch den Prorektor fr Studium, Lehre, Weiterbildung und Qualitt, Prof. Dr. Roland und den Dekan des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften, Prof. Dr. Stember, hie auch der Chef der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalts, Staatsminister Rainer Robra, die Anwesenden willkommen. Staatsminister Robra lobte zunchst mit Blick auf den Ort der bergabe der Abschlusszeugnisse die enge Zu-sammenarbeit zwischen Stadt Halberstadt, dem Landkreis Harz und der Hochschule Harz: Ich sehe darin auch einen Ausdruck dafr, dass der Fachbereich hier in Halberstadt fest verankert ist. Stadt und Landkreis setzen sich in hohem Mae fr die Hochschule und den Fachbereich ein, pro-fitieren aber natrlich auch von den Projekten und kulturellen Aktivitten, und nicht zuletzt von den wirtschaftlichen Vorteilen, die einen Hoch-schulstandort nun einmal auszeichnen. Erfreut zeigte er sich vor allem ber den hohen Anteil an Frauen unter den Absolventen und betonte dies als ein Signal fr die Etablierung der Frauen in der Berufswelt insgesamt. Ich hoffe, dass Sie, meine Damen, neben der Qualifikation, die sie wie ihre mnnlichen Kollegen auszeichnet, auch den ntigen Ehrgeiz mitbringen, sich mehr als es

    bisher der Fall ist auch in Befrderungsmtern durchzusetzen.Staatsminister Robra ging in seiner Festrede besonders auf die Bedeutung des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften fr die Nachwuchs-ausbildung im ffentlichen Dienst des Landes Sachsen-Anhalt ein und hob auch die Bedeutung der 1998 externalisierten Ausbildung hervor: Die Entscheidung erfolgte auf einer soliden fachli-chen Grundlage: Der Wissenschaftsrat hatte in einem Gutachten keinen Grund mehr dafr erken-nen knnen, warum die Ausbildung fr einen Teil des Personals des ffentlichen Dienstes, das fr den Umgang mit den Brgern ausgebildet wird, in einer weitgehend abgeschotteten Sondereinrich-tung erfolgen soll. Diese einleuchtende Argumen-tation fhrte aber keineswegs dazu, dass die an-deren Bundeslnder dem neuen Ausbildungsmo-dell umgehend folgten. Anfangs wurde es berre-gional sogar sehr kritisch betrachtet. Inzwischen ist das Halberstdter Modell zum Erfolgsmodell geworden, wenngleich einige Bundeslnder auch heute noch die interne Ausbildung bevorzu-gen.(...) Der Fachbereich Verwaltungswis-senschaften hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur in der Lehre einen Namen gemacht. Im Gegensatz zu allen intern gebliebenen Hochschu-len, die nach auen kaum in Erscheinung treten, ist er auch in der Forschung und beim Wissenstransfer hoch angesehen. Der

    Fachbereich hat sich neben der Deutschen Hoch-schule fr Verwaltungswissenschaften in Speyer als Kompetenzzentrum fr angewandte Verwal-tungsforschung etabliert.Der Preis des Frderkreises der Hochschule Harz e. V. wurde in diesem Jahr fr die Abschlussar-beit zum Thema Kommunale Entwicklungsstra-tegien in Ostdeutschland an Isabel Ahrens aus dem Diplom-Studiengang Verwaltungskono-mie/ffentliches Dienstleistungsmanagement durch Vorstandsvorsitzende Angela Gorr, MdL, verliehen.

    Sebastian Ziervogel, sziervogel@hs-harz.de

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  • Vermischtes 22AUFTRITT des Fachbereichs Verwaltungs-wissenschaften auf der Messe

    Moderner StaatFachmessen haben fr die ffentlichkeitsar-beit des Fachbereichs in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen und so prsen-tierte sich der Fachbereich Verwaltungswis-senschaften auch mit einem eigenen Stand auf der Messe Moderner Staat 2010.

    Die zahlreichen Besucher konnten sich neben dem umfangreichen Studiengangsportfolio auch ber Mglichkeiten zur Kooperation und aktuelle Forschungsthemen informieren.

    Sebastian Ziervogel, sziervoge@hs-harz.de

    Alljhrlich ffnen sich die Pforten der Hochschule Harz fr Studieninteressierte zum Tag der offenen Tr. Schnuppervorlesungen, Fhrungen ber den Campus und Informationsveranstaltungen zu den Studiengngen standen auf der Agenda und fllten am 08. Mai 2010 den Halberstdter Campus mit Leben. Studierende, Dozenten und Mitarbeiter beantworteten Fragen rund ums Studium. Fr Fragen zur Finanzierung des Studiums oder der Suche nach einer geeigneten Wohnung standen die Mitarbei-ter des Studentenwerks sowie des Wohnungsmarktes Rede und Antwort. Fr das leibliche Wohl sorgte das Team der Mensa und als diesjhrige berraschung gab es an der Cocktailbar fruchtiges aus der Verwaltung mit Cocktails wie dem Doppik Daiquiri oder dem Batida de Bachelor.An den Tag der offenen Tr knpfte wie in den vergangenen Jahren das Treffen der Ehemaligen an. Zum fnften Mal trafen sich die Alumni auf dem Halberstdter Campus, um Dozenten und ehemalige Kommi-litonen wiederzusehen und in Erinnerungen an die wohl schnste Zeit des Lebens zu schwelgen.In einem kurzen Referat berichtete Dekan Prof. Dr. Stember ber die aktuellen Entwicklungen am Fachbereich. Dabei durfte die Vorstellung des neuen Masterstudiengangs durch Prof. Dr. Schneide-wind nicht fehlen. Im Caf Canape wurde anschlieend bei einem warmen Buffet und ausgelassener Stimmung die gemeinsame Zeit am Fachbereich gefeiert.Wie eng die Bindung der ehemaligen Studierenden an ihren alten Fachbereich ist, verdeutlichte die hohe Zahl der Teilnehmer.Sebastian Ziervogel, sziervogel@hs-harz.deClemens Auer, u21866@hs-harz.de

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  • Vermischtes 24

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    ImpressumFachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz

    Redaktion: Dekan Prof. Dr. Jrgen Stember, Martina Voigt, Sebastian Ziervogel

    Term

    ine

    TermineTermine > 21. Mai 2011 Alumni-Treffen am Fachbereich Verwaltungswissenschaften> 21. Mai 2011 Tag der offenen Tr > 8. bis 9. November 2011 Messe Moderner Staat> 12. Oktober 2011 Praxismesse Halberstadt